CH706464A2 - Goldbasiertes Berechtigungsnachweis-System. - Google Patents
Goldbasiertes Berechtigungsnachweis-System. Download PDFInfo
- Publication number
- CH706464A2 CH706464A2 CH00603/12A CH6032012A CH706464A2 CH 706464 A2 CH706464 A2 CH 706464A2 CH 00603/12 A CH00603/12 A CH 00603/12A CH 6032012 A CH6032012 A CH 6032012A CH 706464 A2 CH706464 A2 CH 706464A2
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- credential
- gold
- credentials
- chip
- microprocessor
- Prior art date
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06Q—INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G06Q20/00—Payment architectures, schemes or protocols
- G06Q20/30—Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks
- G06Q20/34—Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks using cards, e.g. integrated circuit [IC] cards or magnetic cards
- G06Q20/341—Active cards, i.e. cards including their own processing means, e.g. including an IC or chip
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K19/00—Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings
- G06K19/02—Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the selection of materials, e.g. to avoid wear during transport through the machine
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K19/00—Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings
- G06K19/06—Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the kind of the digital marking, e.g. shape, nature, code
- G06K19/067—Record carriers with conductive marks, printed circuits or semiconductor circuit elements, e.g. credit or identity cards also with resonating or responding marks without active components
- G06K19/07—Record carriers with conductive marks, printed circuits or semiconductor circuit elements, e.g. credit or identity cards also with resonating or responding marks without active components with integrated circuit chips
- G06K19/073—Special arrangements for circuits, e.g. for protecting identification code in memory
- G06K19/07309—Means for preventing undesired reading or writing from or onto record carriers
- G06K19/07372—Means for preventing undesired reading or writing from or onto record carriers by detecting tampering with the circuit
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F7/00—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
- G07F7/08—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means
- G07F7/086—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means by passive credit-cards adapted therefor, e.g. constructive particularities to avoid counterfeiting, e.g. by inclusion of a physical or chemical security-layer
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Accounting & Taxation (AREA)
- Strategic Management (AREA)
- General Business, Economics & Management (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Berechtigungsnachweis-System (100), mindestens einen Berechtigungsnachweis (1) und mindestens ein Lesegerät (2) umfassend, wobei der Berechtigungsnachweis (1) einen Chip oder/und Mikroprozessor (4) umfasst, der mit mindestens einer Kontaktfläche (3) des Berechtigungsnachweises (1) verbunden ist und wobei der Berechtigungsnachweis (1) ein Gold- oder Edelmetalldepot (5) umfasst, das separat oder über die Kontaktfläche (3) mittels Stromleitungen (6a, 6b) mit dem Chip oder/und Mikroprozessor (4) leitend verbunden ist. Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zum Einsatz des Berechtigungsnachweis-Systems (100), wobei ein Auszahlen des Golddepot-Wertguthabens auf ein Konto erfolgt.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System, das mindestens einen Berechtigungsnachweis, z.B. in Form einer kombinierten Geld- und Identitätskarte oder sogenannter Smartcard, und mindestens ein Handy als portables Lesegerät umfasst. Der Berechtigungsnachweis umfasst einen Chip oder/und einen Mikroprozessor und eine bestimmte Menge Gold als Golddepot.
[0002] Berechtigungsnachweise, auch geläufig unter der englischen Bezeichnung credentials, überwiegen heute in Form von Kunststoffkarten, die von einem stationären Lesegerät lesbar sind. Es gibt auch credentials in Form von Schlüsselanhängern, Münzen (Tokens), Uhren oder Handgelenksbändern oder klassischen mechanischen Schlüsseln, die um elektronische Funktionen erweitert sind.
[0003] Es gibt einerseits bereits Karten, meist Kunststoff-Karten eines bestimmten Anbieters, der seinen Kunden einen goldbasierten Wert offeriert, beispielsweise in Form eines meist ein Gramm wiegenden Goldplättchens, das in den Kunststoff der Karte eingegossen oder eingeklebt ist. Andererseits gibt es Geldkarten von Geldinstituten zuhauf, welche die Verwaltung eines Kundenkontos gewährleisten.
[0004] Der Nachteil goldbasierter Karten ist einerseits deren mangelnde Verbreitung aufgrund ihres limitierten und kundengebundenen Angebots und andererseits die umständliche Darstellung und Übertragbarkeit ihres goldbasierten Wertes.
[0005] Ein weiterer Nachteil ist die beschränkte und geringe Goldmenge, die sich in den Kunststoff eingiessen oder einkleben lässt, sowie mangelnde Möglichkeiten, das Gold auf seine Menge bzw. seine Unversehrtheit zu überprüfen.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, unter Vermeidung der oben genannten Nachteile ein goldbasiertes Berechtigungsnachweis-System oder vielmehr ein Berechtigungsnachweis-Handy-System zu stellen, das optional nicht nur grössere Goldmengen, sondern verbesserte Darstellungs- und Übertragungsmöglichkeiten, aber auch verbesserte Sicherheit bietet.
[0007] Die Lösung der Aufgabe besteht zunächst in einem Berechtigungsnachweis, der einen Chip oder/und Mikroprozessor umfasst, etwa nach dem Muster einer Smartcard bzw. ICC-(Integrated Circuit Card). So ein Chip oder/und Mikroprozessor ist meist mit einer standardisierten (Gold-)Kontaktfläche verbunden und bildet so ein Modul. Ein erfindungsgemässer Berechtigungsnachweis weist zusätzlich hierzu ein Gold- oder Edelmetalldepot auf, das separat oder über die Kontaktfläche mit dem Chip oder/und Mikroprozessor leitend verbunden ist.
[0008] Grundsätzlich wäre es möglich, die Kontaktflächen des Chips oder/und Mikroprozessors wesentlich grösser und massiver selber als Golddepot auszugestalten, hiergegen sprechen jedoch nicht nur deren bereits erfolgte Standardisierung nach ISO-Normen, sondern auch die Sicherheit gegen den Diebstahl des Golddepots. Das Golddepot kann nämlich vorzugsweise in einer vorzugsweise durchsichtigen Kunststoffschicht des Berechtigungsnachweises gesichert eingegossen bzw. eingeklebt sein, separat zu den Goldkontakten.
[0009] Die leitende Verbindung zwischen Chip oder/und Mikroprozessor und Golddepot und wiederum zu den Kontaktflächen gewährleistet beim Einlegen in ein Lesegerät das Anlegen eines Stromes, mittels dessen beispielsweise über den elektrischen Widerstand überprüfbar ist, ob das Golddepot noch in seiner ursprünglichen Menge oder überhaupt noch vorhanden ist.
[0010] Als Lesegerät dient erfindungsgemäss ein Handy, sei es über einen Slot mit Kontakten, sei es optisch, beispielsweise über Flicker- oder Data-Matrix-Codes, was natürlich an dem Berechtigungsnachweis einen solchen Generator und ein Mini-Display erforderlich macht, vorzugsweise in Form eines Dünnfilm-OLEDs oder Mikrospiegel-Displays. Selbstverständlich kann ein erfindungsgemässes Handy, das Bestandteil eines erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis-Handy-Systems ist, sowohl mit einem elektrisch funktionierenden Slot, als auch mit einem optischen Lesegerät ausgestattet sein. Eine dritte grundsätzliche Übertragungsart zwischen Berechtigungsnachweis bzw. dessen Chip oder/und Mikroprozessor kann aufgrund elektromagnetischer Induktion erfolgen. Diese letztere Übertragungsart kann alleine oder zusätzlich zu den beiden anderen vorgesehen sein. Im Idealfall ist die Lesevorrichtung des Handys so universell, dass sie alle gängigen Speicher- und Codierungsarten lesen kann, auch solche, die veraltet sind, wie etwa Mikrofiche.
[0011] Die Stromversorgung eines erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis-Systems betreffend, ist es möglich, einen erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis mit Fotodioden oder Solarfolien auszustatten, es ist jedoch bevorzugt, das Handy damit zu versehen. Diese Stromversorgung des Handys über Fotodioden oder Solarfolien ist vorzugsweise autark von einer akkubasierten Stromversorgung des Handys, sodass auch bei leerem Akku die Funktion des Handys als Lesegerät gewährleistet ist.
[0012] Weiterhin vorzugsweise ist dieser autarke Strom speicherbar, beispielsweise in kleinen Kondensatoren und/oder kleinen Spulen.
[0013] Das Golddepot in einer erfindungsgemässen Karte kann als massives Goldplättchen, als Goldblech, perforiert oder nicht, als Gewirke bzw. Netz oder aber auch als dickerer Draht bzw. Streifen ausgestaltet sein.
[0014] Ein erfindungsgemässer Berechtigungsnachweis in Form einer Karte ist in einer bevorzugten Ausgestaltungsform sowohl für den Betrieb in einem erfindungsgemässen Handy, als auch für den Betrieb in den gängigen Bancomaten ausgelegt. Dieses nicht nur durch Einhaltung der mittlerweile standardisierten Grösse, sondern auch durch die Programmierung des Chips oder/und Mikroprozessors. Auf diese Weise soll erfindungsgemäss gewährleistet sein, dass die Karte nicht nur eine goldbasierte Wertsicherungs- bzw. Thesaurierungsfunktion, sondern auch eine klassische Geld- oder Kreditkarten-Funktion erfüllt. Darüber hinaus ergeben sich aufgrund des mittlerweile weit verbreiteten Formats und Speichercodes Anwendungen als Patienten-, Personalausweis-, Versicherten-, Zugabonnementskarte usw. vorzugsweise all diese Daten und Funktionen in einer Karte vereinend.
[0015] Der mobile, internetbasierte, aber auch gleichzeitig durch einen Berechtigungsnachweis gesicherte Zugang zu an der Börse gehandelten Werten ist ebenfalls eine weitere Anwendungsmöglichkeit.
[0016] Der Berechtigungsnachweis muss jedoch nicht die Form einer Bank- oder Kreditkarte haben, es kommen alle Ausgestaltungsformen von gängigen Berechtigungsnachweisen in Betracht, so wie eingangs in Absatz [0002] aufgezählt. Massivere Formen bringen den Vorteil eines grösseren Golddepots.
[0017] Der Chip oder/und Mikroprozessor ist vorzugsweise so programmiert, dass durch eine PIN-autorisierte Eingabe an dem Handy die Geld- oder Kreditkartenfunktion oder sonstige Funktionen zeitweilig ausser Funktion gesetzt oder endgültig gelöscht werden kann.
[0018] Den Wert des Gold- oder Edelmetalldepots betreffend, ist eine Programmierung des Chips oder/und Mikroprozessors vorgesehen, die eine Abfrage des börsenkotierten Tages-Gold-oder Tages-Edelmetallkurses sowohl über einen Bancomaten (sofern der Berechtigungsnachweis die Form einer Bankkarte hat), als auch über das Handy bzw. das Internet erfolgen kann, beispielsweise mittels eines Applets.
[0019] Der Chip oder/und Mikroprozessor eines erfindungsgemässen, goldbasierten Berechtigungsnachweises kann des Weiteren so programmiert sein, dass ein legitimierter Besitzer die Wahl hat, seine Identität nach einer Veräusserung oder Übertragung preiszugeben oder nicht. Dadurch jedoch, dass ein erfindungsgemässes Berechtigungsnachweis-Handy-System nicht von Banken als es herausgebenden Instituten stammen muss, bestehen zumindest aus rechtlichen Gesichtspunkten keine Bedenken gegen eine obligatorische Preisgabe der Identität früherer Besitzer bzw. der Historie des goldbasierten Berechtigungsnachweises.
[0020] Selbstverständlich kann ein erfindungsgemässes, goldbasiertes Berechtigungsnachweis-Handy-System PIN-geschützt sein. Darüber hinaus jedoch kann ein Fingerabdruck-, Retina-, Gesichts- oder/und Stimmen-Scanner vorzugsweise am Handy angeordnet sein, der beim Einlesen des Berechtigungsnachweises erst aktiviert wird. D.h., dass der Berechtigungsnachweis vorgibt, wer der autorisierte Eigentümer, Besitzer oder Benutzer ist und erst bei dessen Legitimation über den oder die oben genannten Scanner eine Freigabe der Berechtigungsnachweis-Funktionen erfolgt.
[0021] Grundsätzlich ist es möglich, das Golddepot auch in Pulverform zu stellen, indem Goldpulver einem Kunststoff beigemengt ist oder sogar einer Keramik, mit der das Goldpulver vorzugsweise nanokeramisch bindet. Des Weiteren ist es möglich, bei metallischen Berechtigungsnachweisen wie z.B. Schlüsseln oder Münzen, das Golddepot in eine Legierung mit entsprechendem Goldanteil zu «verpacken».
[0022] Die Stromversorgung des Handys eines erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis-Systems könnte grundsätzlich auch mit einem Akku erfolgen, der in einem hohen Masse Gold enthält und somit selber zu dem Golddepot des Berechtigungs-Systems wird. Solch wertvolle Akkus könnten gegen Diebstahl gesichert sein, indem eine unbefugte Entnahme des Akkus mittels platzender Farbpatronen gesichert ist.
[0023] Ein erfindungsgemässes Berechtigungsnachweis-Handy-System sieht mittels einer entsprechenden Chip- bzw. Mikroprozessor-Programmierung vor, dass beim kompletten oder teilweisen Einlösen des Golddepot-Wertguthabens vorzugsweise eine Auszahlung an die Telefongesellschaft oder den Netzanbieter des Inhabers oder Gläubigers erfolgen kann. Optional an eine Bank oder ein Geldinstitut.
[0024] Der Chip oder/und Mikroprozessor vermerkt bei der Einlösung des Golddepot-Wertguthabens, dass das Golddepot mit der «Hypothek» der Einlösung belastet ist, der physischnominelle Wert des goldbasierten Berechtigungsnachweises besteht jedoch nach wie vor.
[0025] Beim Einlösen des Golddepot-Wertguthabens bei einem Geldinstitut, beispielsweise an einem Bancomaten, kann mittels einer entsprechenden Programmierung des Chips oder/und Mikroprozessors optional vorgesehen sein, dass der Berechtigungsnachweis einbehalten wird und automatisch und sicher an den Herausgeber geschickt wird.
[0026] Die vorliegende Anmeldung offenbart ein erstes Verfahren zum Geldabheben oder zum Zahlen mittels eines goldbasierten Berechtigungsnachweis-Handy-Systems, mit folgenden grundsätzlichen Verfahrensschritten:
<tb>a)<sep>Einführen des Berechtigungsnachweises in eine Lesevorrichtung des Handys;
<tb>b)<sep>Einlesen des Berechtigungsnachweises durch Abruf der Speicherdaten;
<tb>c)<sep>Überprüfen der Menge des Golddepots und seiner Unversehrtheit;
<tb>d)<sep>internetbasiertes Abgleichen des börsenkotierten Tages-Goldkurses und Berechnen des Golddepot-Wertes;
<tb>e)<sep>kodiertes Abrufen der Inhaberdaten des Berechtigungsnachweises aus dem Internet oder von dem Berechtigungsnachweis;
<tb>f)<sep>Nachweis der legitimierten Inhaberschaft des Berechtigungsnachweises an mindestens einer Identifikationsüberprüfungs-Vorrichtung des Handys durch Abgleichen der Daten;
<tb>g)<sep>teilweises oder komplettes Auszahlen des Golddepot-Wertguthabens auf ein Konto des Inhabers bei seiner Telefongesellschaft oder auf Konto des Gläubigers bei seiner Telefongesellschaft;
<tb>h)<sep>Abspeichern der Belastung des Golddepots auf dem Chip oder/und Mikroprozessor des Berechtigungsnachweises.
[0027] Des Weiteren offenbart die vorliegende Anmeldung ein zweites Verfahren zum Geldabheben oder zum Zahlen mittels eines goldbasierten Berechtigungsnachweis-Handy-Systems, wobei das Verfahren drei weitere Verfahrensschritte aufweist, die anschliessend an den Verfahrensschritt h) des ersten Verfahrens ausgeführt werden:
<tb>i)<sep>Überprüfen, ob das komplette Golddepot-Wertguthaben des Berechtigungsnachweises aufgebraucht ist;
<tb>j)<sep>Abspeichern des Übergangs der Inhaberschaft des Berechtigungsnachweises an den Herausgeber;
<tb>k)<sep>Abspeichern einer Auslösefunktion zum Einziehen des Berechtigungsnachweises an einem Bancomaten und zum sicheren Versand an den Herausgeber.
[0028] Ein erfindungsgemässes Berechtigungsnachweis-System bringt folgende Vorteile:
Es ist ein Wertguthaben- und Zahlungsmittel, das sicher und mobil einsetzbar ist.
Es ist goldbasiert und ist somit keinen Währungsrisiken ausgesetzt.
Es besteht kein Kunden- oder Vertragsverhältnis zu einer Bank oder einem Geldinstitut.
Das Golddepot ist auf sein Vorhandensein und seine Unversehrtheit überprüfbar.
Der aktuelle Tages-Goldkurs steht zur Verfügung.
Der Berechtigungsnachweis ist multipel einsetzbar und mit vielen weiteren Daten und Funktionen kombinierbar.
Der Zugang zu Daten im Internet ist durch den Berechtigungsnachweis besonders sicher.
Es besteht eine zusätzliche Stromversorgung zu der Akku-Stromversorgung des Handys.
Durch die Darstellung der Historie eines Berechtigungsnachweises ist Schwarzgeld identifizierbar.
Selbst wenn das Berechtigungsnachweis-System nur mittels einer PIN geschützt ist, ist es sicherer als Bancomaten, weil keine Vorrichtungen für das PIN-Phishing angebracht werden können.
Die Zahlung kann direkt und unbürokratisch an die Telefongesellschaft oder den Netzanbieter des Gläubigers erfolgen.
Der Berechtigungsnachweis behält seinen nominellen Goldwert, auch wenn er durch eine Auszahlung des Golddepot-Wertguthabens elektronisch belastet sein sollte.
[0029] Die offenbarten unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten eines erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis-Systems sind miteinander kombinierbar. So sind beispielsweise die Ausgestaltungsvarianten von Berechtigungsnachweisen (Karten, Münzen, Schlüssel, etc.) gleichermassen mit den unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten von Handy-Lesegeräten kombinierbar, sei es, ob die Lesevorrichtung elektrisch, optisch oder induktiv erfolgt und sei es, ob eine autarke Stromversorgung an dem Handy realisiert ist. Die gleiche Kombinierbarkeit mit allen Handy-Lesegerät-Ausgestaltungsvarianten gilt für die unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten von Berechtigungsnachweisen hinsichtlich der Ausgestaltung des Gold- bzw. Edelmetalldepots als Platte, Netz oder streifenförmigen Drahtes.
[0030] Weitere oder vorteilhafte Ausgestaltungen eines erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis-Systems bilden die Gegenstände der abhängigen Ansprüche.
[0031] Die Bezugszeichenliste ist Bestandteil der Offenbarung.
[0032] Anhand von Figuren wird die Erfindung symbolisch und beispielhaft näher erläutert. Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Sie stellen schematische und beispielhafte Darstellungen dar und sind nicht massstabsgetreu, auch in der Relation der einzelnen Bestandteile zueinander nicht. Gleiche Bezugszeichen bedeuten das gleiche Bauteil, Bezugszeichen mit unterschiedlichen Indices geben funktionsgleiche oder ähnliche Bauteile an.
[0033] Es zeigen dabei
<tb>Fig. 1<sep>eine beispielhafte erste Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis-Systems mit einem Berechtigungsnachweis in Form einer Smartcard mit einer Goldplatte;
<tb>Fig. 2<sep>eine beispielhafte zweite Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis-Systems mit einem Berechtigungsnachweis in Form einer Smartcard mit einem Gewirke aus Edelmetall und
<tb>Fig. 3<sep>eine beispielhafte dritte Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis-Systems mit einem Berechtigungsnachweis in Form einer Smartcard mit einem gewundenen Drahtstreifen aus Edelmetall.
[0034] In der Fig. 1 ist eine erste Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis-Systems 100 schematisch dargestellt. Das Berechtigungsnachweis-System 100 umfasst eine Smartcard 1 und ein kombiniertes Handy/Lesegerät 2. Die Smartcard 1 weist Kontaktflächen 3 auf, die mit einem Chip bzw. Mikroprozessor 4 verbunden sind. Eine Gold- oder Edelmetallplatte 5 ist in die Smartcard 1 eingegossen oder eingeklebt und mittels Stromleitungen 6a und 6b mit dem Chip bzw. Mikroprozessor 4 verbunden.
[0035] Das kombinierte Handy/Lesegerät 2 weist neben einem Handy-Display 8 und einer Handy-Tastatur 9 einen Slot bzw. Kartenschlitz 7 auf, in den die Smartcard 1 eingeführt werden kann. Hierbei berühren nicht näher dargestellte Kontakte im Inneren des Slots 7 die Kontaktflächen 3 und es startet nicht nur das Einlesen des Chips 4, sondern auch eine Überprüfung des Golddepots, indem eine Spannung angelegt wird und beispielsweise der Widerstand gemessen wird.
[0036] Die Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer zweiten Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis-Systems 100a, dass eine Smartcard la und ein kombiniertes Handy/Lesegerät 2a umfasst. Das kombinierte Handy/Lesegerät 2a hat wie in der ersten Ausgestaltungsvariante eines Berechtigungsnachweis-Systems 1 aus der Fig. 1ein Handy-Display 8a, eine Handy-Tastatur 9a und eine Kamera 10 an der Rückseite. Diese Kamera 10 ist in der Lage, codierte Darstellungen auf einem Dünnfilm-OLED-Display 11 an der Smartcard la zu lesen.
[0037] Das Dünnfilm-OLED-Display 11 wird von einem Chip bzw. Mikroprozessor 4a angesteuert. Ein Gold- bzw. Edelmetalldepot 5a in Form eines Gewirkes bzw. Netzes ist mittels Stromleitungen 6c und 6d mit dem Chip bzw. Mikroprozessor 4a verbunden.
[0038] Die Fig. 3 zeigt, ebenfalls in einer schematischen Darstellung, eine dritte Ausgestaltungsvariante eines weiterhin erfindungsgemässen Berechtigungsnachweis-Systems 100b, erneut beispielhaft mit einem Berechtigungsnachweis in Form einer Smartcard 1b und einem kombinierten Handy/Lesegerät 2b. Die Smartcard 1b umfasst einen Chip bzw. Mikroprozessor 4b, der mittels Stromleitungen 6e und 6f mit einem Gold- bzw. Edelmetalldepot 5b verbunden ist, dieses Mal in Form eines gewundenen Drahtstreifens.
[0039] Der Chip bzw. Mikroprozessor 4b ist von einem in dem kombinierten Handy/Lesegerät 2b eingebauten (Funk-) Modul 12 mittels schematisch dargestellter elektromagnetischer Wellen 13 vorzugsweise bidirektional anregbar.
Bezugszeichenliste
[0040]
<tb>1, 1a, 1b<sep>Smartcard, ID-Card, Berechtigungsnachweis
<tb>2, 2a, 2b<sep>Handy/Lesegerät
<tb>3<sep>Kontaktflächen
<tb>4, 4a, 4b<sep>Chip bzw. Mikroprozessor
<tb>5, 5a, 5b<sep>Gold- oder Edelmetalldepot
<tb>6a–6f<sep>Stromleitung
<tb>7<sep>Slot, Kartenschlitz
<tb>8, 8a, 8b<sep>Handy-Display
<tb>9, 9a, 9b<sep>Handy-Tastatur
<tb>10<sep>Kamera
<tb>11<sep>Dünnfilm-OLED-Display
<tb>12<sep>Funkmodul
<tb>13<sep>elektromagnetische Wellen
<tb>100, 100a, 100b<sep>Berechtigungsnachweis-System
Claims (10)
1. Berechtigungsnachweis-System (100, 100a, 100b), mindestens einen Berechtigungsnachweis (1, 1a, 1b) und mindestens ein Lesegerät (2, 2a, 2b) umfassend, wobei der Berechtigungsnachweis (1, 1a, 1b) einen Chip oder/und Mikroprozessor (4, 4a, 4b) umfasst, der mit mindestens einer Kontaktfläche (3) des Berechtigungsnachweises (1, 1a, 1b) verbunden ist und wobei der Berechtigungsnachweis (1, 1a, 1b) ein Gold- oder Edelmetalldepot (5, 5a, 5b) umfasst, das separat oder über die Kontaktfläche (3) mittels Stromleitungen (6a–6f) mit dem Chip oder/und Mikroprozessor (4, 4a, 4b) leitend verbunden ist.
2. Berechtigungsnachweis-System (100, 100a, 100b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gold- oder Edelmetalldepot (5, 5a, 5b) in einer Kunststoffschicht des Berechtigungsnachweises (1, 1a, 1b) gesichert eingegossen oder eingeklebt ist.
3. Berechtigungsnachweis-System (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Lesegerät (2, 2a, 2b) an der mindestens einen Kontaktfläche (3) ein Strom anlegbar ist, um den elektrischen Widerstand des Gold- oder Edelmetalldepots (5, 5a, 5b) zu messen.
4. Berechtigungsnachweis-System (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lesegerät (2, 2a, 2b) ein Handy bzw. Smartphone ist, vorzugsweise mit einer optischen Lesefunktion.
5. Berechtigungsnachweis-System (100, 100a, 100b) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromversorgung der Lesefunktion des Handys bzw. Smartphones (2, 2a, 2b) autark von einer Akku-Stromversorgung ist und vorzugsweise mittels Fotodioden oder Solarfolien erfolgt.
6. Berechtigungsnachweis-System (100, 100a, 100b) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der autarke Strom aus den Fotodioden oder Solarfolien in einem Kondensator und/oder einer Spule speicherbar ist.
7. Berechtigungsnachweis-System (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Chip oder/und Mikroprozessor (4, 4a, 4b) eine Kreditkartenfunktion unterstützt, die mittels des Lesegeräts (2, 2a, 2b) ein- und ausschaltbar ist.
8. Berechtigungsnachweis-System (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lesegerät (2, 2a, 2b) einen Fingerabdruck-, Retina-, Gesichts- oder/und Stimmen-Scanner umfasst.
9. Verfahren zum Einsatz eines Berechtigungsnachweis-Systems (100, 100a, 100b), nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Verfahrensschritte ausgeführt werden:
a) Einführen des Berechtigungsnachweises (1, 1a, 1b) in eine Lesevorrichtung des Lesegerätes (2, 2a, 2b);
b) Einlesen des Berechtigungsnachweises (1, 1a, 1b) durch Abruf der Speicherdaten auf dem Chip und/oder Mikroprozessor (4, 4a, 4b);
c) Überprüfen der Menge des Golddepots (5, 5a, 5b) und seiner Unversehrtheit;
d) internetbasiertes Abgleichen des börsenkotierten Tages-Goldkurses und Berechnen des Wertes des Golddepots (5, 5a, 5b);
e) kodiertes Abrufen der Inhaberdaten des Berechtigungsnachweises (1, 1a, 1b) aus dem Internet oder von dem Berechtigungsnachweis (1, 1a, 1b);
f) Nachweis der legitimierten Inhaberschaft des Berechtigungsnachweises (1, 1a, 1b) an mindestens einer Identifikationsüberprüfungs-Vorrichtung des Lesegerätes (2, 2a, 2b) durch Abgleichen der Daten;
g) teilweises oder komplettes Auszahlen des Golddepot-Wertguthabens auf ein Konto des Inhabers bei seiner Telefongesellschaft oder auf ein Konto des Gläubigers bei seiner Telefongesellschaft;
h) Abspeichern der Belastung des Golddepots auf dem Chip oder/und Mikroprozessor (4, 4a, 4b) des Berechtigungsnachweises (1, 1a, 1b).
10. Verfahren zum Einsatz des Berechtigungsnachweis-Systems (100, 100a, 100b) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Verfahrensschritte an den Verfahrensschritt h) aus Anspruch 9 angefügt sind:
i) Überprüfen, ob das komplette Golddepot-Wertguthaben des Berechtigungsnachweises (1, 1a, 1b) aufgebraucht ist;
j) Abspeichern des Übergangs der Inhaberschaft des Berechtigungsnachweises (1, 1a, 1b) an den Herausgeber;
k) Abspeichern einer Auslösefunktion zum Einziehen des Berechtigungsnachweises (1, 1a, 1b) an einem Bancomaten und zum sicheren Versand an den Herausgeber.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH00603/12A CH706464A2 (de) | 2012-05-01 | 2012-05-01 | Goldbasiertes Berechtigungsnachweis-System. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH00603/12A CH706464A2 (de) | 2012-05-01 | 2012-05-01 | Goldbasiertes Berechtigungsnachweis-System. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH706464A2 true CH706464A2 (de) | 2013-11-15 |
Family
ID=49553898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH00603/12A CH706464A2 (de) | 2012-05-01 | 2012-05-01 | Goldbasiertes Berechtigungsnachweis-System. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH706464A2 (de) |
-
2012
- 2012-05-01 CH CH00603/12A patent/CH706464A2/de not_active Application Discontinuation
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0306892B1 (de) | Schaltungsanordnung mit einer zumindest einen Teil der Anordnung enthaltenden Karte für Geschäfts-, Identifizierungs-und/oder Betätigungszwecke | |
| DE2760486C2 (de) | ||
| DD292983A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zur vereinfachung des gebrauchs einer vielzahl von kreditkarten u. dgl. | |
| DE69620750T2 (de) | Wertüberweisungssystem | |
| EP0605070B1 (de) | Verfahren zum Transferieren von Buchgeldbeträgen auf und von Chipkarten | |
| EP0646898A2 (de) | System zur Durchführung von Transaktionen mit einer Multifunktionskarte mit elektronischer Börse | |
| DE2738113A1 (de) | Vorrichtung zur durchfuehrung von bearbeitungsvorgaengen mit einem in eine aufnahmeeinrichtung der vorrichtung eingebbaren identifikanden | |
| DE19956359A1 (de) | Kartenbuchung mittels einer virtuellen Eintrittskarte | |
| EP1393262A1 (de) | Vorrichtung zur inanspruchnahme von leistungen | |
| EP0504616A1 (de) | Verfahren zum Betreiben eines Selbstbedienungsautomaten und Anlage zum Durchführen des Verfahrens | |
| EP1886268A1 (de) | Verfahren zur automatisierten erstellung und bearbeitung eines rechnungsdokuments | |
| DE19732762A1 (de) | Vorrichtung in Form eines Kartenbediengerätes | |
| DE4441038A1 (de) | Verfahren zum Erwerb und Speichern von Berechtigungen mit Hilfe von Chipkarten | |
| EP0806747B1 (de) | Verfahren und Anlage zum Transferieren von Geldbeträgen zwischen überschreibbaren Speichern einer Chipkarte | |
| DE19528297A1 (de) | Einheit aus Datenspeicherkarte und Schreib-/Lese-Gerät | |
| CH706464A2 (de) | Goldbasiertes Berechtigungsnachweis-System. | |
| CH693986A5 (de) | Aktivierbares Dokument und System fuer aktivierbare Dokumente. | |
| DE29621439U1 (de) | Datenerfassungs- und Kartenbearbeitungssystem | |
| EP0945817A2 (de) | Verfahren zur Nutzung von Uhren in Verbindung mit Chipkarten | |
| WO2000002170A1 (de) | Verfahren zum schutz von daten auf einem datenträger sowie dazu ausgestaltete chipkarte, lesegerät und chipsatz | |
| DE102010054061B4 (de) | Tragbares System aus Datenträger und Eingabemittelträger, Verwendung und Verfahren des Systems | |
| EP0881608B1 (de) | Kartenlesegerät und Verfahren zur Auslösung eines Ereignisses in einem solchen Gerät | |
| DE8902378U1 (de) | Vorrichtung zur Vereinfachung des Gebrauchs einer Vielzahl von Kreditkarten u.dgl. | |
| EP3286687B1 (de) | Verfahren zur kompression von nutzerdaten eines dokuments | |
| EP4006802A1 (de) | Zahlungsverfahren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PFA | Name/firm changed |
Owner name: MEDAGON GMBH, CH Free format text: FORMER OWNER: MEDAGON GMBH, CH |
|
| PUE | Assignment |
Owner name: DR. FLORIAN KRASS, CH Free format text: FORMER OWNER: MEDAGON GMBH, CH |
|
| AZW | Rejection (application) |