CH706678A2 - Rollstuhl. - Google Patents
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G5/00—Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
- A61G5/02—Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs propelled by the patient or disabled person
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Rollstuhl, insbesondere einen Rollstuhl mit einer Hilfsantriebseinrichtung, der auch eine Bewegung des Rollstuhls ohne Einsatz der Hände ermöglicht. Ein Rollstuhl umfasst hierzu zumindest einen Stuhlrahmen (1) mit seitlich angeordneten Antriebsrädern (3), die mittels einer Radwelle verbunden sind, Hilfsräder und einen zwischen den Antriebsrädern (3) angeordneten Sitz, dessen Sitzfläche (2) entlang der Radachse (6) der Antriebsräder (3) kippfähig angeordnet ist, wobei sich die Kippachse des Sitzes mittig zwischen den Antriebsrädern (3) oberhalb der Radachse (6) befindet.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rollstuhl, insbesondere einen Rollstuhl mit einer zusätzlichen Hilfsantriebseinrichtung.
[0002] Ein herkömmlicher Rollstuhl umfasst einen Stuhlrahmen mit einer Sitzfläche zwischen zwei grossen Antriebsrädern sowie zwei kleinere Hilfsräder und Fussstützen vor diesen. Die Antriebsräder sind auf ihrer Aussenseite mit einem Antriebsring versehen, der wiederum mit der Radfelge verbunden ist. Die Antriebsringe sind mit den Händen drehbar, was eine eigenständige Fortbewegung ohne Drittpersonen ermöglicht.
[0003] Da diese Fortbewegung kraftaufwändig ist, wurde in der DE-U-20 2010 005 729 ein Antrieb vorgeschlagen, der eine kraftsparende und sichere Handhabung ermöglichen soll. Dies erfolgt durch einen Antriebshebel, der an den Radachsen der Antriebsräder angelenkt ist und um die Radachse hin- und hergeschwenkt werden kann. Die Antriebshebel reichen über den Radius des Antriebsrades hinaus und sind mit einem Handgriff und einer Bremse versehen. Die Schwenkbewegung eines Antriebshebels ist durch einen, in einem Längsschlitz eines Schutzblechs geführten Verlängerungsarm begrenzt. In der DE-U-20 2008 017 474 ist in den Achsen der Antriebsräder ein Antriebsmotor zur Unterstützung der manuellen Antriebskraft angeordnet, wobei eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, die einen Antirückroll-Betriebsmodus aufweist.
[0004] Bei einer ähnlichen Lösung gemäss DE-U-20 2007 008 736 ist jedes Antriebsrad Teil eines Antriebsradmoduls mit einem im Gestellrahmen des Rollstuhls angeordneten Antriebsaggregats um die Breite des Rollstuhls gering zu halten. Die im Rollstuhl sitzende Person muss zur Fortbewegung mindestens eine Hand einsetzen um einen Antriebsring eines Antriebsrades zu drehen und/oder die Steuereinrichtung eines Antriebsaggregats zu bedienen.
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile des Standes der Technik zu meiden und einen Rollstuhl, insbesondere einen Rollstuhl mit einer zusätzlichen Hilfsantriebseinrichtung vorzuschlagen, der auch eine Bewegung des Rollstuhls ohne Einsatz der Hände ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe ist mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Ein üblicher Rollstuhl weist einen entlang der Radachse der Antriebsräder in Richtung der Antriebsräder kippfähigen Sitz auf, der über Hebelgelenke mit der Radwelle der Antriebsräder verbunden ist. Die Kippachse des Sitzes befindet sich mittig zwischen den Antriebsrädern über der Radachse.
[0007] Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart. So kann die Radwelle als Kurbelwelle ausgebildet sein, deren Ausbiegungen zwecks Vermeidung von Totpunkten bevorzugt schräg oder gekrümmt ausgeformt sind oder sie beinhaltet eine Hebel-Stösselanordnung. Jedes Antriebsrad verfügt über einen üblichen Antriebsring und/oder über einen Antriebshebel.
[0008] Mittels der Erfindung kann ein Rollstuhl allein durch eine Kippbewegung des Sitzes quer zur Fahrtrichtung bewegt werden, so dass die Hände z.B. für ein Ballspiel oder eine andere Betätigung frei bleiben, resp. gar handikapierte Hände kein Problem darstellen. Ein solcher Rollstuhl ist aber auch zum Rückwärtsfahren geeignet. Die Beweglichkeit des Rollstuhlfahrers wird damit erheblich erweitert.
[0009] Derartige Hebelgelenke oder Kurbelschwingen sind an sich von Handhebeldraisinen oder Holländern bekannt. In der DE-A-3 201 310 ist zum Beispiel eine Antriebseinrichtung für Fahrräder mit Hebelgelenken beschrieben. An beiden Seiten des Fahrrades ist eine solche Antriebseinrichtung montiert um beim Treten der Pedale einen Totpunkt zu meiden. In jedem Fall erfolgt die Betätigung der Hebelgelenke oder Kurbelschwingen ausschliesslich durch Hand- oder Beinbewegungen.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen die
<tb>Fig. 1<sep>einen Rollstuhl mit einer Hilfsantriebseinrichtung
<tb>Fig. 2<sep>eine Detaildarstellung der Hilfsantriebseinrichtung.
[0011] Ein herkömmlicher Rollstuhl umfasst einen, nur angedeuteten Stuhlrahmen 1 mit einer Sitzfläche 2 zwischen zwei grossen Antriebsrädern 3 sowie übliche, nicht dargestellte kleinere Hilfsräder und Fussstützen vor diesen. Die Antriebsräder 3 sind auf ihrer Aussenseite mit einem Antriebsring 4 versehen, der wiederum mit der Radfelge 5 verbunden ist. Die Antriebsringe 4 sind mit den Händen der sitzenden Person 10 drehbar, was eine eigenständige Fortbewegung ohne Drittpersonen ermöglicht.
[0012] Zusätzlich sind aussen an den Radachsen 6 der Antriebsräder 3 Antriebshebel 7 angeordnet, die um die Radachse hin- und hergeschwenkt werden können oder als Kurbelschwingen ausgebildet sind. Die Antriebshebel 7 reichen über den Radius des Antriebsrades 3 hinaus und sind mit einem Handgriff 8 versehen.
[0013] Die Sitzfläche 2 ist zur Radachse 6 gelenkig resp. kippfähig auf einem Schwenklager 21 oberhalb der kurbelschwingenartigen Radwelle 9 angeordnet. An den, dem jeweiligen Antriebsrad 3 gegenüberliegenden Aussenbereichen 23 der Sitzfläche 2 ist ein Hebel 22 angelenkt, der gelenkig mit einer Ausbiegung 91 der Radwelle 9verbunden ist. Die Ausbiegung 91 ist schräg oder gekrümmt ausgeformt.
[0014] Neigt sich ein Aussenbereich 23 infolge einer, von der fahrenden Person ausgelösten Kippbewegung der Sitzfläche 2 nach unten, drückt sie dabei den angelenkten Hebel 22 nach unten und bewirkt über die Ausbiegung 91 eine Drehung der Radwelle 9 und somit der Antriebsräder 3. Gleichzeitig wird der andere Hebel 22 nach oben gezogen. Durch eine nachfolgende Kippbewegung der Sitzfläche 2 in die andere Richtung wird der andere Hebel 22 nach unten gedrückt und bewirkt eine weitergehende Drehung der Radwelle 9.
Liste der Bezugszeichen
[0015]
<tb>1<sep>Stuhlrahmen
<tb>2<sep>Sitzfläche
<tb>3<sep>Antriebsrad
<tb>4<sep>Antriebsring
<tb>5<sep>Radfelge
<tb>6<sep>Radachse
<tb>7<sep>Antriebshebel
<tb>8<sep>Handgriff
<tb>9<sep>Radwelle
<tb>10<sep>Person
<tb>21<sep>Schwenklager
<tb>22<sep>Hebel
<tb>23<sep>Aussenbereich
<tb>91<sep>Ausbiegung
Claims (4)
1. Rollstuhl, insbesondere ein Rollstuhl mit einer Hilfsantriebseinrichtung, wobei der Rollstuhl zumindest einen Stuhlrahmen (1) mit seitlich angeordneten Antriebsrädern (3), die mittels einer Radwelle verbunden sind und der einen zwischen den Antriebsrädern (3) angeordneten Sitz sowie Hilfsräder aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzfläche (2) des Sitzes entlang der Radachse (6) der Antriebsräder (3) kippfähig angeordnet ist, wobei sich die Kippachse des Sitzes mittig zwischen den Antriebsrädern (3) oberhalb der Radachse (6) befindet.
2. Rollstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz in mindestens zwei Richtungen kippfähig ist.
3. Rollstuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an Aussenbereichen (23) der Sitzfläche (2) ein Hebel (22) angelenkt ist, der gelenkig mit einer Ausbiegung (91) der kurbelwellenartigen Radwelle (9) verbunden ist.
4. Rollstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aussen an der Radachse der Antriebsräder (3) zusätzliche Antriebshebel (7) befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH00840/12A CH706678A2 (de) | 2012-06-15 | 2012-06-15 | Rollstuhl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH00840/12A CH706678A2 (de) | 2012-06-15 | 2012-06-15 | Rollstuhl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH706678A2 true CH706678A2 (de) | 2013-12-31 |
Family
ID=49773095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH00840/12A CH706678A2 (de) | 2012-06-15 | 2012-06-15 | Rollstuhl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH706678A2 (de) |
-
2012
- 2012-06-15 CH CH00840/12A patent/CH706678A2/de not_active Application Discontinuation
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