CH707655A1 - Streckvorrichtung zum temporären Expandieren eines an einem Containment installierten Arbeitshandschuhs. - Google Patents

Streckvorrichtung zum temporären Expandieren eines an einem Containment installierten Arbeitshandschuhs. Download PDF

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CH707655A1
CH707655A1 CH00498/13A CH4982013A CH707655A1 CH 707655 A1 CH707655 A1 CH 707655A1 CH 00498/13 A CH00498/13 A CH 00498/13A CH 4982013 A CH4982013 A CH 4982013A CH 707655 A1 CH707655 A1 CH 707655A1
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Volker Sigwarth
Mike Zeller
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Skan Ag
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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    • B25J21/02Glove-boxes, i.e. chambers in which manipulations are performed by the human hands in gloves built into the chamber walls; Gloves therefor

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Abstract

Die Streckvorrichtung (1) dient zum temporären Expandieren eines an einem Containment installierten Arbeitshandschuhs (6), so dass während eines Dekontaminationszyklus auch im Bereich der Finger (62) keine überlappten Areale verbleiben und damit das Dekontaminationsmittel auf die gesamte Oberfläche des Arbeitshandschuhs (6) ordnungsgemäss einwirken kann. Der Arbeitshandschuh (6) ist an einer Kammerwand des Containments befestigt, ragt in die Arbeitskammer des Containments hinein und hat einen Innenraum (64), welcher an einem Zugang nach ausserhalb des Containments mündet, um den Eingriff einer Bedienperson zu ermöglichen. An die Finger (62) des Arbeitshandschuhs (6) schliesst ein Schaftteil (60) an, welches sich bis zu einem Schaftende erstreckt. Der Innenraum (64) des Arbeitshandschuhs (6) erstreckt sich von den Fingern (62) durch das Schaftteil (60) und mündet im Zugang. Zur Vorrichtung gehört ein Streckkörper (2), der zum Einführen in den Innenraum (64) des Arbeitshandschuhs (6) durch den Zugang zwecks temporären Expandierens des Arbeitshandschuhs (6) bestimmt ist. Der Streckkörper (2) hat einen Innenraum (24) mit einer daran anzuschliessenden Gasquelle, um eine Gasfüllung in den Innenraum (24) einzuleiten.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Streckvorrichtung zum temporären Expandieren eines an einem Containment installierten Arbeitshandschuhs. Der Arbeitshandschuh ist an einer Kammerwand des Containments befestigt, ragt in dessen Arbeitskammer hinein und hat einen Innenraum, welcher an einem Zugang nach ausserhalb des Containments mündet, um den Eingriff einer Bedienperson zu ermöglichen. Der Arbeitshandschuh weist Finger auf, an die sich ein Schaftteil anschliesst, welches sich bis zu einem Schaftende erstreckt. Zum Eingriff einer Bedienperson hat der Arbeitshandschuh einen Innenraum, der sich von den Fingern durch das Schaftteil erstreckt und im Zugang mündet. Zur Vorrichtung gehört ein Streckkörper, der zum Einführen in den Innenraum des Arbeitshandschuhs durch den Zugang zwecks temporären Expandierens des Arbeitshandschuhs bestimmt ist. Typische Containments sind z.B. Isolatoren in der Pharmaindustrie. Die Streckvorrichtung hat den Zweck, während eines Dekontaminationszyklus den ansonsten schlaff in der Arbeitskammer hängenden einzelnen Arbeitshandschuh zu expandieren, so dass auch im Bereich der Finger keine überlappten Areale verbleiben, zu weichen das Dekontaminationsmittel nicht gelangen würde, mit dem unakzeptablen Ergebnis einer unzureichenden Behandlung.
Stand der Technik
[0002] Die Dynamic Design Pharma Inc., Mission Viejo, CA 92691/USA, offeriert auf www.dynamicsdesignpharma.com ein «GS System – Isolator Glove Support» als Streckvorrichtung zum Spreizen der Finger eines an einem Containment installierten Arbeitshandschuhs. Die Streckvorrichtung besteht zunächst aus einem Bügel mit der Spannweite der Mündung des Arbeitshandschuhs in der Kammerwand des Containments, um die Vorrichtung zentrisch zu positionieren. Zentrisch und axial durch den Bügel verläuft eine Stange, an deren Frontende ein als Hand ausgebildeter Streckkörper mit gespreizten Fingern angeordnet ist. Der Bereich der Handwurzel des Streckkörpers liegt im Zentrum eines umlaufenden Rings, der mit Streben in Distanz zu den beiden Bügelenden gestützt wird. Beim Einschieben in den Arbeitshandschuh weitet der Bügel das Schaftteil des Arbeitshandschuhs auf, und die Finger am handförmigen Streckkörper fahren in die sich spreizenden Finger des Arbeitshandschuhs ein.
Aufgabe der Erfindung
[0003] In Relation zum vorbekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Streckvorrichtung zum temporären Expandieren eines an einem Containment installierten Arbeitshandschuhs zu schaffen. Diese Streckvorrichtung soll das Handling beim Expandieren des Arbeitshandschuhs erleichtern und zeitlich verkürzen sowie einen möglichst geringen gerätemässigen Aufwand erfordern. Zugleich muss eine perfekte Streckung des Arbeitshandschuhs erzielt werden, so dass beim Dekontaminationszyklus die gesamte in der Arbeitskammer eines Containment vorhandene Handschuhoberfläche garantiert ordnungsgemäss behandelt wird. Hierbei versteht sich, dass die Streckung des Arbeitshandschuhs auf schonende Weise erfolgen muss und jede Gefahr einer Beschädigung strikt zu vermeiden ist.
Übersicht über die Erfindung
[0004] Die Streckvorrichtung dient zum temporären Expandieren eines an einem Containment installierten Arbeitshandschuhs in Vorbereitung eines Dekontaminationszyklus. Der Arbeitshandschuh ist an einer Kammerwand des Containments befestigt, ragt in eine Arbeitskammer des Containments hinein und hat einen Innenraum, welcher an einem Zugang nach ausserhalb des Containments mündet, um den Eingriff einer Bedienperson zu ermöglichen. Der Arbeitshandschuh weist Finger auf, an die sich ein Schaftteil anschliesst, welches sich bis zu einem Schaftende erstreckt. Der Innenraum des Arbeitshandschuhs erstreckt sich von den Fingern durch das Schaftteil und mündet im Zugang. Zur Vorrichtung gehört ein Streckkörper, der zum Einführen in den Innenraum des Arbeitshandschuhs durch den Zugang zwecks temporären Expandierens des Arbeitshandschuhs bestimmt ist. Der Streckkörper hat einen Innenraum mit einer daran anzuschliessenden oder permanent angeschlossenen Gasquelle, um eine Gasfüllung in den Innenraum einzuleiten.
[0005] Nachfolgend werden spezielle Ausführungsformen der Erfindung definiert: Der Streckkörper hat eine Handschuhform mit Fingern und einem Schaftteil, das sich bis zu einem Schaftende erstreckt.
[0006] Im Bereich des Schaftendes des Streckkörpers setzt eine Schubstange an, mittels derer sich der Streckkörper durch den Zugang in den Innenraum des Arbeitshandschuhs einschieben lässt. Die Schubstange ist vorzugsweise als starres Rohr beschaffen, welches einen Axialdurchgang aufweist. Der Axialdurchgang der Schubstange mündet einerseits in den Streckkörper ein und ist andererseits an die Gasquelle angeschlossen.
[0007] Die Gasquelle ist vorzugsweise als manuell zu betätigende Luftpumpe beschaffen. Die Gasquelle bildet mit einem Ventil und einem Manometer eine Armatureneinheit, die an ein hinteres Ende der Schubstange angeschlossen ist.
[0008] Das Schaftende des Streckkörpers ist in einer Basis fixiert. Die Schubstange hat ein Frontende, welches gasdicht und starr durch die Basis geführt ist. An der Schubstange ist zwischen Basis und Frontende ein Durchlass vorgesehen, welcher in den Innenraum des Streckkörpers mündet. Die Schubstange ragt vorzugsweise bis in einen der Finger des Streckkörpers, und das Frontende ist mit einem kappenförmigen Schutzelement versehen.
[0009] Der Streckkörper ist komplementär zum Arbeitshandschuh geformt und weist fünf Finger auf. Zumindest im Bereich der fünf Finger und dem Übergang in das Schaftteil besteht der Streckkörper aus elastischem Material. Vorteilhaft kann der Streckkörper eine Steifigkeit besitzen, welche am Streckkörper bereits vor dem Aufblähen eine gestreckte Handschuhform bildet.
[0010] Der Streckkörper ist mit einer Oberflächenstruktur versehen, welche beim Vorschieben in den Arbeitshandschuh auch im bereits expandierten Zustand des Streckkörpers das Abfliessen von Luft in Richtung Zugang erlaubt, die sich zwischen der Innenwandung des Arbeitshandschuhs und der Aussenwandung des Streckkörpers befindet.
[0011] Bei der Anwendung der Streckvorrichtung ist zu deren Stützung eine Traverse vorgesehen, die sich lösbar äusserlich vor dem Zugang in einen Arbeitshandschuh am Containment andocken lässt. Die Traverse hat eine Aufnahme, z.B. als in der Art eines Spannfutters beschaffen und mit einem Kugelgelenk versehen, in welchem die Schubstange axial verschiebbar geführt ist.
Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen
[0012] Es zeigen: <tb>Fig. 1A<SEP>Die erfindungsgemässe Streckvorrichtung, in perspektivischer Gesamtansicht; <tb>Fig. 1B<SEP>den Aufbau gemäss Fig. 1A , in gewechselter Perspektive; <tb>Fig. 1C<SEP>eine Vergrösserung des handschuhförmigen Streckkörpers mit der angesetzten Schubstange und der Armatureneinheit, in Frontansicht <tb>Fig. 1D<SEP>den Aufbau gemäss Fig. 1C , im Vertikalschnitt; <tb>Fig. 1E<SEP>das vergrösserte Detail X1 aus Fig. 1D ; <tb>Fig. 1F<SEP>das vergrösserte Detail X2 aus Fig. 1D ; <tb>Fig. 2A<SEP>einen Arbeitshandschuh, installiert an der Kammerwand eines Containment, in perspektivischer Prinzipansicht; <tb>Fig. 2B<SEP>den Aufbau gemäss Fig. 2A , in gewechselter Perspektive; <tb>Fig. 2C<SEP>den Aufbau gemäss Fig. 2A , im Vertikalschnitt; <tb>Fig. 3A bis 4B<SEP>die Anwendung der Streckvorrichtung mit einem Arbeitshandschuh, in vier Phasen, als Prinzipdarstellungen; <tb>Fig. 3A<SEP>erste Phase: Einführen des Streckkörpers im partiell aufgeblähten Zustand in das Schaftteil des Arbeitshandschuhs; <tb>Fig. 3B<SEP>zweite Phase: Vorschieben des Streckkörpers an die Zugänge in die Finger des Arbeitshandschuhs; <tb>Fig. 3C<SEP>dritte Phase: weiteres Vorschieben des Streckkörpers mit seinen Fingern in die Finger des Arbeitshandschuhs; <tb>Fig. 3D<SEP>vierte Phase: maximal in den Arbeitshandschuh eingeschobener, weiter aufgeblähter Streckkörper; <tb>Fig. 4A<SEP>das vergrösserte Detail X3 aus Fig. 3D ; <tb>Fig. 4B<SEP>das vergrösserte Detail X4 aus Fig. 3D ; und <tb>Fig. 5<SEP>die Streckvorrichtung gemäss Fig. 1A , verbunden mit einer Traverse zum Andocken vor den Zugang in einen Arbeitshandschuh an einem Containment, in Perspektivansicht.
Ausführungsbeispiel
[0013] Anhand der beiliegenden Zeichnungen erfolgt nachstehend die detaillierte Beschreibung der erfindungsgemässen Streckvorrichtung mit der Anwendung an einem Arbeitshandschuh, welcher an einem Containment installiert ist.
Fig. 1A bis 1F
[0014] Die Streckvorrichtung 1 besteht im Wesentlichen aus einem handschuhförmigen aufblasbaren Streckkörper 2, einer rohrförmigen Schubstange 3 und der Armatureneinheit 4. Zuvorderst hat der Streckkörper 2 fünf Finger 22, an die sich ein Schaftteil 20 anschliesst. Der Streckkörper 2 ist komplementär zum Arbeitshandschuh 6 geformt und besteht zumindest im Bereich der fünf Finger 22 und dem Übergang in das Schaftteil 20 aus elastischem Material. Das Schaftteil 20 erstreckt sich bis zum Schaftende 21, das umfangsseitig an einer zylinderartigen Basis 23 in einer ersten Ringnut 231 befestigt ist. Beabstandet zur ersten Ringnut 231 hat die Basis 23 eine zweite Ringnut 232, in der ein Dichtring 237 sitzt, unter dem das Schaftteil 20 zum wulstförmigen Schaftende 21 eingeklemmt ist. Der zweiten Ringnut 232 ist eine dritte Ringnut 233 vorgelagert, in die ein Schutzring 233 ́ eingesetzt ist, welcher das auf die Basis 23 aufgezogene Schaftteil 20 unterfüttert und somit als Kantenschutz wirkt.
[0015] Zum Durchtritt der sich von der Armatureneinheit 4 erstreckenden Schubstange 3 hat die Basis 23 einen zentrischen Axialdurchgang 230. Auf der der Armatureneinheit 4 zugewandten Seite und benachbart zur ersten Ringnut 231 hat die Basis 23 einen Absatz 234 mit einer Gewindebohrung 235, in welcher ein Sicherungselement 236 – z.B. in Form einer Schraube – steckt. Das Sicherungselement 236 drückt auf die Schubstange 3 und dient der radialen und axialen Arretierung zwischen der Basis 23 und der in diese eingeführten Schubstange 3. Im Axialdurchgang 230 der Basis 23 ist eine zirkuläre Innennut 238 vorhanden, in der eine Ringdichtung 239 eingelegt ist, welche verhindert, dass Luft, insbesondere komprimierte Luft bei aufgeblasenem Streckkörper 2, aus seinem Innenraum 24 durch den Axialdurchgang 230 in die äussere Umgebung abströmt. Der Streckkörper 2 ist an seiner Aussenfläche mit einer Oberflächenstruktur 25 versehen, die z.B. von Noppen oder Stegen gebildet ist.
[0016] Durch die als starres Rohr beschaffene Schubstange 3 erstreckt sich ein Axialdurchang 30, der einerseits am hinteren Ende 31 der Schubstange 3 mit einer in der Armatureinheit 4 vorhandenen Gasquelle 41 verbunden ist und andererseits am Frontende 32 im Innenraum 24 des Streckkörpers 2, vorzugsweise in einem Finger 22, mündet. Um eine Beschädigung der Wandung des Streckkörpers 2 zu vermeiden, ist das Frontende 32 mit einem kappenförmigen Schutzelement 33 versehen. Zwischen Basis 23 und Frontende 32 ist in der Schubstange 3 ein Durchlass 34 vorgesehen – z.B. als Querbohrung beschaffen –, welcher in den Innenraum 24 des Streckkörpers 2 mündet.
[0017] Die Gasquelle 41 ist vorzugsweise eine manuell zu betätigende Luftpumpe, mittels derer sich der Streckkörper 2 ausblasen lässt. Neben der Gasquelle 41 umfasst die Armatureinheit 4 ferner ein Ventil 42 und ein Manometer 43. Vorteilhaft ist das Ventil 42 als Überdruckventil 42 beschaffen, aus dem bei zu hohem Druck automatisch Luft abströmt. Zugleich dient das Ventil 42 zum Ablassen von Druck aus dem Streckkörper 2, wenn man dessen durch Aufblähen expandierten Zustand in der Ausdehnung verringern möchte. Am Manometer 43 lässt sich der in der Streckvorrichtung 1 anstehende Druck ablesen.
Fig. 2A bis 2C
[0018] Der an sich bekannte Arbeitshandschuh 6 ist an einer die Öffnung 51 umgebenden Flanschanordnung 53 an der Kammerwand 50 des Containments 5 auf herkömmliche Art befestigt und ragt in die Arbeitskammer 52 des Containments 5 hinein. Aufgrund der Materialbeschaffenheit des Arbeitshandschuhs 6 hängt dieser im unbenutzten Zustand und ohne die eingeführte Streckvorrichtung 1 schlaff abwärts in der Arbeitskammer 52. Der Arbeitshandschuh 6 hat einen Innenraum 64, welcher an einem Zugang 54 nach ausserhalb des Containments 5 mündet, um das Eingreifen einer Bedienperson mit der Hand zu ermöglichen. Zuvorderst hat der Arbeitshandschuh 6 fünf Finger 62, an die sich ein Schaftteil 60 anschliesst, welches sich bis zum Schaftende 61 erstreckt. Das Schaftende 61 ist gemäss dem Stand der Technik in der Flanschanordnung 53 gasdicht fixiert. Der Innenraum 64 des Arbeitshandschuhs 6 erstreckt sich von den Fingern 62 durch das Schaftteil 60 und mündet im Zugang 54 nach ausserhalb des Containments 5, so dass eine Bedienperson mit der Hand durch den Zugang 54 in den Innenraum 24 bis in die Finger 62 eingreifen kann.
Fig. 3A bis 4B
[0019] Anhand dieser Figurenfolge wird die Anwendung der Streckvorrichtung 1 mit einem Arbeitshandschuh 6 in vier prinzipiellen Phasen erläutert. Zweck der Streckvorrichtung 1 ist, während eines Dekontaminationszyklus den ansonsten schlaff in der Arbeitskammer 52 hängenden einzelnen Arbeitshandschuh 6 durch Einschieben und Aufblasen des Streckkörpers 2 so zu expandieren, dass auch im Bereich der Finger 62 keine überlappten Areale verbleiben, zu welchen das Dekontaminationsmittel nicht gelangen könnte.
Fig. 3A: Erste Phase
[0020] Der Streckkörper 2 ist durch Betätigung der Gasquelle 41 partiell aufgebläht, um ihn in seiner Form zu straffen und wird so mit den Fingern 22 voran durch den Zugang 54 – an der Schubstange 3 gehalten – in den Innenraum 64 des Schaftendes 61 des Arbeitshandschuhs 6 eingeschoben. Abweichend zur Zeichnungsfigur hängen das Schaftteil 60 und die Finger 62 des Arbeitshandschuhs 6 in der Realität schlaff abwärts. Alternativ besitzt der Streckkörper 2 eine gewisse Steifigkeit und benötigt daher in der ersten Phase kein partielles Aufblähen beim Einführen in den Zugang 54.
Fig. 3B: Zweite Phase
[0021] Mit weiterem Vorschieben des Streckkörpers 2 und optionalem zunehmendem Aufblähen gelangen die Spitzen der sich spreizenden Finger 22 des Streckkörpers 2 ausgerichtet vor die jeweils zugeordneten Finger 62 des Arbeitshandschuhs 6. Dadurch wird auch der gesamte Arbeitshandschuh 6 in Längsrichtung aufgerichtet.
Fig. 3C: Dritte Phase
[0022] Der Streckkörper 2 mit der gesamten Streckvorrichtung 1 ist nun fast maximal vorgeschoben, so dass ihre fünf Finger 22 komplementär zugeordnet tief in die fünf sich nun sukzessive spreizenden Finger 62 des Arbeitshandschuhs 6 eingefahren sind. Dabei hat sich der zwischen der Aussenwandung des Streckkörpers 2 und der Innenwandung des Arbeitshandschuhs 6 befindliche Innenraum 64 weiter verkleinert. Die zuvor hier gestaute Luft wurde in Richtung der Schaftteile 20,60 bis hin zum Zugang 54 verdrängt, die Oberflächenstruktur 25 an der Aussenseite des Streckkörpers 2 bildet mit der Innenseite des Arbeitshandschuhs 6 hierfür labyrinthförmige Abströmkanäle.
Fig. 3D bis 4B: Vierte Phase
[0023] In dieser Phase ist die Streckvorrichtung 1 maximal vorgeschoben und die Gasquelle 41 wird erneut betätigt, um den Streckkörper 2 bis zu seiner definierten maximalen Ausdehnung aufzublähen. Dies kann die Serviceperson optisch wahrnehmen und zudem am Manometer 43 ablesen. In diesem Endzustand wird der Arbeitshandschuh 6 soweit expandiert, dass seine Finger 62 ordentlich gespreizt sind und am Arbeitshandschuh 6 keine sich überlappenden Oberflächenareale verbleiben. Die äusserliche Oberflächenstruktur 25 des Streckkörpers 2 drückt gegen die Innenwandung des Arbeitshandschuhs 6 und erlaubt aber durch die so gebildeten labyrinthförmigen Kanäle das Verdrängen von insbesondere in den Spitzen der Finger 62 des Arbeitshandschuhs 6 sich ansonsten stauender Luft in Richtung der Schaftteile 20,60. An der Basis 23 bildet das in der ersten Ringnut 231 fixierte wulstförmige Schaftende 21 des Streckkörpers 2 eine radiale Dichtstelle mit der Innenfläche des Schaftteils 60.
[0024] In diesem expandierten Zustand der Kombination aus Arbeitshandschuh 6 und darin steckendem Streckkörper 2 wird die Dekontamination der Arbeitskammer 52 ausgeführt. Nach Beendigung der Dekontamination und der üblichen Spülphase erfolgt das Entfernen der Streckvorrichtung 1 aus dem Arbeitshandschuh 6. Hierzu wird man nahezu den gesamten Druck aus dem Streckkörper 2 durch Öffnen des Ventils 42 ablassen und dann die Schubstange 3 mit eventuellen Schüttelbewegungen, um den Arbeitshandschuh 6 vom Streckkörper 2 abzustreifen, durch den Zugang 54 herausziehen, bis die gesamte Streckvorrichtung 1 aus dem Arbeitshandschuh 6 entfernt ist.
Fig. 5
[0025] Um die Streckvorrichtung 1 bei der Anwendung gestützt zu führen, ist eine Traverse 7 mit einem Bügel 70 vorgesehen, welcher sich äusserlich vor dem Zugang 54 in einen Arbeitshandschuh 6 an einem Containment 5 andocken lässt, vorzugsweise lösbar – z.B. mittels Schrauben – an der Flanschanordnung 53. Hierzu hat der Bügel 70 abgekantete Ansätze 71, die sich an der Flanschanordnung 53 befestigen lassen. Im montierten Zustand überspannt der Bügel 70 den Zugang 54 äusserlich, so dass eine starr an der Traverse 7 vorhandene Aufnahme 72 zum Einspannen der Schubstange 3 zentrisch vor dem Zugang 54 positioniert ist. In der als Spannfutter ausgebildeten Aufnahme 72 wird ein Gelenk 73 – vorzugsweise als Kugelgelenk beschaffen – gefasst. Axial durch das Gelenk 73 ist die Schubstange 3 geführt, an deren Frontende 32 der Streckkörper 2 sitzt und an deren hinterem Ende 31 die Armatureneinheit 4 angeschlossen ist. Bei gelöster Aufnahme 72 lässt sich die Schubstange 3 axial vorschieben, um den Streckkörper 2 in den Arbeitshandschuh 6 einzuschieben, oder zurückziehen, um den Streckkörper 2 aus dem Arbeitshandschuh 6 zu ziehen.

Claims (12)

1. Streckvorrichtung (1) zum temporären Expandieren eines an einem Containment (5) installierten Arbeitshandschuhs (6), wobei: a) der Arbeitshandschuh (6) an einer Kammerwand (50) des Containments (5) befestigt ist, in eine Arbeitskammer (52) des Containments (5) hineinragt und einen Innenraum (64) hat, welcher an einem Zugang (54) nach ausserhalb des Containments (5) mündet, um den Eingriff einer Bedienperson zu ermöglichen; b) der Arbeitshandschuh (6) Finger (62) aufweist, an die sich ein Schaftteil (60) anschliesst, welches sich bis zu einem Schaftende (61) erstreckt; c) der Innenraum (64) des Arbeitshandschuhs (6) sich von den Fingern (62) durch das Schaftteil (60) erstreckt und im Zugang (54) mündet; und d) zur Vorrichtung ein Streckkörper (2) gehört, der zum Einführen in den Innenraum (64) des Arbeitshandschuhs (6) durch den Zugang (54) zwecks temporären Expandierens des Arbeitshandschuhs (6) bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass e) der Streckkörper (2) einen Innenraum (24) mit einer daran anzuschliessenden Gasquelle (41) hat, um eine Gasfüllung in den Innenraum (24) einzuleiten.
2. Streckvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Streckkörper (2) eine Handschuhform hat und Finger (22) sowie ein Schaftteil (20) aufweist, das sich bis zu einem Schaftende (21) erstreckt.
3. Streckvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Schaftendes (21) des Streckkörpers (2) eine Schubstange (3) ansetzt, mittels derer sich der Streckkörper (2) durch den Zugang (54) in den Innenraum (64) des Arbeitshandschuhs (6) einschieben lässt.
4. Streckvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass a) das die Schubstange (3) als starres Rohr beschaffen ist, welches einen Axialdurchgang (30) aufweist; und b) der Axialdurchgang (30) der Schubstange (3) einerseits in den Streckkörper (2) einmündet und andererseits an die Gasquelle (41) angeschlossen ist.
5. Streckvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasquelle (41) eine manuell zu betätigende Luftpumpe ist.
6. Streckvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasquelle (41) mit einem Ventil (42) und einem Manometer (43) eine Armatureneinheit (4) bildet, die an ein hinteres Ende (31) der Schubstange (3) angeschlossen ist.
7. Streckvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass a) das Schaftende (21) des Streckkörpers (2) in einer Basis (23) fixiert ist; b) die Schubstange (3) ein Frontende (32) hat, welches gasdicht und starr durch die Basis (23) geführt ist; und c) an der Schubstange (3) zwischen Basis (23) und Frontende (32) ein Durchlass (34) vorgesehen ist, welcher in den Innenraum (24) des Streckkörpers (2) mündet.
8. Streckvorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass a) die Schubstange (3) bis in einen der Finger (22) des Streckkörpers (2) ragt; und b) das Frontende (32) mit einem kappenförmigen Schutzelement (33) versehen ist.
9. Streckvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Streckkörper (2): a) komplementär zum Arbeitshandschuh (6) geformt ist und fünf Finger (22) aufweist; und b) zumindest im Bereich der fünf Finger (22) und des Übergangs in das Schaftteil (20) aus elastischem Material besteht.
10. Streckvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Streckkörper (2) mit einer Oberflächenstruktur (25) versehen ist, welche beim Vorschieben in den Arbeitshandschuh (6) auch im bereits expandierten Zustand des Streckkörpers (2) das Abfliessen Luft in Richtung Zugang (54) erlaubt, die sich zwischen der Innenwandung des Arbeitshandschuhs (6) und der Aussenwandung des Streckkörpers (2) befindet.
11. Streckvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Streckkörper (2) eine Steifigkeit besitzt, welche am Streckkörper (2) bereits vor dem Aufblähen eine gestreckte Handschuhform bildet.
12. Streckvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anwendung der Streckvorrichtung (1) zu deren Stützung eine Traverse (7) vorgesehen ist, wobei: a) die Traverse (7) sich lösbar äusserlich vor dem Zugang (54) in einen Arbeitshandschuh (6) am Containment (5) andocken lässt; und b) die Traverse (7) eine Aufnahme (72) hat, in welcher die Schubstange (3) axial verschiebbar geführt ist.
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