CH708070A2 - Parkiervorrichtung für Zweiräder. - Google Patents
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Abstract
Eine Parkiervorrichtung für Zweiräder umfasst eine erhöht angeordnete Tragrinne (100) und eine im Wesentlichen rinnenförmigen Rampe (200) mit seitlichen Stützen (204) für ein in der Rampe aufzunehmendes Zweirad. Die Rampe (200) ist an der Tragrinne (100) zwischen einer Parkposition und einer Lade/Entladeposition relativ zur Tragrinne beweglich angeordnet, wobei die Rampe (200) in ihrer Parkposition in die Tragrinne (100) eingeschoben und in ihrer Lade/Entladeposition aus der Tragrinne (100) herausgezogen ist und sich von der Tragrinne (100) schräg abwärts erstreckt. Die Rampe (200) weist seitliche Laufschienen (207a, 207b) auf, welche auf an der Tragrinne (100) drehbar gelagerten Laufrollen (106) beweglich gelagert sind. Die Rampe (200) ist ferner mit seitlichen Kulissenfolgegliedern (206) versehen, welche in an der Tragrinne (100) seitlich angeordnete und sich im Wesentlichen in deren Längsrichtung erstreckende Führungskulissen (107a, 107b) eingreifen.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Parkiervorrichtung für Zweiräder gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1.
[0002] Parkiervorrichtungen der zur Rede stehenden Art werden zum platzsparenden Parkieren bzw. Abstellen von Zweirädern, speziell Fahrrädern, in zwei übereinander liegenden Ebenen eingesetzt, wobei eine Ebene üblicherweise die Standfläche der Parkiervorrichtung ist.
[0003] Um die Rampe von ihrer Parkposition in ihre Lade/Entladeposition zu bringen, wird bei den bisher bekannten Parkiervorrichtungen dieser Art die Rampe manuell zunächst im Wesentlichen horizontal praktisch vollständig aus der Tragrinne herausgezogen und dann schräg nach unten in die Lade/Entladeposition geklappt. Falls ein Fahrrad auf der Rampe abgestellt war, wird dieses von der Rampe gerollt und dann die Rampe wieder zurück in die Parkposition geführt. Zum Parkieren eines Fahrrads wird die (leere) Rampe wie eben beschrieben in die Lade/Entladeposition gebracht. Dann wird ein Fahrrad auf die schräge Rampe gerollt. Anschliessend wird die Rampe mitsamt dem auf ihr befindlichen Fahrrad wieder manuell nach oben geklappt bzw. angehoben, bis sie mit der Tragrinne fluchtet. Dann wird die Rampe mit dem Fahrrad manuell in die Tragrinne bis in die Parkposition eingeschoben.
[0004] Das Einparkieren bzw. Ausparkieren, d.h. die Bewegung der Rampe von der Lade/Entladeposition in die Parkposition und umgekehrt erfolgt jeweils in zwei getrennten Bewegungsschritten: Anheben der Rampe und Einschieben der Rampe in die Tragrinne bzw. Ausziehen der Rampe aus der Tragrinne und Absenken der Rampe. Aufgrund dieser getrennten Bewegungsschritte für das Ein- bzw. Ausparkieren ist die Bedienung dieser bekannten Parkiervorrichtungen relativ umständlich. Ausserdem erfordert sie, zumindest wenn ein Fahrrad auf der Rampe abgestellt ist, auch einen gewissen Kraftaufwand für das Anheben und das Absenken der Rampe.
[0005] Durch die vorliegende Erfindung soll nun eine Parkiervorrichtung der gattungsgemässen Art dahingehend verbessert werden, dass ihre Bedienung weniger umständlich und mit geringerem Kraftaufwand möglich ist. Insbesondere soll dabei die Bewegung der Rampe von der Lade/Entladeposition in die Parkposition und umgekehrt in einem einzigen, durchgehenden Bewegungsablauf erfolgen können.
[0006] Die Lösung dieser der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe besteht in der Parkiervorrichtung gemäss den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1.
[0007] Weitere zweckmässige und besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemässen Parkiervorrichtung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0008] Das Wesen der erfindungsgemässen Parkiervorrichtung besteht in Folgendem: Eine Parkiervorrichtung für Zweiräder weist eine gegenüber einer Standfläche erhöht angeordnete Tragrinne mit einem in Längsrichtung vorderen Ende und einem freien hinteren Ende und eine im Wesentlichen rinnenförmige Rampe mit einem vorderen Längsende und einem hinteren Längsende und mit seitlichen Stützen für ein in der Rampe aufzunehmendes Zweirad auf. Die Rampe ist an der Tragrinne zwischen einer Parkposition und einer Lade/Entladeposition relativ zur Tragrinne beweglich angeordnet: Die Rampe ist in ihrer Parkposition in die Tragrinne eingeschoben. In ihrer Lade/Entladeposition ist die Rampe im Wesentlichen aus der Tragrinne herausgezogen und erstreckt sich vom freien hinteren Ende der Tragrinne schräg abwärts in Richtung auf die Standfläche hin. Die Rampe weist einerseits seitliche, sich zwischen ihren beiden Längsenden erstreckende Laufschienen auf, welche auf an der Tragrinne in der Nähe von deren hinterem freiem Ende drehbar gelagerten Laufrollen beweglich gelagert sind, und ist anderseits in der Nähe ihres vorderen Längsendes mit seitlichen, vorzugsweise als frei drehbare Rollen ausgebildeten Kulissenfolgegliedern versehen, welche in an der Tragrinne seitlich angeordnete und sich im Wesentlichen in deren Längsrichtung erstreckende Führungskulissen eingreifen.
[0009] Durch diese spezielle Lagerung der Rampe an bzw. in der Tragrinne kann die Rampe je in einem einzigen, durchgehenden Bewegungszug von ihrer Parkposition in ihre Lade/Entladeposition und umgekehrt bewegt werden.
[0010] Bevorzugt verlaufen die Führungskulissen vom freien hinteren Ende der Tragrinne zu deren vorderem Ende hin leicht abwärts geneigt. Dies verhindert, dass sich die Rampe unbeabsichtigt in der Tragrinne bewegt.
[0011] Vorteilhafterweise weist die die Rampe an ihrem hinteren Ende eine zwischen einer Sicherungsposition und einer Lade/Entladeposition hin und her bewegbare und in diesen beiden Positionen arretierbare Klappe auf, welche sich in der Lade/Entladeposition im Wesentlichen in Längsrichtung der Rampe und in der Sicherungsposition im Wesentlichen senkrecht zur Rampe erstreckt. Diese Klappe dient einerseits (in der Lade/Entladeposition) als Rampenverlängerung und erleichtert damit das Aufrollen und Abrollen des Zweirads auf die bzw. von der Rampe. Anderseits dient die Klappe (in der Sicherungsposition) als Sicherung des Zweirads, indem sie verhindert, dass das auf der Rampe abgestellte Zweirad rückwärts rollen kann.
[0012] Zweckmässigerweise ist die Arretierung der Klappe in ihren beiden Positionen federnd ausgebildet ist. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die die Klappe z.B. über einen Kniehebel mit einer vorgespannten Druckfeder, insbesondere einer Gasdruckfeder kinematisch so verbunden ist, dass bei Bewegung der Klappe von einer der beiden Positionen in die andere der beiden Positionen die Druckfeder zunächst weiter gespannt und dann nach Überschreiten eines Totpunkts wieder teilweise entspannt wird.
[0013] Weiters ist es zweckmässig und vorteilhaft, wenn die die Klappe mit einem Handgriff ausgestattet ist.
[0014] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
<tb>Fig. 1<SEP>eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Parkiervorrichtung mit einer Rampe in Parkposition,
<tb>Fig. 2<SEP>eine Seitenansicht der Parkiervorrichtung der Fig. 1 mit der Rampe in Lade/Entladeposition und einer Klappe in Sicherungsposition,
<tb>Fig. 3<SEP>eine Seitenansicht der Parkiervorrichtung der Fig. 1 mit der Rampe in Lade/Entladeposition und der Klappe in Lade/Entladeposition,
<tb>Fig. 4<SEP>eine teilweise aufgebrochene Perspektivansicht des Tragbalkens und der Rampe der Parkiervorrichtung mit der Rampe in Parkposition,
<tb>Fig. 5<SEP>eine schematisierte Seitenansicht analog Fig. 4 , jedoch mit der Rampe in Lade/Entladeposition und der Klappe in Sicherungsposition,
<tb>Fig. 6<SEP>eine Seitenansicht wie Fig. 5 , jedoch mit der Rampe in Lade/Entladeposition und der Klappe ebenfalls in Lade/Entladeposition und
<tb>Fig. 7 – 8<SEP>je einen Schnitt nach der Linie VII–VII bzw. VIII–VIII der Fig. 4 .
[0015] Für die nachfolgende Beschreibung gilt die folgende Konvention: Sind in einer Figur nicht alle Teile mit Bezugszeichen versehen, so wird auf die jeweils anderen Figuren in Verbindung mit den jeweils zugehörigen Beschreibungsteilen verwiesen.
[0016] Unter Standfläche wird im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung eine (üblicherweise ebene und im Wesentlichen horizontale) körperliche Fläche verstanden, auf der die erfindungsgemässe Parkiervorrichtung im Einsatz aufgestellt ist. Die Standfläche kann auch einen Teil der Parkiervorrichtung, z.B. eine Grundplatte derselben bilden. Alle Orts- und Richtungsangaben wie z.B. oben, unten, über, unter, erhöht, abwärts und aufwärts beziehen sich jeweils auf die Standfläche. Horizontal ist als parallel zur Standfläche zu verstehen, vertikal entsprechend als senkrecht zur Standfläche.
[0017] Gemäss dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die erfindungsgemässe Parkiervorrichtung eine Grundplatte 1, eine Tragsäule 2, einen Querbalken 3, eine Tragrinne 100 und eine Rampe 200. Die Tragsäule 2 ist in der Grundplatte 1 verankert und trägt den sich senkrecht zur Zeichenfläche erstreckenden Querbalken 3. Die Tragrinne 100 ist mit einem vorderen Ende 101 freitragend auf dem Querbalken 3 befestigt. Ein in Längsrichtung hinteres, freies Ende der Tragrinne 100 ist mit 102 bezeichnet.
[0018] An der Grundplatte 1 ist ein Paar von Haltebügeln 4 angeordnet, das zur seitlichen Stützung eines auf der Grundplatte abgestellten Fahrrads bzw. allgemein Zweirads F dient.
[0019] Die Tragrinne 100 ist gegenüber der Grundplatte 1 erhöht angeordnet und erstreckt sich im Wesentlichen parallel zur letzteren, im normalen Einsatzfall der Parkiervorrichtung also horizontal. Die Höhe der Tragrinne 100 über der Grundplatte 1 ist so bemessen, dass unter der Tragrinne 100 ausreichend Platz für ein Fahrrad F üblicher Grösse bzw. Höhe verbleibt.
[0020] Die Rampe 200 dient zur Aufnahme eines bzw. eines weiteren Fahrrads bzw. allgemein Zweirads F und ist dazu an einem vorderen Längsende 201 mit einem Paar von Haltebügeln 204 versehen, welche das auf der Rampe 200 abgestellte Fahrrad F an dessen Vorderrad seitlich abstützen.
[0021] Die erfindungsgemässe Parkiervorrichtung ist im einfachsten Fall zur (über der Standfläche bzw. Grundplatte erhöhten) Aufnahme eines einzigen Fahrrads ausgebildet. In der Praxis umfasst die Parkiervorrichtung jedoch zwei oder mehrere nebeneinander angeordnete Tragrinnen 100 und diesen zugeordnete Rampen 200, so dass entsprechend viele Fahrräder (auf erhöhtem Niveau) parkiert werden können. Die Tragrinnen 100 sind nebeneinander an dem Querbalken 3 montiert und der Querbalken 3 ist je nach Länge von mindestens zwei Tragsäulen 2 getragen. Bei einer für nur ein Fahrrad konzipierten Parkiervorrichtung mit einer einzigen Tragrinne 100 und zugeordneter Rampe 200 kann der Querbalken selbstverständlich entfallen.
[0022] Die wesentlichsten Komponenten der erfindungsgemässen Parkiervorrichtung sind die Tragrinne 100 und die Rampe 200. Die folgende Beschreibung beschränkt sich daher auf diese Komponenten.
[0023] Die Ausbildung der Tragrinne 100 und der Rampe 200 gehen am deutlichsten aus den Fig. 4 , 7 und 8 hervor.
[0024] Die Tragrinne 100 besitzt ein nach oben offenes U-förmiges Profil mit Seitenwänden 105, welche in der Nähe des hinteren Endes 102 der Tragrinne etwas höher und in der Nähe des vorderen Endes 101 etwa niedriger sind. In der Tragrinne 100 sind in der Nähe des hinteren Endes 102 an den Seitenwänden 105 zwei Laufrollen 106 drehbar gelagert. An den Seitenwänden 105 sind ferner zwei Führungskulissen 107 angeordnet, die je durch zwei parallele Schienen 107a und 107b gebildet sind. Die oberen Schienen 107a sind durch abgewinkelte Wandteile der Seitenwände 105 gebildet, die beiden unteren Schienen 107b sind durch an den Seitenwänden montierte Leisten gebildet. Die beiden Führungskulissen 107 erstrecken sich je vom hinteren, höchsten Teil der Seitenwände 105 leicht abwärts geneigt bis zum vorderen, niedrigsten Teil der Seiten wände 105. Am hinteren Ende 102 der Tragrinne 100 ist ferner ein Anschlag 108 angebracht, welcher die noch zu erläuternde Schwenkbewegung der Rampe begrenzt.
[0025] Die Rampe 200 besitzt ebenfalls ein nach oben offenes Profil mit Seiten wänden 205, die über die gesamte Länge der Rampe 200 im Wesentlichen gleich hoch sind. Die untere Seite der Rampe 200 ist durch eine Verstärkungsplatte 208 verstärkt. Ein vorderes Längsende der Rampe 200 ist mit 201 bezeichnet, ein hinteres Längsende mit 202. Die Abmessungen der Rampe 200 quer zu ihrer Längsrichtung sind derart, dass die Rampe innerhalb der Tragrinne 100 Platz findet. Die Länge der Rampe 200 ist etwas grösser als die Länge der Tragrinne 100.
[0026] Die Seitenwände 205 der Rampe 200 sind mit etwa im rechten Winkel einwärts abgewinkelten Wandteilen versehen, welche je eine Laufschiene 207a bilden. Die Verstärkungsplatte 208 ragt seitlich über die Seitenwände 205 hinaus und bildet zwei weitere Laufschienen 207b, die sich parallel zu den Laufschienen 207a erstrecken. Etwas einwärts des vorderen Längsendes 201 der Rampe 200 sind an je einer von zwei sich im rechten Winkel zur Verstärkungsplatte 208 aufwärts erstreckenden Lagerlaschen 209 zwei Rollen 206 frei drehbar angeordnet. Am hinteren Ende 202 der Rampe 200 ist ein stabförmiger Haltegriff 213 befestigt. Ferner ist am hinteren Ende 202 eine Klappe 210 angelenkt, welche mittels einer Druckfeder, speziell einer Gasdruckfeder 211 in zwei Endpositionen relativ zur Rampe 200 federnd arretierbar ist. Am freien Ende der Klappe 210 ist ein eine Verlängerung der Klappe bildender Sicherungsbügel 212 befestigt. In der im Folgenden als Lade/Entladeposition bezeichneten Endposition liegt die Klappe 210 mit dem Sicherungsbügel 212 in Linie mit der Rampe 200 und bildet eine Verlängerung derselben. In der anderen, als Sicherungsposition bezeichneten Endposition steht die Klappe 210 mit dem Sicherungsbügel 212 ungefähr im rechten Winkel zur Rampe 200. Bei der Bewegung der Klappe 210 von der einen in die andere Endposition wird die Gasdruckfeder 211 vorübergehend bis zu einem Totpunkt weiter gespannt und nach Überschreitung des Totpunkts wieder etwas entspannt. Auf diese Weise kann die Gasdruckfeder 211 die Klappe 210 in ihren beiden Endlagen federnd arretieren. In der Lade/Entladeposition der Klappe 210 ist der Totpunkt nur geringfügig überschritten, so dass die Klappe 210 ohne substantiellen Kraftaufwand, beispielsweise etwa durch Antippen mit dem Fuss, in ihre Sicherungsposition umgeklappt werden kann.
[0027] Die Laufschienen 207a der Rampe 200 liegen auf den Laufrollen 106 der Tragrinne 100 auf. Die unteren Laufschienen 207b hintergreifen ebenfalls die Laufrollen 106 und sichern die Rampe 200 gegen Bewegung nach oben. Anderseits greifen die Rollen 206 der Rampe 200 in die durch die beiden Schienen 107a und 107b gebildeten Führungskulissen ein, wobei sie als Kulissenfolgeglieder wirken.
[0028] Die Rampe 200 ist somit beweglich in bzw. an der Tragrinne 100 gelagert. Die Fig. 1 zeigt die Rampe 200 in ihrer Parkposition, in welcher sie sich zum grössten Teil innerhalb der Tragrinne 100 befindet. Ihr vorderes Längsende 201 ragt dabei geringfügig aus der Tragrinne 100 heraus. Ihr hinteres Längsende 202 steht über das hintere Ende 102 der Tragrinne 100 hinaus. Falls ein Fahrrad F auf der Rampe 200 abgestellt ist, wird dieses von den beiden Haltebügeln 204 seitlich gestützt.
[0029] Die Rampe 200 kann manuell in eine in den Fig. 2 und 3 dargestellte Lade/Entladeposition bewegt werden. Dazu wird die Rampe 200 zweckmässigerweise an ihrem Handgriff 213 nach hinten aus der Tragrinne 100 herausgezogen. Die Rampe 200 rollt dabei mittels ihrer Laufschienen 207 auf den Laufrollen 106 der Tragrinne 100. Gleichzeitig bewegen sich die Rollen bzw. Kulissenfolgeglieder 206 entlang der Schienen 107a und 107b der Kulissenführung der Tragrinne 100 nach hinten und auch etwas aufwärts. Dadurch wird wiederum das hintere Längsende 202 der Rampe 200 abgesenkt. Die Rampe 200 bewegt sich also um die Laufrollen 106 in einem Bogen nach unten bis in die Lade/Entladestellung, wo sie vom Anschlag 108 der Tragrinne 100 gestoppt wird.
[0030] Umgekehrt kann die Rampe 200 von ihrer Lade/Entladeposition durch einfaches Einschieben in die Tragrinne 100 in ihre Parkposition bewegt werden. Die Rampe 200 rollt dabei wiederum mittels ihrer Laufschienen 207 auf den Laufrollen 106 der Tragrinne 100ab, und die Rollen bzw. Kulissenfolgeglieder 206 der Rampe 200 gleiten entlang der durch die Schienen 107a und 107b gebildeten Führungskulissen in Richtung des vorderen Endes 101 der Tragrinne 100. Die Rampe 200 wird dabei in einem einzigen Bewegungsvorgang sowohl angehoben als auch in die Tragrinne 100 eingeschoben: Da die Schienen 107a und 107b in Richtung auf das vordere Ende 101 der Tragrinne 100 abwärts geneigt sind, bleibt die Rampe 200 ohne äussere Krafteinwirkung in ihrer Parkposition stehen.
[0031] Zum Ausparkieren (Entnehmen) eines Zweirads F wird die Rampe 200 aus der in Fig. 1 gezeigten Parkposition in der eben beschriebenen Weise in die in Fig. 2 gezeigte Lade/Entladeposition gebracht. Anschliessend wird die zunächst in ihrer Sicherungsposition befindliche Klappe 210 mit dem Sicherungsbügel 212 nach unten geklappt, d.h. in ihre Lade/Entladeposition bewegt, so wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Nun kann das Zweirad F von der Rampe 200 gerollt werden und gewünschtenfalls die Rampe wieder in ihre Parkstellung zurückgebracht werden.
[0032] Zum Einparkieren (Abstellen) eines Zweirads F wird dieses über die in Lade/Entladeposition befindliche Klappe 210 mit dem Sicherungsbügel 212 auf die Rampe 200 gerollt (Fig. 3 bzw. Fig. 6 ) und dann die Klappe 210 mit dem Sicherungsbügel 212 in ihre Sicherungsposition hochgeklappt (Fig. 2 bzw. Fig. 5 ), so dass das Zweirad F nicht von der Rampe 200 rollen kann. Anschliessend wird die Rampe 200 mit dem darauf befindlichen Zweirad F in ihre Parkposition gebracht (Fig. 1 bzw. Fig. 4 ).
[0033] In der Sicherungsposition der Klappe 210 umgreift der Sicherungsbügel 212 Handgriff das Hinterrad des Zweirads F und dient somit zur Sicherung bzw. Stützung des Zweirads F.
[0034] Das Hochklappen der Klappe 210 mit dem Sicherungsbügel 212 in die Sicherungsposition erfolgt normalerweise manuell bzw. durch Antippen mit dem Fuss. Es kann aber auch ein Mechanismus vorgesehen sein, der die Klappe automatisch hochklappt, wenn z.B. das Zweirad F ausreichend weit auf die Rampe 200 aufgeschoben ist.
[0035] Gemäss dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die erfindungsgemässe Parkiervorrichtung freistehend ausgebildet, d.h. die Tragrinne 100 ist über den Querbalken 3 und die Tragsäule 2 an der Grundplatte 1 befestigt. Die Befestigung bzw. Verankerung der Tragrinne 100 kann aber selbstverständlich auch z.B. an einer Gebäudewand oder einer anderen Rahmenkonstruktion erfolgen, in welchem Falle die Grundplatte und die Tragsäule und der Querbalken nicht erforderlich wären.
Bezugszeichenliste:
[0036]
<tb>1<SEP>Grundplatte
<tb>2<SEP>Tragsäule
<tb>3<SEP>Querbalken
<tb>4<SEP>Haltebügel
<tb>100<SEP>Tragrinne
<tb>101<SEP>vorderes Ende
<tb>102<SEP>hinteres Ende
<tb>105<SEP>Seitenwände
<tb>106<SEP>Laufrollen
<tb>107a, b<SEP>Schienen (Führungskulisse)
<tb>108<SEP>Anschlag
<tb>200<SEP>Rampe
<tb>201<SEP>vorderes Längsende
<tb>202<SEP>hinteres Längsende
<tb>204<SEP>Haltebügel
<tb>205<SEP>Seitenwände
<tb>206<SEP>Kulissenfolgeglieder
<tb>207a, b<SEP>Laufschienen
<tb>208<SEP>Verstärkungsplatte
<tb>209<SEP>Lagerlaschen
<tb>210<SEP>Klappe
<tb>211<SEP>Gasdruckfeder
<tb>212<SEP>Sicherungsbügel
<tb>213<SEP>Handgriff
Claims (7)
1. Parkiervorrichtung für Zweiräder mit einer gegenüber einer Standfläche (1) erhöht angeordneten Tragrinne (100) mit einem in Längsrichtung vorderen Ende (101) und einem freien hinteren Ende (102) und einer im Wesentlichen rinnenförmigen Rampe (200) mit einem vorderen Längsende (201) und einem hinteren Längsende (202) und mit seitlichen Stützen (204) für ein in der Rampe aufzunehmendes Zweirad (F), wobei die Rampe (200) an der Tragrinne (100) zwischen einer Parkposition und einer Lade/Entladeposition relativ zur Tragrinne beweglich angeordnet ist und wobei die Rampe (200) in ihrer Parkposition in die Tragrinne (100) eingeschoben ist und in ihrer Lade/Entladeposition im Wesentlichen aus der Tragrinne (100) herausgezogen ist und sich vom freien hinteren Ende (102) der Tragrinne (100) schräg abwärts in Richtung auf die Standfläche (1) hin erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (200) einerseits seitliche, sich zwischen ihren beiden Längsenden (201, 202) erstreckende Laufschienen (207a, 207b) aufweist, welche auf an der Tragrinne (100) in der Nähe von deren hinterem freiem Ende (102) drehbar gelagerten Laufrollen (106) beweglich gelagert sind, und dass die Rampe (200) anderseits in der Nähe ihres vorderen Längsendes (201) mit seitlichen Kulissenfolgegliedern (206) versehen ist, welche in an der Tragrinne (100) seitlich angeordnete und sich im Wesentlichen in deren Längsrichtung erstreckende Führungskulissen (107a, 107b) eingreifen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskulissen (107a, 107b) vom hinteren freien Ende (102) der Tragrinne (100) zu deren vorderem Ende (101) hin leicht abwärts geneigt verlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Kulissenfolgeglieder (206) als frei drehbare Rollen ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (200) an ihrem hinteren Ende (202) mit einer zwischen einer Sicherungsposition und einer Lade/Entladeposition hin und her bewegbaren und in diesen beiden Positionen arretierbaren Klappe (210) versehen ist, welche sich in der Lade/Entladeposition im Wesentlichen in Längsrichtung der Rampe (200) und in der Sicherungsposition im Wesentlichen senkrecht zur Rampe (200) erstreckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung der Klappe (210) in ihren beiden Positionen federnd ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (210) mit einer vorgespannten Druckfeder (211), insbesondere einer Gasdruckfeder so kinematisch verbunden ist, dass bei Bewegung der Klappe (210) von einer der beiden Positionen in die andere der beiden Positionen die Druckfeder (211) zunächst weiter gespannt und dann nach Überschreiten eines Totpunkts wieder teilweise entspannt wird.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (210) mit einem sie verlängernden Sicherungsbügel (212) ausgestattet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH00969/13A CH708070A2 (de) | 2013-05-15 | 2013-05-15 | Parkiervorrichtung für Zweiräder. |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH00969/13A CH708070A2 (de) | 2013-05-15 | 2013-05-15 | Parkiervorrichtung für Zweiräder. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH708070A2 true CH708070A2 (de) | 2014-11-28 |
Family
ID=51946216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH00969/13A CH708070A2 (de) | 2013-05-15 | 2013-05-15 | Parkiervorrichtung für Zweiräder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH708070A2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3216682A1 (de) * | 2016-03-10 | 2017-09-13 | VelopA B.V. | Vorrichtung zur aufbewahrung eines fahrrads |
-
2013
- 2013-05-15 CH CH00969/13A patent/CH708070A2/de not_active Application Discontinuation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3216682A1 (de) * | 2016-03-10 | 2017-09-13 | VelopA B.V. | Vorrichtung zur aufbewahrung eines fahrrads |
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