CH708677B1 - Sicherungseinrichtung zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug und Transportfahrzeug mit zumindest einer derartigen Sicherungseinrichtung. - Google Patents

Sicherungseinrichtung zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug und Transportfahrzeug mit zumindest einer derartigen Sicherungseinrichtung. Download PDF

Info

Publication number
CH708677B1
CH708677B1 CH01750/13A CH17502013A CH708677B1 CH 708677 B1 CH708677 B1 CH 708677B1 CH 01750/13 A CH01750/13 A CH 01750/13A CH 17502013 A CH17502013 A CH 17502013A CH 708677 B1 CH708677 B1 CH 708677B1
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
stop
transport vehicle
securing
securing device
support structure
Prior art date
Application number
CH01750/13A
Other languages
English (en)
Other versions
CH708677A1 (de
Inventor
Veith Edi
Original Assignee
Ut Umwelt- Und Transp Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ut Umwelt- Und Transp Ag filed Critical Ut Umwelt- Und Transp Ag
Priority to CH01750/13A priority Critical patent/CH708677B1/de
Publication of CH708677A1 publication Critical patent/CH708677A1/de
Publication of CH708677B1 publication Critical patent/CH708677B1/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/13Securing freight containers or forwarding containers on vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/48Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element
    • B60P1/483Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element using pivoted arms shifting the load-transporting element in a fore or aft direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Abstract

Dargestellt und beschrieben ist eine Sicherungseinrichtung zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug oder Transportfahrzeuganhänger, insbesondere einem Absetzkipper, beinhaltend einen ersten Anschlag (17) mit einer ersten Anschlagfläche (19), einen zweiten Anschlag (21) mit einer zweiten Anschlagfläche (23) und eine Stützstruktur (11), welche den ersten Anschlag und den zweiten Anschlag trägt. Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass der zweite Anschlag (21) mit der Stützstruktur (11) beweglich verbunden ist, wobei der zweite Anschlag (21) zwischen einer Sperrposition und einer Senkposition verstellbar ist, und in der Sperrposition die zweite Anschlagfläche (23) der ersten Anschlagfläche (19) vorgelagert ist. Beschrieben ist im Weiteren die Verwendung der Sicherungseinrichtung zur Sicherung von Behältern auf Transportfahrzeugen oder Transportfahrzeuganhängern, insbesondere auf Absetzkippern wie z.B. Teleskopabsetzkippern, Knickarmabsetzkippern und/oder Starrarmabsetzkippern. Offenbart sind auch Transportfahrzeuge oder Transportfahrzeuganhänger, insbesondere Absetzkipper, zur Aufnahme von austauschbaren Ladungsbehältern auf der Ladefläche (81), welche sich dadurch auszeichnen, dass auf der Ladefläche (81) zumindest eine erfindungsgemässe Sicherungseinrichtung angebracht ist.

Description

Beschreibung
Technisches Gebiet der Erfindung [0001] Das Gebiet der Erfindung betrifft Sicherungseinrichtungen zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug oder einem Transportfahrzeuganhänger, insbesondere auf einem Absetzkipper. Zudem werden hierin Transportfahrzeuge, insbesondere Absetzkipper, oder Transportfahrzeuganhänger mit derartigen Sicherungseinrichtungen zur Aufnahme von austauschbaren Ladungsbehältern offenbart.
Hintergrund der Erfindung [0002] Ladungssicherungen auf Strassenfahrzeugen dienen zur Sicherung der Ladung während der Fahrt. Die Art der Ladungssicherung hängt von der Grösse und dem Volumen der Ladung ab. Zur einfacheren Handhabung verschiedenster Transportgüter werden häufig austauschbare Ladungsträger als umschliessende oder abschliessende Ladehilfsmittel verwendet. Solche Ladungshilfsmittel sind z.B. Wechselbehälter, Iso-Container, Binnencontainer, Kipp- und Absetzbehälter, die zwecks Beladung und gegebenenfalls Entladung abgesetzt oder abgestellt werden. Fliess-, Schutt- und/oder Stückgüter der unterschiedlichsten Art sowie ihrer Mischformen (z.B. Abfallstoffe, Wertstoffe und Bauschutt) werden zweckmässigerweise in Kipp- und Absetzbehältern transportiert.
[0003] Für austauschbare Ladungsträger werden zum Transport Lastkraftwagen und ihre Anhänger mit Spezialaufbau für die Aufnahme eingesetzt. Die Ladungsträger werden für den Transport auf dem Transportfahrzeug durch besondere Einrichtungen sicher gehalten. Sicherungseinrichtungen zur Sicherung von austauschbaren Ladungsträgern müssen den möglichen Beanspruchungen im Fährbetrieb standhalten und dafür sorgen, dass beim verkehrsüblichen Betrieb ein Verschieben oder Herabfallen der Ladungsträger nicht zu erwarten ist. Neben der Sicherheit ist auch ein speditives einfaches Auf- und Abladen von zentralem Interesse.
[0004] Bekannte Ladungssicherungssysteme von austauschbaren Ladungsträgern umfassen Sicherungen für Absetzbehälter, welche gegen ein Verrutschen in Fahrzeuglängsrichtung, d.h. nach vorne oder nach hinten, und in Querrichtung, d.h. zur Seite hin, wirken. Es handelt sich hierbei für gewöhnlich um Sicherungen durch Formschluss und/oder durch Zurrmittel.
[0005] Zur Sicherung in Fahrtrichtung werden heute Frontanschläge auf der Ladefläche eines Transportfahrzeugs verwendet, welche Frontanschläge gegebenenfalls ausnehmbar und in ihrer Lage verstellbar sind. Derartige Frontanschläge bestehen zumindest aus einer Anschlagplatte, welche in einem Winkel von der Ladefläche absteht. Beim Beladen einer Ladefläche wird der Fuss eines austauschbaren Ladungsträgers (z.B. Mulde) zur Anschlagplatte geführt. Dadurch dass die Anschlagplatte über eine Auflagefläche (z.B. die Ladefläche) absteht, wird ein Vorrutschen des Ladungsträgers z.B. beim Bremsen verhindert. In Offenbarungsschrift EP 2 548 765 A1 wird ein Sicherungssystem für Absetzkipper gezeigt. Dieses System zeigt den besonderen Vorteil, dass durch ein neues Verriegelungssystem ein Rutschen nach vorne wie auch nach hinten verhindert wird. Gleichzeitig ist dessen Anwendung besonders benutzerfreundlich, indem zum einen das Aufladen und Verriegeln des Ladungsträgers in einem Arbeitsschritt geschieht, wobei der aufzuladende Ladungsträger über die Verriegelung eingeschoben wird und die Verriegelung selbständig vorschnellt, ohne dass zur Verriegelung eine Manipulationen von Hand ausgeführt werden muss, und zum anderen das Abheben des Ladungsträgers von der Ladefläche ohne vorheriges Entriegeln durch Abheben nach oben möglich ist.
[0006] Zur Erhöhung der Sicherheit und Verhinderung von seitlichem Verrutschen eines Ladungsträgers (z.B. einer Mulde), d.h. quer zur Fahrtrichtung zur Seite des Transportwagens hin, sind heute Seitenanschläge mit hydraulischer Sicherung oder einfachere Systeme, welche per Hand an die Ladungsträgerabmessungen angepasst werden, erhältlich.
[0007] Die bekannten Seitenanschläge haben jedoch die Nachteile, dass sie relativ aufwendig und teuer sind, dies gilt insbesondere für die hydraulischen Systeme, oder dass sie sich nicht oder nur umständlich, z.B. durch zusätzliche Manipulation per Hand, an eine veränderte Ladungsträgerbreite anpassen lassen.
Aufgabe [0008] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sicherungseinrichtung bereitzustellen, welche die Sicherung von Transportladungen vereinfacht, insbesondere soll die Sicherung von Transportladungen quer zur Fahrtrichtung, d.h. in seitlicher Richtung, insbesondere zur linken und/oder rechten Seite des Transportwagens hin, sichergestellt werden. Von besonderem Interesse ist es, ein einfaches, speditives Auf- und Abladen zu gewährleisten. Zudem ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sicherungseinrichtungen zur Sicherung austauschbarer Ladungsbehälter unterschiedlicher Grösse, insbesondere unterschiedlicher Länge und/oder Breite, bereitzustellen. Weiter ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein sicheres Be- und Entladen von Kipp- und Absetzbehältern für Transportfahrzeuge bzw. deren Anhänger, insbesondere für Absetzkipper wie z.B. Teleskopabsetzkipper, Knickarmabsetzkipper und/oder Starrarmabsetzkipper, zu ermöglichen.
Beschreibung [0009] Diese und andere Ziele werden durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche erreicht. Weiterbildungen und/oder vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
[0010] Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungseinrichtung zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern, insbesondere zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug oder Transportfahrzeuganhänger, insbesondere einem Absetzkipper wie z.B. einem Teleskopabsetzkipper, Knickarmabsetzkipper und/oder Star-rarmabsetzkipper. Die Sicherungseinheit beinhaltet einen ersten Anschlag mit einer ersten Anschlagfläche, einen zweiten Anschlag mit einer zweiten Anschlagfläche und eine Stützstruktur, welche den ersten Anschlag und den zweiten Anschlag trägt. Die Sicherungseinrichtung zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass der zweite Anschlag mit der Stützstruktur beweglich verbunden ist, wobei der zweite Anschlag zwischen einer Sperrposition und einer Senkposition verstellbar ist, und dass in der Sperrposition der zweite Anschlag dem ersten Anschlag bzw. im Wesentlichen die zweite Anschlagfläche der ersten Anschlagfläche vorgelagert ist.
[0011] Generell kann ein erster Ladungsbehälter vorbestimmter Grösse, insbesondere vorbestimmter Breite und/oder Länge, ohne Manipulation der Sicherungseinrichtung in die Sicherungseinrichtung, insbesondere an einen ihrer Anschläge, gesetzt werden bzw. zwischen zwei Sicherungseinrichtungen, welche mit einem den Abmessungen des Ladungsbehälters angepassten Abstand auf die Lastfläche angebracht sind, eingesetzt werden. Erfindungsgemäss kann z.B. ein erster Ladungsbehälter einer ersten vordefinierten Grösse auf dem Ladebereich eines Transportfahrzeugs zwischen zwei anschlagsseitig aufeinander zugerichtete erfindungsgemässe Sicherungseinrichtungen mit einem dem ersten Ladungsbehälter entsprechenden Abstand zwischen den beiden ersten Anschlagflächen abgesetzt und gesichert werden, wobei nach Entladen des ersten Ladungsbehälters ein zweiter, kleinerer Ladungsbehälter einer zweiten vordefinierten Grösse ohne vorheriges Umstellen oder Austauschen der Sicherungseinrichtung zwischen den beiden zweiten, inneren Anschlagflächen abgesetzt und gesichert werden kann.
[0012] Die erfindungsgemässe Sicherungseinrichtung wird derart auf einer Ladefläche fixiert, dass während des Transports ein Verschieben bzw. Verrutschen eines auf die Ladefläche gesetzten Ladungsbehälters über den ersten oder zweiten Anschlag hinaus verhindert wird. Dadurch dass die erfindungsgemässe Sicherungseinrichtung eine Kombination aus einem starren und einem beweglichen Anschlag ist, können Ladungsbehälter einer ersten vorgegebenen Breite und einer zweiten vorgegebenen Breite gegen ein Verrutschen gesichert werden, ohne dass beim Wechsel von einem ersten Ladungsbehälter einer ersten Abmessung zu einem zweiten Ladungsbehälter einer zweiten Abmessung die Sicherungseinrichtung verstellt oder ausgetauscht werden muss - vorausgesetzt, der Abstand zwischen erstem und zweitem Anschlag der Sicherungseinrichtung sowie die Position der Sicherungseinrichtung bzw. die Positionen mehrerer Sicherungseinrichtungen sind vorgängig auf die Abmessungen der zu ladenden Ladungsbehälter abgestimmt.
[0013] Vorzugsweise wird die erfindungsgemässe Sicherungseinrichtung als Seitensicherung bzw. zur seitlichen Sicherung gegen seitliches Verrutschen von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug oder einem Transportfahrzeuganhänger eingesetzt. Wenn Transportfahrzeug oder Transportfahrzeuganhänger dafür ausgelegt sind, Ladungsbehälter unterschiedlicher Abmessungen zu laden und zu transportieren, dann kann die erfindungsgemässe Sicherungseinrichtung vorteilhaft zur seitlichen Sicherung unterschiedlich breiter Ladungsbehälter verwendet werden. Hierbei bilden zweckmässigerweise zumindest zwei erfindungsgemässe Sicherungseinrichtungen je eine seitliche Begrenzung links und rechts auf der Ladefläche. Ein zwischen die zumindest zwei Sicherungseinrichtungen gesetzter Ladungsbehälter wird zur Seite hin, d.h. in Richtung quer zur Fahrtrichtung, vorzugsweise entweder durch die jeweiligen ersten Anschläge der zumindest zwei Sicherungseinrichtungen oder die jeweiligen zweiten Anschläge der zumindest zwei Sicherungseinrichtungen anschlagseitig eingefasst und dadurch in Richtung zum Seitenanschlag der jeweiligen Sicherungseinrichtung hin gesichert.
[0014] Aufgrund einer nach oben offenen Anordnung des jeweiligen Anschlags (insb. einer nach oben ungesicherten Anordnung) ist zum Entladen kein Entriegeln nötig. Der Ladungsbehälter kann dadurch einfach hochgehoben werden bzw. aus der Sicherungseinheit (insbesondere in ungefähr vertikaler Richtung) herausgehoben werden. Ein Entladen ist ohne vorheriges Entriegeln möglich. Zum Abladen kann der Ladungsbehälter aus der Sicherungseinrichtung herausgehoben werden, während die Sicherungseinrichtung an Ort und Stelle, d.h. auf dem Fahrzeug fixiert, bleibt.
[0015] Die im Folgenden angeführten vorteilhaften Ausführungsvarianten führen allein oder in Kombination miteinander zu weiteren Verbesserungen der genannten Sicherungseinrichtung.
[0016] Der bewegliche zweite Anschlag lässt sich vorteilhafterweise zwischen einer ersten und zweiten Position bewegen. Insbesondere lässt sich der zweite Anschlag zwischen einer Sperrposition vor dem ersten Anschlag und einer in Bezug auf die Sperrposition tiefer gesetzten Senkposition bewegen. In einer ersten Position (der Sperrposition) steht der zweite Anschlag bevorzugt unter Vorspannung über die Ladeebene des Transportfahrzeugs oder dessen Anhänger hervor, wobei diese zweite Anschlagfläche als Hindernis gegen ein Verrutschen des Ladungsbehälters wirkt, insbesondere gegen ein Verrutschen zur Seite hin (d.h. quer zur Fahrtrichtung eines Fahrzeugs bzw. dessen Ladefläche). In einer zweiten Position (der Senkposition) ist der zweite Anschlag auf bzw. unter die Ladeebene gesenkt (insb. gedrückt). Der zweite Anschlag bietet beim Aufladen eines breiteren Ladungsbehälters diesem gegebenenfalls kaum Widerstand, sondern macht unter Druck auf die Anschlagspitze Platz für das Absetzen des breiteren Ladungsbehälters. Bevorzugterweise ist der zweite Anschlag derart ausgebildet, dass dieser beim Aufladen des Ladungsbehälters äusserem Druck bzw. dem Gewicht des
Ladungsbehälters nachgibt und die Ladefläche bis zum ersten Anschlag hin freigibt. Der Behälter kann also über dem zweiten Anschlag abgesetzt werden, sodass der erste Anschlag effektiv als Anschlag wirkt, um den Ladungsbehälter zu blockieren.
[0017] Der bewegliche zweite Anschlag kann in einer Aussparung der Stützstruktur angeordnet sein. In der Sperrposition ragt der zweite Anschlag aus der Aussparung hervor (insbesondere über die Ladeebene), während in der Senkposition der zweite Anschlag in die Aussparung (insbesondere auf bzw. unter die Ladeebene) gedrückt wird. In der ersten Position (d.h. der Sperrposition) steht der zweite Anschlag bevorzugt unter Vorspannung aus der Aussparung hervor und wirkt als Hindernis gegen ein Verrutschen des Behälterfusses nach hinten. In der zweiten Position (d.h. der Senkposition) ist der zweite Anschlag in die Aussparung gesetzt bzw. in diese versenkt, um beim Aufladen eines über den zweiten Anschlag hinausreichenden Ladungsbehälters keinen Wiederstand zu bieten bzw. diesem Platz zu machen.
[0018] Wahlweise beinhaltet die Sicherungseinheit zusätzlich eine Auflage. Die Sicherungseinheit beinhaltet somit eine Auflage, einen ersten Anschlag, welcher an die Auflage anschliesst, und eine Stützstruktur, welche die Auflage und den ersten Anschlag trägt, wobei der bewegliche zweite Anschlag in einer Aussparung der Auflage angeordnet ist. Die Auflage kann als Auflagefläche und der erste Anschlag kann als Anschlagsfläche ausgebildet sein. Gegebenenfalls können Auflage und/oder Anschlag als Steg, i.e. Auflagesteg bzw. Anschlagssteg, ausgebildet sein.
[0019] Vorzugsweise sind in Sperrposition die erste Anschlagfläche und die zweite Anschlagfläche in die gleiche Richtung, insbesondere parallel, ausgerichtet. Der erste Anschlag bzw. die erste Anschlagfläche und/oder der zweite Anschlag bzw. die zweite Anschlagfläche (in Sperrposition) bilden zusammen mit der Auflage bzw. mit der Auflagefläche einen Öffnungswinkel zwischen 90 und 150 Grad, bevorzugt zwischen 100 und 140 Grad, weiter bevorzugt zwischen 110 und 130 Grad.
[0020] Die erfindungsgemässe Sicherungseinrichtung ist derart ausgelegt, dass sie auf einer im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Ladefläche eingesetzt werden kann und dort sperrend wirkt. Die genannte Auflage bzw. Auflagefläche der Sicherungseinrichtung ist dafür ebenfalls im Wesentlichen horizontal ausgerichtet. In der Senkposition ist der zweite Anschlag tiefer gesetzt als in der Sperrposition, sodass der erste Anschlag wirksam ist, während der zweite Anschlag unter die lasttragende Ebene (d.h. die Ladefläche eines Transportfahrzeugs oder -anhängers) gesenkt bzw. gedrückt ist.
[0021] Der zweite Anschlag weist zweckmässigerweise eine Basis und einen keilartigen Bereich auf. Die Basis ist vorteilhafterweise in einer Aussparung der Stützstruktur angeordnet, wobei die Stützstruktur das Absenken des zweiten Anschlags bis unter die Auflage, d.h. bis unter die Auflagefläche, erlaubt. Die Basis des zweiten Anschlags weist insbesondere eine erste Achse auf, welche den zweiten Anschlag mit der Stützstruktur drehbar verbindet.
[0022] Vorteilhafterweise wirkt der zweite Anschlag mit zumindest einem Kraftorgan zusammen und wird gegebenenfalls durch das Kraftorgan auf einer Sperrposition gehalten. Das zumindest eine Kraftorgan ist zweckmässigerweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Federkraftorganen, z.B. Federn, insbesondere Wendelfedern, pneumatischen und hydraulischen Kraftorganen, ggf. pneumatischen und hydraulischen Druckeinrichtungen. Alternativ kann der zweite Anschlag derart ausgebildet sein, dass er sich aufgrund seiner Lage und seiner Schwerkraft auf die Sperrposition zurückbewegt, sobald eine äussere Krafteinwirkung auf den zweiten Anschlag wegfällt. Das Kraftorgan kann dabei eine Gewichtsmasse darstellen, welche z.B. als Gegengewicht zum zweiten Anschlag wirkt, d.h., welche gegen die Schwerkraft des zweiten Anschlags wirkt. Im Weiteren sind auch Kombinationen der verschiedenen Kraftorgane möglich.
[0023] Besonders vorteilhaft ist die Benutzung einer Feder als Kraftorgan. Aufgrund der Federkraft springt der zweite Anschlag automatisch hoch. Die Ladung wird dadurch selbsttätig gesichert, ohne dass das Zutun eines Bedieners nötig ist. Insgesamt ist ein derartiges Sicherungssystem mit Feder einfach, robust und wartungsarm.
[0024] Das zumindest eine Kraftorgan erzeugt gegebenenfalls eine Vorspannung. Der Ladungsbehälter kann aufgrund seines Gewichts beim Aufladen den zweite Anschlag wegdrücken. Sobald der Ladungsbehälter den zweiten Anschlag freigibt, bewegt sich dieser unter Wirkung des Kraftorgans zurück auf seine Sperrposition.
[0025] Der erste Anschlag und der zweite Anschlag sind vorzugsweise voneinander beabstandet, zweckmässigerweise in einem vorbestimmten Abstand. Zweckmässigerweise ist, insbesondere in der Sperrposition, die zweite Anschlagfläche der ersten Anschlagfläche vorgelagert. Der erste Anschlag und der zweite Anschlag in Sperrposition sind derart voneinander beabstandet, dass nach Montage auf einer Lastfläche der erste Anschlag der Position eines ersten genormten Ladungsbehälters angepasst ist und der zweite Anschlag der Position eines zweiten kleineren genormten Ladungsbehälters angepasst ist. Der Abstand zwischen erstem und zweitem Anschlag einer Sicherungseinrichtung ist somit dem Unterschied der Abmessungen der zwei Ladungsbehälter angepasst bzw. ergibt sich aus den Normgrössen der zu verwendenden Ladungsbehälter. In bevorzugter Verwendung, d.h. zur seitlichen Lastsicherung mit zumindest zwei Sicherungseinrichtungen, bemisst sich der Abstand zwischen erstem und zweitem Anschlag einer Sicherungseinrichtung z.B. nach der Hälfte des Unterschieds der relevanten Abmessung (insbesondere der Breitenabmessung) zweier genormter Ladungsbehälter.
[0026] Zweckmässigerweise weist der zweite Anschlag einen vorspringenden, keilartigen Bereich auf, welcher eine erste und eine zweite Funktionsfläche beinhaltet, welche Funktionsflächen gegeneinander abgewinkelt eine Keilspitze bilden. In Sperrposition steht die Keilspitze vor, wobei die zweite Funktionsfläche der zweiten Anschlagfläche entspricht. In Sperrposition ist die erste Funktionsfläche zum ersten Anschlag hin gerichtet, während die zweite Funktionsfläche, welche der zweiten Anschlagfläche entspricht, vom ersten Anschlag abgewandt ist. Die erste und die zweite Funktionsfläche bilden zweckmässigerweise an der Keilspitze eine Kante bzw. Scheitellinie. Diese Kante kann auch abgerundet sein, sodass die Keilspitze eine virtuelle Linie ist. Sind die Funktionsflächen flach ausgeführt, dann ist in Richtung zur jeweils anderen Funktionsfläche die erste Funktionsfläche bevorzugt länger als die zweite Funktionsfläche. Dadurch ist in Bezug auf die Auflage die zweite Funktionsfläche vorzugsweise steiler als die erste Funktionsfläche.
[0027] Der zweite Anschlag ist in Sperrposition bevorzugt vorgespannt und aus dieser Position absenkbar. Insbesondere ist der zweite Anschlag unter äusserem Druck auf die Keilspitze und/oder die erste Funktionsfläche absenkbar. Gegebenenfalls kann der zweite Anschlag in Richtung zur Auflage bis auf das Niveau der Stützstruktur (bzw. bis auf das Niveau der Auflage) abgesenkt werden. Bei fehlendem äusserem Druck steht die erste Funktionsfläche dem ersten Anschlag gegenüber (Sperrposition), sodass ein Zwischenraum zwischen dem ersten Anschlag und dem zweiten Anschlag ausgebildet ist. Im Weiteren ist der zweite Anschlag vorteilhaftenweise aus der Aussparung (über die Auflage hinaus) ausklappbar. Insbesondere lässt sich der zweite Anschlag mittels des Kraftorgans von der Senkposition in die Sperrposition stossen.
[0028] Die Bewegung des zweiten Anschlags basiert zweckmässigerweise auf einer Drehung bzw. einer Verschwenkung um die erste Achse (d.h. eine erste Drehachse). Die erste Drehachse liegt zweckmässigerweise in der Aussparung, d.h. unterhalb des Auflageniveaus. Die erste Achse ist bezüglich der Stützstruktur fixiert bzw. die erste Achse ist in der Stützstruktur verankert. Der zweite Anschlag und die Stützstruktur sind also über die genannte erste Achse miteinander beweglich verbunden.
[0029] Zweckmässigerweise ist die Drehachse des zweiten Anschlags (d.h. im zweiten Anschlag) auf der abgewandten Seite der zweiten Anschlagfläche angeordnet, bevorzugterweise zudem zur zweiten Anschlagfläche beabstandet angeordnet. Vorzugsweise ist die Drehachse auf jener Seite des zweiten Anschlags angeordnet, welche der ersten Anschlagfläche, insbesondere in Sperrposition, zugewandt ist. Daraus folgt insbesondere, dass die Drehachse des zweiten Anschlags auf einer der zweiten Anschlagfläche abgewandten und der ersten Anschlagfläche zugewandten Seite des ersten Anschlags angeordnet ist. Eine Wirkung einer derartigen Drehachsenanordnung liegt darin, dass bei horizontaler Krafteinwirkung gegen die zweite Anschlagfläche der Anschlag blockierend wirkt, sodass durch die horizontale Krafteinwirkung der Anschlag in Sperrposition verbleibt (d.h. also nicht nach unten in die Senkposition dreht).
[0030] Der keilartige Bereich und die erste Drehachse des beweglichen, zweiten Anschlags sind derart ausgebildet, dass der zweite Anschlag in seiner Sperrposition Druck gegen die zweite Anschlagfläche widersteht, ohne durch diese in die Senkposition gestossen zu werden. Hierfür ist die zweite Anschlagfläche im Wesentlichen insbesondere plan ausgebildet. Das Kraftorgan spannt den zweiten Anschlag gegen die Stützstruktur in Sperrposition vor. Vorzugsweise ist das Kraftorgan im Anschlagskörper zwischen der ersten Achse und der zweiten Funktionsfläche positioniert. Besonders bevorzugt wirkt die Kraft des Kraftorgans im Wesentlichen ungefähr gegen die erste Funktionsfläche, und zwar derart, dass der zweite Anschlag in Sperrposition vorgespannt wird.
[0031] Die erste und/oder die zweite Funktionsfläche sind vorteilhaft als ebene Flächen, d.h. als Ebenen, ausgebildet. Alternativ können die Funktionsflächen auch als gekrümmte Flächen ausgebildet sein.
[0032] Der zweite Anschlag weist zweckmässigerweise (insbesondere in der Basis) eine Nase bzw. einen Vorsprung auf, welcher den Weg (bzw. die Bewegung) des zweite Anschlags (insbesondere bei dessen Vortrittsbewegung) begrenzt. Beispielsweise kann der zweite Anschlag neben dem vorspringenden, keilartigen Bereich einen Basisbereich (hierin auch Basis genannt) aufweisen, welcher in der Stützstruktur oder zwischen Stützstrukturteilen (gegebenenfalls unter der Auflage) liegt, d.h. sozusagen versteckt ist, wobei die Basis zumindest einen Vorsprung bzw. eine Nase enthält, welche in der Stützstruktur (bzw. unterhalb der Auflage) über den Rand der Aussparung ragt und dadurch die Vortrittsbewegung des zweiten Anschlags beschränkt. Ausgebildet als Klappe weist der zweite Anschlag zumindest einen derartigen Vorsprung bzw. eine derartige Nase auf.
[0033] Vorteilhafterweise zeichnet sich die Sicherungseinrichtung dadurch aus, dass das Kraftorgan an der Stützstruktur verschieblich und/oder verdrehbar gelagert ist, sodass sich das Kraftorgan bei Drehung des zweiten Anschlags in seine Kraftachsrichtung ausrichtet. Zum Beispiel bei einer Wendelfeder als Kraftorgan bedeutet dieses Ausrichten in Kraftachs-richtung, dass sich die Wendelfeder in sich gerade ausrichtet (also nicht gekrümmt ist) und dadurch optimal wirken kann. Zweckmässigerweise ist das Kraftorgan hierfür auf einem um eine zweite Drehachse an der Stützstruktur drehbaren Bügel schaukelnd gelagert.
[0034] Zweckmässigerweise kann die Sicherungseinrichtung einteilig oder mehrteilig ausgeführt sein, wobei bei der mehrteiligen Ausführung ein erstes Teil den ersten Anschlag beinhaltet und ein zweites Teil den beweglichen, zweiten Anschlag beinhaltet.
[0035] Die Erfindung bezieht sich weiter auf ein Transportfahrzeug und gegebenenfalls auf einen Transportfahrzeuganhänger, insbesondere einen Lastkraftwagen und dessen Anhänger, zur Aufnahme von austauschbaren Ladungsbehältern. Das Transportfahrzeug oder der Transportfahrzeuganhänger zeichnet sich dadurch aus, dass auf dessen Ladefläche zumindest eine Sicherungseinrichtung angebracht ist, insbesondere die Sicherungseinrichtung als (doppelter) Seitenanschlag angeordnet ist. Zweckmässigerweise ist die Sicherungseinrichtung derart ausgerichtet, dass die Anschlagsflächen der Anschläge zum Ladeflächenrand hin eine Begrenzung bilden.
[0036] Beim Transportfahrzeug handelt es sich vorzugsweise um einen Absetzkipper, insbesondere um einen Telesko-pabsetzkipper, einen Knickarmabsetzkipper und/oder einen Starrarmabsetzkipper.
[0037] Die zumindest eine Sicherungseinrichtung kann herausnehmbar und/oder verstellbar oder fest (d.h. fix) angebracht sein. Eine herausnehmbare Sicherungseinrichtung lässt sich entfernen und wieder einsetzen, ist also auswechselbar. Eine verstellbare Sicherungseinrichtung lässt sich zumindest von einer ersten Position in eine zweite Position verstellen. Eine fix angebrachte Sicherungseinrichtung ist fixiert und wird auch bei andersartiger Nutzung der Ladefläche nicht entfernt. Alternativ kann die zumindest eine Sicherungseinrichtung teilweise fix angebracht sein, wobei lediglich ein Teil der Sicherungseinrichtung fest ist, während ein anderer Teil herausnehmbar und/oder verstellbar ist.
[0038] Gegebenenfalls sind Sicherungseinrichtung und Lastfläche des Fahrzeugs oder Anhängers derart ausgebildet, dass die zumindest eine Sicherungseinrichtung zumindest in zwei Positionen verstellbar und/oder auswechselbar angebracht werden kann - zum einen z.B. in einer ersten lastaufnehmenden (Betriebs-)Position, zum anderen z.B. in einer zweiten Lager- oder Verstauposition.
[0039] Die lastaufnehmende Position zeichnet sich dadurch aus, dass ein Ladungsbehälter wie z.B. eine Bauschuttmulde auf dem Transportfahrzeug oder Transportfahrzeuganhänger derart durch die Sicherungseinrichtung befestigt bzw. aufgenommen werden kann, dass der Ladungsbehälter auch unter Transportbedingungen nicht verrutscht (insbesondere nicht in seitlicher Richtung bzw. zum seitlichen Rand des Transportfahrzeugs und somit dessen Ladefläche) oder gar vom Transporter fällt. In der Betriebsposition lässt sich ein Ladungsbehälter also mit der genannten Sicherungseinrichtung sichern. Die Verstauposition ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung lediglich zur Mitfuhr sicher verstaut und gegebenenfalls befestigt ist und somit nicht verloren gehen kann. In der Verstauposition ist die Sicherungseinrichtung vorteilhafterweise von der anders nutzbaren Ladefläche zurückgesetzt oder entfernt.
[0040] Alternativ kann die Stützstruktur der Sicherheitseinrichtung zumindest teilweise integraler Teil der Ladefläche sein. In einer Ausführungsform ist der erste Anschlag integraler Teil der Ladefläche, der zweite Anschlag jedoch ist herausnehmbar angeordnet. In einer anderen Ausführungsform ist der bewegliche, zweite Anschlag integraler Teil der Ladefläche, der erste Anschlag jedoch ist verstellbar und/oder herausnehmbar angeordnet. In einer weiteren Ausführungsform sind der erste Anschlag und der zweite Anschlag integraler Teil der Ladefläche.
[0041] Die Erfindung bezieht sich weiter auf die Verwendung von hierin aufgezeigten Sicherungseinrichtungen zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf Transportfahrzeugen oder Transportfahrzeuganhängern, insbesondere auf Absetzkippern wie z.B. Teleskopabsetzkippern, Knickarmabsetzkippern und/oder Starrarmabsetzkippern. Den Absetzkippern ist insbesondere gemein, dass die Ladefläche bei Transport, Laden und Entladen im Wesentlichen horizontal ausgebildet ist bzw. bleibt.
[0042] Genannte vorteilhafte Merkmale können in beliebiger Kombination verwirklicht werden - soweit sie sich nicht gegenseitig ausschliessen.
[0043] Zusätzliche Vorteile und Ziele der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung. Kurzbeschreibung der Figuren [0044] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand von schematischen Figuren aufgezeigt. Es zeigen:
Fig. 1 : eine erfindungsgemässe Sicherungseinrichtung in schräger Ansicht, zweiter Anschlag vorstehend in Sperr position;
Fig. 2: eine weitere schräge Ansicht der Einrichtung nach Fig. 1;
Fig. 3: eine Seitenansicht der Einrichtung nach Fig. 1;
Fig. 4 eine Unteransicht der Einrichtung nach Fig. 1;
Fig. 5 eine Rückansicht der Einrichtung nach Fig. 1;
Fig. 6 eine Detailansicht VI des Ausgleichmechanismus in Fig. 4;
Fig. 7 ein Schnitt VII—VII der Fig. 4;
Fig. 8 ein Schnitt der Einrichtung ähnlich dem Schnitt in Fig. 7, jedoch mit dem zweiten Anschlag eingedrückt in die Senkposition;
Fig. 9 eine weitere Seitenansicht der Einrichtung nach Fig. 1, mit Bewegungsanzeige für die Keilspitze;
Fig. 10 eine Seitenansicht eines Absetzkippers, insbesondere Teleskopabsetzkippers mit Ladefläche;
Fig. 11 eine Oberansicht eines Absetzkippers, insbesondere Teleskopabsetzkippers mit Ladefläche und positionierten, erfindungsgemässen Sicherungseinrichtungen.
Detaillierte Beschreibung der Figuren [0045] In den Fig. 1 bis 9 ist eine Ausführung einer Sicherungseinrichtung zur Sicherung, insbesondere zur seitlichen Sicherung gegen seitliches Verrutschen, von austauschbaren Ladungsbehältern auf Transportfahrzeugen bzw. Transportfahrzeuganhängern und insbesondere auf deren Ladeflächen dargestellt. In den Fig. 10 und 11 ist ein Absetzkipper, insbesondere ein Teleskoparmabsetzkipper, gezeigt, welcher mit erfindungsgemässen Sicherungseinrichtungen ausgestattet ist.
[0046] Die erfindungsgemässe Sicherungseinrichtung weist eine Stützstruktur 11, eine Auflage 13 mit Auflagefläche 15, einen ersten Anschlag (d.h. ein erstes Anschlagteil) 17 mit erster Anschlagfläche 19 und einen beweglichen zweiten Anschlag (d.h. ein bewegliches zweites Anschlagteil) 21 mit zweiter Anschlagfläche 23 auf (Fig. 1-3).
[0047] Die Anschläge 17 und 21 und gegebenenfalls die Auflage 13 sind vorzugsweise - wie dargestellt - flächenartig ausgebildet, wobei z.B. eine oder mehrere Platten die jeweilige Fläche definieren. In den vorliegenden Figuren sind die Auflagefläche 15 und die erste Anschlagfläche 19 als Bestandteil einer einzelnen zurechtgebogenen Platte ausgeführt. Separate Platten bieten sich wahlweise an. Weiter ist alternativ denkbar, dass die Anschläge 17 und 21 und gegebenenfalls die Auflage 13 durch Stege definiert werden. Stege können z.B. integral durch die Stützstruktur 11 gebildet sein oder auf der Stützstruktur angebracht sein. Der erste Anschlag 17 und/oder die Auflage 13 können somit gegebenenfalls integrale Bestandteile der Stützstruktur 11 sein.
[0048] Die erste Anschlagfläche 19 und/oder die zweite Anschlagfläche 23 sind in ihrer bevorzugten Ausführung plan.
[0049] Die Auflage 13 und der erste Anschlag 17 bilden zweckmässigerweise einen stumpfen Öffnungswinkel, sind also in einem stumpfen Winkel gegeneinander geneigt. Der Öffnungswinkel zwischen der Auflage 13 und dem ersten Anschlag 17 liegt vorzugsweise zwischen 90 Grad und 150 Grad, vorzugsweise im Bereich von 120° ± 10°, insbesondere 120° ± 5°. Wo sich Auflage 13 und der erste Anschlag 17 treffen, bildet sich eine Innenkante 25. Diese Innenkante 25 kann als Radius ausgebildet sein, wobei bevorzugt ist, dass dieser Radius kleiner ist als jener einer aufzunehmenden bzw. zu sichernden Aussenkante eines Ladungsbehälters, um optimale Sicherheit zu gewährleisten.
[0050] Der zweite Anschlag 21 ist in einer Aussparung 27 der Auflage 13 beweglich eingelassen und ist zwischen zumindest zwei Drehpositionen verstellbar (d.h. zwischen einer Sperrposition und einer Senkposition). Ein erster Bereich des zweiten Anschlags, insbesondere ein keilartiger Bereich, welcher die Anschlagfläche 23 trägt, kann je nach Drehposition aus der Aussparung herausragen und/oder in diese eingesenkt sein. Ein zweiter Bereich, d.h. insbesondere die Basis des zweiten Anschlags, über welche der zweite Anschlag gelenkig mit der Stützstruktur verbunden ist, bleibt unabhängig von der Drehposition unter der Auflage 13. Der erste Bereich des zweiten Anschlags besitzt zwei Funktionsflächen, d.h. eine erst Funktionsfläche 33 und eine zweite Funktionsfläche, wobei die zweite Funktionsfläche der oben genannten zweiten Anschlagfläche 23 entspricht. Die zwei Funktionsflächen 33 und 23 sind voneinander abgeneigt und definieren eine Keilspitze 35. Die Kante der Keilspitze 35 ist vorzugsweise abgeschliffen oder abgerundet. Die beiden Funktionsflächen definieren, dort, wo sie aufeinanderstossen bzw. - wenn die Keilspitze abgeschliffen ist- dort, wo die beiden Funktionsflächen einander in ihrer Verlängerung schneiden, eine Scheitellinie. Die Scheitellinie ist vorzugsweise parallel zur Auflagefläche 13 und zur ersten Anschlagfläche 19 ausgerichtet. Bewegt sich der zweite Anschlag 21, dann bleibt die parallele Ausrichtung der Scheitellinie der Keilspitze 35 zur Auflage 13 bzw. Auflagefläche 15 und zum ersten Anschlag 17 bzw. zur ersten Anschlagfläche 19 zweckmässigerweise erhalten. Die erste Funktionsfläche 33 kann gerade oder gekrümmt ausgebildet sein. Zweckmässig ist eine plane Ausführung, bei welcher in Senkposition die Keilspitze 35 auf Niveau der Auflagefläche 15 in die Aussparung 27 oder unter die Auflage 13 bzw. die Auflagefläche 15 versenkt ist. Zusammen mit der Keilspitze 35 sind in Senkposition die erste Funktionsfläche 33 und die zweite Funktionsfläche 23 auf Niveau der Auflagefläche 15 in die Aussparung 27 bzw. unter die Auflage 13 bzw. unter die Auflagefläche 15 versenkt.
[0051] Die erste Funktionsfläche 33 sowie die Keilspitze 35 hingegen dienen als Angriffsfläche bzw. Angriffspunkte für einen Lastkörper, welcher (insbesondere in vertikaler Richtung) Druck auf den zweiten Anschlag 21 ausübt. Bei Druck auf die erste Funktionsfläche gibt der zweite Anschlag 21 nach und kann vorzugsweise bis unter die Auflage 13 bzw. die Auflagefläche 15 eingesenkt werden, wodurch die erste Anschlagfläche 19 als wirksamer Anschlag für den Lastkörper verbleibt. In seiner Sperrposition ragt der zweite Anschlag 21 aus der Aussparung 27 heraus. In einer anderen Position, insbesondere der Senkposition, ist der zweite Anschlag 21 in der Stützstruktur bzw. bis zur oder unter der Auflage 13 versenkt. Ist der zweite Anschlag 21 in seiner Senkposition, so reichen seine erste Funktionsfläche 33 und die Keilspitze 35 bis ungefähr auf das Niveau der Auflage 13, während der übrige Teil des zweiten Anschlags 21, insbesondere die Basis und die zweite Funktionsfläche 23, in der Stützstruktur 11 unterhalb der Auflage 13 versenkt sind. Zumindest eine überstehende Nase 37 (Fig. 7 und 8) am zweiten Anschlag 21 kann die Sperrposition definieren, indem die Nase 37 unterhalb der Auflage 13 über den Rand 29 der Aussparung 27 greift und dadurch ein weiteres Austreten des zweite Anschlags aus der Aussparung 27 verhindert bzw. blockiert. Zweckmässigerweise ist der zweite Anschlag 21 um eine Achse 39 drehbar an der Stützstruktur 11 befestigt. Gemäss dargestellter Ausführung ist die Achse 39 durch Achslager 40 in der Stützstruktur 11 und im zweiten Anschlag 21 hindurchgeführt (Fig. 7 und 8). Die Achse 39 wirkt dadurch als Drehachse. Die Drehung des zweiten Anschlags 21 um die Achse 39 wird durch Druckerweiterung auf die zweite Anschlagfläche 23 blockiert. Der bewegliche zweite Anschlag 21, insbesondere dessen zweite Funktionsfläche, d.h. die zweite Anschlagfläche 23, ist derart konzipiert, dass bei Drehung von der Sperrposition in die Senkposition der zweite Anschlag 21, insbesondere seine Keilspitze 35, in Raumbereiche 71, welche in der Sperrposition der zweiten Anschlagfläche 23 vorgelagert sind, eindringt (siehe Fig. 9). Dies ergibt sich in geometrischer Hinsicht insbesondere daraus, dass die zweite Funktionsfläche innerhalb eines virtuellen Zylinders 73 liegt dessen Achse die genannte erste Drehachse 39 ist und dessen Radius bis zur Keilspitze 35 reicht. Daraus ergibt sich, dass unter Druckeinwirkung auf die zweite Anschlagfläche 23 der zweite Anschlag nicht versenkt werden kann bzw. der zweite Anschlag sperrend wirkt. Ein Splint 41 (Fig. 4) kann zur Fixierung der Achse 39 verwendet werden. Die überstehende Nase 37 verhindert ein weiteres Ausdrehen des zweiten Anschlags 21 aus der Aussparung 27. Aufgrund dieser konstruktiven Ausführung funktioniert der zweite Anschlag 21 wie eine Klappe: der zweite Anschlag klappt aus oder ein, indem er um die Drehachse schwenkt. Zur optimalen Sicherung von Ladungsbehältern unterschiedlicher Grösse, insbesondere von unterschiedlicher Breite, ist der Abstand zwischen erstem Anschlag 17 und zweitem Anschlag 21 in Übereinstimmung mit dem Grössen- bzw. Breitenunterschied der unterschiedlichen Ladungsbehälter derart vordefiniert, dass der zweite Anschlag 21 dem Rutschen kleinerer Ladungsbehälter Einhalt bietet, während der erste Anschlag 17 dem Rutschen grösserer Ladungsbehälter Einhalt bietet, wobei der grössere Ladungsbehälter den zweiten Anschlag in die Aussparung (d.h. in die Senkposition) drückt.
[0052] Die Drehachse 39 des zweiten Anschlagteils 21 ist auf der abgewandten Seite der zweiten Anschlagfläche 23, insbesondere zur zweiten Anschlagfläche 23 beanstandet, angeordnet. Vorzugsweise liegt die Drehachse 39 auf jener Seite des zweiten Anschlagteils 21, welche der ersten Anschlagfläche 19 insbesondere in Sperrposition zugewandt ist.
[0053] Der zweite Anschlag 21 wird durch ein Kraftorgan 42 (z.B. einer Feder [Fig. 7 und 8]) in seine Sperrposition vorgespannt. Die dargestellte Ausführungsform weist Haltemittel auf, welche als Aufnahme für je ein Ende eines Kraftorgans 42 (z.B. einer Feder) dienen. Ein solches erstes Haltemittel ist an der Stützstruktur 11 z.B. in Form von einer Brücke 43 angelegt. Die Brücke 43 ist zweckmässigerweise als bewegliche Schaukel ausgeführt. Zweckmässigerweise bildet die Schaukel einen U-Bogen, dessen zwei Enden mit Achsstiften 51 und 51 ' und gegebenenfalls je einem Spannstift 53 an der Stützstruktur 11 befestigt sind (Fig. 5 und 6). Die Brücke 43 kann zum Beispiel mit Dorn 47 zum Klemmen einer Feder ausgeführt sein. Ein zweites Haltemittel ist am zweiten Anschlag 21 z.B. in Form von einer Senkbohrung 45 angelegt. Das Kraftorgan 42 (hier im Speziellen eine Feder) ist zwischen dem ersten Haltemittel und dem zweiten Haltemittel (d.h. zwischen Brücke 43 und Bohrung 45) eingespannt. Aufgrund seiner Spannkraft (hier insbesondere der Federkraft) drückt das Kraftorgan 42 den zweiten Anschlag 21 in seine Sperrposition, d.h. aus der Aussparung 27 heraus.
[0054] Die Auflage 13, insbesondere die Auflagefläche 15, und der zweite Anschlag 21, insbesondere die zweite Anschlagfläche 23, bilden in Sperrposition zweckmässigerweise einen stumpfen Öffnungswinkel, sind also in einem stumpfen Winkel gegeneinander geneigt (ähnlich wie für den ersten Anschlag 17). Der Öffnungswinkel zwischen der Auflage 13 und dem ersten Anschlag 17 liegt vorzugsweise zwischen 90 Grad und 150 Grad, vorzugsweise im Bereich von 120° ± 10°, insbesondere 120° ± 5°. D.h., der vorteilhafte Steigungswinkel (a) liegt im Bereich zwischen 30 Grad und 90 Grad, vorteilhaft bei 60 ± 10 Grad, weiter bevorzugt bei 60 ± 5 Grad (siehe Fig. 9). Der erfindungsgemässe zweite Anschlag 21 ragt in seiner Sperrposition somit vorteilhafterweise derart aus der Aussparung 27 heraus, dass die zweite Funktionsfläche sich relativ steil ansteigend (d.h. nach oben hin) von der Auflage 13 entfernt. Es ist bevorzugt, dass in der Sperrposition des zweiten Anschlags 21 die erste Funktionsfläche 33 in Richtung zur Keilspitze 35 hin relativ flach ansteigt. Der Steigungswinkel (ß) der ersten Funktionsfläche ist bevorzugt maximal 55 Grad. Zweckmässigerweise liegt Steigungswinkel (ß) im Bereich von 20 bis 55 Grad, weiter bevorzugt bei 43 ± 10 Grad, weiter bevorzugt von 43 ± 5 Grad (siehe Fig. 9).
[0055] Die Stützstruktur 11 beinhaltet in der vorliegenden Ausführungsform zweckmässigerweise zwei gleichartige, näherungsweise als Winkel-Form ausgelegte Stützstrukturteile 11 ' und 11 " (welche zusammen die Stützstruktur 11 bilden), wobei die beiden Stützstrukturteile zweckmässigerweise gleichgerichtet, vorzugsweise parallel beabstandet angeordnet sind, um die Auflage 13, den ersten Anschlag 17 und den zweiten Anschlag 21 zu beherbergen. Dabei ist der zweite Anschlag 21 dem ersten Anschlag 17 vorgelagert, wobei in Sperrposition die Anschlagflächen gleichgerichtet parallel angeordnet sind. Die Auflage 13 und der erste Anschlag 17 sind jeweils mit beiden Stützstrukturteilen 11 ' und 11 " der Stützstruktur 11 starr verbunden oder darin integriert. Der zweite Anschlag 21 ist mittels der Achse 39 drehbar mit den beiden Stützstrukturteilen verbunden. Die beiden Stützstrukturteile 11' und 11" der Stützstruktur 11 sind am Ende des ersten Anschlags 17 weiter über einen Bolzen 61 verbunden, welcher zum einen als Griff dienen und zum anderen als Stütze für die Stützstruktur 11 wirken kann.
[0056] Unter der Auflage 13 bzw. unter der Auflagefläche 15 sind in der Stützstruktur 11 Aufnahmen 63 und 65, d.h. gemäss dargestelltem Ausführungsbeispiel je zwei Aufnahmen 63' bzw. 63" und 65' bzw. 65", für einen ersten Setzbolzen 67 und einen zweiten Setzbolzen 69 vorgesehen (Fig. 1-3). Die Setzbolzen werden vorzugsweise parallel zur Drehachse 39, d.h. insbesondere von einem Stützstrukturteil 11 ' der Stützstruktur 11 zum anderen Stützstrukturteil 11 " der Stützstruktur 11 reichend, diese verbindend eingesetzt. Dabei ragen die Setzbolzen zweckmässigerweise seitlich aus der Stützstruktur 11 heraus. Vorzugsweise ist die erste Aufnahme 63 (insbesondere bestehend aus einem ersten Aufnahmepaar 63' und 63") in der Stützstruktur 11 (d.h. in den Stützstrukturteilen 11' und 11") bezüglich der Ausdehnung der Auflagefläche vor der Aussparung 27 bzw. vor der Achse 39 und die zweite Aufnahme 65 (insbesondere bestehend aus einem zweiten Aufnahmepaar 65' und 65") nach der Aussparung 27 bzw. nach der Achse 39 angelegt. Aufgrund der Anordnung des zweiten Anschlags 21 und dessen Drehachse 39 zwischen der ersten Aufnahme 63 für den ersten Setzbolzen 67 und der zweiten Aufnahme 65 für den zweiten Setzbolzen 69 kann die Sicherungseinrichtung stabil (z.B. auf einer Ladefläche) fixiert werden. Zur Fixierung der Sicherung sind die Setzbolzen in dafür vorgesehene Vertiefungen der Ladefläche eines Transportwagens einsetzbar. Die Sicherungseinrichtung lässt sich zweckmässigerweise bis zur Auflagefläche unter die Vertiefung der Ladefläche einlegen, sodass lediglich die Anschläge vorstehen.
[0057] Die Sicherungseinrichtung der dargestellten Ausführungsform ist beispielhaft als herausnehmbares Wechselanschlagelement konzipiert. Setzbolzen 67 und 69 in der Stützstruktur 11 dienen zum Einlassen der Sicherungseinrichtung in eine Ladeflächenaufnahme 83, 83', 83", 83'" eines Transportfahrzeugs 85 (z.B. einer Ladefläche 81 eines Transportfahrzeugs 85 gemäss Fig. 10 und 11).
[0058] Die Ladeflächenaufnahme 83, 83', 83", 83'" kann als Ladeflächenvertiefung ausgeführt sein, welche Ladeflächenvertiefung in Fahrtrichtung verlaufende Innenwandungen aufweist, welche mit U-förmigen Senken und/oder Rinnen, welche Senken und/oder Rinnen die Setzbolzen 67, 69, insbesondere deren überstehende Enden, der Sicherungseinrichtung aufnehmen, ausgestattet sind. Die Sicherungseinrichtung kann als Anschlag für Wechselbehälter (d.h. austauschbare Ladungsbehälter wie z.B. Mulden, Container und Presscontainer, Paletten oder andere geeignete Vorrichtungen) unterschiedlicher Grösse, insbesondere unterschiedlicher Breite, genutzt werden, indem die Sicherungseinrichtung mit nach oben gerichteter Auflage 13 und vorstehenden Anschlägen 17, 21 in die Ladeflächenaufnahme eingelegt wird.
[0059] Vorteilhafterweise werden erfindungsgemässe Sicherungseinrichtungen paarweise, d.h. zumindest eine Sicherungseinrichtung je links und rechts der für den Ladungsbehälter vorgesehenen Position, in die Ladeflächenaufnahmen gesetzt.
[0060] Die erfindungsgemässe Sicherungseinrichtung kann z.B. aus einer Gruppe mit zwei verschieden breiten Ladungsbehältern entweder den breiteren oder den weniger breiten Behälter aufnehmen und gegen seitliches Verrutschen sichern, ohne dass eine Manipulation der Sicherungseinrichtung nötig ist, insbesondere ohne ein Versetzen oder Neuanpassen der Sicherungseinrichtung.
[0061] Alternativ sind Sicherungseinrichtungen denkbar, welche mehrere bewegliche Anschläge wie der hierin beschriebene erfinderische zweite Anschlag beinhalten. Sind diese Anschläge alle gegeneinander versetzt, können weitere Ladungsbehälter mit nochmals anderen Breitenabmessungen geladen werden.
[0062] Wird die Sicherungseinrichtung nicht gebraucht, kann sie entfernt werden oder in eine Stauposition der Aufnahme umgelegt werden, insoweit die Ladeflächenaufnahme dafür ausgelegt ist. Auf diese Weise ist die lose Sicherungseinrichtung in einer Lagerposition verstaut und geht nicht verloren, wenn sie nicht gebraucht wird, ist aber jederzeit griffbereit auf der Ladefläche.
[0063] Neben der dargestellten Ausführungsform und den beschriebenen Varianten sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung weitere Ausführungsformen denkbar, insbesondere solche, welche sich aus einer Kombination der vorgestellten Merkmale bilden lassen, oder welche sich aus die wesentliche, Funktion nicht beeinträchtigenden Veränderungen, Zufügungen und/oder Weglassungen ergeben.
Verwendung der beschriebenen Sicherungseinrichtungen: [0064] Die Last bzw. die Hauptlast des Behälters wird vorteilhafterweise von der Ladefläche eines Transportfahrzeugs oder Transportfahrzeuganhängers an anderer Stelle getragen. Ein Ladungsbehälter kann auf der Auflage 13 berührend abgesetzt sein, er muss es aber nicht. Die Sicherungseinrichtung wird vorzugsweise mit seiner Auflagefläche 15 etwas unter die lasttragende Ladefläche gesetzt, sodass lediglich der erste Anschlag 17 und der zweite Anschlag 21 in seiner Sperrposition über die Ladefläche ragen. Ist der zweite Anschlag 21 in seiner Senkposition, dann ist der zweite Anschlag maximal auf Ladeflächenniveau oder darunter. Anders ausgedrückt, die Ebene der Sicherung ist vorzugsweise tiefer gesetzt als die lasttragende Ladefläche eines Transportfahrzeugs oder Transportfahrzeuganhängers.
[0065] Aufgrund der beschriebenen keilartigen Ausführung des zweiten Anschlags 21 kann ein Behälter beim Aufladen durch Druck auf die zweite Anschlagfläche 23 nicht in die Aussparung 27 eingedrückt werden, sondern bleibt in vorstehender Position blockiert. Nur wenn der Druck direkt auf die Keilspitze oder die erste Funktionsfläche 33 wirkt, senkt sich der bewegliche Anschlag 21. Dadurch kann das abwechselnde Aufladen von sowohl grossen wie auch kleinen Ladungsbehältern einfach und speditiv erfolgen.
[0066] Die Ladefläche eines Transportfahrzeugs ist vorzugsweise mit zumindest zwei der erfindungsgemässen Sicherungseinrichtungen ausgestattet. Die zwei erfindungsgemässen Sicherungseinrichtungen sind zweckmässigerweise mit aufeinander zugerichteten Anschlagflächen mit einem den Abmessungen eines ersten und eines zweiten Ladungsbehälters angepassten Abstand auf der Lastfläche angeordnet. Die ersten und zweiten Anschläge der Sicherungseinrichtungen stehen über die Ladefläche vor. Vorzugsweise bilden die zwei erfindungsgemässen Sicherungseinrichtungen je eine seitliche Begrenzung links und rechts der Ladefläche eines Transportfahrzeugs oder -anhängers. Die genannte Anordnung kann wie folgt mit Ladungsbehältern verschiedener vorbestimmter Grössen beladen werden. Ein erster Ladungsbehälter vorbestimmter Grösse wird ungefähr mittig zwischen die zwei erfindungsgemässen Sicherungseinrichtungen gehoben. Entspricht die Breite des Ladungsbehälters ungefähr dem Abstand der ersten Anschläge der beiden Sicherungseinheiten, so kann der Ladungsbehälter zwischen die beiden ersten Anschläge abgesetzt werden, indem gleichzeitig durch das Gewicht des Ladungsbehälters, welches auf die Keilspitzen der beiden inneren, zweiten Anschläge der Sicherungseinrichtungen wirkt, die inneren, zweiten Anschläge in ihre jeweilige Senkposition gedrückt werden. Entspricht die Breite des Ladungsbehälters ungefähr dem Abstand der inneren, zweiten Anschläge der beiden Sicherungseinheiten, so kann der Ladungsbehälter zwischen die beiden zweiten Anschläge abgesetzt werden, ohne dass die zweiten Anschläge sich in die Sperrposition senken, obwohl ab und an während des Aufladens das Gewicht des Ladungsbehälters auf diese Anschläge wirkt. Der Grund liegt darin, dass die zweiten Anschläge in ihrer Sperrposition verharren, wenn das Gewicht des Ladungsbehälters (aufgrund seiner vorbestimmten Abmessung) lediglich auf die jeweilige zweite Anschlagfläche wirkt.
[0067] Erfindungsgemäss kann z.B. ein erster Ladungsbehälter einer ersten vordefinierten Grösse zwischen zwei anschlagsseitig aufeinander gerichtete erfindungsgemässe Sicherungseinrichtungen mit einem dem ersten Ladungsbehälter entsprechenden Abstand zwischen den beiden ersten Anschlagflächen abgesetzt und gesichert werden. Nach Entladen des ersten Ladungsbehälters kann ein zweiter, kleinerer Ladungsbehälter einer zweiten vordefinierten Grösse ohne vorheriges Umstellen oder Austauschen der Sicherungseinrichtung zwischen den beiden zweiten, inneren Anschlagflächen abgesetzt und gesichert werden.
[0068] Die inneren Anschläge zur Sicherung der kleineren Ladungsbehälter (d.h. die zweiten Anschläge 21) können vorteilhafterweise - da sie beweglich sind - auf der Ladefläche belassen werden, auch wenn grössere Behälter geladen werden. Es ist also kein Manipulieren oder Umsetzen der Anschläge nötig.
[0069] Diese Sperrposition des beweglichen zweiten Anschlags garantiert eine gute Lastfixierung und somit hohe Sicherheit. Es wird gewährleistet, dass ein Ladungsbehälter, der zwischen dem erfindungsgemässen beweglichen Anschlag 21 und einem zweiten Anschlag (was ein gewöhnlicher Anschlag oder ein zweiter erfindungsgemäss beweglicher Anschlag sein kann) aufliegt, durch den erfindungsgemäss beweglichen Anschlag 21 auf seiner Position gehalten wird, indem die steilere zweite Funktionsfläche 23 den Behälter daran hindert, über den beweglichen Anschlag wegzugleiten (z.B. beim Kurvenfahren, oder auch beim Anfahren oder Stoppen des Transportfahrzeugs).
[0070] Um auch auf holprigen Strassen und mit höheren Fahrgeschwindigkeiten genügend Lastfixierung zu garantieren, sind der erste Anschlag 17 und die Keilspitze 35 des zweiten Anschlags 21 in Sperrsteilung zumindest 50 mm, bevorzugt zumindest 60 mm über der Auflage 13 und/oder der Ladefläche des Transportfahrzeugs. D.h., der höchste Punkt des ersten Anschlags und des zweiten Anschlags in Sperrsteilung erstreckt sich zumindest um 50 mm, bevorzugt zumindest 60 mm aus der Aussparung 27 heraus.
[0071] Eine erfindungsgemässe Sicherungseinrichtung 87, 87", 87", 87"' wird vorzugsweise als Seitensicherungseinrichtung mit doppeltem Seitenanschlag auf einer Ladefläche 81 eines Transportfahrzeugs 85 verwendet (Fig. 10 und 11). Die Sicherungseinrichtung kann hierzu in eine Aufnahme 83, 83", 83", 83"' auf der Ladefläche 81 eines Transportfahrzeugs 85 aufgenommen werden.
[0072] Die Ladeflächenaufnahme 83 kann als Ladeflächenvertiefung ausgeführt sein. Die Ladeflächenaufnahme 83 kann z.B. für eine herausnehmbare (insbesondere auswechselbare) und/oder verstellbare (insbesondere abkippbare und/oder versenkbare) Sicherungseinrichtung ausgeführt sein, wofür die als Ladeflächenvertiefung gestaltete Aufnahme 83 vorzugsweise quer zur Fahrtrichtung verlaufende Innenwandungen aufweist, welche mit U-förmigen Senken und Rinnen, welche Senken und Rinnen die Setzbolzen der Sicherungseinrichtung aufnehmen, ausgestattet sind. Die Sicherungseinrichtung 87 kann als Anschlag für Wechselbehälter (d.h. austauschbare Ladungsbehälter wie z.B. Mulden, Container und Presscontainer, Paletten oder andere geeignete Vorrichtungen) genutzt werden, indem die Sicherungseinrichtung mit nach oben gerichteter Auflage 13, erstem Anschlag 17 und vorstehendem zweitem Anschlag 21 in die Aufnahme 83 eingelegt wird. Vorteilhafterweise dient zumindest ein Teil der Ladefläche 81 als Lastauflage für den Ladungsbehälter.
[0073] Wird die Sicherungseinrichtung nicht gebraucht, kann sie entfernt werden oder mit nach unten gerichteter Auflage 13 und nach unten abstehendem erstem Anschlag 17 eingelegt werden, insoweit die Aufnahme 83 dafür ausgelegt ist. Auf diese Weise ist die lose Sicherungseinrichtung in einer Lagerposition verstaut und geht nicht verloren, wenn sie nicht gebraucht wird, ist aber jederzeit griffbereit auf der Ladefläche 81.
[0074] Neben der Verwendung als Seitenanschlag ist auch die Verwendung als Frontanschlag und/oder Rückanschlag denkbar. Wird die hier dargestellte Sicherheitseinrichtung als Frontanschlag verwendet, ist es ratsam, zusätzlich eine zweite Sicherheitseinrichtung als Rückanschlag zu verwenden, um ein Abrutschen nach hinten ebenfalls zu verhindern.
Bezugszeichenliste [0075] 11 (bzw. 11', 11") Stützstruktur (bzw. Stützstrukturteile) 13 Auflage 15 Auflagefläche 17 Erster Anschlag (auch erstes Anschlagteil genannt) 19 Erste Anschlagfläche 21 Zweiter Anschlag (auch zweites Anschlagteil genannt) 23 Zweite Anschlagfläche oder zweite Funktionsfläche 25 Innenkante zwischen erstem Anschlag und Auflage

Claims (16)

  1. 27 Aussparung 29 Rand der Aussparung 33 Erste Funktionsfläche 35 Keilspitze 37 Nase 39 Erste Achse bzw. Drehachse 40 Achslager für erste Achse 41 Splint 42 Kraftorgan, z.B. Feder, insbesondere Wendelfeder 43 Erstes Haltemittel (an der Stützstruktur), insbesondere Brücke 45 Zweites Haltemittel (an bzw. im zweiten Anschlag), insbesondere Bohrung 47 Dorn 51,51' Achsstifte 53 Spannstift 61 Brückenverbindung (ggf. Querbolzen) 63 (bzw. 63', 63" Erste Aufnahme für einen ersten Setzbolzen (bzw. erstes Aufnahmepaar) 65 (bzw. 65', 65" Zweite Aufnahme für einen zweiten Setzbolzen (bzw. zweites Aufnahmepaar) 67 Erster Setzbolzen 69 Zweiter Setzbolzen 71 Raumbereich der zweiten Anschlagfläche 23 vorgelagert 73 Kreisbogen mit Mittelpunkt in der Drehachse 39 81 Ladefläche 83, 83', 83", 83'" Ladeflächenaufnahme, mehrere Ladeflächenaufnahmen 85 Transportfahrzeug 87, 87', 87", 87 " Sicherungseinrichtung, mehrere Sicherungseinrichtungen Patentansprüche
    1. Sicherungseinrichtung (87, 87', 87", 87 ") zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug, insbesondere Transportfahrzeuganhänger oder Absetzkipper, beinhaltend - einen ersten Anschlag (17) mit einer ersten Anschlagfläche (19), - einen zweiten Anschlag (21) mit einer zweiten Anschlagfläche (23) und - eine Stützstruktur (11), welche den ersten Anschlag (17) und den zweiten Anschlag (21) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass - der zweite Anschlag (21) mit der Stützstruktur beweglich verbunden ist, wobei der zweite Anschlag (21) zwischen einer Sperrposition und einer Senkposition verstellbar ist, und - in der Sperrposition die zweite Anschlagfläche (23) der ersten Anschlagfläche (19) vorgelagert ist.
  2. 2. Sicherungseinrichtung nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Sperrposition die erste Anschlagfläche (19) und die zweite Anschlagfläche (23) in die gleiche Richtung, insbesondere parallel, ausgerichtet sind.
  3. 3. Sicherungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Anschlag (21) in der Senkposition tiefer gesetzt ist als in der Sperrposition, sodass lediglich der erste Anschlag (17) wirksam ist.
  4. 4. Sicherungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Anschlag (21) um eine erste Drehachse (39) verschwenkbar ist.
  5. 5. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Drehachse (39) auf einer der zweiten Anschlagfläche (23) abgewandten und der ersten Anschlagfläche (19) zugewandten Seite des ersten Anschlags (17) angeordnet ist.
  6. 6. Sicherungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Anschlag (21) eine Basis aufweist, welche in einer Aussparung (27) der Stützstruktur (11) angeordnet ist.
  7. 7. Sicherungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Anschlag (21) mit zumindest einem Kraftorgan (42) zusammenwirkt und der zweite Anschlag (21) durch das Kraftorgan in der Sperrposition gehalten wird.
  8. 8. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftorgan (42) an der Stützstruktur (11) verschieblich und/oder verdrehbar gelagert ist, insbesondere auf einem um eine zweite Drehachse (51, 51) drehbaren Bügel (43) schaukelnd gelagert ist, sodass sich das Kraftorgan (42) bei Drehung des zweiten Anschlags (21) in seine Kraftachsrichtung ausrichtet.
  9. 9. Sicherungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Anschlag (21) einen keilartigen Bereich aufweist, welcher eine erste Funktionsfläche (33) und eine zweite Funktionsfläche (23) beinhaltet, welche Funktionsflächen (33, 23) gegeneinander abgewinkelt eine Keilspitze (35) bilden, sodass in Sperrposition die erste Funktionsfläche (33) zum ersten Anschlag (17) hin gerichtet ist, während die zweite Funktionsfläche (23), welche der zweiten Anschlagsfläche entspricht, vom ersten Anschlag (17) abgewandt ist.
  10. 10. Sicherungseinrichtung nach dem vorangehenden Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Anschlag (21) unter äusserem Druck auf die Keilspitze (35) und/oder die erste Funktionsfläche (33) absenkbar ist.
  11. 11. Sicherungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Anschlag (21) eine Nase (37) besitzt, welche den Bewegungsweg des zweiten Anschlags (21) in Sperrposition begrenzt.
  12. 12. Transportfahrzeug, insbesondere Transportfahrzeuganhänger oder Absetzkipper, zur Aufnahme von austauschbaren Ladungsbehältern auf dessen Ladefläche (81), dadurch gekennzeichnet, dass auf der Ladefläche (81) zumindest eine Sicherungseinrichtung (87, 87', 87", 87"') gemäss einem der Ansprüche 1 bis 11 angebracht ist.
  13. 13. Transportfahrzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Sicherungseinrichtung (87, 87', 87", 87'") als Seitenanschlag angeordnet ist.
  14. 14. Transportfahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Sicherungseinrichtung auf der Ladefläche fest, herausnehmbar oder verstellbar oder herausnehmbar und verstellbar angebracht ist, wobei fest bedeutet, dass die zumindest eine Sicherungseinrichtung fix angebracht ist, herausnehmbar bedeutet, dass die Sicherungseinrichtung sich entfernen und wieder einsetzen lässt, und verstellbar bedeutet, dass sich die Sicherungseinrichtung zumindest von einer ersten Position in eine zweite Position verstellen lässt.
  15. 15. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportfahrzeug bzw. der Transportfahrzeuganhänger ausgewählt ist aus der Gruppe der Absetzkipper wie z.B. Teleskopabsetzkipper, Knickarmabsetzkipper und/oder Starrarmabsetzkipper.
  16. 16. Verwendung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zur Sicherung, insbesondere zur seitlichen Sicherung gegen seitliches Verrutschen von Ladungsbehältern auf Transportfahrzeugen oder Transportfahrzeuganhängern, insbesondere auf Absetzkippern wie z.B. Teleskopabsetzkippern, Knickarmabsetzkippern und/oder Starrarmabsetzkippern.
CH01750/13A 2013-10-14 2013-10-14 Sicherungseinrichtung zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug und Transportfahrzeug mit zumindest einer derartigen Sicherungseinrichtung. CH708677B1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH01750/13A CH708677B1 (de) 2013-10-14 2013-10-14 Sicherungseinrichtung zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug und Transportfahrzeug mit zumindest einer derartigen Sicherungseinrichtung.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH01750/13A CH708677B1 (de) 2013-10-14 2013-10-14 Sicherungseinrichtung zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug und Transportfahrzeug mit zumindest einer derartigen Sicherungseinrichtung.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
CH708677A1 CH708677A1 (de) 2015-04-15
CH708677B1 true CH708677B1 (de) 2017-11-30

Family

ID=52815396

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH01750/13A CH708677B1 (de) 2013-10-14 2013-10-14 Sicherungseinrichtung zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug und Transportfahrzeug mit zumindest einer derartigen Sicherungseinrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH708677B1 (de)

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3537863A1 (de) * 1985-10-24 1987-05-14 Konrad Wiedemann Gmbh & Co Verriegelungsvorrichtung fuer transportfahrzeuge fuer container oder paletten
FR2772322B1 (fr) * 1997-12-15 2000-02-25 Sncf Dispositif de limitation du deplacement d'un chargement
DE19822565A1 (de) * 1998-05-20 1999-11-25 Jan Peter Schmidt Positioniervorrichtung für Wechselbehälter auf einem Fahrzeugrahmen
DE10128390A1 (de) * 2001-06-12 2003-01-02 Pfalz Flugzeugwerke Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Positionieren von Frachtbehältern auf einer Ladefläche
DE102004032485A1 (de) * 2004-07-05 2006-01-26 Karl Luthner Behälterfixiereinrichtung für einen Absetzkipper
DE102009026193A1 (de) * 2009-07-17 2011-01-20 Bähr, Andreas Ladungssicherung am Wechselladefahrzeug, insbesondere Absetzkipper
DE202009014529U1 (de) * 2009-10-28 2010-04-29 Eckardt, Olaf Einrichtung zur Ladungssicherung für den Transport von genormten Kipp- oder Absetzbehältern auf Absetzkipperfahrzeugen
CH705331A1 (de) * 2011-07-22 2013-01-31 Ut Umwelt Und Transporttechnik Ag Sicherungseinrichtung zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern und Transportfahrzeug oder Transportfahrzeuganhänger mit derartiger Sicherungseinrichtung zur Aufnahme von austauschbaren Ladungsbehältern.

Also Published As

Publication number Publication date
CH708677A1 (de) 2015-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68902720T2 (de) Hebe- und transportvorrichtung.
DE3835748C1 (de)
EP3268257A1 (de) Hebbare tragvorrichtung
EP1661755B1 (de) Lastentransportfahrzeug, insbesondere Absetzkipper
DE3106007A1 (de) Vorrichtung zur lagemaessigen fixierung einer frachtgutladung
EP2548765B1 (de) Sicherungseinrichtung zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Absetzkipper und Absetzkipper mit derartiger Sicherungseinrichtung zur Aufnahme von austauschbaren Ladungsbehältern
EP3231691B1 (de) Selbsttragender fahrzeugtransport-anhänger
DE102015113283A1 (de) Baukasten zum Erstellen verschiedener Wechselrahmen für Nutzfahrzeuge sowie daraus hergestellter Wechselrahmen
EP0446388A1 (de) Wechselbehälter-Transporteinrichtung sowie Befestigungseinrichtung für auf einem Trägerfahrzeug angeordnete Wechselbehälter
DE2637873C2 (de) Transportfahrzeug für an einem Ende offene, kippbare Behälter
CH708677B1 (de) Sicherungseinrichtung zur Sicherung von austauschbaren Ladungsbehältern auf einem Transportfahrzeug und Transportfahrzeug mit zumindest einer derartigen Sicherungseinrichtung.
DE202010007129U1 (de) Sattelauflieger zum Transport von Containern
DE102010046083B4 (de) Nutzfahrzeug zum Transport von Containern
EP1194353B1 (de) Staustücke zur lagesicherung von containern an bord von schiffen und verfahren zum stauen von containern
DE102009004090A1 (de) Rungenanordnung
DE3029021A1 (de) Lastfahrzeugaufbau fuer verschiedene transportaufgaben
DD296658A5 (de) Muellsammelfahrzeug
DE60100346T2 (de) Leichtbaufahrzeug zum Sammeln von Müll, insbesondere im Stadtbereich
CH708471A2 (de) Container-Station für ISO-Container und Wechselbehälter.
DE19950553C2 (de) LKW-Hubvorrichtung für unterfahrbare Wechselbehälter
EP1481842B1 (de) Transportfahrzeug mit Ladebrücke und Schwenk-Hebearmen, dazugehörige Ladebrückeneinheit, Verfahren zum Beladen und Transportsystem zur Durchführung des Verfahrens
EP1688300B1 (de) Vorrichtung zum Be- und Entladen einer Ladefläche
DE102017114516A1 (de) Höhenverstellbarer Wechselbrückenträger
DE69734127T2 (de) Mehrzweck-Container
DE102022105934A1 (de) Mobilkran mit einer Gegengewichtsvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
U11 Full renewal or maintenance fee paid

Free format text: ST27 STATUS EVENT CODE: U-0-0-U10-U11 (AS PROVIDED BY THE NATIONAL OFFICE)

Effective date: 20251101