CH708764A2 - Verriegelnde Abstandshalteranordnung zur Einführung in einen umlaufenden Befestigungsschlitz zwischen Plattformen benachbarter Laufschaufeln. - Google Patents

Verriegelnde Abstandshalteranordnung zur Einführung in einen umlaufenden Befestigungsschlitz zwischen Plattformen benachbarter Laufschaufeln. Download PDF

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CH708764A2
CH708764A2 CH01569/14A CH15692014A CH708764A2 CH 708764 A2 CH708764 A2 CH 708764A2 CH 01569/14 A CH01569/14 A CH 01569/14A CH 15692014 A CH15692014 A CH 15692014A CH 708764 A2 CH708764 A2 CH 708764A2
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CH01569/14A
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Michael James Healy
Brian Denver Potter
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Gen Electric
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Abstract

Eine verriegelnde Abstandshalteranordnung (100) zur Sicherung benachbarter Laufschaufeln enthält ein erstes Endstück (102), das eingerichtet ist, um in einen Zwischenraum zwischen den Plattformen benachbarter Laufschaufeln hineinzupassen. Das erste Endstück (102) weist eine äussere Oberfläche (122) und eine innere Oberfläche (120) auf. Die äussere Oberfläche (122) weist ein Profil auf, das angepasst ist, um in den Befestigungsschlitz (54) hineinzuragen. Ein zweites Endstück (104) ist eingerichtet, um in einen Zwischenraum zwischen den Plattformen hineinzupassen. Das zweite Endstück (104) weist eine äussere Oberfläche (148) und eine innere Oberfläche (146) auf. Die äussere Oberfläche (148) weist ein Profil auf, das angepasst ist, um in den Befestigungsschlitz (54) hineinzuragen. Die inneren Oberflächen (120, 146) des ersten und zweiten Endstückes (102, 104) sind im Wesentlichen einander zugewandt. Das erste Endstück (102) und das zweite Endstück (104) sind entweder unmittelbar oder über einen Abstandshalterblock (106), der zwischen den inneren Oberflächen (120, 146) eingefügt ist, miteinander verbunden.

Description

Beschreibung GEBIET DER ERFINDUNG
[0001 ] Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Turbomaschine. Insbesondere betrifft die Erfindung verriegelnde Abstandshalteranordnungen zur Sicherung von Laufschaufeln an einer Laufscheibe der Turbomaschine.
HINTERGRUND ZU DER ERFINDUNG
[0002] Verschiedene Turbomaschinen, wie beispielsweise eine Gasturbine oder Dampfturbine, umfassen eine Welle, mehrere Laufscheiben, die mit der Welle gekoppelt sind, und viele Laufschaufeln, die an den Laufscheiben montiert sind. Eine herkömmliche Gasturbine enthält eine drehbare Welle mit mehreren Laufschaufeln, die auf Scheiben in dem Verdichter- und Turbinenabschnitt von dieser montiert sind. Jede Laufschaufel enthält ein Schaufelblatt, über dem unter Druck gesetzte Luft, Verbrennungsgase oder andere Fluide, wie beispielsweise Dampf, strömt bzw. strömen, und eine Plattform an der Basis des Schaufelblattes, die eine radial innere Begrenzung für den Luft- oder Fluidstrom definiert.
[0003] Die Laufschaufeln sind gewöhnlich lösbar und enthalten deshalb einen geeigneten Fussabschnitt, wie beispielsweise einen T-artigen Fussabschnitt, der eingerichtet ist, um mit einem komplementären Befestigungsschlitz in dem Umfang der Laufscheibe in Eingriff zu stehen. Der Fuss kann entweder ein Axialeinführungsfuss oder ein Umfangseinführungsfuss sein, der mit einem entsprechenden axialen oder umlaufenden Schlitz in Eingriff steht, der in dem Scheibenumfang ausgebildet ist. Ein typischer Fuss enthält einen Hals mit minimalem Querschnittsbereich und Fussvorsprünge, die von dem Fuss aus in ein Paar seitlicher Ausnehmungen hineinragen, die in dem Befestigungsschlitz angeordnet sind.
[0004] Für Umfangseinführungsfüsse ist ein einziger Befestigungsschlitz zwischen einem vorderen und hinteren kontinuierlichen Umfangspfosten oder -ringband ausgebildet, die sich in Umfangsrichtung um den gesamten Umfang der vorderen und hinteren Stirnfläche der Laufscheibe herum erstrecken. Die Querschnittsgestalt des umlaufenden Befestigungsschlitzes enthält seitliche Ausnehmungen, die durch den vorderen und hinteren Laufscheibenpfosten oder das vordere und hintere Laufscheibenband definiert sind, die mit den Fussvorsprüngen der Laufschaufeln Zusammenwirken, um die einzelnen Schaufeln während eines Turbinenbetriebs radial festzuhalten.
[0005] In dem Verdichterabschnitt einer Gasturbine werden z.B. Lauf- oder Verdichterschaufeln (insbesondere die Fusskomponenten) in den Umfangsschlitz hinein und um diesen herum eingeführt und um etwa 90° gedreht, um die Fussabschnitte der Laufschaufeln mit den seitlichen Ausnehmungen in Berührung zu bringen, um eine vollständige Stufe von Laufschaufeln rings um den Umfang der Laufscheiben zu bilden. Die Laufschaufeln enthalten Plattformen an der Schaufelblattbasis, die rings um den Schlitz in anliegender Eingriffsverbindung stehen können. In anderen Ausführungsformen können Abstandshalter in dem Umfangsschlitz zwischen benachbarten Laufschaufelplattformen installiert sein. Nachdem all die Laufschaufeln (und Abstandshalter) eingebaut worden sind, wird ein letzter verbleibender Zwischenraum oder werden letzte verbleibende Zwischenräume in dem Befestigungsschlitz gewöhnlich mit einer speziell gestalteten Abstandshalteranordnung gefüllt, wie sie in der Technik allgemein bekannt ist.
[0006] Eine übliche Technik, die verwendet wird, um die Einführung der abschliessenden Abstandshalteranordnung in den Umfangsschlitz zu unterstützen, besteht darin, einen nicht achsensymmetrischen Einführungsschlitz in der Laufscheibe aufzunehmen. Es sind verschiedene herkömmliche Abstandshalteranordnungen entworfen worden, um die Notwendigkeit eines Einführungsschlitzes in der Laufscheibe zu beseitigen. Diese Anordnungen umfassen jedoch komplexe Vorrichtungen. Diese herkömmlichen Anordnungen sind im Allgemeinen schwer zu montieren, kostspielig bei der Herstellung, und sie können eine Rotorunwucht zur Folge haben. Demgemäss besteht ein Bedarf nach einer verbesserten verriegelnden Abstandshalteranordnung, die in dem letzten Zwischenraum zwischen Plattformen benachbarter Laufscheiben einer Turbomaschine, wie beispielsweise Verdichter- und/oder Turbinenlaufschaufeln einer Gasturbine, relativ einfach zu montieren sind.
KURZE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0007] Aspekte und Vorteile der Erfindung sind nachstehend in der folgenden Beschreibung erläutert, oder sie können aus der Beschreibung offensichtlich sein oder können durch Umsetzung der Erfindung in die Praxis erfahren werden.
[0008] Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine verriegelnde Abstandshalteranordnung zur Einführung in einen umlaufenden Befestigungsschlitz zwischen Plattformen benachbarter Laufschaufeln. Die verriegelnde Abstandshalteranordnung enthält ein erstes Endstück, das eingerichtet ist, um in einen Zwischenraum zwischen den Plattformen benachbarter Laufschaufeln hinein zu passen. Das erste Endstück weist eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche auf. Die äussere Oberfläche weist ein Profil auf, das angepasst ist, um in den Befestigungsschlitz hinein zu ragen. Ein zweites Endstück ist eingerichtet, um in einen Zwischenraum zwischen den Plattformen hinein zu passen. Das zweite Endstück weist eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche auf. Die äussere Oberfläche weist ein Profil auf, das angepasst ist, um in den Befestigungsschlitz hinein zu ragen. Die inneren Oberflächen des ersten und des zweiten Endstücks sind im Wesentlichen einander zugewandt. Ein Abstandshalterblock ist dazu eingerichtet, zwischen die inneren Oberflächen des ersten und des zweiten Endstückes eingesetzt zu werden. Der Abstandshalterblock ist mit jedem von dem ersten Endstück und dem zweiten Endstück verbunden.
2 [0009] Die zuvor erwähnte verriegelnde Abstandshalteranordnung kann ferner Verbindungsstellen aufweisen, die zwischen dem ersten Endstück und dem Abstandshalterblock sowie dem zweiten Endstück und dem Abstandshalterblock definiert sind, wobei der Abstandshalterblock entlang wenigstens einer der Verbindungsstellen verbunden sein kann.
[0010] In der verriegelnden Abstandshalteranordnung einer beliebigen vorstehend erwähnten Art kann der Abstandshalterblock durch entweder Schweissen und/oder Hartlöten verbunden sein.
[0011 ] Alternativ oder zusätzlich kann der Abstandshalterblock mittels eines Klebstoffüberzugs verbunden sein.
[0012] In der verriegelnden Abstandshalteranordnung einer beliebigen vorstehend erwähnten Art kann jedes bzw. jeder von dem ersten Endstück, dem zweiten Endstück und dem Abstandshalterblock einen Plattformabschnitt der verriegelnden Abstandshalteranordnung definieren.
[0013] Zusätzlich kann jedes bzw. jeder von dem ersten Endstück, dem zweiten Endstück und dem Abstandshalterblock entlang des Plattformabschnitts verbunden sein.
[0014] In der verriegelnden Abstandshalteranordnung einer beliebigen vorstehend erwähnten Art kann der Abstandshalterblock mit einem Bodenabschnitt des Befestigungsschlitzes in Eingriff stehen.
[0015] Die verriegelnde Abstandshalteranordnung einer beliebigen vorstehend erwähnten Art kann ferner Aussparungen, die an den inneren Oberflächen des ersten und des zweiten Endstückes ausgebildet sind, und Schultern, die an dem Abstandshalterblock ausgebildet sind, aufweisen, wobei die Schultern eingerichtet sind, um in den Aussparungen aufgenommen zu werden, wenn der Abstandshalterblock zwischen den inneren Oberflächen eingefügt ist.
[0016] Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine verriegelnde Abstandshalteranordnung zur Einführung in einen umlaufenden Befestigungsschlitz zwischen Plattformen benachbarter Laufschaufeln. Die verriegelnde Abstandshalteranordnung enthält ein erstes Endstück, das eingerichtet ist, um in einen Zwischenraum zwischen den Plattformen benachbarter Laufschaufeln hinein zu passen. Das erste Endstück weist eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche auf. Die äussere Oberfläche weist ein Profil auf, das angepasst ist, um in den Befestigungsschlitz hinein zu ragen. Ein zweites Endstück ist eingerichtet, um in einen Zwischenraum zwischen den Plattformen hinein zu passen. Das zweite Endstück weist eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche auf. Die äussere Oberfläche weist ein Profil auf, das angepasst ist, um in den Befestigungsschlitz hinein zu ragen. Die inneren Oberflächen des ersten und des zweiten Endstückes sind im Wesentlichen einander zugewandt. Das erste Endstück ist mit dem zweiten Endstück entlang einer Verbindungsstelle, die zwischen den inneren Oberflächen definiert ist, verbunden.
[0017] In der zuvor erwähnten verriegelnden Abstandshalteranordnung der weiteren Ausführungsform können das erste Endstück und das zweite Endstück durch Schweissen miteinander verbunden sein.
[0018] Alternativ oder zusätzlich können das erste Endstück und das zweite Endstück durch Hartlöten miteinander verbunden sein.
[0019] In der verriegelnden Abstandshalteranordnung der weiteren Ausführungsform einer beliebigen vorstehend erwähnten Art kann jedes von dem ersten Endstück und dem zweiten Endstück einen Plattformabschnitt der verriegelnden Abstandshalteranordnung definieren.
[0020] Zusätzlich kann sich die Verbindungsstelle entlang des Plattformabschnitts erstrecken.
[0021 ] Die verriegelnde Abstandshalteranordnung der weiteren Ausführungsform einer beliebigen vorstehend erwähnten Art kann ferner eine Aussparung, die an der inneren Oberfläche des ersten Endstücks ausgebildet ist, und eine Schulter aufweisen, die an der inneren Oberfläche des zweiten Endstücks ausgebildet ist, wobei die Schulter eingerichtet sein kann, um in der Aussparung aufgenommen zu werden, wenn das erste und das zweite Endstück in dem Befestigungsschlitz installiert sind.
[0022] Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Turbomaschine. Die Turbomaschine enthält einen Verdichter, eine Brennkammer und eine Turbine. Entweder der Verdichter und/oder die Turbine weist/weisen eine Laufscheibe auf, die einen vorderen und hinteren Pfosten aufweist. Der vordere und hintere Pfosten definieren wenigstens zum Teil einen sich in Umfangsrichtung erstreckenden kontinuierlichen Befestigungsschlitz. Die Turbomaschine enthält ferner mehrere Laufschaufeln. Jede der Laufschaufeln erstreckt sich von einer zugehörigen einzelnen Plattform von mehreren Plattformen aus. Jede der mehreren Plattformen ist an dem Befestigungsschlitz durch einen sich nach innen erstreckenden Fuss gesichert. Eine verriegelnde Abstandshalteranordnung ist in einem Zwischenraum zwischen wenigstens zwei der mehreren Plattformen angeordnet. Die verriegelnde Abstandshalteranordnung weist ein erstes Endstück auf, das eingerichtet ist, um in einen Zwischenraum zwischen den Plattformen der benachbarten Laufschaufeln hinein zu passen. Das erste Endstück weist eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche auf. Die äussere Oberfläche weist ein Profil auf, das eingerichtet ist, um in den Befestigungsschlitz hinein zu ragen. Ein zweites Endstück ist eingerichtet, um in den Zwischenraum zwischen den Plattformen hinein zu passen. Das zweite Endstück weist eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche auf. Die äussere Oberfläche weist ein Profil auf, das eingerichtet ist, um in den Befestigungsschlitz hinein zu ragen. Die inneren Oberflächen des ersten und des zweiten Endstücks sind im Wesentlichen einander zugewandt. Das erste Endstück ist mit dem zweiten Endstück verbunden.
3 [0023] In der zuvor erwähnten Turbomaschine kann das erste Endstück mit dem zweiten Endstück entlang einer Verbindungsstelle, die zwischen den inneren Oberflächen definiert ist, verbunden sein.
[0024] In der Turbomaschine einer beliebigen vorstehend erwähnten Art kann das erste Endstück mit dem zweiten Endstück durch entweder Schweissen und/oder Hartlöten verbunden sein.
[0025] In der Turbomaschine einer beliebigen vorstehend erwähnten Art können das erste Endstück und das zweite Endstück einen Plattformabschnitt der verriegelnden Abstandshalteranordnung definieren, wobei das erste Endstück und das zweite Endstück entlang des Plattformabschnitts verbunden sein können.
[0026] Die Turbomaschine einer beliebigen vorstehend erwähnten Art kann ferner einen Abstandshalterblock aufweisen, der eingerichtet ist, um zwischen die inneren Oberflächen des ersten und des zweiten Endstücks eingefügt zu sein, wobei das erste Endstück mit dem zweiten Endstück über den Abstandshalterblock verbunden sein kann.
[0027] Zusätzlich können das erste Endstück, das zweite Endstück und der Abstandshalterblock einen Plattformabschnitt der verriegelnden Abstandshalteranordnung definieren, wobei jedes bzw. jeder von dem ersten Endstück, dem zweiten Endstück und dem Abstandshalterblock entlang des Plattformabschnitts verbunden sein kann.
[0028] Fachleute auf dem Gebiet werden die Merkmale und Aspekte derartiger Ausführungsformen und weiterer bei einer Durchsicht der Beschreibung besser erkennen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0029] Eine vollständige und befähigende Offenbarung der vorliegenden Erfindung, einschliesslich deren bester Ausführungsart, für Fachleute ist in grösseren Einzelheiten in der restlichen Beschreibung dargelegt, die eine Bezugnahme auf die beigefügten Figuren enthält, in denen zeigen:
[0030] Fig. 1 ein Funktionsdiagramm einer beispielhaften Gasturbine innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung;
[0031 ] Fig. 2 eine ausschnittsweise Schnittansicht einer Ausführungsform einer Fuss- und Befestigungsschlitz-Konfiguration für Laufschaufeln zur umfangsseitigen Einführung;
[0032] Fig. 3 eine ausschnittsweise Perspektivansicht einer beispielhaften Laufscheibe, die letzte oder Einführungszwischenräume enthält, in die eine verriegelnde Abstandshalteranordnung eingeführt werden kann;
[0033] Fig. 4 eine Ansicht von oben auf einen Abschnitt der Laufscheibe, wie in Fig. 3 veranschaulicht, gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
[0034] Fig. 5 eine Explosionsansicht der Komponenten einer Ausführungsform der verriegelnden Abstandshalteranordnung gemäss verschiedenen Aspekten der vorliegenden Erfindung;
[0035] Fig. 6, Fig. 1 , Fig. 8 und Fig. 9 sequentielle Montageansichten einer verriegelnden Abstandshalteranordnung gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
[0036] Fig. 10 eine quergeschnittene Seitenansicht eines Abschnitts einer Laufscheibe, die eine modifizierte Ausführungsform einer verriegelnden Abstandshalteranordnung enthält, gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
[0037] Fig. 1 1 eine Ansicht von oben auf einen Abschnitt einer Laufscheibe, die die verriegelnde Abstandshalteranordnung enthält, wie sie in Fig. 10 veranschaulicht ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0038] Es wird nun im Einzelnen auf vorliegende Ausführungsformen der Erfindung Bezug genommen, von denen ein oder mehrere Beispiele in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht sind. Die detaillierte Beschreibung verwendet Bezeichnungen durch Zahlen und Buchstaben, um auf Merkmale in den Zeichnungen Bezug zu nehmen. Gleiche oder ähnliche Bezeichnungen in den Zeichnungen und der Beschreibung werden verwendet, um auf gleiche oder ähnliche Teile der Erfindung Bezug zu nehmen. Wie hierin verwendet, können die Ausdrücke «erste», «zweite» und «dritte» austauschbar verwendet werden, um eine Komponente von einer anderen zu unterscheiden, und sie sind nicht dazu bestimmt, eine Lage oder Wichtigkeit der einzelnen Komponenten anzuzeigen.
[0039] In dem hierin verwendeten Sinne beziehen sich die Ausdrücke «stromaufwärts» und «stromabwärts» auf die relative Richtung in Bezug auf eine Fluidströmung in einem Fluidpfad. Zum Beispiel bezieht sich «stromaufwärts» auf die Richtung, von der das Fluid aus strömt, und «stromabwärts» bezieht sich auf die Richtung, zu der das Fluid hin strömt. Der Ausdruck «radial» bezieht sich auf die relative Richtung in einer Ebene, die im Wesentlichen senkrecht zu einer axialen Mittellinie einer bestimmten Komponente verläuft, und der Ausdruck «axial» bezieht sich auf die relative Richtung in einer Ebene, die im Wesentlichen parallel zu einer axialen Mittellinie einer bestimmten Komponente verläuft.
[0040] Jedes Beispiel ist zur Erläuterung der Erfindung, nicht zur Beschränkung der Erfindung vorgesehen. In der Tat wird es für Fachleute auf dem Gebiet offenkundig sein, dass Modifikationen und Veränderungen an der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können, ohne von deren Umfang oder Rahmen abzuweichen. Zum Beispiel können Merkmale, die als ein Teil einer einzelnen Ausführungsform veranschaulicht oder beschrieben sind, bei einer anderen Ausführungsform
4 verwendet werden, um eine noch weitere Ausführungsform zu ergeben. Somit besteht die Absicht, dass die vorliegende Erfindung derartige Modifikationen und Veränderungen mit umfasst, wie sie in den Umfang der beigefügten Ansprüche und ihrer Äquivalente fallen.
[0041 ] Obwohl beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung allgemein in dem Zusammenhang mit einer Gasturbine für die Zwecke der Erläuterung beschrieben sind, wird ein Fachmann auf dem Gebiet erkennen, dass Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung auf eine beliebige Turbomaschine angewandt werden können, die eine Welle und umlaufende Schaufeln aufweist, die mit der Welle gekoppelt sind, wie beispielsweise auf eine Dampfturbine oder dergleichen, und nicht auf eine Gasturbine beschränkt sind, sofern dies nicht speziell in den Ansprüchen angegeben ist.
[0042] Indem nun auf die Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen identische Bezugszeichen die gleichen Elemente überall in den Figuren kennzeichnen, zeigt Fig. 1 ein Funktionsdiagramm einer Ausführungsform einer Turbomaschine, in diesem Fall einer beispielhaften Gasturbine 10, die verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung enthalten kann. Es sollte verstanden werden, dass die vorliegende Offenbarung nicht auf Gasturbinen beschränkt ist und dass stattdessen Dampfturbinen oder beliebige sonstige geeignete Turbomaschinen innerhalb des Umfangs und Rahmens der vorliegenden Offenbarung liegen. Wie veranschaulicht, enthält die Gasturbine 10 allgemein einen Verdichterabschnitt 12, der einen Verdichter 14 enthält, der an einem stromaufwärtigen Ende der Gasturbine 10 angeordnet ist, einen Verbrennungsabschnitt 16 mit wenigstens einer Brennkammer 18 stromabwärts von dem Verdichter 14 und einen Turbinenabschnitt 20, der eine Turbine 22 enthält, die sich stromabwärts von dem Verbrennungsabschnitt 14 befindet. Eine Welle 24 erstreckt sich entlang einer axialen Mittellinie 26 der Gasturbine 10 wenigstens teilweise durch den Verdichter 14 und/oder die Turbine 22 hindurch. In bestimmten Konfigurationen kann die Welle 24 mehrere einzelne Wellen aufweisen.
[0043] Mehrere Laufräder oder -scheiben 28 sind koaxial entlang der Welle 24 innerhalb des Verdichters 14 und/oder der Turbine 22 angeordnet. Jede Laufscheibe 28 ist eingerichtet, um mehrere sich radial erstreckende Laufscheiben 30 aufzunehmen, die längs des Umfangs um die Laufscheibe 28 herum beabstandet und lösbar an dieser fixiert sind. Die Laufscheiben 30 können eingerichtet sein, um in dem Verdichter 14 verwendet zu werden, wie beispielsweise eine Verdichterlaufschaufel 32, oder um in der Turbine 22 verwendet zu werden, wie beispielsweise eine Turbinenlaufschaufel oder Turbinenrotorschaufel 34. Jede Schaufel 30 weist eine Längs- und Mittellinienachse 36 auf und enthält einen Schaufelblattabschnitt 38 mit einer Vorderkante 40 und einer Hinterkante 42.
[0044] Im Betrieb wird ein Arbeitsfluid 44, wie beispielsweise Luft, in den Verdichter 14 eingeleitet, wo es zum Teil durch die Verdichterlaufschaufeln 32 zunehmend verdichtet wird, während es zu dem Verbrennungsabschnitt 16 hin geleitet wird. Ein verdichtetes Arbeitsfluid 26 strömt von dem Verdichter 14 aus und wird zu dem Verbrennungsabschnitt 16 geliefert. Das verdichtete Arbeitsfluid 46 wird auf jede der Brennkammern 18 verteilt, wo es mit einem Brennstoff vermischt wird, um ein brennbares Gemisch zu schaffen. Das brennbare Gemisch wird verbrannt, um Verbrennungsgase 48 mit einer relativ hohen Temperatur und relativ hohen Geschwindigkeit zu erzeugen. Die Verbrennungsgase 48 werden durch die Turbine 22 geleitet, wo thermische und kinetische Energie auf die Turbinenlaufschaufeln 34 übertragen wird, wodurch die Welle 24 veranlasst wird umzulaufen. In bestimmten Anwendungen ist die Welle 24 mit einem (nicht veranschaulichten) Generator gekoppelt, um Elektrizität zu erzeugen.
[0045] Fig. 2 zeigt eine vergrösserte Querschnittsansicht eines Abschnitts einer beispielhaften Laufscheibe 28, die eine beispielhafte Laufschaufel 30 enthält, die eine T-artige Fuss- und Befestigungsschlitz-Konfiguration aufweist. Wie in Fig. 2 veranschaulicht, kann jede Laufschaufel 30 ferner eine Plattform 50 enthalten, die einen Abschnitt einer radial inneren Begrenzung für eine Luftströmung, Verbrennungsgasströmung oder andere Fluidströmung, wie beispielsweise Dampf, über den Schaufelblättern 38 während eines Betriebs der Gasturbine 10 bereitstellt. Zusätzlich enthält jede Laufschaufel 30 einen integralen Fussabschnitt 52, der sich von der Plattform 50 aus radial nach innen erstreckt. Der Fussabschnitt 52 gleitet in einen und entlang eines sich in Umfangsrichtung erstreckenden Befestigungsschlitzes 54, der wenigstens teilweise durch eine vordere und hintere Ringband- oder Pfostenkomponente 56 der Laufscheibe 28 definiert ist, wie dies in der Technik allgemein bekannt ist. Alternativ kann der sich in Umfangsrichtung erstreckende Befestigungsschlitz 54 maschinell eingearbeitet, gegossen oder in sonstiger Weise durch die Laufscheibe 28 gebildet sein.
[0046] Der Fussabschnitt 52 kann Vorsprünge 58 enthalten, die in seitlichen Ausnehmungen 60 aufgenommen sind, die in dem Befestigungsschlitz 54 definiert und wenigstens teilweise durch ausgesparte Wandabschnitte 62 der Pfostenkomponenten 56 definiert sind. Die vordere und hintere Pfostenkomponente 56 und/oder die Laufscheibe 28 können ferner Seitenwandabschnitte 64 des Befestigungsschlitzes 54 definieren. Es sollte leicht erkannt werden, dass die Konfiguration des Fussabschnitts 52 und des Befestigungsschlitzes 54, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, lediglich veranschaulichenden Zwecken dient und dass die Fuss- und Schlitzkonfiguration innerhalb des Umfangs und Rahmens des vorliegenden Gegenstands stark variieren kann.
[0047] Fig. 3 zeigt eine ausschnittsweise Perspektivansicht eines Abschnitts einer beispielhaften Laufscheibe 28 und veranschaulicht insbesondere mehrere Laufschaufeln 30, die in einem Befestigungsschlitz 54 (Fig. 2) zwischen der vorderen und hinteren Pfostenkomponente 56 der Laufscheibe 28 eingerichtet sind. Wie in den Figuren 2 und 3 veranschaulicht, enthält jede der Laufschaufeln 30 eine Plattform 50. Wie in Fig. 3 veranschaulicht, sind zwischen den Plattformen 50 benachbarter Laufscheiben 30 herkömmliche Abstandshalter 66 angeordnet, wie dies in der Technik allgemein bekannt ist.
[0048] Fig. 4 zeigt eine Draufsicht von oben auf einen Abschnitt der Laufscheibe 28, wie sie in Fig. 3 veranschaulicht ist, gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 3 veranschaulicht, sind ein oder mehrere
5 letzte oder Einführungszwischenräume 68, die eine Umfangsweite 70 aufweisen, zwischen benachbarten Plattformen 50 der Laufschaufel 30 definiert. Die letzten oder Einführungszwischenräume 68 werden allgemein zur Einführung der Laufschaufeln 30 in den Befestigungsschlitz 54 während einer Montage und/oder Demontage der Laufschaufeln 30 an/von der Laufscheibe 28 verwendet. In bestimmten Ausführungsformen, wie in Fig. 4 veranschaulicht, können die letzten oder Einführungszwischenräume 68 durch verschiedene Ausführungsformen einer verriegelnden Abstandshalteranordnung 100, die nachstehend in grösseren Einzelheiten beschrieben ist, gefüllt werden.
[0049] Es sollte erkannt werden, dass die verriegelnde Abstandshalteranordnung 100 in bestimmten Ausführungsformen dazu verwendet werden kann, die endgültigen Zwischenräume 68 zwischen den Plattformen 50 benachbarter Laufschaufeln 30 zu füllen, zu denen die Verdichterlaufschaufeln 32, die innerhalb des Verdichters 14 angeordnet sind, und/oder die Turbinenlaufschaufeln 34, die innerhalb der Turbine 22 angeordnet sind, gehören. An sich wird die verriegelnde Abstandshalteranordnung 100 nachstehend allgemein beschrieben, wie sie zwischen die Plattformen 50 benachbarter Laufschaufeln 30 installiert wird, wobei die Plattformen 50 einen Teil einer Verdichterlaufschaufel 32 oder einer Turbinenlaufschaufel 34 bilden können, um so beide Anwendungen vollständig zu umfassen.
[0050] Fig. 5 zeigt eine Explosionsansicht der Komponenten einer verriegelnden Abstandshalteranordnung 100, die hierin als «Anordnung 100» bezeichnet wird, die gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 5 veranschaulicht, enthält die Anordnung 100 ein erstes Endstück 102, ein zweites Endstück 104 und einen Abstandshalterblock 106. Das erste und das zweite Endstück 102, 104 sind eingerichtet, um in die endgültigen Zwischenräume 66 zwischen den Plattformen 50 benachbarter Laufschaufeln 30 hinein zu passen. Die Endstücke 102, 104 weisen somit eine beliebige dimensionsmässige Konfiguration auf, so dass die Weite, Länge, Dicke oder eine beliebige sonstige Charakteristik den Endstücken 102, 104 ermöglicht, zwischen die Plattformen 50 eingefügt zu werden. Zum Beispiel können die Endstücke 102, 104 allgemein eine Umfangsweite 108 (Fig. 4) haben, um gut zwischen die Plattformen 50 benachbarter Laufschaufeln 30 zu passen.
[0051 ] Wie in Fig. 5 veranschaulicht, weist das erste Endstück 102 einen Plattformabschnitt 1 10 und einen Fussabschnitt 1 12 auf. Der Plattformabschnitt 110 weist allgemein eine radiale Höhe 114, eine axiale Länge 1 16 und eine Umfangsweite 1 18 auf. Der Fussabschnitt 1 12 erstreckt sich von dem Plattformabschnitt 1 10 aus radial nach innen. Der Plattformabschnitt 1 10 und der Fussabschnitt 112 definieren eine erste innere Oberfläche 120 und eine äussere Oberfläche 122. In einer Ausführungsform ist die erste innere Oberfläche 120 im Wesentlichen senkrecht zu einer axialen Ebene und/oder axialen Mittellinie ausgerichtet, die sich durch die Verriegelungs-Abstandshalteranordnung 100 und/oder das erste Endstück 102 hindurch erstreckt. In modifizierten Ausführungsformen kann die erste innere Oberfläche 120 in Bezug auf eine sich radial erstreckende Ebene, die zu der axialen Ebene und/oder axialen Mittellinie senkrecht verläuft, unter einem Winkel ausgerichtet sein. In einer Ausführungsform ist die erste innere Oberfläche 120 passend zu einer Seitenfläche 124 des Abstandshalterblocks 106 eingerichtet. Zum Beispiel können die erste innere Oberfläche 120 und die Seitenfläche 124 übereinstimmend gestaltet und/oder winkelig sein.
[0052] Die äussere Oberfläche 122 weist ein Profil auf, das an dem Fussabschnitt 1 12 definiert ist. Das Profil ist angepasst, um in eine erste seitliche Ausnehmung 126 des Befestigungsschlitzes 54 hinein zu ragen. Zum Beispiel kann das Profil einen ersten Vorsprung 128 enthalten. Der erste Vorsprung 128 kann gestaltet sein, um in die erste seitliche Ausnehmung 126 hinein zu ragen. Die äussere Oberfläche 122 kann kurvenförmig oder in sonstiger Weise gestaltet sein, um die Kurve der Pfostenkomponenten 56 widerzuspiegeln. Es sollte leicht erkannt werden, dass der erste Vorsprung 128 ein beliebiges gewünschtes Profil haben kann und nicht notwendigerweise das spezielle Profil, das in Fig. 5 veranschaulicht ist, aufweisen muss. Das Profil des ersten Vorsprungs 128 hängt zum grossen Teil von der speziellen Gestalt und Konfiguration des Befestigungsschlitzes 54 ab.
[0053] In bestimmten Ausführungsformen ist eine bogenförmige Nut 130 oder eine andere Spannungsentlastungseinrichtung, wie beispielsweise eine Vermengung oder Ausrundung, durch das erste Endstück 102 in der Nähe einer Stelle definiert, an der der erste Vorsprung 128 ausgebildet ist oder sich im Wesentlichen axial nach aussen von dem Fussabschnitt 1 12 des ersten Endstücks 102 aus erstreckt. Die bogenförmige Nut 130 kann enthalten sein, um eine spannungsarme Stelle oder eine Stelle zur Spannungsentlastung an dem ersten Endstück 102 zu schaffen. Wie nachstehend veranschaulicht, kann die bogenförmige Nut 130 an dem Fussabschnitt 1 12 an einer Ecke angeordnet sein, die zwischen der vorderen oder der hinteren Pfostenkomponente 56 und der ersten seitlichen Ausnehmung 126 ausgebildet ist.
[0054] Wie in Fig. 5 veranschaulicht, kann eine Aussparung 132 an dem Plattformabschnitt 1 10 des ersten Endstücks 102 ausgebildet sein. Die Aussparung 132 kann im Wesentlichen anschliessend an die erste innere Oberfläche 120 positioniert sein. Die Aussparung 132 kann eingerichtet oder gestaltet sein, um eine komplementäre Schulter oder einen komplementären Vorsprung 134 aufzunehmen, die bzw. der auf der Seitenfläche 124 des Abstandshalterblocks 106 und/ oder benachbart zu der Seitenfläche 124 ausgebildet ist. Zum Beispiel können die Aussparung 132 und die Schulter 134 rechteckig, trapezförmig, bogenförmig sein oder eine beliebige Gestalt aufweisen, um eine Verriegelungswirkung zwischen dem ersten Endstück 102 und dem Abstandshalterblock 106 zu schaffen.
[0055] Wie in Fig. 5 veranschaulicht, weist das zweite Endstück 104 einen Plattformabschnitt 136 und einen Fussabschnitt 138 auf. Der Plattformabschnitt 136 weist allgemein eine radiale Höhe 140, eine axiale Länge 142 und eine Umfangsweite 144 auf. Der Fussabschnitt 138 erstreckt sich von dem Plattformabschnitt 136 aus radial nach innen. Der Plattformabschnitt 136 und der Fussabschnitt 138 definieren eine zweite innere Oberfläche 146 und eine äussere Oberfläche 148.
6 In einer Ausführungsform verläuft die zweite innere Oberfläche 146 im Wesentlichen senkrecht zu einer axialen Ebene und/oder axialen Mittellinie, die sich durch die Verriegelungs-Abstandshalteranordnung 100 und/oder das zweite Endstück 104 hindurch erstreckt. In modifizierten Ausführungsformen ist die zweite innere Oberfläche 146 in Bezug auf eine sich radial erstreckende Ebene, die zu der axialen Ebene und/oder der axialen Mittellinie senkrecht verläuft, unter einem Winkel ausgerichtet. In einer Ausführungsform ist die zweite innere Oberfläche 146 passend zu einer Seitenfläche 150 des Abstandshalterblocks 106 eingerichtet. Zum Beispiel können die zweite innere Oberfläche 146 und die Seitenfläche 150 übereinstimmend gestaltet und/oder winkelig sein.
[0056] Die äussere Oberfläche 148 weist ein Profil auf, das an dem Fussabschnitt 138 definiert ist. Das Profil der äusseren Oberfläche 148 ist angepasst, um in eine zweite seitliche Ausnehmung 152 des Befestigungsschlitzes 54 hinein zu ragen. Zum Beispiel kann das Profil einen zweiten Vorsprung 154 enthalten. Der zweite Vorsprung 154 kann gestaltet sein, um in die zweite seitliche Ausnehmung 152 hinein zu ragen. Die äussere Oberfläche 148 kann kurvenförmig oder in sonstiger Weise gestaltet sein, um die Kurve der Pfostenkomponenten 56 widerzuspiegeln. Es sollte leicht erkannt werden, dass der zweite Vorsprung 154 ein beliebiges gewünschtes Profil aufweisen kann und nicht notwendigerweise das in Fig. 5 veranschaulichte spezielle Profil aufweisen muss. Das Profil des zweiten Vorsprungs 154 hängt zum grossen Teil von der speziellen Gestalt und Konfiguration des Befestigungsschlitzes 54 ab.
[0057] In bestimmten Ausführungsformen ist eine bogenförmige Nut 156 oder eine andere spannungsentlastende Einrichtung, wie beispielsweise eine Vermengung oder Ausrundung, durch das zweite Endstück 104 in der Nähe einer Stelle definiert, an der der zweite Vorsprung 154 ausgebildet ist oder sich im Wesentlichen axial nach aussen von dem Fussabschnitt 138 des zweiten Endstücks 104 aus erstreckt. Die bogenförmige Nut 156 kann enthalten sein, um eine spannungsarme Stelle oder eine Stelle zur Spannungsentlastung an dem zweiten Endstück 104 zu schaffen. Wie nachstehend veranschaulicht, kann die bogenförmige Nut 156 an dem Fussabschnitt 138 an einer Ecke angeordnet sein, die zwischen der vorderen oder hinteren Pfostenkomponente 56 und der zweiten seitlichen Ausnehmung 152 ausgebildet ist.
[0058] Wie in Fig. 5 veranschaulicht, kann eine Aussparung 158 an dem Plattformabschnitt 136 des zweiten Endstücks 104 ausgebildet sein. Die Aussparung 158 kann im Wesentlichen anschliessend an die zweite innere Oberfläche 146 positioniert sein. Die Aussparung 158 kann eingerichtet und gestaltet sein, um eine komplementäre Schulter oder einen komplementären Vorsprung 160 aufzunehmen, die bzw. der an der Seitenfläche 150 des Abstandshalterblocks 106 und/ oder benachbart zu der Seitenfläche 150 ausgebildet ist. Zum Beispiel können die Aussparung 158 und die Schulter 160 rechteckig, trapezförmig und bogenförmig sein oder eine beliebige Gestalt aufweisen, um eine Verriegelungswirkung zwischen dem zweiten Endstück 104 und dem Abstandshalterblock 106 zu schaffen.
[0059] In bestimmten Ausführungsformen, wie in Fig. 4 veranschaulicht, ist der Abstandshalterblock 106 ferner eingerichtet, um zwischen die Plattformen 50 benachbarter Laufschaufeln 30 zu passen. Zum Beispiel kann der Abstandshalterblock 106, wie in Fig. 5 veranschaulicht, im Wesentlichen eine Umfangsweite 162 aufweisen, um gut zwischen die Plattformen 50 (Fig. 4) zu passen. Obwohl der Abstandshalterblock 106 als im Wesentlichen rechteckig veranschaulicht ist, kann dieser gestuft, Z-förmig, bogenförmig sein oder eine beliebige Dimensionskonfiguration aufweisen, so dass die Weite, Länge, Dicke oder eine beliebige sonstige Charakteristik dem Abstandshalterblock 106 ermöglicht, zwischen die erste und die zweite innere Oberfläche 120, 146 des ersten und zweiten Endstückes 102, 104 eingefügt zu werden. In der veranschaulichten Ausführungsform ist die erste innere Oberfläche 120 allgemein der Seitenwand 124 zugewandt, und die zweite innere Oberfläche 146 ist der Seitenwand 150 zugewandt, wenn die Endstücke. 102, 104 und der Abstandshalterblock 106 in dem Befestigungsschlitz 54 eingefügt sind, wie allgemein in Fig. 4 veranschaulicht. Der Abstandshalterblock 106 enthält allgemein einen Plattformabschnitt 164.
[0060] Fig. 6, Fig. 7, Fig. 8 und Fig. 9 zeigen sequentielle Montageansichten einer verriegelnden Abstandshalteranordnung 100 gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 6 veranschaulicht, wird der Fussabschnitt 138 des zweiten Endstücks 104 in den Befestigungsschlitz 54 zwischen den gegenüberliegenden Seitenwandabschnitten 64 abgesenkt. Wie in Fig. 7 veranschaulicht, wird der zweite Vorsprung 154 derart positioniert, dass er sich innerhalb der zweiten seitlichen Ausnehmung 152 erstreckt. Wie in Fig. 7 veranschaulicht, wird der Fussabschnitt 1 12 des ersten Endstücks 102 in den Befestigungsschlitz 54 hinein benachbart zu dem zweiten Endstück 104 derart abgesenkt, dass die erste innere Oberfläche 120 und die zweite innere Oberfläche 146 einander zugewandt sind. Wie in Fig. 8 veranschaulicht, wird der erste Vorsprung 128 anschliessend derart positioniert, dass er sich in die erste seitliche Ausnehmung 126 hinein erstreckt. Die Montagereihenfolge des ersten Endstücks 102 und des zweiten Endstücks 104 kann umgekehrt werden.
[0061 ] Wie weiter in den Fig. 8 und 9 veranschaulicht, wird danach der Abstandshalterblock 106 zwischen die erste und die zweite innere Oberfläche 120, 146 eingeführt. Der Abstandshalterblock 106 kann vorübergehend durch eine Presspassung zwischen der ersten und der zweiten inneren Oberfläche des ersten und zweiten Endstücks 102, 104 in Stellung gehalten werden, und/oder er kann durch die Schultern 134, 160 in Stellung gehalten werden. Zusätzlich oder alternativ kann, wie in Fig. 9 veranschaulicht, der Abstandshalterblock 106 sich radial nach innen erstrecken, um mit einem Bodenwandabschnitt 166 des Befestigungsschlitzes 54 in Eingriff zu stehen. Der Abstandshalterblock 106 kann dann entlang wenigstens einer Verbindungsstelle oder Verbindungsfuge 168, die entlang wenigstens einer der Verbindungsstellen der ersten und zweiten inneren Oberfläche 120, 146 und der Seitenfläche 124, 150 definiert ist, in Stellung festhaftend verbunden werden, wodurch die verriegelnde Abstandshalteranordnung 100 in Stellung verriegelt und die benachbarten Laufschaufeln 30 an der Laufscheibe 28 gesichert werden. In bestimmten Ausführungsformen kann der Abstandshalterblock 106 durch Ansch-
7 weissen, Anlöten, Klebstoffüberzug oder durch ein beliebiges in der Technik zur Verbindung metallischer Komponenten bekanntes Verbindungsverfahren verbunden werden, das sich für die Betriebsumgebung der Laufschaufeln 30 eignet.
[0062] Fig. 10 zeigt eine quergeschnittene Seitenansicht eines Abschnitts einer Laufscheibe 28, die eine modifizierte Ausführungsform der verriegelnden Abstandshalteranordnung 100 enthält, gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Fig. 1 1 zeigt eine Draufsicht von oben auf einen Abschnitt einer Laufscheibe 28, die die verriegelnde Abstandshalteranordnung 100 enthält, wie sie in Fig. 10 veranschaulicht ist. In einer modifizierten Ausführungsform, wie in Fig. 10 veranschaulicht, enthält die verriegelnde Abstandshalteranordnung 100 das erste Endstück 102 und das zweite Endstück 104, die eingerichtet sind, wie dies vorstehend hierin beschrieben ist. Wie veranschaulicht, liegen die innere Oberfläche 120 des ersten Endstücks 102 und die innere Oberfläche 146 des zweiten Endstücks 104 aneinander an, wenn sie in dem Befestigungsschlitz 54 installiert sind. Eine Verbindungsstelle oder Verbindungsfuge 170 ist zwischen der inneren Oberfläche 120 des ersten Endstücks 102 und der inneren Oberfläche 146 des zweiten Endstücks 104 definiert. Das erste Endstück 102 und das zweite Endstück 104 sind entlang der Verbindungsfuge 170 miteinander verbunden. In bestimmten Ausführungsformen sind das erste Endstück 102 und das zweite Endstück 104 durch wenigstens eines von Schweissen, Hartlöten, Klebstoffüberzug oder durch ein beliebiges geeignetes Verbindungsverfahren, das in der Technik zur Verbindung metallener Komponenten bekannt ist und das sich für die Betriebsumgebung der Laufschaufeln 30 eignet, miteinander verbunden. In dieser Ausführungsform kann eine Aussparung 172 auf irgendeinem einzelnen von dem ersten und zweiten Endstück 102, 104 ausgebildet sein, während ein Vorsprung oder eine Schulter 174 auf dem anderen von dem ersten und zweiten Endstück 102, 104 ausgebildet sein kann, wodurch die Anordnung während der Installation in Stellung gehalten wird. Der Plattformabschnitt 1 10 des ersten Endstücks 102 und der Plattformabschnitt 136 des zweiten Endstücks 104 definieren einen Plattformabschnitt der verriegelnden Abstandshalteranordnung 100, und die Verbindungsfuge erstreckt sich entlang des Plattformabschnitts der verriegelnden Abstandshalteranordnung 100.
[0063] In dieser Konfiguration wird eines von dem ersten und zweiten Endstück 102, 104 in den Befestigungsschlitz 54 eingeführt, und das andere von dem ersten und zweiten Endstück 102, 104 wird unter einem Winkel in den Befestigungsschlitz 54 derart eingeführt, dass die erste und zweite innere Oberfläche 120, 146 aneinander anliegen. Das erste und das zweite Endstück 102, 104 werden anschliessend entlang der Verbindungsfuge 170 miteinander verbunden, wodurch die verriegelnde Abstandshalteranordnung 100 in Stellung verriegelt wird und die benachbarten Laufschaufeln an der Laufscheibe 28 gesichert werden.
[0064] Diese schriftliche Beschreibung verwendet Beispiele, um die Erfindung, einschliesslich der besten Ausführungsart, zu offenbaren und auch um jeden Fachmann auf dem Gebiet zu befähigen, die Erfindung in die Praxis umzusetzen, wozu die Schaffung und Verwendung jeglicher Vorrichtungen oder Systeme und die Durchführung jeglicher enthaltener Verfahren gehören. Der patentierbare Umfang der Erfindung ist durch die Ansprüche definiert und kann weitere Beispiele enthalten, die Fachleuten auf dem Gebiet einfallen. Derartige weitere Beispiele sollen in dem Umfang der Ansprüche enthalten sein, wenn sie strukturelle Elemente aufweisen, die sich von dem Wortsinn der Ansprüche nicht unterscheiden, oder wenn sie äquivalente strukturelle Elemente mit unwesentlichen Unterschieden zu dem Wortsinn der Ansprüche enthalten.
[0065] Eine verriegelnde Abstandshalteranordnung zur Sicherung benachbarter Laufschaufeln enthält ein erstes Endstück, das eingerichtet ist, um in einen Zwischenraum zwischen den Plattformen benachbarter Laufschaufeln hinein zu passen. Das erste Endstück weist eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche auf. Die äussere Oberfläche weist ein Profil auf, das angepasst ist, um in den Befestigungsschlitz hinein zu ragen. Ein zweites Endstück ist eingerichtet, um in einen Zwischenraum zwischen den Plattformen hinein zu passen. Das zweite Endstück weist eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche auf. Die äussere Oberfläche weist ein Profil auf, das angepasst ist, um in den Befestigungsschlitz hinein zu ragen. Die inneren Oberflächen des ersten und zweiten Endstückes sind im Wesentlichen einander zugewandt. Das erste Endstück und das zweite Endstück sind entweder unmittelbar oder über einen Abstandshalterblock, der zwischen den inneren Oberflächen eingefügt ist, miteinander verbunden.
Bezugszeichenliste
[0066]
10 Gasturbine
12 Verdichterabschnitt
14 Verdichter
16 Verbrennungsabschnitt
18 Brennkammer
20 Turbinenabschnitt
22 Turbine
24 Welle
8 26 Axiale Mittellinie
28 Laufräder oder -scheiben
30 Laufschaufeln
32 Verdichterlaufschaufel
34 Turbinenlaufschaufel
36 Längs- und Mittellinienachse
38 Schaufelblattabschnitt
40 Vorderkante
42 Hinterkante
44 Arbeitsfluid
46 Verdichtetes Arbeitsfluid
48 Verbrennungsgase
50 Plattform
52 Fussabschnitt
54 Befestigungsschlitz
56 Vordere und hintere Pfosten- oder Ringbandkomponente
58 Vorsprünge
60 Seitliche Ausnehmungen
62 Ausgesparter Wandabschnitt
64 Seitenwandabschnitt
66 Abstandshalter
68 Endgültige/Einführungszwischenräume
70 Umfangsweite
71-99 Nicht benutzt
100 Verriegelnde Abstandshalteranordnung
102 Erstes Endstück
104 Zweites Endstück
106 Abstandshalterblock
108 Umfangsweite
1 10 Plattformabschnitt
1 12 Fussabschnitt
1 14 Radiale Höhe
1 16 Axiale Länge
1 18 Umfangsweite
120 Erste innere Oberfläche
122 Äussere Oberfläche
9

Claims (1)

124 Seitenfläche 126 Erste seitliche Ausnehmung 128 Erster Vorsprung 130 Bogenförmige Nut 132 Aussparung 134 Schulter 136 Plattformabschnitt 138 Fussabschnitt 140 Radiale Höhe 142 Axiale Länge 144 Umfangsweite 146 Zweite innere Oberfläche 148 Äussere Oberfläche 150 Seitenfläche 152 Zweite seitliche Ausnehmung 154 Zweiter Vorsprung 156 Bogenförmige Nut 158 Aussparung 160 Schulter 162 Umfangsweite 164 Plattformabschnitt 166 Bodenwandabschnitt 168 Verbindungssteile/Verbindungsfuge 170 Verbindungsstelle/Verbindungsfuge Patentansprüche 1. Verriegelnde Abstandshalteranordnung zur Einführung in einen umlaufenden Befestigungsschlitz zwischen Plattformen benachbarter Laufschaufeln, die aufweist: ein erstes Endstück, das eingerichtet ist, um in einen Zwischenraum zwischen Plattformen benachbarter Laufschaufeln hinein zu passen, wobei das erste Endstück eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche aufweist, wobei die äussere Oberfläche ein Profil aufweist, das angepasst ist, um in einen Befestigungsschlitz hinein zu ragen; ein zweites Endstück, das eingerichtet ist, um in den Zwischenraum zwischen den Plattformen hinein zu passen, wobei das zweite Endstück eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche aufweist, wobei die äussere Oberfläche ein Profil aufweist, das angepasst ist, um in den Befestigungsschlitz hinein zu ragen, wobei die inneren Oberflächen des ersten und des zweiten Endstücks im Wesentlichen einander zugewandt sind; und einen Abstandshalterblock, der eingerichtet ist, um zwischen den inneren Oberflächen des ersten und des zweiten Endstückes eingefügt zu sein, wobei der Abstandshalterblock mit jedem von dem ersten Endstück und dem zweiten Endstück verbunden wird. 2. Abstandshalteranordnung nach Anspruch 1 , die ferner Verbindungsstellen aufweist, die zwischen dem ersten Endstück und dem Abstandshalterblock sowie zwischen dem zweiten Endstück und dem Abstandshalterblock definiert sind, wobei der Abstandshalterblock entlang wenigstens einer der Verbindungsstellen verbunden wird. 3. Verriegelnde Abstandshalteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Abstandshalterblock durch wenigstens eines von Schweissen, Löten und/oder Klebstoffüberzug verbunden ist. 10 4. Verriegelnde Abstandshalteranordnung nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, wobei jedes bzw. jeder von dem ersten Endstück, dem zweiten Endstück und dem Abstandshalterblock einen Plattformabschnitt der verriegelnden Abstandshalteranordnung definiert; wobei jedes bzw. jeder von dem ersten Endstück, dem zweiten Endstück und dem Abstandshalterblock vorzugsweise entlang des Plattformabschnitts verbunden ist. 5. Verriegelnde Abstandshalteranordnung nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Abstandshalterblock mit einem Bodenabschnitt des Befestigungsschlitzes in Eingriff steht; und/oder wobei die verriegelnde Abstandshalteranordnung ferner Aussparungen, die an den inneren Oberflächen des ersten und des zweiten Endstücks ausgebildet sind, und Schultern aufweist, die an dem Abstandshalterblock ausgebildet sind, wobei die Schultern eingerichtet sind, um in den Aussparungen aufgenommen zu sein, wenn der Abstandshalterblock zwischen den inneren Oberflächen eingefügt ist. 6. Verriegelnde Abstandshalteranordnung zur Einführung in einen umlaufenden Befestigungsschlitz zwischen Plattformen benachbarter Laufschaufeln, die aufweist: ein erstes Endstück, das eingerichtet ist, um in einen Zwischenraum zwischen Plattformen benachbarter Laufschaufeln hinein zu passen, wobei das erste Endstück eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche aufweist, wobei die äussere Oberfläche ein Profil aufweist, das angepasst ist, um in einen Befestigungsschlitz hinein zu ragen; ein zweites Endstück, das eingerichtet ist, um in einen Zwischenraum zwischen den Plattformen hinein zu passen, wobei das zweite Endstück eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche aufweist, wobei die äussere Oberfläche ein Profil aufweist, das angepasst ist, um in den Befestigungsschlitz hinein zu ragen, wobei die inneren Oberflächen des ersten und des zweiten Endstückes nebeneinander angeordnet sind; und wobei das erste Endstück entlang einer Verbindungsstelle, die zwischen den inneren Oberflächen definiert ist, mit dem zweiten Endstück verbunden ist. 7. Verriegelnde Abstandshalteranordnung nach Anspruch 6, wobei das erste Endstück und das zweite Endstück durch Schweissen und/oder durch Hartlöten verbunden sind. 8. Verriegelnde Abstandshalteranordnung nach Anspruch 6 oder 7, wobei jedes von dem ersten Endstück und dem zweiten Endstück einen Plattformabschnitt der verriegelnden Abstandshalteranordnung definiert; wobei die Verbindungsstelle sich vorzugsweise entlang des Plattformabschnitts erstreckt. 9. Verriegelnde Abstandshalteranordnung nach einem beliebigen der Ansprüche 6 bis 8, die ferner eine Aussparung, die an der inneren Oberfläche des ersten Endstücks ausgebildet ist, und eine Schulter aufweist, die an der inneren Oberfläche des zweiten Endstücks ausgebildet ist, wobei die Schulter eingerichtet ist, um in der Aussparung aufgenommen zu sein, wenn das erste und das zweite Endstück in dem Befestigungsschlitz installiert sind. 10. Turbomaschine, die aufweist: einen Verdichter; eine Brennkammer; eine Turbine; und wobei entweder der Verdichter und/oder die Turbine aufweist/aufweisen: eine Laufscheibe, die einen vorderen und einen hinteren Pfosten aufweist, die einen sich in Umfangsrichtung erstreckenden kontinuierlichen Befestigungsschlitz definieren; mehrere Laufschaufeln, wobei jede der mehreren Laufschaufeln sich von einer von mehreren Plattformen erstreckt, wobei jede der mehreren Plattformen an dem Befestigungsschlitz durch einen sich nach innen erstreckenden Fuss gesichert ist; und eine verriegelnde Abstandshalteranordnung, die in einem Zwischenraum zwischen wenigstens zwei der mehreren Plattformen angeordnet ist, wobei die verriegelnde Abstandshalteranordnung aufweist: ein erstes Endstück, das eingerichtet ist, um in einen Zwischenraum zwischen Plattformen benachbarter Laufschaufeln hinein zu passen, wobei das erste Endstück eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche aufweist, wobei die äussere Oberfläche ein Profil aufweist, das angepasst ist, um in einen Befestigungsschlitz hinein zu ragen; ein zweites Endstück, das eingerichtet ist, um in einen Zwischenraum zwischen den Plattformen hinein zu passen, wobei das zweite Endstück eine äussere Oberfläche und eine innere Oberfläche aufweist, wobei die äussere Oberfläche ein Profil aufweist, das angepasst ist, um in den Befestigungsschlitz hinein zu ragen, wobei die inneren Oberflächen des ersten und des zweiten Endstückes im Wesentlichen einander zugewandt sind; und wobei das erste Endstück mit dem zweiten Endstück verbunden ist. 11
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