CH710138A2 - Brillengestell. - Google Patents

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CH710138A2
CH710138A2 CH01431/14A CH14312014A CH710138A2 CH 710138 A2 CH710138 A2 CH 710138A2 CH 01431/14 A CH01431/14 A CH 01431/14A CH 14312014 A CH14312014 A CH 14312014A CH 710138 A2 CH710138 A2 CH 710138A2
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CH01431/14A
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Sandra Kaufmann
Monika Fink
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Sandra Kaufmann
Monika Fink
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Brillengestell mit einer Brillenfront (2) und mit einem über eine Drehgelenkverbindung mit der Brillenfront (2) verbundenen Brillenarm. Die Brillenfront (2) enthält einen Gelenkkörper, über welchen der Brillenarm an die Brillenfront (2) derart angelenkt ist, dass der Brillenarm relativ zur Brillenfront (2) in einer Schwenkebene zwischen einer Schliessstellung und Offenstellung schwenkbar ist. Der Gelenkkörper bildet eine schlitzförmige Aufnahme (4) aus, welche parallel zur Schwenkebene des Brillenarmes angeordnet ist, und enthält ferner eine Durchgangsöffnung (10), welche quer zur schlitzförmigen Aufnahme (4) verläuft und in dieser mündet. Das Brillengestell enthält im Weiteren einen Achskörper (13), welcher in der Durchgangsöffnung (10) gelagert ist. Der Brillenarm enthält einen Schenkel (5) mit einem Endabschnitt (7), welcher in die schlitzförmige Aufnahme (4) eingeführt ist. Der Endabschnitt (7) wirkt mit dem Achskörper (13) derart zusammen, dass der Schenkel (5) in der schlitzförmigen Aufnahme (4) um eine geometrische Schwenkachse D1 schwenkbar gelagert und in einer vom Gelenkkörper zum freien Ende des Brillenarms gerichteten Zugrichtung (Z) gegen ein Herausziehen aus der schlitzförmigen Aufnahme (4) gesichert ist.

Description

[0001] Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Sehhilfen und Modeaccessoires und betrifft ein Brillengestell mit einer Brillenfront und mit einem über eine Drehgelenkverbindung mit der Brillenfront verbundenen Brillenarm zur Halterung des Brillengestells am Kopf eines Brillenträgers, wobei die Brillenfront einen Gelenkkörper umfasst, über welchen der Brillenarm an die Brillenfront derart angelenkt ist, dass der Brillenarm relativ zur Brillenfront in einer Schwenkebene aus einer Schliessstellung in eine Offenstellung und umgekehrt schwenkbar ist.
[0002] Brillen gemessen trotz zahlreicher Alternativen zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit auch in der heutigen Zeit noch eine grosse Beliebtheit. Dies unter anderem auch deswegen, weil die Brille längst nicht nur als Sehhilfe dient, sondern mitunter auch als Modeaccessoire eingesetzt wird, um zum Beispiel seinem Auftreten einen besonderen Akzent zu verleihen.
[0003] Eine Brille muss daher einerseits bestimmte funktionelle Anforderungen erfüllen und andererseits auch dem modischen Trend Rechnung tragen. Entsprechend verändert sich das Aussehen und die Beschaffenheit von Form, Material und Farbe der Brillen auch fortlaufend.
[0004] Ein wesentlicher funktioneller Bestandteil einer Brille, welcher auch das Aussehen der Brille mitgestaltet, ist das so genannte Brillenscharnier. Dieses verbindet den Brillenarm mit der Brillenfront und erlaubt das Ausschwenken des Brillenarms aus einer Schliessstellung, in welcher dieser eingeschwenkt ist und im Wesentlichen parallel zur Brillenfront liegt, in eine Offenstellung, in welcher der Brillenarm ausgeschwenkt und im Wesentlichen senkrecht zur Brillenfront steht.
[0005] An Brillenscharniere werden hohe funktionelle Anforderungen gestellt. Zum einen sollten diese möglichst langlebig sowie verschleiss- und unterhaltsarm sein. Zum anderen müssen die Brillenscharniere auch äusserst robust gegenüber Biegebeanspruchung des Brillengestells sowie Schlägen sein. Insbesondere müssen die Brillenscharniere auch ein Überbiegen des Brillenarms aus ihrer Offenstellung in Ausschwenkrichtung aufnehmen können.
[0006] Im Weiteren sollten die Brillenscharniere auch möglichst einfach aufgebaut und in ihrer Herstellung und Montage am Brillengestell kostengünstig sein.
[0007] Es ist daher Aufgabe vorliegender Erfindung, ein Brillengestell mit einer Drehgelenkverbindung zwischen Brillenarm und Brillenfront vorzuschlagen, welches einfach im Aufbau und in der Montage ist, wenig Platz beansprucht, und welches aus möglichst wenig Einzelteilen besteht sowie kostengünstig in seiner Herstellung ist.
[0008] Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Weitere bevorzugte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den abhängigen Patentansprüchen, der Beschreibung sowie den Figuren hervor.
[0009] Die Erfindung zeichnet sich nun dadurch aus, dass der Gelenkkörper eine schlitzförmige Aufnahme ausbildet, welche parallel zur Schwenkebene des Brillenarmes angeordnet ist, und der Gelenkkörper eine Durchgangsöffnung aufweist, welche quer zur schlitzförmigen Aufnahme verläuft und in dieser mündet, und ein Achskörper in der Durchgangsöffnung gelagert ist, und der Brillenarm einen Schenkel mit einem Endabschnitt enthält, wobei der Schenkel mit seinem Endabschnitt in die schlitzförmige Aufnahme eingeführt ist, und der Endabschnitt mit dem Achskörper derart zusammenwirkt, dass der Schenkel in der schlitzförmigen Aufnahme um eine geometrische Schwenkachse schwenkbar gelagert und in einer vom Gelenkkörper zum freien Ende des Brillenarms gerichteten Zugrichtung gegen ein Herausziehen aus der schlitzförmigen Aufnahme gesichert ist. Die Zugrichtung verläuft insbesondere parallel zur Längsachse des Brillenarms.
[0010] Die schlitzförmige Aufnahme ist insbesondere quer zur geometrischen Schwenkachse angeordnet. Der Begriff «quer» bedeutet in dieser Beschreibung in einem Winkel von 80° bis 90°, insbesondere von 90° (Winkelgrad).
[0011] Die schlitzförmige Aufnahme hat insbesondere die Funktion einer Schwenkführung. Das heisst, die Schwenkbewegung des Brillenarms wird insbesondere durch die schlitzförmige Aufnahme geführt. Dies geschieht insbesondere dadurch, dass die Breite der schlitzförmigen Aufnahme der Breite des in der schlitzförmigen Aufnahme geführten Schenkels entspricht.
[0012] Die schlitzförmige Aufnahme bildet insbesondere einen Schwenkanschlag für den Schenkel aus, wenn der Brillenarm in die Offenstellung geschwenkt wird. Der Schenkel liegt in der Offenstellung insbesondere dem Schwenkanschlag an. Das heisst, der Schwenkanschlag begrenzt die Schwenkbewegung in Richtung Offenstellung und definiert die Offenstellung des Brillenarms. Ein Überschwenken ist nicht möglich.
[0013] Der Schwenkanschlag ist insbesondere als Anschlagfläche ausgebildet. Der Schwenkanschlag ist insbesondere eine seitliche Wand der schlitzförmigen Aufnahme. Die Ausdehnung der schlitzförmigen Aufnahme ist folglich seitlich nach aussen durch den Schwenkanschlag begrenzt.
[0014] Die schlitzförmige Aufnahme ist ferner insbesondere nach vorne durch eine Abschlusswand begrenzt. Nach vorne bedeutet in Blickrichtung des Brillenträgers. Die Abschlusswand wirkt insbesondere als Begrenzung für den Endabschnitt des Schenkels nach vorne.
[0015] Ferner ist die schlitzförmige Aufnahme insbesondere zum freien Ende des sich in Offenstellung befindenden Brillenarms hin offen. Das freie Ende des Brillenarms entspricht dem zum Ohr des Brillenträgers gerichteten Endabschnitt des Brillenarmes. Dank der genannten Öffnung lässt sich der Brillenarm zwischen einer Offen- und Schliessstellung schwenken.
[0016] Im Weiteren ist die schlitzförmige Aufnahme insbesondere zum jeweils benachbarten Gelenkkörper hin offen.
[0017] Der Achskörper ist insbesondere als separates Bauteil ausgebildet und in die Durchgangsöffnung, auch Durchtrittsöffnung genannt, eingelassen. Der Achskörper kann jedoch auch ein Bauteil am Endabschnitt des Brillenarmes sein und mit diesem zusammen montiert werden.
[0018] Der Achskörper stellt eine Schnittstelle zwischen einem sich drehenden Teil des Endabschnittes und dem Gelenkkörper dar. Je nach Ausführungsform bzw. Lösungskonzept hat der Achskörper eine oder mehrere der nachfolgenden Funktionen: <tb>A)<SEP>Schwenkführung für den drehenden Teil des Endabschnitts; <tb>B)<SEP>Halt gebend für den drehenden Teil des Endabschnitts; <tb>C)<SEP>Widerstand gebend für den drehenden Teil des Endabschnitts in der Durchgangsöffnung in Form von Haft- und Gleitreibung; <tb>D)<SEP>Verschleissstruktur zur Schonung des Gelenkkörpers und des Endabschnittes.
[0019] Die Durchgangsöffnung ist mindestens zur schlitzförmigen Aufnahme hin offen. Die Durchgangsöffnung ist insbesondere auch zur gegenüber liegenden Seite hin nach aussen und somit durchgehend offen. Dadurch kann der Achskörper von aussen in die Durchgangsöffnung eingebracht werden.
[0020] Der Achskörper ist insbesondere in die Durchgangsöffnung eingeschoben bzw. gesteckt. Der Achskörper kann auch in die Durchgangsöffnung eingeschraubt sein. Der Achskörper ist insbesondere drehfest in der Durchgangsöffnung gelagert.
[0021] Die Durchgangsöffnung kann insbesondere die schlitzförmige Aufnahme durchqueren und beidseitig von der schlitzförmigen Aufnahme verlaufen. Eine Durchgangsöffnung, welche die schlitzförmige Aufnahme durchquert, kann insbesondere zu den beiden einander gegenüber liegenden Aussenseiten hin offen sein.
[0022] Eine Durchgangsöffnung, welche die schlitzförmige Aufnahme durchquert, kann auf der einen Seite der schlitzförmigen Aufnahme Teil eines weiter unten noch beschriebenen Einschubschlitzes sein.
[0023] Gemäss einem ersten Lösungskonzept durchquert der Achskörper die schlitzförmige Aufnahme, wobei der Endabschnitt den Achskörper wenigstens teilumfänglich umgreift. Dadurch wird der Endabschnitt durch den Achskörper gegen das Herausziehen gesichert.
[0024] Durchquert die Durchgangsöffnung die schlitzförmige Aufnahme, so kann der Achskörper im vollständig eingelassenen Zustand die schlitzförmige Aufnahme durchqueren und auf der gegenüberliegenden Seite in die fortgeführte Durchgangsöffnung eingreifen.
[0025] Die Durchgangsöffnung der vorliegenden Erfindung ist insbesondere als Längsöffnung ausgebildet. Die Durchgangsöffnung verläuft insbesondere parallel zur geometrischen Schwenkachse. Entsprechend verläuft auch der Achskörper parallel zur geometrischen Schwenkachse.
[0026] Die geometrische Schwenkachse verläuft insbesondere in der Durchgangsöffnung. Entsprechend verläuft die geometrische Schwenkachse durch den Achskörper.
[0027] Die Durchgangsöffnung verläuft insbesondere senkrecht zur schlitzförmigen Aufnahme.
[0028] Der Achskörper besteht insbesondere aus Kunststoff. Der Achskörper ist insbesondere flexibel und biegbar ausgebildet. Der Achskörper ist insbesondere elastisch ausgebildet. Der Achskörper besteht insbesondere aus einem Elastomer, wie Silikon-Elastomer.
[0029] Der Achskörper kann in der Durchgangsöffnung durch einen Form- und/oder Kraftschluss einen festen Sitz einnehmen.
[0030] Der Achskörper kann an mindestens einer Stirnendseite einen Anschlagkragen ausbilden. Der Anschlagkragen liegt insbesondere ausserhalb der Durchgangsöffnung dem Gelenkkörper an. Der Anschlagkragen wirkt insbesondere als Einschubbegrenzung.
[0031] Der Achskörper kann an beiden Stirnendseiten einen Anschlagkragen ausbilden, welcher den Achskörper gegen eine axiale Verschiebung in beide Richtungen sichert.
[0032] Der Anschlagkragen kann umlaufend ausgebildet sein. Ist der Achskörper flexibel, insbesondere elastisch ausgebildet, so lässt sich der eine Anschlagkragen komprimiert durch die Durchgangsöffnung schieben, wobei der Anschlagkragen nach Austritt aus der Durchgangsöffnung zur Wahrnehmung seiner Funktion wieder seine ursprüngliche Form einnimmt.
[0033] Der Achskörper kann auch seitlich abstehende Anformungen enthalten, welche als Verankerungselemente dienen, so dass der Achskörper in der Durchgangsöffnung einen festen Sitz hat.
[0034] Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung weist der Achskörper eine Aufnahmeöffnung auf. Die Aufnahmeöffnung ist mindestens einseitig offen. Die Aufnahmeöffnung kann insbesondere als beidseitig offene Durchgangsöffnung ausgebildet sein.
[0035] Die Aufnahmeöffnung ist insbesondere eine Längsöffnung. Die Aufnahmeöffnung verläuft insbesondere parallel zur geometrischen Schwenkachse.
[0036] Der Achskörper kann in der Grundform zylinderförmig, insbesondere hohlzylinderförmig sein. Der Achskörper kann insbesondere kegelförmig ausgebildet sein. Der Achskörper kann als Schlauchabschnitt oder Röhrchen ausgebildet sein.
[0037] Gemäss dem ersten Lösungskonzept bildet der Endabschnitt des Schenkels insbesondere einen Durchlass für den Achskörper aus.
[0038] Der Durchlass kann als offene Aufnahme bzw. Durchgangsöffnung für den Achskörper vorliegen. Entsprechend umgreift der Endabschnitt den Achskörperteilumfänglich. Der Durchlass ist insbesondere zum freien Ende des Brillenarms hin offen.
[0039] Der Durchlass kann als geschlossene Aufnahme bzw. Durchgangsöffnung für den Achskörper vorliegen. Entsprechend umgreift der Endabschnitt den Achskörper vollumfänglich. Der geschlossene Durchlass kann z. B. in Form eines Lagerauges oder einer Lageröse vorliegen.
[0040] Der Endabschnitt kann ein Bogenabschnitt sein. Der Endabschnitt ist insbesondere hakenförmig ausgebildet. Der Endabschnitt kann insbesondere U-förmig sein. Der so ausgebildete Durchlass ist zum freien Ende des Brillenarms hin offen. Der Endabschnitt hakt am Achskörper ein und ist so gegen ein Herausziehen in Richtung des freien Endes des Brillenarms gesichert.
[0041] Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ist der Endabschnitt des Schenkels derart ausgebildet, dass dieser in der schlitzförmigen Aufnahme klemmend gehalten wird. Der Endabschnitt wird insbesondere derart klemmend in der schlitzförmigen Aufnahme gehalten, dass beim Schwenken des Brillenarms ein Widerstand erzeugt wird, welcher ein selbsttätiges Schwenken des Brillenarms verhindert. Ein selbsttätiges Schwenken bedeutet insbesondere das Schwenken unter Einfluss der Schwerkraft.
[0042] Der Endabschnitt ist hierzu insbesondere elastisch, wie federelastisch, ausgebildet und weist Rückstelleigenschaften auf. Der Endabschnitt kann so ausgelegt sein, dass dieser beim Einführen in die schlitzförmige Aufnahme entlang der Höhe elastisch verformt wird, derart dass die dadurch erzeugte Rückstellkraft eine klemmende Aufnahme des Endabschnitts in der schlitzförmigen Aufnahme bewirkt.
[0043] Der Endabschnitt und insbesondere der Schenkel mit dem Endabschnitt bestehen insbesondere aus einem Material mit elastischen, jedoch formstabilen Eigenschaften. Die Elastizität des Schenkels bzw. des Endabschnittes mit Rückstelleigenschaften bewirken, dass der Endabschnitt nach einer durch Zug- und Druckspannungen ausgelösten elastischen Verformung wieder in seine Ausgangsform zurückfindet, sobald die genannten Spannungen nachlassen.
[0044] Der Endabschnitt und insbesondere der Schenkel mit dem Endabschnitt sind insbesondere aus Metall, wie Stahl. Der Endabschnitt und insbesondere der Schenkel mit dem Endabschnitt sind insbesondere aus Federstahl. Der Endabschnitt und insbesondere der Schenkel mit dem Endabschnitt sind insbesondere aus Draht, wie Federdraht. Der Endabschnitt und insbesondere der Schenkel mit dem Endabschnitt können auch aus Blech sein.
[0045] Der Endabschnitt und insbesondere der Schenkel mit dem Endabschnitt können auch aus Kunststoff, z. B. aus verstärktem, insbesondere faserverstärktem Kunststoff, sein.
[0046] Verbundmaterialien aus mehreren Werkstoffen, wie Metall und Kunststoff, sind ebenfalls möglich.
[0047] Gemäss einer Ausführungsform zum ersten Lösungskonzept ist der Endabschnitt als Biegeabschnitt mit einer senkrecht zur geometrischen Schwenkachse liegenden Biegeebene ausgebildet. Biegeabschnitt bedeutet, dass der Schenkel im Endabschnitt gebogen ist. Der Biegeabschnitt bildet insbesondere den Durchlass aus. Gemäss dieser Ausführungsform besteht der Biegeabschnitt aus Draht oder Blech.
[0048] Gemäss einer Weiterbildung dieser Ausführungsform ist der Biegeabschnitt aus der Biegeebene in Richtung der geometrischen Schwenkachse ausgebogen. Die grösste Höhe des Biegeabschnittes ist gemäss dieser Weiterbildung auch grösser als die Breite der schlitzförmigen Aufnahme. Dadurch wird der Biegeabschnitt beim Einführen in die schlitzförmige Aufnahme in der Höhe zusammengedrückt und unter Ausbildung einer Rückstellkraft elastisch deformiert. Der Biegeabschnitt wird auf diese Weise in der schlitzförmigen Aufnahme geklemmt. Die grösste Höhe des Biegeabschnittes ist gemäss dieser Weiterbildung insbesondere auch grösser als der Durchmesser des gebogenen Schenkels im Biegeabschnitt.
[0049] Der Biegeabschnitt, insbesondere in Form eines Drahtes, kann einen geschlossenen Durchlass ausbildet und gemäss der oben beschriebenen Weiterbildung der Erfindung wendelartig aus der Biegeebene ausgebogen sein.
[0050] Gemäss einer besonderen Ausführungsform zum ersten Lösungskonzept enthält der Brillenarm einen ersten Schenkel und einen zweiten Schenkel. Der erste Schenkel entspricht dem bereits oben beschriebenen Schenkel und enthält einen entsprechenden Endabschnitt. Der erste Schenkel ist mit seinem Endabschnitt in die schlitzförmige Aufnahme eingeführt, wobei der Endabschnitt den Achskörper wenigstens teilumfänglich umgreift, derart dass der Schenkel in einer vom Gelenkkörper zum freien Ende des Brillenarms gerichteten Zugrichtung gegen ein Herausziehen aus der schlitzförmigen Aufnahme gesichert ist.
[0051] Bezüglich der möglichen Ausbildung des ersten Schenkels und insbesondere seines Endabschnittes wird auf die obige Beschreibung verwiesen.
[0052] Der zweite Schenkel enthält ebenfalls einen Endabschnitt. Der Endabschnitt bildet einen Achsabschnitt aus. Der Achsabschnitt ist insbesondere parallel zur geometrischen Schwenkachse ausgerichtet.
[0053] Der Achsabschnitt ist insbesondere in eine bereits weiter oben beschriebene Aufnahmeöffnung im Achskörper eingeführt.
[0054] Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung kann der Achskörper insbesondere auch am Achsabschnitt angebracht sein und insbesondere zusammen mit dem Achsabschnitt in die Durchgangsöffnung eingebracht werden. Dies trifft auch auf das nachfolgend noch beschriebene zweite Lösungskonzept zu. Der Achskörper ist in diesem Falle insbesondere eine Beschichtung oder eine Ummantelung. Diese kann z.B. aus Kunststoff sein. Der Kunststoff kann ein Elastomer, insbesondere ein Silikon-Elastomer sein.
[0055] Der Achsabschnitt kann eine vom Armabschnitt in einem Winkel wegführende Anformung oder ein Vorsprung sein. Der Achsabschnitt kann z.B. als Schwenkzapfen oder Schwenkstift ausgebildet sein. Der Achsabschnitt ist insbesondere in einem rechten Winkel vom zweiten Schenkel abgewinkelt.
[0056] Der Endabschnitt des zweiten Schenkels kann als Biegeabschnitt ausgebildet sein. Der Biegeabschnitt kann insbesondere aus Draht, wie Federdraht, oder Blech sein.
[0057] Der erste und zweite Schenkel können einteilig ausgebildet sein und beispielsweise zum freien Ende des Brillenarms hin über einen Biegeabschnitt, z.B. einen U-förmigen Biegeabschnitt, miteinander verbunden sein.
[0058] Der Achsabschnitt ist insbesondere aus dem zweiten Schenkel ausgebogen. Der Achsabschnitt ist insbesondere aus der Längsachse des zweiten Schenkels bzw. des Brillenarms in Richtung der geometrischen Schwenkachse ausgebogen.
[0059] Der Achsabschnitt dient als zusätzliche Führungshilfe, welche die Führung der Schwenkbewegung unterstützt. Der Achskörper verhindert dabei in einer weiteren Funktion das Ausweiten der Durchgangsöffnung durch den Achsabschnitt aufgrund von Scheuern. Zudem verhindert die Reibung zwischen Achsabschnitt und Achskörper ein selbsttätiges Schwenken des Brillenarms.
[0060] Gemäss einem zweiten Lösungskonzept bildet der Endabschnitt des Schenkels einen Achsabschnitt zur Aufnahme im Achskörper aus. Der Achsabschnitt verläuft insbesondere parallel zur geometrischen Schwenkachse des Brillenarms.
[0061] Der Achskörper erstreckt sich in der Durchgangsöffnung insbesondere bis zur schlitzförmigen Aufnahme hin und enthält eine zur schlitzförmigen Aufnahme hin offene Aufnahmeöffnung zur Aufnahme des Achsabschnitts. Der Achsabschnitt ist in die Aufnahmeöffnung eingeschoben bzw. eingesteckt.
[0062] Gemäss einer Ausführungsform zum zweiten Lösungskonzept kann der Achskörper auch am Achsabschnitt angebracht sein und insbesondere zusammen mit dem Achsabschnitt in die Durchgangsöffnung eingebracht werden. Der Achskörper ist in diesem Falle insbesondere eine Beschichtung oder Ummantelung am Achsabschnitt. Diese kann z.B. aus Kunststoff sein.
[0063] Der Achsabschnitt kann eine vom Armabschnitt in einem Winkel wegführende Anformung oder ein Vorsprung sein. Der Achsabschnitt kann z.B. als Schwenkzapfen oder Schwenkstift ausgebildet sein. Der Achsabschnitt ist insbesondere in einem rechten Winkel vom zweiten Schenkel abgewinkelt.
[0064] Der Endabschnitt des Schenkels kann als Biegeabschnitt ausgebildet sein. Der Biegeabschnitt kann insbesondere aus Draht, wie Federdraht, oder Blech sein.
[0065] Der Achsabschnitt ist insbesondere aus dem Schenkel ausgebogen. Der Achsabschnitt ist insbesondere aus der Längsachse des Schenkels bzw. des Brillenarms in Richtung der geometrischen Schwenkachse ausgebogen.
[0066] Gemäss einer Weiterbildung des zweiten Lösungskonzeptes ist am Gelenkkörper ein Einschubschlitz angeordnet, welcher quer zur schlitzförmigen Aufnahme verläuft. Der Einschubschlitz dient dem Einschieben des Endabschnittes des Schenkels in Richtung der geometrischen Schwenkachse.
[0067] Der Einschubschlitz verläuft insbesondere parallel zur Durchgangsöffnung. Der Einschubschlitz fluchtet insbesondere mit der Durchgangsöffnung. Der Einschubschlitz bildet insbesondere die Fortführung einer die schlitzförmige Aufnahme querende Durchgangsöffnung aus. Der Einschubschlitz mündet insbesondere in der schlitzförmigen Aufnahme.
[0068] Der Einschubschlitz weist insbesondere eine Ausrichtung seiner Einschubebene auf, welche zwischen der Offen- und der Schliessstellung des Brillenarms liegt. Die Einschubebene liegt insbesondere in einer 45°-Stellung zwischen Schliessstellung und Offenstellung des Brillenarms.
[0069] Der Einschubschlitz ist insbesondere unterhalb der schlitzförmigen Aufnahme angeordnet.
[0070] Die Aufnahmeöffnung des Achskörpers ist im montierten Zustand insbesondere zur schlitzförmigen Aufnahme hin offen.
[0071] Zur Montage des Brillenarms an der Brillenfront wird der Achskörper von aussen in die Durchgangsöffnung am Gelenkkörper eingebracht und darin platziert. Durch die elastische Ausbildung des Achskörpers wird dieser in der Durchgangsöffnung gehalten.
[0072] Der Achskörper erstreckt sich im montierten Zustand in der Durchgangsöffnung lediglich bis zur schlitzförmigen Aufnahme, so dass später der Endabschnitt schwenkbar in der schlitzförmigen Aufnahme bewegbar ist.
[0073] In einem weiteren Schritt wird der Endabschnitt des Brillenarms in fluchtender Ausrichtung zum Einschubschlitz gebracht.
[0074] Der Endabschnitt wird nun in einem nachfolgenden Schritt im Einschubschlitz entlang der geometrischen Schwenkachse zur schlitzförmigen Aufnahme hin geschoben, wobei der Achsabschnitt in die Aufnahmeöffnung eingreift. Der Endabschnitt ist nun schwenkbar im Aufnahmeschlitz gelagert.
[0075] Der in der Aufnahmeöffnung des Achskörpers schwenkbar gelagerte Achsabschnitt bildet dabei eine Schwenkachse aus.
[0076] Die Brillenfront ist insbesondere zur Aufnahme bzw. Halterung von wenigstens einem Brillenglas ausgelegt. Die Brillenfront ist bevorzugt als Brillenfassung ausgebildet. Diese dient der Aufnahme der Brillengläser. Die Brillenfassung kann geschlossen oder offen gestaltet sein. D. h., die Brillenfassung umfasst die Brillengläser teilweise oder vollständig.
[0077] Die Brillengläser können jedoch auch rahmenlos durch das Brillengestell gehalten sein. In diesem Fall umfasst die Brillenfront jeweils nur die seitlich angeordneten Gelenkkörper, über welche einerseits die Brillengläser seitlich gehalten werden, und an welche andererseits jeweils ein Brillenarm schwenkbar angelenkt ist. Die Brillengläser sind hier über einen Nasenbügel miteinander verbunden.
[0078] Die Gelenkkörper bilden insbesondere seitliche Backen der Brillenfront aus. Die Gelenkkörper sind insbesondere integraler Bestandteil der Brillenfront. Die Gelenkkörper können aus Kunststoff, Horn, Metall oder Holz bestehen.
[0079] Das Brillengestell enthält insbesondere zwei seitlich angeordnete Brillenarme. Der Brillenarm ist im weitesten Sinne ein längliches Element, welches im ausgeschwenkten Zustand, also in Offenstellung, zu den Ohren des Brillenträgers hin gerichtet ist. Das längliche Element erstreckt sich bevorzugt bis zu den Ohren. Die Brille kann zum Beispiel durch sattes Anliegen der Brillenarme am Kopf, z. B. im Bereich der Schläfe, gehalten sein.
[0080] Der Brillenarm kann in einer Variante auch als Haltebügel bzw. Ohrbügel ausgebildet sein. In diesem Fall wird die Brille durch Einhaken des Haltebügels hinter den Ohren am Kopf gehalten.
[0081] Im Weiteren kann jedoch auch vorgesehen sein, dass am Brillenarm ein Halteband angebracht ist, welches zum Halten der Brille um den Kopf geführt ist.
[0082] Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung wird die tragende bzw. formgebende Struktur des Brillenarms aus Metalldraht, insbesondere Federdraht gebildet. Die tragende bzw. formgebende Struktur des Brillenarms ist insbesondere einteilig. Der Metalldraht kann stellenweise oder vollständig mit einem Material, wie Kunststoff, beschichtet bzw. ummantelt sein. Dies trifft insbesondere auf den Halte- bzw. Ohrbügel zu. So kann der Metalldraht mit einem Schrumpfschlauch ummantelt sein.
[0083] Die Montage des Brillenarms erfolgt sehr einfach und schnell, indem der Endabschnitt des Schenkels bzw. des ersten Schenkels in die schlitzförmige Aufnahme des Gelenkkörpers eingeführt und so ausgerichtet wird, dass der am Endabschnitt ausgebildete Durchlass für den Achskörper mit dem, die schlitzförmige Aufnahme querenden Durchgangsöffnung fluchtet.
[0084] Anschliessend wird der Achskörper in die Durchgangsöffnung eingeführt und durch den Durchlass geführt. Der Achskörper wird insbesondere als Einzelteil in die Durchgangsöffnung eingeführt.
[0085] Es kann auch vorgesehen sein, dass der Achskörper gemäss der oben beschriebenen Ausführungsform mit zwei Schenkeln zuerst über den Achsabschnitt geschoben und anschliessend gemeinsam mit dem Achsabschnitt in die Durchgangsöffnung eingeführt wird.
[0086] Ist der Achskörper integraler Bestandteil des Gelenkkörpers oder wird der Achskörper zuerst in die Durchgangsöffnung eingeführt, so kann auch vorgesehen sein, dass der Endabschnitt mit seinem offenen Durchlass in die schlitzförmige Aufnahme eingeführt und am Achskörper eingehakt wird.
[0087] Der Brillenarm lässt sich nun um eine geometrische Schwenkachse, welche durch den Achskörper führt aus einer Schliessstellung in eine Offenstellung und umgekehrt schwenken. Dabei dreht sich der Endabschnitt um den Achskörper. Die geometrische Schwenkachse ist ortsfest am Schwenkkörper.
[0088] Die Erfindung betrifft ferner auch eine Brille umfassend wenigstens ein Brillenglas sowie ein erfindungsgemässes Brillengestell gemäss der obigen Beschreibung.
[0089] Unter Brillenglas soll im Weitesten Sinne ein lichtdurchlässiger Körper verstanden werden, welcher zum Schutz der Augen vor Witterungseinflüssen, wie Wind, Kälte, Nässe oder Staub, vor Licht und UV-Strahlen, zur Korrektur eines Sehfehlers und/oder aus ästhetischen Gründen getragen wird. Das Brillenglas umfasst insbesondere Linsen, die eine optische Wirkung zur Korrektur von Brechungsfehlern besitzen. Die Gläser können zum Beispiel aus Glas, Kunststoff oder einem Verbundmaterial bestehen.
[0090] Die vorliegende Erfindung verkörpert eine konstruktiv sehr einfache und kostengünstige Gelenkverbindung zwischen Brillenarm und Brillenfront, welche dennoch einwandfrei funktioniert, von hoher Qualität und verschleissarm ist. Der Brillenarm kann in einfachen Schritten schnell und werkzeugfrei montiert und demontiert werden. Ein allfälliger Verschleiss zeigt sich höchstens beim Achskörper, welcher jedoch schnell und einfach sowie kostengünstig ersetzbar bzw. erneuerbar ist.
[0091] Die erfindungsgemässe Gelenkverbindung weist ferner den Vorteil auf, dass seitlich aussen keine beweglichen Teile der Gelenkverbindung aufeinander treffen, welche eine Verletzungsgefahr durch Einklemmen von Körperteilen darstellen.
[0092] Im Folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand von zwei Ausführungsbeispielen, welche in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigen: <tb>Fig. 1 :<SEP>eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Brille; <tb>Fig. 2 :<SEP>eine perspektivische Detailansicht eines Brillenarms der Brille nach Fig. 1 ; <tb>Fig. 3 :<SEP>eine perspektivische Detailansicht der Drehgelenkverbindung zwischen Brillenarm und Brillenfront der Brille nach Fig. 1 ; <tb>Fig. 4 :<SEP>eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Brille; <tb>Fig. 5 :<SEP>eine perspektivische Detailansicht eines Brillenarms mit Achskörper der Brille nach Fig. 4 ; <tb>Fig. 6 :<SEP>eine weitere perspektivische Ansicht des Brillenarms der Brille nach Fig. 4 ; <tb>Fig. 7 :<SEP>eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Brille; <tb>Fig. 8 :<SEP>eine perspektivische Detailansicht eines Brillenarms der Brille nach Fig. 7 ; <tb>Fig. 9 :<SEP>eine perspektivische Detailansicht der Drehgelenkverbindung zwischen Brillenarm und Brillenfront der Brille nach Fig. 7 .
[0093] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0094] Die Brille 11, 61, 91 gemäss den Fig. 1 bis 9 umfasst ein Brillengestell 1, 51, 81 mit einer Brillenfront 2, 52, 82 in Form einer Brillenfassung, welche Brillengläser 8a, 8b; 58a, 58b; 88a, 88b aufnimmt. Die Brillenfassung 2, 52, 82 enthält ferner zwei jeweils seitlich angeordnete Gelenkkörper 12a, 12b; 62a, 62b; 92a, 92b, welche integraler Teil der Brillenfront 2, 52, 82 sind.
[0095] Seitlich an der Brillenfassung 2, 52, 82 ist jeweils ein schwenkbarer Brillenarm 3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b an den Gelenkkörper 12a, 12b; 62a, 62b; 92a, 92b angelenkt, welche in Offenstellung zu den Ohren des Brillenträgers hin gerichtet sind und für den erforderlichen Halt sorgen.
[0096] Die formgebende Struktur der Brillenarme 3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b wird aus Federdraht gebildet. Die Brillenarme 3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b bilden zu ihrem freien Ende hin einen Ohrbügel aus, welcher hinter die Ohren geführt wird.
[0097] Die Gelenkkörper 12a, 12b; 62a, 62b; 92a, 92b enthalten jeweils eine schlitzförmige Aufnahme 4, 54, 84 zur Aufnahme des Endabschnittes 7, 57a, 87 eines Schenkels 5, 85 bzw. eines ersten Schenkels 55a.
[0098] Die schlitzförmige Aufnahme 4, 54, 84 wird zur Seite hin durch eine erste Wand 6, 56, 86 begrenzt, welche einen Schwenkanschlag ausbildet.
[0099] Im Weiteren wird die schlitzförmige Aufnahme 4, 54, 84 nach vorne in Blickrichtung des Brillenträgers durch eine weitere Abschlusswand 14, 64, 94 begrenzt. Die schlitzförmige Aufnahme 4, 54, 84 ist folglich nach vorne durch die Abschlusswand 14, 64, 94 abgeschlossen. Die Abschlusswand 14, 64, 94 wirkt insbesondere als Begrenzung für den Endabschnitt 7, 57a, 87 des Schenkels 5, 55a, 85 nach vorne.
[0100] Im Weiteren ist die schlitzförmige Aufnahme 4, 54, 84 zum benachbarten Gelenkkörper 12a, 12b; 62a, 62b; 92a, 92b hin jeweils offen. Im Weiteren ist die schlitzförmige Aufnahme 4, 54, 84 auch zum freien Ende des sich in Offenstellung befindenden Brillenarms 3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b hin offen. Dadurch wird die Schwenkbarkeit des Brillenarms zwischen der Offen- und Schliessstellung gewährleistet.
[0101] Die Höhe der schlitzförmigen Aufnahme 4, 54, 84 entspricht in etwa dem Durchmesser des Drahtes des Endabschnittes 7, 57a, 87, des (ersten) Schenkels 5, 55a, 85, so dass die schlitzförmigen Aufnahme 4, 54, 84 für den Endabschnitt 7, 57, 87 eine Schwenkführung in der Schwenkebene ausbildet.
[0102] Der Gelenkkörper 12a, 12b; 62a, 62b; 92a, 92b enthält im Weiteren eine Durchgangsöffnung 10, 60, 90 zur Aufnahme eines Achskörpers 13, 63, 93, welche senkrecht zur schlitzförmigen Aufnahme 4, 54, 84 verläuft und diese kreuzt. Die geometrische Schwenkachse D1 verläuft durch die Durchgangsöffnung 10, 60, 90, welche entsprechend parallel zur geometrischen Schwenkachse D1 ausgerichtet ist.
[0103] Der Achskörper 13, 63, 93 weist eine zylindrische Grundform 16, 66, 96 sowie an beiden Stirnendseiten einen umlaufenden Anschlagkragen auf 15, 65, 95.
[0104] Gemäss einer ersten Ausführungsform eines ersten Lösungskonzeptes nach Fig. 1 bis 3 ist der Schenkel 5 mit seinem Endabschnitt 7 aus Draht, insbesondere Federdraht, gebildet. Der Endabschnitt 7 ist im Weiteren als U-förmiger Biegeabschnitt ausgebildet. Der Biegeabschnitt 7 schliesst entsprechend einen Durchlass 9 ein, welcher zum freien Ende des Brillenarms 3a, 3b hin offen ist.
[0105] Zur Montage des Brillenarms 3a, 3b an der Brillenfront 2 wird der Biegeabschnitt 7 des Brillenarms 3a, 3b in die schlitzförmige Aufnahme 4 geschoben, wobei der offene Durchlass 9 des Biegeabschnittes 7 mit der Durchgangsöffnung 10 fluchtet.
[0106] Anschliessend wird der Achskörper 13, welcher insbesondere aus Silikon-Elastomer besteht, in die Durchgangsöffnung 10 geschoben, derart dass dieser die schlitzförmige Aufnahme 4 kreuzt und entsprechend durch den Durchlass 9 des Biegeabschnittes 7 geführt ist.
[0107] Der Achskörper 13 durchquert im vollständig eingeschobenen Zustand die schlitzförmige Aufnahme 4 und greift auf der gegenüberliegenden Seite in die fortgeführte Durchgangsöffnung 10 ein.
[0108] Durch die elastische Ausbildung des Achskörpers 13 wird dieser formschlüssig in der Durchgangsöffnung 10, 60 gehalten, so dass dieser gegen ein Herausgleiten gesichert ist.
[0109] Der Brillenarm 3a, 3b ist nun mit seinem Biegeabschnitt 7 zwischen einer Offen- und Schliessstellung um den Achskörper 13 schwenkbar, wobei der Brillenarm 3a, 3b in der Offenstellung mit seinem Schenkel 5 bzw. dem Endabschnitt 7 am Schwenkanschlag 6 ansteht.
[0110] Der Brillenarm 3a, 3b wird durch den Achskörper 13 in einer vom Gelenkkörper zum freien Ende des Brillenarms 3 a, 3 b gerichteten Zugrichtung Z gegen ein Herausziehen aus der schlitzförmigen Aufnahme 4 gesichert.
[0111] Gemäss einer zweiten Ausführungsform des ersten Lösungskonzeptes nach Fig. 4 bis 6 weist der Brillenarm 53a, 53b einen ersten Schenkel 55a und einen zweiten Schenkel 55b auf, welche jeweils einen Endabschnitt 57a, 57b ausbilden. Die beiden Schenkel 55a, 55b mit ihren Endabschnitten 57a, 57b sind aus Draht, insbesondere Federdraht, gebildet.
[0112] Der Endabschnitt 57a des ersten Schenkels 55a ist als U-förmiger Biegeabschnitt ausgebildet. Der Biegeabschnitt 57a schliesst entsprechend einen Durchlass 59 ein, welcher zum freien Ende des Brillenarms 53a, 53b hin offen ist.
[0113] Der zweite Endabschnitt 57b ist ebenfalls als Biegeabschnitt ausgebildet und bildet einen Achsabschnitt 67 aus, welcher parallel zur geometrischen Schwenkachse D1 ausgerichtet ist. Der Achsabschnitt 67 ist insbesondere ein aus der Längsachse des zweiten Schenkels 55b des Brillenarms 53a, 53b in Richtung der geometrischen Schwenkachse D1 ausgebogenes Drahtstück.
[0114] Der Achskörper 63 ist insbesondere aus einem Silikon-Elastomer ausgebildet und weist eine Aufnahmeöffnung 68 auf, welche parallel zur geometrischen Schwenkachse D1 verläuft.
[0115] Der Achsabschnitt 67 ist im montierten Zustand in die Aufnahmeöffnung 68 im Achskörper 63 eingeführt.
[0116] Zur Montage des Brillenarms 53a, 53b an der Brillenfront 52 wird der Biegeabschnitt 57a des ersten Schenkels 55a in die schlitzförmige Aufnahme 54 geschoben, wobei der offene Durchlass 59 des Biegeabschnittes 57a mit der Durchgangsöffnung 60 fluchtet.
[0117] Anschliessend wird der Achskörper 63 in die Durchgangsöffnung 60 geschoben, derart dass dieser die schlitzförmige Aufnahme 54 kreuzt und entsprechend durch den Durchlass 59 des Biegeabschnittes 57a geführt ist.
[0118] Der Achskörper 63 durchquert im vollständig eingeschobenen Zustand die schlitzförmige Aufnahme 54 und greift auf der gegenüberliegenden Seite in die fortgeführte Durchgangsöffnung 60 ein.
[0119] Anschliessend wird der Abschabschnitt 67 des zweiten Endabschnittes 57b des zweiten Schenkels 55b in die Durchgangsöffnung 68 des Achskörpers 63 geschoben.
[0120] Durch die elastische Ausbildung des Achskörpers 63 wird dieser formschlüssig in der Durchgangsöffnung gehalten, so dass dieser gegen ein Herausgleiten gesichert ist.
[0121] Der Brillenarm 53a, 53b ist nun mit dem Biegeabschnitt 57a des ersten Schenkels 55a um den Achskörper 63 zwischen einer Offen- und Schliessstellung schwenkbar, wobei der Brillenarm 53a, 53b in der Offenstellung mit seinem ersten Schenkel 55a bzw. mit dessen Endabschnitt 57a am Schwenkanschlag 56 ansteht.
[0122] Der Brillenarm 53a, 53b wird auch hier durch den Achskörper 63 in einer vom Gelenkkörper zum freien Ende des Brillenarms 53a, 53b gerichteten Zugrichtung Z gegen ein Herausziehen aus der schlitzförmigen Aufnahme 54 gesichert.
[0123] Gemäss eines zweiten Lösungskonzepts nach Fig. 7 bis 9 ist der Schenkel 85 mit seinem Endabschnitt 87 aus Draht, insbesondere Federdraht, gebildet. Der Endabschnitt 87 ist als Biegeabschnitt ausgebildet und enthält einen Achsabschnitt 89 aus, welcher parallel zur geometrischen Schwenkachse D1 ausgerichtet ist. Der Achsabschnitt 89 ist ein aus der Längsachse des Schenkels 85 des Brillenarms 83a, 83b in Richtung der geometrischen Schwenkachse D1 ausgebogenes Drahtstück.
[0124] Am Gelenkkörper 92a, 92b ist ein Einschubschlitz 97 angeordnet, welcher mit seiner Einschubebene auf eine 45°-Stellung zwischen Schliessstellung und Offenstellung des Brillenarms 83a, 83b ausgerichtet ist. Der Einschubschlitz 97 verläuft quer zur schlitzförmigen Aufnahme 84 und parallel zur Durchgangsöffnung 60. Der Einschubschlitz 97 ist unterhalb der schlitzförmigen Aufnahme 84 angeordnet und fluchtet mit der oberhalb der schlitzförmigen Aufnahme 84 angeordneten Durchgangsöffnung 90.
[0125] Der insbesondere aus einem Silikon-Elastomer ausgebildete Achskörper 93 weist eine Aufnahmeöffnung 98 auf, welche parallel zur geometrischen Schwenkachse D1 verläuft. Die Aufnahmeöffnung 98 ist im montierten Zustand mindestens zur schlitzförmigen Aufnahme 84 hin offen. Die Aufnahmeöffnung 98 kann insbesondere durchgängig ausgebildet sein.
[0126] Zur Montage des Brillenarms 83a, 83b an der Brillenfront 82 wird der Achskörper 93 von aussen in die Durchgangsöffnung 90 am Gelenkkörper 92a, 92b eingeschoben und darin platziert. Durch die elastische Ausbildung des Achskörpers 93 wird dieser formschlüssig in der Durchgangsöffnung 90 gehalten, so dass dieser gegen ein Herausgleiten gesichert ist.
[0127] Der Achskörper 93 erstreckt sich in der Durchgangsöffnung 90 lediglich bis zur schlitzförmigen Aufnahme 84, so dass der Biegeabschnitt 87 im montierten Zustand schwenkbar in der schlitzförmigen Aufnahme 84 führbar ist.
[0128] In einem weiteren Schritt wird der Biegeabschnitt 87 des Brillenarms 83a, 83b in fluchtender Ausrichtung zum Einschubschlitz 97 gebracht.
[0129] Der Biegeabschnitt 87 wird nun in einem nachfolgenden Schritt im Einschubschlitz entlang der geometrischen Schwenkachse D1 zur schlitzförmigen Aufnahme 84 hin geschoben, wobei der Achsabschnitt 89 in die Aufnahmeöffnung 98 eingreift. Der Biegeabschnitt 87 ist nun schwenkbar im Aufnahmeschlitz 84 gelagert und gegen ein Herausgleiten gesichert.
[0130] Der Brillenarm 83a, 83b wird durch den in der Aufnahmeöffnung 98 gelagerten Achsabschnitt 89 in einer vom Gelenkkörper 92a, 92b zum freien Ende des Brillenarms 83a, 83b gerichteten Zugrichtung Z gegen ein Herausziehen aus der schlitzförmigen Aufnahme 84 gesichert.
[0131] Der Brillenarm 83a, 83b ist nun mit seinem Biegeabschnitt 87 zwischen einer Offen-und Schliessstellung schwenkbar, wobei der Brillenarm 83a, 83b in der Offenstellung mit seinem Schenkel 85 bzw. dem Endabschnitt 87 am Schwenkanschlag 86 ansteht. Der in der Aufnahmeöffnung 98 des Achskörpers 93 schwenkbar gelagerte Achsabschnitt 89 bildet dabei eine Schwenkachse aus.
[0132] Der Brillenarm 93a, 93b lässt sich lediglich demontieren, wenn dieser in eine Stellung geschwenkt wird, in welcher der Schenkel 85 mit dem Einschubschlitz 97 fluchtet. In vorliegender Ausführungsform ist es die 45°-Stellung zwischen der Offen- und Schliessposition. Zur Demontage bedarf wie bei der Montage also auch einer komplexen Bewegung bestehend aus einer mit der Einschubschlitz 97 fluchtenden Ausrichtung des Schenkels und einem anschliessenden Herausziehen des Achsabschnittes 89 aus der Aufnahmeöffnung 98 entlang der geometrischen Schwenkachse D1.

Claims (18)

1. Brillengestell (1, 51, 81) mit einer Brillenfront (2, 52, 82) und mit einem über eine Drehgelenkverbindung mit der Brillenfront (2, 52, 82) verbundenen Brillenarm (3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b) zur Halterung des Brillengestells (1, 51, 81) am Kopf eines Brillenträgers, wobei die Brillenfront (2, 52, 82) einen Gelenkkörper (12a, 12b; 62a, 62b; 92a, 92b) umfasst, über welchen der Brillenarm (3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b) an die Brillenfront (2, 52, 82) derart angelenkt ist, dass der Brillenarm (3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b) relativ zur Brillenfront (2, 52, 82) in einer Schwenkebene aus einer Schliessstellung in eine Offenstellung und umgekehrt schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkkörper (12a, 12b; 62a, 62b; 92a, 92b) eine schlitzförmige Aufnahme (4, 54, 84) ausbildet, welche parallel zur Schwenkebene des Brillenarmes (3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b) angeordnet ist, und der Gelenkkörper (12a, 12b; 62a, 62b; 92a, 92b) eine Durchgangsöffnung (10, 60, 90) aufweist, welche quer zur schlitzförmigen Aufnahme (4, 54, 84) verläuft und in dieser mündet, und ein Achskörper (13, 63, 93) in der Durchgangsöffnung gelagert ist, und der Brillenarm (3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b) einen Schenkel (5, 55a, 85) mit einem Endabschnitt (7, 57a, 87) enthält, wobei der Schenkel (5, 55a, 85) mit seinem Endabschnitt (7, 57a, 87) in die schlitzförmige Aufnahme (4, 54, 84) eingeführt ist, und der Endabschnitt (7, 57a, 87) mit dem Achskörper (13, 63, 93) derart zusammenwirkt, dass der Schenkel (5, 55a, 85) in der schlitzförmigen Aufnahme (4, 54, 84) um eine geometrische Schwenkachse D1 schwenkbar gelagert und in einer vom Gelenkkörper (12a, 12b; 62a, 62b; 92a, 92b) zum freien Ende des Brillenarms (3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b) gerichteten Zugrichtung (Z) gegen ein Herausziehen aus der schlitzförmigen Aufnahme (4, 54, 84) gesichert ist.
2. Brillengestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Achskörper (13, 63) die schlitzförmige Aufnahme durchquert, und der Endabschnitt (7, 57a) den Achskörper (13, 63) wenigstens teilumfänglich umgreift.
3. Brillengestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (7, 57a) einen Durchlass (9, 59) für den Achskörper (13, 63) ausbildet.
4. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der in die schlitzförmige Aufnahme (4, 54, 84) eingeführte Endabschnitt (7, 57a, 87) derart ausgebildet ist, dass dieser in der schlitzförmigen Aufnahme (4, 54, 84) klemmend gehalten wird, so dass beim Schwenken des Brillenarms (3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b) ein Widerstand erzeugt wird, welcher ein selbsttätiges schwenken des Brillenarms (3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b) verhindert.
5. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (7, 57a, 87) und insbesondere der Schenkel (5, 55a, 85) aus Metall, insbesondere aus Draht, wie Federdraht, gefertigt ist.
6. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (7, 57) hakenförmig ausgebildet ist.
7. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (7, 57a) als Biegeabschnitt mit einer senkrecht zur geometrischen Schwenkachse (D1) liegenden Biegeebene (E) ausgebildet ist, welcher insbesondere den Durchlass ausbildet.
8. Brillengestell nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegeabschnitt (7, 57a, 87) aus der Biegeebene (E) in Richtung der geometrischen Schwenkachse (D1) ausgebogen ist.
9. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegeabschnitt (7, 57a) einen Durchlass (9, 59) in Form einer geschlossenen Durchgangsöffnung ausbildet und wendelartig aus der Biegeebene ausgebogen ist.
10. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die schlitzförmige Aufnahme (4, 54, 84) einen Schwenkanschlag (6, 56, 86) für den Schenkel (5, 55a, 85) in der Offenstellung des Brillenarmes (3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b) ausbildet.
11. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die schlitzförmige Aufnahme (4, 54, 84) zum jeweils benachbarten Gelenkkörper (12a, 12b; 62a, 62b; 92a, 92b) sowie zum freien Ende des Brillenarms (3a, 3b; 53a, 53b; 83a, 83b) in Offenstellung hin offen ist.
12. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Achskörper (13, 63, 93) aus Kunststoff, insbesondere aus einem Elastomer, wie Silikon-Elastomer, besteht.
13. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Achskörper (63, 93) eine mindestens einseitig offene Aufnahmeöffnung (68, 98), insbesondere zur Aufnahme des Achsabschnitt (67, 87) eines Endabschnittes (57b, 87) eines Schenkels (55b, 85), enthält.
14. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Brillenarm (53a, 53b) jeweils einen ersten Schenkel (55a) und einen zweiten Schenkel (55b) ausbildet, und der erste Schenkel (55a) einen Endabschnitt (57a) mit einem Durchlass (59) für den Achskörper (63) ausbildet, und der zweite Schenkel (55b) einen Endabschnitt (57b) enthält, welcher einen parallel zur geometrischen Schwenkachse (D1) ausgerichteten Achsabschnitt (67) ausbildet, wobei der Achsabschnitt (67) in die Aufnahmeöffnung (68) im Achskörper (63) eingeführt ist.
15. Brillengestell nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Endabschnitt (57b) des zweiten Schenkels (55b) als Biegeabschnitt aus Draht, insbesondere aus Federdraht, ausgebildet ist, und der Achsabschnitt (67) aus der Längsachse des Brillenarms (53a, 53b) ausgebogen ist.
16. Brillengestell nach einem der Ansprüche 1, 4, 5, 8, 10, 11, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (87) des Schenkels (85) einen Achsabschnitt (89) zur Aufnahme im Achskörper (93) ausbildet.
17. Brillengestell nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Achskörper (93) sich in der Durchgangsöffnung (90) bis zur schlitzförmigen Aufnahme (84) hin erstreckt und eine zur schlitzförmigen Aufnahme (84) hin offene Aufnahmeöffnung (98) zur Aufnahme des Achsabschnitts (87) enthält und der Achsabschnitt (87) in die Aufnahmeöffnung (98) eingeschoben ist.
18. Brille (11, 61) umfassend wenigstens ein Brillenglas (8a, 8b; 58a, 58b) sowie ein Brillengestell (1, 51) nach einem der Ansprüche 1 bis 17.
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