CH711210B1 - Landwirtschaftliche Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung. - Google Patents

Landwirtschaftliche Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung. Download PDF

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CH711210B1
CH711210B1 CH01230/15A CH12302015A CH711210B1 CH 711210 B1 CH711210 B1 CH 711210B1 CH 01230/15 A CH01230/15 A CH 01230/15A CH 12302015 A CH12302015 A CH 12302015A CH 711210 B1 CH711210 B1 CH 711210B1
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CH
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agricultural machine
conveying
pickup device
pickup
pickup roller
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CH01230/15A
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Knüsel Josef
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Sepp Knüsel Landmaschinen
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    • A01D89/008Devices cooperating with the pick-up

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine landwirtschaftliche Maschine (100) mit mindestens einer Pickup-Vorrichtung (200), wobei die Pickup-Vorrichtung (200) mindestens eine in einer Rotation (R 1 ) rotierbare Pickup-Walze (1) mit Förderelementen (4) mit Förderzinken (5) zur Aufnahme von Futter- bzw. Halmgut von einer landwirtschaftlichen Fläche sowie mindestens eine in einem Höhenabstand und in einem Versatz bezüglich einer Fahrtrichtungs-Achse zu der Pickup-Walze (1) angeordnete und in einer Gegenrotation (R 2 ) rotierbare Förderhilfe (FH) umfasst.

Description

[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine landwirtschaftliche Maschine zur Bearbeitung und Förderung von Erntegütern wie beispielsweise Gras, Luzerne, Klee, Futter, Silage, sonstiges Mähgut, Heu, Stroh usw. Ein treffender Oberbegriff hierfür ist Halmgut. Die landwirtschaftliche Maschine weist hierfür mindestens eine Pickup-Vorrichtung auf, d.h. eine Vorrichtung, die mindestens eine rotierende Pickup-Walze mit daran angeordneten einzelnen Förderelementen mit Förderzinken für die Aufnahme des Erntegutes vom Boden aufweist.
[0002] Bei der landwirtschaftlichen Maschine kann es sich hierbei beispielsweise generell um Schwader, vor allem eben um Pickup-Schwader oder um Bandschwader handeln oder aber auch um Heuwender, Schwadräumer, Ladewagen, Ballenpressen, Feldhäcksler usw.
[0003] Primäres Ziel solcher Pickup-Vorrichtungen ist einerseits, das Erntegut möglichst schonend aufzunehmen. Die eiweissreichen Blätter sollen hierbei möglichst vollständig vom Boden mit aufgenommen werden und nicht nur die eiweissärmeren und schwerer verdaulichen Stiele. Andererseits soll weitestgehend vermieden werden, Erde und Steinchen mit aufzunehmen.
[0004] Um die Aufnahme des Erntegutes hinsichtlich Aufnahme- und Ablagewinkel zu optimieren, sind sogenannte «gesteuerte» Pickup-Vorrichtungen entwickelt worden, bei denen die einzelnen Förderelemente oder -zinken auf einer exzentrischen Kurvenbahn geführt sind. Die Mechanik, welche diesen exzentrischen Kurvenbahnen zugrunde liegt, ist allerdings aufwändig, wartungsintensiv und teuer.
[0005] Weitere, konzeptbedingte Nachteile der gesteuerten Pickup-Vorrichtungen sind relativ niedrige Arbeitsgeschwindigkeit und ein relativ ungleichmässiger Futter- oder Halmgutfluss, der gerne mal verstopfen kann.
[0006] Ungesteuerte Pickup-Vorrichtungen hingegen haben den Nachteil, dass sie vor allem kurzes, nasses Futter deutlich weniger sauber aufnehmen, d.h., der Verschmutzungsgrad des Futters mit Erde und Steinchen ist ziemlich hoch. Ausserdem sind die ungesteuerten Pickup-Vorrichtungen auf hohe Drehzahlen und aggressive Zinkenstellung von harten Zinken angewiesen.
[0007] Beide oder vielmehr alle bekannten Systeme funktionieren bergab bei gebotenen niedrigen Geschwindigkeiten nicht optimal, weil sie das Futter- bzw. Halmgut dann einfach nur noch aufnehmen und hochwerfen, aber nicht nach hinten über die Pickup-Walze hinweg auf das Querförderband bringen.
[0008] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, unter Vermeidung der oben aufgezeigten Nachteile eine neue landwirtschaftliche Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung zu stellen, welche die Aufnahme des Futter- bzw. Halmgutes nochmals verbessert und generell in ihren Eigenschaften und ihrer Anwendung optimiert ist.
[0009] Die Lösung der Aufgabe besteht zunächst in der erfindungsgemässen Anordnung von einer ersten rotierenden Pickup-Walze in bekannter Form und einer darüber ohne Bodenkontakt angeordneten, gegenläufig rotierenden Förderhilfe bzw. Gegenrechen bzw. Haspel. Diese Förderhilfe kann ebenfalls eine Walze mit einzelnen Förderelementen oder -zinken sein, aber auch ein einstückig durchgehendes Walzenprofil, auf dessen mögliche Ausgestaltungsformen im Folgenden noch eingegangen wird.
[0010] Die zu der Pickup-Walze gegenläufige Rotationsrichtung der Förderhilfe bewirkt, im Unterschied zu dem passiven Weiterleiten des Futter- bzw. Halmgutes durch ein Niederhalter-Blech oder -Rollen, ein aktives Übernehmen, Weiterleiten und Ablegen des Futter- bzw. Halmgutes, vorzugsweise auf ein dahinter quer angeordnetes Förderband. Dieses Querförderband wiederum ist wahlweise im oder gegen den Uhrzeigersinn bedienbar und somit kann eine Ablage des Futter bzw. Halmgutes wahlweise links oder rechts vom Fahrzeug oder Traktor erfolgen.
[0011] Eine bevorzugte Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung wird vorne oder hinten an dem Fahrzeug oder Traktor montiert, vorzugsweise mittels eines Dreipunkt-Anbaubockes, der jedoch nicht starr und fix mit dem Fahrzeug oder Traktor verbunden ist, sondern pendelnd. Hierfür ist zwischen der Vorderseite des Dreipunkt-Anbaubockes und einem Tragrahmen der Pickup-Vorrichtung ein zentrales Drehlager vorgesehen, das frei schwingen kann, sich Bodenquerneigungen anpassend. Optional kann diese Schwingbewegung um die Rotationsachse des zentralen Drehlagers federunterstützt sein.
[0012] Der Antrieb der Pickup-Walze erfolgt bei einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung vorzugsweise separat steuerbar, weiterhin vorzugsweise hydraulisch. Es sind jedoch auch mechanische oder elektrische Antriebe gut realisierbar. Der Antrieb der erfindungsgemässen Förderhilfe kann an den Antrieb der Pickup-Walze gekoppelt sein, beispielsweise mittels einer Zahn- oder Keilriemen- oder Zahnradgetriebe-Anordnung. Es ist jedoch bevorzugt, ebenfalls vorzugsweise hydraulisch, auch den Antrieb und die Rotationsgeschwindigkeit der Förderhilfe separat ansteuerbar auszugestalten.
[0013] Eine weiterhin bevorzugte Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung umfasst einen Verstell-Mechanismus der Förderhilfe, mit Hilfe dessen die relative Höhe der Förderhilfe zu der Pickup-Walze adaptierbar ist, vorzugsweise fernbedient vom Fahrzeug oder Traktor aus, während des laufenden Arbeitens. Des Weiteren kann dieser Verstell-Mechanismus auch eine Verstellmöglichkeit der Förderhilfe in der Horizontalen umfassen, d.h. ein wahlweises Platzieren der Rotationsachse der Förderhilfe vor, annähernd gleich weit oder hinter die Rotationsachse der Pickup-Walze. Es bietet sich an, diesen Verstell-Mechanismus mittels Hydraulik-Kolben zu realisieren.
[0014] Es ist möglich, die Pickup-Walze in einer einzigen Walze auszugestalten, zugunsten einer verbesserten Anpassbarkeit an welliges Gelände kann es jedoch vorgesehen sein, die Pickup-Walze aus mehreren Teilwalzen bestehen zu lassen.
[0015] Bei zwei Teilwalzen kann an jeder Aussenseite einer Teilwalze ein Antrieb vorgesehen sein. In diesem Falle genügt ein Verbindungsgelenk zwischen den Teilwalzen, welches lediglich in der Lage ist, eine Vertikalbewegung dieses Verbindungsgelenkes entlang einer Vertikalachse bzw. eine Verschränkung der beiden Teilwalzen zuzulassen. Sofern hingegen ein einziger Antrieb für beide Teilwalzen vorgesehen ist oder sofern mehr als zwei Teilwalzen angeordnet sind, so sind Kardangelenke als Verbindungsgelenke erforderlich, mindestens einseitig teleskopisch axial verschiebbar gelagert.
[0016] Die Förderhilfe kann ebenfalls in einer einzigen Walze, oder aber auch in mehreren Teilwalzen realisiert sein. Bei der Anordnung einer einzigen, starren Pickup-Walze empfiehlt sich die Ausgestaltung der Förderhilfe in mehreren Teilwalzen, verbunden mit einem oder mehreren Gelenken, insofern, als dass ein Blockieren oder Verstopfen der Pickup-Vorrichtung bei grossen Halmgut-Knäueln vermieden wird. Die Gelenke sind in diesem Fall vorzugsweise mit einem Wegbegrenzer so limitiert, dass sie gegen den Druck eines solchen Halmgut-Knäuels zwar eine Öffnungsbewegung der Förderhilfen-Teilwalzen nach oben erlauben, aber wenn wieder ohne Druck, wieder parallel zu der Pickup-Walze ausgerichtet sind.
[0017] Im Falle der Anordnung einer Pickup-Walze, die aus mehreren und mit Gelenken miteinander verbundenen Teilwalzen besteht, so ist es bei einer entsprechenden Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung vorgesehen, die Förderhilfe symmetrisch mit Teilwalzen und sie verbindenden Gelenken auszugestalten und die Gelenkanordnungen der Pickup-Teilwalzen mit denjenigen der Förderhilfen-Teilwalzen zu koppeln. Auf diese Weise ist eine landwirtschaftliche Maschine mit einer an das Bodengelände adaptierbaren Pickup-Vorrichtung realisiert, und Förderhilfen-Teilwalzen behalten ihren optimalen Abstand zu den Pickup-Teilwalzen immer bei.
[0018] Eine erfindungsgemässe Pickup-Vorrichtung umfasst des Weiteren ein rückseitiges Leitblech, welches das Halmgut auf das quer angeordnete Förderband leitet. Darüber hinaus kann die Pickup-Vorrichtung eine Abdeckung aufweisen, die vorzugsweise halbrund ausgestaltet ist.
[0019] Die Abdeckung kann beispielsweise auf ebenfalls halbrund ausgestalteten Tragarmen lose aufgelegt sein. Mindestens zwei Tragarme sind auf jeden Fall Bestandteil des Tragrahmens einer erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung und tragen die mindestens eine Förderhilfen-Walze und, sofern so vorgesehen, den oder die Antriebe der Förderhilfe. Die Tragarme sind vorzugsweise an dem Tragrahmen mittels pendelnder Gelenke angeordnet, und weiterhin kann auch die mindestens eine Förderhilfen-Walze ebenfalls in solchen pendelnden Gelenken gelagert sein.
[0020] Eine erfindungsgemässe landwirtschaftliche Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung oder besser gesagt deren erfindungsgemässe Pickup-Vorrichtung ist vorzugsweise mit mindestens zwei Gleitkufen an ihrer Unterseite ausgestattet. Selbstverständlich kommen auch Rollen in Betracht. Sowohl Gleitkufen, als auch Rollen können optional mit Stossdämpfern angeordnet sein.
[0021] Wie in Absatz [008] bereits erwähnt, kann eine erfindungsgemässe Förderhilfe eine Walze mit einzelnen Förderelementen oder -zinken sein, aber auch ein einstückig durchgehendes Walzenprofil. Zunächst kommt also eine klassische Form in Betracht, analog zu der Pickup-Walze, mit einzelnen Förderelementen in Form von Förderzinken, die optional zwischen Abstreif-Blechen angeordnet sein können. Als weitere einzelne Förderelemente kommen im Querschnitt hakenkreuz-, stern-, windrad- oder bürstenförmige Ausformungen in Betracht. All diese Formen können als einzelne Förderelemente ausgeprägt sein, aber auch als wenige, entsprechend breit ausgestaltete Förderelemente oder gar als ein einziges, einstückiges Förderelement, das sich über die gesamte Breite der Förderhilfen-Walze erstreckt. Als eine günstige und sehr gut funktionierende Ausgestaltungsvariante hat sich ein durchgehendes Blechprofil mit vier Flügeln erwiesen. Dieses Blechprofil kann optional auch Perforationen oder Ausstanzungen oder eine glattflächige Gitterstruktur aufweisen, funktioniert aber möglicherweise deshalb besonders gut, weil die Flügel fächer- oder propellerartig einen Sog und Luftstoss erzeugen, der wiederum den Futter- bzw. Gutfluss optimiert.
[0022] Die einzelnen Förderelemente bzw. deren Förderzinken oder -flügel können optional geriffelt sein oder umgekehrt reibungsmindernd glattgeschliffen oder poliert sein, oder aber auch haftungsverbessernd oberflächenbeschichtet oder generell beschichtet oder gummiert sein.
[0023] Als Materialien, die für die Fertigung der einzelnen Förderelemente in Betracht kommen, sei vor allem rostfreier Stahl oder vielmehr Federstahl erwähnt, aber es kommen auch Kunststoffe, textilverstärkter Kautschuk, Leder, GFK und Carbon in Frage.
[0024] Eine erfindungsgemässe landwirtschaftliche Maschine oder besser gesagt deren erfindungsgemässe Pickup-Vorrichtung kann grundsätzlich mit einer mechanischen Steuerung eine exzenterförmige Bewegung der einzelnen Förderzinken aufweisen, kommt aber ganz gut mit einem zentral angeordneten und angetriebenen Rohr oder Vierkant-Rohr aus, an dem die einzelnen Förderzinken oder -flügel zentrisch oder aber auch dezentrisch versetzt angeordnet sein können.
[0025] In einer einfachen und bevorzugten Ausgestaltungsvariante umfasst die Förderhilfe ein Vierkant-Rohr, an dessen vier Seiten Gewindelöcher für die Montage von vier Förderelement-Reihen vorgesehen sind.
[0026] Es wurde allerdings beobachtet, dass eine Anordnung der Förderzinken in Reihen, üblicherweise sind dies vier, fünf oder sechs Reihen, nicht immer wirklich optimal für die Erzeugung eines schön fliessenden Futter- oder Gutflusses ist. Durch das Eingreifen am Boden aller Zinken einer Reihe auf einmal, gefolgt durch eine Pause bis zum erneuten Eingreifen der nächsten Reihe, ist der Kraftaufwand ungleichmässig bzw. der Kraftfluss zerstückelt.
[0027] Es ist somit eine zur ersten Aufgabe weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den Kraft- und Halmgutfluss gleichmässiger auszugestalten.
[0028] Die Lösung zu dieser Aufgabe ist die Anordnung eines Antriebsstranges bzw. einer oder mehrerer Pickup-Walzen mit Hilfe eines Vierkant-Rohres, welches verdreht ist. Der Verdrehungswinkel liegt in einem Bereich von 10 bis 180 Grad und beträgt vorzugsweise 90 Grad. Weiterhin vorzugsweise sind an jeder Vierkant-Seite des verdrehten Vierkant-Rohres mittels Gewindebohrungen die einzelnen Förderelemente angeordnet und bilden somit vier sich helikoidal erstreckende Förderzinken-Reihen. Oder es werden Doppelzinken montiert, die zwei helikoidale Zinkenreihen ergeben, die sich gegenüberliegen. Auf diese Weise erfolgt immer ein Bodenkontakt bzw. eine Aufnahmebewegung mehrerer Förderzinken auf einmal und dieses bleibt kontinuierlich so. Die Aufnahme erfolgt nicht mehr stossweise.
[0029] Analoge Anordnungen sind gut auch mit einem Sechskant-Rohr realisierbar. An so einem Sechskant-Rohr oder aber auch an einer klassisch ausgestalteten, runden Hauptwelle können die Förderelemente oder -zinken randomisiert oder in Blöcken angeordnet sein.
[0030] Nicht nur die Pickup-Walze oder -Walzen können durch eine solche helikoidale Anordnung der Förderelemente gekennzeichnet sein, sondern auch die Förderhilfen-Walze oder -Walzen. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, die Pickup-Walzen und die Förderhilfen-Walzen bezüglich Anordnung und Rotationsgeschwindigkeit so aufeinander abzustimmen, dass immer eine schlangenförmige Zinkenreihe einer Förderhilfen-Walze in einen Zwischenraum zwischen zwei kongruent schlangenförmigen Zinkenreihen einer Pickup-Walze eingreift. Die Möglichkeit dieser ineinander eingreifenden Anordnung der Zinkenreihen besteht natürlich auch bei den eingangs beschriebenen geraden Zinkenreihen.
[0031] Wie bereits erwähnt, kann der Antrieb einer erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung mechanisch oder elektrisch erfolgen, es ist aber bevorzugt, einen hydraulischen Antrieb zu realisieren. Sofern das Fahrzeug bzw. der Traktor mit einer hinreichend steuerbaren Hydraulik-Anlage mit genügend einzeln ansteuerbaren Einzel-Anschlüssen ausgerüstet ist, so kann idealerweise ein Einzel-Anschluss für die Steuerung der Pickup-Walze, ein zweiter für die Steuerung der Förderhilfe und ein dritter für die Steuerung des quer angeordneten Förderbandes verwendet werden. In denjenigen Fällen hingegen, in denen die Hydraulik-Anlage des Fahrzeugs oder Traktors nicht genügend Einzel-Anschlüsse aufweist, wäre eine erfindungsgemässe Pickup-Vorrichtung nicht mehr einzeln und optimal ansteuerbar.
[0032] Die Lösung dieser zur ersten Aufgabe weiteren, dritten Aufgabe besteht in der weiterhin erfindungsgemässen Integration des oder der Reservoire für das Hydrauliköl, sowie von Ölpumpenmotoren, Ölfiltern, Anschlüssen, Ventilen und Steuerung in den Dreipunkt-Anbaubock bzw. in sein Gehäuse. Eine erfindungsgemässe Pickup-Vorrichtung ist somit autark und benötigt lediglich einen Hauptantrieb, der von dem Fahrzeug bzw. Traktor abgegriffen wird. Dieser Hauptantrieb für die Ölpumpenmotoren oder einen zentralen Ölpumpenmotor der Pickup-Vorrichtung kann erst recht wieder hydraulisch sein, aber auch elektrisch oder mechanisch, indem das erforderliche Gesamt-Antriebsdrehmoment von der Haupt-Zapfwelle des Fahrzeugs oder Traktors abgegriffen wird.
[0033] Optional können die beschriebenen drei autarken Einzelsteuerungen der Pickup-Vorrichtung mit Fernbedienungen oder einem Fernbedienungs-Pult von der Fahrerkabine aus bedient werden.
[0034] Die offenbarten unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung sind hinsichtlich der nicht grundfunktionsrelevanten Merkmale beliebig miteinander kombinierbar. So sind beispielsweise alle beschriebenen Ausgestaltungsvarianten mit den beschriebenen Förderelementen oder -profilen oder mit dem beschriebenen Querförderband oder mit der pendelnden Aufhängung des Dreipunkt-Anbaubockes kombinierbar. Dieses ungeachtet eines mechanischen, elektrischen oder hydraulischen Antriebs oder einer Kombination hiervon und auch ungeachtet dessen, ob der Antrieb der Förderhilfe an den Antrieb der Pickup-Walze gekoppelt ist oder nicht. Auch der beschriebene Verstell-Mechanismus ist mit allen Ausgestaltungsvarianten kombinierbar, genauso wie die Ausgestaltungsvarianten mit Teilwalzen, sei es für die Pickup-Walze oder für die Förderhilfe oder für beides. Die gleiche reziproke Kombinierbarkeit gilt für alle Ausgestaltungsvarianten untereinander, egal, ob sie gerade oder helikoidale Zinkenreihen haben oder ob eine Hydraulik-Anlage integriert ist oder nicht.
[0035] Die vorliegende Erfindung offenbart ein Verfahren zur Schwadformung und -ablage von Futter- bzw. Halmgut mit einer wie offenbarten landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung, mit folgenden grundsätzlichen Verfahrensschritten:
[0036] Vorteile: <tb>a)<SEP>Betätigen eines ersten Rotationsantriebs einer Pickup-Walze; <tb>b)<SEP>Betätigen eines zweiten, gegenläufigen Rotationantriebs einer Förderhilfe; <tb>c)<SEP>Betätigen eines dritten Rotationsantriebs eines quer angeordneten Förderbandes; <tb>d)<SEP>falls erforderlich, Einstellen und Adaptieren der Rotationsgeschwindigkeiten der drei Rotationsantriebe zueinander; <tb>e)<SEP>falls erforderlich, Einstellen eines Höhenabstandes und eines Versatzes bezüglich der Fahrtrichtungs-Achse der Förderhilfe zu der Pickup-Walze; <tb>f)<SEP>In-Fahrt-Setzen der landwirtschaftlichen Maschine auf einer landwirtschaftlichen Fläche mit darauf liegendem Futter- bzw. Halmgut; <tb>g)<SEP>falls erforderlich, Einstellen und Adaptieren der Rotationsgeschwindigkeiten der drei Rotationsantriebe während der Fahrt; <tb>h)<SEP>falls erforderlich, Einstellen und Adaptieren des Höhenabstandes und des Versatzes bezüglich der Fahrtrichtungs-Achse der Förderhilfe zu der Pickup-Walze.
[0037] [0036] Eine erfindungsgemässe landwirtschaftliche Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung bringt folgende Vorteile: Das Futter- bzw. Halmgut wird schonend aufgenommen und schonend weiterverarbeitet. Das Futter- bzw. Halmgut ist qualitativ hochwertig, weil die eiweissreichen Blätter dran bleiben. Das Futter- bzw. Halmgut weist einen niedrigen Verschmutzungsgrad auf. Eine erfindungsgemässe Pickup-Vorrichtung kommt ohne teure Exzenterführungen aus. Es sind hohe Arbeitsgeschwindigkeiten möglich. Es findet ein gleichmässiger Futterfluss ohne Überwerfen statt. Die Maschine verstopft sich nicht so leicht. Sie ist ideal für das Wenden von Stroh und das Schwaden von beliebigen Futterarten. Obwohl sie ungesteuert ist, kommt sie ohne aggressive Zinkenstellung und harte Zinken aus. Sie funktioniert auch bergab, das Futter rollt nicht nach vorne. Es werden lockere Schwaden erzeugt, die gut nachtrocknen können. Das Futter wird auch bei schneller Fahrt nicht aufgewirbelt. Die Ablage der Schwade kann wahlweise links oder rechts erfolgen. Falls eine separate Steuerung für die Förderhilfe vorgesehen ist, findet ein steuerbares und aktives Weiterleiten des Futters statt. Eine erfindungsgemässe Pickup-Vorrichtung ist sowohl vorne, als auch hinten an einem Fahrzeug oder Traktor montierbar. Bei Frontanbau gelangt kein Staub durch den Traktor in das Futter. Der Traktor fährt nicht über das Futter drüber. Die pendelnde Aufhängung des Dreipunkt-Anbaubockes garantiert eine gute Anpassung an Bodenquerneigungen. Die Position der Förderhilfe zu der Pickup-Walze ist in zwei Achsen verstellbar, falls vorgesehen, mit einer Fernbedienung aus der Fahrerkabine heraus. Falls die Pickup-Walze in mehrere Teilwalzen aufgeteilt ist, gewährleistet die landwirtschaftliche Maschine eine gute Geländeanpassung. Mit einem Vierkant-Rohr ist eine gute und günstige Hauptwelle realisiert. Falls die helikoidale Zinkenanordnung vorgesehen ist, findet ein gleichmässiger und homogener Kraftaufwand statt. Falls vorgesehen, ist eine erfindungsgemässe landwirtschaftliche Maschine mit einer weiterhin erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung von der Hydraulik-Anlage des Traktors unabhängig. Die erfindungsgemässe Pickup-Vorrichtung zeichnet sich durch hohe Lebensdauer und geringen Wartungsaufwand aus.
[0038] Weitere oder vorteilhafte Ausgestaltungen einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung bilden die Gegenstände der abhängigen Ansprüche.
[0039] Die Bezugszeichenliste ist Bestandteil der Offenbarung.
[0040] Anhand von Figuren wird die Erfindung symbolisch und beispielhaft näher erläutert. Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Sie stellen schematische und beispielhafte Darstellungen dar und sind nicht massstabsgetreu, auch in der Relation der einzelnen Bestandteile zueinander nicht. Gleiche Bezugszeichen bedeuten das gleiche Bauteil, Bezugszeichen mit unterschiedlichen Indizes geben funktionsgleiche oder ähnliche Bauteile an.
[0041] Es zeigen dabei <tb>Fig. 1<SEP>eine schematische und perspektivische Darstellung einer beispielhaften ersten Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung bzw. einer erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung mit einer Förderhilfe; <tb>Fig. 2<SEP>eine schematische und perspektivische Rückansicht der beispielhaften ersten Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung bzw. der erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung mit einer Förderhilfe aus der Fig. 1 ; <tb>Fig. 3<SEP>eine schematische und perspektivische Darstellung einer beispielhaften zweiten Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung bzw. einer erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung mit einer Förderhilfe; <tb>Fig. 4<SEP>eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Förderhilfen-Antriebs mittels eines Vierkant-Rohres als Sitz für Förderelemente; <tb>Fig. 5<SEP>eine schematische und perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäss verdrehten Vierkant-Rohres als Sitz für die Förderelemente bzw. -zinken; <tb>Fig. 6<SEP>eine schematische Seitenansicht der zweiten Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung bzw. einer erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung mit einer Förderhilfe aus der Fig. 3 ; <tb>Fig. 7<SEP>eine schematische Seitenansicht einer dritten Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung, bei der eine Förderhilfe entlang einer Vertikal- sowie einer Horizontal-Achse verstellbar ist; <tb>Fig. 8<SEP>eine schematische Darstellung einer vierten Ausgestaltungsvariante einer weiterhin erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine mit einer Pickup-Vorrichtung, bei der sowohl die Pickup-Walze, als auch die Förderhilfen-Walze in mehrere Teilwalzen aufgeteilt ist und diese Teilwalzen mit Gelenken verbunden sind; <tb>Fig. 9a<SEP>eine schematische Seitenansicht einer ersten Ausgestaltungsvariante eines Förderelements oder -profils; <tb>Fig. 9b<SEP>eine schematische Seitenansicht einer zweiten Ausgestaltungsvariante eines Förderelements oder -profils; <tb>Fig. 9c<SEP>eine schematische Seitenansicht einer dritten Ausgestaltungsvariante eines Förderelements oder -profils; <tb>Fig. 9d<SEP>eine schematische Seitenansicht einer vierten Ausgestaltungsvariante eines Förderelements oder -profils; <tb>Fig. 10a<SEP>eine schematische Draufsicht auf einen Traktor bei einem Arbeitseinsatz mit drei erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtungen und <tb>Fig. 10b<SEP>eine schematische Draufsicht auf einen Traktor bei einem Arbeitseinsatz mit ebenfalls drei erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtungen, aber in einer leicht abgeänderten Anordnung.
[0042] In der Fig. 1 ist eine beispielhafte erste Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine 100 angedeutet bzw. eine erfindungsgemässe Pickup-Vorrichtung 200 schematisch und perspektivisch dargestellt. Eine Pickup-Walze 1 ist an einem Tragrahmen 2 der Pickup-Vorrichtung 200 so angeordnet, dass er in Drehlagern 3a und 3b um eine Horizontal-Achse HA rotieren kann. Die Pickup-Walze 1 umfasst einzelne, aufgereiht angeordnete Förderelemente 4 mit einzelnen Förderzinken 5. Diese Förderzinken 5 formen beispielsweise fünf Reihen von Förderzinken 5 aus, von denen in der vorliegenden Darstellung gerade angeordnete Zinkenreihen ZR1–ZR3sichtbar sind. Die Pickup-Walze 1 kann des Weiteren noch Abstreif-Bleche 6 umfassen und – ob auf exzentrischen Kurvenbahnen oder nicht – die einzelnen Förderelemente 4 in einer Rotation R1drehen. Ein mindestens einseitig an der Pickup-Walze 1 vorgesehener Rotationsantrieb RA1ist nicht näher dargestellt.
[0043] An dem Tragrahmen 2 sind des Weiteren zwei annähernd halbrunde Tragarme 7a und 7b angeordnet, vorzugsweise in Pendelgelenken oder sogenannten Kugelaugen-Kupplungen 8a und 8b. Vorzugsweise ebenfalls in solchen Kugelaugen-Kupplungen 8c und 8d ist eine erfindungsgemässe Förderhilfe FH in Form eines vierflächigen Blechprofils 9 angeordnet, ebenfalls drehbar in einer zu der Rotation R1gegenläufigen Rotation R2, im Folgenden Gegenrotation R2genannt. Ein Rotationsantrieb RA2, der diese Gegenrotation R2erzeugt, ist erneut nicht näher dargestellt.
[0044] Durch diese Anordnung ist gewährleistet, dass Futter- bzw. Halmgut von den Förderzinken 5 der Pickup-Walze 1 vom Boden aufgenommen, hochgehoben, anschliessend von der Förderhilfe FH bzw. dem Blechprofil 9 übernommen und weitergeleitet wird und auf ein Querförderband 10 abgelegt wird. Ein Leitblech 11 leitet über die Breite des Querförderbandes 10 hinausschiessendes Futter- bzw. Halmgut wieder auf das Querförderband 10 zurück.
[0045] Die Fig. 2 zeigt die Pickup-Vorrichtung 200 aus der Fig. 1 in einer schematischen und perspektivischen Ansicht von schräg hinten. Hierbei sind neben den bereits bekannten Komponenten eine Gleitkufe 12, sowie Stützfüsse 13a und 13b zu sehen. Die Letzteren sind in Stützfuss-Halterungen 14a und 14b höhenverstell- und mittels eines Sicherungsstiftes fixierbar. Die Stützfuss-Halterung 14b ist allerdings durch einen Dreipunkt-Anbaubock DP verdeckt, der mittels einer Pendelrohr-Aufhängung 16 in der Relation zu der Horizontal-Achse HA in einer Pendelbewegung PB um eine Pendelachse PA schwenken kann.
[0046] Des Weiteren ist in dieser Fig. 2 noch erkennbar, dass der Antrieb des Querförderbandes 10 – wahlweise das Futter- bzw. Halmgut links oder rechts ablegend, also gegen oder im Uhrzeigersinn – mittels eines Zahnriemenantriebs 15 bewerkstelligt ist. Dieser Zahnriemenantrieb 15 stellt gleichzeitig einen Rotationsantrieb RA3des Querförderbandes 10 dar.
[0047] In der Fig. 3 ist eine weitere Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung 200a schematisch und perspektivisch gezeigt, die zusammen mit einem nicht näher dargestellten Fahrzeug oder Traktor eine landwirtschaftliche Maschine 100a ergeben würde. Die überwiegende Mehrheit der Komponenten ist aus den bisherigen Fig. 1 und 2 bereits bekannt und somit lediglich mit Referenznummern mit fortlaufendem Index dargestellt.
[0048] Was diese Ausgestaltungsvariante jedoch kennzeichnet, ist eine Pickup-Walze 1a mit helikoidal angeordneten Zinkenreihen ZR4–ZR7. So wie in etwa dargestellt, kann die Verdrehung einer Zinkenreihe ZR4–ZR7ca. 90 Grad betragen.
[0049] Die Fig. 4 zeigt schematisch, dass eine weitere erfindungsgemässe landwirtschaftliche Maschine 100b bzw. eine ebenfalls erfindungsgemässe Pickup-Vorrichtung 200b dadurch gekennzeichnet sein kann, dass sie nebst den bekannten Komponenten eine Pickup-Walze 1b aufweist, die im Wesentlichen ein Vierkant-Rohr 17 umfasst. Dieses Vierkant-Rohr wiederum weist vier Vierkant-Seiten 18a–18d auf, in denen jeweils eine Gewindebohrung 19a–19d angebracht ist. Darin ist jeweils mittels einer Schraubenbefestigung mit Grover-Scheibe 20a–20d eine Förderzinke 5b–5e befestigt.
[0050] In der Fig. 5 ist schematisch dargestellt, dass eine weitere Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine 100c bzw. einer erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung 200c bzw. einer Pickup-Walze 1c ein Vierkant-Rohr 17a umfassen kann, das verdreht ist. Ein Verdrehungswinkel VW von annähernd 90 Grad kommt dadurch zustande, indem eine obere Vierkant-Seite 18e Seitenfläche und eine seitliche Vierkant-Seite 18f Unterseite wird. Auf diese Weise kann, analog zu Fig. 3 , eine helikoidale Anordnung von lediglich nur zwei gezeigten, aber an einer Gesamtlänge GL angeordneten Anzahl von Förderzinken 5f und 5g realisiert sein.
[0051] Die Fig. 6 zeigt eine weitere Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine 100d bzw. einer erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung 200d, die im Wesentlichen der Ausgestaltungsvariante aus der Fig. 3 entspricht und somit die dort bereits bekannten Komponenten nur mit fortgeführten Indizes angezeigt sind. Was diese Ausgestaltungsvariante jedoch ausmacht, ist eine in die Pickup-Vorrichtung 200d integrierte Hydraulik-Anlage 300. Hierfür ist ein Hydrauliköl-Reservoir HR innerhalb eines Gehäuses 32 eines Dreipunkt-Anbaubocks DP2vorgesehen. Des Weiteren sind ein Ölfilter 21 und drei Hydraulikpumpen HP1–HP3in das Gehäuse 32 integriert, vorzugsweise jeweils eine Hydraulik-Pumpe für die Steuerung einer Pickup-Walze 1d, einer Förderhilfe FH2sowie eines Querförderbandes 10b.
[0052] In der Fig. 7 ist eine sechste Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine 100e respektive eine erfindungsgemässe Pickup-Vorrichtung 200e mit einem Verstell-Mechanismus 400 gezeigt. Bei dieser Ausgestaltungsvariante sind ein Tragrahmen 2c und ein Tragarm 7f jeweils als Hydraulik-Kolben 22a und 22b ausgestaltet. Dadurch ist eine Förderhilfe FH3in Relation zu einer Pickup-Walze 1e entlang einer Vertikal-Achse VA höhenverstellbar und entlang einer Fahrtrichtungs-Achse FRA so einstellbar, dass die Förderhilfe FH3wahlweise in Fahrtrichtung vor, auf gleicher Höhe oder hinter der Pickup-Walze 1e angeordnet ist. Mit anderen Worten ist es möglich, einen Höhenabstand A zwischen der Förderhilfe FH3und der Pickup-Walze 1e einzustellen und aber auch einen Versatz V.
[0053] Ansonsten weist die Pickup-Vorrichtung 200e in bekannter Manier ein Drehlager 3f auf, in dem die Pickup-Walze 1e in einer Rotation R5 dreht. In einer Kugelaugen-Kupplung 8k dreht ein Blechprofil 9c in einer Gegenrotation R6gegenläufig.
[0054] Die Fig. 8 zeigt eine weitere Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen landwirtschaftlichen Maschine 100f bzw. einer erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung 200f, die sich dadurch auszeichnet, dass sowohl eine Pickup-Walze 1f als auch eine analog ausgestaltete Förderhilfe FH4in Teilwalzen 23a–23d aufgeteilt sind. Die Teilwalzen 23a und 23b der Förderhilfe FH4bzw. die Teilwalzen 23c und 23c der Pickup-Walze 1f sind jeweils mit einem Kardangelenk 24a bzw. 24b miteinander verbunden. Ein jeweils an den Teilwalzen 23b und 23d angeordneter Antrieb 25a und 25b treibt somit auch die Teilwalzen 23a und 23c an. Gleichzeitig jedoch gewährleisten die Kardangelenke 24a und 24b Auf- und Abwärtsbewegungen je nach Bodenform. Damit die Verschränkung der Teilwalzen 23a–23d stattfinden kann, sind die beiden Kardangelenke 24a und 24b mindestens an einer Seite teleskopisch verschiebbar gelagert. Des Weiteren, damit ein Höhenabstand A1zwischen den Teilwalzen 23a–23d für den Futterfluss gewahrt bleibt, sind die Wellen der Kardangelenke 24a und 24b mit wälzlagergelagerten Kupplungen 26a und 26b miteinander verbunden.
[0055] In einer weiteren Ausgestaltungsform kann die Pickup-Walze 1f eine einzige, fixe Walze sein, aber die Förderhilfe weist ein Gelenk auf. Dieses Gelenk erlaubt ebenfalls Auf- und Abwärtsbewegungen, beispielsweise für die Aufnahme besonders dicker Futterknäuel, ist aber allerdings mittels einer Begrenzung bis auf eine Horizontal-Achse HA1limitiert.
[0056] Dadurch, dass eine landwirtschaftliche Maschine mit einer weiterhin erfindungsgemässen Pickup-Vorrichtung einzeln gesteuerte Teilwalzen aufweisen kann, wäre es möglich, beim Beschreiben von Kurven die äussere Teilwalze mit einer höheren Rotationsgeschwindigkeit anzusteuern, und dadurch wiederum könnte die Futter- bzw. Halmgut-Aufnahme in den Kurven optimiert sein.
[0057] In der Fig. 9a ist ein beispielhaftes Förderelement oder -profil 4d gezeigt. Es kann also ein einzelnes Element sein, aber auch ein Profil, das sich über die gesamte Breite der Pickup-Vorrichtung erstreckt. Es kann des Weiteren sowohl für die Pickup- als auch für die Förderhilfen-Walzen vorgesehen sein. Dieses gilt für alle im Folgenden gezeigten Förderelement oder -profil-Ausgestaltungsvarianten 4d–4g.
[0058] Das Förderelement oder -profil 4d formt vier einzelne Förderzinken 5j–5m um einen Achsmittelpunkt 28a aus, die an ihren distalen Enden wiederum jeweils einen Fortsatz 27a–27d ausformen. Diese Fortsätze 27a–27d sind entgegen einer Rotation R7des Förderelementes oder -profils 4d angeordnet und sollen verhindern, dass das Futter- bzw. Halmgut an den Enden hängen bleibt.
[0059] Die Fig. 9b zeigt eine weitere Ausgestaltungsvariante eines Förderelementes oder -profils 4e, bei dem Förderzinken 5n–5q jeweils um einen Versatz V1von einem Achsmittelpunkt 28b versetzt angeordnet sind.
[0060] In der Fig. 9c ist ein sternförmiges Förderelement oder -profil 4f schematisch dargestellt, bei dem eine Rotation R9wahlweise sowohl gegen, als auch im Uhrzeigersinn stattfinden kann.
[0061] Die Fig. 9d zeigt ein windradähnliches Förderelement oder -profil 4g mit gegen eine Rotationsrichtung R10gebogenen Förderzinken 5v–5y.
[0062] In der Fig. 10a ist in einer schematischen Draufsicht gezeigt, wie ein Arbeitseinsatz einer landwirtschaftlichen Maschine 100g mit einem Traktor 29a konfiguriert sein kann. Eine Pickup-Vorrichtung 200g im Frontanbau kann gestossen werden und zwei mit einer Doppeldeichsel 30a versetzt angeordneten Pickup-Vorrichtungen 200 h und 200i gezogen werden.
[0063] Eine Arbeitsbreite AB1setzt sich zusammen aus einer landwirtschaftlichen Fläche F1, welche die Pickup-Vorrichtung 200g abräumt, vorteilhafterweise, ohne dass der Traktor 29a über Futter- bzw. Halmgut FG1drüberfährt und legt es in einer Schwade 31a beispielsweise in Fahrtrichtung FR1rechts ab. Eine landwirtschaftliche Fläche F2, mit Futter- bzw. Halmgut FG2, inklusive der Schwade 31a wird von der Pickup-Vorrichtung 200h aufgenommen und in einer Schwade 31b abgelegt. Das Gleiche gilt analog für die Pickup-Vorrichtung 200i, wobei diese ohne eine weitere Schwade nur Futter- bzw. Halmgut FG3von einer landwirtschaftlichen Fläche F3aufnehmen muss und in einer Schwade 31c ablegt. Dieses wiederum würde sich ändern, wenn die Pickup-Vorrichtung 200g durch Umstellen der Rotation ihres Querförderbandes von Rechts- auf Linksablage wechselt.
[0064] Die Fig. 10b zeigt eine optionale Konfiguration einer landwirtschaftlichen Maschine 100h, bei der an einem Traktor 29b in einer Fahrtrichtung FR2vorne in Frontanbau eine Pickup-Vorrichtung 200j und hinten, erneut versetzt angeordnet an einer Doppeldeichsel 30b, zwei Pickup-Vorrichtungen 200k und 2001 montiert sind. Bei dieser Konfiguration arbeiten die beiden hinteren Pickup-Vorrichtungen 200k und 2001 einander zu und legen eine grosse Schwade 31e mittig ab.
Bezugszeichenliste
[0065] <tb>1, 1a–1f<SEP>Pickup-Walze <tb>2, 2a–2c<SEP>Tragrahmen <tb>3a–3f<SEP>Drehlager <tb>4, 4a–4g<SEP>Förderelement, -profil <tb>5, 5a–5y<SEP>Förderzinke <tb>6, 6a<SEP>Abstreif-Blech <tb>7a–7f<SEP>Tragarm <tb>8a–8l<SEP>Kugelaugen-Kupplung <tb>9, 9a–9c<SEP>Blechprofil <tb>10, 10a–10c<SEP>Querförderband <tb>11, 11a–11c<SEP>Leitblech <tb>12, 12a–12c<SEP>Gleitkufe <tb>13a, 13b<SEP>Stützfuss <tb>14a, 14b<SEP>Stützfuss-Halterung <tb>15<SEP>Zahnriemen-Antrieb <tb>16, 16a, 16b<SEP>Pendelrohr-Aufhängung <tb>17, 17a<SEP>Vierkant-Rohr <tb>18a–18f<SEP>Vierkant-Seite <tb>19a–19d<SEP>Gewindebohrung <tb>20a–20f<SEP>Schraubenbefestigung mit Grover-Scheibe <tb>21<SEP>Ölfilter <tb>22a, 22b<SEP>Hydraulik-Kolben <tb>23a–23d<SEP>Teilwalze <tb>24a, 24b<SEP>Kardangelenk <tb>25a, 25b<SEP>Antrieb <tb>26a, 26b<SEP>wälzlagergelagerte Kupplung <tb>27a–27h<SEP>Fortsatz <tb>28a–28d<SEP>Achsmittelpunkt <tb>29a, 29b<SEP>Traktor <tb>30a, 30b<SEP>Doppeldeichsel <tb>31a–31e<SEP>Schwade <tb>32<SEP>Gehäuse von DP <tb>100, 100a–100h<SEP>landwirtschaftliche Maschine <tb>200, 200a–200l<SEP>Pickup-Vorrichtung <tb>300<SEP>Hydraulik-Anlage <tb>400<SEP>Verstell-Mechanismus <tb><SEP> <tb>A, A1<SEP>Höhenabstand <tb>AB1, AB2<SEP>Arbeitsbreite <tb>DP, DP1–DP3<SEP>Dreipunkt-Anbaubock <tb>F1–F6<SEP>landwirtschaftliche Fläche <tb>FG1–FG6<SEP>Futter- bzw. Halmgut <tb>FH, FH1–FH4<SEP>Förderhilfe <tb>FR1, FR2<SEP>Fahrtrichtung <tb>FRA<SEP>Fahrtrichtungs-Achse <tb>GL<SEP>Gesamtlänge <tb>HA, HA1<SEP>Horizontal-Achse <tb>HP1–HP3<SEP>Hydraulikpumpe <tb>HR<SEP>Hydrauliköl-Reservoir <tb>PA<SEP>Pendelachse <tb>PB<SEP>Pendelbewegung <tb>R1, R3, R5<SEP>Rotation <tb>R2, R4, R6<SEP>Gegenrotation <tb>R7–R10<SEP>Rotation von 4 <tb>RA1–RA3<SEP>Rotationsantrieb <tb>V<SEP>Versatz zwischen FH und 1 <tb>V1<SEP>Versatz zwischen 5 und 28 <tb>VA<SEP>Vertikal-Achse <tb>VW<SEP>Verdrehungswinkel <tb>ZR1–ZR7<SEP>Zinkenreihe

Claims (16)

1. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) mit mindestens einer Pickup-Vorrichtung (200, 200a–200l), wobei die Pickup-Vorrichtung (200, 200a–200l) mindestens eine in einer Rotation (R1, R3, R5) rotierbare Pickup-Walze (1, 1a–1f) mit Förderelementen (4, 4a–4g) mit Förderzinken (5, 5a–5y) zur Aufnahme von Futter- bzw. Halmgut (FG1–FG6) von einer landwirtschaftlichen Fläche (F1–F6), sowie mindestens eine in einem Höhenabstand (A, A1) und in einem Versatz (V) bezüglich einer Fahrtrichtungs-Achse (FRA) zu der Pickup-Walze (1, 1a–1f) angeordnete und in einer Gegenrotation (R2, R4, R6) rotierbare Förderhilfe (FH, FH1–FH4) umfasst.
2. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderzinken (5a, 5h, 5i) in mindestens einer helikoidalen Zinkenreihe (ZR4–ZR7) angeordnet sind.
3. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pickup-Vorrichtung (200, 200a–200l) mittels eines Dreipunkt-Anbaubockes (DP, DP1–DP3) an einem Fahrzeug oder Traktor (29a, 29b) montierbar ist und wobei mindestens eine Hydraulik-Anlage (300) mit mindestens einem Hydrauliköl-Reservoir (HR), mindestens einem Ölfilter (21) und mindestens einer Hydraulikpumpe (HP1–HP3) in ein Gehäuse (32) des Dreipunkt-Anbaubockes (DP, DP1–DP3) integriert ist.
4. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pickup-Vorrichtung (200, 200a–200l) ein Querförderband (10, 10a–10c) umfasst, das mittels eines Rotationsantriebes (RA3) wahlweise im oder gegen den Uhrzeigersinn rotierbar ist.
5. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pickup-Vorrichtung (200, 200a–200l) einen Dreipunkt-Anbaubock (DP, DP1–DP3) umfasst, der an der Pickup-Vorrichtung (200, 200a–200l), insbesondere an einem Tragrahmen (2, 2a–2c) der Pickup-Vorrichtung (200, 200a–200l) in einer Pendelrohr-Aufhängung (16, 16a, 16b) befestigt ist.
6. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Pendelrohr-Aufhängung (16, 16a, 16b) federunterstützt ist.
7. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rotationsantrieb (RA1) der Pickup-Walze (1, 1a–1f) mit einem Rotationsantrieb (RA2) der Förderhilfe (FH, FH1–FH4) gekoppelt ist.
8. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationsantrieb (RA1) der Pickup-Walze (1, 1a–1f), der Rotationsantrieb (RA2) der Förderhilfe (FH, FH1–FH4) und der Rotationsantrieb (RA3) des Querförderbandes (10, 10a–10c)
9. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsantriebe (RA1–RA3) fernbedienbar sind.
10. Landwirtschaftliche Maschine (100e) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verstell-Mechanismus (400) für die Förderhilfe (FH3) angeordnet ist und der Höhenabstand (A) sowie der Versatz (V) verstellbar ist.
11. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Pickup-Walze (1, 1a–1f) mindestens zwei Teilwalzen (23c, 23d) umfasst.
12. Landwirtschaftliche Maschine (100f) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Förderhilfe (FH4) mindestens zwei Teilwalzen (23a, 23b) umfasst und die Teilwalzen (23a–23d) mit Kardangelenken (24a, 24b) miteinander verbunden sind.
13. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderhilfe (FH, FH1–FH4) mindestens eine Förderhilfen-Walze mit einzelnen Förderelementen (4, 4a–4g) umfasst.
14. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100, 100a–100h) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderhilfe (FH, FH1–FH4) ein Förderprofil (9, 9a–9c) in Form eines Blechprofils umfasst.
15. Landwirtschaftliche Maschine (100, 100a–100h) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pickup-Walze (1, 1a–1f) und/oder die Förderhilfen ein Vierkant-Rohr (17, 17a) mit Vierkant-Seiten (18a–18f) umfasst, an denen Förderzinken (5, 5a–5y) angeordnet sind.
16. Verfahren zur Formung und Ablage von Schwaden (31a–31e) von Futter- bzw. Halmgut (FG1–FG6) mit einer landwirtschaftlichen Maschine (100, 100a–100h) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Verfahrensschritte ausgeführt werden: a) Betätigen des ersten Rotationsantriebs (RA1) der Pickup-Walze (1, 1a–1f); b) Betätigen des zweiten, gegenläufigen Rotationantriebs (RA2) der Förderhilfe (FH, FH1–FH4); c) Betätigen des dritten Rotationsantriebs (RA3) des quer angeordneten Förderbandes (10, 10a–10c); d) falls erforderlich, Einstellen und Adaptieren der Rotationsgeschwindigkeiten der drei Rotationsantriebe (RA1–RA3) zueinander; e) falls erforderlich, Einstellen eines Höhenabstandes (A, A1) und eines Versatzes (V) bezüglich der Fahrtrichtungs-Achse (FRA) der Förderhilfe (FH, FH1–FH4) zu der Pickup-Walze (1, 1a–1f); f) In-Fahrt-Setzen der landwirtschaftlichen Maschine (100, 100a–100h) auf einer landwirtschaftlichen Fläche (F1–F6) mit darauf liegendem Futter- bzw. Halmgut (FG1–FG6); g) falls erforderlich, Einstellen und Adaptieren der Rotationsgeschwindigkeiten der drei Rotationsantriebe (RA1–RA3) während der Fahrt; h) falls erforderlich, Einstellen und Adaptieren des Höhenabstandes (A, A1) und des Versatzes (V) bezüglich der Fahrtrichtungs-Achse der Förderhilfe (FH, FH1–FH4) zu der Pickup-Walze (1, 1a–1f).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP3381265A1 (de) * 2017-04-01 2018-10-03 Rahm, Andreas Fördereinrichtung für gemähtes halmgut
US20240349651A1 (en) * 2019-08-15 2024-10-24 Kuhn North America, Inc. Systems, apparatus, and related methods for use with mergers

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