CH711502A1 - Metallzargenprofil. - Google Patents

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CH711502A1
CH711502A1 CH01289/15A CH12892015A CH711502A1 CH 711502 A1 CH711502 A1 CH 711502A1 CH 01289/15 A CH01289/15 A CH 01289/15A CH 12892015 A CH12892015 A CH 12892015A CH 711502 A1 CH711502 A1 CH 711502A1
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CH01289/15A
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Halter Frank
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Keller Zargen Ag
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
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Abstract

Ein Zargenprofil (1) aus Metall erstreckt sich entlang einer Längsachse (L), wobei das Zargenprofil (1) mindestens eine Türbandfläche (2) und eine sich winklig geneigt, insbesondere rechtwinklig, dazu erstreckende Seitenfläche (3) aufweist, welche sich direkt der Türbandfläche (2) anschliesst. Mindestens eine Ausnehmung (4) erstreckt sich in die Türbandfläche (2) und die Seitenfläche (3) hinein, in welcher Ausnehmung (4) ein Bandaufnahmeteil (5) anordbar, und wobei im Bereich der Ausnehmung (4) ein Lagerbereich (6) angeordnet ist, zu welchem das Bandaufnahmeteil (5) befestigbar ist.

Description

TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein metallisches Zargenprofil, insbesondere ein Türzargenprofil oder ein Fensterzargenprofil, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und eine Zarge, insbesondere eine Türzarge oder eine Fensterzarge, nach Anspruch 13.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Metallzargen bekannt. Beispielsweise zeigt die EP 1 669 535 der Anmelderin eine Metallzarge.
[0003] Derartige Metallzarge weisen, wie in der EP 1 669 535 beschrieben ein Türband auf, an welchem ein Türblatt angeschlagen ist, so dass das Türblatt zur Metallzarge verschwenkbar ist.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0004] Ausgehend vom Stand der Technik ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Zargenteil anzugeben, dessen Türband verbessert ausgebildet ist. Insbesondere ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Zargenteil anzugeben, bei welchem ein Bandaufnahmeteil zur Lagerung einer Türe oder eines Fensters einsetzbar ist.
[0005] Diese Aufgabe löst der Gegenstand von Anspruch 1. Demgemäss erstreckt sich ein Zargenprofil aus Metall entlang einer Längsachse, wobei das Zargenprofil mindestens eine Türbandfläche und eine sich winklig geneigt, insbesondere rechtwinklig, dazu erstreckende Seitenfläche aufweist, welche sich direkt der Türbandfläche anschliesst. Es erstreckt sich mindestens eine Ausnehmung in die Türbandfläche und die Seitenfläche hinein, in welcher Ausnehmung ein Bandaufnahmeteil anordbar ist. Im Bereich der Ausnehmung ist ein Lagerbereich angeordnet, zu welchem das Bandaufnahmeteil befestigbar ist.
[0006] Durch die Anordnung der Ausnehmung im Metallzargenprofil kann ein Zargenprofil geschaffen werden, welches gegenüber dem Stand der Technik vorteilhafter ist. Insbesondere hat das Zargenprofil eine erweiterte Funktionalität indem ein beliebiges Bandaufnahmeteil eingesetzt werden kann. Beispielsweise kann das Bandaufnahmeteil speziell nach Anforderung ausgewählt werden.
[0007] Die Anordnung der Ausnehmung hat aber auch den Vorteil, dass die Lagerhaltungskosten reduziert werden können. So können Bandaufnahmeteil, welche typischerweise in Holzzargen eingesetzt werden, auch im Zusammenhang mit Metallzargen eingesetzt werden. Folglich müssen nicht mehr verschiedene Bandaufnahmeteile für Holzzargen und Metallzargen an Lager genommen werden, sondern es kann sowohl für die Holzzarge als auch für die Metallzarge ein gleichartiges Bandaufnahmeteil eingesetzt werden.
[0008] Das Bandaufnahmeteil dient im Wesentlichen der Verbindung eines Türflügels oder eines Fensterflügels zum Zargenprofil.
[0009] Der Lagerbereich ist vorzugsweise Teil des Zargenprofils oder steht mit diesem fest in Verbindung.
[0010] In Einbaulage ist die Türbandfläche im Wesentlichen parallel zur Oberfläche der Wandöffnung, in welche das Zargenprofil eingebaut wird, gerichtet. Die Seitenfläche steht dann rechtwinklig zur Oberfläche der Wandöffnung und somit parallel zur Wand, die sich der Wandöffnung anschliesst.
[0011] Vorzugsweise sind an einem Zargenprofil mit einer Länge im Bereich von 2 bis 3 Metern mindestens zwei beabstandet zueinander liegende Ausnehmungen vorhanden, so dass zwei Bandaufnahmeteile eingesetzt werden können.
[0012] Vorzugsweise liegt der Lagerbereich innerhalb der Ausnehmung. Der Lagerbereich liegt bevorzugt derart in der Ausnehmung, dass dieser bei eingesetztem Bandaufnahmeteil nicht sichtbar ist.
[0013] Vorzugsweise erstreckt der Lagerbereich rechtwinklig zur Türbandfläche gesehen sich vollständig über den entsprechenden Querschnitt der Ausnehmung. Alternativ oder zusätzlich erstreckt der Lagerbereich rechtwinklig zur Seitenfläche gesehen sich vollständig über den entsprechenden Querschnitt der Ausnehmung erstreckt. Hierdurch kann eine gute Lagerung des Bandaufnahmeteils erreicht werden.
[0014] Vorzugsweise ist der Lagerbereich im Wesentlichen eine rechteckig ausgebildete Lagerfläche, welche insbesondere parallel zur Türbandfläche orientiert ist. Über diese Lagerfläche kann das Bandaufnahmeteil dann zum Zargenprofil verbunden werden.
[0015] Vorzugsweise ist die Lagerfläche zudem abschnittsweise rechtwinklig zur Türbandfläche orientiert.
[0016] In einer anderen Ausführungsform wäre es auch denkbar, dass die Lagerungsfläche rechtwinklig zur Türbandfläche, nicht aber parallel dazu, orientiert ist.
[0017] Vorzugsweise wird der Lagerbereich durch ein Lagerelement bereitgestellt, das am Zargenprofil gegenüber der Türbandfläche und/oder der Seitenfläche angeordnet ist.
[0018] Vorzugsweise erstrecken sich von der Lagerfläche des Lagerelementes auf mindestens zwei, insbesondere drei, benachbarten Seiten Stege im Wesentlichen rechtwinklig zur Lagerfläche weg. Die Stege können dabei auch einen Teil der Lagerfläche bereitstellen oder auch nicht. Über die Stege kann das Lagerelement zum Metallzargenprofil verbunden werden.
[0019] Besonders bevorzugt schliesst sich mindestens einem der Stege ein Halteabschnitt an, mit welchem das Lagerelement zum Zargenprofil, insbesondere über eine stoffschlüssige Verbindung, befestigbar ist.
[0020] Besonders bevorzugt wird das Lagerelement über eine Schweissverbindung mit dem Metallzargenprofil verbunden.
[0021] Das Lagerelement ist vorzugsweise ebenfalls aus einem metallischen Werkstoff, vorzugsweise aus dem gleichen Werkstoff wie das Metallzargenprofil. Vorzugsweise ist das Metallzargenprofil und das Lagerelement aus Stahl. Metallzargenprofil wie auch das Lagerelement können durch ein Stanz- und/oder Biege-Verfahren hergestellt werden.
[0022] Besonders bevorzugt verfügt der Halteabschnitt über Schweissbuckel, welche für einen Buckelschweissvorgang zur Befestigung des Lagerelementes am Zargenprofil dienen.
[0023] Vorzugsweise sind im Lagerbereich eine Mehrzahl von Gewindeöffnungen angeordnet, welche der Aufnahme von Befestigungsschrauben des Bandaufnahmeteils dienen.
[0024] Vorzugsweise entspricht die Form der Ausnehmung in der Türbandfläche und/oder die Form der Ausnehmung in der Seitenfläche im Wesentlichen passgenau dem einzulegenden Bandaufnahmeteil. Hierdurch kann das Bandaufnahmeteil im Wesentlichen bündig in die Ausnehmung eingelegt werden.
[0025] Die Form der Lagerfläche kann unterschiedlich von der Form der Ausnehmung sein.
[0026] Vorzugsweise ist der Lagerbereich derart zur Türbandfläche und/oder zur Seitenfläche positioniert, dass das Bandaufnahmeteil flächenbündig mit der Türbandfläche und/oder der Seitenfläche montierbar ist.
[0027] Eine Zarge umfasst ein erstes Zargenprofil, das nach obiger Beschreibung ausgebildet ist, sowie ein zweites Zargenprofil, dass sich dem besagten ersten Zargenprofil anschliesst und das gleiche Profil ohne die Ausnehmung für das Bandaufnahmeteil aufweist, und ein drittes Zargenprofil, das sich gegenüber des ersten Zargenprofils am oberen Zargenprofil anschliesst und das gleiche Profil ohne die Ausnehmung für das Bandaufnahmeteil aufweist. In einer zweiseitigen Zarge ist das dritte Zargenprofil analog zum ersten Zargenprofil mit der Ausnehmung ausgebildet.
[0028] Eine Zargenanordnung umfasst eine Zarge nach obiger Beschreibung und pro Ausnehmung ein Bandaufnahmeteil.
[0029] Vorzugsweise umfasst die Zargenanordnung weiterhin eine Zentrierplatte pro Ausnehmung umfasst. Die Zentrierplatte dient vorzugsweise der Zentrierung des Lagerelementes bei der Montage desselben am Zargenprofil, wobei die Zentrierplatte an den Seitenwänden der Ausnehmung in der Zarge anstehen kann. Vorzugsweise erstreckt sich die Zentrierplatte derart, dass die im Lagerelement angeordneten Gewindeöffnungen von der Zentrierplatte überdecket sind, wodurch diese bei der Montage der Zarge bzw. im Rohbau, also vor Einbau des Bandaufnahmeteils, vor äusseren Einflüssen weitgehend geschützt sind. Die Zentrierplatte wird beispielsweise über Schrauben mit den Gewindeöffnungen verbunden.
[0030] Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0031] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen sind. In den Zeichnungen zeigen: <tb>Fig. 1<SEP>eine Detailansicht eines Metallzargenprofils mit eingesetztem Bandaufnahmeteil; <tb>Fig. 2<SEP>eine Detailansicht des Metallzargenprofils nach Fig. 1 mit nicht eingesetztem Bandaufnahmeteil; <tb>Fig. 3<SEP>eine Detailansicht eines Metallzargenprofils nach Fig. 1 mit eingesetzter Zentrierplatte; <tb>Fig. 4<SEP>eine Detailansicht von der Rückseite des Metallzargenprofils nach Fig. 1 ; <tb>Fig. 5<SEP>eine Detailansicht eines Lagerelementes zur Lagerung des Bandaufnahmeteils am Metallzargenprofil mit eingesetzter Zentrierplatte; und <tb>Fig. 6<SEP>die Detailansicht des Lagerelementes nach Fig. 5 mit nicht eingesetzter Zentrierplatte.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0032] In der Fig. 1 wird ein Teil eines Zargenprofil 1 aus Metall bzw. eines Metallzargenprofils 1 gezeigt. Das Zargenprofil 1 erstreckt sich entlang einer Längsachse L. Im vorliegenden Fall umfasst das Zargenprofil 1 mehrere Flächen oder Profilabschnitte. Das Zargenprofil 1 umfasst hier mindestens eine Türbandfläche 2 und eine sich daran anschliessende Seitenfläche 3. Die Seitenfläche 3 steht winklig geneigt, hier rechtwinklig zur Türbandfläche 2. Der Türbandfläche 2 schliessen sich weitere Flächen an, welche hier das Bezugszeichen 14 tragen. Die Orientierung und Funktion der weiteren Flächen 14 kann beliebig sein.
[0033] Das Zargenprofil 1 wird im Einsatz in eine Öffnung in eine Gebäudewand eingebaut. In Einbaulage erstreckt sich dabei die Türbandfläche 2 im Wesentlichen parallel zur Oberfläche der Öffnung und die Seitenfläche 3 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zur Oberfläche der Gebäudewand.
[0034] Das Zargenprofil 1 umfasst mindestens eine Ausnehmung 4, welche sich in der gezeigten Ausführungsform in die Türbandfläche 2 und die Seitenfläche 3 hinein erstreckt. Die Ausnehmung 4 durchdringt dabei das Zargenprofil 1. Es handelt sich beispielsweise um eine durch einen Stanzvorgang hergestellte Ausnehmung 4. Die Ausnehmung 4 kann auch als Öffnung bezeichnet werden.
[0035] In der Ausnehmung 4 ist ein Bandaufnahmeteil 5 anordbar. Das Bandaufnahmeteil 5 dient der Aufnahme eines Bandes eines Türflügels oder eines Fensterflügels. Das Band kann auch als Scharnier bezeichnet werden. Im Bereich der Ausnehmung 4 ist ein Lagerbereich 6 am Zargenprofil 1 angeordnet, zu welchem das Bandaufnahmeteil 5 befestigbar ist. Der Lagerbereich 6 kann durch ein mit Zargenprofil 1 in Verbindung stehendes Element, beispielsweise so wie dies unten mit dem Lagerelement 7 beschrieben wird, oder durch eine vom Zargenprofil 1 abstehendes Element, wie beispielsweise eine abgebogenen Lasche, bereitgestellt werden.
[0036] In der Fig. 1 wird das Bandaufnahmeteil 5 im in die Ausnehmung 4 eingesetzten Zustand gezeigt. In der Fig.  2 wird das Bandaufnahmeteil 5 im nicht eingesetzten Zustand gezeigt und die Form der Ausnehmung 4 wird von der Fig.  2 gut erkennbar. Der Lagerbereich 6 liegt vorzugsweise im Wesentlichen vollständig innerhalb der Ausnehmung 4. Das heisst, bei eingesetztem Bandaufnahmeteil 5 ist die Lagerfläche 6 von aussen her nicht sichtbar.
[0037] Im vorliegenden Fall erstreckt der Lagerbereich 6 rechtwinklig zur Türbandfläche 2 gesehen sich vollständig über den Querschnitt der Ausnehmung 4. Weiter ist der Lagerbereich 6 im Wesentlichen parallel zur Türbandfläche 2 und beabstandet zu dieser orientiert. Der Lagerbereich 6 liegt dabei in einem Abstand zur Türbandfläche 3 und ist zur Türbandfläche 2 also nach hinten versetzt. Im vorliegenden Fall umfasst der Lagerbereich 6 eine im Wesentlichen rechtwinklig ausgebildete Lagerfläche, die parallel zur Türbandfläche 2 orientiert ist. Der Lagerbereich beziehungsweise die Lagerfläche kann aber auch anders orientiert sein.
[0038] In der gezeigten Ausführungsform umfasst der Lagerbereich eine Vielzahl von Gewindeöffnungen 12, welche der Aufnahme von Schrauben 13 dienen, über welche das Bandaufnahmeteil 2 zum Lagerbereich 6 fixiert wird. Die Gewindeöffnungen 12 ragen durch die Lagerfläche in das Lagerelement 7 ein bzw. durch dieses hindurch.
[0039] In der Fig. 3 wird eine weitere Ansicht des Zargenprofils 1 gezeigt. Hier liegt in der Ausnehmung 4 eine Zentrierplatte 16. Pro Ausnehmung ist also eine Zentrierplatte 16 angeordnet. Die Zentrierplatte 16 erstreckt sich flächig über das Lagerteil 7 und stellt bei Positionierungshilfe für das Lagerteil 7 bereit. Die Zentrierplatte 16 steht über Schrauben 13 mit den Gewindeöffnungen 12 des Lagerteils in Verbindung. Die Zentrierplatte 16 schützt überdies die Gewindeöffnungen 12 vor Schmutz, Farbe, etc. vor dem Einbau des Bandaufnahmeteils 2.
[0040] Die Fig. 4 zeigt eine Rückansicht des Zargenprofils 1. In dieser Ansicht wird das Lagerelement 7, durch welches der Lagerbereich 6 bereitgestellt wird, gezeigt. Das Lagerelement 7 wird gegenüber der Türbandfläche 2 und/oder der Seitenfläche 2 am Zargenprofil 1 befestigt. Gegenüber heisst, dass das Lagerelement 7 auf der rückwärtigen Seite, die Einbaulage zwischen Gebäudeöffnung und Zargenprofil 1 zu liegen kommt, angeordnet ist. Somit ist das Lagerelement 7 im eingebauten Zustand nicht sichtbar.
[0041] Das Lagerelement 7 stellt also im Wesentlichen den Lagerbereich 6 bereit. Das Lagerelement 7 wird auch in der Fig.  2 ansatzweise gezeigt.
[0042] In der Fig. 5 wird das Lagerelement 7 mit der Zentrierplatte 16 gezeigt. In der Fig. 6 wird das Lagerelement ohne die Zentrierplatte gezeigt.
[0043] Anhand der Fig. 2 bis 6 wird nun die Ausbildung des Lagerelementes 7 genauer erläutert. Von der Lagerfläche 6 des Lagerelementes 7 erstrecken sich auf drei benachbarten Seiten Stege 8. Die Stege 8 sind dabei im Wesentlichen rechtwinklig zur Lagerfläche 6 orientier und erstrecken sich von der Lagerfläche 6 weg. An zwei gegenüberliegenden Stegen 8 ist ein Halteabschnitt 9 angeformt. Über den Halteabschnitt 9 kann das Lagerelement zum Zargenprofil 1 befestigt werden. Vorzugsweise ist die Befestigung über eine stoffschlüssige Verbindung, insbesondere über eine Schweissverbindung, gelöst.
[0044] Der Halteabschnitt 9 verfügt in den gezeigten Ausführungsformen über Schweissbuckel 10. Die Schweissbuckel 10 sind beispielsweise eine Prägung im Halteabschnitt 9. Über die Schweissbuckel 10 kann das Lagerelement 7 am Zargenprofil 1 mittels eines Buckelschweissverfahrens angeschweisst werden.
[0045] Die Form der Ausnehmung 4 in der Türbandfläche 2 und die Form der Ausnehmung 4 der Seitenfläche 3 ist derart, dass das einzulegende Bandaufnahmeteil 5 im Wesentlichen bündig zu der Türbandfläche 2 und der Ausnehmung 4 eingelegt sind. Das heisst, dass die Form der Ausnehmung 4 in der Türbandfläche 2 und die Form der Ausnehmung 4 in der Seitenfläche 3 im Wesentlichen passgenau dem einzulegenden Bandaufnahmeteil 5 entspricht. Der Lagerbereich 6 ist dabei derart positioniert, dass das Bandaufnahmeteil 5 mit seinen Oberflächen 18 im Wesentlichen flächenbündig mit der Türbandfläche 2 und der Seitenfläche 3 montierbar ist.
[0046] Eine Zarge, welche in den Figuren nicht dargestellt ist, umfasst ein erstes Zargenprofil, welches gemäss den Fig.  1 bis 6 ausgebildet ist. Dem ersten Zargenprofil 1 schliesst sich dann ein zweites Zargenprofil an. Dem zweiten Zargenprofil schliesst sich dann gegenüber des ersten Zargenprofils 1 ein drittes Zargenprofil an. Alle Zargenprofile weisen bezüglich der Form das gleiche Profil auf. Das zweite Zargenprofil weist aber nicht die Ausnehmung 4 für das Bandaufnahmeteil auf. Es kann aber andere Funktionen, wie beispielsweise eine Öffnung für einen Türriegel aufweisen. Das dritte Zargenprofil kann mit oder ohne die Ausnehmung 4 ausgebildet sein. In der Einbaulage steht dann das erste Zargenprofil mit den Ausnehmungen im Wesentlichen in der Vertikalen, das zweite Zargenprofil verläuft in der Horizontalen und das dritte Zargenprofil verläuft dann wiederum parallel zum ersten Zargenprofil in der Vertikalen.
[0047] Pro Ausnehmung im ersten Zargenprofil 1 ist in der Zarge jeweils eine Bandaufnahmeteil 5 angeordnet. Vorzugsweise sind pro Türzarge zwei oder drei Ausnehmungen, somit also auch zwei oder drei Bandaufnahmeteile 5 angeordnet. Die Ausnehmungen 4 liegen beabstandet zueinander.
[0048] Das Bandaufnahmeteil 5 kann beliebig ausgebildet sein. In der gezeigten Ausführungsform umfasst das Bandaufnahmeteil 5 eine Mehrzahl von Befestigungsöffnungen 19. Durch jeweils eine Befestigungsöffnung 19 kann die Schraube 13 zur Befestigung des Bandaufnahmeteils 5 auf dem Lagerbereich 6 hindurch geführt werden. Weiter umfasst das Bandaufnahmeteil 5 einen Aufnahmebereich 20, hier eine rechteckige Öffnung, über welchen Teile eines Türbandes befestigbar sind.
[0049] Der Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt in der Tatsache, dass durch die Anordnung der Ausnehmung 4 im Zargenprofil 1 in die Ausnehmung 4 ein standardisiertes Bandaufnahmeteil 5 eingesetzt werden kann. Somit kann der Installateur die Zahl der an Lager zu nehmenden Bandaufnahmeteile 5 reduzieren.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0050] <tb>1<SEP>Zargenprofil <tb>2<SEP>Türbandfläche <tb>3<SEP>Seitenfläche <tb>4<SEP>Ausnehmung <tb>5<SEP>Bandaufnahmeteil <tb>6<SEP>Lagerbereich, Lagerfläche <tb>7<SEP>Lagerelement <tb>8<SEP>Stege <tb>9<SEP>Halteabschnitt <tb>10<SEP>Schweissbuckel <tb>12<SEP>Gewindeöffnungen <tb>13<SEP>Befestigungsschrauben <tb>14<SEP>weitere Flächen <tb>16<SEP>Zentrierplatte <tb>17<SEP>Rückseite <tb>18<SEP>Oberfläche <tb>19<SEP>Befestigungsöffnungen <tb>20<SEP>Aufnahmebereich <tb>L<SEP>Längsachse

Claims (15)

1. Zargenprofil (1) aus Metall, welches Zargenprofil (1) sich entlang einer Längsachse (L) erstreckt, wobei das Zargenprofil (1) mindestens eine Türbandfläche (2) und eine sich winklig geneigt, insbesondere rechtwinklig, dazu erstreckende Seitenfläche (3) aufweist, welche sich direkt der Türbandfläche (2) anschliesst, wobei sich mindestens eine Ausnehmung (4) in die Türbandfläche (2) und die Seitenfläche (3) hinein erstreckt, in welcher Ausnehmung (4) ein Bandaufnahmeteil (5) anordbar, und wobei im Bereich der Ausnehmung (4) ein Lagerbereich (6) angeordnet ist, zu welchem das Bandaufnahmeteil (5) befestigbar ist.
2. Zargenprofil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbereich (6) innerhalb der Ausnehmung (4) liegt.
3. Zargenprofil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbereich (6) rechtwinklig zur Türbandfläche (2) gesehen sich vollständig über den entsprechenden Querschnitt der Ausnehmung (4) erstreckt und/oder dass der Lagerbereich (6) rechtwinklig zur Seitenfläche (3) gesehen sich vollständig über den entsprechenden Querschnitt der Ausnehmung (4) erstreckt.
4. Zargenprofil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbereich (6) im Wesentlichen eine rechteckig ausgebildete Lagerfläche ist, welche vorzugsweise parallel zur Türbandfläche (2) orientiert ist.
5. Zargenprofil (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerfläche abschnittsweise rechtwinklig zur Türbandfläche (2) orientiert ist.
6. Zargenprofil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbereich (6) durch ein Lagerelement (7) bereitgestellt wird, das am Zargenprofil (1) gegenüber der Türbandfläche (2) und/oder der Seitenfläche (2) angeordnet ist.
7. Zargenprofil (1) nach Anspruch 5 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Lagerfläche (6) des Lagerelementes (7) sich auf mindestens zwei, insbesondere drei, benachbarten Seiten Stege (8) im Wesentlichen rechtwinklig zur Lagerfläche (6) weg erstrecken.
8. Zargenprofil (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich an mindestens einem der Stege (8) ein Halteabschnitt (9) anschliesst, mit welchem das Lagerelement (7) zum Zargenprofil (1), insbesondere über eine stoffschlüssige Verbindung, befestigbar ist.
9. Zargenprofil (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (9) über Buckelschweissnocken (10) verfügt.
10. Zargenprofil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Lagerbereich (6) eine Mehrzahl von Gewindeöffnungen (12) angeordnet sind, welche der Aufnahme von Befestigungsschrauben (13) des Bandaufnahmeteils (5) dienen.
11. Zargenprofil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der Ausnehmung (4) in der Türbandfläche (2) und/oder die Form der Ausnehmung (4) in der Seitenfläche (3) im Wesentlichen passgenau dem einzulegenden Bandaufnahmeteil (5) entspricht.
12. Zargenprofil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbereich (6) derart positioniert ist, dass das Bandaufnahmeteil (5) flächenbündig mit der Türbandfläche (2) und/oder der Seitenfläche (3) montierbar ist.
13. Zarge umfassend ein erstes Zargenprofil (1), das nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist, sowie ein zweites Zargenprofil, dass sich dem besagten ersten Zargenprofil anschliesst und das gleiche Profil ohne die Ausnehmung für das Bandaufnahmeteil aufweist, und ein drittes Zargenprofil, das sieh gegenüber des ersten Zargenprofils am oberen Zargenprofil anschliesst, wobei das dritte Zargenprofil das gleiche Profil ohne die Ausnehmung für das Bandaufnahmeteil aufweist oder wobei das dritte Zargenprofil gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
14. Zargenanordnung umfassend eine Zarge nach Anspruch 13 und pro Ausnehmung ein Bandaufnahmeteil.
15. Zargenanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zargenanordnung weiterhin eine Zentrierplatte (16) pro Ausnehmung umfasst.
CH01289/15A 2015-09-08 2015-09-08 Metallzargenprofil. CH711502A1 (de)

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