CH711691A1 - Spindel für eine Arbeitsstelle einer Textilmaschine mit einer Trennvorrichtung. - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spindel (1) für eine Arbeitsstelle einer Textilmaschine, insbesondere einer Ringspinnmaschine, mit einem Schaft (2) zum Aufnehmen einer Hülse, die durch Aufwickeln eines Fadens zu einem Kops (3) wird, und einer Trennvorrichtung (5) zum Trennen des Fadens beim Abziehen des Kopses (3) von der Spindel (1), wobei die Trennvorrichtung (5) eine Aussparung (11) zum Umschliessen der Spindel (1) bzw. des Schafts (2), einen an die Aussparung (11) angrenzenden Innenbereich (12) und einen Trennbereich (10) aufweist. Erfindungsgemäss weist der Innenbereich (12) der Trennvorrichtung (5) mindestens einen Klemmbereich (13) zum Klemmen der Trennvorrichtung (5) an der Spindel (1) bzw. am Schaft (2) auf. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Trennvorrichtung (5) zum Trennen eines Fadens beim Abziehen eines Kopses (3) von einer Spindel (1) gemäss der vorangegangenen Beschreibung sowie eine Ringspinnmaschine mit einer Mehrzahl von Arbeitsstellen, wobei jede Arbeitsstelle eine Spindel (1) gemäss der vorangegangenen Beschreibung aufweist.
Description
Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spindel für eine Arbeitsstelle einer Textilmaschine, insbesondere einer Ringspinnmaschine, mit einem Schaft zum Aufnehmen einer Hülse, die durch Aufwickeln eines Fadens zu einem Kops wird, und einer Trennvorrichtung zum Trennen des Fadens beim Abziehen des Kopses von der Spindel, wobei die Trennvorrichtung eine Aussparung zum Umschliessen des Schafts, einen an die Aussparung angrenzenden Innenbereich und einen Trennbereich aufweist. Die Erfindung betrifft ferner eine Trennvorrichtung zum Trennen eines Fadens beim Abziehen eines Kopses von einer Spindel sowie eine Ringspinnmaschine mit einer Mehrzahl von Arbeitsstellen, wobei jede Arbeitsstelle eine Spindel mit einer Trennvorrichtung zum Trennen eines Fadens beim Abziehen eines Kopses von der Spindel aufweist.
[0002] Ringspinnspindeln mit einer Trennvorrichtung zum Trennen eines Abspinnfadens beim Abziehen eines Kopses sind wohlbekannt, beispielsweise aus der EP 911 434 B1. Dabei wird die Trennvorrichtung mit einem Bund auf dem Spindeloberteil geführt und mit einer Nase, die hinter eine Nut im Spindeloberteil einfällt, auf dem Spindeloberteil festgelegt. Diese Form der Befestigung setzt aber eine Nut im Spindeloberteil voraus, die bekanntlich nur wenige spezielle Spindeln aufweisen. Für alle anderen Spindeln kann man diese Trennvorrichtung also nicht gebrauchen.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Spindel mit einer dazugehörigen Trennvorrichtung zu schaffen, wobei die Trennvorrichtung möglichst einfach auf der Spindel befestigbar ist.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Spindel mit einem Schaft und einer Trennvorrichtung, eine Trennvorrichtung sowie eine Ringspinnmaschine mit einer Mehrzahl von Arbeitsstellen, die jeweils eine Spindel mit einer Trennvorrichtung aufweisen, mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche.
[0005] Vorgeschlagen wird eine Spindel für eine Arbeitsstelle einer Textilmaschine, insbesondere einer Ringspinnmaschine. Dabei weist die Spindel einen Schaft zum Aufnehmen einer Hülse auf. Auf die Hülse wird ein Faden aufgewickelt, so dass die Hülse zu einem Kops wird. Ausserdem weist die Spindel eine Trennvorrichtung auf. Diese trennt den Faden beim Abziehen des Kopses von der Spindel, damit der Kops frei abgenommen werden und der an der Textilmaschine verbliebene Faden auf eine neue Hülse aufgewickelt werden kann.
[0006] Die Trennvorrichtung weist eine Aussparung zum Umschliessen der Spindel, insbesondere des Schafts, auf, so dass sie um die Spindel bzw. den Schaft herum zum Liegen kommen kann. An diese Aussparung grenzt ein Innenbereich an. Des Weiteren weist die Trennvorrichtung einen Trennbereich auf, an dem der Faden letztlich getrennt wird.
[0007] Erfindungsgemäss weist der Innenbereich der Trennvorrichtung mindestens einen Klemmbereich auf. Mit diesem Klemmbereich wird die Trennvorrichtung an der Spindel, insbesondere am Schaft, geklemmt. Durch die Klemmung wird die Trennvorrichtung fest an der Spindel bzw. am Schaft der Spindel befestigt. Ausserdem muss die Spindel keine spezielle Befestigungsvorrichtung aufweisen, da die Klemmung an einer herkömmlichen Spindel bzw. einem herkömmlichen Schaft möglich ist. Schliesslich ist es dank der Klemmung auch einfach möglich, die Trennvorrichtung auszutauschen, beispielsweise, wenn sie stumpf geworden ist.
[0008] Vorteilhafterweise ist der mindestens eine Klemmbereich kreisförmig. Dabei muss, damit eine Klemmung möglich ist, der Durchmesser des kreisförmigen Klemmbereichs kleiner oder gleich einem Durchmesser der Spindel bzw. des Schafts an einem unteren Ende des Schafts, wo die Trennvorrichtung üblicherweise befestigt wird, sein. Da ein kreisförmiger Klemmbereich auf dem ganzen Umfang der Spindel klemmt, ist so eine besonders starke Befestigung der Trennvorrichtung möglich.
[0009] Es sind aber auch andere Formen des mindestens einen Klemmbereichs möglich. Dann ist es vorteilhaft, wenn der Durchmesser eines in den mindestens einen Klemmbereich einbeschriebenen Kreises, also des grössten Kreises, der in die Aussparung passt, kleiner oder gleich dem Durchmesser des unteren Endes des Schafts ist. Hierdurch kann eine kräftige Klemmung gewährleistet werden.
[0010] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist die Trennvorrichtung einen Schlitz auf. Dabei ist das eine Ende des Schlitzes an der Aussparung angeordnet. Durch den Schlitz wird eine grössere Verformung der Trennvorrichtung möglich gemacht, die wiederum eine bessere Klemmung ermöglicht.
[0011] Ferner ist es von Vorteil, wenn der Trennbereich einen kreisförmigen Rand, Zacken und/oder Vorsprünge aufweist. Die besondere Ausgestaltung des Trennbereichs kann dabei auf die weiteren Merkmale der Spindel, beispielsweise die Geometrie einer Klemmkrone, aber auch auf die Eigenschaften des zu verwendenden Fadens angepasst werden.
[0012] Vorteilhaft ist es, wenn der kreisförmige Rand, die Zacken und/oder Vorsprünge zumindest teilweise scharf sind. Durch scharfe Elemente kann der Faden nämlich noch leichter getrennt werden.
[0013] Es ist auch vorteilhaft, wenn die Trennvorrichtung einteilig ausgebildet ist. Zum einen ermöglicht dies eine günstige Produktion der Trennvorrichtung, zum anderen macht es sie robuster. Vorteilhafterweise ist die Trennvorrichtung dabei aus Metall. Dies lässt sich problemlos schleifen, bringt aber auch die für die Klemmung nötige Elastizität mit.
[0014] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist die Spindel eine an den Schaft angrenzende Spindelbasis auf und der Trennbereich hat einen Aussendurchmesser, der kleiner oder gleich einem Durchmesser der Spindelbasis ist. Dadurch steht der Trennbereich hinter der Spindelbasis zurück und die Verletzungsgefahr für Bedienpersonal, zum Beispiel durch Schneiden an scharfen Elementen, ist deutlich reduziert.
[0015] Um den Faden besser zu positionieren, weist die Spindelbasis Einkerbungen auf. Dann ist es von Vorteil, wenn der Aussendurchmesser des Trennbereichs grösser oder gleich einem von den Gründen der Einkerbungen gebildeten Innendurchmesser ist. Somit kann der Faden in Kontakt mit dem Trennbereich kommen und getrennt werden.
[0016] Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn die Spindelbasis eine Klemmkrone ist. Kurz bevor der Kops abgenommen werden soll werden noch einige Windungen vom Faden auf die Klemmkrone gewickelt und dort fixiert. Wird der Kops dann von der Spindel abgenommen, läuft der Faden über den Trennbereich und wird durchtrennt. Bei einer entsprechenden Ausbildung der Klemmkrone kann die Trennvorrichtung auch an dieser Klemmkrone geklemmt sein.
[0017] Ferner wird eine Trennvorrichtung zum Trennen eines Fadens beim Abziehen eines Kopses von einer oben beschriebenen Spindel vorgeschlagen. Dabei weist die Spindel einen Schaft auf und die Trennvorrichtung umfasst eine Aussparung zum Umschliessen der Spindel bzw. des Schafts, einen an diese Aussparung angrenzenden Innenbereich und einen Trennbereich. Erfindungsgemäss weist dabei der Innenbereich mindestens einen Klemmbereich zum Klemmen der Trennvorrichtung an der Spindel bzw. am Schaft auf. Durch diese Klemmung kann die Trennvorrichtung problemlos an der Spindel befestigt werden, ohne dass die Spindel spezielle Merkmale aufweisen muss.
[0018] Vorteilhafterweise ist dieser mindestens eine Klemmbereich kreisförmig. Da ein kreisförmiger Klemmbereich auf dem ganzen Umfang der Spindel klemmt, ist so eine besonders starke Befestigung der Trennvorrichtung an der Spindel bzw. am Schaft möglich.
[0019] Ferner ist es von Vorteil, wenn die Trennvorrichtung einen Schlitz aufweist, dessen eines Ende an der Aussparung angeordnet ist. Durch den Schlitz wird eine grössere Verformung der Trennvorrichtung möglich gemacht, die wiederum eine bessere Klemmung ermöglicht.
[0020] Es ist auch vorteilhaft, wenn der Schlitz mindestens eine Ecke aufweist. In seltenen Fällen ist es möglich, dass der Faden entlang eines durchgängigen geraden Schlitzes bis an den Schaft der Spindel gezogen wird, wo erschwer entfernt werden kann. Durch die mindestens eine Ecke im Schlitz bleibt der Faden normalerweise an der ersten Ecke hängen und kann nicht bis zum Schaft Vordringen, lässt sich also im Weiteren leichter entfernen, beziehungsweise entfernt sich durch die Zentrifugalkraft von alleine.
[0021] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Trennbereich einen kreisförmigen Rand, Zacken und/ oder Vorsprünge auf. Je nach besonderen Merkmalen der Spindel und Art des Fadens eignen sich einige Formen der Trennbereiche besser als andere zum Trennen des Fadens.
[0022] Vorteilhaft ist es, wenn der kreisförmige Rand, die Zacken und/oder Vorsprünge zumindest teilweise scharf sind. Durch scharfe Elemente kann der Faden nämlich noch leichter getrennt werden.
[0023] Es ist auch vorteilhaft, wenn die Trennvorrichtung einteilig ausgebildet ist. Zum einen ermöglicht dies eine günstige Produktion der Trennvorrichtung, zum anderen macht es sie robuster. Vorteilhafterweise ist die Trennvorrichtung dabei aus Metall. Dies lässt sich problemlos schleifen, bringt aber auch die für die Klemmung nötige Elastizität mit. Vorteilhaft ist es auch, wenn die Trennvorrichtung durch Stanzen hergestellt wird, da dies kostengünstig und in der nötigen Genauigkeit machbar ist.
[0024] Ausserdem wird eine Ringspinnmaschine mit einer Mehrzahl von Arbeitsstelle vorgeschlagen. Dabei weist jede Arbeitsstelle eine Spindel mit einer Trennvorrichtung zum Trennen eines Fadens beim Abziehen eines Kopses von der Spindel auf. Erfindungsgemäss ist dabei die Spindel wie oben beschrieben ausgebildet. Eine der Spindel zugeordnete Trennvorrichtung kann dabei einfach auf der Spindel befestigt werden und auch leicht ausgetauscht werden, wenn sie stumpf ist oder eine andere, auf einen anderen Faden abgestimmte, Trennvorrichtung verwendet werden soll.
[0025] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Spindel,
Fig. 2a eine Seitenansicht einer Klemmkrone im offenen Zustand,
Fig. 2b eine Seitenansicht der Klemmkrone aus Fig. 2a im geschlossenen Zustand,
Fig. 3a eine Draufsicht einer Trennvorrichtung,
Fig. 3b eine Draufsicht der Trennvorrichtung aus Fig. 3a auf dem Klemmkranz,
Fig. 4a eine Draufsicht einer weiteren Trennvorrichtung, und Fig. 4b eine Draufsicht einer weiteren Trennvorrichtung.
[0026] Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Spindel 1. Auf einem Schaft 2 der Spindel 1 befindet sich ein Kops 3. Angrenzend an den Schaft 2 der Spindel 1 befindet sich eine Klemmkrone 4. Auf dem Schaft 2 ist ausserdem - hier kaum sichtbar - eine Trennvorrichtung 5 angeordnet.
[0027] Fig. 2a zeigt die Klemmkrone 4 detaillierter, hier im offenen Zustand, wie er kurz vor dem Abnehmen des Kopses 3 von der Spindel 1 vorliegt. Dabei wurde eine Klemmhülse 6 heruntergezogen, so dass ein Unterwindbereich 7 offen ist. Es werden nun einige Wicklungen Faden auf den Unterwindbereich 7 aufgewickelt. Zwischen dem Kops 3 und dem Unterwindbereich 7 läuft der Faden durch Einkerbungen eines Klemmkranzes 8 und dabei auch über die Trennvorrichtung 5.
[0028] Es wird dann, wie in Fig. 2b gezeigt, die Klemmhülse 6 wieder in die obere Stellung bewegt, so dass der Faden fest in der Klemmkrone 4 eingeklemmt ist. Wird nun der Kops 3 von der Spindel 1 abgezogen, wird der über die Trennvorrichtung 5 laufende Faden durch die Trennvorrichtung 5 getrennt.
[0029] Fig. 3a zeigt eine Draufsicht der Trennvorrichtung 5 auf dem Klemmkranz 8. Von Einkerbungen 9 des Klemmkranzes 8 wurden der Übersichtlichkeit halber nur zwei mit Bezugszeichen versehen. Der Durchmesser eines Trennbereichs 10 der Trennvorrichtung 5 ist dabei kleiner als der Aussendurchmesser des Klemmkranzes 8, was aus Sicherheitsgründen für das Bedienpersonal von Vorteil ist. Die Trennvorrichtung 5 ragt aber über die Einkerbungen 9 des Klemmkranzes 8 hinaus, so dass ein sich in einer Einkerbung 9 befindlicher Faden getrennt werden kann.
[0030] Fig. 3b zeigt eine Draufsicht der Trennvorrichtung 5. Der Trennbereich 10 ist hier geschärft, um ein besseres Abtrennen des Fadens zu ermöglichen. Die Aussparung 11, die vom Innenbereich 12 der Trennvorrichtung 5 begrenzt wird, ist hier kreisförmig gestaltet, mit einem Durchmesser, der etwas kleiner ist als ein Durchmesser des Schaftes am unteren Ende des Schaftes. In diesem Fall ist der Innenbereich 12 gleich dem Klemmbereich 13. Durch den Schlitz 14 in der Trennvorrichtung 5 biegt sich die Trennvorrichtung 5 leicht auf, wenn sie auf den Schaft geschoben wird, und klemmt die Trennvorrichtung 5 fest auf den Schaft.
[0031] Fig. 4a zeigt eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Trennvorrichtung 15. Bei der nachfolgenden Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels werden für Merkmale, die im Vergleich zum in Fig. 3b dargestellten ersten Ausführungsbeispiel in ihrer Ausgestaltung und/oder Wirkweise identisch und/oder zumindest vergleichbar sind, gleiche Bezugszeichen verwendet. Sofern diese nicht nochmals detailliert erläutert werden, entspricht deren Ausgestaltung und/ oder Wirkweise der Ausgestaltung und Wirkweise der vorstehend bereits beschriebenen Merkmale.
[0032] Im Vergleich zu der Trennvorrichtung aus Fig. 3b unterscheidet sich diese Trennvorrichtung 15 in der Ausgestaltung des Trennbereichs 16. Hier ist eine Vielzahl von geschärften Zacken 17 vorgesehen, die den Faden zuverlässig trennen können.
[0033] Ausserdem weist der Schlitz 18 zwei Ecken 19 auf. Sollte der Faden in den Schlitz hineingezogen werden, so bleibt er an den Ecken 19 hängen und verhindert wirkungsvoll, dass der Faden bis zum Schaft der Spindel vordringt.
[0034] Fig. 4b zeigt eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Trennvorrichtung 20. Bei der nachfolgenden Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels werden für Merkmale, die im Vergleich zum in Fig. 3b dargestellten ersten Ausführungsbeispiel in ihrer Ausgestaltung und/oder Wirkweise identisch und/oder zumindest vergleichbar sind, gleiche Bezugszeichen verwendet. Sofern diese nicht nochmals detailliert erläutert werden, entspricht deren Ausgestaltung und/ oder Wirkweise der Ausgestaltung und Wirkweise der vorstehend bereits beschriebenen Merkmale.
[0035] In diesem Ausführungsbeispiel sind für den Trennbereich 21 Vorsprünge 22 vorgesehen, die an ihren Seiten 23 geschärft sind. Solche Vorsprünge 22 eignen sich insbesondere zum Trennen von Fäden, wenn, nachdem der Kops etwas von der Spindel abgehoben wurde, die Spindel noch einmal kurz gedreht wird. Dann wird der Faden an einer geschärften Seite 23 vorbeigezogen und durchtrennt.
[0036] Ausserdem weist die Trennvorrichtung 20 einen besonders gestalteten Innenbereich 24 auf, der drei separate Klemmbereiche 25 aufweist. Auch die Klemmung mit diesen drei Klemmbereichen 25 ist sehr effektiv und es kann auf das Anbringen eines Schlitzes verzichtet werden.
[0037] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine Kombination der Merkmale, auch wenn diese in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen dargestellt und beschrieben sind.
Legende [0038] 1 Spindel 2 Schaft 3 Kops 4 Klemmkrone 5 Trennvorrichtung 6 Klemmhülse
Claims (16)
1. Spindel für eine Arbeitsstelle einer Textilmaschine, insbesondere einer Ringspinnmaschine, mit einem Schaft (2) zum Aufnehmen einer Hülse, die durch Aufwickeln eines Fadens zu einem Kops (3) wird, und einer Trennvorrichtung (5; 15; 20) zum Trennen des Fadens beim Abziehen des Kopses (3) von der Spindel (1), wobei die Trennvorrichtung (5; 15; 20) eine Aussparung (11) zum Umschliessen des Schafts (2), einen an die Aussparung (11) angrenzenden Innenbereich (12; 24) und einen Trennbereich (10; 16; 21) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbereich (12; 24) der Trennvorrichtung (5; 15; 20) mindestens einen Klemmbereich (13; 25) zum Klemmen der Trennvorrichtung (5; 15; 20) an der Spindel (1), insbesondere am Schaft (2), aufweist.
2. Spindel nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet dass der mindestens eine Klemmbereich (13; 25) kreisförmig ist und der Durchmesser des kreisförmigen Klemmbereichs (13) kleiner oder gleich einem Durchmesser eines unteren Endes der Spindel (1), insbesondere des Schafts (2) ist.
3. Spindel nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmessereines in den mindestens einen Klemmbereich (13; 25) einbeschriebenen Kreises kleiner oder gleich dem Durchmesser des unteren Endes der Spindel (1), insbesondere des Schafts (2) ist.
4. Spindel nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (5; 15; 20) einen Schlitz (14; 18) aufweist, dessen eines Ende an der Aussparung (11) angeordnet ist.
5. Spindel nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennbereich (10; 16; 21) einen kreisförmigen Rand, Zacken (17) und/oder Vorsprünge (22) aufweist, der bzw. die vorzugsweise zumindest teilweise scharf sind.
6. Spindel nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (5; 15; 20) einteilig, vorzugsweise aus Metall, ausgebildet ist.
7. Spindel nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine an den Schaft (2) angrenzende Spindelbasis (4) vorgesehen ist und der Trennbereich (10; 16; 21) einen Aussendurchmesser aufweist, der kleiner oder gleich einem Durchmesser der Spindelbasis (4) ist.
8. Spindel nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelbasis (4) Einkerbungen (9) aufweist und der Aussendurchmesser grösser oder gleich einem von den Gründen der Einkerbungen (9) gebildeten Innendurchmesser ist.
9. Spindel nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelbasis (4) eine Klemmkrone (4) ist.
10. Trennvorrichtung zum Trennen eines Fadens beim Abziehen eines Kopses (3) von einer Spindel (1) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, wobei die Spindel (1) einen Schaft (2) aufweist und wobei die Trennvorrichtung (5; 15; 20) eine Aussparung (11) zum Umschliessen des Schafts (2), einen an die Aussparung (11) angrenzenden Innenbereich (12; 24) und einen Trennbereich (10; 16; 21) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbereich (12; 24) mindestens einen Klemmbereich (13; 25) zum Klemmen der Trennvorrichtung (5; 15; 20) an der Spindel (1), insbesondere am Schaft (2), aufweist.
11. Trennvorrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Klemmbereich (13; 25) kreisförmig ist.
12. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (5; 15; 20) einen Schlitz (14; 18) aufweist, dessen eines Ende an der Aussparung (11) angeordnet ist.
13. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (14; 18) mindestens eine Ecke (19) aufweist.
14. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennbereich (10; 16; 21) einen kreisförmigen Rand, Zacken (17) und/oder Vorsprünge (22) aufweist, der bzw. die vorzugsweise zumindest teilweise scharf sind.
15. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (5; 15; 20) einteilig, vorzugsweise aus Metall, ausgebildet ist und/oder durch Stanzen hergestellt ist.
16. Ringspinnmaschine mit einer Mehrzahl von Arbeitsstellen, wobei jede Arbeitsstelle eine Spindel (1) mit einer Trennvorrichtung (5; 15; 20) zum Trennen eines Fadens beim Abziehen eines Kopses (3) von der Spindel (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet ist.
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