CH712168A1 - Tauchbogen, Schlammsammler mit einem Schlammsack und einem Tauchbogen, sowie Verfahren zur Handhabung des Tauchbogens. - Google Patents

Tauchbogen, Schlammsammler mit einem Schlammsack und einem Tauchbogen, sowie Verfahren zur Handhabung des Tauchbogens. Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Tauchbogen zum Einsatz in einem Schlammsack, einen Schlammsammler, der einen Schlammsack und einen Tauchbogen umfasst und ein Verfahren zur Handhabung des Tauchbogens. Der Tauchbogen weist zwischen einem von einer Eintrittsöffnung (8) aufsteigenden vorderen Leitungsabschnitt (9) und einem von einem Rohrstutzen (7) gebildeten hinteren Leitungsabschnitt einen Verbindungsabschnitt (11) auf, der mit dem vorderen Leitungsabschnitt (9) über einen vorderen Durchlass (10) und mit dem hinteren Leitungsabschnitt über einen hinteren Durchlass (15) verbunden ist und der einen Verbindungsdurchlass (13) umfasst, der tiefer liegt als der vordere Durchlass (10) und der hintere Durchlass (15), sodass er einen Siphon bildet, der, mit wenig Wasser befüllt, den Durchtritt von Gasen sperrt. Der Verbindungsabschnitt (11) kann über eine Befüllöffnung (22) an der Oberseite mit Wasser gefüllt und auch gereinigt werden. Zur leichteren Handhabung weist er einen Bügel (25) auf, der als Handgriff dienen kann, mit einer Öse, mit der beim Einsetzen und Entnehmen ein Handhabungsgerät eingreifen kann.

Description

Beschreibung Technisches Gebiet [0001] Die Erfindung betrifft einen Tauchbogen, wie sie in Schlammsäcken von Entwässerungsanlagen eingesetzt werden, ausserdem einen Schlammsammler, welcher einen Schlammsack und einen erfindungsgemässen Tauchbogen umfasst und ein Verfahren zur Handhabung eines erfindungsgemässen Tauchbogens.
Stand der Technik [0002] Ein gattungsgemässer Tauchbogen und ein gattungsgemässer Schlammsammler sind z.B. aus US 4 432 382 bekannt. Der Tauchbogen ist im Wesentlichen ein um ca. 90° gebogenes Rohrstück, das eine nach unten weisende Eintrittsöffnung mit einer zur Seite weisenden Austrittsöffnung verbindet, an welche eine Abflussöffnung in einer Seitenwand im Schlammsack des Schlammsammlers, von der eine Ableitung zu einem Abwasserkanal führt, anschliesst. Die Eintrittsöffnung liegt dabei unterhalb der Abflussöffnung, damit keine schwimmenden Partikel wie Blätter, Zweige u.dgl. oder auf dem Wasser aufschwimmende Flüssigkeiten wie Öl aus dem Schlammsack in die Ableitung und den Abwasserkanal gelangen und keine Gase umgekehrt aus dem Abwasserkanal in den Schlammsack und weiter ins Freie gelangen können.
[0003] Die Schlammsäcke von Schlammsammlern dieser Art werden periodisch ausgepumpt, wobei Wasser und Sedimente entfernt werden. Der Abwasserkanal kann Regenabwasser, Schmutzabwasser oder Mischabwasser enthalten und führt je nach dem zu einem offenen Gewässer oder zu einer Abwasserreinigungsanlage.
[0004] Wenn der Abwasserkanal Schmutzabwasser oder Mischabwasser führt, kann er schädliche oder mindestens übelriechende Gase enthalten. Um zu verhindern, dass solche Gase in den Schlammsack gelangen und durch dessen Einlauföffnung austreten, muss man den Schlammsack nach der Leerung mindestens so weit wieder auffüllen, dass die Eintrittsöffnung des Tauchbogens unter dem Wasserspiegel liegt. Werden Schlammsäcke mit vorher abgepumptem unbehandelten Wasser wieder aufgefüllt, so können leicht Vermischungen eintreten, sodass die Schlammsäcke teilweise mit verschmutztem oder mit Sediment belastetem Wasser gefüllt werden. Eine Auffüllung mit Reinwasser dagegen erfordert den Transport verhältnismässig grosser Wassermengen und damit den Einsatz von Tankwagen mit beträchtlichen Kapazitäten.
Darstellung der Erfindung [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den bekannten gattungsgemässen Tauchbogen derart zu verbessern, dass eine geringe Wassermenge genügt, um die Verbindung zwischen der Ableitung und dem Schlammsack zu verschlies-sen, derart, dass keine Gase aus dem Abwasserkanal in den Schlammsack gelangen können.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst. Beim erfindungsgemässen Tauchbogen kann wegen des geringen Wasserbedarfs zur Trennung des Schlammsacks von der Ableitung Reinwasser eingesetzt werden.
[0007] Ein Wiederauffüllen des Schlammsacks ist dagegen nicht erforderlich.
[0008] Weiter wird erfindungsgemäss ein Schlammsammler angegeben, der einen erfindungsgemässen Tauchbogen umfasst sowie ein Verfahren zur Handhabung eines erfindungsgemässen Tauchbogens beim Einsetzen desselben in einen Schlammsack und seiner Entnahme aus demselben.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen [0009] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren, welche lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellen, näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemässen Tauchbogens schräg von der Seite und von oben,
Fig. 2a eine Seitenansicht des erfindungsgemässen Tauchbogens,
Fig. 2b eine Vorderansicht des erfindungsgemässen Tauchbogens,
Fig. 2c eine Draufsicht auf den erfindungsgemässen Tauchbogen,
Fig. 3 einen Schnitt längs lll-lll in Fig. 2b durch den erfindungsgemässen Tauchbogen,
Fig. 4 einen erfindungsgemässen Schlammsammler, gefüllt,
Fig. 5 den erfindungsgemässen Schlammsammler, ausgepumpt, und
Fig. 6 eine erfindungsgemässe Handhabung des erfindungsgemässen Tauchbogens beim Einsetzen in den Schlammsack oder der Entnahme aus dem Schlammsack.
Wege zur Ausführung der Erfindung [0010] Der für den Einsatz in einem Schlammsack geeignete erfindungsgemässe Tauchbogen weist (Fig. 1, 2a-c, 3) ein ungefähr quaderförmiges Gehäuse 1 mit einem in der Einsatzlage etwa waagrechten ebenen Boden 2, einem ebensolchen Deckel 3 sowie einer ersten Seitenwand 4a und einer zweiten Seitenwand 4b, einer Frontwand 5 und einer Rückwand 6, welche in der Einsatzlage etwa senkrecht sind, auf. Im oberen Bereich der Rückwand 6 schliesst ein ungefähr waagrechter, sich nach aussen leicht konisch verengender Rohrstutzen 7 an.
[0011] Im vorderen Teil des Bodens 2 ist eine Eintrittsöffnung 8 vorgesehen, von der ein vorderer Leitungsabschnitt 9 längs der Frontwand 5 bis zu einem vorderen Durchlass 10 aufsteigt, über den er mit einem Verbindungsabschnitt 11 verbunden ist, genauer mit einem antiparallel zum vorderen Leitungsabschnitt 9 absteigenden vorderen Teilstück 12 desselben. Das vordere Teilstück 12 ist am unteren Ende über einen Verbindungsdurchlass 13 mit dem unteren Ende eines hinteren Teilstücks 14 des Verbindungsabschnitts 11 verbunden, das antiparallel zum vorderen Teilstück 12 zu einem an seinem oberen Ende liegenden hinteren Durchlass 15 in der Rückwand 6 aufsteigt. An den hinteren Durchlass 15 schliesst der Rohrstutzen 7 an, der einen hinteren Leitungsabschnitt bildet, welcher zu einer Austrittsöffnung 16 am Ende des Rohrstutzens 7 führt. Die Eintrittsöffnung 8 ist also über den vorderen Leitungsabschnitt 9, den Verbindungsabschnitt 11 und den vom Rohrstutzen 7 gebildeten hinteren Leitungsabschnitt mit der Austrittsöffnung 16 verbunden.
[0012] Der vordere Leitungsabschnitt 9 ist vom vorderen Teilstück 12 des Verbindungsabschnitts 11 durch eine senkrechte vordere Trennwand 17 getrennt, welche sich von der ersten Seitenwand 4a zur zweiten Seitenwand 4b erstreckt und vom Boden 2 bis zu einem oberen Rand 18 reicht, welcher die untere Grenze des vorderen Durchlasses 10 bildet. In ähnlicher Weise ist das hintere Teilstück 14 des Verbindungsabschnitts 11 von dessen vorderem Teilstück 12 durch eine hintere Trennwand 19 getrennt, welche sich ebenfalls von der ersten Seitenwand 4a zur zweiten Seitenwand 4b erstreckt und im Wesentlichen vom Deckel 3 bis zu einem unteren Rand 20 reicht, welcher die obere Grenze des Verbindungsdurchlasses 13 bildet. An der Unterseite ist der Verbindungsabschnitt 11 im Bereich des Verbindungsdurchlasses 13 von einem U-förmig gebogenen Wandstreifen 21 begrenzt.
[0013] Der untere Rand 20 der hinteren Trennwand 19 liegt tiefer als der obere Rand 18 der vorderen Trennwand 17 und auch als der Rohrstutzen 7, d.h., der Verbindungsdurchlass 13 liegt insgesamt tiefer als der vordere Durchlass 10 und der in den Rohrstutzen 7 führende hintere Durchlass 15. Der Verbindungsabschnitt 11 bildet daher einen Siphon, welcher, wenn er mit Wasser gefüllt ist, die Verbindung zwischen der Austrittsöffnung 16 und der Eintrittsöffnung 8 gegen den Durchtritt von Gasen sperrt.
[0014] Zwecks Ermöglichung einer Befüllung des Verbindungsabschnittes 11 mit Wasser ist im vorderen Bereich des Deckels 3 eine schlitzförmige Befüllöffnung 22 vorgesehen, die an einer Rückseite von einem schräg nach vorn oben gerichteten Lid 23 begrenzt ist und mit dem oberen Ende des vorderen Teilstücks 12 des Verbindungsabschnittes 11 verbunden ist. Die Befüllöffnung 22 erlaubt in vielen Fällen auch eine Reinigung des Tauchbogens ohne Entnahme desselben aus dem Schlammsack, indem, etwa bei der Leerung des Schlammsackes mittels des für dessen Reinigung ohnedies eingesetzten Hochdruck-Spülschlauchs, Wasser in die Befüllöffnung 22 eingespritzt wird.
[0015] In einem zwischen dem Deckel 3 und der Frontwand 5 liegenden Bereich weist das Gehäuse 1 eine Einbuchtung 24 auf, in deren Mitte ein Bügel 25 angeordnet ist, welcher als Haltegriff dient. Am oberen Ende trägt der Bügel 25 einen nach oben weisenden Fortsatz 26, welcher mit einem quer durchgehenden Loch 27 versehen ist und so eine Öse bildet.
[0016] Fig. 4 zeigt einen erfindungsgemässen Schlammsammler, welcher einen im Boden versenkten betonierten Schlammsack 28 umfasst, mit einer oberen Einlauföffnung 29, welche gewöhnlich durch einen Einlaufrost verschlossen ist und durch welche etwa Regenwasser von einer Strasse in das Innere des Schlammsacks abfliessen kann. Eine Ableitung 30 führt von einer Abflussöffnung 31 in der Seitenwand des Schlammsacks 28 zu einem Abwasserkanal 32, der Regenabwasser, Schmutzabwasser oder Mischabwasser führen kann. Der Schlammsammler umfasst ausserdem einen erfindungsgemässen Tauchbogen, dessen Rohrstutzen 7 satt in den an die Abflussöffnung 31 anschliessenden Teil der Ableitung 30 eingesetzt ist. Der Schlammsack 28 ist gefüllt, sodass Wasser aus demselben von der im Boden 2 des Tauchbogens, d.h. unterhalb der Austrittsöffnung 16 und damit des Wasserspiegels liegenden Eintrittsöffnung 8 durch den vorderen Leitungsabschnitt 9, den Verbindungsabschnitt 11 und den vom Rohrstutzen 7 gebildeten hinteren Leitungsabschnitt zur Austrittsöffnung 16 und weiter durch die Ableitung 30 in den Abwasserkanal 32 fliesst.
[0017] Fig. 5 zeigt den Schlammsammler mit leerem, ausgepumptem Schlammsack 28. Lediglich der Verbindungsabschnitt 11 des Tauchbogens ist mit Wasser gefüllt, welches etwa mittels eines Rohres oder Schlauchs durch die Befüllöffnung 22 eingeleitetes Reinwasser sein kann. Der Verbindungsabschnitt 11 bildet somit einen wassergefüllten Siphon, sodass ein Austreten von Gasen aus dem Abwasserkanal 32 durch den Tauchbogen in den Schlammsack 28 und weiter durch die Einlauföffnung 29 ins Freie sicher unterbunden ist. Die dafür erforderliche Wassermenge ist gering.
[0018] Fig. 6 schliesslich zeigt die erfindungsgemässe Handhabung des erfindungsgemässen Tauchbogens beim Einsetzen desselben in den Schlammsack 28 oder bei seiner Entnahme aus demselben. Dazu wird ein Handhabungsgerät 33 mit einem stabförmigen Träger 34, welcher an einer Stange 35 angelenkt ist, an der Vorderseite des Tauchbogens angesetzt. Die Stange 35 weist dazu einen unteren Fortsatz 36 auf, dessen Ende eine z.B. mit Gummi beschichtete Druckfläche bildet, die an der Frontwand 5 des Tauchbogens anliegt und einen längeren oberen Fortsatz 37, der an seinem äusseren
Ende einen Querzapfen 38 bildet, welcher durch das Loch 27 gesteckt wird. Die räumliche Lage des Tauchbogens ist dann durch das Handhabungsgerät 33 ausreichend kontrollierbar.
[0019] Der Tauchbogen wird dann zum Einsetzen in den Schlammsack 28 in eine Lage gebracht, in der der Rohrstutzen 7 waagrecht ist und derselbe dann in die Abflussöffnung 31 eingeschoben, bis er satt im an diese anschliessenden Abschnitt der Ableitung 30 sitzt. Bei einer Entnahme des Tauchbogens, etwa zu Reinigungszwecken, wird nach Ansetzen des Handhabungsgerätes 33 am Tauchbogen der Rohrstutzen 7 wenn nötig erst durch Rütteln gelockert und dann aus der Abflussöffnung 31 herausgezogen, worauf der Tauchbogen aus dem Schlammsack 28 gehoben wird. Dank dem Handhabungsgerät 33 sind direkte manuelle Eingriffe im Inneren des Schlammsacks 28 gewöhnlich nicht nötig.
[0020] Es sind viele Abweichungen vom beschriebenen Ausführungsbeispiel möglich, ohne dass der Bereich der Erfindung verlassen würde. So können etwa der vordere Leitungsabschnitt und die Teilstücke des Verbindungsabschnitts ganz oder teilweise nebeneinander statt hintereinander angeordnet sein, der Rohrstutzen kann bei einer abweichenden Montageart fehlen, sodass der hintere Leitungsabschnitt wegfällt und der hintere Durchlass und die Austrittsöffnung zusammenfallen, gegebenenfalls kann statt einer Öse ein Haken vorgesehen sein usw.
Bezugszeichenliste [0021] 1 Gehäuse 2 Boden 3 Deckel 4a, b Seitenwände 5 Frontwand 6 Rückwand 7 Rohrstutzen 8 Eintrittsöffnung 9 vorderer Leitungsabschnitt 10 vorderer Durchlass 11 Verbindungsabschnitt 12 vorderes Teilstück 13 Verbindungsdurchlass 14 hinteres Teilstück 15 hinterer Durchlass 16 Austrittsöffnung 17 vordere Trennwand 18 oberer Rand 19 hintere Trennwand 20 unterer Rand 21 Wandstreifen 22 Befüllöfffnung 23 Lid 24 Einbuchtung 25 Bügel

Claims (10)

  1. 26 Fortsatz 27 Loch 28 Schlammsack 29 Einlauföffnung 30 Ableitung 31 Abflussöffnung 32 Abwasserkanal 33 Handhabungsgerät 34 Träger 35 Stange 36 unterer Fortsatz 37 oberer Fortsatz 38 Querzapfen Patentansprüche
    1. Tauchbogen mit einem von einer Eintrittsöffnung (8) aufsteigenden vorderen Leitungsabschnitt (9) und einer mit demselben verbundenen Austrittsöffnung (16), dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem vorderen Leitungsabschnitt (9) und der Austrittsöffnung (16) durch einen Verbindungsabschnitt (11) hergestellt ist mit einem absteigenden vorderen Teilstück (12), das über einen vorderen Durchlass (10) an den vorderen Leitungsabschnitt (9) anschliesst und einem aufsteigenden hinteren Teilstück (14), das über einen hinteren Durchlass (15) mit der Austrittsöffnung (16) verbunden ist und einem das vordere Teilstück (12) mit dem hinteren Teilstück (14) verbindenden Verbindungsdurchlass (13), welcher unterhalb des vorderen Durchlasses (10) und des hinteren Durchlasses (15) liegt.
  2. 2. Tauchbogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er an einer Oberseite eine Befüllöffnung (22) aufweist, welche in den Verbindungsabschnitt (11) mündet.
  3. 3. Tauchbogen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (16) am Ende eines ungefähr waagrechten hinteren Leitungsabschnitts angeordnet ist, der dieselbe mit dem hinteren Durchlass (15) verbindet.
  4. 4. Tauchbogen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Gehäuse (1) umfasst, an dessen Unterseite die Eintrittsöffnung (8) angeordnet ist und das den vorderen Leitungsabschnitt (9) und den Verbindungsabschnitt (11) enthält, während der hintere Leitungsabschnitt einen vom Gehäuse (1) abstehenden Rohrstutzen (7) bildet.
  5. 5. Tauchbogen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) einen Boden (2), einen Deckel (3) sowie eine erste Seitenwand (4a) und eine zweite Seitenwand (4b) aufweist, ausserdem eine den vorderen Leitungsabschnitt (9) vom vorderen Teilstück (12) des Verbindungsabschnittes (11 ) trennende, sich von der ersten Seitenwand (4a) zur zweiten Seitenwand (4b) erstreckende vordere Trennwand (17), welche vom Boden (2) bis zu einem oberen Rand (18) reicht, der den vorderen Durchlass (10) nach unten begrenzt sowie eine das hintere Teilstück (14) des Verbindungsabschnittes (11) vom vorderen Teilstück (12) trennende, sich ebenfalls von der ersten Seitenwand (4a) zur zweiten Seitenwand (4b) erstreckende hintere Trennwand (19), welche vom Deckel (3) bis zu einem unteren Rand (20) reicht, der den Verbindungsdurchlass (13) nach oben begrenzt und der unterhalb des oberen Randes (18) der vorderen Trennwand (17) und unterhalb des Rohrstutzens (7) liegt.
  6. 6. Tauchbogen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) annähernd quaderförmig ist.
  7. 7. Tauchbogen nach Anspruch 2 und Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befüllöffnung (22) oberhalb des vorderen Teilstücks (12) des Verbindungsabschnittes (11) im Deckel (3) angeordnet ist.
  8. 8. Tauchbogen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass er im Bereich eines oberen Endes einen Fortsatz (26) aufweist, der, mit einem Loch (27) versehen, eine Öse bildet oder einen Haken bildet.
  9. 9. Schlammsammler mit einem Schlammsack (28) sowie einer Ableitung (30), die von einer Abflussöffnung (31) in einer Seitenwand des Schlammsacks (28) zu einem Abwasserkanal (32) führt, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Tauchbogen nach einem der Ansprüche 4 bis 8 umfasst und der Rohrstutzen (7) satt in einen an die Abflussöffnung (31) anschliessenden Abschnitt der Ableitung (30) eingesetzt ist.
  10. 10. Verfahren zur Handhabung des Tauchbogens nach Anspruch 8 beim Einsetzen desselben in einen Schlammsack (28) oder bei der Entnahme desselben aus dem Schlammsack (28), dadurch gekennzeichnet, dass ein Handhabungsgerät (33) mit einem Träger (34), der im Bereich eines unteren Endes eine Druckfläche und oberhalb derselben einen Querzapfen (38) aufweist, derart am Tauchbogen angesetzt wird, dass die Druckfläche an einer Vorderseite desselben anliegt, während der Querzapfen (38) mit der Öse oder dem Haken eingreift.
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