CH712270A1 - Saugdüse für eine Reinigungsvorrichtung einer Textilmaschine. - Google Patents

Saugdüse für eine Reinigungsvorrichtung einer Textilmaschine. Download PDF

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CH712270A1
CH712270A1 CH00372/16A CH3722016A CH712270A1 CH 712270 A1 CH712270 A1 CH 712270A1 CH 00372/16 A CH00372/16 A CH 00372/16A CH 3722016 A CH3722016 A CH 3722016A CH 712270 A1 CH712270 A1 CH 712270A1
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Berger Michael
Jaroszewski Nico
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Rieter Ag Maschf
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    • D01H11/00Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
    • D01H11/005Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Saugdüse (1) für eine Reinigungseinrichtung, insbesondere einen Wanderreiniger, einer Textilmaschine zum Absaugen von mit Faserflug verunreinigter Umgebungsluft, wobei die Saugdüse (1) eine Saugöffnung (3) aufweist. Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass der Saugdüse (1) ein die Saugöffnung (3) umgebender Saugtrichter (4) und ein im Bereich der Saugöffnung (3) angeordnetes Luftleitmittel (2) zum Leiten des Luftstroms zugeordnet sind. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Reinigungseinrichtung, insbesondere einen Wanderreiniger, für eine Textilmaschine, wobei eine oder mehrere Saugdüsen (1) gemäss der vorangegangenen Beschreibung vorgesehen sind, sowie eine Textilmaschine mit einer Vielzahl von Arbeitsstellen und einer Reinigungseinrichtung, insbesondere einem an diesen Arbeitsstellen entlang fahrbaren Wanderreiniger, wobei die Reinigungseinrichtung gemäss der vorangegangenen Beschreibung ausgebildet ist.

Description

Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Saugdüse für eine Reinigungseinrichtung, insbesondere einen Wanderreiniger, einer Textilmaschine zum Absaugen von mit Faserflug verunreinigter Umgebungsluft, wobei die Saugdüse eine Säugöffnung aufweist.
[0002] Ferner wird eine Reinigungseinrichtung, insbesondere ein Wanderreiniger, für eine Textilmaschine sowie eine Textilmaschine mit einer Vielzahl von Arbeitsstellen und einer Reinigungseinrichtung, insbesondere einem an diesen Arbeitsstellen entlang fahrbaren Wanderreiniger, vorgeschlagen.
[0003] Reinigungseinrichtungen und Wanderreiniger für Textilmaschinen sind wohlbekannt. Stationäre Reinigungseinrichtungen bedienen dabei in der Regel eine oder einige wenige Arbeitsstellen einer Textilmaschine, während Wanderreiniger an den Arbeitsstellen entlang fahrbar sind. Die häufigsten Reinigungsmethoden sind dabei die mechanische Reinigung, die Reinigung mit Druckluft und die Reinigung mit Unterdrück. Oft sind auch mehrere dieser Reinigungsmethoden bei einer Reinigungseinrichtung zu finden. Dabei ist zu bemerken, dass die Verunreinigungen bei der mechanischen Reinigung und bei der Reinigung mit Luftdruck meist nur umverteilt aber nicht wirklich entfernt werden.
[0004] Die Entfernung der Verunreinigungen erfolgt dann meist mit Hilfe von Unterdrück. Hierzu sind bei einigen Textilmaschinen Schlitze im Boden vorgesehen, die an eine Unterdruckversorgung angeschlossen sind, so dass auf den Boden gefallene Verunreinigungen abgesaugt werden können. Eine andere Alternative um den Boden von Verunreinigungen zu säubern ist ein spezieller Wanderreiniger. Dieser weist eine Saugdüse auf, die sich in Bodennähe an einem Ende eines Saugschlauchs befindet.
[0005] Um die bei der Reinigung mit Druckluft aufgewirbelten Verunreinigungen möglichst direkt zu beseitigen, sind oft Saugdüsen benachbart zu den Druckluftdüsen angebracht. Damit werden die von der Druckluft gelösten Verunreinigungen gleich abgesaugt. Eine weitere Ausführungsvariante eines Wanderreinigers wird in der Patentschrift GB 2 199 342 A beschrieben. Dieser Wanderreiniger weist ein vertikales Rohr mit Druckluftdüsen und zwei vertikale Rohre mit Saugdüsen auf. Die Düsen sind dabei auf die Arbeitsstellen der Textilmaschine gerichtet und die Rohre mit den Saugdüsen - in Fahrtrichtung des Wanderreinigers gesehen - vor bzw. hinter dem Rohr mit den Druckluftdüsen angeordnet.
[0006] In allen beschriebenen Reinigungsvorrichtungen werden also die Arbeitsstellen der Textilmaschine von Verunreinigungen befreit. Die Umgebungsluft wird allerdings nur unzureichend gereinigt und enthält Faserflug und sonstige Verunreinigungen. Dies stellt eine zusätzliche Belastung für das Bedienpersonal dar, ist aber auch für die Textilmaschine ungünstig, da sich die Verunreinigungen nach einiger Zeit auf den Arbeitsstellen absetzen und damit die Qualität des erzeugten Produkts beeinflussen und/oder die Produktivität der Textilmaschine beeinträchtigen.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Reinigungseinrichtung für eine Textilmaschine vorzuschlagen, die die Umgebungsluft besser von Verunreinigungen befreit.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Saugdüse, eine Reinigungseinrichtung und eine Textilmaschine mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche.
[0009] Vorgeschlagen wird eine Saugdüse für eine Reinigungseinrichtung einer Textilmaschine zum Absaugen von mit Faserflug verunreinigter Umgebungsluft. Bei der Textilmaschine kann es sich dabei im Prinzip um jede beliebige Textilmaschine handeln. Besonders nützlich ist die vorgeschlagene Saugdüse allerdings bei Textilmaschinen, bei denen eine nicht zu vernachlässigende Menge an Faserflug in die Umgebungsluft gelangt. Zu diesen Textilmaschinen gehören insbesondere auch Spinn- und Spülmaschinen.
[0010] Die Reinigungseinrichtung kann insbesondere ein Wanderreiniger sein. Durch die Fahrten des Wanderreinigers kann mit einer Saugdüse ein weitaus grösseres Luftvolumen gereinigt werden als mit einer Saugdüse an einer stationären Reinigungseinrichtung.
[0011] Die Saugdüse selbst weist eine Säugöffnung auf, die mit einer Unterdruckeinrichtung verbunden ist.
[0012] Erfindungsgemäss sind der Saugdüse ein die Säugöffnung umgebender Saugtrichter und ein im Bereich der Säugöffnung angeordnetes Luftleitmittel zum Leiten des Luftstroms zugeordnet. Der Saugtrichter begrenzt die Saugströmung dabei auf den vom Trichter umschlossenen Bereich, was die Saugleistung im diesem Bereich erhöht. Dadurch wird die Reichweite der Saugströmung erhöht. Durch das Luftleitmittel wird die Strömung zusätzlich beeinflusst und die Reichweite der Saugströmung weiter erhöht. Dank der erhöhten Reichweite der Saugströmung erreicht diese eine grössere Fläche der Umgebungsluft und kann damit diese besser von Verunreinigungen befreien. Dieser Effekt verstärkt sich sogar noch, wenn die Saugdüse bewegt wird und somit die grössere Fläche der Saugströmung ein grösseres Volumen an Umgebungsluft überstreichen kann.
[0013] Ausserdem verdeckt das Luftleitmittel dadurch, dass es im Bereich der Säugöffnung angeordnet ist, einen Teil der Säugöffnung und verhindert dadurch, dass sehr grosse Teile angesaugt werden, die dann auch das Innere der Unterdruckeinrichtung verstopfen und/oder beschädigen könnten.
[0014] Vorteilhafterweise ist das Luftleitmittel - in Strömungsrichtung der Luft gesehen - vor der Säugöffnung angeordnet. An dieser Stelle kann das Luftleitmittel die Saugströmung am besten und am effektivsten beeinflussen.
[0015] Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn die Form der der Säugöffnung zugewandten Seite des Luftleitmittels zumindest vorwiegend der Form der Innenseite des Saugtrichters entspricht. Damit ergibt sich ein Luftkanal zwischen dem Luftleitmittel und dem Saugtrichter und die Saugströmung wird auf diesen Luftkanal fokussiert. Die Saugströmung wird also im Bereich der Trichterinnenseite am stärksten sein, was zu einer grossen Fläche der Saugströmung und damit zu einer optimalen Reinigung der Umgebungsluft führt.
[0016] Es ist auch vorteilhaft, wenn der Abstand vom Luftleitmittel zum Saugtrichter veränderbar ist. Dadurch kann die Breite des Luftkanals eingestellt werden. Je breiter der Luftkanal ist, desto grösser ist auch die Saugströmung und desto mehr Umgebungsluft kann gereinigt werden. Um Unterdrück und damit Energie zu sparen kann aber, beispielsweise wenn der aktuelle Betrieb der Textilmasch ine wenig Faserflug verursacht, der Luftkanal engereingestellt werden. So lässt sich die Textilmaschine noch wirtschaftlicher betreiben. Der Luftkanal kann auch, wenn gerade keine Reinigung der Umgebungsluft benötigt wird, komplett verschlossen werden, was wiederum Energie spart.
[0017] Von Vorteil ist es auch, wenn die der Säugöffnung abgewandte Seite des Luftleitmittels konvex geformt ist. So wird es erschwert, dass sich Faserflug oder sonstige Verunreinigungen auf dem Luftleitmittel absetzen.
[0018] Vorteilhafterweise ist der Saugtrichter rund, oval, rechteckig oder asymmetrisch geformt. Für einen runden Saugtrichter spricht, dass die Saugströmung am besten kontrolliert werden kann und am gleichmässigsten verteilt ist. Ovale Saugtrichter können eine längliche Form besser abdecken, haben aber den Nachteil, dass die Saugströmung an den weiter von der Saugdüse entfernten Seiten schwächer ist. Bei rechteckigen Saugtrichtern werden die Ecken zwar auch nicht so gut von der Saugströmung erreicht, es können aber zwei oder mehr rechteckige Saugtrichter nebeneinander angeordnet werden, ohne dass ein Zwischenraum übrig bleibt. Schliesslich kann es von Vorteil sein, wenn der Saugtrichter asymmetrisch geformt ist. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn ein grösserer symmetrischer Trichter aus Platzgründen nicht realisierbar ist, weil er ansonsten mit anderen Teilen der Maschine kollidieren oder anderweitig zu viel Platz beanspruchen würde. Der asymmetrische Trichter ist dann so angeordnet, dass sich der kleinere Teil des Trichters dort befindet, wo wenig Platz vorhanden ist und der grössere Teil des Trichters dort, wo mehr Platz vorhanden ist.
[0019] Vorteilhaft ist es auch, wenn der Saugtrichter einen abtrennbaren Teilbereich aufweist. So können zum einen bei Bedarf unterschiedlich geformte und/oder unterschiedlich grosse Saugtrichter eingesetzt werden ohne dass die gesamte Saugdüse abmontiert werden muss. Zum anderen wird die Reinigung der Saugdüse erleichtert und schliesslieh lässt sich der abtrennbare Teilbereich leicht austauschen, sollte er beschädigt worden sein.
[0020] Schliesslich ist es von Vorteil, wenn ein Befestigungsmittel zum Befestigen der Saugdüse an einem Saugrohr vorgesehen ist. So kann beispielsweise ein herkömmliches Saugrohr, das mit entsprechenden Bohrungen versehen ist, verwendet werden. Die Saugdüse wird dann mit Hilfe des Befestigungsmittels an diesem Saugrohr befestigt.
[0021] Die Saugdüse ist gemäss dervorangegangenen Beschreibung ausgebildet, wobei die genannten Merkmale einzeln oder in beliebiger Kombination vorhanden sein können.
[0022] Ferner wird eine Reinigungseinrichtung, insbesondere ein Wanderreiniger, für eine Textilmaschine vorgeschlagen. Erfindungsgemäss sind eine oder mehrere der oben beschriebenen Saugdüsen vorgesehen. Diese Saugdüsen saugen mit einer grossen wirksamen Oberfläche Umgebungsluft an. Diese Luft wird sodann gefiltert und somit von Faserflug und sonstigen Verunreinigungen befreit.
[0023] Von Vorteil ist es, wenn ein Saugrohr vorgesehen ist und zumindest eine der Saugdüsen an diesem Saugrohr befestigt ist. Da Saugrohre bei vielen Reinigungseinrichtungen zur Standardausstattung gehören, ist es leicht möglich, ein Saugrohr für die Befestigung von Saugdüsen bereit zu stellen. Ausserdem ermöglicht ein Saugrohr eine sichere und feste Platzierung der Saugdüsen.
[0024] Besonders vorteilhaft ist es, wenn mindestens eine der Saugdüsen in eine der Fahrtrichtungen der Reinigungseinrichtung gerichtet ist. Dabei gilt eine Saugdüse als in Fahrtrichtung der Reinigungseinrichtung gerichtet, wenn die Ausrichtung der Saugdüse von der Fahrtrichtung maximal 15° abweicht. Als Ausrichtung der Saugdüse wird dabei bei symmetrischen Saugdüsen die Symmetrieachse der Saugdüse genommen und bei asymmetrischen Saugdüsen die Hauptrichtung der Saugströmung. Die Ausrichtung in Fahrtrichtung ist deshalb so vorteilhaft, weil dadurch die Saugströmung beim Fahren der Reinigungseinrichtung ein grosses Luftvolumen überstreicht und somit dieses Luftvolumen von Faserflug und anderen Verunreinigungen befreien kann.
[0025] Es ist auch von Vorteil, wenn zumindest eine der Saugdüsen in einer Höhe von 1,2 m bis 2,0 m, vorzugsweise 1,5 m bis 1,8 m, über dem Boden angeordnet ist. Dies ist in etwa die Höhe, in der sich die Köpfe des Bedienpersonals befinden, also auch die Höhe, in der das Bedienpersonal Luft einatmet. Durch die Säuberung der Luft in diesem Bereich werden die Arbeitsbedingungen für das Bedienpersonal deutlich verbessert.
[0026] Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn pro Saugrohr mehrere, insbesondere drei, Saugdüsen vorgesehen sind. Je mehr Saugdüsen vorgesehen sind, desto grösser ist die wirksame Oberfläche der Saugströmungen und desto mehr Verunreinigungen können aus der Luft entfernt werden. Zu viele Saugdüsen würden allerdings einen zu grossen Bedarf an Unterdrück haben. Bei drei Saugdüsen ist das Optimum zwischen Säuberung der Umgebungsluft und Verbrauch an Unterdrück erreicht. Für die Atemluft des Bedienpersonals ist es dabei am besten, wenn sich die eine Saugdüse in Kopfhöhe befindet, und die anderen beiden Saugdüsen etwas unterhalb bzw. etwas oberhalb davon.
[0027] Die Reinigungseinrichtung ist gemäss der vorangegangenen Beschreibung ausgebildet, wobei die genannten Merkmale einzeln oder in beliebiger Kombination vorhanden sein können.
[0028] Vorgeschlagen wird ausserdem eine Textilmaschine mit einer Vielzahl von Arbeitsstellen und einer Reinigungseinrichtung, insbesondere einem an diesen Arbeitsstellen entlang fahrbaren Wanderreiniger. Erfindungsgemäss ist die Reinigungseinrichtung dabei wie oben beschrieben ausgebildet. Mit Hilfe einer solchen Reinigungseinrichtung wird die Umgebungsluft von Faserflug und sonstigen Verunreinigungen gesäubert. Dies sorgt zum einen für bessere Arbeitsbedingungen für das Bedienpersonal, was sich in der Regel positiv auf die Leistung des Bedienpersonals auswirkt. Zum anderen sind weniger Verunreinigungen in der Umgebungsluft enthalten und es können sich folglich weniger Verunreinigungen auf Teilen der Textilmaschine absetzen. Die Textilmaschine bleibt also länger sauber, weist weniger Störungen auf und muss seltener gereinigt werden.
[0029] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1a eine Frontalansicht einer Saugdüse,
Fig. 1b einen Querschnitt der Saugdüse aus Fig. 1a,
Fig. 2 einen Querschnitt einer weiteren Saugdüse und
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht eines Wanderreinigers an einer Arbeitsstelle einer Spinnmaschine.
[0030] Fig. 1 a zeigt eine Frontalansicht einer Saugdüse 1. Hinter einem Luftleitmittel 2 befindet sich eine Säugöffnung 3, die hier gestrichelt angedeutet ist. Dadurch, dass das Luftleitmittel 2 vor der Säugöffnung 3 angeordnet ist, verdeckt es einen Teil der Säugöffnung 3. Somit bleiben grössere Teile, die sonst von der Säugöffnung 3 angesaugt werden würden, am Luftleitmittel 2 oder zwischen Luftleitmittel 2 und Säugöffnung 3 hängen. Damit wird verhindert, dass diese Teile eine Unterdruckeinrichtung, an die die Saugdüse 1 angeschlossen wird, verstopfen und/oder beschädigen können.
[0031] Das Luftleitmittel 2 ist so ausgebildet, dass es zur Säugöffnung 3 strömende Luft so lenkt, dass sich die Saugströmung möglichst auf die inneren Seitenflächen eines Saugtrichters 4 konzentriert. So wird eine grosse Oberfläche der Saugströmung erzielt, was eine effiziente Reinigung von Umgebungsluft ermöglicht. Der Saugtrichter 4 ist dabei die Säugöffnung 3 umgebend angeordnet und weist einen inneren Teilbereich 4.1 und einen abtrennbaren äusseren Teilbereich 4.2 auf. Das Luftleitmittel 2 ist mittels drei Streben 5 am inneren Teilbereich 4.1 des Saugtrichters 4 befestigt.
[0032] Fig. 1b zeigt einen Querschnitt durch die Saugdüse 1 aus Fig. 1a entlang der Linie A. Die der Säugöffnung 3 zugewandte Seite 6 des Luftleitmittels 2 hat in etwa dieselbe Form wie die Innenseite des Saugtrichters 4. So bildet sich ein Luftkanal 7, der eine Saugströmung so lenkt, dass sie sich zu einem grossen Teil nahe der Innenseite des Saugtrichters 4 befindet.
[0033] Die der Säugöffnung 3 abgewandte Seite 8 des Luftleitmittels 2 ist kegelig bzw. konvex gestaltet, so dass die Ansammlung von Faserflug und anderen Verunreinigungen an dieser Stelle vermindert wird.
[0034] Der äussere Teilbereich 4.2 des Saugtrichters 4 weist eine Feder 9 auf, die in eine Nut 10 am inneren Teilbereich 4.1 des Saugtrichters 4 passt. So kann der äussere Teilbereich 4.2 zur Reinigung oder zum Austausch leicht vom inneren Teilbereich 4.1 abgetrennt und nachher wieder mit dem inneren Teilbereich 4.1 verbunden werden.
[0035] Zur Befestigung der Saugdüse 1 an einem Saugrohr weist die Saugdüse 1 einen zylindrischen Schaft 11 mit einem Gummiring 12 auf. Der Gummiring 12 hält dabei den zylindrischen Schaft 11 in einer entsprechenden Öffnung des Saugrohrs.
[0036] Bei der nachfolgenden Beschreibung des in Fig. 2 dargestellten alternativen Ausführungsbeispiels werden für Merkmale, die im Vergleich zum in den Fig. 1a und 1b dargestellten ersten Ausführungsbeispiel in ihrer Ausgestaltung und/oder Wirkweise identisch und/oder zumindest vergleichbar sind, gleiche Bezugszeichen verwendet. Sofern diese nicht nochmals detailliert erläutert werden, entspricht deren Ausgestaltung und/oder Wirkweise der Ausgestaltung und Wirkweise der vorstehend bereits beschriebenen Merkmale.
[0037] Die Besonderheit der in Fig. 2 gezeigten Saugdüse 1 ist, dass der Abstand des Luftleitmittels 2 vom Saugtrichter 4 verändert und somit die Breite des Luftkanals 7 verändert werden kann. Erreicht wird dies dadurch, dass das Luftleitmittel 2 von drei Streben 13 (von denen hier nur zwei sichtbar sind) mit Aussengewinde 14 am Rest der Saugdüse gehalten wird. Das Aussengewinde 14 greift in ein Innengewinde 15 des zylindrischen Schafts 11. Die Veränderung des Abstands vom Luftleitmittel 2 zur Säugöffnung 3 und damit zum Saugtrichter 4 erfolgt also durch Drehen des Luftleitmittels 2. Je enger der dadurch erzeugte Luftkanal 7 ist, desto geringer ist auch die Saugströmung und damit der Verbrauch an Unterdrück. Das Luftleitmittel 2 kann sogar so weit in die Säugöffnung 3 hineingedreht werden, dass es mit dem Saugtrichter 4 abschliesst und damit die Saugdüse 1 vollständig verschliesst.
[0038] Fig. 3 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Wanderreinigers 16 vor einer Arbeitsstelle 17 einer Ringspinnmaschine. Wie bereits erwähnt beschränkt sich die Erfindung aber nicht auf Ringspinnmaschinen, sondern ist für Textilmaschinen aller Art anwendbar.
[0039] Bei der Arbeitsstelle 17 wird Fasergut 18 von einer Vorgarnspule 19 abgezogen. Das Fasergut 18 geht dann durch ein Streckwerk 20, einen Fadenführer 21 und einen Ringläufer 22. Dabei wird das Fasergut 18 zu einem Faden 23 versponnen und auf eine auf einer Spindel 24 befindliche Hülse 25 zu einem Kops 26 aufgewickelt. Bei diesem Prozess wird Faserflug frei, der dann die Umgebungsluft 27 verunreinigt.
[0040] Die verunreinigte Umgebungsluft 27 wird vom erfindungsgemässen Wanderreiniger 16 gereinigt. Der Wanderreiniger 16 läuft dabei an einer Schiene 28 an den Arbeitsstellen 17 der Textilmaschine entlang. Der Wanderreiniger weist ein Saugrohr 29 auf, an dem drei Saugdüsen 1 befestigt sind. Die Saugdüsen 1 sind dabei in eine der Fahrtrichtungen des Wanderreinigers 16 ausgerichtet. So überstreicht die wirksame Oberfläche der Saugdüsen 1 bei der Fahrt des Wanderreinigers 16 ein grosses Luftvolumen und kann folglich viel Umgebungsluft 27 von Faserflug befreien.
[0041] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine Kombination der Merkmale, auch wenn diese in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen dargestellt und beschrieben sind.
Legende [0042] 1 Saugdüse 2 Luftleitmittel 3 Säugöffnung 4 Saugtrichter 4.1 Innerer Teilbereich 4.2 Äusserer Teilbereich 5 Streben 6 Der Säugöffnung zugewandte Seite 7 Luftkanal 8 Der Säugöffnung abgewandte Seite 9 Feder 10 Nut 11 Zylindrischer Schaft 12 Gummiring 13 Streben 14 Aussengewinde 15 Innengewinde 16 Wanderreiniger 17 Arbeitsstelle 18 Fasergut 19 Vorgarnspule 20 Streckwerk 21 Fadenführer 22 Ringläufer 23 Faden 24 Spindel

Claims (14)

  1. 25 Hülse 26 Kops 27 Umgebungsluft 28 Schiene 29 Saugrohr A Linie Patentansprüche
    1. Saugdüse für eine Reinigungseinrichtung (16), insbesondere einen Wanderreiniger (16), einer Textilmaschine zum Absaugen von mit Faserflug verunreinigter Umgebungsluft (27), wobei die Saugdüse (1) eine Säugöffnung (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugdüse (1) ein die Säugöffnung (3) umgebender Saugtrichter (4) und ein im Bereich der Säugöffnung (3) angeordnetes Luftleitmittel (2) zum Leiten des Luftstroms zugeordnet sind.
  2. 2. Saugdüse nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitmittel (2) in Strömungsrichtung der Luft vor der Säugöffnung (3) angeordnet ist.
  3. 3. Saugdüse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der der Säugöffnung (3) zugewandten Seite (6) des Luftleitmittels (2) zumindest vorwiegend der Form der Innenseite des Saugtrichters (4) entspricht.
  4. 4. Saugdüse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand vom Luftleitmittel (2) zum Saugtrichter (4) veränderbar ist.
  5. 5. Saugdüse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der Säugöffnung (3) abgewandte Seite (8) des Luftleitmittels (2) konvex geformt ist.
  6. 6. Saugdüse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugtrichter (4) rund, oval, rechteckig oder asymmetrisch geformt ist.
  7. 7. Saugdüse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugtrichter (4) einen abtrennbaren Teilbereich (4.2) aufweist.
  8. 8. Saugdüse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Befestigungsmittel (11,12) zum Befestigen der Saugdüse (1) an einem Saugrohr (29) vorgesehen ist.
  9. 9. Reinigungseinrichtung, insbesondere Wanderreiniger (16), für eine Textilmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Saugdüsen (1) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche vorgesehen sind.
  10. 10. Reinigungseinrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Saugrohr (29) vorgesehen ist und zumindest eine der Saugdüsen (1) an dem Saugrohr (29) befestigt ist.
  11. 11. Reinigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Saugdüsen (1)in eine der Fahrtrichtungen der Reinigungseinrichtung (16) gerichtet ist.
  12. 12. Reinigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Saugdüsen (1) in einer Höhe von 1,2 m bis 2,0 m, vorzugsweise 1,5 m bis 1,8 m, über dem Boden angeordnet ist.
  13. 13. Reinigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass pro Saugrohr (29) mehrere, insbesondere drei, Saugdüsen (1) vorgesehen sind.
  14. 14. Textilmaschine mit einer Vielzahl von Arbeitsstellen (17) und einer Reinigungseinrichtung (16), insbesondere einem an diesen Arbeitsstellen (17) entlang fahrbaren Wanderreiniger (16), dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinrichtung (16) nach einem der Ansprüche 9 bis 13 ausgebildet ist.
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