CH713915A2 - Regal. - Google Patents

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CH713915A2
CH713915A2 CH00820/17A CH0082017A CH713915A2 CH 713915 A2 CH713915 A2 CH 713915A2 CH 00820/17 A CH00820/17 A CH 00820/17A CH 0082017 A CH0082017 A CH 0082017A CH 713915 A2 CH713915 A2 CH 713915A2
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Katanas Andreas
Rüthemann Manuel
Riedl Stephan
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Log Produktions Ag
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Regal, welches insbesondere in Büros oder in Wohnbereichen aufstellbar ist. Es soll für den Einsatz in Büros, Wohnbereichen etc. geeignet sein und mit geringem Aufwand aufgestellt und verändert werden können und zudem variabel einsetzbar sein. Hierzu umfasst das Regal eine horizontal angeordnete Bodenplatte (1), eine davon beabstandete Deckplatte (2) und mindestens eine, parallel zwischen diesen angeordnete Zwischenlage (3), wobei ein Abstand zwischen der Zwischenlage (3) der Bodenplatte (1) resp. der Deckplatte (2) durch mindestens eine, senkrecht zu diesen angeordnete Stützen hergestellt ist. Weiterhin umfasst es mindestens zwei Auszugsgarnituren mit Auszugsschienen für eine Schublade (7), wobei jede Auszugsgarnitur an einem Aufnahmeblech angeordnet ist, das durch mindestens einen vorgespannten Bodenwinkel an einer Vertikalstütze (4) festgelegt ist.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Regal, welches insbesondere in Büros oder in Wohnbereichen aufstellbar ist.
[0002] Regale für Büros oder Wohnbereiche, die zur Ablage von Akten, Büchern oder anderen Gegenständen dienen, sind hinlänglich bekannt. Sie weisen allgemein eine Anordnung aus einer Bodenplatte, einer Deckplatte und mindestens einer Zwischenlage auf, die parallel und beabstandet zueinander angeordnet sind und die, zumeist senkrecht dazu, zwischen diesen angeordnete Stützen aufweisen, sodass einzelne Fächer gebildet werden. Bodenplatte, Deckplatte und Zwischenlage können frei auskragende Abschlüsse aufweisen und/oder durch Seitenwände abgeschlossen sein. Die Fächer resp. das ganze Regal können zudem mit einer Rückwand versehen sein und in die Fächer können Türen oder Schubladen eingebaut werden und/oder sie können mit schwenkbaren Klappen versehen sein. Platten, Stützen und Zwischenlagen können aus Holz, Metall, Spanplatten oder Kunststoffen gefertigt sein.
[0003] Derartige Regale sind zumeist fix montiert und in ihrer Form unveränderlich. Während der Montage können lediglich Zwischenlagen auf unterschiedlicher Höhe verbaut werden, um unterschiedlich grosse Fächer zu generieren. Weiterhin können Stützen und Seitenwände mit Bohrungen oder Bohrmustern auf gleicher Höhe versehen sein, die Auflagen für Einlagebretter aufnehmen können. Das Grundgerüst bleibt jedoch unveränderlich.
[0004] Bekannt ist dabei weiterhin ein Regalsystem («Tylko»), bei dem die Höhe und Weite von Fächern, sowie auch die Grösse des Regals selbst, variabel gestaltbar ist. Nach der Montage kann die Anordnung der Fächer jedoch nur durch Neuaufbau des Regals und, bei Bedarf, den Einsatz anderer Einzelteile verändert werden.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Regal für den Einsatz in Büros, Wohnbereichen etc. zu entwickeln, das einfach und mit geringem Aufwand aufgestellt und verändert werden kann und das zudem variabel einsetzbar ist.
[0006] Die Aufgabe ist mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Ein erfindungsgemässes Regal umfasst eine horizontal angeordnete Bodenplatte, eine davon beabstandete Deckplatte und mindestens eine, parallel zwischen diesen angeordnete Zwischenlage, wobei ein Abstand zwischen der Zwischenlage und der Bodenplatte resp. der Deckplatte durch mindestens eine, senkrecht zu diesen angeordnete Stützen hergestellt ist. Es umfasst weiterhin mindestens zwei Auszugsgarnituren mit Auszugsschienen für eine Schublade, wobei jede Auszugsgarnitur an einem Aufnahmeblech angeordnet ist, das durch mindestens einen vorgespannten Bodenwinkel an einer Vertikalstütze festgelegt ist.
[0008] Das erfindungsgemässe Regal ist weitgehend ohne Werkzeuge montierbar und demontierbar und kann daher auch von Laien problemlos aufgebaut und ohne Demontage des Grundaufbaus verändert werden. Die Raumausnutzung des Regals ist sehr hoch.
[0009] Grundsätzlich könnte das erfindungsgemässe Regal auch ohne Zwischenlage erstellt werden, doch ist dies vom Anwendungsumfang her nur begrenzt relevant.
[0010] Bevorzugte Ausgestaltungen des erfindungsgemässen Regals sind in den abhängigen Patentansprüchen offenbart.
[0011] Es werden weitgehend Gleichteile gleicher Abmessungen verwendet, was grosse Serien und geringe Fertigungskosten und eine hohe Flexibilität ermöglicht und zudem die Verwechslungsgefahr von Teilen deutlich mindert. Gleichfalls sinkt der Transport- und Lageraufwand. Das Regal kann in Einzelteilen und dicht gepackt, zum Beispiel auf einer Palette, gelagert und transportiert werden.
[0012] Ermöglicht werden eine hohe Funktionalität und eine echte Modulbauweise in Fertigung und Montage. Einbauteile sind flach gehalten, um eine maximale Raumausnutzung von Regalfächern und ohne Einschränkungen durch Vorsprünge o.a. zu erzielen.
[0013] Bevorzugt sind je Lage des Regals mindestens zwei Vertikalstützen angeordnet.
[0014] Das erfindungsgemässe Regal ist von zwei Seiten aus montierbar.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1: den Grundaufbau eines erfindungsgemässen Regals,
Fig. 2: eine Wand einer erfindungsgemässen Vertikalstütze,
Fig. 3: die Zuordnung von Wänden der Vertikalstütze nach Fig. 2,
Fig. 4: Details der Vertikalstütze nach Fig. 3,
Fig. 5: Details der Vertikalstütze nach Fig. 3, montiert,
Fig. 6: einen Auszug einer erfindungsgemässen Schublade,
Fig. 7: die erfindungsgemässe Schublade von oben gesehen,
Fig. 8: die Schublade nach Fig. 7 in Vorderansicht,
Fig. 9: eine erfindungsgemässe Klappe geschlossen,
Fig. 10: die erfindungsgemässe Klappe in Offenstellung.
[0016] Ein erfindungsgemässes Regal (Fig. 1) umfasst zumindest eine horizontal angeordnete Bodenplatte 1 und eine darüber, parallel angeordnete und beabstandete Deckplatte 2. Zwischen diesen sind im Beispiel zwei Zwischenlagen 3 angeordnet. Boden- und Deckplatte 1, 2 sowie die Zwischenlagen 3 (»Einlegeboden») bestehen im Beispiel aus Holz. Die Bodenplatte 1 kann auf, nicht dargestellten, Rollen oder Füssen stehen. In der Höhe wird der Abstand zwischen den Zwischenlagen 3 bzw. zwischen Zwischenlage 3, Bodenplatte 1 resp. Deckplatte 2 durch zu diesen vertikal angeordnete Vertikalstützen 4, bevorzugt aus Metall, gebildet. Die so gebildeten Fächer 6 weisen im Beispiel eine lichte Weite von 500 mm und Höhe von 350 mm auf.
[0017] Seitliche Abschlüsse 5 sind im dargestellten Beispiel 250 mm lang und so vorbereitet, dass ein weiteres baugleiches Regal daran montiert werden kann, woran sich weitere baugleiche Regale zu einer «unendlichen» Reihe anschliessen können.
[0018] Die Abschlüsse 5 können aber zum Beispiel auch nur 25 mm oder 400 mm lang sein, wobei sie dann bevorzugt freistehende Abschlüsse sein sollen. Insbesondere bei einer Länge von 400 mm können die Ecken der Abschlüsse 5 auch gerundet ausgeformt sein.
[0019] Die Deckplatte 2 kann weiterhin eine andere Form aufweisen als Bodenplatte 1 und Zwischenlagen 3 und somit auch als Stehpult oder Tischplatte verwendet werden.
[0020] Eine Vertikalstütze 4 umfasst zwei, parallel zueinander angeordnete und profilierte Wände 40, 41 (Fig. 2) zum Beispiel aus Metall. Die den Zwischenlagen 3 zugewandten Enden bzw. Seiten 40a, 41a der Wände sind rechtwinklig abgewinkelt, die senkrecht dazu befindlichen Seiten 40b, 41b sind U-förmig abgewinkelt.
[0021] Zwischen den Wänden 40, 41 sind vier L-förmige Verbindungselemente 42 mit dem langen Schenkel so, im Wesentlichen parallel entlang der Seiten 40b, 41b angeordnet, dass sie (formschlüssig) in diesen geklemmt sind und die kurzen Schenkel eben auf der abgewinkelten Seite 40a, 40b und ausgenommen von, in den Fig. 2 und 3 dargestellten, Aussparungen 48 teilweise auf der Bodenplatte 1 oder der Deckplatte 2 oder einer Zwischenlage 3 aufliegen. Der Seite 40b ist zudem ein Stab 43 zugeordnet.
[0022] Zur Verbindung der mit den Verbindungselementen 42 und dem Stab 43 vormontierten Wände 40,41 werden diese zunächst zueinander positioniert (Fig. 3, Fig. 4a) und dann seitlich zueinanderverschoben, sodass eine Klemmverbindung hergestellt wird. Zwischen den Seiten 40b, 41b verbleibt ein schmaler, elastisch verformbarer und bevorzugt gleichmässiger Schlitz 49 (Fig. 4b).
[0023] Diese Verbindung wird bevorzugt beim Hersteller ausgeführt, sodass der Abnehmer montierte Vertikalstützen 4 erhält.
[0024] An den Positionen, wo Vertikalstützen 4 in die Bodenplatte 1 oder Deckplatte 2 und/oder einer Zwischenlage 3 vorgesehen sind, werden Zapfen 46 in vorbereitete Bohrungen von Bodenplatte 1 oder der Deckplatte 2 und/oder einer Zwischenlage 3 eingesetzt und die Vertikalstütze 4 über Zapfenlöcher 47 im Verbindungselement 42 so positioniert, dass ein Hebel 45 im kurzen Schenkel des Verbindungselements 42 den Zapfen 46 und damit die Vertikalstütze 4 arretiert (in Fig. 5 im Detail A am Beispiel einer unteren Zwischenlage 3 dargestellt). Analog kann, muss aber nicht zwingend, dieser Vorgang bei einer Decklage ausgeführt werden.
[0025] Für eine Demontage der Vertikalstütze 4 ist lediglich ein z.B. stabförmiger Schlüssel durch eine Bohrung 44 im Verbindungselement 42 zu führen, um den Hebel 45 zu verschieben und somit die Arretierung des Zapfens 46 zu lösen.
[0026] Um ein Fach 6 an einer Seite zu schliessen, kann in einfacher Weise eine nicht näher dargestellte Abschlusswand 9 zwischen zwei Vertikalstützen 4 angebracht werden. Hierzu muss die Abschlusswand 9 lediglich an den vertikalen Enden so abgewinkelt sein, dass resultierende kurze Winkelstücke in den Schlitzen 49 klemmbar sind und die Rückwand somit montiert ist. Die Abschlusswände 9 können nur von innen aus einem Fach 6 wieder herausgedrückt werden. Von der Aussenseite her wird eine Demontage resp. ein Zugang zum Fach unterbunden.
[0027] Die Abschlusswände 9 können zum Beispiel geschlossen sein oder auch dekorative Durchbrüche aufweisen.
[0028] Die Fächer 6 können zur Ablage von Büchern, Aktenordnern oder anderen Gegenständen offen sein oder durch Klappen 8 verschliessbar sein oder es können Schubladen 7 eingesetzt sein (die gegenüberliegende Seite ist jeweils durch eine Abschlusswand abschliessbar).
[0029] Eine Schublade 7 (Fig. 7 und 8) umfasst einen, innen glattwandigen Raum 70 mit einer doppelwandigen Front 71, an der eine, zum Beispiel C-förmige Griffleiste 72 angesetzt ist. Die Front 71 kann Zugangsöffnungen zur Aufnahme einer Schliesseinheit 10 oder Funkschliesseinheit 11 aufweisen, wobei die Schliessmechanismen selbst bevorzugt in einer Mulde zwischen den Wänden der Front 71 angeordnet sind.
[0030] In üblicher Weise sind seitlich an den begrenzenden Vertikalstützen 4 zwei Auszugsschienen 73 zur Kopplung mit Auszugsgarnituren 74 angebracht. Jede Auszugsgarnitur 74 ist an einem profilierten Aufnahmeblech 75 angebracht. Im Querschnitt hat das Aufnahmeblech 75 die Form eines flachen Tellers, dessen leistenförmige Randbereiche an der Vertikalstütze 4 anliegen (Fig. 6), während der «vertiefte» Mittelbereich mit der Auszugsgarnitur 74 versehen und der Schublade zugewandt ist.
[0031] Auf dem Boden eines Fachs 6, zum Beispiel einer Zwischenlage 3, sind im Beispiel zwischen zwei Vertikalstützen 4 zwei Bodenwinkel 76 gegeneinander (kraftschlüssig) verspannt bzw. vorgespannt angeordnet, ohne Einsatz von Verbindungselementen. Möglich ist eine Ausführung auch mit nur einem vorspannbaren und über die Breite des Fachs 6 reichenden Bodenwinkels.
[0032] Die Vorspannkraft ist so gewählt, dass die Bodenwinkel 76 am Boden bleiben. Die Bodenwinkel 76 sind im Beispiel ebene Metallbleche, deren Enden, die parallel zu den Vertikalstützen 4 resp. zu den Auszugsgarnituren 74 gelegen sind, im Wesentlichen rechtwinklig nach oben, Winkelschenkel 77 und 79 bildend, gebogen sind. Die Winkelschenkel 79 enden jedoch vor den Eckbereichen. Diese Eckbereiche sind eben und nicht abgewinkelt und bilden Nasen 78.
[0033] Die Bodenwinkel 76 werden so eingesetzt, dass ihre Winkelschenkel 77 aneinander anliegen, während die Nasen 78 in die entsprechenden Aussparungen 48 der Verbindungselemente 42 resp. der Verbindungsstützen 4 einrasten oder geklemmt werden (Fig. 6). Zugleich können dabei auch die zugewandten leistenförmigen Randbereiche der Aufnahmebleche 75 lagesicher zwischen Winkelschenkel 79 und Vertikalstütze 4 verspannt werden.
[0034] Bevorzugt ist die rückwärtige Abschlusswand eines Fachs 6, in dem eine Schublade 7 eingesetzt ist, verstärkt ausgebildet und wirkt als Gegengewicht bei ausgezogener Schublade 7. Auch die Anordnung einer solchen verstärkten Abschlusswand erfolgt in der vorbeschriebenen Weise. Nach der Montage der Bodenwinkel 76 ist eine eingesetzte Abschlusswand verriegelt, sodass kein rückseitiger Zugang zur Schublade 7 möglich ist.
[0035] Die Vertikalstützen 4 erfüllen eine Doppelfunktion als Stützelement des Regals einerseits wie auch als Mittel der Verriegelung der Bodenwinkel 76 (eingeschlossen die Schublade 7) und sie dienen ebenso der Aufnahme einer Rückwand. Gleichfalls ist die Vertikalstütze 4 selbst verriegelt.
[0036] Eine Klappe 8, wie in der Fig. 9 dargestellt, ist am Boden (zum Beispiel einer Zwischenlage 3) eines Fachs 6 schwenkbar angelenkt. Sie kann zum Beispiel eine Front 80 analog zur Front 70 einer Schublade 7 aufweisen und mit einer Griffleiste 81 versehen sein. Die Klappe 8 ist weiterhin mit angeordneten Lagern 84 (Scharnier) zur drehbeweglichen Aufnahme eines runden Stiftes 88 seitlich an einem Ende eines flachen, stabförmigen Hebels 87 versehen.
[0037] Der Hebel 87 ist an seinem anderen Ende in einer gebogenen Führungsbahn 86 eines Klappenbeschlags 85 führbar angeordnet (Fig. 9). Der Hebel 87 liegt bei geöffneter Klappe 8 auf deren Innenfläche auf (Fig. 10) und beeinträchtigt den verfügbaren Raum des Faches 6 nicht.
[0038] Der Klappenbeschlag 85 kann mit, nicht dargestellten, Endlagendämpfern versehen sein.
[0039] Der Klappenbeschlag 85 ist bevorzugt ein sehr flacher Quader und besteht zum Beispiel aus Kunststoff, Holz oder Metall. Der Klappenbeschlag 86 umfasst weiterhin einen Bodenwinkel 82, bevorzugt aus Metall, dessen Enden mit Nasen 83 versehen sind, wobei die Nasen 83 analog zu den Nasen 78 in Aussparungen 48 der Verbindungselemente 42 resp. der Verbindungsstützen 4 einrasten sollen. Die Klappe 8 ist damit ebenfalls stabil und lagesicher anbringbar.
[0040] Anfällige Verformungen vorgenannter verspannter Elemente sind elastischer Natur. Montage und Demontage sind einfach und ohne Werkzeugeinsatz (einzige Ausnahme ist der Schlüssel für verdeckte Hebel 45) möglich.
[0041] Schubladen 7 und/oder Klappen 8sind einfach und ohne Demontage des Grundaufbaus ummontierbar und können an beiden Längsseiten des erfindungsgemässen Regals, sofern freistehend, vorgesehen sein.
[0042] Schubladen 7 und/oder Klappen 8 können zudem abschliessbar sein, z.B. mittels Zylinder- oder Zahlenschloss 10 oder Nahfeldkodierung 11 (NFC). Sie sind auch in Schränken, Schreibtischen oder anderen Möbeln einsetzbar und ebenfalls für einen Einbau in Wandfächer oder dergleichen geeignet.
[0043] Montage und Demontage sowie Verriegelungen erfolgen ausschliesslich mittels der beschriebenen kleinen Schlitze.
[0044] Mehrere Regale können in Reihe nacheinander und bevorzugt miteinander verbunden und/oder auch parallel zueinander aufgestellt werden.
Liste der Bezugszeichen [0045] 1 Bodenplatte 2 Deckplatte 3 Zwischenlage 4 Vertikalstütze 5 Abschluss 6 Fach 7 Schublade 8 Klappe 9 Abschlusswand 10 Schliesseinheit 11 Funkschliesseinheit 40 Wand 40a Seite 40b Seite 41 Wand 41a Seite 41b Seite 42 Verbindungselement 43 Stab 44 Bohrung 45 Hebel 46 Zapfen 47 Zapfenloch 48 Aussparung 49 Schlitz 70 Raum 71 Front 72 Griffleiste 73 Auszugsschiene 74 Auszugsgarnitur 75 Aufnahmeblech 75' Randbereich 76 Bodenwinkel 77 Winkelschenkel 78 Nase 79 Winkelschenkel 80 Front 81 Griffleiste 82 Bodenwinkel 83 Nase 84 Lager 85 Klappenbeschlag 86 Führungsbahn 87 Führungselement 88 Stift S Schlüssel

Claims (10)

Patentansprüche
1. Regal, welches insbesondere in Büros oder in Wohnbereichen aufstellbar ist und eine horizontal angeordnete Bodenplatte (1), eine davon beabstandete Deckplatte (2) und mindestens eine, parallel zwischen diesen angeordnete Zwischenlage (3) umfasst, wobei ein Abstand zwischen der Zwischenlage (3) und der Bodenplatte (1) resp. der Deckplatte (2) durch mindestens eine, senkrecht zu diesen angeordnete Stütze hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens zwei Auszugsgarnituren (74) mit Auszugsschienen für eine Schublade (7) umfasst, wobei jede Auszugsgarnitur (74) an einem Aufnahmeblech (75) angeordnet ist, das durch mindestens einen vorgespannten Bodenwinkel (76) an einer Stütze, einer Vertikalstütze (4) festgelegt ist.
2. Regal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Bodenwinkel (76) vorgesehen sind, die gegeneinander zwischen zwei Vertikalstützen (4) verspannt sind.
3. Regal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeblech (75) profiliert und elastisch verformbar ist.
4. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bevorzugt zwei Vertikalstützen (4) vorgesehen sind, die jeweils zwei parallel zueinander angeordnete Wände (40, 41) umfassen, deren Seiten (40a, 40b, 41a, 41b) abgewinkelt sind, wobei die Wände (40, 41) so miteinander verbunden sind, dass zwischen den, senkrecht zur Zwischenlage (3) befindlichen Seiten (40b, 41b) ein schmaler, elastisch verformbarer und bevorzugt gleichmässiger Schlitz (49) ausgebildet ist.
5. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Wänden (40, 41) bevorzugt vier L-förmige Verbindungselemente (42) geklemmt angeordnet sind, deren lange Schenkel im Wesentlichen parallel zu den Seiten (40b, 41b) gelegen sind.
6. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verbindungselement (42) geeignet ist, einen Zapfen (46), der in der Bodenplatte (1) und/oder Zwischenlage (3) und/oder der Deckplatte (2) aufgenommen ist, zu arretieren, sodass auch die Vertikalstütze (4) arretiert ist.
7. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abschlusswand zwischen zwei Vertikalstützen (4) angeordnet ist, deren Enden abgewinkelt sind und dass diese abgewinkelten Enden in den Schlitzen (49) geklemmt sind.
8. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens zwei Klappenbeschläge (85) für eine Klappe (8) umfasst, wobei in jedem Klappenbeschlag (85) eine gebogene Führungsbahn (86) vorhanden ist, in der ein Ende eines Hebel (87) führbar ist, dessen anderes Ende drehbeweglich an der Klappe(8) angeordnet ist.
9. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalstütze (4) den/die Bodenwinkel (76) und sich selbst verriegelt.
10. Bodenwinkel (76) eines Regals, welcher zur bevorzugt elastischen Verspannung von Einbauteiles des Regals verwendbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass es ein vorspannbares Metallblech ist, dessen Enden, die parallel zu Vertikalstützen (4) des Regals gelegen sind, im Wesentlichen rechtwinklig nach oben, Winkelschenkel (77, 79) bildend, gebogen sind.
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