CH715559A2 - Saccharomyces Cerevisiae als Booster des Mikrobioms. - Google Patents
Saccharomyces Cerevisiae als Booster des Mikrobioms. Download PDFInfo
- Publication number
- CH715559A2 CH715559A2 CH01443/19A CH14432019A CH715559A2 CH 715559 A2 CH715559 A2 CH 715559A2 CH 01443/19 A CH01443/19 A CH 01443/19A CH 14432019 A CH14432019 A CH 14432019A CH 715559 A2 CH715559 A2 CH 715559A2
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- calcium
- phase
- saccharomyces cerevisiae
- cell culture
- stabilized
- Prior art date
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23L—FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
- A23L33/00—Modifying nutritive qualities of foods; Dietetic products; Preparation or treatment thereof
- A23L33/10—Modifying nutritive qualities of foods; Dietetic products; Preparation or treatment thereof using additives
- A23L33/14—Yeasts or derivatives thereof
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23L—FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
- A23L31/00—Edible extracts or preparations of fungi; Preparation or treatment thereof
- A23L31/10—Yeasts or derivatives thereof
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K36/00—Medicinal preparations of undetermined constitution containing material from algae, lichens, fungi or plants, or derivatives thereof, e.g. traditional herbal medicines
- A61K36/06—Fungi, e.g. yeasts
- A61K36/062—Ascomycota
- A61K36/064—Saccharomycetales, e.g. baker's yeast
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12N—MICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
- C12N1/00—Microorganisms; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
- C12N1/14—Fungi; Culture media therefor
- C12N1/16—Yeasts; Culture media therefor
- C12N1/18—Baker's yeast; Brewer's yeast
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Mycology (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Microbiology (AREA)
- Biotechnology (AREA)
- Natural Medicines & Medicinal Plants (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Genetics & Genomics (AREA)
- Botany (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Medical Informatics (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Virology (AREA)
- Nutrition Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Tropical Medicine & Parasitology (AREA)
- Alternative & Traditional Medicine (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Pharmacology & Pharmacy (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Micro-Organisms Or Cultivation Processes Thereof (AREA)
- Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
- Saccharide Compounds (AREA)
Abstract
Die Erfindung ist im Gebiet der Präbiotika angesiedelt und betrifft im Besonderen ein Verfahren zur Vorbereitung einer stabilisierten und inaktivierten Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae. Ferner werden stabilisierte und inaktivierte Zellkulturen von Saccharomyces Cerevisiae beschrieben, die mit diesem Verfahren erzielbar sind, und deren Anwendungen.
Description
GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung ist im Gebiet der Präbiotika angesiedelt und betrifft im Besonderen ein Verfahren zur Vorbereitung einer stabilisierten und inaktivierten Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae. Ferner werden stabilisierte und inaktivierte Zellkulturen von Saccharomyces Cerevisiae, die mit diesem Verfahren erzielbar sind, und deren Anwendungen beschrieben.
STAND DER TECHNIK
[0002] Das menschliche Mikrobiom ist die Gesamtheit von symbiontischen Mikroorganismen, die mit dem menschlichen Organismus zusammenleben, ohne ihn zu schädigen, ein gutes Beispiel von Mutualismus zwischen verschiedenen Arten von Organismen, der jeder davon einen Vorteil verschafft.
[0003] Das menschliche Mikrobiom entwickelt sich im Lauf der ersten Lebenstage und überlebt, ausser im Fall von Krankheiten, überraschend lang. Jedes Individuum besitzt sein eigenes Mikrobiom.
[0004] Beim Menschen finden sich zwischen 500 und 10.000.000 verschiedene Arten von Mikroorganismen, von denen die zahlreichsten Bakterien und in geringerem Ausmass aber auch Pilze und Viren sind.
[0005] Von den Bakterien ist die Mehrzahl anaerob, mehr oder weniger obligat oder fakultativ (viele überleben in Abwesenheit von Sauerstoff und einige vertragen dessen Anwesenheit).
[0006] Die zahlreichsten Darmbakterien beim Menschen sind Laktobazillen, Bifidobakterien und Bacillus, darunter Bacillus subtilis.
[0007] Eine wichtige Funktion des menschlichen Mikrobioms ist die Zersetzung der Substanzen, die unser System nicht abbauen kann, wie Knorpel und Zellulosemoleküle. Eine weitere wichtige Funktion ist die Synthese von unerlässlichen Substanzen, zum Beispiel Vitamin K, das eine wesentliche Rolle bei der Blutgerinnung spielt.
[0008] Das Mikrobiom übt Funktionen aus, die wir auf andere Art nicht auszuüben in der Lage sind. Diese Funktionen schliessen die Fähigkeit ein, ansonsten unverdauliche Bestandteile unserer Kost zu assimilieren, wie pflanzliche Polysaccharide.
[0009] Das Wachstum und die Aktivität des intestinalen Mikrobioms werden durch Präbiotika gefördert.
[0010] Als präbiotisch, nicht zu verwechseln mit probiotisch, wird jede in der Nahrung vorhandene Substanz definiert, die vom Organismus nicht absorbiert, sondern vom intestinalen Mikrobiom verwendet wird.
[0011] Beispiele von Präbiotika sind wasserlösliche Fasern, die nicht gelieren, darunter nicht stärkehaltige Polysaccharide oder Beta-Glucane, Fructane, Fructooligosaccharide, Inulin, Lactitol, Lactosaccharose, Lactulose, Pyrodextrine und Soja-Oligosaccharide.
[0012] Infolge von einigen Erkrankungen ist es erforderlich, die veränderte Darmflora (Dysbiose) wiederherzustellen, indem das Wachstum des Mikrobioms gefördert wird.
[0013] Nährhefe ist durch ihre starke Zufuhr von Proteinen, Vitaminen, Antioxidantien und Mineralsalzen gekennzeichnet.
[0014] Sehr häufig ist Nährhefe ein Stamm von Saccharomyces cerevisiae, der im Unterschied zu Bierhefe oder zur Bäckerhefe (Baker's Yeast) inaktiviert ist.
[0015] Die besonderen Schwierigkeiten, die bei Präbiotika wie Nährhefe infolge der üblicherweise angewendeten Inaktivierungsverfahren auftreten, betreffen die Fähigkeit, alle ihre natürlichen Merkmale bis zum Erreichen des Mikrobioms beizubehalten. Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung betreffende Verfahren bewahrt hingegen im Folgeerzeugnis die charakteristische Widerstandsfähigkeit gegenüber allgemeinem chemisch-physikalischem Stress, darunter beispielsweise jenem, der durch die Magensäfte oder durch die Wirkung von antibiotischen Substanzen erzeugt wird.
[0016] Während die Nährhefe, wie ihr Name bereits ausdrückt, verwendet wird, um dem Menschen und/oder dem Tier eben Nahrungsfaktoren (Nahrungsmittelergänzung) zuzuführen, hat das den Gegenstand des vorliegenden Patents bildende Produkt die symbiontischen mikrobiellen Zellen (Mikrobiom) als Ziel, damit diese eine ganze Reihe an Faktoren für die Eubiose und damit für das Wohlergehen des Wirts liefern (präbiotische Verwendung).
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0017] Die Erfindung betrifft daher ein Verfahren zur Vorbereitung einer stabilisierten und inaktivierten Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae, wobei das Verfahren folgende Phasen umfasst: a. Zugabe zu einer frischen Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae von: – Natriumchlorid in einer Menge in einem Bereich von 0.2% bis 3% Gewicht /Gewicht; – Verfahrensaktivatoren aus der Gruppe, die aus Mono- und Disacchariden besteht, Magnesiumsulfat, Lithium-, Kalzium- oder Magnesiumchlorid Kalzium- oder Magnesiumnitrat, Salzen der organischen Kalzium- oder Natriumsäuren der Essig-, Milch-, Glucon- oder Pantothensäure; – Stabilisatoren der Suspension aus der Gruppe bestehend aus mikrokörniger Cellulose, Carboxymethylcellulose, Gummi arabicum oder anderen natürlichen Substanzen, die geeignet sind, um Kolloide, hydrierte Kieselerde oder Silicate zu bilden; b. Schütteln der aus der Phase a. erhaltenen Suspension für eine Dauer von 0.5-5 Stunden bei einer Temperatur zwischen 45 °C und 70 °C; c. Zugabe eines Stabilisators zur Schüttelphase b. aus der Gruppe bestehend aus: – Benzoe-, Sorbin-, Propion-, Ameisen-, Essig-, Weinsteinsäure, Ascorbin- oder Milchsäure oder Milchfermente, – Phenole, Hydrochinone oder Derivate, Benzylalkohol oder Derivate, – Alkylester der para-Hydroxybenzoesäure und – Ammoniumformiat; d. Abkühlen der in Phase c. erhaltenen Suspension auf 20°C-25°C, um eine Suspension zu erhalten, die eine stabilisierte und inaktivierte Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae enthält.
[0018] Gemäss einem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung eine stabilisierte und inaktivierte Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae, die durch das erfindungsgemässe Verfahren erzielt werden kann.
[0019] Gemäss einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung die Verwendung einer stabilisierten und inaktivierten Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae, die durch das erfindungsgemässe Verfahren erzielt werden kann, als Präbiotikum.
BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0020] Die Erfindung wird nun im Detail unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren beschrieben, wobei: Figur 1 zeigt eine Grafik, die die charakteristische Wachstumskurve des Lactobacillus acidophilus darstellt, der als Referenzstamm des erfindungsgemässen Produkts verwendet und im Beispiel 3 beschrieben wird. Figur 2 zeigt die Grafik mit den Wachstumskurven des als Referenz dienenden Lactobacillus acidophilus bei Anwesenheit oder Abwesenheit von verschiedenen Hefearten unter den im Beispiel 3 beschriebenen Versuchsbedingungen.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0021] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vorbereitung einer inaktivierten Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae, die die Zellkörper und alle Produkte enthält, die sich während des Zellvermehrungsprozesses bilden.
[0022] Wenn bei der vorliegenden Erfindung die Definition:
„inaktivierte und stabilisierte Hefe“ oder „inaktivierte und stabilisierte Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae“ verwendet wird, ist darunter ein Hefestamm, vorzugsweise ein Stamm von Saccharomyces Cerevisiae, zu verstehen, dessen Zellen inaktiviert und stabilisiert sind und sich daher nicht mehr reproduzieren können. Diese Zellen, die die Zellkörper und alle Produkte enthalten, die sich während des Zellvermehrungsprozesses bilden, sind stabilisiert, um die Integrität und daher das ursprüngliche Zellgut für einen langen Zeitraum unverändert beizubehalten, aber es handelt sich um tote Zellen.
[0023] Die Erfindung betrifft daher ein Verfahren zur Vorbereitung einer stabilisierten und inaktivierten Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae, wobei das Verfahren folgende Phasen umfasst: a. Zugabe zu einer frischen Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae von: – Natriumchlorid in einer Menge in einem Bereich von 0.2% bis 3% Gewicht/Gewicht; – Verfahrensaktivatoren aus der Gruppe, die aus Mono- und Disacchariden besteht, Magnesiumsulfat, Lithium-, Kalzium- oder Magnesiumchlorid Kalzium- oder Magnesiumnitrat, Salzen der organischen Kalzium- oder Natriumsäuren der Essig-, Milch-, Glucon- oder Pantothensäure; – Stabilisatoren der Suspension aus der Gruppe bestehend aus mikrokörniger Cellulose, Carboxymethylcellulose, Gummi arabicum oder anderen natürlichen Substanzen, die geeignet sind, um Kolloide, hydrierte Kieselerde oder Silicate zu bilden; b. Schütteln der aus der Phase a. erhaltenen Suspension für eine Dauer von 0.5-5 Stunden bei einer Temperatur zwischen 45 °C und 70 °C; c. Zugabe eines Stabilisators zur Schüttelphase b. aus der Gruppe bestehend aus: – Benzoe-, Sorbin-, Propion-, Ameisen-, Essig-, Weinsteinsäure, Ascorbin- oder Milchsäure oder Milchfermente, – Phenole, Hydrochinone oder Derivate, Benzylalkohol oder Derivate, – Alkylester der para-Hydroxybenzoesäure, – Ammoniumformiat; d. Abkühlung der durch die Phase c. erhaltenen Suspension auf 20°C-25°C.
[0024] Bei einer bevorzugten Form erfolgt die Abkühlung durch Induktion.
[0025] Das erhaltene Produkt ist eine dicke und homogene Flüssigkeit (oder flüssige Creme), die eine sehr hohe Konzentration an Zellen von Saccharomyces Cerevisiae enthält, die durch eine Behandlung mit besonderen Wirkstoffen stabilisiert werden, die durch Hitze während einer operativen Phase, die der Vermehrungsphase folgt, und durch eine durch Induktion herbeigeführte finale Abkühlphase bis auf eine Temperatur von 20°C bis 25°C inaktiviert werden.
[0026] Die Wirkung der Inaktivierung und Stabilisierung der Zellen besteht darin, ihre biologische Aktivität zu hemmen und gleichzeitig alle typischen Eigenschaften der Hefe unverändert beizubehalten. Im Besonderen die Widerstandsfähigkeit gegenüber Säuren (zum Beispiel den Magensäften) und Antibiotika.
[0027] Diese Merkmale des Produkts machen es besonders als menschliches, pflanzliches und tierisches Nahrungsergänzungsmittel als Regulator und Booster des Mikrobioms wirksam. Das erfindungsgemässe Produkt ermöglicht überraschenderweise, ein verbessertes Wachstum der mikrobiellen Symbionten zu erzielen, wie zum Beispiel Laktobazillen, Bifidobakterien, Bacillus subtilis und Enterobakterien.
[0028] Seine Wirkung ist unter Bedingungen, bei denen der Organismus des Mikrobioms beteiligt ist, sowohl prophylaktisch als auch heilend.
[0029] Überraschenderweise treten beim erfindungsgemässen Produkt nicht die Schwierigkeiten auf, wie sie bei Präbiotika wie Nährhefe auftreten, da das hier beschriebene Verfahren erlaubt, all seine natürlichen Merkmale bis zum Erreichen des Mikrobioms beizubehalten und im Produkt die charakteristische Widerstandsfähigkeit gegenüber allgemeinem chemisch-physikalischem Stress zu bewahren, wie zum Beispiel jenem, der durch Magensäfte oder durch die Wirkung von antibiotischen Substanzen hervorgerufen wird, wie oben beschrieben.
[0030] Bei einer bevorzugten Form wird der erfindungsgemässe Zellvermehrungsprozess durchgeführt, indem die folgenden Ingredienzen der frischen Hefe (auch in Form einer komprimierten Masse), die aus ausgewählten Stämmen von Saccharomyces Cerevisiae besteht, zugesetzt werden:
Natriumchlorid in einer Menge von 0,2-3 Gew.% vom Gesamten:
Verfahrensaktivatoren, das heisst: Mono- und Disaccharide (Dextrose, Lactose usw.) im Ausmass von 0,5- 5 Gew.% vom Gesamten; Inositol oder Magnesiumsulfat im Ausmass von 0,04-0,25%; Lithium-, Kalzium- oder Magnesiumchlorid im Ausmass von 0,2-1,5%; Kalzium- oder Magnesiumnitrat, Kalziumsalze von organischen Säuren wie Lactat, Acetat, Gluconat oder Pantothenat, Natriumacetat, Natriumpyruvat oder Gluthation in einem Ausmass von 0,01-2%
Stabilisatoren der Suspension wie mikrokörnige Cellulose, Carboxymethylcellulose, Gummi arabicum oder andere natürliche Substanzen, die in der Lage sind, Kolloide, hydrierte Kieselerde oder Silicate zu bilden:
[0031] Die Suspension wird bei einer Temperatur zwischen 45 ° und 70 ° C für einen Zeitraum von 0,5-5 Stunden unter Schütteln gehalten.
[0032] Die oben genannte Zellkultur wird gemäss der vorliegenden Erfindung stabilisiert, indem ein oder mehrere der nachfolgend genannten stabilisierenden Zusatzstoffe hinzugefügt werden und die Suspension erneut bei einer Temperatur von 45 °-70 ° C für einen Zeitraum zwischen 5 und 10 Minuten unter Schütteln gehalten wird.
[0033] Die Stabilisatoren umfassen:
Benzoe-, Sorbin-, Propion-, Ameisen-, Essig-, Weinstein-, Ascorbin- oder Milchsäure oder Milchfermente,
Ammoniumformiat,
Phenole, Hydrochinone und Derivate und Benzylalkohol und Derivate und
Alkylester der p-Hydroxybenzoesäure.
[0034] Die Menge des zuzugebenden Stabilisators variiert in einem grossen Intervall je nach der verwendeten Substanz oder Substanzenmischung.
[0035] Für das Verfahren wird die Suspension bis auf eine Temperatur von 20-25°C abgekühlt, beispielsweise durch den Kontakt mit der kalten Oberfläche des Reaktors.
[0036] Das Produkt, das in Form einer dicken, homogenen braunen Flüssigkeit erhalten wird, kann auf jeden Fall als solches verwendet oder in hydrierter Kieselerde absorbiert werden.
[0037] Als Alternative kann es in einem Fliessbett in Anwesenheit von amorpher Kieselerde getrocknet oder sprühgetrocknet (spray dried) werden.
[0038] Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden im erfindungsgemässen Verfahren die Salze von organischer Kalzium- oder Natriumsäure aus der Gruppe bestehend aus Kalziumlactat, Kalziumacetat, Kalziumgluconat, Kalziumpantothenat, Natriumacetat und Natriumpyruvat ausgewählt.
[0039] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform hat das erfindungsgemässe Verfahren eine zusätzliche Phase nach der Phase d., bei der die durch die Phase d. erhaltene Suspension in hydrierter Kieselerde absorbiert wird.
[0040] Bei noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform hat das erfindungsgemässe Verfahren eine zusätzliche Phase nach der Phase d., bei der die durch die Phase d. erhaltene Suspension durch ein Fliessbett in Anwesenheit von amorpher Kieselerde getrocknet wird.
[0041] Gemäss einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine stabilisierte und inaktivierte Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae, die durch das erfindungsgemässe Verfahren erzielt werden kann.
[0042] Es ist überraschenderweise festgestellt worden, dass das erfindungsgemässe Produkt eine Boosterwirkung auf die Flora des Mikrobioms hat, die hauptsächlich aus Laktobazillen, Bifidobakterien und Bacillus subtilis besteht. Die verbesserte Aktivität des Mikrobioms ermöglicht eine Verbesserung der Stoffwechselprozesse des Organismus, eine bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress und Krankheiten und einen geringeren Bedarf an Medikamenten.
[0043] Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung als Beispiel angeführt.
[0044] Gemäss einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung die Verwendung einer stabilisierten und inaktivierten Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae, die durch das erfindungsgemässe Verfahren erzielt werden kann, als Präbiotikum.
BEISPIELE
Beispiel 1
[0045] 2000 kg frische Hefe als Ausgangsmaterial werden in einen Heiz- und Kühlreaktor aus Stahl mit einem Fassungsvermögen von 5000 Litern gegeben, und die Suspension wird unter Schütteln auf 60°C erhitzt; danach werden folgende Zusatzstoffe zugegeben: 40 kg reines Natriumchlorid, 30 kg Dextrose und k kg Mg-Sulfat.
[0046] Die Mischung wird 60 Minuten unter Schütteln gehalten, um eine homogene Suspension zu erhalten, danach werden 2kg Methyl- oder Ethylester der p-Hydroxybenzoesäure zugegeben.
[0047] Das Schütteln wird weitere 10 Minuten fortgesetzt, dem eine Abkühlphase auf 22°C folgt, um ein finales Produkt in Form einer dicken, homogenen Flüssigkeit zu ergeben, das als solches verwendet oder in hydrierter Kieselerde absorbiert werden kann, die in einer Menge von 25 kg zugegeben wird. Abkühlung auf 22°C.
Beispiel 2
[0048] 1000 kg frische Hefe als Ausgangsmaterial werden in einen emaillierten Reaktor mit einem Fassungsvermögen von 5000 Litern gegeben, und die Suspension wird unter Schütteln auf 45°C erhitzt; danach werden folgende Zusatzstoffe zugegeben: 25 kg Natriumchlorid, 20 kg Kalziumgluconat, 2 kg Magnesiumsulfat, 10 kg Lactose (offizielle Pharmakopöe), 15 kg mikrokörnige Cellulose und 2kg Carboxymethylcellulose.
[0049] Die Mischung wird 4 Stunden unter Schütteln gehalten, um eine homogene Suspension zu erhalten.
[0050] 30 kg Sorbinsäure und 20 kg Ascorbinsäure (offizielle Pharmakopöe) werden der Mischung zugegeben.
[0051] Das Schütteln wird weitere 8 Minuten fortgesetzt, danach wird die Mischung auf 20°C abgekühlt, um ein inaktiviertes finales Produkt zu erhalten, das als solches oder in Anwesenheit von Kieselerde getrocknet verwendet werden kann.
Beispiel 3
[0052] Bewertung der Bioaktivität von inaktivierten Hefezellen mit der Routine-Dosiermethode, die als Qualitätskontrolle des Produkts verwendet wird.
[0053] Die Analysemethode, biologischer Art, ist darauf ausgerichtet, den Bioaktivitätsindex der toten/inaktivierten Hefe festzustellen, der als die Fähigkeit erachtet wird, das Wachstum eines Stammes von Lactobacillus acidophilus anzuregen. Das Versuchsprinzip zur Bestimmung der Bioaktivität basiert auf der Messung des Wachstums von Lactobacillus acidophilus durch Turbidimetrie zu verschiedenen Zeitpunkten ab der Inokulation, mit oder ohne Anwesenheit der erfindungsgemässen Hefe als Präbiotikum und im Vergleich zu anderen im Handel erhältlichen Hefen.
[0054] Der Unterschied zwischen dem Wachstum mit oder ohne unser/em Produkt (erfindungsgemässe Hefe), ebenso wie den/die anderen Hefen, erlaubt den Bioaktivitätsindex zu extrapolieren.
Vorbereitung der Reagenzien
A) Basismedium
[0055] Die folgenden Substanzen wurden in 500 ml Wasser aufgelöst, danach wurde das Volumen aus 1,000 ml gebracht: 1. Glukose 6,25 g 2. Natriumacetat 6,25 g 3. Ascorbinsäure 6,25 g 4. Ammoniumsulfat 3,15 g 5. Kaliumphosphat 3,15 g 6. Harnstoff 1,25 g 7. Tween 80 1,00 ml
B) Vitaminlösung
[0056] Die folgenden Vitamine wurden in Wasser aufgelöst und anschliessend in das Basismedium gegossen: 1. Panthenol 30 mg/100 ml 2,15 ml 2. Riboflavinphosphat 42 mg/100 ml 2,15 ml 3. Nicotinsäure 30 mg/50 ml 2,15 ml 4. Pyroxidin 30 mg/50 ml 2,15 ml 5. Thiamin 30 mg/50ml 2,15 ml 6. Folsäure 2 mg/200 ml 0,50 ml 7. p-Aminobenzoesäure 2 mg/20 ml 0,50 ml 8. Biotin 2 mg/20 ml 0,50 ml
C) Lösung mit Mineralspuren
[0057] Die folgenden Salze wurden in 250 ml Wasser aufgelöst. 1. Magnesiumsulfat 4 g 2. Mangansulfat 140 mg 3. Eisensulfat 200 mg 4. Kalziumchlorid 20 mg
[0058] 3,15 ml dieser Lösung werden entnommen und dem Basismedium zugegeben. Nach der Zugabe der Vitaminlösung und der Lösung mit Mineralspuren zum Basismedium wird es mit Wasser auf 1.000 ml gebracht. Das Basismedium hat einen pH-Wert zwischen 4,8 und 5,2, der nach der Verwendung auf 7,05 korrigiert wird, indem ein 10%-ige Natriumhydroxidlösung beigegeben wird.
VORBEREITUNG UND AUFBEWAHRUNG DES LACTOBACILLUS-STAMMES.
[0059] Der L.acidophilus-Stamm wird im Kühlschrank bei 4°C in einem dunklen Reagenzglas aufbewahrt, das MRS-Agar enthält.
[0060] Bevor er im Versuch verwendet wird, muss der im Kühlschrank aufbewahrte Lactobacillus-Stamm folgendermassen reaktiviert werden:
[0061] Ein Streifen mit Lactobacillus-Kultur wird entnommen und in 20 ml zuvor sterilisierter MRS-Bouillon dispergiert, danach die Lactobacillus-Suspension schütteln und bei 37° C für 17-18 Stunden vor dem Gebrauch inkubieren. Es ist wichtig, 24 Stunden Inkubationszeit nicht zu überschreiten, um den höchsten Wert der Lactobacillus-Population zu erhalten.
KONTROLLE DER AKTIVITÄT DES L. ACIDOPHILUS-STAMMES
[0062] Die Aktivität des wie oben vorbereiteten L. Acidophilus-Stammes wird durch stündlich durchgeführte turbidimetrische Bestimmung über 12 Stunden und danach nach 24 Stunden bewertet.
[0063] Aus der Grafik in Figur 1 können wir entnehmen, dass das Maximum des Lactobacillus-Wachstums zwischen der 10. und 24. Stunde der Inkubation erreicht wird.
VORBEREITUNG DER FÜR DIE BIOAKTIVITÄT ZU TESTENDEN PROBEN
[0064] Rund 1,00 g jeder Probe (erfindungsgemässe Hefe: Patent, Trockenhefe und Lebendhefe) werden in 100 ml destilliertem Wasser resuspendiert. Nach gründlicher Homogenisierung werden die Proben im Autoklaven für 30 Minuten bei 0,5 atm sterilisiert und dann für 20 h bei 4 ° C ruhen gelassen, bevor sie verwendet werden.
[0065] Im Versuch wird die überstehende Lösung der Probe verwendet.
PRÜFMETHODE
[0066] Für jede Probe werden drei Versuche gemäss der folgenden Methode durchgeführt: 1. 1 ml Lactobacillus-Suspension wird in 9 ml steriler physiologischer Lösung verdünnt, und die optische Dichte wird bei 600 nm abgelesen, wo gewöhnlich ein Wert von 0,850 +/- 0,050 festzustellen ist; falls der festgestellte Wert ein anderer ist, kann er reguliert werden, indem die Lactobacillus-Suspension oder die physiologische Lösung je nach Korrektur verwendet wird. 2. Das Kulturmedium wird in Anteile zu 9 ml auf 12 Reagenzgläser (3 Reagenzgläser pro Versuchsprobe) für die Prüfung verteilt.
Jede Probe wird dreifach vorbereitet, 1 ml jeder Probe wird in die Reagenzgläser gegeben: Probe A (stabilisierte und inaktivierte Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae gemäss der vorliegenden Erfindung: Grisotech), Probe B (Trockenhefe - Kultur Diamond V XP), Probe C (Lebendhefe); während 1 ml physiologische Lösung hinzugefügt wird, um die Probe D zu bilden (Negativkontrolle).
Den ersten beiden Röhren jeder Gruppe werden 0,5 ml der Lactobacillus-Lösung beigegeben; der dritten Röhre jeder Gruppe werden 0,5 ml der physiologischen Lösung (Blindprobe für jede Gruppe) beigegeben. 3. Nachdem die Wellenlänge des Spektralfotometers auf 600 nm eingestellt worden ist, erfolgt das Ablesen der optischen Dichte jeder Probe im Vergleich mit der Blindprobe jeder Gruppe. 4. Danach wird jedes Reagenzglas bei 37° für einen Zeitraum von 24 Stunden inkubiert, wobei die optische Dichte über 12 aufeinanderfolgende Stunden stündlich und anschliessend nach 24 Stunden kontrolliert wird. 5. Nach diesem Zeitraum werden alle Ablesedaten zur optischen Dichte gesammelt und der Bioaktivitätsindex und die mikrobielle Wachstumskurve extrapoliert.
ERGEBNISSE
[0067] Die Tabelle 1 zeigt die Durchschnittsablesewerte der Duplikatproben bei 600 nm von jeder der drei Lactobacillus-Wachstumskurven, sowohl nur mit dem Kulturmedium als auch in Anwesenheit der erfindungsgemässen Hefe (Grisotech) beziehungsweise der Trockenhefe und Lebendhefe.
[0068] Zusammenfassung der Ablesungen am Spektralfotometer bei 600 nm für die drei Versuche zum Lactobacillus-Wachstum, inkubiert in einem Kulturmedium ohne Anreicherung (Probe D) und mit Anreicherung von: Erfindungsgemässer Hefe (Probe A), Trockenhefe (Probe B) und Lebendhefe (Probe C).
[0069] Der Bioaktivitätsindex wird durch die folgende Gleichung ausgedrückt:
CB erfindungsgemässe Hefe = (SLT11- SLT0) / (SL11- SL0) = (0,4891 - 0,0660) / (0,1380 - 0,0634)
= 6,6
CB tote Trockenhefe = (SLT11- SLT0) / (SL11- SL0) = (0,1602 - 0,0649) / (0,1380 - 0,0634) = 1,2
CBLebendhefe= (SLT11- SLT0) / (SL11- SL0) = (0,1583 - 0,0645) / (0,1380 - 0,0634) = 1,2
wobei
CB = Bioaktivitätskoeffizient oder -index
SL0= Absorbanz der Lactobacillus-Suspension (Kontrolle) a t=o
SL11= Absorbanz der Lactobacillus-Suspension (Kontrolle) a t=11 h
SLT0= Absorbanz der Lactobacillus-Suspension + Testprobe (behandelt) a t=o
SLT11= Absorbanz der Lactobacillus-Suspension + Testprobe (behandelt) a t=11 h
[0070] Anhand der in Figur 2 dargestellten Ergebnisse können wir beobachten, dass in dem Medium, das mit der erfindungsgemässen Hefe mit der Bezeichnung Grisotech angereichert wurde, ein deutlicher Anstieg des Lactobacillus-Wachstum im Vergleich zum Basismedium mit einem CB gleich 6,6 vorhanden ist. Die mit Trockenhefe angereicherten Medien (Kultur Diamond V XP= haben dagegen ein äusserst niedriges Wachstum gezeigt, praktisch ähnlich oder gleich dem Basismedium (CB = 1,2).
[0071] Aus der detaillierten Beschreibung und den oben angeführten Beispielen gehen die durch die erfindungsgemässe Methode erzielten Vorteile deutlich hervor. Im Besonderen hat sich diese Methode überraschenderweise und vorteilhafterweise als geeignet für die Erzeugung von stabilisierten und inaktivierten Zellkulturen von Saccharomyces Cerevisiae erwiesen.
Claims (6)
1. Ein Verfahren zur Vorbereitung einer stabilisierten und inaktivierten Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae, wobei das Verfahren folgende Phasen umfasst:
a. Zugabe zu einer frischen Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae von:
– Natriumchlorid in einer Menge in einem Bereich von 0.2% bis 3% Gewicht/Gewicht;
– Verfahrensaktivatoren aus der Gruppe, die aus Mono- und Disacchariden besteht,
Magnesiumsulfat,
Lithium-, Kalzium- oder Magnesiumchlorid
Kalzium- oder Magnesiumnitrat,
Salzen der organischen Kalzium- oder Natriumsäuren der Essig-, Milch-, Glucon- oder Pantothensäure;
– Stabilisatoren der Suspension aus der Gruppe bestehend aus mikrokörniger Cellulose, Carboxymethylcellulose, Gummi arabicum oder anderen natürlichen Substanzen, die geeignet sind, um Kolloide, hydrierte Kieselerde oder Silicate zu bilden;
b. Schütteln der aus der Phase a. erhaltenen Suspension für eine Dauer von 0.5-5 Stunden bei einer Temperatur zwischen 45 °C und 70 °C;
c. Zugabe eines Stabilisators zur Schüttelphase b. aus der Gruppe bestehend aus:
– Benzoe-, Sorbin-, Propion-, Ameisen-, Essig-, Weinsteinsäure, Ascorbin- oder Milchsäure oder Milchfermente
– Phenole, Hydrochinone oder Derivate, Benzylalkohol oder Derivate
– Alkylester der para-Hydroxybenzoesäure
– Ammoniumformiat;
d. Abkühlung der durch die Phase c. erhaltenen Suspension auf 20°C-25°C.
2. Das Verfahren laut Anspruch 1, bei dem die Salze von organischer Kalzium- oder Natriumsäure aus der Gruppe bestehend aus Kalziumlactat, Kalziumacetat, Kalziumgluconat, Kalziumpantothenat, Natriumacetat und Natriumpyruvat ausgewählt werden.
3. Das Verfahren laut einem beliebigen der Ansprüche 1 oder 2, das die Zusatzphase der Absorption der durch die Phase d. erhaltenen Suspension in hydrierter Kieselerde hat.
4. Das Verfahren laut einem beliebigen der Ansprüche 1 oder 2, das die Zusatzphase der Trocknung der durch die Phase d. erhaltenen Suspension durch ein Fliessbett in Anwesenheit von amorpher Kieselerde hat.
5. Eine stabilisierte und inaktivierte Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae, die durch das Verfahren laut einem beliebigen der Ansprüche von 1 bis 4 erzielt werden kann.
6. Die Verwendung der stabilisierten und inaktivierten Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae, die durch das Verfahren laut einem beliebigen der Ansprüche von 1 bis 4 erzielbar ist, als Präbiotikum.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT102018000010330A IT201800010330A1 (it) | 2018-11-14 | 2018-11-14 | Saccharomyces cerevisiae come booster del microbiota |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH715559A2 true CH715559A2 (de) | 2020-05-15 |
| CH715559B1 CH715559B1 (de) | 2023-04-14 |
| CH715559B9 CH715559B9 (de) | 2023-09-29 |
Family
ID=65496888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH001443/2019A CH715559B9 (de) | 2018-11-14 | 2019-11-13 | Stabilisierte und inaktivierte Zellkultur von Saccharomyces Cerevisiae und Verfahren zu deren Herstellung. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH715559B9 (de) |
| IT (1) | IT201800010330A1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1155422B (it) * | 1982-12-10 | 1987-01-28 | Dox Al Italia Spa | Procedimento per la preparazione di una coltura integrale di cellule di saccharomyces cerevisiae |
| IT1312090B1 (it) * | 1999-04-22 | 2002-04-04 | Ecoser S R L | Microrganismi inattivati comprendenti sostanze solubili e/osolubilizzabili ad attivita' farmacologica e/o sostanze nutrizionali |
-
2018
- 2018-11-14 IT IT102018000010330A patent/IT201800010330A1/it unknown
-
2019
- 2019-11-13 CH CH001443/2019A patent/CH715559B9/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH715559B1 (de) | 2023-04-14 |
| IT201800010330A1 (it) | 2020-05-14 |
| CH715559B9 (de) | 2023-09-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69014030T2 (de) | Mittel für die Verhütung und Behandlung von Diarrhöe. | |
| DE60032599T2 (de) | Bakterienstamm, verarbeitete pflanzenextrakte und probiotische zubereitungen für die menschliche und tierärtzliche verwendung | |
| DE2010654C3 (de) | Normalisierung der Darmflora von Mensch und Haustier | |
| DE60127731T2 (de) | Probiotica zur Verwendung als Futter für Haustiere | |
| DE60031372T2 (de) | Verbesserte mikrobielle zubereitungen | |
| DE2520128A1 (de) | Stabilisierte trockenkulturen von milchsaeure produzierenden bakterien | |
| WO2006133472A1 (de) | Probiotischer, gesundheits- bzw. lei stungs fördernder nahrungs-, futtermittel und/oder trinkwasserzusatz sowie seine verwendung | |
| EP0195213B1 (de) | Milchsäurehaltige Fruchtprodukte und Verfahren zur Lactofermentation von Fruchtprodukten | |
| WO2011060474A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines futtermittelzusatzes sowie futtermittelzusatz | |
| DE69222292T2 (de) | Futterzusammensetzung für Mutterschweine | |
| DE2208451A1 (de) | Verfahren zum Zuchten von Sauerteig bakterien | |
| DD282843A5 (de) | Verfahren und zusammensetzung zur erhaltung der qualitaet von heu | |
| DE2626996C2 (de) | ||
| DE69614858T2 (de) | Tierfutter | |
| DE69122186T2 (de) | Laktobazillus acidophilus-f-133, herstellung von davon ausgehenden milchsäurebakterien und verfahren zu deren herstellung | |
| DE10105305A1 (de) | Sorbinsäurepräparat als Futtermittelzusatz in der Nutztieraufzucht | |
| DE69634917T2 (de) | Milchsäurebakterien und ihre anwendung zur herstellung von hypercholesterolemische aktive produkte | |
| CH715559A2 (de) | Saccharomyces Cerevisiae als Booster des Mikrobioms. | |
| EP0569623B1 (de) | Mikroorganismenhaltiges Kulturlyophilisat mit vermehrungsfähigen Keimen, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung | |
| DE2755037C2 (de) | Pulverförmiges Mittel, enthaltend lebensfähige Zellen von Bifidobacterium | |
| DE2015334A1 (de) | Zusammensetzung zur Behandlung von Acidose bei Wiederkäuern | |
| DE1115562B (de) | Verfahren zur Herstellung trockener Nisin-Praeparate | |
| EP0290716A2 (de) | Verfahren zur Konservierung von Geflügel- und Frischfleischprodukten mit Hilfe eines bakterienlysierenden Enzymprodukts aus Streptomyceten | |
| DE2803794A1 (de) | Verfahren zum behandeln von gruenfutter | |
| AT400792B (de) | Milchsäurebakterien enthaltender futtermittelzusatz und verfahren zu seiner herstellung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PK | Correction |
Free format text: BERICHTIGUNG |
|
| PK | Correction |
Free format text: BERICHTIGUNG B9 Free format text: BERICHTIGUNG |
|
| PK | Correction |
Free format text: BERICHTIGUNG B9 |