CH715577B1 - Manschettenknopf. - Google Patents

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CH715577B1
CH715577B1 CH01437/18A CH14372018A CH715577B1 CH 715577 B1 CH715577 B1 CH 715577B1 CH 01437/18 A CH01437/18 A CH 01437/18A CH 14372018 A CH14372018 A CH 14372018A CH 715577 B1 CH715577 B1 CH 715577B1
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Vinzens Gregor
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Abstract

Ein Manschettenknopf (1), geeignet für Businesshemden mit einfachen Manschetten, weist einen Kopfteil (2) und länglichen Befestigungsteil (3) auf, die unlösbar jedoch beweglich verbunden sind. Der Kopfteil (2) umfasst einen U-förmigen Schaft mit zwei Schenkeln (6) und einen zwischen den Schenkeln (6) verlaufenden Stift, der durch eine Hörnchen-förmige Öffnung (4) im Befestigungsteil (3) führt. Die Schenkel (6) des Schafts liegen dabei lose an den Seiten des Befestigungsteils (3), sodass der Befestigungsteil (3) sich um den Stift des Kopfteils drehen lässt und gemäss der Hörnchen-förmigen Öffnung (4) relativ zum Kopfteil (2) bewegt werden kann. Der Befestigungsteil (3) lässt sich so in eine Position bringen, bei der die Längserstreckung des Befestigungsteils (3) parallel zu den Schenkeln (6) des Schafts verläuft und so durch das Knopfloch einer Manschette geführt werden kann. Der Befestigungsteil (3) lässt sich sodann ca. 90° um den Stift herum zurückdrehen, um den Manschettenknopf (1) an der Manschette zu fixieren.

Description

Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Manschettenknopf, insbesondere einen Manschettenknopf für Businesshemden.
Stand der Technik
[0002] Herkömmliche Manschettenknöpfe sind für Hemden mit klassischer Doppelmanschette geformt und dimensioniert. Eine solche Doppelmanschette wird auch Umschlagmanschette genannt.
[0003] Auf dem Markt erhältliche Manschettenknöpfe weisen einen starren, U-förmigen Schaft mit geraden, parallel verlaufenden Schenkeln auf. Am geschlossenen Ende des Schafts ist der Kopf als Zierde des Manschettenknopfs angeordnet, wobei am freien Ende des Schafts ein Kolben drehbar befestigt ist. Der Kolben ist drehbar mit dem Schaft verbunden, wobei ein Stift quer durch die Mitte des Kolbens und zwischen den beiden freien Enden des Schafts führt.
[0004] Zur Befestigung eines solchen Manschettenknopfs an der Manschette eines Hemdes wird zunächst der Kolben gedreht, sodass er parallel zum Schaft steht. Der Schaft und Kolben des Manschettenknopfs werden dann durch das Knopfloch an der Manschette geführt. Schliesslich wird der Kolben wieder zurückgedreht, sodass er senkrecht zum Schaft verläuft und ein Herausfallen des Manschettenknopfs aus der Manschette verhindert.
[0005] Der Kolben ist am Stift drehbar befestigt, wobei er aufgrund einer nicht runden Form des Stifts und einer Bohrung im Kolben nur mit Kraftausübung von der parallelen zur senkrechten Position und umgekehrt gebracht werden kann. Ist der Kolben senkrecht zum Schaft positioniert, so kann er sich nicht von alleine drehen, und der Manschettenknopf bleibt an der Manschette fixiert.
[0006] Bei solchen Manschettenknöpfen ist die Distanz zwischen dem Kopf des Manschettenknopfs und dem Kolben, bzw. dem Stift für den Kolben, fixiert. Sie ist durch den Anwender nicht veränderbar und so nur für Manschetten einer bestimmten Dicke geeignet.
[0007] CH651/14 offenbart einen einteiligen, verstellbaren Manschettenknopf mit einem starren Schaft mit Nutfräsungen sowie einem beweglichen Kolben, der entlang der Nutfräsungen nach oben und unten geführt und in einer gewünschten Position mittels eines Federmechanismus eingerastet werden kann. Der Kolben lässt sich in der obersten Position im Schaft rotieren, wodurch der Manschettenknopf vom Hemd entfernt werden kann.
[0008] Zudem ist dort ein zweiteiliger, verstellbarer Manschettenknopf mit einem starren Schaft mit Querrillen sowie einem Kolben offenbart, der über den Schaft geschoben und in einer gewünschten Position mittels Stahlfedern eingerastet werden kann. Zum Entfernen der Manschettenknöpfe werden die zwei Teile vollständig voneinander gelöst.
Beschreibung
[0009] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Manschettenknopf zu schaffen, der für Businesshemden geeignet ist.
[0010] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch einen Manschettenknopf gemäss Anspruch 1 gelöst.
[0011] Der Manschettenknopf weist ein Kopfteil und ein Befestigungsteil auf, die unlösbar miteinander verbunden sind, wobei ihre Verbindung beweglich ist, indem das Befestigungsteil relativ zum Kopfteil bewegt werden kann. Der Kopfteil umfasst einen Kopf, an dem der dekorative Teil des Manschettenknopfs angebracht werden kann, und zudem einen U-förmigen Schaft mit zwei parallel zueinander verlaufenden Schenkeln, die vom Kopf wegführen. An dem Schaft ist zwischen den beiden Schenkeln ein Stift angeordnet, der in einem rechten Winkel zu den Schenkeln verläuft und diese verbindet.
[0012] Der Befestigungsteil ist länglich ausgebildet und weist erfindungsgemäss eine ebenfalls längliche Öffnung auf, wobei der Umriss der Öffnung eine Hörnchen-Form bildet, deren Längserstreckung parallel zur Längserstreckung des Befestigungsteils verläuft. Die beiden Teile des Manschettenknopfs sind miteinander verbunden, indem der Stift des Kopfteils durch die längliche Öffnung hindurchführt. Die Schenkel des Schafts des Kopfteils liegen dabei lose an den Seiten des Befestigungsteils, sodass der Befestigungsteil sich leicht um den Stift des Kopfteils drehen lässt und gemäss der Hörnchen-förmigen Öffnung relativ zum Kopfteil bewegt werden kann. Der Befestigungsteil lässt sich so in eine erste Position bringen, bei der die Längserstreckung des Befestigungsteils parallel zu den Schenkeln des Schafts des Kopfteils verläuft. In dieser Position kann der Befestigungsteil zusammen mit den Schenkeln des Schafts durch das Knopfloch an einer Manschette geführt werden, wobei der Kopf des Kopfteils natürlich an der Manschette anliegt. Ist der Manschettenknopf so im Knopfloch platziert, lässt sich sodann der Befestigungsteil um ca. 90° um den Stift herum zurückdrehen, sodass er in seiner Längserstreckung etwa im rechten Winkel zu den Schenkeln des Schafts und so im rechten Winkel zur Richtung des Knopflochs verläuft. Der Manschettenknopf ist dann befestigt, indem der Stoff der Manschette an seiner einen Seite vom Kopf des Kopfteils und an der anderen Seite von der Längsseite des Befestigungsteils umfasst ist.
[0013] Unter „Hörnchen-Form“ wird eine Form verstanden, die gleich der eines Hörnchens aus Teig ist, auch unter einem Croissant bekannt. Geometrisch entspricht diese Form einem Kreisbogenstück, dessen Endseiten jedoch nicht unbedingt entlang Radien des Kreises verlaufen sondern eher abgerundet sind. Unter der Längserstreckung wird die Richtung verstanden, die durch die gerade Linie zwischen den beiden Enden der Hörnchen-Form definiert ist.
[0014] Der erfindungsgemässe Manschettenknopf ist für Businesshemden geeignet. Businesshemden haben einfache Manschetten mit jeweils zwei Knopflöchern und zwei angenähten Knöpfen, die entweder mit Hilfe eines der beiden Köpfe oder mit einem Manschettenknopf zusammengehalten werden kann. Im Gegensatz zu Businesshemden haben klassische Hemden, wie zum Beispiel Smoking-Hemden, Doppelmanschetten oder auch Umschlagmanschetten genannt, d.h. die überlangen Manschetten werden umgeschlagen, sodass sie im Vergleich zu Businesshemden doppelt so dick sind. Der erfindungsgemässe Manschettenknopf ermöglicht einen perfekten Sitz an der einfachen Manschette eines Businesshemds mit insgesamt geringerer Stoffdicke als bei klassischen Hemden.
[0015] In einer Ausführung weist der Befestigungsteil auf Höhe des einen Endes der Hörnchen-förmigen Öffnung mindestens einen seitlichen Vorsprung auf. Wird der Befestigungsteil in die erwähnte erste Position gebracht, in der die Längserstreckung des Befestigungsteils parallel zum Schaft verläuft, so ermöglichen die seitlichen Vorsprünge am Befestigungsteil zu einer Arretierung desselben. Der Befestigungsteil wird so in der ersten Position gehalten und kann nicht weiter um den Stift gedreht werden.
[0016] In einer weiteren Ausführung weist der Kopfteil an mindestens einem der Schenkel des Schafts eine Ausnehmung auf, in die der seitliche Vorsprung am Befestigungsteil eingreift und den Befestigungsteil in der erwähnten ersten Position arretiert. Die Vorsprünge am Befestigungsteil dienen zusammen mit der Ausnehmung als Stopper, sodass der Befestigungsteil in der Position parallel zu den Schenkeln verbleibt und nicht weiter um den Stift drehen kann. Dadurch kann der Manschettenknopf leichter durch das Knopfloch geführt werden, ohne dass der Befestigungsteil aus dieser Position wegdreht.
[0017] In einer Ausführung weist der Befestigungsteil eine über seine Länge gleichmässige Dicke auf, wobei die Dicke parallel zur Richtung des Stifts des Kopfteils gemessen ist. Die gleichmässige Dicke ist zweckmässig, indem es eine gleichmässige Drehung des Befestigungsteils um den Stift herum gewährleistet und der Befestigungsteil sich parallel zu den Schenkeln des Kopfteils bewegt.
[0018] In einer weiteren Ausführung weist der Befestigungsteil über seine Länge eine unterschiedliche Breite auf, wobei die Breite rechtwinklig zu seiner Längserstreckung und rechtwinklig zur Richtung des Stifts gemessen ist. Insbesondere ist die Breite über die Längserstreckung des Befestigungsteils zunehmend grösser. Dabei ist die Breite am vorderen Ende des Befestigungsteils, das dem Kopfteil anliegend ist, wenn der Befestigungsteil in der Position parallel zu den Schenkeln des Schafts ist, grösser als die Breite am entgegengesetzten hinteren Ende, das dem Kopfteil abgewandt ist. Dies ermöglicht eine gut sitzende Befestigung des Manschettenknopfs an Manschetten unterschiedlicher Stoffdicken. Der Befestigungsteil wird zunächst durch das Knopfloch geführt und dann um 90° gedreht. Der Stoff der Manschette wird so zwischen Befestigungsteil und Kopf des Kopfteils gehalten und geklemmt. Der Befestigungsteil kann in dieser Position noch parallel zur Kopffläche des Kopfteils und entlang der Öffnung im Befestigungsteil bewegt werden. Aufgrund der unterschiedlichen Breite des Befestigungsteils ist der Abstand zwischen Befestigungsteil und Kopf des Kopfteils unterschiedlich, was das Halten von unterschiedlicher Stoffdicke der Manschette ermöglicht Die unterschiedliche Breite dient auch als Rücklaufhemmung des Befestigungsteils 3.
[0019] In einer besonderen Ausführung sind die seitlichen Vorsprünge des Befestigungsteils an der Stelle angebracht, an der der Befestigungsteil die grösste Breite aufweist.
[0020] In einer weiteren Ausführung sind das vordere und hintere Ende des Befestigungsteils abgerundet ausgeführt, was das Einführen des Manschettenknopfs durch das Knopfloch erleichtert und die Ränder des Knopflochs schont.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0021] Figur 1 zeigt in Perspektive den erfindungsgemässen Manschettenknopf in der Position, wie er durch ein Manschettenknopfloch geführt werden kann. Figur 2 zeigt den erfindungsgemässen Manschettenknopf in einer Ansicht von vorne gemäss II in Figur 1. Figur 3 zeigt den erfindungsgemässen Manschettenknopf in einer Ansicht von hinten gemäss III in Figur 1. Figur 4 zeigt den erfindungsgemässen Manschettenknopf in einer Seitenansicht von hinten gemäss IV in Figur 2. Figur 5 zeigt den Befestigungsteil des erfindungsgemässen Manschettenknopfs in einer Seitenansicht. Figur 6 zeigt den Befestigungsteil des erfindungsgemässen Manschettenknopfs in einer Frontansicht. Figur 7 zeigt den Kopfteil des erfindungsgemässen Manschettenknopfs in einer Seitenansicht. Figur 8 zeigt den Kopfteil des erfindungsgemässen Manschettenknopfs in einer Frontansicht. Figur 9 zeigt den erfindungsgemässen Manschettenknopf in einer Seitenansicht mit dem Befestigungsteil in einer Position, durch die der Manschettenknopf an einer Manschette befestigt ist.
Ausführungsbeispiel der Erfindung
[0022] Figuren 1 bis 4 und 9 zeigen einen gesamten erfindungsgemässen Manschettenknopf 1, der aus zwei miteinander verbundenen Teilen, einem Kopfteil 2 und einem Befestigungsteil 3 besteht. Der Kopfteil 2 weist einen Kopf 7 auf mit einer Fläche 7a, an dem ein Schmuckstück befestigt werden kann. Diese kann eben sein, wobei sie aber auch als Halterung für einen Stein ausgebildet sein oder eine Gravur enthalten kann. Vom Kopf 7 führt von der Unterseite der Fläche 7a ein Schaft mit zwei Schenkeln 6 weg, die beidseits des Befestigungsteils 3 verlaufen. Der Befestigungsteil 3 ist länglich ausgebildet und lässt sich als solches in der in Figur 1 gezeigten Position durch das Knopfloch einer Manschette führen. Er weist in seinem länglichen Körper eine längliche Öffnung 4 auf, deren Umriss im Allgemeinen eine Hörnchen-Form bildet, wobei die Längserstreckung der Öffnung 4, also eine Linie zwischen den beiden Enden der Hörnchen-Form parallel zur Längserstreckung des Befestigungsteils 3 ist.
[0023] Die beiden Teile 2 und 3 sind beweglich aber unlösbar miteinander verbunden. Hierzu weist der Kopfteil 2 einen Stift 8 auf, der die freien Enden der beiden Schenkel 6 des Schafts des Kopfteils 2 verbindet, wie in den Figuren 8 und 3 gezeigt, und der durch die Öffnung 4 des Befestigungsteils 3 verläuft, wie in Figur 9 gezeigt.
[0024] Der Befestigungsteil 3 lässt sich hierdurch aufgrund der länglichen Öffnung 4 relativ zum Kopfteil 2 bewegen, indem er um den Stift 8 gedreht und darauf auch parallel zur Kopffläche 7a gemäss der Öffnung 4 bewegt werden kann. So lässt sich der Befestigungsteil 3 in eine erste Position bringen, wie in Figuren 1 und 4 gezeigt, in der der Befestigungsteil 3 in seiner Längserstreckung parallel zu den beiden Schenkeln 6 des Schafts am Kopfteil 2 positioniert ist und sein vorderes Ende 3a am inneren Ende des Schaftes anliegt. Er lässt sich von dort gemäss der Pfeilrichtung in Figur 4 in eine zweite Position drehen, wie in Figur 9 gezeigt. In der zweiten Position ist der Befestigungsteil 3 im Vergleich zur ersten Position um 90° gedreht, sodass seine Längserstreckung rechtwinklig zu den Schenkeln 6 liegt und parallel zur Kopffläche 7a verläuft. In dieser Position lässt er sich auch parallel zur Kopffläche 7a gemäss der Pfeilrichtung in Figur 9 hin und her schieben. Zweckmässigerweise weist die Hörnchen-förmige Öffnung 4 Enden auf, die gemäss der Form des Stifts 8 gerundet ausgebildet sind.
[0025] Der Befestigungsteil 3 wird, wie bereits erwähnt, durch das Knopfloch der Manschette hindurchgeführt und sodann um 90° gedreht, um den Knopf zu befestigen. Sodass beim Einführen und Drehen des Befestigungsteils das Knopfloch geschont wird, ist der Befestigungsteil 3 am vorderen sowie hinteren Ende 3a bzw. 3b gerundet ausgeführt.
[0026] Der Befestigungsteil 3 weist über seine Länge eine gleichmässige Dicke D auf, die parallel zur Richtung des Stifts 8 gemessen wird und in Figuren 3 und 6 bezeichnet ist. Die gleichmässige Dicke D ermöglicht eine gleichmässige Bewegung des Befestigungsteils 3 um den Stift 8 und entlang der Öffnung 4, indem er stets parallel zu den Schenkeln 6 verbleibt.
[0027] In einer besonderen beispielhaften Ausführung weist der Befestigungsteil 3 seitlich vorstehende Vorsprünge 5 auf, die nahe dem vorderen Ende 3a rechtwinklig zur Längserstreckung des Befestigungsteils 3 und beidseitig vom Befestigungsteil auf Höhe des Endes der Öffnung 4 wegführen, wie in Figuren 1, 2, 4-6 gezeigt, und parallel zum Stift 8 verlaufen, wie in Figur 9 gezeigt. Die Vorsprünge 5 dienen der Arretierung des Befestigungsteils in der Position wie in Figuren 1, 2 und 4 gezeigt. Der Kopfteil 2 weist zudem an seinem Schaft, d.h. an beiden Schenkeln 6 des Schafts je eine Ausnehmung 10 auf, wodurch ein Absatz 11 entsteht. Wird der Befestigungsteil 3 in die Position gebracht, in der seine Längserstreckung parallel zu den Schenkeln 6 verläuft, so greifen die Vorsprünge 5 in die Ausnehmungen 10 und Absätze 11 ein und bewirken die Arretierung des Befestigungsteils 3. Dieser kann so nicht weiter um den Stift 8 gedreht werden und kann leichter in der genannten Position gehalten werden. Dies ermöglicht eine einfachere Handhabung des Manschettenknopfs 1 bei der Einführung in das Knopfloch einer Manschette, ohne dass der Befestigungsteil wegdreht.
[0028] In einer Ausführung weist der Befestigungsteil 3 über seine Längserstreckung eine zunehmende Breite B auf, die in den Figur 5 eingezeichnet ist, wobei die grösste Breite B bei einer Verdickung 9 am vorderen Ende 3a ist. Die unterschiedliche Breite ermöglicht, den Manschettenknopf an Hemden mit unterschiedlicher Stoffdicke fixieren zu können, indem dieser nicht zu lose und auch nicht zu fest am Stoff liegt. Die Verdickung 9 wirkt auch als Rücklaufhemmung des Befestigungsteils 3.
[0029] Die Stopper 5, d.h. die seitlichen Vorsprünge 5, sind beispielsweise an der Stelle der Verdickung 9 angeordnet, wie in Figuren 5 und 9 dargestellt.
[0030] Das gezeigte Ausführungsbeispiel der Erfindung weist zwei, an beiden Seiten des Befestigungsteils angeordnete Vorsprünge 5 auf, die der Arretierung des Befestigungsteils dienen. In einer Variante kann der Befestigungsteil auch nur einen Vorsprung aufweisen. Entsprechend kann auch nur einer der beiden Schenkel am Kopfteil eine Ausnehmung aufweisen, in die der Vorsprung eingreift.
Bezugszeichen
[0031] 1 Manschettenknopf 2 Kopfteil 3 Befestigungsteil 3a vorderes Ende 3b hinteres Ende 4 Öffnung, Hörnchen-förmig 5 Vorsprung oder Stopper am Befestigungsteil 6 Schenkel 7 Kopf 7a Schmuckfläche 8 Stift 9 Verdickung des Befestigungsteils 3 10 Ausnehmung 11 Absatz

Claims (8)

1. Manschettenknopf (1) aufweisend ein Kopfteil (2) und ein länglich ausgebildetes Befestigungsteil (3) die unlösbar und beweglich miteinander verbunden sind, wobei der Kopfteil (2) einen U-förmigen Schaft mit zwei parallel verlaufenden Schenkeln (6) umfasst, wobei zwischen den beiden Schenkeln (6) ein Stift (8) angeordnet ist, der in einem rechten Winkel zu den Schenkeln (6) verläuft und diese verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsteil (3) eine längliche Öffnung (4) aufweist, deren Umriss eine Hörnchen-Form bildet und deren Längserstreckung parallel zur Längserstreckung des Befestigungsteils (3) verläuft und der Kopfteil (2) und Befestigungsteil (3) so miteinander verbunden sind, indem der Stift (8) des Kopfteils (2) durch die längliche Öffnung (4) hindurchführt.
2. Manschettenknopf (1) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsteil (3) auf Höhe des einen Endes der Hörnchen-förmigen Öffnung (4) mindestens einen seitlichen Vorsprung (5) aufweist.
3. Manschettenknopf (1) nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfteil (2) an mindestens einem der Schenkel (6) des Schafts eine Ausnehmung (10) aufweist, in die der seitliche Vorsprung (5) am Befestigungsteil (3) eingreift.
4. Manschettenknopf (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsteil (3) eine Breite (B) aufweist, die gemessen rechtwinklig zu seiner Längserstreckung und rechtwinklig zur Richtung des Stifts (8), über die Länge des Befestigungsteils (3) unterschiedlich ist.
5. Manschettenknopf (1) nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) des Befestigungsteils (3) über die Längserstreckung des Befestigungsteils (3) zunehmend grösser ist, wobei die Breite (B) am vorderen Ende (3a) des Befestigungsteils (3), das dem Kopfteil (2) anliegt, wenn der Befestigungsteil (3) in seiner Längserstreckung parallel zu den Schenkeln (6) des Schafts ist, grösser als die Breite (B) an dem entgegengesetzten hinteren Ende (3b) ist, das dem Kopfteil (2) abgewandt ist.
6. Manschettenknopf (1) nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine seitliche Vorsprung (5) des Befestigungsteils (3) an einer Stelle angebracht ist, an der der Befestigungsteil (3) die grösste Breite (B) aufweist.
7. Manschettenknopf (1) nach einem der Ansprüche 1-6 dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden (3a, 3b) des Befestigungsteils (3) abgerundet ausgeführt sind.
8. Manschettenknopf (1) nach einem der Ansprüche 1-6 dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsteil (3) eine Dicke (D) aufweist, die über seine Längserstreckung gleich ist, wobei die Dicke (D) im rechten Winkel zu seiner Längserstreckung und parallel zur Richtung des Stifts (8) des Kopfteils (2) gemessen ist.
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