CH715682A2 - Schachtabdeckung. - Google Patents
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Abstract
Eine Schachtabdeckung (1) umfasst eine Abdeckung (100), insbesondere einen Schachtdeckel, ein Strassenrost oder einen Kanaldeckel, und einen Rahmen (200) zur Aufnahme der Abdeckung (100) sowie eine Rastvorrichtung (160) zum Verrasten der Abdeckung (100) im Rahmen (200), wobei die Rastvorrichtung (160) in einer Aufnahme der Abdeckung (100) und/oder des Rahmens (200) gehalten ist. In einem Verfahren zur Montage einer Schachtabdeckung (1) wird um einen äusseren Rand des Rahmens (200) ein Reifen montiert.
Description
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schachtabdeckung umfassend eine Abdeckung, insbesondere einen Schachtdeckel, ein Strassenrost oder einen Kanaldeckel, und einen Rahmen zur Aufnahme der Abdeckung, sowie eine Rastvorrichtung zum Verrasten der Abdeckung im Rahmen.
Stand der Technik
[0002] Schachtabdeckungen wie zum Beispiel Schachtdeckel für Strassenschächte, Strassenroste oder Kanaldeckel sind vorwiegend, jedoch nicht ausschliesslich, aus Gusseisen bestehende Abdeckungen respektive Verschlüsse für Wartungsschächte von Versorgungsleitungen, wie zum Beispiel Abwasserkanäle, Elektrokanäle, Lüftungskanäle und dergleichen.
[0003] Die Abdeckungen und Rahmen bestehen meist aus Gusseisen. Die Abdeckungen können aber auch eine Betonfüllung aufweisen und damit als sogenannte Betongussdeckel ausgebildet sein. Heute werden wegen der hervorragenden mechanischen Eigenschaften, der relativ kostengünstigen Herstellbarkeit sowie guter Bearbeitbarkeit die Abdeckungen immer häufiger aus Sphäroguss (Gusseisen mit Kugelgraphit, mit GJS oder früher mit GGG bezeichnet) gebildet. Je nach Anforderungen an die Belastbarkeit können die Abdeckungen auch aus anderen Metalllegierungen, aus Kunststoff, Verbundmaterialien oder weiteren Materialien gefertigt sein. Die Abdeckungen und der Rahmen bestehen dabei nicht zwingend aus denselben Materialien.
[0004] Typische Formen der Schachtabdeckungen sind rund, rechteckig respektive quadratisch. Die Abdeckungen können als Deckel mit und ohne Lüftungslöcher ausgebildet sein. Weiter können die Abdeckungen auch als Roste mit Einlaufschlitzen ausgebildet sein.
[0005] Bei den Abdeckungen und Rahmen sind Gelenke respektive Scharniere bekannt, um die Handhabung der Schachtabdeckung zu vereinfachen. Zudem sind Federraste bekannt, welche beim Schliessen der Abdeckung einrasten, so dass die Abdeckung am Rahmen befestigt ist. Damit können Vibrationen vermindert werden. Für nicht Autorisierte wird zudem der Zugang zum Schacht erschwert.
[0006] Die CH 706 728 B1 (Nottaris Bauguss AG) zeigt eine gattungsgemässe Schachtabdeckung, welche Schnappverschlüsse umfasst. Die Schnappverschlüsse sind im Wesentlichen U-förmig ausgebildet, wobei die Öffnungsrichtung der U-Form jeweils parallel zu einem Radius des Deckels ausgerichtet ist. Ein Schnappverschluss ist jeweils mit dem einen Schenkel der U-Form einstückig in einem Verbindungsbereich mit dem Deckel verbunden. Die U-Form bildet zwischen dem Verbindungsbereich und der Nase eine Feder.
[0007] Die bekannte Ausführungsform hat den Nachteil, dass zur Herstellung der Abdeckung eine Gussform eingesetzt werden muss, womit die federnden U-förmigen Schnappverschlüsse mit gegossen werden können. Damit wird das Giessverfahren kompliziert und teuer. Weiter besteht bei der bekannten Ausführungsform das Problem, dass für das federnde Element wie auch für die Abdeckung zwangsläufig dasselbe Material eingesetzt wird. Damit wird ein Kompromiss zwischen den Anforderungen der Abdeckung und den Anforderungen an den Schnappverschluss eingegangen, womit keine optimale Materialwahl für die Abdeckung als auch für den Schnappverschluss möglich ist. Weiter kann bei einer Beschädigung eines Schnappverschlusses, zum Beispiel aufgrund von Materialermüdung oder unsachgemässer Handhabung, die Abdeckung als Ganzes unbrauchbar werden.
Darstellung der Erfindung
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine dem eingangs genannten technischen Gebiet zugehörende Schachtabdeckung zu schaffen, welche sowohl in der Verwendung robust als auch einfach in der Herstellung und kostengünstig ist.
[0009] Die Lösung der Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 definiert. Gemäss der Erfindung ist die Rastvorrichtung in einer Aufnahme der Abdeckung und/oder des Rahmens gehalten.
[0010] Damit kann eine Schachtabdeckung geschaffen werden, bei welcher die Rastvorrichtung als separates Bauteil ausgebildet ist. Da bei der Herstellung die Rastvorrichtung ausser Acht gelassen werden kann, kann die Abdeckung und damit die Schachtabdeckung als Ganzes einfacher und damit kostengünstiger hergestellt werden.
[0011] Unter dem Begriff Schachtabdeckung werden Schachtdeckel, Strassenroste oder Kanaldeckel, Verschlüsse für Wartungsschächte von Versorgungsleitungen, wie zum Beispiel Abwasserkanäle, Elektrokanäle, Lüftungskanäle und dergleichen verstanden.
[0012] Der Rahmen dient jeweils zur Aufnahme der Abdeckung. Der Rahmen muss jedoch nicht zwingend als einzelnes Element vorliegen, sondern kann auch zum Beispiel Teil eines Schachtes oder dergleichen sein.
[0013] Die Rastvorrichtung dient zum Verrasten der Abdeckung im Rahmen. Vorzugsweise handelt es sich bei der Rastvorrichtung um eine selbstarretierende Rastvorrichtung, so dass die Abdeckung aufgrund des Eigengewichts und/oder durch zusätzliche Druckbeaufschlagung in Schliessrichtung im Rahmen einrasten kann. Damit wird eine besonders einfach zu bedienende Rastvorrichtung geschaffen. Die Rastvorrichtung dient in dieser Variante vorzugsweise als Verschluss und zur Vibrationsdämpfung. Weiter wird damit das Öffnen des Schachtes nicht zu einfach gestaltet. Zum Öffnen der Abdeckung sind der Widerstand der Rastvorrichtung sowie das Eigengewicht der Abdeckung zu überwinden. Das Öffnen kann in bekannter Weise mit einem Pickel oder ähnlichem über ein Pickelloch in der Abdeckung erfolgen.
[0014] In Varianten kann die Rastvorrichtung auch anderweitig geöffnet werden. Zum Beispiel kann ein Riegel, ein Hebel, ein Drehverschluss oder dergleichen vorgesehen sein, um die Rastvorrichtung zu lösen.
[0015] Vorzugsweise ist die Aufnahme parallel zu einer Oberfläche der Abdeckung mit der Abdeckung verbunden. Besonders bevorzugt ist die Aufnahme radial respektive rechtwinklig zu einer Abdeckungskante ausgerichtet. Damit kann die Rastvorrichtung in der Kraftrichtung in die Aufnahme aufgenommen werden. Weiter besteht damit die Möglichkeit, durch eine Längsverschiebbarkeit der Rastvorrichtung eine Justierung derselben vorzunehmen.
[0016] In Varianten kann die Aufnahme auch rechtwinklig zur Oberfläche der Abdeckung ausgerichtet sein. Ein in die Aufnahme montierbare Rastvorrichtung kann in diesem Fall zum Beispiel eine L-Form aufweisen, wobei die in der Aufnahme aufgenommene Leiste federnd und die rechtwinklig dazu orientierte Leiste zum Verriegeln der Abdeckung den Rahmen hintergreifen kann. Dem Fachmann sind auch andere mögliche Anordnungen und Orientierungen der Aufnahmen bekannt.
[0017] Vorzugsweise umfasst die Abdeckung einen die Aufnahme umfassenden Halteteil, wobei der Halteteil insbesondere einstückig mit der Abdeckung ausgebildet ist. Der Halteteil kann zum Beispiel quaderförmig oder dergleichen ausgebildet sein. Der Halteteil kann insbesondere als Distanzhalter zu einer der Oberfläche abgewandten Innenseite der Abdeckung ausgebildet sein. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Rastvorrichtung mit einem Bereich unterhalb der Auflagefläche der Abdeckung im Rahmen zusammen wirken soll. Weiter kann diese Ausbildung von Vorteil sein, wenn die Abdeckung an der Innenseite Verstrebungen aufweist und die Aufnahme ausserhalb der Streben liegen soll.
[0018] In Varianten kann auf den Halteteil auch verzichtet werden. In diesem Fall kann die Rastvorrichtung zum Beispiel mit einem im Schliesszustand die Abdeckung umgebenden Flansch des Rahmens zusammen wirken. Die Rastvorrichtung kann damit in der Abdeckung selbst oder im Flansch angeordnet sein. Weiter kann die Rastvorrichtung auch in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche der Abdeckung wirken, womit die Aufnahme ebenfalls in der Abdeckung selbst ausgebildet sein kann. Die Rastvorrichtung kann auch den Halteteil umfassen.
[0019] Vorzugsweise ist die Abdeckung und/oder der Rahmen als Gussteil, insbesondere als Eisenguss, besonders bevorzugt als Sphäroguss (Gusseisen mit Kugelgraphit) ausgebildet, wobei die Abdeckung dabei zusätzlich Betonelemente umfassen kann.
[0020] In Varianten können die Abdeckung und/oder der Rahmen auch aus anderen Materialien und mit anderen Techniken hergestellt sein - die Materialwahl hängt insbesondere von der Grösse der Schachtabdeckung sowie einer maximalen Belastung im Einsatz der Schachtabdeckung ab.
[0021] Bevorzugt umfasst die Rastvorrichtung ein Aussengewinde und der Halteteil ein entsprechendes Innengewinde, wobei die Rastvorrichtung in das Innengewinde einschraubbar ist. Vorzugsweise wird das Innengewinde zusammen mit der Abdeckung in einem einzigen Arbeitsschritt hergestellt, insbesondere in einem Giessverfahren. Damit kann die Rastvorrichtung besonders einfach an der Abdeckung montiert werden. Vorzugsweise ist das Innengewinde radial und parallel zu einer Abdeckungsebene ausgerichtet.
[0022] In Varianten kann die Rastvorrichtung auch anderweitig am Halteteil befestigt sein. Insbesondere kann der Halteteil ohne Innengewinde ausgebildet sein. In diesem Fall kann der Halteteil zwischen zwei Muttern der Rastvorrichtung eingespannt sein, womit die Rastvorrichtung am Halteteil gehalten ist. Dem Fachmann sind weitere Befestigungsmöglichkeiten bekannt.
[0023] Vorzugsweise umfasst die Abdeckung mindestens zwei, vorzugsweise drei Halteteile mit jeweils einer Rastvorrichtung, welche insbesondere zueinander regelmässig beabstandet sind. Damit kann eine optimale Sicherung der Abdeckung im Rahmen erreicht werden. Insbesondere bei der Wahl von drei Rastvorrichtungen können Vibrationen optimal unterbunden werden, da die drei Rastvorrichtungen genau eine Ebene definieren.
[0024] In Varianten können auch lediglich eine oder mehr als drei Rastvorrichtungen vorgesehen sein.
[0025] Vorzugsweise umfasst die Rastvorrichtung ein Rastelement und ein Federelement. Mit dem Federelement wird das Rastelement mit einer Kraft beaufschlagt. Das Federelement umfasst vorzugsweise eine Druckfeder, insbesondere zum Beispiel eine Spiralfeder oder ähnliches. Das Rastelement kann zum Beispiel als Kugel oder als Bolzen ausgebildet sein. Vorzugsweise weist die Kugel respektive der Bolzen einen Durchmesser zwischen 5 und 25 mm, vorzugsweise zwischen 10 und 15 mm auf. Das Aussengewinde respektive das Innengewinde der Rastvorrichtung sind vorzugsweise als metrische Gewinde zwischen M10 und M30, besonders bevorzugt zwischen M16 und M24, insbesondere zum Beispiel als M20 Gewinde ausgebildet. Das Rastelement kann zum Beispiel aus Stahl, insbesondere Automatenstahl, INOX oder dergleichen ausgebildet sein.
[0026] In Varianten kann die Rastvorrichtung auch lediglich ein Federelement umfassen, welches zugleich das Rastelement bildet.
[0027] Vorzugsweise umfasst das Rastelement eine Schraubenhülse mit einem in der Schraubenhülse federbeaufschlagten Rastelement. Die Schraubenhülse umfasst vorzugsweise das Aussengewinde, welches in das Innengewinde des Halteteils einschraubbar ist. Die Rastvorrichtung ist damit besonders bevorzugt als ein federndes Druckstück ausgebildet. Vorzugsweise weist die Schraubenhülse rückseitig, das heisst auf einer dem Rastelement gegenüberliegenden Seite einen Schlitz oder einen Inbus auf, über welchen das Druckstück in das Innengewinde des Halteteils eingeschraubt werden kann. Durch die Verwendung eines Druckstückes kann die Montage der Rastvorrichtung einfach gehalten werden.
[0028] In Varianten kann das Innengewinde des Halteteils auch Teil des Druckstückes sein. Damit kann eine Feder mit einem Durchmesser eingesetzt werden, welcher dem Innendurchmesser des Innengewindes entspricht. Weiter kann damit eine Rastvorrichtung geschaffen werden, welche regulierbar ist.
[0029] Vorzugsweise umfasst die Schraubenhülse eine Justiermutter, womit die Rastvorrichtung in der Aufnahme justier- und/oder fixierbar ist. Die Justiermutter dient dabei auf einer dem Rastelement gegenüberliegenden Seite als verstellbarer Anschlag. Zugleich kann mit der Justiermutter eine form- und kraftschlüssige Festklemmung der Rastvorrichtung im Innengewinde des Halteteils erreicht werden.
[0030] In Varianten kann auf die Justiermutter auch verzichtet werden. Das Innengewinde des Halteteils kann auch als Sackloch ausgebildet sein und so einen Anschlag für die Rastvorrichtung bilden.
[0031] Vorzugsweise umfasst der Rahmen eine Auflagefläche für die Abdeckung, wobei die Abdeckung mindestens eine, vorzugsweise 2 bis 4 Öffnungen zum Hintergiessen des Rahmens umfasst. Es können auch mehr als 4 Öffnungen vorgesehen sein. Bei der Montage einer Schachtabdeckung wird typischerweise die Abdeckung mit dem Untergrund, zum Beispiel einem Betonrohr, einem Kiesbett oder dergleichen, vergossen. Dazu wird der Rahmen der Schachtabdeckung in einem ersten Schritt korrekt positioniert.
[0032] Bei bekannten Verfahren wird anschliessend inwendig eine Betonschalung mit einer Giessnase montiert, worauf der Beton durch die Giessnase unter den Rahmen fliessen kann. Damit wird der Rahmen hintergossen. Der Beton kann auch von der Aussenseite eingegossen werden.
[0033] Nach der Positionierung des Rahmens kann durch die Öffnung hindurch der Rahmen hintergossen werden. Damit wird die Montage der Schachtabdeckung signifikant vereinfacht.
[0034] Der Rahmen kann mehr als eine Öffnung aufweisen, so dass zum Beispiel Beton mit höherer Viskosität eingesetzt werden kann.
[0035] Dem Fachmann ist klar, dass statt Beton auch andere sich verfestigende und/oder klebende Substanzen eingesetzt werden können. Insbesondere kann auch ein Klebstoff oder dergleichen eingesetzt werden.
[0036] In Varianten kann auf die Öffnungen im Auflagebereich des Rahmens auch verzichtet werden. Die Öffnungen können auch im Aussenbereich der Abdeckung vorgesehen sein. Weiter können auch Löcher für das Anschliessen von Klebepistolen oder dergleichen vorgesehen sein.
[0037] Dem Fachmann ist weiterhin klar, dass die Öffnungen zum Hintergiessen des Rahmens auch unabhängig von der Aufnahme für die Rastvorrichtung vorgesehen sein können.
[0038] Bevorzugt umfasst die Auflagefläche des Rahmens und/oder der Schachtdeckel im Bereich der Auflagefläche ein Dämpfungselement. Damit können Vibrationsgeräusche verringert werden. Auf das Dämpfungselement kann jedoch auch verzichtet werden.
[0039] Bevorzugt umfasst die Schachtabdeckung ein Scharnier zwischen der Abdeckung und dem Rahmen, bevorzugt eine Welle und ein Wellenlager, wobei insbesondere das Wellenlager eine zur Wellenlagerlängsrichtung orientierte Öffnung aufweist, welche derart angeordnet ist, dass die Abdeckung in einer zum Rahmen verschwenkten Stellung vom Rahmen lösbar ist. Diese Öffnung liegt damit vorzugsweise in der Ebene der Abdeckungsoberfläche. Das Wellenlager mit der Öffnung ist damit in der Art einer Pfanne ausgebildet, so dass sie in der Offenstellung aus der Welle gehoben werden kann. Diese Ausbildung des Scharniers ist besonders vorteilhaft, da keine zusätzlichen beweglichen Teile eingesetzt werden müssen. Zudem gestaltet sich das Aushängen der Abdeckung besonders einfach. Durch die Eigenmasse ist die Abdeckung auch in Offenstellung über das Scharnier gehalten, erst beim Anheben der Abdeckung kann die Welle aus dem Wellenlager gehoben werden.
[0040] Schliesslich kann durch diese Ausbildung eines Scharniers die Abdeckung ohne Werkzeuge und über eine besonders einfache Bewegung (Abdeckung öffnen und anheben) vom Rahmen entfernt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Scharnier genau eine Welle, während die Abdeckung zwei separate Pfannen umfasst. In Varianten kann die Abdeckung auch genau eine oder mehr als zwei Pfannen umfassen. In einer weiteren Ausführungsform kann das Scharnier auch mehrere koaxiale Wellen umfassen, insbesondere zum Beispiel zwei Wellen, welche einseitig am Rahmen oder an der Abdeckung angeformt sind. Entsprechend umfasst die Abdeckung respektive der Rahmen auch in dieser Ausführungsform mehrere, insbesondere mindestens zwei koaxiale Wellenlager.
[0041] In Varianten kann das Scharnier auch mit einer einsetzbaren Scharnierwelle respektive einem Bolzen oder Splint ausgestattet sein, so dass vor dem Entfernen der Abdeckung die Scharnierwelle entfernt würde. Weiter könnte das Scharnier auch ähnlich einer Türangel ausgebildet sein. Dem Fachmann ist eine Vielzahl an Scharniervarianten bekannt, welche für diesen Zweck eingesetzt werden können. Schliesslich kann auf Scharniere auch verzichtet werden.
[0042] Vorzugsweise umfasst die Abdeckung in einem Randbereich einen rechtwinklig zu einer Abdeckungsebene orientierten, insbesondere umlaufenden Absatz, welcher in einem Schliesszustand auf einem Auflagebereich des Rahmens aufliegt. Vorzugsweise umfasst der Auflagebereich des Rahmens ein vorzugsweise ringförmiges im Auflagebereich umlaufendes Dämpfungselement. Damit können Lärmemissionen beim Überfahren der Abdeckung weitgehend vermieden werden. In Varianten kann auf das Dämpfungselement auch verzichtet werden. Das Dämpfungselement umfasst vorzugsweise einen Gummi oder Kunststoff. In weiteren Varianten können auch andere Materialien vorgesehen sein.
[0043] Der Rahmen umfasst bevorzugt mindestens eine Führungsrampe zum Führen des Absatzes in den Schliesszustand. Dadurch, dass die Führungsrampe während eines Schliessvorgangs die Abdeckung in die korrekte Schliessposition führt, kann eine besonders benutzerfreundliche Schachtabdeckung erreicht werden. Insbesondere kann mit der Führungsrampe weitgehend verhindert werden, dass die Abdeckung während des Schliessvorgangs aus dem Rahmen springt, womit auch eine betriebssichere Schachtabdeckung erreicht wird.
[0044] Auf die Führungsrampe kann in einer alternativen Ausführungsform auch verzichtet werden. Die Führungsrampe kann auch unabhängig von der Aufnahme für die Rastvorrichtung vorgesehen sein. Weiter kann die Führungsrampe auch unabhängig von einem Scharnier zwischen Abdeckung und Rahmen vorgesehen sein. Der Absatz muss auch nicht zwingen umlaufend ausgebildet sein. Der Absatz kann auch an einem dem Scharnier gegenüberliegenden Ende vorgesehen sein, wobei die Rampe ebenfalls am Rahmen dem Scharnier gegenüber liegt. Schliesslich kann statt des umlaufenden Absatzes auch ein anderes Element, insbesondere einen Vorsprung oder eine Vertiefung an der Abdeckung vorgesehen sein, welche beim Schliessen der Abdeckung letztere in die korrekte Schliessposition führt.
[0045] Die Rampe ist vorzugsweise am Auflagebereich des Rahmens radial nach innen ausgerichtet. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Schachtabdeckung ein Scharnier, über welches die Abdeckung am Rahmen zwischen einer Offenstellung und einem Schliesszustand verschwenkbar gehalten ist. In dieser Ausführungsform ist die Rampe vorzugsweise im Bereich des Scharniers angeordnet. Wird die Abdeckung fallen gelassen, prallt die Abdeckung auf der Auflagefläche des Rahmens auf und kann aufgrund der Elastizität aufspringen. Durch die Rampe kann verhindert werden, dass die Abdeckung in einer solchen Situation aus dem Rahmen hinaus springt.
[0046] Besonders bevorzugt umfasst der Rahmen mindestens zwei zueinander beabstandete Rampen. Damit kann die Führung der Abdeckung weiter optimiert werden. In Varianten kann auch genau eine Rampe vorgesehen sein, welche zum Beispiel entsprechend breit oder sogar umlaufend ausgebildet ist.
[0047] In einer Ausführungsform mit einem Scharnier (siehe oben) umfasst die Schachtabdeckung weiter bevorzugt ein Riegelelement, womit die Abdeckung in aufgeschwenktem Zustand respektive in der Offenstellung gehalten werden kann. Das Riegelelement ist vorzugsweise an der Abdeckung angelenkt und derart ausgebildet uns angeordnet, dass sich das Riegelelement beim Aufschwenken der Abdeckung automatisch so positioniert, dass die Abdeckung in der Offenstellung derart blockiert ist, dass die Abdeckung nicht in die Schliessposition zufallen kann, ohne dass das Riegelelement entfernt respektive ausgeschwenkt wird. Das Riegelelement kann dazu zum Beispiel L-förmig ausgebildet sein, wobei ein Schwerpunkt derart gewählt ist, dass ab einem Öffnungswinkel von mehr als 90°, insbesondere 95° bis 100° die Abdeckung in der Offenstellung blockiert ist und die Abdeckung nicht zufallen kann.
[0048] In Varianten kann auf das Riegelelement auch verzichtet werden. Weiter kann das Riegelelement auch unabhängig von der Aufnahme für die Rastvorrichtung vorgesehen sein.
[0049] Besonders bevorzugt weist das Riegelelement eine Kerbe auf, welche in der Offenstellung über dem Dämpfungselement zu liegen kommt. Damit kann verhindert werden, dass in der Offenstellung das Dämpfungselement durch das Riegelelement beschädigt wird. In Varianten kann auf die Kerbe auch verzichtet werden, insbesondere wenn kein Dämpfungselement vorgesehen ist.
[0050] Vorzugsweise weist das Riegelelement einen Schwerpunkt derart auf, dass das Riegelelement in der Offenstellung automatisch in eine Position schwenkt, in welcher die Abdeckung in der Offenstellung gehalten ist. Zum Schliessen der Abdeckung wird das Riegelelement ausgeschwenkt und gleichzeitig die Abdeckung in die Schliessstellung überführt.
[0051] In Varianten kann das Riegelelement auch einen Schwerpunkt aufweisen, so dass das Schliesselement aktiv in die Position zum Halten der Abdeckung überführt werden muss.
[0052] In einem Verfahren zur Montage einer Schachtabdeckung wird um einen äusseren Rand des Rahmens ein Reifen montiert. Der Reifen verringert beim Ausbau einer Schachtabdeckung den Reibwiderstand zwischen Untergrund und Rahmen. Damit kann die Schachtabdeckung einfacher ausgebaut werden. Dem Fachmann ist klar, dass das Verfahren auch für andere Schachtabdeckungen ohne eine Aufnahme für eine Rastvorrichtung durchgeführt werden kann.
[0053] Um den Reibwiederstand beim Ausbau der Schachtabdeckung weiter zu reduzieren, kann der Reifen zusätzlich eingefettet werden oder mit anderen Massnahmen (Oberflächenbehandlung des Reifens, Polieren des Aussenrandes der Schachtabdeckung etc.) der Reibwiederstand verringert werden. Dem Fachmann sind weitere Techniken bekannt.
[0054] Bevorzugt werden zwei ineinander liegende Reifen um den äusseren Rand des Rahmens montiert. Die beiden Reifen sind koaxial ausgerichtet. Bei einer Demontage der Schachtabdeckung kann damit ein Widerstand beim Hinausziehen der Schachtabdeckung verringert werden, insbesondere wenn der Reibwiderstand zwischen den beiden Reifen gering gehalten wird. Damit kann weiter durch eine geeignete Materialwahl ein geringerer Reibwiderstand erreicht werden.
[0055] In einem bevorzugten Verfahren ist mindestens einer der Reifen aus Gummi, Holz, Karton oder einem Kunststoff hergestellt, so dass sich ein besonders geringer Widerstand beim Herausziehen der Schachtabdeckung ergibt. In Varianten können auch andere Materialien wie Metalle, Legierungen, Schaumstoffe etc. vorgesehen sein.
[0056] Weiter können zwischen dem Reifen und dem Rahmen und/oder zwischen dem inneren und dem äusseren Reifen weitere Mittel zur Verringerung der Reibung vorgesehen sein. Zum Beispiel kann der Bereich, welcher beim Ausbauen der Schachtabdeckung gegeneinander bewegt wird, auch mit einem Schmiermittel versehen sein (siehe oben). Der oder die Reifen können auch erst kurz vor dem Ausbau mit einem Schmiermittel versehen werden, um den Ausbau zu vereinfachen.
[0057] In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Abdeckung, das heisst der Deckel oder der Rost, in einer ersten Orientierung und in einer zweiten Orientierung im Rahmen gehalten werden, wobei die Abdeckung in der ersten Orientierung am Rahmen durch die Rastvorrichtung verrastet ist und in der zweiten Orientierung nicht am Rahmen verrastet ist. Eine solche Schachtabdeckung ist bereits durch die CH 706 728 B1 bekannt, deren Inhalt hiermit durch Bezugnahme aufgenommen ist.
[0058] In Varianten kann auf dieses Merkmal auch verzichtet werden.
[0059] Üblicherweise, das heisst im alltäglichen Einsatz sind die Abdeckungen vorzugsweise in der ersten Orientierung im Rahmen gehalten und verrastet, so dass die Abdeckung bei jeglichen Belastungen, zum Beispiel durch darüber fahrende Fahrzeuge etc., möglichst nicht vibriert und nicht aus dem Rahmen gehoben wird. Weiter ist es ebenfalls wünschenswert, dass die Abdeckung nicht durch ungeschulte oder gar unberechtigte Personen geöffnet oder entfernt werden kann.
[0060] Anderseits, wenn zum Beispiel die Schachtabdeckung aufgrund einer geplanten Asphaltierung angehoben werden soll, ergibt sich nun der Vorteil, dass auf den Einsatz eines Hilfsabdeckung verzichtet werden kann, da die Schachtabdeckung in der zweiten Orientierung nicht am Rahmen verrastet ist und damit gleichzeitig als Abdeckung und als Hilfsabdeckung eingesetzt werden kann. In der zweiten Orientierung kann die als Hilfsabdeckung verwendete Abdeckung durch das Hebewerkzeug, insbesondere rechtwinklig zu einer Oberfläche der Abdeckung, angehoben werden.
[0061] Damit können mehrere Nachteile von vorbekannten Ausführungen behoben werden:
<tb>1.<SEP>Die Schachtabdeckung ist kostengünstig einsetzbar, da auf die Verwendung des Hilfsdeckels verzichtet werden kann.
<tb>2.<SEP>Für das Anheben der Abdeckung und/oder des Rahmens kann ein handelsübliches Hebegerät eingesetzt werden.
<tb>3.<SEP>Lagerkosten sowie administrative Aufwendungen für die Organisation der Hilfsdeckel und eines Transports zwischen dem Lager und der Baustelle (hin und zurück) der Hilfsdeckel entfallen. Dieser Vorteil wird dadurch noch bekräftigt, dass ein Hilfsdeckel aufgrund der grossen Masse typischerweise durch zwei Arbeiter angehoben werden muss, womit also ein Transportfahrzeug mit zwei Arbeitern eingespart werden kann.
<tb>4.<SEP>Da die Abdeckung zugleich als Hilfsdeckel fungiert steht der Hilfsdeckel jederzeit vor Ort parat für den Einsatz. Die Arbeiten auf der Baustelle können dadurch effizienter gestaltet werden und hängen nicht von eventuellen Lieferverzögerungen eines Hilfsdeckels ab.
<tb>5.<SEP>Während die Hilfsdeckel nach der Verwendung für die Einlagerung wieder gereinigt werden müssen, kann bei der vorliegenden Abdeckung unter Umständen auf die Reinigung verzichtet werden, da sich diese durch die darüber fahrenden Fahrzeuge ergibt.
<tb>6.<SEP>Nicht zuletzt wird durch die beiden Orientierungen eine besonders elegante Lösung, insbesondere für eine höhenverstellbare Schachtabdeckung bereitgestellt, welche ohne zusätzlichen Hilfsdeckel auskommt.
[0062] Dem Fachmann ist allerdings klar, dass es auch in anderen Situationen von Vorteil sein kann, wenn die Abdeckung in der zweiten Orientierung eingelegt ist. So können zum Beispiel auf einer (noch) nicht befahrenen Baustelle während des Baus die Schächte provisorisch mit der Schachtabdeckung geschlossen werden, indem die Abdeckung in der zweiten Orientierung in den Rahmen gelegt wird, so dass die Abdeckung bei Bedarf einfacher und schneller entnommen werden kann. Dies kann insbesondere zur Baustellensicherung ausserhalb der Arbeitszeit sinnvoll sein. Auch für einen Transport der Rahmen und Abdeckungen kann ein Transportvolumen der Schachtabdeckungen gering gehalten werden und die Handhabung optimiert werden, wenn die Abdeckung in der zweiten Orientierung im Rahmen eingelegt ist, so dass die Abdeckung vor der Montage nicht vom Rahmen gelöst werden muss.
[0063] Vorzugsweise ist die Abdeckung von der ersten Orientierung durch eine Drehung der Abdeckung bezüglich des Rahmens um eine Drehachse senkrecht zu einer Abdeckungsebene, insbesondere ausschliesslich durch die Drehung, in die zweite Orientierung überführbar. Damit wird eine Abdeckung für eine Schachtabdeckung erreicht, bei welcher in beiden Orientierungen die Oberfläche der Abdeckung in derselben Ebene bezüglich des Rahmens verläuft. Das hat den Vorteil, dass die untere Seite der Abdeckung respektive der Oberfläche der Abdeckung gegenüberliegende Seite der Abdeckung mit Strukturelementen wie Verstrebungen zur Stabilisierung und dergleichen versehen werden kann, ohne die Funktion als Hilfsdeckel zu beeinträchtigen.
[0064] In Varianten kann die Abdeckung auch derart ausgebildet sein, dass die Abdeckung von der ersten Orientierung durch eine Drehung um einen Winkel von 180° entlang einer in der Abdeckungsebene liegenden Drehachse in die zweite Orientierung überführbar ist.
[0065] Vorzugsweise ist die Abdeckung von der ersten Orientierung in die zweite Orientierung durch eine Drehung um die Drehachse um einen Winkel von 180° überführbar. Damit ist es unerheblich, ob die Abdeckung im oder gegen den Uhrzeigersinn um diesen Winkel gedreht wird, so dass die Handhabung vereinfacht wird.
[0066] Dem Fachmann ist klar, dass die Abdeckung auch derart ausgebildet sein kann, dass er von der ersten Orientierung zur zweiten Orientierung durch eine Drehung um die Drehachse um einen Winkel von zum Beispiel 60° oder 120° überführbar ist, der Winkel kann sogar beliebig zwischen 0° und 180° gewählt sein. Die Überführung von der ersten Orientierung zur zweiten Orientierung kann damit auch durch einen kleinen Winkel erfolgen, zum Beispiel um einen Winkel von weniger als 15°, vorzugsweise weniger als 5°.
[0067] Vorzugsweise umfasst der Rahmen zumindest eine Aussparung, wobei bei einer Aufnahme der Abdeckung im Rahmen in der zweiten Orientierung die Rastvorrichtung in der Aussparung liegt. Insbesondere hintergreift die Rastvorrichtung in der zweiten Orientierung den Vorsprung nicht. Der Vorsprung kann zum Beispiel als inwendig umlaufender Flansch ausgebildet sein, welche Unterbrechungen oder Ausnehmungen in Form der Aussparungen aufweist. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass der Flansch zugleich als Auflagebereich für die Abdeckung dienen kann. Die Aussparungen können nun derart dimensioniert sein, dass mehrere zweite Orientierungen vorliegen, welche bei einer runden Abdeckung zum Beispiel als Winkelbereich für eine Drehung der Abdeckung um eine senkrechte Achse durch den Kreismittelpunkt der Abdeckung angegeben werden können. Damit wird das Einlegen der Abdeckung in der zweiten Orientierung vereinfacht, da kein exakter Drehwinkel eingehalten werden muss.
[0068] Falls die Abdeckung anderweitig am Rahmen aufliegt, kann auf den Flansch auch verzichtet werden. In diesem Fall können am Rahmen einzelne radial nach innen ragende Vorsprünge vorgesehen sein, welche von der Rastvorrichtung hintergriffen werden. In Varianten kann auf die Aussparungen auch verzichtet werden.
[0069] Bevorzugt weist die Abdeckung eine Kreisform, eine Kreisform mit zwei gegenüberliegenden Kreissegmentausschnitten oder die Form eines regelmässigen n-Ecks, insbesondere mit n zwischen vier und 12, bevorzugt zwischen 4 und 6, auf. Dem Fachmann ist allerdings klar, dass auch weitere Formen möglich sind, sofern die Form zumindest eine Radiärsymmetrie (oder Drehsymmetrie) aufweist.
[0070] Aus der nachfolgenden Detailbeschreibung und der Gesamtheit der Patentansprüche ergeben sich weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Merkmalskombinationen der Erfindung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0071] Die zur Erläuterung des Ausführungsbeispiels verwendeten Zeichnungen zeigen:
<tb>Fig. 1<SEP>eine schematische Darstellung einer Unterseite eines Deckels einer Schachtabdeckung;
<tb>Fig. 2<SEP>eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf einen Rahmen einer Schachtabdeckung;
<tb>Fig. 3a<SEP>eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf eine Schachtabdeckung, wobei der Deckel in der ersten, verrasteten Orientierung ist;
<tb>Fig. 3b<SEP>eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf eine Schachtabdeckung, wobei der Deckel in der zweiten, nicht verrasteten Orientierung ist
<tb>Fig. 4a<SEP>eine schematische Schnittdarstellung rechtwinklig zum Scharnierwellenlager, bei geschlossenem Deckel; sowie
<tb>Fig. 4b<SEP>eine Darstellung gemäss Figur 4a bei offenem Deckel.
[0072] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0073] Die Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Unterseite eines Deckels 100 einer Schachtabdeckung 1. Der Deckel 100 weist vorliegend eine im Wesentlichen kreisrunde Form mit zwei gegenüberliegenden Kreissegmentausschnitten auf.
[0074] Mittig im Bereich des einen Kreissegmentausschnittes sind radial abstehend zwei zueinander beabstandete Scharnierwellenlager 180 angeformt. Die Scharnierwellenlager 180 umfassen im Wesentlichen eine quaderförmige Pfanne 180 mit einer Nut zur Aufnahme zweier Wellen. Zwischen den beiden Scharnierwellenlagern 180 ist eine Abdeckplatte 181 angeordnet.
[0075] Auf dem dem Scharnierwellenlager 180 gegenüberliegenden Kreissegmentausschnitt ist mittig eine Lasche 170 angeformt, welche im Wesentlichen dieselbe Oberfläche wie das Scharnierwellenlager 180 aufweist. Auf die Funktion dieser Lasche 170 wird später in Bezug auf die Figuren 3a und 3b näher eingegangen.
[0076] Der Deckel 100 weist an seiner Unterseite eine Vielzahl an Verstrebungen zur Formstabilisierung auf. Ausgehend von einem zentralen Pickelloch 150 erstrecken sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel radial sieben regelmässig beabstandete innere Rippen 130 bis zu einem koaxial zum Pickelloch 150 angeordneten Verstrebungsring 140. Nach dem Verstrebungsring 140 setzen sich die inneren Rippen 130 als äussere Rippen 120 bis hin zu einem Auflagebereich 110 des Deckels 100 fort. Jeweils in Richtung des Verstrebungsrings 140 nimmt eine axiale Höhe der Rippen 130, 140 zu. So bildet ein Rotationskörper des Auflagebereichs 110, der äusseren Rippen 120 und des Verstrebungsrings 140 einen Kreiskegelstumpf.
[0077] Der Deckel 100 umfasst weiter eine Vielzahl an sechseckigen Lüftungslöcher 190 respektive Ventilationslöcher 190 sowie ein Loch 191. Auf die Lüftungslöcher 190 kann auch verzichtet werden. Das Loch 191 ist vorliegend als runde Öffnung im Deckel 100 ausgebildet, in welche ein Öffnerstab eingesteckt werden kann, so dass der Schlüssel den Deckel hintergreift. Im Anschluss kann der Deckel 100 über den Öffnerstab angehoben werden. Die Aussparung kann mit einer Kappe geschlossen werden. In der Figur 1 umfasst der Deckel zehn sechseckige Lüftungslöcher 190.
[0078] Schliesslich umfasst der Deckel 100 drei Rastvorrichtungen 160, welche zueinander regelmässig, das heisst, in einem Winkelabstand von jeweils 120° angeordnet sind. Eine der Rastvorrichtungen 160 ist im Bereich der Lasche 170 angeordnet, die anderen beiden sind entsprechend benachbart zum Scharnierwellenlager 180 angeordnet.
[0079] Die Rastvorrichtungen 160 umfassen jeweils eine Aufnahme für ein Druckstück (siehe unten), welche vorliegend als Mutter 161 ausgebildet ist, die am Deckel 100 angegossen ist. In der Herstellung wird damit der Deckel 100 und die Mutter 161 in einem Arbeitsschritt, inklusive dem Innengewinde der Mutter 161 gegossen. Das Innengewinde der Mutter 161 ist bezüglich des runden Deckels 100 radial ausgerichtet.
[0080] Im Innengewinde der Mutter 161 ist jeweils ein Druckstück 162 respektive ein federndes Druckstück 162 eingeschraubt. Das Druckstück 162 kann als handelsübliches Druckstück umfassend eine Hülse mit einem Aussengewinde sowie einer in der Hülse federbeaufschlagten Kugel oder Stift ausgebildet sein. Das Druckstück 162 kann über die Schraubverbindung exakt in der Mutter 161 positioniert werden, so dass beim Schliessen respektive Öffnen des Deckels 100 ein gewünschter Widerstand erreicht werden kann. Dazu kann das Druckstück 162 mehr oder weniger weit in die Mutter 161 eingeschraubt werden. Damit sich das Druckstück 162 während dem Einsatz der Schachtabdeckung 1 nicht verstellt, ist vorliegend eine Kontermutter 163 vorgesehen, welche rückseitig auf einen aus der Mutter 161 hervorragenden Bereich des Druckstücks 162 aufgeschraubt und mit der Mutter 161 verspannt werden kann.
[0081] An derjenigen äusseren Rippe 120, welche zum Scharnierwellenlager 180 zeigt und damit bezüglich einer Schwenkrichtung des Deckels 100 in einer Schwenkebene liegt, ist ein Sicherungswinkel 164 mittels einer Schraubverbindung 165 befestigt. Der Sicherungswinkel 164 ist über die Schraubverbindung 165 in der Schwenkebene des Deckels 100 verschwenkbar. Die weitere Funktion des Sicherungswinkels 164 ist in Bezug auf die Figuren 4a und 4b unten näher beschrieben.
[0082] Die Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf einen Rahmen 200 einer Schachtabdeckung 1.
[0083] Um den Rahmen 200 sind zwei koaxial orientierte Reifen 211 und 212 angebracht. Die Reifen 211 und 212 bestehen vorliegend aus Gummi. Der Rahmen 200 wird zusammen mit den beiden Reifen 211, 212, zum Beispiel im Asphalt, verbaut. Wenn der Rahmen 200 aus dem Asphalt gehoben werden soll, kann der Rahmen 200 aufgrund der beiden Reifen 211, 212 mit relativ geringem Widerstand senkrecht nach oben gezogen werden. Der Widerstand wird durch die geringen Reibkräfte zwischen den beiden Reifen 211, 212 verringert.
[0084] Der Rahmen 200 umfasst einen Aussenring 210 und einen radial nach innen abgesetzten Auflageflansch 220 als Auflage für den Deckel 100. Der Auflageflansch 220 ist umfangseitig in zwei Bereichen angeordnet, welche der Aussenkontur des Deckels 100 entsprechen. Der Auflageflansch 220 umfasst damit zwei Kreisbogenstück-förmige Flanschbereiche, welche über gerade Flanschbereiche verbunden sind.
[0085] Der Auflageflansch 220 umfasst vorliegend weiter zwei radial nach innen ragende und ansteigende Rampen 221. Diese ragen ausgehend vom Auflageflansch 220 radial nach innen, wobei die Rampenrichtung nach schräg oben geneigt ist. Die beiden Rampen 221 sind im Bereich der Scharnierwelle 240 (siehe unten) einstückig mit dem Rahmen 200 verbunden. Beim Schliessen des Deckels 100 kann es vorkommen, dass der Deckel 100 aus dem Rahmen 200 springt. In diesem Fall kann die Rampe 221 dafür sorgen, dass der Deckel 100 in die korrekte Schliessposition im Rahmen 200 geführt wird.
[0086] Der Auflageflansch 220 umfasst weiter zwei Öffnungen 222, welche gegenüberliegend, das heisst um einen Winkel von 180° zueinander beabstandet, angeordnet sind. Die beiden Öffnungen 222 ragen durch den Auflageflansch 220 hindurch. Bei der Montage des Rahmens 200 kann dieser positioniert und anschliessend mit einem Kleber, insbesondere Beton oder ähnlichem, durch die Öffnungen 222 hintergossen werden. Damit kann auf eine aufwändige Schalung verzichtet werden.
[0087] Mittig zum ersten geraden Flanschbereich und in den Innenraum des Rahmens 200 mündend sind drei Aufnahmen 230 für das Scharnierwellenlager 180 des Deckels angeordnet, welche als quaderförmige Ausnehmungen im Aussenring 210 ausgebildet sind.
[0088] Mittig zum zweiten geraden Flanschbereich und ebenfalls in den Innenraum des Rahmens 200 mündend, erstreckt sich über drei quaderförmige Ausnehmungen die Scharnierwelle 240. Diese ist im Wesentlichen tangential zur Kreisform des Auflageflansches 220 angeordnet.
[0089] Unterhalb der Aufnahme 230 des Scharnierwellenlagers 180 umfasst der Auflageflansch 220 als radial nach innen gerichteter Fortsatz einen Vorsprung 250. Es ist zu beachten, dass auf der gegenüberliegenden Seite, im Bereich der Scharnierwelle 240, kein entsprechender Vorsprung 250 vorgesehen ist.
[0090] In beide Richtungen, zum Vorsprung 250 um einen Winkel von 60° versetzt, ist jeweils eine Absatz 260 (oder Aussparung) vorgesehen, welche radial nach innen in den Innenraum des Rahmens 200 mündet. Jeweils zwischen den Absätzen 260 und der Scharnierwelle 240 ist eine Kerbe 270 vorgesehen, welche als Ausnehmung an einer Innenseite des Rahmens 200 ausgebildet ist.
[0091] Die Figur 3a zeigt eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf eine Schachtabdeckung 1, wobei der Deckel 100 in der ersten, verrasteten Orientierung ist.
[0092] Der Deckel 100 gemäss Figur 1 wurde dazu um eine radiale Achse durch die Lasche 170 um einen Winkel von 180° gedreht und in den Rahmen 200 gemäss Figur 2 eingesetzt. Diese Anordnung stellt den Normzustand der Schachtabdeckung 1 im täglichen Gebrauch dar.
[0093] Um den Deckel 100 in der ersten Orientierung einzusetzen, wird dieser in vertikaler Richtung mit dem Scharnierwellenlager 180 voran über die Scharnierwelle 240 des Rahmens 200 geführt, so dass das Scharnier eingehängt ist. Alsdann wird der Deckel 100 zugeklappt, das heisst in die Horizontale verschwenkt und mit einem axialen Druck auf die Oberfläche des Deckels 100 in die Schliessstellung überführt. Während dem Zuklappen führen die Rampen 221 den Deckel 100 in die korrekte Schliessposition im Rahmen 200. Dabei werden die Kugeln der Druckstücke 162 durch den Auflageflansch 220 respektive den Vorsprung 250 radial nach innen gedrückt, so dass die Kugeln der Rastvorrichtungen 160 entgegen der Federwirkung nach innen gedrückt werden, um anschliessend durch Hintergreifen des Auflageflanschs 220 im Bereich der Kerbe 270 respektive des Vorsprung 250 zu verrasten.
[0094] In diesem Zustand hintergreifen die Kugeln der Druckstücke 162 der beiden zum Scharnierwellenlager 180 benachbarten Rastvorrichtungen 160 den Auflageflansch 220. Das Druckstück 162 der dritten Rastvorrichtung 160 hintergreift mit dessen Kugel den Vorsprung 250. Die Aufnahme 230 für das Scharnierwellenlager 180 ist in diesem Zustand nicht benutzt und daher mit der Lasche 170 zugedeckt.
[0095] Geöffnet wird die Schachtabdeckung in herkömmlicher Weise mit einem Pickel oder ähnlichem. Vorerst wird dadurch die Verrastung des Deckels 100 im Rahmen 200 gelöst. Der Deckel 100 kann mittels eines Öffnerstabs im Loch 191 oder mittels eines Pickels via Lasche 170 aufgeschwenkt werden. Der Deckel 100 wird um einen Winkel von ungefähr 100° bis 110° in die Vertikale verschwenkt und aus den Scharnierwellen 240 gehoben.
[0096] Um den Deckel 100 nun in der zweiten Orientierung einsetzen zu können, wird der Deckel 100 um einen Winkel von 180° um eine zur Deckeloberfläche senkrechte Achse rotiert. Der Deckel 100 kann in dieser Orientierung direkt in horizontaler Richtung in den Rahmen 200 abgesenkt werden, da das Scharnier nicht eingehängt wird. Auch die Rastvorrichtungen 160 greifen nicht, womit der Deckel 100 im Wesentlichen widerstandslos in den Rahmen 200 eingelegt werden kann. Insbesondere kann der Deckel, zum Beispiel für eine Höhenverstellung der Schachtabdeckung, durch ein Hebegerät direkt, senkrecht zur Deckeloberfläche, nach oben gehoben und/oder abgesenkt werden. Anders gesagt liegt der Deckel 100 in der zweiten Orientierung lose im Rahmen 200.
[0097] Die Figur 3b zeigt eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf eine Schachtabdeckung 1, wobei der Deckel 100 in der zweiten, nicht verrasteten Orientierung im Rahmen 200 eingelegt ist.
[0098] In diesem Zustand sind die Kugeln der Druckstücke 162 der beiden zum Scharnierwellenlager 180 benachbarten Rastvorrichtungen 160 in den Absätzen 260 des Auflageflanschs 220 aufgenommen. Die Kugel des Druckstückes 162 der dritten Rastvorrichtung 160 liegt im Freien, da eben, wie zuvor erwähnt, im Bereich der Scharnierwelle 240 kein entsprechender Vorsprung 250 vorgesehen ist.
[0099] Das Scharnierwellenlager 180 des Deckels 100 ist derweilen in der Aufnahme 230 des Rahmens aufgenommen, während die Scharnierwellen 240 durch die Lasche 170 des Deckels 100 abgedeckt sind.
[0100] Die nachfolgenden Figuren 4a und 4b zeigen im Wesentlichen die Funktion des Sicherungswinkels 164 zur Arretierung des Deckels 100 am Rahmen 200. Die Schachtabdeckung 1 ist dazu in stark vereinfachter Weise dargestellt, um den Fokus auf das Wesentliche der Arretierungsfunktion legen zu können.
[0101] Die Figur 4a zeigt eine schematische Schnittdarstellung rechtwinklig zum Scharnierwellenlager 180 bei geschlossenem Deckel 100. In dieser Darstellung ist der Sicherungswinkel 164 besonders gut ersichtlich. Der Sicherungswinkel 164 weist im Wesentlichen eine L-Form mit zwei Leisten auf, wobei eine erste Leiste über die Schraubverbindung 165 schwenkbar am Deckel 100 gelagert ist. Die zweite Leiste schliesst mit der ersten Leiste einen Winkel von ungefähr 60° ein. Am distalen Ende der zweiten Leiste ist ein Absatz 166 ausgebildet, welcher in der Arretierungsposition über der Dämpfung 223 zu liegen kommt, so dass durch den Sicherungswinkel die Dämpfung nicht verletzt wird. Je nach Konstruktion des Sicherungswinkels 164 können die Form und der Winkel jedoch auch anders ausfallen, insbesondere kann der Winkel zum Beispiel auch 90° betragen. Der Sicherungswinkel 164 ist derart dimensioniert und angeordnet, dass er beim Öffnen des Deckels 100 automatisch in die Arretierungsposition gemäss Figur 4b zu liegen kommt, so dass die Arretierung ohne Zutun des Anwenders erfolgt..
[0102] Die Figur 4b zeigt eine Darstellung gemäss Figur 4a bei offenem Deckel 100. Der Absatz 166 der zweiten Leiste liegt nun über der Dämpfung 223. Der Deckel weist hierbei einen Winkel von ungefähr 95° auf. Um den Deckel 100 zu schliessen, wird der Deckel in Öffnungsrichtung leicht angehoben, so dass der Sicherungswinkel 164 nicht mehr zwischen Deckel 100 und Rahmen 200 fest geklemmt ist. Anschliessend kann zum Beispiel mit dem Öffnerstab oder dergleichen der Sicherungswinkel 164 zurückgezogen und der Deckel 100 geschlossen werden.
[0103] Die Anzahl der Rippen 130 hängt von der Grösse des Deckels 100 und den Anforderungen an die Belastbarkeit ab. So kann die Anzahl Rippen 130 auch kleiner oder grösser als sieben sein. Der Deckel 100 kann auch andere Formen, wie rechteckig, quadratisch und insbesondere rund ohne Kreissegmentausschnitte, aufweisen und als Betongussdeckel ausgebildet sein. Die Lüftungslöcher 190 sind optional. Ebenso kann statt eines Deckels auch ein Rost mit Einlaufschlitzen oder dergleichen eingesetzt sein. Der Rahmen 200 kann in Beton eingefasst sein. Die Kreissegmentausschnitte sind vorliegend nur gewählt, um die Scharniere innerhalb eines Umkreises des Deckels anordnen zu können. Damit wird die Anwendung des Verfahrens zur Höhenverstellung mit den handelsüblichen Hebegeräten ermöglicht. Je nach Abmessungen des Hebegeräts kann also auf die Kreissegmentausschnitte verzichtet werden. Der Deckel 100 ist vorliegend einstückig als Vollgusselement ausgebildet. Der Deckel muss nicht zwingend aufklappbar sein. Die Lüftungslöcher 190 können auch anderweitig geformt sein, insbesondere zum Beispiel sechseckig oder quadratisch.
[0104] Zusammenfassend ist festzustellen, dass erfindungsgemäss eine Schachtabdeckung geschaffen wird, welche besonders einfach und kostengünstig hergestellt werden kann und bei welcher im Falle einer Beschädigung einer Rastvorrichtung eine solche auch ersetzt werden kann.
Claims (13)
1. Schachtabdeckung (1) umfassend eine Abdeckung (100), insbesondere einen Schachtdeckel, ein Strassenrost oder einen Kanaldeckel, und einen Rahmen (200) zur Aufnahme der Abdeckung (100) sowie eine Rastvorrichtung (160) zum Verrasten der Abdeckung (100) im Rahmen (200), dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (160) in einer Aufnahme der Abdeckung (100) und/oder des Rahmens (200) gehalten ist.
2. Schachtabdeckung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (100) einen die Aufnahme umfassenden Halteteil (161) umfasst, wobei der Halteteil (161) insbesondere einstückig mit der Abdeckung (100) ausgebildet ist.
3. Schachtabdeckung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (160) ein Aussengewinde und der Halteteil (161) ein entsprechendes Innengewinde umfasst, wobei die Rastvorrichtung (160) in das Innengewinde einschraubbar ist.
4. Schachtabdeckung (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (100) mindestens zwei, vorzugsweise drei Halteteile (161) mit jeweils einer Rastvorrichtung (160) umfasst, welche insbesondere zueinander regelmässig beabstandet sind.
5. Schachtabdeckung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (160) ein Rastelement und ein Federelement umfasst.
6. Schachtabdeckung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement eine Schraubenhülse mit einem in der Schraubenhülse federbeaufschlagtem Rastelement umfasst.
7. Schachtabdeckung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenhülse eine Justiermutter (162) umfasst, womit die Rastvorrichtung (160) in der Aufnahme justier- und/oder fixierbar ist.
8. Schachtabdeckung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (200) eine Auflagefläche (220) für die Abdeckung (100) umfasst, wobei die Abdeckung (100) mindestens eine, vorzugsweise zwischen 2 und 4 Öffnungen (222) zum Hintergiessen des Rahmens (200) umfasst.
9. Schachtabdeckung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche ein Dämpfungselement für die Abdeckung (100) umfasst.
10. Schachtabdeckung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (100) in einem Randbereich einen rechtwinklig zu einer Abdeckungsebene orientierten, insbesondere umlaufenden Absatz (110) umfasst, welcher in einem Schliesszustand auf einem Auflagebereich (220) des Rahmens (200) aufliegt und wobei der Rahmen (200) mindestens eine Führungsrampe (221) zum Führen der Abdeckung (100) in den Schliesszustand umfasst.
11. Verfahren zur Montage einer Schachtabdeckung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass um einen äusseren Rand des Rahmens (200) ein Reifen (211) montiert wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass um einen äusseren Rand des Rahmens (200) zwei ineinander liegende Reifen (211, 212) montiert werden.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Reifen (211, 212) aus Gummi hergestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH01582/18A CH715682B1 (de) | 2018-12-21 | 2018-12-21 | Schachtabdeckung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH01582/18A CH715682B1 (de) | 2018-12-21 | 2018-12-21 | Schachtabdeckung. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH715682A2 true CH715682A2 (de) | 2020-06-30 |
| CH715682B1 CH715682B1 (de) | 2022-08-15 |
Family
ID=71138456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH01582/18A CH715682B1 (de) | 2018-12-21 | 2018-12-21 | Schachtabdeckung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH715682B1 (de) |
-
2018
- 2018-12-21 CH CH01582/18A patent/CH715682B1/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH715682B1 (de) | 2022-08-15 |
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