CH715838A2 - Skischwingungsdämpfungssystem. - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Skischwingungsdämpfungssystem mit wenigstens einem Stab (5), der im Einbauzustand entlang der Oberseite eines Skis geführt ist und einerseits mit dem Ski - vorzugsweise in seinem Knotenpunkt (44) - und andererseits mit einem Feder- und/oder Dämpfungselement (22) verbunden ist, welches sich beispielsweise mittelbar über eine Skibindungsplatte (2) oder unmittelbar am Ski abstützt, zur Dämpfung von abfahrtsbedingten Schwingungen des Skis in seiner senkrechten Mittellängsebene. Zwischen dem Stab (5) und dem Feder- und/oder Dämpfungselement (22) oder am Feder- und/oder Dämpfungselement (22) ist eine Wegbegrenzung , Anschlag, zur Beschränkung der Auslenkbewegung des Skis durch den Stab (5) vorgesehen. Alternativ ist zwischen den Stäben (5) und dem Feder- und/oder Dämpfungselement (22) oder am Feder- und/oder Dämpfungselement (22) ein Übersetzungsgetriebe zur Verlängerung des Auslenkwegs vorgesehen wodurch der Feder- und/oder Dämpfungsweg im Feder- und/oder Dämpfungselement (22) verlängert wird, so dass es durch die Verlängerung zu einer progressiven Steigerung der Feder-und/oder Dämpfungskraft kommt. Durch diese Massnahmen kommt es zu einem besseren Dämpfungsverhalten und daher zu besseren Abfahreigenschaften des Skis.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft Skischwingungsdämpfungssystem mit wenigstens einem Stab (5,6), der im Einbauzustand entlang der Oberseite eines Skis (1) (5,6) geführt ist und einerends mit dem Ski (1) - vorzugsweise in seinem Knotenpunkt - verbindbar ist und andernends mittels einem Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) verbunden ist, das sich ihrerseits mittelbar oder unmittelbar am Ski (1) abstützt, zur Dämpfung von abfahrtsbedingten Schwingungen des Skis (1).
[0002] Als Beispiel dient der Aufbau gemäss
https://www.youtube.com/watch?v=urGLKYlP_×E bzw. die Skis der Marke Hero Athlete FIS GS DLC und Hero Athlete FIS GS DLC Factory der Firma Rossignol. Es handelt sich dabei gemäss Werksangaben von Rossignol um einen massiven, hydraulischen Stossdämpfer, der wie oben angegeben über einen Stab zwischen Bindung und Skispitze angebracht ist, um insgesamt die Spurkontrolle deutlich zu erhöhen, was im Einzelnen folgende Wirkungen nach sich ziehen:
<tb>•<SEP>Es ist kein Gegenflex möglich - so kann man die Spur perfekt halten.
<tb>•<SEP>Stabilität zwischen den Toren wird erhöht (abgeschrägte Bereiche).
<tb>•<SEP>Man gewinnt die Flex-Kontrolle in den Kurven
<tb>•<SEP>Man erzielt einen effizienten Kantengriff
<tb>•<SEP>Der Ski zeigt ein lebhaftes Verhalten am Schwungende
[0003] Diese bekannten Stossdämpfer sind vor der Skibindung mittels Lagerbock am Ski befestigt. Skischuh und Bindung sind wie herkömmlich am Ski montiert und wirken nicht unmittelbar mit der Stossdämpfervorrichtung zusammen.
[0004] Einige Hersteller hatten zudem versucht, Skis in ihrer Biegarbeit zu unterstützen, indem vibrationsdämpfende Schichten auf die Oberseite des Skis aufgebracht wurden.
[0005] bis hin zu Längsstäben, die an der Skioberseite montiert wurden, um dem Ski eine zusätzliche Steifigkeit zu verleihen. Dass diese Massnahmen aber auch im Zusammenhang mit einer Skibindungsplatte vorgenommen werden, war bisher nicht bekannt, weil offensichtlich nicht erkannt wurde, dass erst eine an sich relativ steife Skibindungsplatte geeignet ist, in Verbindung mit Längsstäben, die Biegekräfte aus skibindungsentfernten Bereichen des Skis direkt in das Interface für die Befestigung des Skischuhs einzuleiten und derart eine bessere Skisteuerung für den Skifahrer zu gestatten.
[0006] Der Kern der vorliegenden Erfindung liegt in der Erkenntnis, dass die Schwingungsdämpfung durch die bekannten Stossdämpfer nur sehr beschränkt ist, da die Wege, die der Stab bei der Skibiegung zurücklegt nur relativ kurz sind.
[0007] Die Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt, ist es somit, die Wirkungsweise solcher Dämpfungssysteme zu verbessern, damit der Ski bei der Abfahrt besser zu kontrollieren ist und es daher zu besseren Fahrleistungen zu kommen, wobei gleichzeitig Schläge und extreme Skibiegungen gefedert bzw. gedämpft werden.
[0008] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Figuren und in den abhängigen Ansprüchen dargelegt.
[0009] Gemäss der Erfindung wird ein neues Skischwingungsdämpfungssystem geschaffen, indem zum Bekannten zwischen dem Stab (5,6) und dem Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) oder am Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) eine Wegbegrenzung (Anschlag) zur Beschränkung der Auslenkbewegung des Skis (1) durch den Stab (5,6) vorgesehen ist, oder dass zwischen den Stäben (5,6) und dem Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) oder am Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) ein Übersetzungsgetriebe (23) zur Verlängerung des Auslenkwegs vorgesehen ist, die im Feder- und/oder Dämpfungsfall bewirkt, dass der Feder- und/oder Dämpfungsweg im Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) verlängert wird, so das es im Feder- und/oder Dämpfungsfall durch die Verlängerung zu einer progressive Steigerung der Feder- und/oder Dämpfungskraft kommt.
(Siehe insbesondere Fig.75,76,77,78,72,73,74,74a,74b,81,82)
[0010] Durch die Beschränkung der Durchbiegung wird vor allem bei Buckelpisten vermieden, dass sich der Ski bei jeder Mulde extrem durchbiegt und somit die Abfahrtsgeschwindigkeit abgebremst wird.
[0011] Der Anschlag am Stab ist eine einfache Massnahme. Gegebenenfalls können dort auch schlagdämpfende Materialien zwischengeschaltet sein, um schlagbedingte Vibrationen im Ski zu vermeiden.
[0012] Werden jedoch richtige Stossdämpfer verwendet - wie an sich bekannt - wird durch die Übersetzung bewirkt, dass die Wirkung der Stossdämpfer oder Federn verbessert wird.
[0013] Das erfindungsgemässe Skischwingungsdämpfungssystem wird noch verbessert, indem die mittelbare Abstützung des Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) im Montagezustand über eine Skibindungsplatte (2) erfolgt, die sich längs und seitlich der Mittelebene (40) erstreckt und eine Abstützvorrichtung (7,8,) gegenüber einem Ski (1) mit punktförmigen vorderen und hinteren Befestigungseinrichtungen (7,8) zur Befestigung des vorderen und hinteren Teils der Skibindungsplatte (2) an dem Ski (1) ausgerüstet ist, (Siehe insbesondere Fig. 75,76,77,78,23,24,25,26,36,37,48,66,81,82)
[0014] Das erfindungsgemässe Skischwingungsdämpfungssystem ist universell einsetzbar, wenn der Stab oder die Stäbe (5,6) wie an sich bekannt parallel zur Mittelebene (40) verlaufen. Gegebenenfalls können die Stäbe auch in einem -vorzugsweise einstellbaren - Winkel (43) zur Mittelebene verlaufen.
[0015] Die Anlenkung des Stabs (5,6) oder der Stäbe (5,6) an der Skibindungsplatte (2) und/oder an dem Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) ist vorzugsweise höhenverstellbar, um bei Bedarf zusätzlich Weg zu gewinnen. (Siehe insbesondere Fig.4,48,60,66,80,81,82,83)
[0016] Das erfindungsgemässe Skischwingungsdämpfungssystem kann vorn und/oder hinten an der Skibindungsplatte (2) wenigstens je zwei Stäbe (5,6) aufweisen, die vorzugsweise symmetrisch oder insbesondere einstellbar asymmetrisch zur Mittelebene (40) ausgerichtet sind. (Siehe insbesondere Fig.5,6,10,11,14) Dadurch ist eine besonders stabile Seitführung des Skis sichergestellt.
[0017] Die beste Wirkung des neuen Skischwingungsdämpfungssystem ergibt sich, wenn der vordere Stab (5) oder die vorderen Stäbe (5) eine solche Länge und Vorrichtung aufweisen, dass sie im Betriebszustand an ihrem der Skibindungsplatte (2) abgewandten Ende (9) mit dem Knotenpunkt (44) des Skis (1) verbindbar sind, und/oder dass der hintere Stab (6) oder die hinteren Stäbe (6) eine solche Länge und Vorrichtung aufweisen, dass sie im Betriebszustand an ihrem der Skibindungsplatte (2) abgewandten Ende (10) mit einem Befestigungspunkt (45) des Skis (1) verbindbar sind, der sich etwa in einer Entfernung von 5-15% der Skilänge vom Skiende (46) entfernt befindet.
((Siehe insbesondere Fig.5,6,10,11,14,75,76,81,82,83)
[0018] Das Skischwingungsdämpfungssystem mit einer Skibindungsplatte (2) mit wenigstens zwei Befestigungseinrichtungen (7,8) unterhalb der Skibindungsplatte (2) zur Befestigung der selben an ihrem vorderen Ende und an ihrem hinteren Ende an einem Ski (1) wirkt sich nicht negativ auf das Torsionsverhalten des Skis um seine Längsachse aus wenn die hinteren Befestigungseinrichtungen (8) oder die vorderen Befestigungseinrichtungen (7) oder beide Befestigungseinrichtungen (7,8) ausschliesslich im unmittelbaren Bereich der Mittelebene (40) angeordnet sind, wobei vorzugsweise die hinteren Befestigungseinrichtungen durch eine einzige Befestigungseinrichtung (8a) gebildet sind, durch die die Mittelebene (40) verläuft.
[0019] Natürlich ist auch ein Aufbau bei der alle Befestigungseinrichtungen (7c,8c) seitlich zur Mittelebene (40) beabstandet sind.
[0020] Weiter bevorzugtsind die die vorderen Befestigungseinrichtungen durch eine einzige Befestigungseinrichtung (7a) gebildet, durch die die Mittelebene (40) verläuft. (Siehe insbesondere Fig.23,24,25,26)
[0021] Dabei kann die Skibindungsplatte noch weiter verbessert werden, wenn die vorderen Befestigungseinrichtungen durch zwei einzelne Befestigungseinrichtung (7b) gebildet sind, von denen eine auf einer Seite der Mittelebene (40) und in einem Abstand zur Mittelebene (40) verläuft und von denen die andere auf einer anderen Seite der Mitteleben (40) und in einem Abstand zur Mittelebene (40) angeordnet ist oder dass die hinteren Befestigungseinrichtungen durch zwei einzelne Befestigungseinrichtung (8b) gebildet sind, von denen eine auf einer Seite der Mittelebene (40) und in einem Abstand zur Mittelebene (40) verläuft und von denen die andere auf einer anderen Seite der Mitteleben (40) und in einem Abstand zur Mittelebene (40) angeordnet ist, wobei vorzugsweise die zwei einzelne vorderen Befestigungseinrichtung (7b) oder die zwei einzelnen hinteren Befestigungseinrichtungen (8b) für universelle Nutzung symmetrisch - vorzugsweise spiegelbildlich - zur Mittelebene (40) angeordnet sind. (Siehe insbesondere Fig.24,25,82).
[0022] Bisher wurde die Meinung vertreten, dass es eine möglichst stabile Verbindung zwischen dem Skischuh und dem Ski herstellen muss, um die Kraftübertragungen in beiden Richtungen möglichst sicher zu gewährleisten. Wie in Fig.23 daher angedeutet hat man sich bemüht, die Skibindungsplatte vorn und hinten am Ski anzuschrauben, wie schematisch dargestellt. Dabei wurden Befestigungseinrichtungen (7c,8c), wie z.B. Schrauben seitlich zur Mittelebene (40) der Skibindungsplatte, die in der Regel mit der Mittelebene des Skis fluchtet, beabstandet und vorn wie hinten mit dem Ski verbunden. So ergab sich eine sichere Kraftverbindung. Allfällige Biegungen des Skis konnten aufgrund seiner Elastizität auch unterhalb der Skibindungsplatte - bis zu einem gewissen Grad - stattfinden.
[0023] Übersehen wurde bei diesen Überlegungen und Lösungen, dass der Ski bei der Abfahrt auch relativ starken Torsionskräften ausgesetzt ist, die zu einer Torsion des Skis über seine Mittelachse führen. Diese Torsion wird durch eine herkömmlich montierte Skibindungsplatte behindert, da die Vierpunktbefestigung nach Art einer Brückenkonstruktion einer tordierenden Verdrehung des Skis entgegenwirkt. Mit anderen Worten, eine herkömmlich montierte Skibindungsplatte versteift den Ski auch gegen Torsion.
[0024] Die Weiterentwicklung der Erfindung geht jedoch davon aus, dass ein auf der Piste verkanteter Ski bei der Abfahrt weniger Geschwindigkeit zulässt, als ein Ski, der parallel zur Piste abfährt. Daher führt der bisherige Aufbau bzw. die bisherige Befestigungsmethode von Skibdindungsplatten im Falle von Pistenverhältnissen, die Torsionskräfte auf den Ski ausüben, zu einer reduzierten Abfahrtsgeschwindigkeit und gegebenenfalls zu einem vermehrten Verkanten.
[0025] Der grundsätzliche Komfort einer sehr stabilen Kraftübertragung zwischen Skischuh uns Ski, führte somit auch zu einem vermehrten Verkanten und damit verbunden zu einer Geschwindigkeitsreduktion in der Abfahrt.
[0026] Die Weiterentwicklung löst die Aufgabe, diesen Nachteil zu beseitigen und die Befestigung der Skibindungsplatte so zu gestalten, dass sie möglichst wenig die Torsionsarbeit des Skis behindert.
[0027] Eine Variante zum Aufbau gemäss Anspruch 1 ist gegeben, wenn die Skibindungsplatte (1) so ausgebildet ist dass ihr wenigstens ein, vorzugsweise wenigstens zwei parallele Stäbe (6,6) zugeordnet sind, die sich im montierten Zustand vom Knotenpunkt (44) des Skis (1) bis zu einem Befestigungspunkt (45) im hinteren Skibereich erstrecken, wobei der Stab (6) oder die Stäbe (6) eine solche Länge und Vorrichtung aufweisen, dass sie im Betriebszustand an ihrem dem hinteren Teil der Skibindungsplatte (2) abgewandten Ende (10) mit einem Befestigungspunkt (45) des Skis (1) verbindbar sind, der sich etwa in einer Entfernung von 5-15% der Skilänge vom Skiende (46) entfernt befindet, wobei die Skibindungsplatte (2) an ihrer Unterseite so ausgestaltet ist, dass der Stab (6) oder die Stäbe (6,6) relativ zur Skibindungsplatte (2) gleiten können und wobei der Stab (6) oder die Stäbe (6,6) so ausgebildet sind, dass sie im montierten Zustand eine federnde und/oder schwingungsdämpfende Wirkung auf den Ski ausüben oder mit einer Feder (22) oder einem Stossdämpfer (22DÄM) ausgerüstet sind. (Siehe insbesondere Fig.13,77,78).
[0028] Durch diesen Aufbau stützt sich die Skibindungsplatte zwar nicht vollständig und unmittelbar über Stäbe am Ski ab, sie wirkt aber indirekt mit diesen Stäben dennoch zusammen, indem sie z.B. bei einer bestimmten Skibiegung ein Abheben der Stäbe von der Skioberseite beschränkt. Insofern wirkt die Skibindungsplatte nicht rein statisch sondern vor allem dynamisch mit den Stäben zusammen - um z.B. Biegebewegungen des Skis zu begrenzen.
[0029] Die Montage einer Skibindungsplatte wird dann einerseits erleichtert, andererseits auch flexibler gestaltet, wenn die vorderen und/oder die hinteren Befestigungseinrichtungen (7,8) mittels je einem vorderen und einem hinteren oder mittels einem gemeinsamen Schlitten (35,36) gegenüber der Skibindungsplatte (2) abgestützt sind, so dass die Skibindungsplatte (2) relativ zum Ski (1) längsverschieblich anordenbar ist, wobei wenigstens einer der Schlitten (36) arretierbar ist. (Siehe insbesondere Fig.84,85,86)
[0030] Im nichtarretierten Zustand ergibt sich dabei nämlich, dass die Skibindungsplatte auch Biegungen des Skis möglichst nicht beeinflusst, indem die Befestigung im Falle einer solchen Biegung durch Gleiten ausweicht.
[0031] Zur Stabilitätsverbesserung können die vorderen und die hinteren Schlitten (35,36) mittels wenigstens je einer Führungswelle (34) vorzugsweise über zwei symmetrisch zur Mittelebene (40) angeordnete Führungswellen (35,36) verbunden sein. (Siehe insbesondere Fig.84,85,86)
[0032] Die Skibindungsplatte (2) soll somit optimal in einem der Schlitten (35) entlang der Mittelebene (4) längsverschieblich sein, so dass im montierten Zustand Skibiegungen im Bereich der Skibindungsplatte (2) diese nicht unter Spannung setzen.
[0033] Ein solcher Aufbau hilft dem Skifahrer kurzfristig im montierten Zustand der Skibindungsplatte eine optimale Längseinstellung seiner Skibindung relativ zum Ski vorzunehmen.
[0034] Die erfindungsgemässe Skibindungsplatte sieht gemäss einer Weiterbildung vor,dassdie Skibindungsplatte (2.1) - wie an sich bekannt - Befestigungsvorrichtungen für vordere und hintere Skibindungsteile (3,4) aufweist, oder dass die vorderen und hinteren Skibindungsteile (3,4) in einer Führung der Skibindungsplatte (2.2) integriert und arretierbar längsverschieblich angeordnet sind. (Siehe insbesondere Fig.21.22).
Bevorzugt ist das Skischwingungsdämpfungssystem wenn der vordere Stab (5) oder die vorderen Stäbe (5) eine solche Länge und Vorrichtung aufweisen, dass sie im Betriebszustand an ihrem der Skibindungsplatte (2) abgewandten Ende (9) mit dem Knotenpunkt (44) des Skis (1) verbindbar sind, und/oder dass der hintere Stab (6) oder die hinteren Stäbe (6) eine solche Länge und Vorrichtung aufweisen, dass sie im Betriebszustand an ihrem der Skibindungsplatte (2) abgewandten Ende (10) mit einem Befestigungspunkt (45) des Skis (1) verbindbar sind, der sich etwa in einer Entfernung von 5-15% der Skilänge vom Skiende (46) entfernt befindet.
((Siehe insbesondere Fig.5,6,10,11,14,75,76,81,82,83)
[0035] Für die Befestigung der Skibindungsplatte auf dem Ski empfiehlt die Weiterbildung der Erfindung folgende Varianten: Die Befestigungseinrichtungen (7,8) weisen Festlager Gelenklager (15), Gabellager (16) oder elastische Blöcke (17), zur Abstützung gegenüber dem Ski (1) oder gegenüber Schlitten (35.36) auf und/oder die Befestigungseinrichtungen (7,8) weisen Loslager Linearführungen (18) oder Wälzlager (19) auf. (Siehe insbesondere Fig.43-47)
[0036] Ein Skischwingungsdämpfungssystem kann noch dadurch verbessert werden, dass die Skibindungsplatte (2) und/oder die Abstützstäbe oder durchgehenden Stäbe mit Datensensoren (3) ausgerüstet ist, die bevorzugt Kräfte entlang des Stabes oder der Stäbe (5,6) oder Kräfte in den Befestigungseinrichtungen (7,8) messen und gegebenenfalls aufzeichnen. (Siehe insbesondere Fig.81)
[0037] Eine Weiterentwicklung der erfindungsgemässen Skibindungsplatte ergibt sich, wenn der Stab (5,6) oder die Stäbe (5,6) einen Querschnitt aufweisen, der rund - vorzugsweise kreisförmig, ringförmig, eckig - vorzugsweise rechteckig oder dreieckig oder schichtenförmig ausgebildet ist und aus einem bruchfesten Material - insbesondere aus Kevlar® bzw. Carbonfasern aufgebaut ist.
(Fig 61-65)
[0038] Zur deutlichen Reduktion des Durchbiegens von Skiern beim Abfahren über Buckelpisten und damit zur Erhöhung der Abfahrtsgeschwindigkeit kommt es, wenn gemäss einer Weiterentwicklung der Skibindungsplatte wenigstens je ein vorderer und je ein hinterer Stab (5,6) vorgesehen sind, die einerseits mit der Skibindungsplatte (2) verbunden sind und zur Anlenkung an dem Knotenpunkt (44) und an dem Befestigungspunkt (45) ausgebildet sind und mit einer solchen Länge ausgestattet sind, dass im montierten Zustand der Ski ins Negative vorgespannt wird (an seinen Enden (46,47) nach unten gebogen wird). (Siehe insbesondere Fig.83)
[0039] Der Ski bekommt dabei etwa nach Art eines Bogens eine Vorspannung, die erst durch das Gewicht des Skifahrers kompensiert wird. Diese Ausgestaltung führt auch zu einer verbesserten Absprungeigenschaft des Skis in der Abfahrt, da der Ski federartig einen Absprung durch den Skifahrer unterstützt.
[0040] Dieser Aufbau einer temporären negativen Vorspannung eines Skis mittels Stäben kann auch unabhängig von der Ausbildung der Skischwingungsdämpfungssystem mit Anschlägen oder Übersetzungen und auch - etwa bei Skiern ohne Skibindungsplatte erfolgreich eingesetzt werden. Es stellt somit eine eigene Erfindung dar.
[0041] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben sind.
[0042] Die Bezugszeichenliste ist wie auch der technische Inhalt der Patentansprüche und Figuren Bestandteil der Offenbarung. Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Gleiche Bezugszeichen bedeuten gleiche Bauteile, Bezugszeichen mit unterschiedlichen Indices geben funktionsgleiche oder ähnliche Bauteile an.
[0043] Es zeigen dabei:
<tb><SEP>Fig.1 eine schematische Seitenansicht auf einen Ski mit neuer Skibindungsplatte, die nach unten nach vorn und hinten am Ski abgestützt ist
<tb><SEP>Fig.2 den gleichen Aufbau jedoch nur mit vorderer Abstützung
<tb><SEP>Fig.3 eine Draufsicht auf den Aufbau gemäss Fig.2
<tb><SEP>Fig.4 eine Draufsicht auf den Aufbau gemäss Fig.2 und Fig.3 jedoch mit schräg montierter vorderer Abstützung
<tb><SEP>Fig.5 eine Draufsicht auf einen Aufbau mit zwei vorderen parallelen Abstützungen
<tb><SEP>Fig.6 eine Draufsicht auf einen Aufbau mit zwei vorderen schrägen Abstützungen
<tb><SEP>Fig.7 den gleichen Aufbau wie Fig.1 jedoch nur mit hinterer Abstützung
<tb><SEP>Fig.8 eine Draufsicht auf den Aufbau gemäss Fig.7
<tb><SEP>Fig.9 eine Draufsicht auf den Aufbau gemäss Fig.7 und Fig.8 jedoch mit schräg montiertem Abstützstab als hinterer Abstützung
<tb><SEP>Fig.10 eine Draufsicht auf einen Aufbau mit zwei hinteren schräg montierten Abstützstäben als Abstützungen
<tb><SEP>Fig.11 eine Draufsicht auf einen Aufbau mit zwei hinteren schräg montierten Abstützungen und einer geraden Abstützung in der Mittelebene
<tb><SEP>Fig.12 Eine Draufsicht auf einen Ski mit Skibindungsplatte und durchgehenden Abstützstab, der mit der Skibindungsplatte gleitend verbunden ist.
<tb><SEP>Fig.13 Eine Draufsicht auf einen Ski mit Skibindungsplatte und zwei durchgehenden Stäben, die mit der Skibindungsplatte nicht verbunden sind
<tb><SEP>Fig.14 Den Aufbau nach Fig.13 jedoch mit fester Verbindung zur Skibindungsplatte
<tb><SEP>Fig.15-19 sind leer
<tb><SEP>Fig.20 entspricht Fig.1 und wird im Kontext mit den nachfolgenden Figuren nochmals dargestellt
<tb><SEP>Fig.21 eine Seitansicht einer Skibindungsplatte mit Skibindung mit Schnitt durch die Vorderbacken wie an sich bekannt
<tb><SEP>Fig.22 eine Seitansicht einer Skibindungsplatte mit Skibindung mit Schnitt durch die Vorderbacken mit neuem integriertem Aufbau.
<tb><SEP>Fig.23 eine Draufsicht auf eine Skibindungsplatte mit symbolisch dargestellter herkömmlicher vorderer und hinterer Befestigung am Ski
<tb><SEP>Fig.24 eine Draufsicht auf eine Skibindungsplatte mit schematisch dargestellter neuer Drei-Punkt Befestigung am Ski hinten an der Mittelebene
<tb><SEP>Fig.25 eine Draufsicht auf eine Skibindungsplatte mit schematisch dargestellter neuer Drei-Punkt Befestigung am Ski vorn an der Mittelebene
<tb><SEP>Fig.26-29 sind leer
<tb><SEP>Fig.30 entspricht Fig.1 und wird im Kontext mit den nachfolgenden Figuren nochmals dargestellt mit einer Orientierungslinie, um im Kontext mit den nachfolgenden Figuren den Versatz der Befestigungseinrichtungen darzustellen
<tb><SEP>Fig.31 eine Variante zum Aufbau nach Fig.30 mit unter die Skibindung versetzten Befestigungseinrichtungen
<tb><SEP>Fig.32 eine Variante zum Aufbau nach Fig.30 mit weiter zentral unter die Skibindungsplatte versetzten Befestigungseinrichtungen
<tb><SEP>Fig.33 eine Variante zum Aufbau nach Fig.30 mit einer zentral unter die Skibindungsplatte versetzten Befestigungseinrichtung und einer weiter peripher versetzten hinteren Befestigungseinrichtung
<tb><SEP>Fig.34 eine Variante zum Aufbau nach Fig.30 mit einer zentral unter die Skibindungsplatte versetzten Befestigungseinrichtung und einer weiter peripher versetzten vorderen Befestigungseinrichtung
<tb><SEP>Fig.35 eine Variante zum Aufbau nach Fig.30 -34 im Seitansicht und als Schnitt mit Distanzen zur Schrägstellung der Skibindungsplatte durch Distanzierung einer oder mehrerer der Befestigungseinrichtungen
<tb><SEP>Fig.36 eine Variante zum Aufbau nach Fig.35 mit Distanzen zur Kippstellung der Skibindungsplatte nach vorn
<tb><SEP>Fig.37 eine Variante zum Aufbau nach Fig.35 mit Distanzen zur Kippstellung der Skibindungsplatte nach hinten
<tb><SEP>Fig.38 ringförmige Distanzen zur Schrägstellung oder Kippstellung der Skibindungsplatte
<tb><SEP>Fig.39 keilförmige Distanzen zur Schrägstellung oder Kippstellung der Skibindungsplatte mit rundem oder eckigem Aufbau
<tb><SEP>Fig.40 entspricht Fig. 1 hebt jedoch die Brückenkonstruktion hervor, die durch die mehrfach auch vorn und hinten abgestützte Skibindungsplatte bildet
<tb><SEP>Fig.41 entspricht Fig. 1 jedoch ohne hintere Abstützung, die alternativ entfernt oder hinzugefügt werden kann und hebt die Brückenkonstruktion hervor, die durch die vordere Abstützung der Skibindungsplatte gebildet wird.
<tb><SEP>Fig.42 entspricht Fig. 1 jedoch ohne vordere Abstützung, die alternativ entfernt oder hinzugefügt werden kann und hebt die Brückenkonstruktion hervor, die durch die hintere Abstützung der Skibindungsplatte gebildet wird.
<tb><SEP>Fig.43 ein Gelenklager im Schnitt, wie es für erfindungsgemässe Befestigungseinrichtungen einsetzbar ist
<tb><SEP>Fig.44 ein Gabellager im Schnitt, wie es für erfindungsgemässe Befestigungseinrichtungen einsetzbar ist
<tb><SEP>Fig.45 einen elastischen Block im Schnitt, wie er für erfindungsgemässe Befestigungseinrichtungen einsetzbar ist
<tb><SEP>Fig.46 eine offene Linearführung im Schnitt, wie sie für erfindungsgemässe Befestigungseinrichtungen gleitend oder wälzlagernd einsetzbar ist
<tb><SEP>Fig.47 eine geschlossene Linearführung im Schnitt, wie sie für erfindungsgemässe Befestigungseinrichtungen gleitend oder wälzlagernd einsetzbar ist
<tb><SEP>Fig.48 eine schematische Darstellung einer in der Höhe variablen Anlenkung der vorderen Abstützung an der Skibindungsplatte
<tb><SEP>Fig.49 einen schematischen Federwegbegrenzungsanschlag an einem Abstützstab für Abstützung der Skibindungsplatte
<tb><SEP>Fig.50 eine schematische Darstellung einer nach vorne verlängerten Bindungsplatte und Elastomerelement für Federung und Dämpfung des Skis
<tb><SEP>Fig.51 eine schematische Darstellung einer nach vorne und hinten verlängerten Bindungsplatte und Elastomerelement für Federung und Dämpfung des Skis
<tb><SEP>Fig.52 eine schematische Darstellung einer nach hinten verlängerten Bindungsplatte und Elastomerelement für Federung und Dämpfung des Skis
<tb><SEP>Fig.53-59 sind leer
<tb><SEP>Fig.60 entspricht Fig.1 jedoch ist die Skibindungsplatte und ihre darunter liegenden Befestigungseinrichtungen nur angedeutet, da sie bei Bedarf auch durch andere Skischuhmontagevorrichtungen ersetzt werden könnte
<tb><SEP>Fig.61 bis Fig.65 verschiedene Stabquerschnitte zur Abstützung
<tb><SEP>Fig.66 einen Aufbau nach Fig.1 jedoch mit integriertem Feder- /und/oder Dämpfungselement im vorderen Abstützstab zur Abstützung der Skibindungsplatte
<tb><SEP>Fig.67-71 verschiedene Symbole für unterschiedliche Ausführungen eines integriertem Feder-/und/oder Dämpfungselements gemäss Fig.66
<tb><SEP>Fig.72 eine Übersetzung mit einem einseitigen Hebelarm
<tb><SEP>Fig.72a eine Übersetzung mit einem zweiseitigen Hebelarm
<tb><SEP>Fig.73 eine Übersetzung mit einem hydraulischen Kolbensystem
<tb><SEP>Fig.74 eine Übersetzung mit einem Getriebe-Zahnradsystem
<tb><SEP>Fig.74a eine Übersetzung mit einem Getriebe-Zahnradsystem
<tb><SEP>Fig.75 einen Aufbau nach Fig.1 mit einem integriertem Feder- /und/oder Dämpfungselement am vorderen Ende des vorderen Abstützstab zur Abstützung der Skibindungsplatte
<tb><SEP>Fig.76 eine Variante des Aufbaus nach Fig.75 mit einem integrierten Feder-/und/oder Dämpfungselement am hinteren Ende des vorderen Abstützstab zur Abstützung der Skibindungsplatte
<tb><SEP>Fig.77 einen Aufbau mit durchgängigem Stab und einem integrierten Feder- und/oder Dämpfungselement am vorderen Ende des Stabs
<tb><SEP>Fig.78 einen Aufbau mit durchgängigem Stab und einem integrierten Feder- und/oder Dämpfungselement am hinteren Ende des Stabs
<tb><SEP>Fig.79 eine schematische Darstellung einer Befestigungseinrichtung mit einem Elastomergummilager oder einem Gelenklager
<tb><SEP>Fig.80 einen Aufbau gemäss Fig.1 mit integrierten Datensensoren
<tb><SEP>Fig.81 einen Aufbau gemäss Fig.1 mit je einem integriertem Feder- und/oder Dämpfungselement mit Übersetzung in dem vorderen und hinterem Abstützstab zur Abstützung
<tb><SEP>Fig.82 eine Draufsicht auf einen Aufbau mit je einem integrierten Datensensoren und je einem Feder-/und/oder Dämpfungselement mit Übersetzung in dem vorderen und hinterem Abstützstab zur Abstützung der Skibindungsplatte
<tb><SEP>Fig.83 einen schematischen Aufbau bei dem der Ski mittels überlangen Abstützstäben ins Negative vorgespannt ist
<tb><SEP>Fig.84 ein Beispiel einer punktförmigen Schlittenlagerung als Befestigungseinrichtung für den hinteren Teil der Skibindungsplatte im Querschnitt durch Ski/Skibindungsplatte
<tb><SEP>Fig.85 ein Beispiel einer zweiseitigen punktförmigen Befestigungseinrichtung für den vorderen Teil der Skibindungsplatte im Querschnitt durch Ski/Skibindungsplatte
<tb><SEP>Fig.86 Die beiden Beispiele nach Fig.84 und 85 integriert an einer Skibindungsplatte im Längsschnitt durch Ski/Skibindungsplatte
[0044] Fig.1 zeigt eine schematische Seitenansicht auf einen Ski 1 mit einer montierten neuartig abgestützten Skibindungsplatte 2, die nach unten, nach vorn und hinten am Ski 1 abgestützt ist. Sie bildet dabei eine Art Brückenkonstruktion, die sich am Ski 1 abstützt und wie bei einer Brücke in den Abstützpunkten auf fest mit dem Ski 1 verbunden ist. Dadurch wirkt das ganze System mit dem Ski 1 zusammen und ist der Ski 1 im montierten Zustand der neuartigen Skibindungsplatte 2 mit ihren Abstützungen unmittelbar über die Skibindungsplatte und die Skibindung bzw. über den Skischuh direkt auf den Skifahrer einwirkend - und umgekehrt. Gleichzeitig wird über diese Konstruktion der Ski 1 bei der Abfahrt durch das Skibindungsplatten-Abstützsystem unterstützt und in seinem Biegeverhalten beeinflusst. Im Ergebnis führt dies zu einer schnelleren Abfahrt, da Bodenwellen z.B. nicht mehr voll ausgefahren werden, indem der Ski 1 dort nicht mehr voll durchbiegen kann. Andererseits wirkt z.B. eine Steuerbewegung durch den Skifahrer über die Skibindungsplatte 2 unmittelbarer und direkter auf den Ski 1 und zwar auch auf den vorderen Teil des Skis 1 und seinen hinteren Teil. Dazu im Detail:
<tb><SEP>Der dargestellte Ski 1 hat links im Bild seine Skispitze 47. Rechts davon in einem Abstand von ca. 20-35 cm befindet sich sein Knotenpunkt 44. Dieser Punkt verharrt auch bei Schwingungsanregung des Skis immer in seiner Nulllage.
[0045] An diesem Punkt des Skis 1 befindet sich eine Befestigungseinrichtung 9 eines Abstützstabs 5, der andernends über eine Befestigungseinrichtung 11 mit der Skibindungsplatte 2 - vorzugsweise gelenkig - verbunden ist. Die Skibindungsplatte 2 wird in ihrem vorderen Bereich durch eine Befestigungseinrichtung 7 gegenüber dem Ski 1 abgestützt. In ihrem hinteren Teil ist sie durch eine Befestigungseinrichtung 8 ebenfalls gegenüber dem Ski abgestützt. Weiters ist die Skibindungsplatte 2 an ihrem hintersten Ende noch über eine Befestigungseinrichtung 12 mit einem weiteren Abstützstab 6 ausgerüstet, der andernends über eine Befestigungseinrichtung 10 an einem Befestigungspunkt 45 am Ski 1 festgelegt ist. Der Befestigungspunkt befindet sich etwa 10-20cm vor dem hinteren Skiende 46.
[0046] Wie an sich bekannt trägt die Skibindungsplatte 2 eine Skibindung 3,4, die sich aus einem vorderen Skibindungsteil 3 und einem hinteren Skibindungsteil 4 zusammensetzt.
[0047] Es ist nicht erfindungswesentlich, wie die Skibindungsteile 3,4 aufgebaut sind, so lange sie den Skischuh fest mit der Skibindungsplatte 2 verbinden.
[0048] Die jeweils als Befestigungseinrichtungen angegebenen Bauteile sind keinesfalls zwingend identisch aufgebaut. Sie werden im Rahmen der Erfindung jeweils anhand ihrer Aufgaben ausgewählt. Während die Befestigungseinrichtungen 7 und 8 in erster Linie der Aufnahme des Gewichts des Skifahrers dienen, wirken die Befestigungseinrichtungen 9,10 sowie 11 und 12 hauptsächlich der Übertragung von Skibiegungsmomenten in die Skibindungsplatte (2). Dabei kommt den Befestigungseinrichtungen 9 und 10 wie herkömmlich Aufgabe zu, den jeweiligen Abstützstab 5 bzw. 6 mit dem Ski zu verbinden; ihn in der Regel am Ski anzuschrauben, während die Befestigungseinrichtungen 11 und 12 eher eine gelenkige Übertragung in die Skibindungsplatte 2 bewirken und demzufolge eher scharnierartig ausgebildet sein können. Zur optimalen Ausgestaltung ist es vorgesehen, auch die Befestigungseinrichtungen 7 und 8 gelenkig zu gestalten - wie später noch ausgeführt wird. Es ist ebenfalls denkbar, den Abstützstäben 5 und 6 eine maximale Flexibilität einzuräumen, indem auch die Befestigungseinrichtungen 9 und 10 gelenkig ausgestaltet werden.
[0049] Fig.2 zeigt den gleichen Aufbau wie Fig.1 jedoch nur mit einer vorderen Abstützung via Abstützstab 5. Dieser Aufbau bewirkt, dass vor allem der vordere Skibereich durch die Brückenkonstruktion unterstützt und in seiner Biegeflexibilität eingeschränkt wird, während der hintere Skibereich seine ursprüngliche Biegeflexibilität beibehält.
[0050] Die Kombination dieser beiden Massnahmen bewirkt ein neuartiges Verhalten des Skis für den Skifahrer mit einem guten Kurvenverhalten und mit einer nur mittleren Unterdrückung von tiefen Bodenmulden. Für spezielle Abfahrtsstile, wie z.B. die Schranzhocke ist dieser Aufbau nicht bevorzugt. Für hohe Geschwindigkeiten und häufiges Anwenden der Schranzhocke wird der Skifahrer eher den Aufbau gemäss Fig.7 bevorzugen, wenn er gleichzeitig gern besonders dynamisch Slalom fährt. Bei diesem Aufbau bleibt der Ski in seinem Vorderbereich nämlich „weich“, was dem Slalom entgegenkommt. Für die reine Abfahrt und höchste Geschwindigkeiten wird die beidseitige Abstützung bevorzugt - wie in Fig.1 dargestellt.
[0051] Fig.3 zeigt eine Draufsicht auf den Aufbau gemäss Fig.2 und man erkennt, dass hier lediglich ein Abstützstab 5 in der Mittelebene des Skis angeordnet ist. Dieser Aufbau ist relativ universell einsetzbar und bis auf die Kombination mit der Skibindungsplatte 2 zur Brückenkonstruktion auch schon an sich bekannt.
[0052] Fig.4 zeigt eine Draufsicht auf den Aufbau gemäss Fig.2 und Fig.3 jedoch mit neuartiger, schräg montierter, vorderer Abstützung mittels aus der Mittelebene 40 heraustretendem schrägen vorderen Abstützstab 5. Ein solcher Aufbau ist nicht mehr universell einsetzbar, erzeugt aber ein besonderes Fahrverhalten des Skis 1, indem z.B. Steuerbefehle des Skifahrers asymmetrisch auf den vorderen Skibereich übertragen werden. Derart kann ein spezielles Fahrverhalten erzeugt werden. Gegebenenfalls kann ein solcher Aufbau auch zum Ausgleich von allfälligen Gebrechen des Skifahrers bzw. im therapeutischen Bereich oder zu Trainingszwecken - um z.B. bestimmte Muskelpartien gezielt zu beanspruchen - eingesetzt werden.
[0053] Demgegenüber zeigt Fig.5 eine Draufsicht auf einen Aufbau mit zwei vorderen parallelen Abstützstäben 5, die an der Peripherie des Skis 1 verlaufen und demzufolge auch gut gegen Torsion des Skis 1 im vorderen Bereich wirken. Der Vorteil von mehreren Abstützstäben 5 liegt aber auch in der geringeren Bauhöhe jedes einzelnen Abstützstabs 5, da das zu bewerkstelligende Biegeverhalten bzw. Feder- oder Dämpfungsverhalten nicht durch einen einzigen Abstützstab 5 alleine aufgebracht wird.
[0054] Fig.6 zeigt eine Weiterentwicklung in Draufsicht, die als Alternative zum Aufbau nach Fig.5 zwei schräge Aussen-Abstützstäbe 5a aufweist, wobei zusätzlich zu diesen beiden aussen Abstützstäben 5a ein dritter mittiger Abstützstab 5 vorgesehen ist. Bei dieser Ausführung kann es vorteilhaft sein, wenn die Schräge der äusseren Abstützstäbe einstellbar ist, wie z.B. in Fig. 4 durch den Winkel 43 angedeutet. Auf diese Weise kann für jeden Skiläufer ein individuelles Wirksystem geschaffen werden.
[0055] Fig.8 zeigt eine Draufsicht auf den Aufbau gemäss Fig.7 und die Fig.9 bis Fig.11 zeigen analoge Abstützvarianten, wie obenstehend für den vorderen Skiteil beschrieben. Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung die unterschiedlichen Abstützvarianten der Vorderseite mit den unterschiedlichen Abstützvarianten der Hinterseite kombiniert werden. Idealerweise soll es dem Rennteam oder dem Skifahrer überlassen sein, seinen Ski entsprechend dem jeweiligen Bedarf anzupassen bzw. individuell auszurüsten. - Etwa analog der Wahl des richtigen Wachses oder des richtigen Skis je nach Pistenverhältnissen. Durch die Erfindung wird es möglich, herkömmlichen Skiern unterschiedliche Fahreigenschaften abzugewinnen - indem - allenfalls modulartig - die Skibindungsplatte 2 mit ihren besonderen Abstützvarianten wahlweise am Ski 1 abgestützt wird.
[0056] Fig.12 zeigt eine Draufsicht auf eine Alternative, bei der nicht ein vorderer und ein hinterer Abstützstab (5,6) eingesetzt werden, sondern bei dem ein durchgängiger Stab 33 eingesetzt wird, der am Knotenpunkt 44 mittels Befestigungseinrichtung 9 und am Befestigungspunkt 45 mittels Befestigungseinrichtung 10 befestigt ist. Der durchgehenden Stab 33 ist gegebenenfalls mit der Skibindungsplatte 2 - vorzugsweise an deren Unterseite - verbunden, etwa verschraubt oder verschweisst (nicht dargestellt) oder in einer Führung gleitgeführt.
[0057] Als Alternative kann er aber auch frei unterhalb der der Skibindungsplatte 2 verlaufen. Aber selbst in einem solchen Zustand kommt es zwangsläufig zu einer Kooperation zwischen der Skibindungsplatte und dem durchgängigen Stab 33, indem dieser ab einer bestimmten Skidurchbiegung mit der Skibindungsplatte in Eingriff kommt und dadurch zum Abstützstab wird. Fig.13 zeigt den gleichen Aufbau jedoch mit zwei durchgängigen Stäben 33.
[0058] Durchgehende Stäbe 33 könnten mit nur einem Stab 33 kostengünstiger Effekte auf beide Bereiche, vorne und hinten, haben. Es wird nur ein Stab 33 und je nach Bedarf auch ein Feder- oder Dämpfungselement benötigt (siehe weiter unten)
[0059] Durchgehende Stäbe 33 könnten an der Bindungsplatte 2 auch unbefestigt sein - wie oben erwähnt - oder auch nur in einer Nut geführt werden, um sie im Bereich der Skibindungsplatte 2 relativ zur Mittelebene 40 zu positionieren.
Das Feder- und/oder Dämpfungselement könnte im Stab 33, vor oder hinter dem Stab 33 montiert sein.
[0060] Ein günstiges System könnte beispielsweise aus hochfestem Spritzgusskunststoff sein, Bindungsplatte und ein kurzer Stab nach vorne, in diesem Fall nicht bis zum Knotenpunkt 44. Ein solcher Abstützstab 5/33 könnte vielleicht nur 30cm lang und trotzdem schon eine spürbare Verbesserung bringen (Ski 1 schwingt weniger ins Negative. Ausserdem ist es denkbar, die Befestigungseinrichtung 9/10 auf dem Ski 1 als ein blockartiges Elastomer-Element (nach Art eines Silentblocks) auszubilden, dass die Verbindung zum Stab 5/6/33 schafft und selbst Federungs- und/oder Dämpfungseigenschaften hat. Ein solcher Aufbau bietet wenig Einstellmöglichkeit. Dennoch kann das Elastomerelement 51 gezielt gewählt werden, um den Ski 1 in Federung und Dämpfung zu beeinflussen.
[0061] Die Fig.75-78 zeigen Aufbauten, bei denen Feder- und/oder Dämpfungselemente mit Abstützstäben 5,6 oder durchgängigen Stäben 33 kombiniert sind.
[0062] Fig.14 zeigt demgegenüber einen Aufbau nach Fig.13, wobei jedoch dauerhafte Verbindung 48 zur Skibindungsplatte 2 vorgesehen sind, so dass eine dauerhafte Abstützung und nicht nur ein fallweiser Eingriff erfolgt.
[0063] Auch dieser Aufbau ist im Rahmen der Erfindung mit den Aufbauten gemäss Fig.75-78, bei denen Feder- und/oder Dämpfungselemente mit Abstützstäben 5,6 oder durchgängigen Stäben 33 kombiniert sind, kombinierbar.
[0064] Fig.15-19 sind in dieser Anmeldung leer und für allfällige Detailzeichnungen reserviert
[0065] Fig.20 entspricht Fig.1 und wird im Kontext mit den nachfolgenden Figuren nochmals dargestellt, um die Problematik der Skibindung (3,4) gezielt anzusprechen. Die Skibindung kommt - wie an sich bekannt oben adaptiv auf die Skibindungsplatte montiert. Dies kann, wie in Fig.21 gezeigt rein herkömmlich sein, durch Befestigen der Skibindung 3⁄4 auf der Skibindungsplatte 2.1 oder durch eine neuartige Alternative, bei der die Bindung / Bindungsblöcke 3,4 in die Skibindungsplatte 2.2 integriert werden, bspw. über Nuten 49 in Längsrichtung, wie in Fig. 22 dargestellt.
[0066] Dieser neuartige Aufbau spart Bauhöhe, Material, Gewicht und Teile und ist schneller in der Montage. So können auch die Vorschriften der FIS hinsichtlich maximaler Höhe besser erreicht werden, ohne die Einstellbarkeit der Skibindungsplatte 2.2 in Höhe und Neigung der Skibindungsplatte 2.2 zu verlieren (siehe weiter unten bei Fig.35-39).
[0067] Fig.21 zeigt eine Seitansicht einer Skibindungsplatte 2 mit Skibindung mit Schnitt durch die Vorderbacken 3 wie an sich bekannt
[0068] Fig.22 zeigt eine Seitansicht einer Skibindungsplatte 2 mit Skibindung mit Schnitt durch die Vorderbacken 3 mit neuem integriertem Aufbau in Nuten 49.
[0069] Fig.23 zeigt eine Draufsicht auf eine Skibindungsplatte 2 mit symbolisch dargestellter herkömmlicher vorderer und hinterer Befestigung am Ski 1. Schon dieser Aufbau bringt Verbesserungen, wenn er zusammen mit Abstützstäben 5,5,33 eingesetzt wird, da diese die Kräfte von vor und>/oder hinter der Skibindungsplatte 2 in dieselbe einleiten (hier nicht dargestellt) Allerdings beschränkt dieser Aufbau die Torsionsfähigkeit des Skis 1 unterhalb der Skibindungsplatte 2. Dieser Nachteil wird durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung gemäss Fig.24 und/oder Fig.25 behoben.
[0070] Diese Erfindung ist auch unabhängig von Abstützstäben 5/6 und durchgängigen Stäben 33 einsetzbar.
[0071] Die Freistellung von Skibindungsplatte gegenüber dem Ski und Befestigung der Abstützstäbe 5,6 an derselben gestattet nach wie vor hochfrequenten Rückmeldungen des Skis. Bei herkömmlichen Aufbauten z.B. jenem von Atomic Redster Doubledeck https://www.atomic.com/de-ch/redsterdoubledec bei dem der Stab während der Skifahrt eher grossflächig am Ski aufliegt, sprechen die Fahrer von „totem“ Gefühl.
[0072] Erfindungsgemäss passiert das Gegenteil, da durch die Brückenkonstruktion. Die Verbindung/ Kontaktfläche der Abstützstäbe 5,6 zum Ski 1 nur minimal ist. Entsprechend „freier“ ist der Ski 1 und kann so besser der Piste folgen und der Fahrer nimmt den Ski 1 besser wahr und/oder profitiert von der angepassteren Relativlage des Skis zur Piste.
[0073] Dabei spielen Frequenzen im Bereich von bis zu über 200 Hz eine Rolle.
[0074] Die Wahl der Befestigungseinrichtungen 7,8 im Rahmen der Erfindung beeinflusst das Ergebnis naturgemäss. Je steifer die Verbindung gewählt wird, desto mehr ähnelt der Aufbau im Effekt einem herkömmlichen Ski/Skibindungsaufbau. Je beweglicher oder „weicher“ die Befestigungseinrichtungen gewählt werden - z. B. über elastische Lager - desto „freier“ wird der Ski im Bereich der Skibindungsplatte 2. Dies führt letztlich auch zu einer Reduktion der Bruchgefährdung eines Skifahrers, der beim Sturz von einer gewissen Elastizität des Gesamtsystems profitiert, bevor die Bindung auslöst.
[0075] Das gilt auch für eine 4-Punktbefestigung. Der Ski 1 kann sich in der Biegung deutlich besser verformen als mit heutigen Bindungsplatten, die vollflächig am Ski aufliegen.
[0076] Details der Befestigungseinrichtungen 7,8 können den Fig. 84 bis 86 entnommen werden.
[0077] Im Rahmen der Erfindung sind die Begriffe relativ zu verstehen. Wenn z.B. von einem Befestigungspunkt gesprochen wird, ist das nicht nur als mathematischer Punkt gedacht, sondern erlaubt auch eine gewisse räumliche Erstreckung. So kann z.B. eine Einpunktbefestigung auch durch zwei Schrauben bewerkstelligt werden, wenn diese nur recht nahe beieinander liegen. Insofern soll man unter Auflagepunkten Auflagebereiche verstehen. Entscheidend ist, dass z.B. bei einer Dreipunktbefestigung der dritte Punkt in seiner Erstreckung deutlich näher der Mittelebene liegt, als die beiden anderen Punkte/Bereiche.
[0078] Fig.24 zeigt eine Draufsicht auf eine Skibindungsplatte 2 mit schematisch dargestellter neuer Drei-Punkt Befestigung am Ski 1 hinten liegt der Befestigungspunkt der Befestigungseinrichtung 8 direkt an/in der Mittelebene 40
[0079] Fig.25 zeigt eine Draufsicht auf eine Skibindungsplatte 2 mit schematisch dargestellter neuer Drei-Punkt Befestigung am Ski 1 vorn liegt der Befestigungspunkt der Befestigungseinrichtung 7 direkt an/in der Mittelebene 40
[0080] Fig.26-29 sind in dieser Anmeldung leer und für allfällige Detailzeichnungen reserviert.
[0081] Fig.30 entspricht Fig.1 und wird im Kontext mit den nachfolgenden Figuren nochmals dargestellt mit je einer Orientierungslinie 50 an der Skibindung 3,4, um im Kontext mit den nachfolgenden Figuren 31-37 den Versatz der Befestigungseinrichtungen 7,8 darzustellen.
[0082] Es geht dabei um zwei bis drei klar definierte „Drehpunkte“ des Skis 1 relativ zur Skibindungsplatte 2, die durch die Befestigungseinrichtungen 7,8 gebildet werden. Die gelenkige Anbindung der Bindungsplatte 2 an den Ski 1 ist neu und bietet verschiedene Vorteile, die dadurch noch verbessert werden, wenn die Positionierung der Befestigungseinrichtungen variierbar ist bzw. entsprechend den individuellen Bedürfnissen variiert wird.
[0083] Eine einfache Verstellbarkeit dieser Punkte kann bei Tests über „Schlitten“ erfolgen. Für Festlager wird der Schlitten / Festlager auf bspw. zwei Linearführungen (Wellen oder Profile“ in die neue Position gebracht und wieder mit der Skibindungsplatte wieder verschraubt (oder anders arretiert). Für Loslager wird der Schlitten ebenfalls übers Linearlager in die neue Position gebracht, aber mit der Grundplatte auf dem Ski 1 in der neuen Position verschraubt.
[0084] Die Details dieses Aufbaus können den Fig.84 bis Fig.86 entnommen werden.
[0085] Ein Schlitten des Loslagers wird gegenüber der Linearführung lose gelassen, der Schlitten gleicht Längenänderungen bei Biegung des Skis / unterschiedliche Biegeradien auf mittels Verfahrweg auf der Linearführung aus.
[0086] Im Vergleich zu heutigen Ausführungen sind die Reibungsverluste somit deutlich geringer, das Ansprechen viel exakter und demzufolge auch die Fahreigenschaften verbessert. Dieser Aufbau gemäss Fig. 84-86 ist an sich auch unabhängig von den übrigen Merkmalen der Erfindung schutzfähig und als selbständige Erfindung anzusehen.
[0087] Zu beachten ist dabei, dass die heute verwendeten Bindungsplatten fixe Schraubenlöcher an einer Stelle haben, die anderen Löcher sind Langlöcher wo diese Bewegungen / linearen Verschiebungen passieren. Die Skibindungsplatte gleitet somit über ihre ganze Auflage vollflächig auf dem Ski - allenfalls durch eine Gummizwischenlage. Erfindungsgemäss ist die Skibindungsplatte 2 jedoch jeweils abgehoben vom Ski 1.
[0088] Fig.31 zeigt eine Variante zum Aufbau nach Fig.30 mit unter die Skibindung versetzten Befestigungseinrichtungen
[0089] Fig.32 zeigt eine Variante zum Aufbau nach Fig.30 mit weiter zentral unter die Skibindungsplatte zwei versetzten Befestigungseinrichtungen
[0090] Fig.33 zeigt eine Variante zum Aufbau nach Fig.30 mit einer zentral unter die Skibindungsplatte 2 versetzten Befestigungseinrichtung und einer weiter peripher versetzten hinteren Befestigungseinrichtung
[0091] Fig.34 eine Variante zum Aufbau nach Fig.30 mit einer zentral unter die Skibindungsplatte 2 versetzten Befestigungseinrichtung und einer weiter peripher versetzten vorderen Befestigungseinrichtung.
[0092] Diese unterschiedlichen Versetzungen der Befestigungseinrichtungen 7,8 führen dazu, dass die Eigenschaft der Skibindungsplatte 2 variiert: je zentraler die Befestigungseinrichtungen 7,8 angeordnet werden, desto drehfreudiger wird der Ski 1. Je weiter die Befestigungseinrichtungen 7,8 voneinander entfernt werden, desto besser kann der Skifahrer Drehbewegungen in den Ski 1 einleiten für den Preis geringerer Drehfreudigkeit des Skis 1 selbst.
[0093] Je weiter die Befestigungseinrichtungen 7,8 hinten angeordnet sind, umso besser ist der Ski 1 für die Abfahrt ausgerüstet, je weiter vorn die Befestigungseinrichtungen 7,8 befestigt sind, desto besser ist der Ski 1 für Slalom ausgerüstet.
[0094] Fig.35 zeigt eine Variante zum Aufbau nach Fig.30 -34 im Seitansicht und als Schnitt mit Distanzen 13,14 zur Schrägstellung der Skibindungsplatte 2 durch Distanzierung einer oder mehrerer der Befestigungseinrichtungen 7,8
[0095] Die Winkelverstellung über Distanzen 13,14 für die gezielte Krafteinleitung durch den Fahrer bei der Skibindungsplatte 2 ist eine unabhängige Idee von der Art der Skibindungsplattenbefestigung bzw. Abstützung und von der Dämpfung und von der Dreipunktbefestigung. Die Neigung der Skibindungsplatte 2 relativ zum Ski 1 hin lässt sich einfach und schnell mittels unterschiedlich hoher Unterlagen einstellen. Das ist sehr hilfreich auf dem Rennplatz, da es sehr schnell machbar ist mit sehr geringem Zeit- und Kostenaufwand. Durch solche Einstellungen können physiognomische Unterschiede zwischen verschiedenen Skifahrern ausgeglichen werden und die Krafteinleitung durch den Skifahrer in den Ski optimiert werden.
[0096] Fig.36 zeigt eine Variante zum Aufbau nach Fig.35 mit Distanzen 13,14 zur Kippstellung der Skibindungsplatte 2 nach vorn
[0097] Fig.37 zeigt eine Variante zum Aufbau nach Fig.35 mit Distanzen 13,14 zur Kippstellung der Skibindungsplatte 2 nach hinten
[0098] Fig.38 zeigt ringförmige Distanzen 20 zur Schrägstellung oder Kippstellung der Skibindungsplatte 2
[0099] Fig.39 zeigt keilförmige Distanzen 21 zur Schrägstellung oder Kippstellung der Skibindungsplatte 2 mit rundem oder eckigem Aufbau
[0100] Fig.40 entspricht Fig. 1 hebt jedoch die Brückenkonstruktion hervor, die durch die mehrfach auch vorn und hinten abgestützte Skibindungsplatte 2 bildet. Diese Brückenkonstruktion ist dem Wesen nach ebenfalls eine selbständige Erfindung, die darin besteht, dass eine Skibindungsplatte 2 - über die Skilänge betrachtet - an wenigstens drei Punkten entlang des Skis angelenkt ist: Wenigstens zwei Anlenkstellen befinden sich unterhalb der Skibindungsplatte 2 und wenigstens eine Anlenkstelle ist nach vorn in den Knotenpunkt 44 und/oder nach hinten in Richtung zum Skiende geführt. Es handelt sich bei dieser Form der Anlenkung gewissermassen um einen Parallelaufbau zum Ski 1, der mit dem Ski 1 nach Art einer Zug-Brückenkonstruktion verbunden ist.
[0101] Dieser Aufbau beeinflusst einerseits das Biege und Torsionsverhalten des Skis, andererseits liefert diese Konstruktion „mehr Informationen“ über die aktuelle Abfahrt des Skis relativ zur Piste in die Füsse des Fahrers, weil eben nicht nur „Informationen“ von unterhalb der Skibindung sondern auch vom vorderen Teil des Skis und/oder von hinteren Teil des Skis in die Skibindungsplatte 2 eingeleitet werden.
[0102] Das ist eine völlig unabhängige Erfindung im Verhältnis zur Dreipunkt- Befestigung oder im Verhältnis zur 4-Punkt Befestigung mit Loslagerbefestigung oder zur Erfindung mit Übersetzung für Stossdämpfer und/oder Federung (siehe noch nachfolgend).
[0103] Fig.41 entspricht Fig. 1 jedoch ohne hintere Abstützung, die alternativ entfernt oder hinzugefügt werden kann und hebt die Brückenkonstruktion hervor, die durch die vordere Abstützung der Skibindungsplatte 2 gebildet wird.
[0104] Fig.42 entspricht Fig. 1 jedoch ohne vordere Abstützung, die alternativ entfernt oder hinzugefügt werden kann und hebt die Brückenkonstruktion hervor, die durch die hintere Abstützung der Skibindungsplatte 2 gebildet wird.
[0105] Fig.43 zeigt ein Gelenklager 15 im Schnitt, wie es für erfindungsgemässe Befestigungseinrichtungen 7,8 einsetzbar ist.
[0106] Fig.44 zeigt ein Gabellager 16 im Schnitt, wie es für erfindungsgemässe Befestigungseinrichtungen 7,8 einsetzbar ist.
[0107] Fig.45 zeigt einen elastischen Block 17 im Schnitt, wie er für erfindungsgemässe Befestigungseinrichtungen 7,8 einsetzbar ist.
[0108] Fig.46 zeigt eine offene Linearführung 18 im Schnitt, wie sie für erfindungsgemässe Befestigungseinrichtungen 7,8 gleitend oder wälzlagernd einsetzbar ist.
[0109] Fig.47 zeigt eine geschlossene Linearführung 19 im Schnitt, wie sie für erfindungsgemässe Befestigungseinrichtungen 7,8 gleitend oder wälzlagernd einsetzbar ist.
[0110] Fig.48 zeigt eine schematische Darstellung einer in der Höhe variablen Anlenkung der vorderen Abstützung an der Skibindungsplatte 2. Die Verstellmöglichkeit für die Wirkung des Abstützstabs auf das Feder- und/oder Dämpfungselement 22 (siehe nachfolgend). Durch Anhebung des Abstützstabs 5/6 bis auf Position 3 wird die Übersetzung im Vergleich zur untersten Position 1 massiv vergrössert (bspw. bis Faktor 3 bis 5).
[0111] Es handelt sich dabei somit um eine sehr schnelle und effektive Einstellmöglichkeit, die auch bei herkömmlichen Stabsystemen mit Vorteil und als eigene unabhängige Erfindung einsetzbar ist. Die Höhenverstellung des Anlenkpunkts des Stabs und auch ein Aufbau mit Endanschlägen gemäss Fig.49 für eine Längsbewegung könnte auch bei anderen Ski/Bindungs/Konstruktionen, die unabhängig sind von Ihrer integrierten Konstruktion angewendet werden. Im Stand der Technik gibt es ja grundsätzlich verschiedene Ansätze, wo man jedoch auch mit Stäben arbeitet.
[0112] Je höher der Anlenkpunkt, umso steifer wird der Ski 1.
[0113] Das ist somit aber andererseits eben auch der Kern einer eigenen unabhängigen Erfindung nämlich eine Vorrichtung zur Einstellung der Biege-Steifheit eines Skis, gekennzeichnet durch eine Skibindungsplatte 2, die neben ihrer (herkömmlichen) Befestigung (Anlenkung) am Ski 1 zusätzlich mit wenigstens einem Längsstab mit dem vorderen und/oder hinteren Skiende verbunden ist, wobei die Höhe des Anlenkpunkts dieses Längsstabs auf der Skibindungsplatte 2 variierbar ist.
[0114] Fig.49 zeigt einen schematischen Federwegbegrenzungsanschlag an eine Kolbenstange 39, die durch einen Abstützstab 5,6 antreibbar ist für die Abstützung der Skibindungsplatte 2. Die - gegebenenfalls variabel einstellbaren - Endanschläge 32 begrenzen den max. Ein- und Ausfederweg. Man kann so einstellen, wieviel Weg man so maximal zulassen will. Der Ski 1 schlägt so in beide Richtungen nur begrenzt aus, beruhigt sich schneller wieder, wird ruhiger, hat mehr Pistenkontakt. Die Endanschläge 32 ermöglichen jedoch auch die Vorspannung des Skis ins Negative (siehe Fig.83), indem man sie entsprechend entlang der Kolbenstange positioniert. Der Ski 1 liegt nun auch bei Wellen (negative) der Piste immer noch auf Piste auf. Die Schläge für den Fahrer werden weniger, der Pistenkontakt, bzw. die Rückmeldung des Skis wird grösser.
[0115] Die neue Idee ist dabei, auf der Kolbenstange eines Stossdämpfers 22 für durchgängige Stäbe oder Abstützstäbe Klemmteile 32 zu befestigen, die in beide Richtungen am Dämpfergehäuse 22 anstehen bzw. dessen den Weg begrenzen.
[0116] Fig.50-59 sind in dieser Anmeldung leer und für allfällige Detailzeichnungen reserviert.
[0117] Fig.60 entspricht Fig.1 jedoch ist die Skibindungsplatte 2 und ihre darunter liegenden Befestigungseinrichtungen nur angedeutet, da sie bei Bedarf auch durch andere Skischuhmontagevorrichtungen ersetzt werden könnte.
[0118] Fig.61 bis 65 zeigen Varianten von durchgehenden Stäben 33 bzw. Abstützstäben 5,6 auf. Dabei ist zu beachten, dass diese Stäbe selbst auch als Federung oder Dämpfung wirken können, oder dass mit dem Stab ein federndes / dämpfendes Element verbunden werden kann.
[0119] Fig.61 bis Fig.65 zeigen verschiedene nützliche Stabquerschnitte zur Abstützung und für durchgehende Stäbe.
[0120] Fig.61 zeigt einen herkömmlichen Rundstab, wie er beispielsweise aus gehärtetem Aluminium oder aus anderen Leichtmetallen oder aus Kunststoffen insbesondere Faserverstärkten Kunststoffen aufgebaut werden kann. Runde Abstützstäbe haben eine gleichartige Steifheit in allen Richtungen und sind relativ billig herstellbar. Fig.62 zeigt demgegenüber einen rechteckigen Abstützstabquerschnitt, der weniger Höhe auf den Ski 1 aufträgt, andererseits jedoch auch nur ein geringeres Biegemoment in der senkrechten Mittelebene aufweist. Andererseits kann er gerade über dieses Biegemoment Biegungen des Skis dämpfen. Vergleichbare Eigenschaften weist ein dreieckiger Abstützstabquerschnitt gemäss Fig.63 auf. Dieser Querschnitt hat jedoch auch Vorteile aus optischer Sicht, da er nicht so stark als zusätzlicher Bauteil am Ski 1 aufträgt. Zudem ist er verhältnismässig leichter bei gleichen Materialien wie der Stab nach Fig.62. Fig.63 zeigt wieder einen Rundstab vergleichbar Fig.61 jedoch mit dem Vorteil, dass er hohl ausgeführt ist. Ohne nennenswert an Biegemoment einzubüssen wird dieser Stab leichter. Fig.64 zeigt einen nach dem Prinzip von Blattfedern aufgebauten mehrlagigen Stab aus mehreren Einzelschichten, die parallel zur Skioberfläche angeordnet sind. Ein solcher Aufbau hat eine hervorragende Steifheit in lateraler Richtung, erlaubt jedoch - vergleichbar dem Abstützstab nach Fig.62 - eine Biegung in der Mittelebene des Skis, weshalb er zu einer federnden Unterstützung zum Ski 1 wird. Alle gezeigten Stäbe übertragen in erster Linie jedoch Längskräfte, die dadurch entstehen, dass der vordere oder hintere Teil des Skis nach oben oder nach unten flext und demzufolge den Abstützstab auf Druck oder Zug belastet. Diese Belastung wird erfindungsgemäss direkt in die Skibindungsplatte 2 eingeleitet und wirkt sie somit umgekehrt über das Gewicht und die Muskelkraft des Skifahrers direkt auf die Flexbewegung des Skis und wirkt ihr somit entgegen.
[0121] Fig.66 zeigt einen Aufbau nach Fig.1 jedoch mit integriertem Feder- /und/oder Dämpfungselement 22 im vorderen Abstützstab 5 zur Abstützung der Skibindungsplatte 2.
[0122] Im Sinne der Erfindung ist ein Dämpfer ein Element, welches Stösse durch Pistenunebenheiten dämpft und Schwingungen schnell abklingen lässt mittels Energieumwandlung in Reibungswärme, beispielsweise über Kompression von Medien oder deren Verdrängung durch Bohrungen in andere Kammern oder durch sich aneinander reibende Teile.
[0123] Im Sinne der Erfindung ist ein Federelement ein Element, welches den Pistenunebenheiten mit einer zusätzlich zu überwindenden Kraft entgegenwirkt, beispielsweise durch Federn oder Gummielemente.
[0124] Es kann nur federwirkend sein; es kann nur dämpfend wirken oder es kann federnd und dämpfend gleichzeitig wirken.
[0125] Weiter kann es eine interne Übersetzung haben oder nicht, um das Ansprechverhalten zu verbessern.
[0126] Bspw. bei hydraulischer Verdrängung bei Dämpfung wird der Effekt grösser mit mehr verdrängtem Volumen.
[0127] Diese interne Übersetzung kann mittels Zahnräder, Hydraulik, Hebel etc. erfolgen.
[0128] Allenfalls kann der federnde/dämpfende Bauteil 22, wenn er gegen das Skieende montiert wäre und/oder flacher wäre auch nur als reines Gewicht ausgeführt sein, das mit dem Stab schwingt.
[0129] Folgende Effekte treten bei einem solchen Aufbau ein: a) Gewichtserhöhung im Bereich des Skis (Schwerpunktverlagerung)
[0130] b) das Gewicht würde Schwingungen des Skis ausgleichen: schnellt der Ski 1 nach oben, drückt das Gewicht nach unten. Infolge Trägheit würde sich so ein Massenausgleich ergeben, der im Endergebnis den Ski 1 stabiler auf der Piste hält - Schläge (auch rechts links) würden so auch gedämpft werden.
[0131] Zwar sind solche reinen Gewichtsausgleiche schon bekannt, jedoch nicht im Zusammenhang mit einem Abstützstab für eine Skibindungsplatte, wo sich solche Effekte anders auswirken, nämlich nicht nur auf den Ski, sondern über die Skibindungsplatte auch unmittelbar auf die Skibindung und damit auf den Skifahrer.
[0132] Fig.66 dient als Beispiel, um auszudrücken, dass das Feder- und/oder Dämpfungselement 22 an willkürlicher Stelle im Stab, oder extern vom Stab, bspw. auf Ski 1 montiert, oder auf Bindungsplatte montiert, oder in die Bindungsplatte integriert sein kann.
[0133] Fig.67-71 zeigen verschiedene Typen als Symbole für unterschiedliche Ausführungen eines integriertem Feder-/und/oder Dämpfungselements gemäss Fig.66
[0134] Fig.72 zeigt eine Übersetzung 23 mit einem einseitigen - allenfalls einstellbaren - Hebelarm 24
[0135] Fig.72a zeigt eine Übersetzung mit einem zweiseitigen Hebelarm 24
[0136] Fig.73 zeigt eine Übersetzung mit einem hydraulischen Kolbensystem bei dem ein Kolben. 25 / mit grossem Durchmesser hydraulische Flüssigkeit verdrängt, die wiederum einen kleineren Kolben 26 / dessen Kolbenstange mit längerem Weg übersetzt bewegt.
[0137] Fig.74 zeigt eine Übersetzung mit einem Getriebe-Zahnradsystem
[0138] Fig.74a zeigt eine Übersetzung mit einem Getriebe-Zahnradsystem
[0139] Fig.75 zeigt einen Aufbau nach Fig.1 mit einem integrierten Feder- und/oder Dämpfungselement 22 am vorderen Ende des vorderen Abstützstab 5,33 zur Abstützung der Skibindungsplatte 2 im Knotenpunkt 44.
[0140] Das ist auch für durchgehende Stäbe. 33 einsetzbar. Vorteile bei dieser Montage sind, dass: mehr Platz zur Verfügung steht, als wenn das Feder- und/oder Dämpfungselement 22 bei oder in der Skibindungsplatte integriert ist. Bessere Zugänglichkeit für Einstell- Abstimmungsarbeit am Feder- und/oder Dämpfungselement 22 durch den Skifahrer auf der Piste.
[0141] Vorteile gegenüber Montage vorne oder hinten: Feder- und/oder Dämpfungselement 22 kann einfach an der Skibindungsplatte 2 montiert werden. So ergibt sich für Skiservice ein besseres Handling. Saugnäpfe die den Ski 1 aufnehmen gehen normalerweise über grossen Teil der Skibreite.
[0142] Fig.76 zeigt eine Variante des Aufbaus nach Fig.75 mit einem integrierten Feder-/und/oder Dämpfungselement 22 am hinteren Ende des vorderen Abstützstab 5 zur Abstützung der Skibindungsplatte 2
[0143] Fig.77 zeigt einen Aufbau mit durchgängigem Stab 33 und einem integrierten Feder-/und/oder Dämpfungselement 22 am vorderen Ende des Stabs 33
[0144] Fig.78 zeigt einen Aufbau mit durchgängigem Stab 33 und einem integrierten Feder-/und/oder Dämpfungselement 22 am hinteren Ende des Stabs 33
[0145] Fig.79 zeigt eine schematische Darstellung einer Befestigungseinrichtung mit einem Elastomergummilager 41a oder einem Gelenklager 41b. Der Drehpunkt ist zwar hier nicht mehr ganz nahe dem Ski 1, jedoch noch immer weniger als 10 mm über dem Ski 1, so dass die Torsionsfunktion noch weitestgehend gegeben ist.
[0146] Fig.80 zeigt einen Aufbau gemäss Fig.1 mit integrierten Datensensoren 30 und Kraftmessunterlagsscheiben 31 bei den Befestigungseinrichtungen 7,8.
[0147] Fig.81 zeigt einen Aufbau gemäss Fig.1 mit je einem integriertem Feder-/und/oder Dämpfungselement 22 mit Übersetzung 23 in dem vorderen und hinterem Abstützstab 5,6 zur Abstützung der Skibindungsplatte 2.
[0148] Fig.82 zeigt eine Draufsicht auf einen Aufbau mit je einem integrierten Datensensor 30 und je einem Feder-/und/oder Dämpfungselement 22 mit Übersetzung 24 in dem vorderen und hinterem Abstützstab 5,6 zur Abstützung der Skibindungsplatte 2 die Stäbe 5,6 sind dabei bevorzugt als Rohr (D) z.B. mit mehrlagigem CFK ausgebildet.
[0149] Fig.83 zeigt einen schematischen Aufbau bei dem der Ski 1 mittels überlangen Abstützstäben ins Negative vorgespannt ist. Die negative Vorspannungseinstellung für einen Ski 1 ist ebenso eine unabhängige Erfindung.
[0150] Fig.84 zeigt ein Beispiel einer punktförmigen Schlittenlagerung als Befestigungseinrichtung für den hinteren Teil der Skibindungsplatte 2 im Querschnitt durch Ski/Skibindungsplatte 2. Der Schlitten 35 wird über zwei Führungswellen 34 geführt und ist so in Längsrichtung des Skis verschiebbar. Die Verbindung zum Ski 1 mittels Gelenklager 15 erlaubt diesem eine freie Bewegung betreffend Torsion und Biegung.
[0151] Fig.85 zeigt ein Beispiel einer zweiseitigen punktförmigen Befestigungseinrichtung für den vorderen Teil der Skibindungsplatte 2 im Querschnitt durch Ski/Skibindungsplatte. Der Schlitten 36 wird über zwei Führungswellen 34 geführt und ist so in Längsrichtung des Skis verschiebbar. Die Verbindung zum Ski 1 mittels zweier Gelenklager 15 erlaubt diesem nur eine Bewegung hinsichtlich Biegung.
[0152] Fig.86 zeigt die beiden Beispiele nach Fig.84 und 85 integriert an einer Skibindungsplatte 2 im Längsschnitt durch Ski/Skibindungsplatte. Der Schlitten vorne, Pos. 36, ist über zwei Gelenklager 15 auf dem Ski fixiert und lässt an dieser Stelle die Biegung des Skis frei zu. Der Schlitten hinten, Pos. 35, ist über ein Gelenklager, Pos. 15, auf dem Ski fixiert und lässt an dieser Stelle für den Ski Torsion und Biegung zu. Der Schlitten vorne, Pos. 36, kann über Lochreihen in der Bindungsplatte 2, in seiner Grundposition verschoben werden, beispielsweise über fünf Positionen und wird in der gewählten Position mittels Schraube fix verschraubt. Der Schlitten hinten, Pos. 35, kann über Lochreihen im Ski 1 in seiner Grundposition verschoben werden, hier beispielweise über 7 Positionen, wird in der gewählten Position mit Schraube Pos. 37 fix verschraubt. Der hintere Schlitten 35 ist auf der Linearwelle 34 beweglich gelagert. Bei Durchbiegung des Skis kann der Schlitten hinten entstehende Längenänderungen über die lineare Bewegung auf der Linearwelle kompensieren.
Bezugszeichenliste
[0153] 1 Ski 2 Skibindungsplatte 2.1 Skibindungsplatte 2.2 Skibindungsplatte, Bindung adaptiv, bspw. mit Schrauben befestigt 3 Bindung vorne 4 Bindung hinten 5 Abstützstab vorne 5a schräger Abstützstab vorn aussen A Rundstab B Flachstab C Willkürlich gewählter Profilstab D Rohr mit bspw. mehrlagigem CFK E Blattfederstab, mehrteilig 6 Abstützstab hinten 7 Befestigungseinrichtung Bindungsplatte vorn 7a Einzige Befestigungseinrichtung vorn 7b zwei einzelne Befestigungseinrichtungen vorn 7c Schrauben vorn 8 Befestigungseinrichtung Bindungsplatte hinten 8a Einzige Befestigungseinrichtung hinten 8b zwei einzelne Befestigungseinrichtungen hinten 8c Schrauben hinten 9 Befestigungseinrichtung für Abstützstab vorne auf Ski 10 Befestigungseinrichtung für Abstützstab hinten auf Ski 11 Befestigungseinrichtung für Abstützstab vorne an Bindungsplatte 12 Befestigungseinrichtung für Abstützstab hinten an Bindungsplatte 13 Distanz vorne 14 Distanz hinten 15 Gelenklager, bspw. „Fluro EC-NIRO-NS“ 16 Gabellagerung 17 elastisches Element 18 Linearlager offen 19 Linearlager geschlossen 20 Distanz rund 21 Distanz eckig 22 Federelement 22a Federelement mit Dämpfung 22b Federelement mit Federung 22c Federelement mit Dämpfung und Federung 22d Federelement mit integrierter Übersetzung 23 Übersetzungsgetriebe 24 Hebel 25 Kolben gross 26 Kolben klein 27 Zahnstange 28 Zahnrad klein 29 Zahnrad gross 30 Sensor bspw. „Texense Shiftrig+GSTN8“ 31Kraftmessunterlegescheibe bspw. „Kistler Typ 9031 A“ 32 Endanschlag 33 Durchgehender Stab 34 Führungswelle 35 Schlitten hinten 36 Schlitten vorne 37 Befestigungsschraube für Schlitten hinten 38 Befestigungsschraube für Schlitten vorne 39 Kolbenstange 40 Mittelebene 41a Elastomerabstützung 41b Gelenklager 42a erster Support 42b zweiter Support 43 Winkel 44 Knotenpunkt 45 Befestigungspunkt 46 Skiende 47 vorderes Skiende (Skispitze) 48 dauerhafte Verbindung 49 Nuten 50 Orientierungslinie 51 Elastomerelement
Claims (17)
1. Skischwingungsdämpfungssystem mit wenigstens einem Stab (5,6), die im Einbauzustand entlang der Oberseite eines Skis (1) (5,6) geführt ist und einerends mit dem Ski (1) - vorzugsweise in seinem Knotenpunkt - verbindbar ist und anderenends mittels einem Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) verbunden ist, die sich ihrerseits mittelbar oder unmittelbar am Ski (1) abstützt, zur Dämpfung von abfahrtsbedingten Schwingungen des Skis (1) in seiner senkrechten Mittelebene (40),
dadurch gekennzeichnet,dasszwischen dem Stab (5,6) und dem Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) oder am Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) eine Wegbegrenzung (Anschlag) zur Beschränkung der Auslenkbewegung des Skis (1) durch den Stab (5,6) vorgesehen ist,
oder dasszwischen den Stäben (5,6) und dem Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) oder am Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) ein Übersetzungsgetriebe (23) zur Verlängerung des Auslenkwegs vorgesehen ist, die im Feder- und/oder Dämpfungsfall bewirkt, dass der Feder- und/oder Dämpfungsweg im Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) verlängert wird, so das es im Feder-und/oder Dämpfungsfall durch die Verlängerung zu einer progressive Steigerung der Feder-und/oder Dämpfungskraft kommt. (Fig.75,76,77,78,72,73,74,74a,74b,81,82)
2. Skischwingungsdämpfungssystem nach Anspruch 1,dadurchgekennzeichnet,dassdie mittelbare Abstützung des Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) im Montagezustand über eine Skibindungsplatte (2) erfolgt, die sich längs und seitlich der Mittelebene (40) erstreckt und eine Abstützvorrichtung (7,8,) gegenüber einem Ski (1) mit punktförmigen vorderen und hinteren Befestigungseinrichtungen (7,8) zur Befestigung des vorderen und hinteren Teils der Skibindungsplatte (2) an dem Ski (1) ausgerüstet ist, (Fig.75,76,77,78,23,24,25,26,36,37,48,66,81,82)
3. Skischwingungsdämpfungssystem nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet,dassder Stab oder die Stäbe (5,6) wie an sich bekannt parallel zur Mittelebene (40) oder in einem - vorzugsweise einstellbaren - Winkel (43) dazu verlaufen,und/oder,dassdie Anlenkung des Stabs (5,6) oder der Stäbe (5,6) an der Skibindungsplatte (2) und/oder an dem Feder- und/oder Dämpfungselement (22, 22DÄM) höhenverstellbar ist. (Fig.4,48,60,66,80,81,82,83)
4. Skischwingungsdämpfungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassvorn und/oder hinten an der Skibindungsplatte (2) wenigstens je zwei Stäbe (5,6) angeordnet sind, die vorzugsweise symmetrisch oder insbesondere einstellbar asymmetrisch zur Mittelebene (40) ausgerichtet sind. (Fig.5,6,10,11,14)
5. Skischwingungsdämpfungssystem nach einem der vorherigen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassder vordere Stab (5) oder die vorderen Stäbe (5) eine solche Länge und Vorrichtung aufweisen, dass sie im Betriebszustand an ihrem der Skibindungsplatte (2) abgewandten Ende (9) mit dem Knotenpunkt (44) des Skis (1) verbindbar sind,und/oder dassder hintere Stab (6) oder die hinteren Stäbe (6) eine solche Länge und Vorrichtung aufweisen, dass sie im Betriebszustand an ihrem der Skibindungsplatte (2) abgewandten Ende (10) mit einem Befestigungspunkt (45) des Skis (1) verbindbar sind, der sich etwa in einer Entfernung von 5-15% der Skilänge vom Skiende (46) entfernt befindet. ((Fig.5,6,10,11,14,75,76,81,82,83)
6. Skischwingungsdämpfungssystem mit einer Skibindungsplatte (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit wenigstens zwei Befestigungseinrichtungen (7,8) unterhalb der Skibindungsplatte (2) zur Befestigung der selben an ihrem vorderen Ende und an ihrem hinteren Ende an einem Ski (1)dadurch gekennzeichnet,dassalle Befestigungseinrichtungen (7c,8c) seitlich zur Mittelebene (40) beabstandet sind,oder dass
die hinteren Befestigungseinrichtungen (8) oder die vorderen Befestigungseinrichtungen (7) oder beide Befestigungseinrichtungen (7,8) ausschliesslich im unmittelbaren Bereich der Mittelebene (40) angeordnet sind,
wobei vorzugsweisedie hinteren Befestigungseinrichtungen durch eine einzige Befestigungseinrichtung (8a) gebildet sind, durch die die Mittelebene (40) verläuft
und/oder wobei weiter bevorzugtdie vorderen Befestigungseinrichtungen durch eine einzige Befestigungseinrichtung (7a) gebildet sind, durch die die Mittelebene (40) verläuft. (Fig.23,24,25,26)
7. Skischwingungsdämpfungssystem nach Anspruch 6,dadurchgekennzeichnet,dass
die vorderen Befestigungseinrichtungen durch zwei einzelne Befestigungseinrichtung (7b) gebildet sind, von denen eine auf einer Seite der Mittelebene (40) und in einem Abstand zur Mittelebene (40) verläuft und von denen die andere auf einer anderen Seite der Mitteleben (40) und in einem Abstand zur Mittelebene (40) angeordnet ist,
oder dass
die hinteren Befestigungseinrichtungen durch zwei einzelne Befestigungseinrichtung (8b) gebildet sind, von denen eine auf einer Seite der Mittelebene (40) und in einem Abstand zur Mittelebene (40) verläuft und von denen die andere auf einer anderen Seite der Mitteleben (40) und in einem Abstand zur Mittelebene (40) angeordnet ist,
wobei vorzugsweisedie zwei einzelne vorderen Befestigungseinrichtung (7b) oder die zwei einzelnen hinteren Befestigungseinrichtungen (8b) symmetrisch - vorzugsweise spiegelbildlich - zur Mittelebene (40) angeordnet sind. (Fig.24,25,82)
8. Skischwingungsdämpfungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassdie Skibindungsplatte (2) an ihrer Unterseite so ausgestaltet ist, dass der Stab (6) oder die Stäbe (6,6) relativ zur Skibindungsplatte (2) gleiten können und andererseits die Skibindungsplatte (2) selbst als bewegungsbeschränkendes Element auf die Stäbe (6,6) wirkt, wobei der Stab (6) oder die Stäbe (6,6) vorzugsweise so ausgebildet sind, dass sie im montierten Zustand auch selbst eine federnde und/oder schwingungsdämpfende Wirkung auf den Ski ausüben. (Fig.13,77,78)
9. Skischwingungsdämpfungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassdie vorderen und/oder die hinteren Befestigungseinrichtungen (7,8) mittels je einem vorderen und einem hinteren oder mittels einem gemeinsamen Schlitten (35,36) gegenüber der Skibindungsplatte (2) abgestützt sind, so dass die Skibindungsplatte (2) relativ zum Ski (1) längsverschieblich anordenbar ist, wobei wenigstens einer der Schlitten (36) arretierbar ist
und wobei vorzugsweise
die vorderen und die hinteren Schlitten (35,36) mittels wenigstens je einer Führungswelle (34) vorzugsweise über zwei symmetrisch zur Mittelebene (40) angeordnete Führungswellen (35,36) verbunden sind. (Fig.84,85,86)
10. Skischwingungsdämpfungssystem nach Anspruch 9,dadurchgekennzeichnet,dassdie Skibindungsplatte (2) in einem der Schlitten (35) entlang der Mittelebene (4) längsverschieblich ist, so dass im montierten Zustand Skibiegungen im Bereich der Skibindungsplatte (2) diese spannungsfrei halten. (Fig.86)
11. Skischwingungsdämpfungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassdie Skibindungsplatte (2.1) - wie an sich bekannt - Befestigungsvorrichtungen für vordere und hintere Skibindungsteile (3,4) aufweist, oder dass die vorderen und hinteren Skibindungsteile (3,4) in einer Führung der Skibindungsplatte (2.2) integriert und arretierbar längsverschieblich angeordnet sind. (Fig.21.22)
12. Skischwingungsdämpfungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassdie Übersetzung wenigstens eines der folgenden Getriebe umfasst:
Hebelübersetzungsgetriebe (Fig.72,74b),
hydraulischer Übersetzungskolben (Fig.73),
Zahnradübersetzungsgetriebe (Fig.74,74a),
wobei die Übersetzung vorzugsweise wenigstens 1:2 ist.
13. Skischwingungsdämpfungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassdie Befestigungseinrichtungen (7,8) als Festlager Gelenklager (15), Gabellager (16), elastische Blöcke (17), zur Abstützung gegenüber dem Ski (1) oder gegenüber Schlitten (35,36) aufweisen
und/oder dass
die Befestigungseinrichtungen (7,8) als Loslager Linearführungen (18) oder Wälzlager (19) aufweisen. (Fig.43-47)
14. Skischwingungsdämpfungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassdas Feder- und/oder Dämpfungselement (22,22DÄM) in der Skibindungsplatte (2) integriert oder unterhalb dieser angeordnet ist. (Fig.82)
15. Skischwingungsdämpfungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassdie Skibindungsplatte (2) mit Datensensoren (3) ausgerüstet ist, die bevorzugt Kräfte entlang des Stabes oder der Stäbe (5,6) oder Kräfte in den Befestigungseinrichtungen (7,8) messen und gegebenenfalls aufzeichnen. (Fig.81)
16. Skischwingungsdämpfungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassder Stab (5,6) oder die Stäbe (5,6) einen Querschnitt aufweisen, der rund - vorzugsweise kreisförmig, ringförmig, eckig - vorzugsweise rechteckig oder dreieckig oder schichtenförmig ausgebildet ist und aus einem bruchfesten Material - insbesondere aus Kevlar®- bzw. Carbonfasern aufgebaut ist.
und/oder dass
weiter bevorzugt die Kevlar®- bzw. Carbonfasern schräg zur Stablängserstreckung gewickelt oder geflochten sind (Fig 61-65)
17. Skibindungsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dasswenigstens je ein vorderer und je ein hinterer Stab (5,6) vorgesehen sind, die einerseits mit der Skibindungsplatte (2) verbunden sind und zur Anlenkung an dem Knotenpunkt (44) und an dem Befestigungspunkt (45) ausgebildet sind und mit einer solchen Länge ausgestattet sind, dass im montierten Zustand der Ski ins Negative vorgespannt wird (an seinen Enden (46,47) nach unten gebogen wird). (Fig.83)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH00187/19A CH715838A2 (de) | 2019-02-13 | 2019-02-13 | Skischwingungsdämpfungssystem. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH00187/19A CH715838A2 (de) | 2019-02-13 | 2019-02-13 | Skischwingungsdämpfungssystem. |
Publications (1)
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|---|---|
| CH715838A2 true CH715838A2 (de) | 2020-08-14 |
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ID=71993741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH00187/19A CH715838A2 (de) | 2019-02-13 | 2019-02-13 | Skischwingungsdämpfungssystem. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH715838A2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP4062984A1 (de) * | 2021-03-22 | 2022-09-28 | Roland Duss | Skibindungsplatte mit befestigungseinrichtungen ausschliesslich im bereich der mittelebene |
| WO2025093959A1 (de) | 2023-11-01 | 2025-05-08 | Duss Skifederung Ag | Schneegleiter-bindungsbefestigung |
-
2019
- 2019-02-13 CH CH00187/19A patent/CH715838A2/de not_active Application Discontinuation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP4062984A1 (de) * | 2021-03-22 | 2022-09-28 | Roland Duss | Skibindungsplatte mit befestigungseinrichtungen ausschliesslich im bereich der mittelebene |
| WO2025093959A1 (de) | 2023-11-01 | 2025-05-08 | Duss Skifederung Ag | Schneegleiter-bindungsbefestigung |
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Legal Events
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| AZW | Rejection (application) |