CH716075A1 - Fixkammhalter für eine Kämmmaschine. - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fixkammhalter (1) mit einer bestimmten Länge (L) zur Halterung eines Fixkammes (2) mit einer Fixkammgarnitur (19) in einer Kämmmaschine. Der Fixkammhalter (1) weist einen Halteabschnitt (8) zur Befestigung des Fixkammes (2) und jeweils einen, in Richtung der Länge (L) gesehen an einer jeweiligen Stirnseite (3, 4) des Fixkammhalters (1) angeordneten, Befestigungsabschnitt (5) zur Befestigung des Fixkammhalters (1) in der Kämmmaschine auf. Die Befestigungsabschnitte (5) weisen jeweils eine Befestigungsfläche (6) auf, welche begrenzt wird durch die jeweilige Stirnfläche (3, 4) des Fixkammhalters (1) und eine in der Befestigungsfläche (6) angeordnete Vertiefung (7). Die Vertiefung (7) weist einen Abstand (A) von 2.5 mm bis 20 mm von der jeweiligen Stirnseite (3, 4) des Fixkammhalters (1) und eine Tiefe (C) von 0.25 mm bis 2.0 mm auf.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft einen Fixkammhalter mit einer bestimmten Länge zur Halterung eines Fixkammes mit einer Fixkammgarnitur in einer Kämmmaschine. Der Fixkammhalter weist einen Halteabschnitt zur Befestigung des Fixkammes und jeweils einen, in Richtung der Länge gesehen an einer jeweiligen Stirnseite des Fixkammhalters angeordneten, Befestigungsabschnitt zur Befestigung des Fixkammhalters in der Kämmmaschine auf.
[0002] Der Fixkamm einer Kämmmaschine ist während dem Kämmprozess wechselnden dynamischen Belastungen ausgesetzt, welche sich zum Teil in einer elastischen Verformung des Fixkammes insbesondere in seiner Längsrichtung bemerkbar machen. Dies wiederum wirkt sich auf die Befestigungsstellen des Fixkammes in der Kämmmaschine aus. Das heisst, durch die auftretende elastische Durchbiegung des Fixkammes, quer zu seiner Längsrichtung, entstehen Relativbewegungen zwischen den fix gelagerten Halteelementen (z. B. Halteklammern) und dem Halteabschnitt des Fixkammes. Dadurch ist der Halteabschnitt in diesem Bereich einem Verschleiss unterworfen. Üblicherweise sind entsprechend der Anzahl der Kämmköpfe acht Fixkämme auf einer Kämmmaschine eingesetzt.
[0003] Um die elastische Durchbiegung des Fixkammes während des Betriebes zu minimieren, wurde in der EP 2 085 505 B1 vorgeschlagen, den Fixkamm im Bereich seiner Trägerplatte mit zusätzlichen Versteifungsmitteln zu versteifen. Damit konnte zwar die elastische Durchbiegung verkleinert werden, jedoch den Verschleiss im Bereich der jeweiligen Halteklammer und des Halteabschnittes des Fixkammes noch nicht ganz verhindert werden. Aus dynamischen Gründen besteht der Fixkammträger aus einem Werkstoff mit einem niedrigeren spezifischen Gewicht als Stahl und ist z. B. aus einem Aluminium Druck-, bzw. Strangguss hergestellt. Die Halteklammern müssen eine entsprechende Federwirkung ausüben, um den Fixkamm in seiner eingebauten Lage sicher im Fixkammhalter zu halten. Deshalb bestehen diese aus einem Federstahl, welcher eine höhere Oberflächenhärte aufweist als der Halteabschnitt des Fixkammträgers. Daraus resultiert, dass der Verschleiss im wesentlichen im Bereich des weicheren Werkstoffes, des Fixkammhalters, auftritt. D.h., der gesamte Fixkammhalter muss zum Teil schon nach einer kurzen Standzeit ausgetauscht werden, um die gewünschten optimalen Kämmverhältnisse konstant zu halten.
[0004] Um den Verschleiss herabzusetzen, wurde deshalb in der DE 102 52 098 A1 vorgeschlagen, zwischen dem Fixkamm und dem Fixkammhalter einen Verschleissschutz anzubringen. Dabei wird vorgeschlagen, im Bereich des Halteabschnittes des Fixkammes oder auf der jeweiligen Halteklammer eine Beschichtung aus Kunststoff vorzusehen. Dadurch konnte zwar der Verschleiss in diesem Bereich vermindert werden. Die Aufbringung einer solchen Beschichtung ist jedoch aufwändig und verursacht zusätzliche Kosten. Ausserdem besteht die Gefahr, dass die Beschichtung durch die hohen dynamischen Belastungen im Bereich dieser Befestigungsstelle schon nach kurzer Zeit ebenfalls verschlissen und erneuert werden müssen. Weiter wurde in der EP 2 900 854 A1 vorgeschlagen am Halteabschnitt zwei zusätzliche Haltemittel aus einem entsprechend verschleissfesten Material anzubringen.
[0005] Nachteilig an den bekannten Lösungen ist, dass eine Beschichtung wie auch die Verwendung von zusätzlichen Mitteln aufwändig ist und zusätzliche Kosten verursacht. Ausserdem besteht die Gefahr, dass die Beschichtung wie auch die Haltemittel durch die hohen dynamischen Belastungen im Bereich dieser Befestigungsstelle schon nach kurzer Zeit verschleissen oder sich lockern und erneuert werden müssen.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung ist es demnach einen Fixkammhalter zu schaffen, welcher im Bereich seiner Befestigung einen wesentlich geringeren Verschleiss aufweist und eine kostengünstige Herstellung ermöglicht.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des unabhängigen Anspruchs. Zur Lösung der Aufgabe wird ein neuartiger Fixkammhalter mit einer bestimmten Länge zur Halterung eines Fixkammes mit einer Fixkammgarnitur in einer Kämmmaschine vorgeschlagen Der Fixkammhalter weist einen Halteabschnitt zur Befestigung des Fixkammes und jeweils einen, in Richtung der Länge gesehen an einer jeweiligen Stirnseite des Fixkammhalters angeordneten, Befestigungsabschnitt zur Befestigung des Fixkammhalters in der Kämmmaschine auf. Die Befestigungsabschnitte weisen jeweils eine Befestigungsfläche auf, welche begrenzt wird durch die jeweilige Stirnfläche des Fixkammhalters und eine in der Befestigungsfläche angeordnete Vertiefung. Die Vertiefung weist einen Abstand von 2.5 mm bis 20 mm von der jeweiligen Stirnseite des Fixkammhalters und eine Tiefe von 0.25 mm bis 2.0 mm, bevorzugterweise 0.5 mm bis 1.0 mm auf. Die Dimensionierung der Vertiefung ist abhängig von der Konstruktion und Fertigung der Befestigungselemente mit welchen der Fixkammhalter in der Kämmmaschine gehalten ist. Es hat sich gezeigt, dass der festgestellte Verschleiss der Befestigungsflächen der Fixkammhalter nicht nur durch die hohe Belastung im Betrieb der Kämmmaschine bedingt ist, sondern auch auf konstruktive Eigenheiten der Befestigung selbst zurückzuführen ist. Der Fixkammhalter wird mittels einer Halteklammer welche auf der Befestigungsfläche zur Anlage kommt in der Kämmmaschine gehalten. Die heute verwendeten Halteklammern sind aus einem Blechstreifen gefertigt welche durch einen Biegevorgang in die notwendige Form gebracht werden. In diesem Biegevorgang bildet sich an den Längsseiten der Halteklammer Biegewülste aus. Durch die Bewegungen der Fixkammhalter im Betrieb der Kämmmaschine arbeiten sich diese Biegewülste in die Befestigungsflächen hinein und führen so zu einem hohen Verschleiss der Befestigungsflächen. Zusätzlich werden durch das Öffnen und Schliessen der Halteklammern durch deren Biegewülste die Befestigungsflächen beschädigt (Kratzspuren). Die erfindungsgemäss vorgesehenen Vertiefungen sind derart angeordnet, dass die Biegewülste der Halteklammern neben den jeweiligen Befestigungsflächen im Bereich der Vertiefungen zu liegen kommen. Dadurch ergibt sich eine nahezu spielfreie Auflage der Halteklammern auf den Befestigungsflächen, was zu einem stark verminderten Verschleiss der Befestigungsflächen führt und damit eine gleichbleibende definierte Befestigung der Fixkammhalter ermöglicht. Der Abstand der Vertiefung ergibt sich damit aus der Position und Grösse der verwendeten Halteklammern.
[0008] Vorteilhafterweise ist die Vertiefung gleichmässig über eine gesamte Länge des Fixkammhalters zwischen den jeweiligen Stirnseiten des Fixkammhalters geführt. In einer alternativen und bevorzugten Ausführung ist die Vertiefung als eine Nut mit einer Breite von 0.5 mm bis 5.0 mm ausgebildet. Beide Ausführungsformen führen dazu, dass die Befestigungsflächen in ihrer Ausdehnung schmaler sind als die Halteklammern, wodurch keine Beschädigung der Befestigungsflächen durch die Biegewülste der Halteklammern auftritt. Angepasst an die Ausführung der Vertiefung kann die Herstellung erfolgen, beispielsweise kann die Vertiefung mit einer begrenzten Breite durch Fräsen oder Schleifen in den Befestigungsabschnitt eingebracht werden.
[0009] Es ist von Vorteil, wenn der Halteabschnitt Befestigungslöcher und eine Auflagefläche für den Fixkamm aufweist, wobei die Auflagefläche zwischen den Befestigungslöchern Aussparungen aufweist. Bevorzugterweise weisen die Aussparungen eine Höhe von mindestens 5% eines Abstandes zwischen den Befestigungslöchern auf. Weiter weisen die Aussparungen bevorzugterweise eine Breite von mindestens 40% eines Abstandes zwischen den Befestigungslöchern auf. Der Halteabschnitt dient einer Befestigung des Fixkamms am Fixkammhalter. Dabei werden die Fixkämme üblicherweise an die Auflagefläche angelegt und mit dem Fixkammhalter verschraubt. Die Befestigungslöcher sind dabei als Durchgangslöcher für eine Schrauben-Mutter Verbindung oder als Gewindelöcher für eine direkte Verschraubung vorgesehen. Dadurch dass zwischen den Befestigungslöchern im Fixkammhalter Aussparungen vorgesehen werden kann zum Einen das Gesamtgewicht und zum Anderen die Steifigkeit des Fixkammhalters verbessert werden. Die Wirkung der Befestigungselemente ist auf deren unmittelbare Umgebung begrenzt, wodurch weiter entfernte Teile der Auflagefläche zur Befestigung des Fixkammes am Halteabschnitt des Fixkammhalters keinen Beitrag mehr leisten. Beide Eigenschaften wirken sich positiv auf die Laufeigenschaften des Fixkammes aus, im speziellen bei hoher Produktion mit mehr als 500 Kämmspielen pro Minute. Vor allem die Verringerung des Eigengewichts führt dazu, dass eine geringere Masse bewegt werden muss und in der Folge auch die Befestigung des Fixkammhalters in der Kämmmaschine einer geringeren Belastung ausgesetzt wird.
[0010] Alternativ zu den Aussparungen mit einer bestimmten Breite und Tiefe können die Aussparungen als Durchgangsöffnungen zwischen den Befestigungslöchern ausgebildet sein. Die Anordnung von Durchgangslöchern anstelle der einseitig offenen Aussparungen zeigt die gleiche Wirkung. Es hat sich gezeigt, dass Durchgangslöcher mit einem Durchmesser von 10 mm bis 20 mm vorteilhaft sind. Eine weitere Gewichtsreduktion kann durch eine entsprechende Wahl des Werkstoffes erreicht werden. Aus dem Stand der Technik ist die Verwendung von Aluminium oder Aluminiumlegierungen für die Herstellung von Fixkammhaltern bekannt. Ein weitaus geringeres Gewicht wird jedoch durch die Verwendung von Magnesium respektive Magnesiumlegierungen erreicht. Magnesiumlegierungen kommen in denselben Herstellverfahren wie Aluminium oder Aluminiumlegierungen zum Einsatz, beispielsweise beim Strangpressen.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Fixkammhalter mit einer über die Länge führenden Verstärkung versehen ist und der Befestigungsabschnitt und der Halteabschnitt und die Verstärkung sind einstückig. Das Anbringen von Verstärkungen zur Erlangung einer hohen Steifigkeit und Formstabilität des Fixkammhalters sind aus dem Stand der Technik bekannt. In einer weitergehenden Ausführung weist der Fixkammhalter einen Garniturabschnitt auf, wobei die Fixkammgarnitur im Garniturabschnitt gehalten und der Garniturabschnitt einstückig mit dem Halteabschnitt verbunden ist. Dadurch ergeben sich die Vorteile einer einfachen und kostengünstigen Fertigung und einer Reduktion der zur Anwendung kommenden Einzelteile. Der zuvor verwendete Fixkamm wird auf die Fixkammgarnitur reduziert und die aus einzelnen Zähnen oder Zahnelementen bestehende Fixkammgarnitur wird im Fixkammhalter direkt eingebaut. Dadurch entfallen auch die üblicherweise vorgesehenen Befestigungslöcher. Die Fixkammgarnitur wird durch Verpressen, Verkleben oder Verschweissen im Garniturabschnitt des Fixkammhalters befestigt.
[0012] Weiter wird eine Kämmmaschine mit einem Fixkamm vorgeschlagen, wobei ein Fixkammhalter nach obiger Beschreibung vorgesehen ist und der Fixkammhalter mit einer Halteklammer in der Kämmmaschine gehalten ist und die Halteklammer zur Anlage an der Befestigungsfläche des Befestigungsabschnitts des Fixkammhalters vorgesehen ist.
[0013] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer beispielhaften Ausführungsform erklärt und durch Figuren näher erläutert. Es zeigen
<tb><SEP>Figur 1 eine schematische Darstellung eines Fixkammhalters mit einem Fixkamm nach dem Stand der Technik in einem Querschnitt;
<tb><SEP>Figur 2 eine schematische Darstellung einer Ansicht X nach der Figur 1 eines Fixkammhalters mit einem Fixkamm nach dem Stand der Technik;
<tb><SEP>Figur 3 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines Fixkammhalters mit einem Fixkamm in einem Querschnitt;
<tb><SEP>Figur 4 eine schematische Darstellung einer Ansicht Y nach der Figur 3 einer Ausführungsform eines Fixkammhalters mit einem Fixkamm;
<tb><SEP>Figur 5 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines Fixkammhalters mit einem Fixkamm in einem Querschnitt;
<tb><SEP>Figur 6 eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform eines Fixkammhalters mit einem Fixkamm in einem Querschnitt und
<tb><SEP>Figur 7 eine schematische Darstellung eines Fixkammhalters mit einem Fixkamm in eingebautem Zustand.
[0014] Die Figur 1 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung eines Fixkammhalters 1 mit einem Fixkamm 2 in einem Querschnitt und die Figur 2 eine Ansicht X nach der Figur 1 nach dem Stand der Technik. Der Fixkammhalter 1 weist eine Länge L auf und setzt sich zusammen aus einem Befestigungsabschnitt 5, einem Halteabschnitt 8 und einer Verstärkung 13. Der Befestigungsabschnitt 5 dient der Befestigung des Fixkammhalters 1 in einer Kämmmaschine, dabei wird der Fixkammhalter 1 üblicherweise mit zwei seitlich in der Kämmmaschine angeordneten Halteklammern über zur Anlage der Halteklammern im Befestigungsabschnitt 5 angelegte Befestigungsflächen 6 gehalten. Die Befestigungsflächen 6 sind in Längsrichtung gesehen angrenzend an den jeweiligen Stirnseiten 3 und 4 vorgesehen. Der Halteabschnitt 8 dient zur Befestigung des Fixkamms 2 am Fixkammhalter 1, der Fixkamm 2 ist auf einer dem Fixkammhalter 1 abgewandten Seite mit einer Fixkammgarnitur 19 versehen. In der gezeigten Ausführung ist der Fixkamm 2 zwischen eine Auflagefläche 10 des Halteabschnitts 8 und einer Halteplatte 11 geklemmt. Dabei ist die Halteplatte 11 mit Befestigungsmitteln 9, beispielsweise Schrauben oder Nieten, am Halteabschnitt 8 befestigt. Die Verstärkung 13 verbindet den Halteabschnitt 5 mit dem Befestigungsabschnitt 8. Durch die Verstärkung 13 wird der Fixkammhalter 1 statisch stabiler und verwindungssteifer. Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Bauarten des Fixkammhalters bekannt. In der gezeigten Ausführungsform sind die Verstärkung 13, der Befestigungsabschnitt 5 und der Halteabschnitt 8 als Einzelteile dargestellt. Diese werden durch bekannte Verbindungstechniken wie beispielsweise Kleben, Schweissen oder Schrauben miteinander verbunden.
[0015] Es sind jedoch auch Fixkammhalter 1 bekannt, bei welchen zwei oder alle Bauteile in einer einstückigen Form hergestellt werden, beispielsweise durch Stranggussverfahren.
[0016] Die Figur 3 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines Fixkammhalters 1 mit einem Fixkamm 2 in einem Querschnitt und die Figur 4 eine Ansicht Y nach der Figur 3. Der Fixkammhalter 1 weist eine Länge L auf und setzt sich zusammen aus einem Befestigungsabschnitt 5, einem Halteabschnitt 8 und einer Verstärkung 13. An den beiden Enden in Längsrichtung gesehen ist der Fixkammhalter 1 respektive dessen Befestigungsabschnitt 5 begrenzt durch die eine erste Stirnseite 3 und eine zweite Stirnseite 4. Der Halteabschnitt 8 dient zur Befestigung des Fixkamms 2 am Fixkammhalter 1, der Fixkamm 2 ist auf einer dem Fixkammhalter 1 abgewandten Seite mit einer Fixkammgarnitur 19 versehen. In der gezeigten Ausführung ist der Fixkamm 2 auf einer Auflagefläche 10 des Halteabschnitts 8 angelegt und mit Befestigungsmitteln 9, beispielsweise Schrauben oder Nieten, am Halteabschnitt 8 befestigt. Die Verstärkung 13 verbindet den Halteabschnitt 5 mit dem Befestigungsabschnitt 8. In der gezeigten Ausführungsform sind die Verstärkung 13, der Befestigungsabschnitt 5 und der Halteabschnitt 8 als Einzelteile dargestellt. Diese werden durch bekannte Verbindungstechniken wie beispielsweise Kleben, Schweissen oder Schrauben miteinander verbunden. Der Befestigungsabschnitt 5 dient der Befestigung des Fixkammhalters 1 in einer Kämmmaschine, dabei wird der Fixkammhalter 1 üblicherweise mit zwei seitlich in der Kämmmaschine angeordneten Halteklammern 14 über zur Anlage der Halteklammern 14 im Befestigungsabschnitt 5 angelegte Befestigungsflächen 6 gehalten. Die Befestigungsflächen 6 sind in Längsrichtung gesehen angrenzend an den jeweiligen Stirnseiten 3 und 4 vorgesehen. Die Befestigungsflächen 6 werden dabei begrenzt auf der einen Seite durch die jeweilige Stirnseite 3 respektive 4 und auf der anderen Seite durch eine Vertiefung 7. Die Vertiefung 7 ist mit einem Abstand A zur jeweiligen Stirnseite 3 respektive 4 angeordnet. Der Abstand A ergibt sich damit als die Länge der Befestigungsfläche 6 an welcher die Halteklammer 14 zur Anlage kommt. Die Vertiefung 7 weist eine Tiefe C auf durch welche sichergestellt wird, dass die an der Halteklammer 14 befindlichen Biegewülste nicht mit dem Befestigungsabschnitt 5 des Fixkammhalters 1 in Berührung kommen. In der Figur 4 ist die Vertiefung 7 in zwei unterschiedlichen Ausführungsformen gezeigt, In der linken Hälfte erstreckt sich die Vertiefung 7 über eine Breite B welche ausreichend ist für die Aufnahme der Biegewülste der Halteklammer 14. In der rechten Hälfte ist die Vertiefung 7 über die gesamte Länge des Fixkammhalters 1 zwischen den Befestigungsflächen 6 durchgezogen.
[0017] Die Auflagefläche 10 für die Anlage des Fixkammes 2 am Halteabschnitt 8 ist zwischen den einzelnen Befestigungselementen 9 mit Aussparungen 12 versehen. Die Aussparungen 12 verringern einerseits die Ausdehnung der Auflagefläche 10, erhöhen jedoch andererseits auch die Steifigkeit bei gleichzeitiger Verringerung des Gewichts des Halteabschnitts 8. Die Wirkung der Befestigungselemente 9 ist auf die unmittelbare Umgebung begrenzt, wodurch weiter entfernte Teile der Auflagefläche 10 zur Befestigung des Fixkammes 2 am Halteabschnitt 8 des Fixkammhalters 1 keinen Beitrag mehr leisten. Die Aussparungen haben eine Höhe D und eine Breite F, wobei sich die Breite F in Längsrichtung des Fixkammhalters 1 erstreckt.
[0018] Die Figur 5 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines Fixkammhalters 1 mit einem Fixkamm 2 in einem Querschnitt. Der Fixkammhalter 1 weist einen Befestigungsabschnitt 5 mit einer Befestigungsfläche 6 und einen Halteabschnitt 8 mit einer Auflagefläche 10 auf. Im Befestigungsabschnitt 5 ist zur Begrenzung der Befestigungsfläche 6 eine Vertiefung 7 mit einer Tiefe C vorgesehen. Der Halteabschnitt 8 dient zur Befestigung des Fixkamms 2 am Fixkammhalter 1, der Fixkamm 2 ist auf einer dem Fixkammhalter 1 abgewandten Seite mit einer Fixkammgarnitur 19 versehen. In der gezeigten Ausführung ist der Fixkamm 2 zwischen die Auflagefläche 10 des Halteabschnitts 8 und eine Halteplatte 11 geklemmt. Dabei ist die Halteplatte 11 mit Befestigungsmitteln 9, beispielsweise Schrauben oder Nieten, am Halteabschnitt 8 befestigt. Im Halteabschnitt 8 sind analog zur ersten Ausführungsform Aussparungen 12 mit einer Höhe D vorgesehen.
[0019] Die Figur 6 zeigt eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform eines Fixkammhalters nach der Erfindung in einem Querschnitt in der Form eines Fixkamm-Kombihalters 20. Der Fixkamm-Kombihalter 20 setzt sich zusammen aus einem Befestigungsabschnitt 5, einem Halteabschnitt 8, einem Garniturabschnitt 21 und einer Verstärkung 13, wobei der Fixkamm-Kombihalter 20 einstückig ausgebildet ist. Beispielsweise durch ein Stranggussverfahren kann der Fixkamm-Kombihalter 20 einstückig geformt werden, sodass ein Zusammenfügen der einzelnen Abschnitte entfällt. Zudem ist der Befestigungsabschnitt 5 als ein geschlossenes Profil ausgebildet. Analog der anderen Ausführungsformen ist im Befestigungsabschnitt 5 eine Befestigungsfläche 6 ausgebildet und eine Vertiefung 7 mit einer Tiefe C vorgesehen. Im Unterschied zu den vorherigen Ausführungsformen ist im Fixkamm-Kombihalter 20 ein Garniturabschnitt 21 vorgesehen. Durch den Garniturabschnitt 21 wird die Fixkammgarnitur 19 direkt im Fixkamm-Kombihalter 20 befestigt. Es ist kein eigentlicher Fixkamm mehr notwendig welcher mit Befestigungselementen angebracht werden muss, wodurch eine erhebliche Gewichtseinsparung erreicht werden kann.
[0020] Figur 7 zeigt eine schematische Darstellung eines Fixkammhalters 1 mit einem Fixkamm 2 in eingebautem Zustand. Der gezeigte Fixkammhalter 1 mit dem daran befestigten Fixkamm 2 entspricht der ersten Ausführungsform nach den Figuren 3 und 4 und weist einen Befestigungsabschnitt 5 und einen Halteabschnitt 8 auf. Der Fixkammhalter 1 ist mit seinem Halteabschnitt 8 in eine Aufnahme 18 eines Fixkammträgers 17, welcher in der Kämmmaschine gehalten ist, eingefügt. Eine Halteklammer 14 wird aus ihrer Ruheposition 15 um einen Drehpunkt 16 über den Befestigungsabschnitt 5 geschwenkt, sodass die Halteklammer 14 auf der Befestigungsfläche 6 zur Anlage kommt. Mit Hilfe der Halteklammer 14 wird der Fixkammhalter 1 im Fixkammträger 17 ortsfest gehalten und kann i der Folge durch Bewegungen des Fixkammträgers 17 entsprechend den Anforderungen ebenfalls bewegt werden.
[0021] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine Kombination der Merkmale, auch wenn diese in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen dargestellt und beschrieben sind.
Legende
[0022] 1 Fixkammhalter 2 Fixkamm 3 Erste Stirnseite des Fixkammhalter 4 Zweite Stirnseite des Fixkammhalters 5 Befestigungsabschnitt 6 Befestigungsfläche 7 Vertiefung 8 Halteabschnitt 9 Befestigungsmittel 10 Auflagefläche 11 Halteplatte 12 Aussparung 13 Verstärkung 14 Halteklammer 15 Ruheposition Halteklammer 16 Drehpunkt 17 Fixkammträger 18 Aufnahme 19 Fixkammgarnitur 20 Fixkamm-Kombihalter 21 Garniturabschnitt 22 Befestigungsloch A Abstand der Vertiefung B Breite der Vertiefung C Tiefe der Vertiefung D Höhe der Aussparung E Breite der Auflagefläche F Breite der Aussparung L Länge des Fixkammhalters
Claims (10)
1. Fixkammhalter (1) mit einer bestimmten Länge (L) zur Halterung eines Fixkammes (2) mit einer Fixkammgarnitur (19) in einer Kämmmaschine, mit einem Halteabschnitt (8) zur Befestigung des Fixkammes (2) und mit jeweils einem, in Richtung der Länge (L) gesehen an einer jeweiligen Stirnseite (3, 4) des Fixkammhalters (1) angeordneten, Befestigungsabschnitt (5) zur Befestigung des Fixkammhalters (1) in der Kämmmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsabschnitte (5) jeweils eine Befestigungsfläche (6) aufweisen, welche begrenzt wird durch die jeweilige Stirnfläche (3, 4) des Fixkammhalters (1) und eine in der Befestigungsfläche (6) angeordnete Vertiefung (7), wobei die Vertiefung (7) einen Abstand (A) von 2.5 mm bis 20 mm von der jeweiligen Stirnseite (3, 4) des Fixkammhalters (1) und eine Tiefe (C) von 0.25 mm bis 2.0 mm aufweist.
2. Fixkammhalter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (7) gleichmässig über eine gesamte Länge (L) des Fixkammhalters (1) zwischen den jeweiligen Stirnseiten (3, 4) des Fixkammhalters (1) geführt ist.
3. Fixkammhalter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (7) als eine Nut mit einer Breite (B) von 0.5 mm bis 5.0 mm ausgebildet ist.
4. Fixkammhalter (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (8) Befestigungslöcher (22) und eine Auflagefläche (10) für den Fixkamm (2) aufweist, wobei die Auflagefläche (10) zwischen den Befestigungslöchern (22) Aussparungen (12) aufweist.
5. Fixkammhalter (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (12) eine Breite (F) von mindestens 40% eines Abstandes (E) zwischen den Befestigungslöchern (22) aufweisen.
6. Fixkammhalter (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (12) eine Höhe (D) von mindestens 5% eines Abstandes (E) zwischen den Befestigungslöchern (22) aufweisen.
7. Fixkammhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (12) als Durchgangsöffnungen zwischen den Befestigungslöchern (22) ausgebildet sind.
8. Fixkammhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixkammhalter (1) mit einer über die Länge (L) führenden Verstärkung (13) versehen ist, wobei der Befestigungsabschnitt (5) und der Halteabschnitt (8) und die Verstärkung (13) einstückig sind.
9. Fixkammhalter (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixkammhalter (1) einen Garniturabschnitt (21) aufweist, wobei die Fixkammgarnitur (19) im Garniturabschnitt (21) gehalten und der Garniturabschnitt (21) einstückig mit dem Halteabschnitt (8) verbunden ist.
10. Kämmmaschine mit einem Fixkamm, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fixkammhalter (1) nach einem der vorherigen Ansprüche vorgesehen ist, wobei der Fixkammhalter mit einer Halteklammer (14) in der Kämmmaschine gehalten ist und die Halteklammer (14) zur Anlage an der Befestigungsfläche (6) des Befestigungsabschnitts (5) des Fixkammhalters (1) vorgesehen ist.
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