CH717110B1 - Vorrichtung und Verfahren zum Garen von Lebensmitteln. - Google Patents

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CH717110B1 CH000128/2020A CH1282020A CH717110B1 CH 717110 B1 CH717110 B1 CH 717110B1 CH 000128/2020 A CH000128/2020 A CH 000128/2020A CH 1282020 A CH1282020 A CH 1282020A CH 717110 B1 CH717110 B1 CH 717110B1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Garen von Lebensmitteln, umfassend eine Feuerungswanne (20) zur Aufnahme eines Verbrennungsmaterials und zur Aufnahme einer über dem Verbrennungsmaterial anordenbaren Heizfläche (31), auf welcher Lebensmittel gegart werden können, sowie einen Deckel (10) zum Abdecken der Feuerungswanne und zum Abdecken der in der Feuerungswanne aufnehmbaren Heizfläche, und ein umlaufendes Abgrenzungselement (11) zum Abgrenzen des Innenbereichs (10a) der Deckeloberseite von ihrem peripheren Bereich (10b), so dass im Innenbereich (10a) weiteres Verbrennungsmaterial aufnehmbar ist. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Garen von Lebensmitteln.

Description

[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Garen von Lebensmitteln, wobei eine Feuerungswanne zum Verbrennen von Verbrennungsmaterial vorgesehen ist.
[0002] Es sind diverse Vorrichtungen und Verfahren bekannt, um durch Verbrennung von z.B. Holz Hitze zu erzeugen, die zum Garen von Lebensmitteln verwendet wird. Es ist erstrebenswert, diese bekannten Vorrichtungen und Verfahren, weiterzuentwickeln, so dass die gegarten Lebensmittel besonders schmackhaft sind.
[0003] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren anzugeben, die bzw. das eine besonders schmackhafte Zubereitung der Lebensmittel ermöglicht, vorzugsweise in grösseren Mengen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung gemäss dem unabhängigen Vorrichtungsanspruch und durch das Verfahren gemäss dem unabhängigen Verfahrensanspruch gelöst. Die weiteren Ansprüche geben bevorzugte Ausführungen der erfindungsgemässen Vorrichtung und des erfindungsgemässen Verfahrens an.
[0005] Durch das Vorsehen einen Deckels und eines umlaufendes Abgrenzungselement zum Abgrenzen des Innenbereichs der Deckeloberseite von ihrem peripheren Bereich kann die Feuerungswanne zusammen mit einer Heizfläche und der darauf gelegten Lebensmittel abgedeckt werden. Durch Verbrennen von Verbrennungsmaterial im Innenbereich der Deckeloberseite wird im von Feuerungswanne und Deckel gebildeten Innenraum Oberhitze erzeugt, die zum Garen der Lebensmittel einsetzbar ist. Diesen kann dabei ein zusätzliches Aroma verliehen werden, welches vom Verbrennungsmaterial in der Feuerungswanne herrührt. Insgesamt können die Lebensmittel in besonders schmackhafter Weise zubereitet werden.
[0006] In einer besonderen Ausgestaltung liegen die Feuerungswanne, der Deckel, das Abgrenzungselement und die Heizfläche als lose Einzelkomponenten vor. Dies erleichtert den Transport und Aufbau der Vorrichtung, um an einem variablen Ort kochen zu können, und ist besonders vorteilhaft, wenn für eine grosse Anzahl Leute, z.B. mehrere Dutzend gekocht werden soll, da dann die Dimensionen der Vorrichtung und somit ihr Gesamtgewicht entsprechend gross sind.
[0007] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf Figuren erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäss Fig. 1, wobei der Rand der Feuerungswanne und des Behältnisses mit der Heizfläche gestrichelt angedeutet sind, und Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäss Fig. 1 bei verschlossener Feuerungswanne, wobei das Behältnis mit der Heizfläche gestrichelt angedeutet ist und als Variante der Vorrichtung beispielhaft zusätzliche Durchgangsöffnungen zur Luftzufuhr eingezeichnet sind.
[0008] Fig. 1-3 zeigen eine Vorrichtung zum Garen von Lebensmitteln, welche einen Deckel 10 mit einem Abgrenzungselement in Form eines Ringes 11, eine Feuerungswanne 20 und ein Behältnis 30 mit einer Heizfläche 31 umfasst.
[0009] Das Behältnis 30 ist hier rechteckig dargestellt. Es kann auch eine andere, z.B. auch runde Form haben. Weiters kann das Behältnis 30 auch grösser als hier dargestellt sein und sich bis oder nahe bis zum Rand der Feuerungswanne 20 erstrecken.
[0010] Die Feuerungswanne 20 ist als mobile Einheit ausgebildet und liegt auf einem Auflager 21 auf, so dass sie beabstandet vom Boden angeordnet ist. Hier dienen Standfüsse 21 als Auflager, welche vorzugsweise fest an der Feuerungswanne 20 angebracht sind. In Fig. 3 sind drei Standfüsse 21 zu sehen. Bei genügend grosser Standfläche reicht auch nur ein Standfuss als Auflager, z.B. in der Mitte der Feuerungswanne 20, oder auch nur zwei Standfüsse. Allgemein kann die Anzahl der Standfüsse 21 eins, zwei, drei, vier oder mehr. betragen.
[0011] Es ist nicht unbedingt erforderlich, einen Standfuss 21 vorzusehen. Beispielsweise ist denkbar, die Feuerungswanne 20 auf ein bestehendes Auflager, z.B. einen Ring, Steine, einen Blumentopf, etc. oder auch direkt auf den Boden zu setzen. In einer Ausführungsform ist ein Auflager durch einen Ring mit Füssen gebildet, auf welchen die davon separat ausgebildete Feuerungswanne 20 gesetzt werden kann.
[0012] Um eine übermässige Hitzeübertragung von der Feuerungswanne 20 auf den Boden zu vermeiden, kann dazwischen ein thermisch isolierendes Material angeordnet werden, z.B. ein oder mehrere Schamottsteine.
[0013] Die Feuerungswanne 20 weist eine runde Form auf, die vorzugsweise rotationssymmetrisch ist. Die Form kann im Querschnitt gesehen im mittleren Bereich eher flach sein und dann am Rande mit grösserer Krümmung nach oben gebogen sein. Beispielsweise kann die Form im mittleren Bereich einen ersten Wölbungsradius aufweisen, der am Rand in einen zweiten Wölbungsradius übergeht, der kleiner als der erste Wölbungsradius ist.
[0014] Die Feuerungswanne 20 ist aus Metall, z.B. Stahl, gefertigt, beispielsweise durch Kaltumformen eines Bleches, z.B. durch Drücken.
[0015] Der jeweilige Standfuss 21 ist z.B. aus Metall und kann an der Feuerungswanne 20 z.B. angeschweisst sein. In einer anderen Ausführungsform ist ein separater Ring vorgesehen, an welchen der jeweilige Standfuss 21 angebracht ist und auf welchen die Feuerungswanne 20 gesetzt werden kann.
[0016] Die Feuerungswanne 20 ist im Randbereich mit Handgriffen 22 versehen, die z.B. durch angeschweisste Metallbügel gebildet sind.
[0017] Der Deckel 10 ist konvex gekrümmt und vorzugsweise rund ausgebildet und bildet eine Art Glocke oder Haube, mit welcher die Feuerungswanne 20 und die Heizfläche 31 mit dem daraufliegenden Gargut abgedeckt werden kann. Vorzugsweise ist die Form des Deckels 10 im Wesentlichen rotationssymmetrisch, z.B. kugel- oder ellipsoidförmig. In einer anderen Ausführungsform kann der Deckel 10 auch flach ausgebildet sein.
[0018] Zur Handhabung sind im peripheren Bereich 10b des Deckels 10, der ausserhalb des Abgrenzungselements 11 liegt, Handgriffe 12 angebracht, z.B. zwei, die vorzugsweise diametral voneinander angeordnet sind. Das Vorsehen der Handgriffe 12 ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, insbesondere dann nicht, wenn der Deckel 10 eine kleinere Abmessung aufweist, so dass er mit beiden Händen am Rand gehalten werden kann.
[0019] Der Deckel 10 ist aus einem wärmeleitenden Material, insbesondere Metall wie z.B. Stahl gefertigt, beispielsweise durch Kaltumformen eines Bleches, z.B. durch Drücken. Die Handgriffe 12 können z.B. durch angeschweisste Metallbügel gebildet sein.
[0020] Das Abgrenzungselement 11 ist hier als Ring ausgebildet, der aus Metall, z.B. Stahl, gefertigt ist, und liegt vorzugsweise lose auf dem Deckel 10 auf. Dadurch wird die Oberseite des Deckels 10 in einen Innenbereich 10a, in welchem ein Feuer entfacht werden kann, und in einen peripheren Bereich 10b unterteilt.
[0021] Um eine wirksame Wärmeleitung vom Innenbereich 10a zum Randbereich 10b des Deckels 10 zu gewährleisten, ist seine Dicke nicht zu gross und nicht zu klein gewählt. Ist der Deckel 10 zu dick, so kann die Wärmeleitung zum Randbereich 10b hin zeitlich zu gering sein; ist der Deckel 10 zu dünn, so kann die Hitzeentwicklung im Innenbereich 10a zu konzentriert und zu stark sein. Typischerweise weist der Deckel 10 im Mittel eine Dicke auf, die kleiner als 5 mm und/oder grösser als 1 mm ist. Vorzugsweise ist die Dicke im Mittel kleiner als 4 mm und/oder grösser als 2 mm, z.B. liegt sie bei 3 mm.
[0022] Die Heizfläche 31 ist geschlossen ausgebildet und durch eine umlaufende Wandung 32 begrenzt, die hier einen abgewinkelten Randbereich 33 aufweist. Die Wandung 32 bzw. der Randbereich 33 weist Ausnehmungen 34 auf zur Bildung von Hangriffen.
[0023] Die Heizfläche 31 ist aus einem wärmeleitenden Material gefertigt. Z.B. wird sie zur Bildung des Behältnisses 30 zusammen mit der Wandung 32 und dem Randbereich 33 aus einem Metallblech, beispielsweise Stahl gefertigt. Das Behältnis 30 kann zusätzlich beschichtet sein, insbesondere bei der Heizfläche 31, um eine robuste und/oder leicht zu reinigende Oberfläche zu erhalten.
[0024] Die Heizfläche 31 ist hier als rechteckige Form dargestellt, sie kann auch eine andere, z.B. auch runde Form haben.
[0025] Im Folgenden bezeichnet d1 den maximalen Durchmesser der Heizfläche 31, d2 den maximalen Durchmesser des Abgrenzungselements 11, d3 den maximalen Durchmesser der Feuerungswanne 20 und d4 den maximalen Durchmesser des Deckels 10. Die Dimensionen können z.B. wie folgt festgelegt sein: Der maximale Durchmesser d1 der Heizfläche 31 ist höchstens so gross wie der maximale Durchmesser d2 des Abgrenzungselements 11, oder d1 ist grösser als d2, jedoch kleiner als d3. Ist d1 nicht allzu gross gewählt, z.B. d1-d2 ≤ 0.2·d1 und/oder d1-d2 ≤ 0.1·d1, so liegt die Heizfläche 31 vollständig oder zumindest zu einem grossen unterhalb des auf dem Deckel 10 entfachten Feuers. Das Verhältnis d2/d4 ist kleiner als 0.9, bevorzugt kleiner als 0.8 und besonders bevorzugt kleiner als 0.7. Das Verhältnis d2/d4 ist grösser 0.3, bevorzugt grösser als 0.4 und besonders bevorzugt grösser als 0.5. Der maximale Durchmesser d3 der Feuerungswanne 20 ist gleich oder kleiner als d4. Dadurch ist gewährleistet das der Deckel 10 die Feuerungswanne 20 abschliesst und sich ähnlich wie in einem Backofen ein Innenraum ergibt, in welchem das auf der Heizfläche 31 liegende Gargut erhitzbar ist.
[0026] Um eine möglichst grosse Heizfläche 31 zur Verfügung zu haben, kann der maximale Durchmesser d4 des Deckels 10 z.B. mindestens 50 cm, bevorzugt mindestens 60 cm und besonders bevorzugt mindestens 70 cm betragen. In einer besonders grossen Ausführungsform ist d4 grösser als 100 cm und/oder grösser als 110 cm.
[0027] Deckel 10, Abgrenzungselement 11, Feuerungswanne 20 und Heizfläche 31 sind als voneinander getrennte Komponenten bereitstellbar, so dass die Vorrichtung auch bei grösseren Dimensionen transportiert und an einem gewünschten Ort aufgebaut werden kann. Aufgrund der Position der Handgriffe 12 und 22 im peripheren Bereich des Deckels 10 bzw. der Feuerungswanne 20 kann die jeweilige Komponente 10, 20 in einfacher Weise durch zwei Personen getragen werden.
[0028] Die hier beschriebene Vorrichtung eignet sich u.a. zum Durchführen folgenden Verfahrens zum Garen von Lebensmitteln: In der Feuerungswanne 20 wird ein Verbrennungsmaterial verbrannt, z.B. Holz in Form eines Feuers. Das Gargut wird auf die Heizfläche 31 des Behältnisses 30 gelegt und dieses auf das hitzeabgebende Verbrennungsmaterial angeordnet. Die Heizfläche 31 ist somit beabstandet vom Boden der Feuerungswanne 20 angeordnet, wie dies in Fig. 3 angedeutet ist. Das Abgrenzungselement 11 wird auf den Deckel 10 gelegt und im Innenbereich 10a Verbrennungsmaterial verbrannt, z.B. in Form eines Holzfeuers. Vorgängig oder danach wird die Feuerungswanne 20 mit dem Deckel 10 abgedeckt. Der Innenraum ist dann im Wesentlichen geschlossen, so dass die Sauerstoffzufuhr im Wesentlichen unterbrochen wird. Falls das sich darin befindende Verbrennungsmaterial noch brennt, wird die Verbrennung allmählich gestoppt und z.B. lediglich noch durch Glühen Hitze entwickelt, welche die Heizfläche 31 weiterhin erhitzt. Primär wird diese bzw. das daraufliegende Gargut von oben durch die Hitze erhitzt, welche der Deckel 10 hauptsächlich in der Mitte abgibt, da dort aussenseitig das Verbrennungsmaterial verbrannt wird. Jedoch wird sich der Deckel 10 aufgrund der Wärmeleitung auch in seinem peripheren Bereich 10b erwärmen. Wie Fig. 3 zeigt, ist zwischen der Heizfläche 31 und dem Deckel 10 ein wirksamer Abstand gegeben, so dass das Gargut nicht den Deckel 10 berührt und so ein unerwünschtes Verbrennen verhindert wird.
[0029] Weiters ist das Behältnis 30 auf der Oberseite offen ausgestaltet, so dass das Gargut offen aufliegt und diesem ein zusätzliches Aroma verliehen werden kann, welches vom Verbrennungsmaterial in der Feuerungswanne 20 herrührt, z.B. ein Raucharoma. Bei Bedarf können dem Verbrennungsmaterial ein oder mehrere Zusatzstoffe, z.B. ein Rosmarinzweig oder andere Gewürze, beigegeben werden, um das Gargut in einer besondere Weise zu aromatisieren.
[0030] Wie oben beschrieben, wird durch das Abdecken mittels des Deckels 10 die Sauerstoffzufuhr in den Innenraum aus Feuerungswanne 20 und Deckel 10 unterbrochen. Die Heizfläche 31 wird somit zuerst durch Unterhitze und dann hauptsächlich durch Oberhitze erwärmt. Als Variante ist es denkbar, in der Feuerungswanne 20 eine oder mehrere Durchgangsöffnungen 23 zur Zufuhr von Sauerstoff von aussen vorzusehen, wie dies in Fig. 3 angedeutet ist. Dadurch kann der Verbrennungsprozess in der Feuerungswanne 20 beibehalten werden, so dass die Heizfläche 31 Ober- und Unterhitze ausgesetzt ist. Eine Durchgangsöffnung 23 kann z.B. in Form eines Lochs oder Schlitzes und/oder öffen- und verschliessbar ausgebildet sein. Die Durchgangsöffnungen 23 können z.B. um das Zentrum des Bodens der Feuerungswanne 20 herum angeordnet sein.
[0031] Aus der vorangehenden Beschreibung sind dem Fachmann zahlreiche Abwandlungen zugänglich, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen, der durch die Ansprüche definiert ist.

Claims (12)

1. Vorrichtung zum Garen von Lebensmitteln, umfassend eine Feuerungswanne (20) zur Aufnahme eines Verbrennungsmaterials und zur Aufnahme einer über dem Verbrennungsmaterial anordenbaren Heizfläche (31), auf welcher Lebensmittel gegart werden können, einen Deckel (10) zum Abdecken der Feuerungswanne und zum Abdecken der in der Feuerungswanne aufnehmbaren Heizfläche, und ein umlaufendes Abgrenzungselement (11) zum Abgrenzen des Innenbereichs (10a) der Deckeloberseite von ihrem peripheren Bereich (10b), so dass im Innenbereich (10a) weiteres Verbrennungsmaterial aufnehmbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das umlaufende Abgrenzungselement durch einen Ring (11) gebildet ist, vorzugsweise ist der Ring lose vom Deckel (10) ausgebildet.
3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Deckel (10) eine mittlere Dicke aufweist, die kleiner als 5 mm und/oder grösser als 1 mm ist, vorzugsweise ist sie kleiner als 4 mm und/oder grösser als 2 mm.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das umlaufende Abgrenzungselement (11) einen zweiten maximalen Durchmesser d2 aufweist, die Feuerungswanne (20) einen dritten maximalen Durchmesser d3 und der Deckel (10) einen vierten maximalen Durchmesser d4, wobei mindestens eines der folgenden Merkmale A1-A4 erfüllt ist: A1) das Verhältnis d2/d4 ist kleiner als 0.9, bevorzugt kleiner als 0.8 und besonders bevorzugt kleiner als 0.7, A2) das Verhältnis d2/d4 ist grösser 0.3, bevorzugt grösser als 0.4 und besonders bevorzugt grösser als 0.5, A3) d3 ist höchstens so gross wie d4, vorzugsweise ist d3 kleiner als d4, A4) d3 beträgt mindestens 50 cm, bevorzugt mindestens 60 cm und besonders bevorzugt mindestens 70 cm.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Deckel (10) flach oder konvex gekrümmt ausgebildet ist, vorzugsweise ist er rotationssymmetrisch ausgebildet, besonders bevorzugt hat er die Krümmung einer Kugel- oder Ellipsoidform.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Deckel (10) im peripheren Bereich mit mindestens zwei Handgriffen (12) versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Feuerungswanne (20) auf einem oder mehreren Standfüssen (21) steht und/oder über einem auf dem Boden sich befindenden, thermisch isolierenden Material angeordnet ist und/oder mindestens eine Durchgangsöffnung (23) zur Zufuhr von Sauerstoff von aussen aufweist, vorzugsweise ist die mindestens eine Durchgangsöffnung als Loch oder Schlitz ausgebildet.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche die Heizfläche (31) umfasst, wobei die Heizfläche (31) geschlossen ausgebildet ist und/oder Teil eines Behältnisses (30) ist, welches mindestens eines der folgenden Merkmale B1-B3 aufweist: B1) eine umlaufende Wandung (32), welche die Heizfläche (31) begrenzt, B2) mindestens einen Handgriff (34), vorzugsweise zwei Handgriffe, B3) einen abgewinkelten Randbereich (33).
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Feuerungswanne (20) als mobile Einheit ausgebildet ist und/oder wobei die Heizfläche (31) als eine von der Feuerungswanne (20) lose Komponente ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Feuerungswanne (20), der Deckel (10), das Abgrenzungselement (11) und/oder die Heizfläche (31) aus Metall gefertigt ist/sind, vorzugsweise aus Stahl.
11. Verfahren zum Garen von Lebensmitteln mit folgenden Schritten: – in einer Feuerungswanne (20) wird Verbrennungsmaterial verbrannt, wobei sich auf dem hitzeabgebende Verbrennungsmaterial eine Heizfläche (31) mit den Lebensmitteln befindet, und – die Feuerungswanne (20) und die Heizfläche (31) werden mit einem Deckel (10) abgedeckt, auf welchem sich ein umlaufendes Abgrenzungselement (11) befindet, welches den Innenbereich (10a) der Deckeloberseite von ihrem peripheren Bereich (10b) abgrenzt, wobei innerhalb des Abgrenzungselements Verbrennungsmaterial verbrannt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, bei welchem eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2-10 zum Garen der Lebensmittel eingesetzt wird.
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