CH717385A1 - Heckrotorkopf eines ummantelten Heckrotors eines Drehflügelflugzeugs und Blatthalterung. - Google Patents

Heckrotorkopf eines ummantelten Heckrotors eines Drehflügelflugzeugs und Blatthalterung. Download PDF

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CH717385A1
CH717385A1 CH00537/20A CH5372020A CH717385A1 CH 717385 A1 CH717385 A1 CH 717385A1 CH 00537/20 A CH00537/20 A CH 00537/20A CH 5372020 A CH5372020 A CH 5372020A CH 717385 A1 CH717385 A1 CH 717385A1
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Abstract

Die offenbarte Erfindung beschreibt einen Heckrotorkopf eines Drehflügelflugzeugs, umfassend wenigstens eine Blattsteuereinheit und eine Heckrotornabe (8), worin eine Vielzahl von Heckrotor-Blatthalterungen (6) verbunden werden kann, die durch Öffnungen in der Heckrotornabe (8) und der Blattsteuereinheit an dem Heckrotorkopf reichen, so dass ein Heckrotorblatt (2) lösbar an einer ersten Seite der Heckrotor-Blatthalterung (6) verbunden ist und ein Zug- und Torsionsband lösbar an einer zweiten Seite der Heckrotor-Blatthalterung (6) befestigt ist, wobei das Zug- und Torsionsband von dem Heckrotorkopf aus wenigstens teilweise durch die Heckrotor-Blatthalterung (6) in Radialrichtung nach aussen in Richtung des Heckrotorblattes (2) verläuft, was einen leichten Austausch einzelner Rotorblätter und eine weiter vereinfachte Wartung des Heckrotorkopfes ermöglicht. Dies wird erreicht mit einer Blatthalterung (6), die einen Bandhalteteil (60) und einen geformten Blatthalteteil (61) umfasst, wobei das Zug- und Torsionsband in dem röhrenartigen Bandhalteteil (60) durch einen Bandhaltebolzen (601) mit einem Verbindungsauge in einer Verbindungsbohrung (600) befestigt ist, während ein Ende des Heckrotorblattes (2) unabhängig und beabstandet von dem Zug- und Torsionsband in einem Bügelinneren eines Anbringungsbügels (611) mit wenigstens einem Blattbolzen (7), der durch eine Bohrung (612) in dem Blatthalteteil (61) hindurchgeht, lösbar befestigt ist. Dabei ist der Blatthalteteil (61) ausserhalb der Heckrotorhabe (8) angeordnet.

Description

TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung beschreibt einen Heckrotorkopf eines ummantelten Heckrotors eines Drehflügelflugzeugs, umfassend wenigstens eine Blattsteuereinheit und eine Heckrotornabe, wobei eine Vielzahl von Heckrotor-Blatthalterungen verbunden werden kann, die durch Öffnungen in der Heckrotornabe und der Blattsteuereinheit an dem Heckrotorkopf reichen, so dass ein Heckrotorblatt lösbar an einer ersten Seite der Heckrotor-Blatthalterung verbunden ist und ein Zug- und Torsionsband an einer zweiten Seite der Heckrotor-Blatthalterung lösbar angebracht ist, wobei das Zug- und Torsionsband von dem Heckrotorkopf aus wenigstens teilweise durch die Heckrotor-Blatthalterung in Radialrichtung nach aussen in Richtung des Heckrotorblattes verläuft, sowie eine Blatthalterung zum lösbaren Befestigen eines Heckrotorblattes in einer Heckrotornabe auf einer ersten Seite und Halten eines Zug- und Torsionsbandes und verbunden mit einer Blattsteuereinheit auf einer zweiten Seite.
STAND DER TECHNIK
[0002] Von EP3315403 ist eine Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtung oder Blatthalterung bekannt, die eine Blatthalterung mit einer im Wesentlichen röhrenartigen Form umfasst. Ein Heckrotorblatt ist unmittelbar an einem Verbindungsauge eines Zug- und Torsionsbandes angebracht, wobei das Zug- und Torsionsband teilweise durch die Blatthalterung vorspringt. Das Heckrotorblatt und die Blatthalterung sind an einer Rotornabe, in die eine Blattsteuereinheit eingesetzt ist, mit dem zweiten Verbindungsauge des Zug- und Torsionsbandes verbunden, wobei die Teile durch eine Nabenkappe abgedeckt sind. Die röhrenartige Blatthalterung weist eine Blattsteuerungsnase oder einen Steuerungshebel auf, verbunden mit einem Teil der Blattsteuereinheit, und die Blatthalterung ist in der Innenseite der Nabe angeflanscht. Dementsprechend können die Blatthalterung, das Zug- und Torsionsband und das gesamte Heckrotorblatt abgelenkt werden, während das Drehflügelflugzeug in Betrieb ist. Die röhrenartige Blatthalterung und das Zug- und Torsionsband sind wenigstens teilweise in die Nabe eingesetzt und aus Stabilitätsgründen ausserdem innen angebracht. Eine Übersicht des Standes der Technik wird in Figur 6 gezeigt, die Figur 9 von EP3315403 zeigt. Es wird eine kompakte Struktur erreicht, die höchste Stabilität zeigte, aber die Wartung war kein Problem, während der Heckrotorkopf gestaltet wurde. Der Stand der Technik war nicht auf leichten Blattaustausch und die Flexibilität, das geeignetste Material für beide Teile frei auszuwählen, fokussiert.
[0003] Die röhrenartige Blatthalterung, das verbundene Zug- und Torsionsband und die Heckrotorblätter können erst nach dem Entfernen einer Abdeckung der Heckrotornabe und Demontieren nahezu aller erwähnten Bauteile von dem Heckrotorkopf entfernt werden.
[0004] Auf Grund der komplizierten Struktur und der verdeckten oder verborgenen Befestigung der Bauteile an dem Heckrotorkopf, der üblicherweise abgedeckt ist, ist die Wartungsarbeit in der Praxis schwierig. Die bekannte Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtung ist immer in einer Rotornabe unter eine Rotornabenkappe abgedeckt, wenn die Verbindung des Heckrotorblattes, der Blatthalterung und des Zug- und Torsionsbandes abgeschlossen ist. Die Wartung und insbesondere der Austausch eines einzelnen Heckrotorblattes sind erst möglich, nachdem viele Arbeitsschritte ausgeführt worden sind.
KURZ DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen ummantelten Heckrotorkopf eines Drehflügelflugzeugs mit einer Vielzahl von Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtungen und eine Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtung zu schaffen, die einen leichten Austausch einzelner Rotorblätter, eine weiter vereinfachte Wartung des Heckrotorkopfes und damit des Drehflügelflugzeugs ermöglichen.
[0006] Keine weiteren Bauteile, wie beispielsweise Rotorkappen, Rotornaben oder Steuerspinnen, müssen entfernt oder demontiert werden, um ein einziges Heckrotorblatt einzeln auszutauschen, durch Verwendung vereinfachter Befestigungsmittel. Dadurch wird der Wartungsaufwand bedeutend verringert werden.
[0007] Darüber hinaus ermöglicht die bereitgestellte Position der Blattbefestigung und die Verlängerung eines der Blattbolzen ein leichtes Auswuchten des Rotorkopfes beziehungsweise des Heckrotors.
[0008] Teile der Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtung sind zu jeder Zeit von der Aussenseite des Heckrotorkopfes beziehungsweise der Heckrotornabe aus zugänglich, wobei ebenfalls eine Möglichkeit gegeben ist, wenigstens ein Auswuchtgewicht mit der Blatthalterung zu verbinden, um den Heckrotor nach dem Einbau aller Heckrotorblätter an der Heckrotornabe auszuwuchten.
[0009] Unsere geteilte Gestaltung der Blatthalterung ist mehr auf leichten Blattaustausch und die Flexibilität, frei das geeignetste Material für beide Teile, z. B. verbundfaserverstärkten Kunststoff für die Blätter und Metalle, z. B. Aluminium, für die Blatthalterung, auszuwählen, konzentriert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0010] Ein weiteres Verständnis verschiedener Aspekte der Erfindung kann gewonnen werden durch Bezugnahme auf die folgende ausführliche Beschreibung in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen, die unten kurz beschrieben werden.
[0011] Es sollte bemerkt werden, dass in den Figuren, die nicht immer unterschiedliche Ausführungsformen darstellen, die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen oder den gleichen Bauteilnamen versehen sind. Die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen können analog auf die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen oder den gleichen Bauteilsymbolen angewendet werden.
[0012] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung mit einigen zusätzlichen wahlweisen Merkmalen wird unten in Verbindung mit den angefügten Zeichnungen beschrieben. Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Heckrotors eines Drehflügelflugzeugs, teilweise abgedeckt durch eine Ummantelung. Figur 2a ist eine auseinandergezogene Ansicht eines Heckrotors mit teilweise zerlegtem Heckrotorkopf, einem Heckrotorblatt und einer Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtung, während Figur 2b eine detaillierte Ansicht eines Teils eines Heckrotorblattes der Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtung nach Figur 2a zeigt. Figur 3a zeigt eine auseinandergezogene Ansicht eines Blattes vor der Verbindung mit der Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtung, während Figur 3b ein verbundenes Heckrotorblatt in einer Seitenansicht zeigt. Figur 4 zeigt eine Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtung in einer Seitenansicht, in der ein Auswuchten mit geeigneten Mitteln gezeigt wird. Figur 5 zeigt die Figur 9 des Standes der Technik aus EP3315403.
BESCHREIBUNG
[0013] Ein ummantelter Heckrotor 1 eines Drehflügelflugzeugs wird in Figur 1 gezeigt, die hier eine umlaufende Ummantelung 4 zeigt, die beabstandet von der Drehachse L umhüllt ist. In der Mitte des Heckrotors 1 wird ein Heckrotorkopf 3 gezeigt, der ein Vielzahl von Teilen umfasst, hier sind nur eine Nabe 8 und eine abdeckende Nabenkappe 9 sichtbar. Eine Vielzahl von Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtungen 6 oder Blatthalterungen 6 ist an dem Heckrotorkopf 3 befestigt. Heckrotorblätter 2 sind unmittelbar an den Blatthalterungen 6 und damit mittelbar an dem Heckrotorkopf 3 befestigt. Die Form der Blatthalterung 6 und die Position der Blatthalterung 6 gewährleisten die vorteilhaften Merkmale der hier beschriebenen Erfindung.
[0014] Die auseinandergezogene Ansicht Figur 2a zeigt die Bauteile ausführlicher, wobei nur die Befestigung eines Rotorblattes 2 mit Hilfe einer Blatthalterung 6 über ein Zug- und Torsionsband TT an der Heckrotornabe 8 und einer Blattsteuereinheit 5 des Heckrotorkopfes 3 hier als ein Beispiel gezeigt wird. Ein Signal von einer Steueranlage des Drehflügelflugzeugs wird über die Blattsteuereinheit 5 an die Heckrotorblätter 2 übermittelt.
[0015] Der Heckrotorkopf 3 wird wenigstens durch die Nabenkappe 9, die Blattsteuereinheit 5, die Heckrotornabe 8 und eine Anzahl von Zug- und Torsionsbändern TT, entsprechend den später befestigten Blatthalterungen/Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtungen 6 und Heckrotorblättern 2, gebildet. Es sind Ausführungsformen möglich und vom Stand der Technik bekannt, die allgemeiner ein Zug- und Torsionselement verwenden.
[0016] Die Zug- und Torsionsbänder TT sind mit einem Verbindungsauge an der Nabe 8 befestigt, wobei sie jeweils durch ein zugeordnetes Loch in der Nabe 8 vorspringen. Die Nabe 8 stellt eine Stütze für die Blatthalterung 6 bereit.
[0017] Die Blattsteuereinheit 5 ist innerhalb der Nabe 8 platziert, wobei sie Verbindungsglieder zum Verbinden eines Teils der Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtungen oder Blatthalterungen 6 aufweist. Die Blattsteuereinheit 5 weist ebenfalls Öffnungen oder Aussparungen auf, so dass die Blatthalterung 6 in Radialrichtung vorspringen kann.
[0018] Jede Blatthalterung 6 kann an einem zugeordneten Zug- und Torsionsband TT und einem zugeordneten Glied an der Blattsteuereinheit 5 verbunden werden. Nach der Befestigung der Blatthalterung 6 mittelbar an der Nabe 8 deckt die Nabenkappe 9 die Nabe 8 ab. Ein Teil der Blatthalterung 6 springt von der Nabe 8 aus vor. Mit zwei Bolzen 7 ist das Heckrotorblatt 2 an seiner zugeordneten Blatthalterung 6 befestigt. Es ist wenigstens ein Bolzen 7 notwendig.
[0019] Die Blatthalterung 6 umfasst einen Bandhalteteil 60 und einen Blatthalteteil 61, die zusammen in einem linearen Abstand voneinander geformt sind. Der Bandhalteteil 60 hat eine röhrenartige Form, und auf einer ersten Seite ist eine Verbindungsbohrung 600 ausgespart, die es ermöglicht, dass ein Bandhaltebolzen 601 hindurchgeführt wird. In der Praxis wird der Bandhalteteil 60 über das Zug- und Torsionsband TT, in Figur 2b nicht abgebildet, gelegt. Mit dem Bandhaltebolzen 601 ist das Zug- und Torsionsband TT lösbar mit der Blatthalterung 6 verbunden. Mit einer Blattsteuerungsnase 602 an dem Bandhalteteil 60 ist die Blatthalterung 6 lösbar mit der Blattsteuereinheit 5 verbunden, was eine Übertragung von Drehbewegungen von der Blattsteuereinheit 5 zu der Blatthalterung 6 ermöglicht. Auch diese Verbindung kann ebenfalls durch eine Schraubenverbindung erreicht werden.
[0020] Wie in Figur 2b abgebildet, weist die Wand der Nabe 8 eine Öffnung 80 auf, durch welche die Blatthalterung 6 zugeführt wird. Während der Bandhalteteil 60 vollständig innerhalb der Heckrotornabe 8 liegt, springt der Blatthalteteil 61 vollständig aus der Nabe 8 heraus vor. Der Blatthalteteil 61 umfasst einen Flansch 610 mit einer scheibenartigen Form und einen Anbringungsbügel 611 mit zwei parallelen Bügelarmen 6110. Der Flansch 610 ist an dem Bandhalteteil 60 geformt und bildet einen Teil des Blatthalteteils 61, wobei er in den Bandhalteteil 60 übergeht. Der Umfang des Flanschs 610 ist an die Öffnung 80 in der Heckrotornabe 8 angepasst.
[0021] In dem Anbringungsbügel 611 des Blatthalteteils 61 sind vollständig durchgehende Bohrungen 612 angeordnet, durch welche die Blattbolzen 7 reichen können. Selbstverständlich müssen entsprechende Durchgangslöcher 20 an jedem Heckrotorblatt 2 angeordnet sein. Durch Verwendung zweier Blattbolzen 7 ist eine verdrehungssichere Verbindung möglich, weil sich das Heckrotorblatt 2 nicht im Verhältnis zu der Blatthalterung 6 und damit im Verhältnis zu der Nabe 8 drehen kann, ist die Verbindung zwischen Blatt 2 Blatthalterung 6 fixiert. Die Blatthalterung 6 selbst kann sich um ihre Längsachse, ausgerichtet mit der Zentrifugalkraftrichtung, drehen. Im Verhältnis zu der Heckrotornabe 8 kann und muss sich das Heckrotorblatt 2 in der Blattanstellung zur Schubregelung des Drehflügelflugzeugs drehen.
[0022] In Figur 3a wird die Verbindung des Heckrotorblattes 2 mit der Blatthalterung 6 und damit, mittelbar, mit der Heckrotornabe 8 gezeigt. Selbst mit verbundener Nabenkappe 9 ist der Blatthalteteil 61 der Heckrotor-Blatthalterung 6 ausserhalb der Heckrotornabe 8 erreichbar, und ein Blatt 2 kann leicht durch einfaches Entfernen der zwei Blattbolzen 7 ausgetauscht werden. Neben der Bolzen-Mutter-Verbindung durch die zwei Blattbolzen 7 kann ausserdem eine Steckverbindung mit einem Splint 72 an jedem Blattbolzen 7 befestigt sein. Dementsprechend muss ein geeigneter Blattbolzen 7 mit einer Bohrung 70 und einer geeigneten Splintaufnahme 71 verwendet werden, falls die zusätzliche Sicherungssplintverbindung verwendet wird.
[0023] Jeder Blattbolzen 7 wird zwischen den Bügelarmen 6110 des Anbringungsbügels 611 eingesetzt, wobei er durch ein Bügelinneres 6111 reicht.
[0024] Das verbundene und sicher an einer Blatthalterung 6 und mittelbar an der Heckrotornabe 8 verbundene Heckrotorblatt 2 wird in Figur 3b ausführlicher gezeigt. Das Heckrotorblatt 2 ist auf eine solche Weise geformt, dass es vollständig in das Innere 6111 des Anbringungsbügels 611 des Blatthalteteils 61 eingesetzt und durch den wenigstens einen Blattbolzen 7 und/oder die zusätzliche lösbare Splintverbindung mit wenigstens einem Blattbolzen 7 gehalten wird. Am bevorzugtesten sollten zwei Blattbolzen 7 verwendet werden.
[0025] Wahlweise kann wenigstens ein Blattbolzen 7 mit Gewichtsbefestigungsmitteln 11 ausgestattet sein, um ein Auswuchtgewicht 12 zu verbinden. Solche Auswuchtgewichte 12 werden verwendet, um den Heckrotorkopf 3 beziehungsweise den Heckrotor 1 nach dem Einbau aller Heckrotorblätter 2 an der Heckrotornabe 8 auszuwuchten.
[0026] Das Gewichtsbefestigungsmittel 11 kann zum Beispiel eine Verlängerung an dem Blattbolzen 7 sein, die den Einbau wenigstens eines Auswuchtgewichts 12 ermöglicht. Üblicherweise werden ein oder mehrere symmetrische Körper mit konzentrischem Durchgangsloch als Gewichte 12 verwendet. Ein solches Auswuchtgewicht 12 könnte eine Scheibe sein. Hier hat der Blattbolzen 7 einen verlängerten zylindrischen Abschnitt, an dem wieder mit einer lösbaren Splintverbindung ein oder mehrere Auswuchtgewichte 12 befestigt werden können. Die Auswuchtgewichte 12 können ebenfalls mit einer Mutter befestigt werden.
[0027] Die Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtung 6 oder Blatthalterung 6 ist so zu formen, dass der Blatthalteteil 61 unabhängig von dem Bandhalteteil 60, der das Zug- und Torsionsband TT hält, das Heckrotorblatt 2 halten kann. Damit ist ein Entfernen des Heckrotorblattes 2 unabhängig vom Rest der Teile, ohne viele andere Teile zu entfernen, möglich. Das Herausragen des Blatthalteteils 61 aus der Heckrotornabe 8 führt zu einem sehr leichten Zugang. Eine optimierte Schnellkupplung des wenigstens einen Blattbolzens 7 mit der Blatthalterung 6 ist nützlich, ebenso wie die Schaffung eines einfachen Auswuchtverfahrens. Selbstverständlich müssen ausreichende Stabilität und Festigkeit von Verbindungen insbesondere im Hubschrauberbereich gewährleistet sein.
LISTE DER BEZUGSZAHLEN
[0028] 1 Heckrotor 2 Heckrotorblatt 20 Durchgangsloch 3 Heckrotorkopf 4 Ummantelung 5 Blattsteuereinheit 6 Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtung/Blatthalterung 60 Bandhalteteil/röhrenartiger Teil 600 Verbindungsbohrung 601 Bandhaltebolzen 602 Blattsteuerungsnase 61 Blatthalteteil 610 Flansch 611 Anbringungsbügel 6110 Bügelarme 6111 Bügelinneres 612 Bohrung 7 Blattbolzen 70 Bohrung (im Blattbolzen) 71 Splintaufnahme 72 Splint 8 Heckrotornabe 80 Öffnung 9 Rotornabenkappe 10 Montage-/Demontagerichtung 11 Gewichtsbefestigungsmittel 12 Auswuchtgewicht die lösbare Splintverbindung TT Zug- und Torsionsband

Claims (13)

1. Heckrotorkopf (3) eines ummantelten Heckrotors (1) eines Drehflügelflugzeugs, umfassend wenigstens eine Blattsteuereinheit (5) und eine Heckrotornabe (8), wobei eine Vielzahl von Heckrotor-Blatthalterungen (6) verbunden werden kann, die durch Öffnungen in der Heckrotornabe (8) und der Blattsteuereinheit (5) an dem Heckrotorkopf (3) reichen, so dass ein Heckrotorblatt (2) lösbar an einer ersten Seite der Heckrotor-Blatthalterung (6) verbunden ist und ein Zug- und Torsionsband (TT) an einer zweiten Seite der Heckrotor-Blatthalterung (6) lösbar angebracht ist, wobei das Zug- und Torsionsband (TT) von dem Heckrotorkopf (3) aus wenigstens teilweise durch die Heckrotor-Blatthalterung (6) in Radialrichtung nach aussen in Richtung des Heckrotorblattes (2) verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass die Blatthalterung (6) einen Bandhalteteil (60) und einen geformten Blatthalteteil (61) umfasst, wobei das Zug- und Torsionsband (TT) in dem röhrenartigen Bandhalteteil (60) durch einen Bandhaltebolzen (601) mit einem Verbindungsauge in einer Verbindungsbohrung (600) befestigt ist, während ein Ende des Heckrotorblattes (2) unabhängig und beabstandet von dem Zug- und Torsionsband (TT) in einem Bügelinneren (6111) eines Anbringungsbügels (611) mit wenigstens einem Blattbolzen (7), der durch eine Bohrung (612) in dem Blatthalteteil (61) hindurchgeht, lösbar befestigt ist, wobei der Blatthalteteil (61) ausserhalb der Heckrotornabe (8) angeordnet ist.
2. Heckrotorkopf (3) nach Anspruch 1, wobei das Blatt (2), unabhängig von der Befestigung des Zug- und Torsionsbandes (TT) an dem Bandhalteteil (60), von ausserhalb der Heckrotornabe (8) mit Hilfe wenigstens eines Blattbolzens (7) an dem Anbringungsbügel (611) befestigt werden kann, der eine Bohrung (70), eine Splintaufnahme (71) und einen Splint (72) umfasst, die eine lösbare Splintverbindung bilden.
3. Heckrotorkopf (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwei Blattbolzen (7) für eine Befestigung des Blattes (2) verwendet werden, das gegen ein Verdrehen im Verhältnis zu der Heckrotorblatt-Befestigungseinrichtung (6) gesichert wird.
4. Heckrotorkopf (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jeder Blattbolzen (7) Gewichtsbefestigungsmittel (11) und wenigstens ein Auswuchtgewicht (12) zum leichten Auswuchten der Heckrotornabe (8) nach einem Einbau der Heckrotorblätter (2) an der Heckrotornabe (8) umfasst.
5. Heckrotorkopf (3) nach Anspruch 4, wobei das Gewichtsbefestigungsmittel (11) ein verlängerter zylindrischer Abschnitt an dem Blattbolzen (7) ist.
6. Heckrotorkopf (3) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, wobei das wenigstens eine Auswuchtgewicht (12) durch eine lösbare Splintverbindung an dem Blattbolzen (7) befestigt ist.
7. Blatthalterung (6) in einem Heckrotorkopf (3) eines ummantelten Heckrotors (1) eines Drehflügelflugzeugs zum lösbaren Befestigen eines Heckrotorblattes (2) in einer Heckrotornabe (8) auf einer ersten Seite und Halten eines Zug- und Torsionsbandes (TT) und verbunden mit einer Blattsteuereinheit (5) auf einer zweiten Seite, dadurch gekennzeichnet, dass die Blatthalterung (6) einen Bandhalteteil (60) mit einer röhrenartig geformten Abdeckung für das Zug- und Torsionsband (TT), das einzusetzen ist, einer Verbindungsbohrung (600), in dem ein Verbindungsauge des Zug- und Torsionsbandes (TT) durch einen Bandhaltebolzen (601) lösbar befestigt werden kann, und eine Blattsteuerungsnase (602), die an der Blattsteuereinheit (5) zu befestigen ist, umfasst, während ein Blatthalteteil (61) an dem Bandhalteteil (60) geformt ist, wobei der Bandhalteteil (61) einen Anbringungsbügel (611) mit Bügelarmen (6110) umfasst, durch die wenigstens eine Bohrung (612) ausgeschnitten ist, die ein Bügelinneres (6111) bildet, in dem ein Ende des Heckrotorblattes (2) unabhängig und beabstandet von dem Zug- und Torsionsband (TT) mit wenigstens einem Blattbolzen (7), der durch die wenigstens eine Bohrung (612) hindurchgeht, lösbar befestigt ist.
8. Blatthalterung (6) nach Anspruch 7, wobei der Blattbolzen (7) eine Bohrung (70), eine Splintaufnahme (71) und einen Splint (72) umfasst, die eine lösbare Splintverbindung für eine leichte und sicher Verbindung bilden.
9. Blatthalterung (6) nach Anspruch 8, wobei der Blattbolzen (7) Gewichtsbefestigungsmittel (11) umfasst.
10. Blatthalterung (6) nach Anspruch 9, wobei zum leichten Auswuchten der Heckrotornabe (8) nach einem Einbau der Heckrotorblätter (2) an der Heckrotornabe (8) wenigstens ein Auswuchtgewicht (12) an dem Blattbolzen (7) befestigt werden kann.
11. Blatthalterung (6) nach Anspruch 9, wobei das Gewichtsbefestigungsmittel (11) ein verlängerter zylindrischer Abschnitt an dem Blattbolzen (7) ist.
12. Blatthalterung (6) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, wobei das wenigstens eine Auswuchtgewicht (12) durch eine lösbare Splintverbindung an dem Blattbolzen (7) befestigt ist.
13. Blatthalterung (6) nach einem der Ansprüche 7 bis 12, wobei der Blatthalteteil (61), bevor er in den Bandhalteteil (60) übergeht, einen geformten Flansch (610) aufweist, dessen Umfang an eine Öffnung in der Heckrotornabe (8) angepasst ist.
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