CH717920A2 - Antriebseinrichtung auf Basis von Permanentmagneten. - Google Patents

Antriebseinrichtung auf Basis von Permanentmagneten. Download PDF

Info

Publication number
CH717920A2
CH717920A2 CH01246/20A CH12462020A CH717920A2 CH 717920 A2 CH717920 A2 CH 717920A2 CH 01246/20 A CH01246/20 A CH 01246/20A CH 12462020 A CH12462020 A CH 12462020A CH 717920 A2 CH717920 A2 CH 717920A2
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
working
poles
drive device
magnet
permanent magnets
Prior art date
Application number
CH01246/20A
Other languages
English (en)
Inventor
Berger Johann
Original Assignee
Generation Concept Stiftung
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Generation Concept Stiftung filed Critical Generation Concept Stiftung
Priority to CH01246/20A priority Critical patent/CH717920A2/de
Priority to PCT/EP2021/077008 priority patent/WO2022069668A1/de
Priority to EP21794090.7A priority patent/EP4222848A1/de
Publication of CH717920A2 publication Critical patent/CH717920A2/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K53/00Alleged dynamo-electric perpetua mobilia
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02NELECTRIC MACHINES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H02N11/00Generators or motors not provided for elsewhere; Alleged perpetua mobilia obtained by electric or magnetic means
    • H02N11/006Motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung (100) auf Basis von Permanentmagneten, welche sich dadurch auszeichnet, dass sie zwei in Abstand voneinander angeordnete oder anordenbare gegensätzliche Polaritäten (pn, ps) ihrer einander gegenüberliegenden beiden Pole und jeweils hohe Koerzitivkraft aufweisende Basis-Permanentmagnete (BM1, BM2) und einen innerhalb eines Basis-Magnetfeldes (Bmf) zwischen deren beiden Polen zwischen zwei Endanschlägen (5, 5') im wesentlichen im Verlauf der Basis-Magnetfeldlinien oszillierend hin- und her bewegbaren Arbeits-Permanentmagneten (Am) mit konstantem Nord- und Südpol (N, S) umfasst, dass die beiden ebengenannten Pole des Arbeits-Permanentmagneten (Am) mit jedem der beiden Pole der Basis-Permanentmagneten (Bml, Bm2) in ihren jeweiligen Polaritäten (pn, ps) übereinstimmen oder zueinander gegensätzlich sind und zwei durch den Arbeits-Permanentmagneten (Am) voneinander getrennte Arbeits-Magnetfelder (Mfl, Mf2) bilden, dass jeweils abwechselnd in eines (Mf1) der beiden Arbeits-Magnetfelder (Mfl, Mf2) eine quer, insbesondere senkrecht zum Verlauf von deren Feldlinien orientierte Platte (Pl1) aus einem Ferromagnetmaterial einbringbar ist, währenddessen das jeweils andere Arbeitsmagnetfeld (Mf2) im Wesentlichen unbeeinflusst gelassen ist.

Description

[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Antriebseinrichtung 100 auf Basis von Permanentmagneten.
[0002] Es sind schon zahlreiche Versuche unternommen worden, Antriebseinrichtungen auf Basis von Magneten zu entwickeln, wobei hierzu an erster Stelle alle auf Elektrizität basierende mit Elektro-Magnetismus arbeitende Maschinen, Geräte, Vorrichtungen, Generatoren, usw. zu nennen sind.
[0003] Permanentmagneten ohne Initiation oder Dauerleistungszufuhr mittels elektrischen Strom sind lange Zeit völlig in den Hintergrund getreten, interessant geworden ist der Permanentmagnetismus erst wieder etwa 1960, wo die ersten Magneten auf Basis von Keramik, wie z.B. Erdalkaliferriten oder dergleichen, bekannt geworden und im Zuge von gezielten Entwicklungsarbeiten ganz wesentlich verbessert worden sind, insbesondere auch welche auf Basis von seltenen Erden, wie z.B. Neodym, wobei Gießen, Warmverformen, wie bei Magnetwerkstoffen auf Basis Eisen, Nickel, Cobalt, Chrom und Aluminium großteils durch Sintertechnik als Herstellungsmethode ersetzt worden ist.
[0004] Heutige Permanentmagnete können Koerzitivkräfte von weit über 300.000 A/m<4>aufweisen und als Anisotropmagneten Magnetfelder mit streng parallelen Magnetlinien höchste Dichte generieren. Die Erfindung beruht auf der Beobachtung, dass Magnetfelder durch Einbringen von Platten aus einem ferromagnetischen Werkstoff jedenfalls zumindest außer Kraft setzbar sind.
[0005] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit eine neue Antriebseinrichtung der eingangs genannten Art, welche insgesamt zumindest drei Permanentmagneten aufweist und dadurch gekennzeichnet ist, dass sie zwei in Abstand voneinander angeordnete oder anordenbare, gegensätzliche Polaritäten (pn, ps) ihrer einander gegenüberliegenden beiden Pole und jeweils hohe Koerzitivkraft aufweisende Basis-Permanentmagnete (BM1, BM2) und einen innerhalb eines Basis-Magnetfeldes (Bmf) zwischen deren beiden Polen zwischen zwei Endanschlägen (5, 5') im wesentlichen im Verlauf der Basis-Magnetfeldlinien oszillierend hin- und her bewegbaren Arbeits-Permanentmagneten (Am) mit konstanten Nord- und Südpol (N, S) umfasst, dass die beiden ebengenannten Pole des Arbeits-Permanentmagneten (Am) mit jedem der beiden Pole der Basis-Permanentmagneten (Bml, Bm2) in ihren jeweiligen Polaritäten (pn, ps) übereinstimmen oder zueinander gegensätzlich sind und zwei durch den Arbeits-Permanentmagneten (Am) voneinander getrennte Arbeits-Magnetfelder (Mfl, Mf2) bilden, dass jeweils abwechselnd in eines (Mf1) der beiden Arbeits-Magnetfelder (Mfl, Mf2) eine quer, insbesondere senkrecht zum Verlauf von deren Feldlinien orientierte Platte (Pl1) aus einem Ferromagnetmaterial einbringbar ist, währenddessen das jeweils andere Arbeitsmagnetfeld (Mf2) im Wesentlichen unbeeinflusst gelassen ist - und vice versa, wobei in Folge der abwechselnden Einbringung der Platte (Pl1, Pl2) in jeweils eines (Mf1) der beiden Arbeits-Magnetfelder (Mfl, Mf2) die Anziehungs- oder Abstoßungskraft auf den Arbeits-Permanentmagneten (Am) abwechselnd ausschaltbar ist, währenddessen das jeweils andere Arbeits-Magnetfeld (Mf2) seine volle Abstoßungs- oder Anziehungskraft auf den Arbeits-Permanentmagneten (Am) ausübt, und somit derselbe mit seinem Träger (T) jeweils in die eine (R1) oder andere Richtung (R2) in Bewegung versetzbar ist, und dass die vom sich hin- und her bewegenden bzw. bewegbaren Arbeits-Magneten (Am) zusammen mit seinem Träger (T) geleistete Bewegungsenergie mittels üblicher Energie-Übertragungsvorrichtung an eine energienutzende Antriebsmaschine abgebbar ist.
[0006] Es wurde gefunden, dass relativ geringe Energie aufzuwenden ist, die Ferromagnet-Plättchen senkrecht durch die Magnetfelder zu „ziehen“, da das Plättchen zuerst in das Magnetfeld hineingezogen wird, dann aber im wesentlichen mit der gleichen Kraft aus demselben herausgezogen werden muss, während die hochkoerzitiven Permanentmagneten, also der Basismagnet und der ihm jeweils gegenüber angeordnete Arbeitsmagnet höchste Anziehungs- oder Abstoßungskräfte aufeinander ausüben, so dass der Arbeitsmagnet zwischen zwei Anschlägen mit hoher Kraft und Geschwindigkeit in die eine oder andere Richtung bewegt wird, und diese Bewegungsenergie in Antriebsleistung umwandelbar ist und genutzt werden kann.
[0007] Vorteilhaft ist eine derartige Einrichtung dann, wenn sie so gebaut ist, wie sie der kennzeichnende Teil der Anspruch 2 beschreibt.
[0008] Der Vorteil dieser Einrichtungsanordnung besteht darin, dass die Steuerscheibe mittels eines gewöhnlichen kleinen Elektromotors oder dgl., mit relativ geringem Energieaufwand betrieben werden kann, um die hohe Bewegungsenergie des Arbeitsmagneten auszulösen.
[0009] Als besonders vorteilhaft haben sich Doppel-Ferromagnetplättchen erwiesen, welche als zueinander kongruente Doppelplättchen mit Abständen von 0,2 bis 1mm voneinander aufweisen und sonst, wie aus dem Anspruch 3 hervorgeht ausgebildet sind.
[0010] Besonders wirkungsvoll sind, wie sich weiters heraus gestellt hat, Ferromagnetplättchen, welche zumindest auf einer Seite, mit zueinander gleich breiten dünnen, zueinander parallelen Bandeisenstreifchen, insbesondere mit einer Breite von 3 bis 15mm, mit seitlichem Abständen zueinander, insbesondere von 0,2 bis 0,5mm, angeordnet sind, wie dem Anspruch 4 zu entnehmen.
[0011] Besonders vorteilhaft ist eine beidseitige Belegung der Plättchen mit den Bandeisenstreifchen in der genannten Konstellation.
[0012] Weiters kann es vorteilhaft sein, wenn auf den Ferromagnetplättchen, insbesondere beidseitig jeweils zwei, einander kreuzende Lagen von zueinander parallelen Bandeisenstückchen angeordnet sind, siehe Anspruch 5.
[0013] Was die Form der Polflächen der beiden Basismagnete und des Arbeitsmagneten betrifft, so können dieselben in einfacher Variante aufeinander abgestimmte, insbesondere kongruente Kreisform aufweisen.
[0014] Als wesentlich wirkungsvoller hat sich eine, gegebenenfalls kongruente, Kreisringsektorform erwiesen, sowohl der Plättchen als auch der Pole der Basismagneten und des Arbeitsmagneten, wie sie aus dem Anspruch 6 hervorgeht.
[0015] Als günstig hat sich jedenfalls erwiesen, wenn die Ferromagnetplättchen (Pl1, Pl2) gleiche Form und Flächengröße, wie die Pole der Permanentmagnete (Bml, Bm2, Am) aufweisen, siehe Anspruch 7.
[0016] Es hat sich weiters als vorteilhaft erwiesen, die aus dem Anspruch 8 hervorgehenden Werkstoffe für die Ferromagnetplättchen (Pl1. Pl2) einzusetzen.
[0017] Besonders effektiv, insbesonders hinsichtlich Energienutzung, ist es, so vorzugehen, wie aus dem Anspruch 9 hervorgeht.
[0018] Im Zuge der Entwicklung der Erfindung wurde letztlich gefunden, dass eine Energie-Übertragungsvorrichtung gemäß Anspruch 10 hoch energiewirksam ist.
[0019] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert: Es zeigen die Fig.1 und Fig.2 prinzipiell die erfindungsgemäße Einrichtung, wobei dort die Plättchen auf der Steuerscheibe eine besonders günstige Formgebung aufweisen, die auch für die Pole der Basismagneten und des Arbeitsmagneten in Frage kommt.
[0020] Die Fig.1 zeigt die beiden Basismagneten (Bm1) jeweils mit Nordpolarität (pn) und Bm2 mit Südpolarität (ps), zwischen welchen das Basismagnetfeld (Bmf), also ein Anziehungsmagnetfeld ausgebildet ist.
[0021] Zwischen den beiden im Abstand zueinander an sich verstellbaren, jedoch festlegbaren Basismagneten (Bm1) und Bm2 ist der in beide Richtungen R1, R2 hin und her bewegbare, also mobile Arbeitsmagnet (Am) so angeordnet, dass er sich zwischen zwei ebenfalls abstandsveränderlichen, jedoch festlegbaren Anschlägen (5, 5') oszillierend, linear hin und her bewegen kann.
[0022] Dieser Arbeitsmagnet (Am) weist gegen den Basismagneten (Bm1) hin ebenfalls Nordpolarität (pn) auf und das Magnetfeld (Mf1) zwischen den beiden gleichnamigen Nordpolen des Basismagneten (Bm1) und des Arbeitsmagneten (Am) weist an sich hohe Abstoßungskraft zwischen den beiden Magneten (Am, Bm1) auf.
[0023] Wird nun die Steuerscheibe (S1) gedreht, so dass ihr Ferromagnetplättchen (Pl1) in das Magnetfeld (Mf1) eintritt und im Zuge der Drehung der Steuerscheibe (S1) das Magnetfeld (Mf1) vollflächig schneidet, so wird die gegenseitige Abstoßungskraft im Magnetfeld (Mf1) praktisch gegen Null (0) reduziert, auf den Arbeitsmagneten (Am) wirkt keine Abstoßungskraft mehr, wobei allerdings unerwarteter Weise sogar eine Anziehungskraft zwischen dem Nordpol des Arbeitsmagneten und dem Nordpol des Basismagneten (Bm1) durch das Ferromagnetplättchen (Pl1) hindurch zu beobachten ist.
[0024] Gleichzeitig weisen der Arbeitsmagnet (Am) und der Basismagnet (Bm2) gleiche Südpolaritäten (ps) auf, womit ein Magnetfeld (Mf2) mit hoher Abstoßungskraft gegeben ist.
[0025] Dieses Magnetfeld (Mf2) wird während der synchronen Drehung mit der Steuerscheibe (S1) von einem magnetwirksamen Abschnitt der Steuerscheibe (S2) geschnitten und bleibt infolge der gleichnamigen Südpolaritäten (ps) von Arbeitsmagnet (Am) und Basismagnet (Bm2) voll aufrecht.
[0026] Das Magnetfeld (Mf1) weißt jetzt zusätzlich Anziehung auf und die Abstoßungskraft des Magnetfeldes (Mf2) wirkt voll auf den Arbeitsmagneten und er wird mit hoher Geschwindigkeit in Richtung R2 bis zum Anschlag 5 bewegt, und die hierbei erzeugte Energie kann mittels Energieübertragungsvorrichtung an eine Arbeitsmaschine abgegeben werden.
[0027] Die Fig.2 zeigt den inversen Vorgang zu Fig.1.
[0028] Beim Weiterdrehen der Steuerscheibe (S1) gelangt deren magnetneutraler Abschnitt in das Magnetfeld (Mf1) und der Basismagnet (Bm1) und der Arbeitsmagnet (Am), beide mit gleichpoligen Nordpolaritäten (Pn), bilden voll ein Abstoßungs-Magnetfeld (Mf1).
[0029] Die synchron mit der Steuerscheibe (S1) rotierende Steuerscheibe (S2) bringt nun das Ferromagnetplättchen (Pl2) in das Magnetfeld (Mf2) und macht dasselbe „anziehend“.
[0030] Das Abstoßungs-Magnetfeld (Mf1) wirkt nun mit hoher Intensität abstoßend auf den Arbeitsmagneten (Am), und derselbe bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit in das „anziehend“ gewordenen Gebiet zwischen ihm und dem Basismagneten (Bm2) gegen den Anschlag 5' in Richtung R1.
[0031] Die Fig.2 zeigt in Draufsicht die Kreisringsektorform eines besonders energiewirksamen Ferromagnetplättchen (Pl1, Pl2), wobei höchste Wirksamkeit erzielt wird, wenn auch die Pole des Arbeits- und des Basismagneten (Am, Bm1, Bm2), die gleiche Form ihrer Pole aufweisen und wenn die Plättchen (Pl1, Pl2) mit den Polen der Magneten (Bm1, Bm2, Am) kongruent sind und die Plättchen (Pl1, Pl2) mittels der rotierenden Steuerscheibe auch kongruent zu den Polen der Magnete (Bm1, Bm2, Am) geführt werden.
[0032] Es sei darauf hingewiesen, dass in gleicher Weise auch die Anziehungskräfte zwischen Basismagneten (Bm1, Bm2) und Arbeitsmagneten (Am) eingesetzt werden können, da sie letztlich gleichartige Wirkung zeigen.

Claims (10)

1. Antriebseinrichtung 100 auf Basis von Permanentmagneten dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei in Abstand voneinander angeordnete oder anordenbare, gegensätzliche Polaritäten (pn, ps) ihrer einander gegenüberliegenden beiden Pole und jeweils hohe Koerzitivkraft aufweisende Basis-Permanentmagnete (BM1, BM2) und einen innerhalb eines Basis-Magnetfeldes (Bmf) zwischen deren beiden Polen zwischen zwei Endanschlägen (5, 5') im wesentlichen im Verlauf der Basis-Magnetfeldlinien oszillierend hin- und her bewegbaren Arbeits-Permanentmagneten (Am) mit konstanten Nord- und Südpol (N, S) umfasst, - dass die beiden ebengenannten Pole des Arbeits-Permanentmagneten (Am) mit jedem der beiden Pole der Basis-Permanentmagneten (Bm1, Bm2) in ihren jeweiligen Polaritäten (pn, ps) übereinstimmen oder zueinander gegensätzlich sind und zwei durch den Arbeits-Permanentmagneten (Am) voneinander getrennte Arbeits-Magnetfelder (Mf1, Mf2) bilden - dass jeweils abwechselnd in eines (Mf1) der beiden Arbeits-Magnetfelder (Mf1, Mf2) eine quer, insbesondere senkrecht zum Verlauf von deren Feldlinien orientierte Platte (Pl1) aus einem Ferromagnetmaterial einbringbar ist, währenddessen das jeweils andere Arbeitsmagnetfeld (Mf2) im Wesentlichen unbeeinflusst gelassen ist - und vice versa, - wobei in Folge der abwechselnden Einbringung der Platte (Pl1, Pl2) in jeweils eines (Mf1) der beiden Arbeits-Magnetfelder (Mf1, Mf2) die Anziehungs- oder Abstoßungskraft auf den Arbeits-Permanentmagneten (Am) abwechselnd ausschaltbar ist, währenddessen das jeweils andere Arbeits-Magnetfeld (Mf2) seine volle Abstoßungs- oder Anziehungskraft auf den Arbeits-Permanentmagneten (Am) ausübt, und somit derselbe mit seinem Träger (T) jeweils in die eine (R1) oder andere Richtung (R2) in Bewegung versetzbar ist, und - dass die vom sich hin- und her bewegenden bzw. bewegbaren Arbeits-Magneten (Am) zusammen mit seinem Träger (T) geleistete Bewegungsenergie mittels üblicher Energie-Übertragungsvorrichtung an eine energienutzende Antriebsmaschine abgebbar ist.
2. Antriebseinrichtung (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ferromagnetplättchen (Pl1, Pl2) im Abstand voneinander jeweils auf einer Kreisringfläche einer von zwei gemeinsam und synchron in Rotation versetzbaren Steuerscheiben aus einem magnetneutralen Material angeordnet sind, welche Kreisringflächen die beiden Arbeits-Magnetfelder jeweils senkrecht zum Verlauf von deren Feldlinien schneiden - und auf den Steuerscheiben jeweils gegeneinander versetzt - angeordnet sind, wobei immer dort, wo eine der Steuerscheiben (S1, S2) ein Ferromagnet-Plättchen (P1, P2) trägt, die jeweils andere Steuerscheibe magnetneutral ist - und vice versa.
3. Antriebseinrichtung (100) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Plättchen (Pl1, Pl2) auf jeder der Steuerscheiben (S1, S2) als Doppelplättchen mit zueinander kongruenter Form und einem jeweiligen Abstand im Bereich von 0,2 bis 1mm, insbesondere durch Kupfer- oder Edelmetallscheiben getrennt voneinander ausgebildet sind.
4. Antriebseinrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Ferromagnetplättchen (Pl1, Pl2) einsetzbar sind, welche selbst in zueinander gleich breite, parallele Streifen mit seitlichen Abständen zueinander, insbesondere von 0,2-0,5mm angeordnet sind.
5. Antriebseinrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Ferromagnetplättchen (Pl1, Pl2), insbesondere beidseitig jeweils zwei, einander kreuzende Lagen von zueinander parallelen Bandeisenstreifchen angeordnet sind.
6. Antriebseinrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Pole der Basismagneten (Bm1, Bm2) als auch die beiden Pole des Arbeitsmagneten (Am) im Wesentlichen eine untereinander, vorzugsweise gleiche Form und Fläche, vorzugsweise Kreisform oder Kreisringsektorform aufweisen.
7. Antriebseinrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ferromagnetplättchen (Pl1, Pl2) gleiche Form und Flächengröße, wie die Pole der Permanentmagnete (Bm1, Bm2, Am) aufweisen.
8. Antriebseinrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ferromagnetplättchen (Pl1, Pl2) auf den beiden miteinander in Drehung versetzbaren Steuerscheiben (S1, S2) aus einem eine schmale Hysteresisfläche aufweisenden Werkstoff, vorzugsweise aus einem solchen auf Basis einer Legierung von Eisen, Cobalt und Nickel oder Aluminium gefertigt ist.
9. Antriebseinrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbringungsfrequenz der in das eine oder andere Arbeits-Magnetfeld (Mf1, Mf2) einzubringenden Ferromagnet-Werkstoffplättchen (Pl1, Pl2) auf den in Drehung versetzten bzw. versetzbaren Steuerscheiben (S1, S2) der Frequenz der linearen Hin- und Herbewegung der Arbeits-Permanentmagneten (Am) zwischen den beiden Anschlägen (5, 5') angepasst ist.
10. Antriebseinrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Energie-Übertragungsvorrichtung eine mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Vorrichtung ist, wobei die hydraulisch arbeitende Energie-Übertragungsvorrichtung durch eine direkt an den Träger (T) des hin und her bewegbaren Arbeitsmagneten (Am) angeschlossenen Hydraulikzylinder und mit demselben hydraulisch verbundenen Hyraulik-Turbinenmotor als energienutzende Arbeitsmaschine ausgebildet ist.
CH01246/20A 2020-10-01 2020-10-01 Antriebseinrichtung auf Basis von Permanentmagneten. CH717920A2 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH01246/20A CH717920A2 (de) 2020-10-01 2020-10-01 Antriebseinrichtung auf Basis von Permanentmagneten.
PCT/EP2021/077008 WO2022069668A1 (de) 2020-10-01 2021-09-30 Antriebseinrichtung
EP21794090.7A EP4222848A1 (de) 2020-10-01 2021-09-30 Antriebseinrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH01246/20A CH717920A2 (de) 2020-10-01 2020-10-01 Antriebseinrichtung auf Basis von Permanentmagneten.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH717920A2 true CH717920A2 (de) 2022-04-14

Family

ID=78232314

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH01246/20A CH717920A2 (de) 2020-10-01 2020-10-01 Antriebseinrichtung auf Basis von Permanentmagneten.

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP4222848A1 (de)
CH (1) CH717920A2 (de)
WO (1) WO2022069668A1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12149148B2 (en) * 2022-06-07 2024-11-19 Slavomir Stasko Energy transformer
WO2024132231A1 (de) * 2022-12-21 2024-06-27 Rona, Murat Antriebsvorrichtung
US12196187B1 (en) 2024-07-08 2025-01-14 Slavomir Stasko Drive system with pendulum mechanism

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
KR20100106699A (ko) * 2009-03-24 2010-10-04 박정일 자력차단 회전원판과 영구자석을 이용하여 동력에너지를 얻는 방법
KR101038981B1 (ko) * 2009-08-19 2011-06-03 박정일 자계차폐판과 영구자석을 이용한 동력전환장치
WO2016085437A1 (ru) * 2014-11-25 2016-06-02 Валэрий Васыльовыч ПЭТРУСЬ Способ преобразования энергии магнитного поля
CN105048876A (zh) * 2015-08-06 2015-11-11 霍科阳 永磁动力系统

Also Published As

Publication number Publication date
WO2022069668A1 (de) 2022-04-07
EP4222848A1 (de) 2023-08-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112011102531B4 (de) Magnetische Getriebevorrichtung und Halteteil
DE2940212C2 (de) Magnetische Aufspannvorrichtung
DE60029873T2 (de) Motor
DE1021461B (de) Einrichtung aus mindestens einem Magnetkreis mit einem Dauermagnetmaterial
CH717920A2 (de) Antriebseinrichtung auf Basis von Permanentmagneten.
CH656973A5 (de) Anisotrope dauermagneten und verfahren zu deren herstellung.
DE2335620A1 (de) Drehmagnetmotor
DE2559649A1 (de) Magnetische haltevorrichtung
DE102014225900A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Magnetisieren von Permanentmagneten
DE1488074B2 (de) Elektrischer motor
DE1285422B (de) Magnetscheider
DE102014105171A1 (de) Permanentmagnet, verfahren zur herstellung eines permanentmagneten, rotor mit einem permanentmagneten und verfahren zur herstellung eines rotors mit einem permanentmagneten
CH711335A2 (de) Magnetmotor.
DE19712064A1 (de) Elektromagnetischer Antrieb
DE1763858C2 (de) Elektrische Maschine
DE971680C (de) Wechselstrommaschine kleiner Leistung mit einem Dauermagneten
DE102009043614A1 (de) Elektromagneteinheit und Ringspulenmotor
DE3401244A1 (de) Magnetmotor
DE28301C (de) Wickelung und Kommutatorkonstruktion bei elektrodynamischen Maschinen
DE102024001141A1 (de) El. Gerät mit einer konvexen Spuleneinrichtung sowie Arbeitsgerät und Fahrzeug
AT219701B (de) Induktor für rotierende elektrische Maschinen
DE23998C (de) System elektrischer Maschinen ohne Saugbürsten
EP3484030B1 (de) Hub- und dreheinheit
EP4393053A1 (de) Elektrischer antrieb
DE23907C (de) Dynamo - elektrische Maschine

Legal Events

Date Code Title Description
AZW Rejection (application)