CH719284A2 - Mitteilungs-Erfassung in einer Mehrkanal-Kommunikationsumgebung. - Google Patents
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Abstract
Es werden ein Verfahren, ein System und ein computerlesbares Medium zur Erfassung elektronischer Mitteilungen an spezifizierte Adressen innerhalb einer Entität mit Ursprung von außerhalb der Entität bereitgestellt. Ein Integrationsmodul (60, 70, 80) wird einem entsprechenden elektronischen Mitteilungskanal (20, 30, 40) zum Empfangen von Mitteilungen zugeordnet, einschließlich einer ersten Menge von Attributen, die einem oder mehreren vorbestimmten Protokollen eines elektronischen Mitteilungskanals genügen. Bei Empfang einer oder Mitteilungen an spezifizierte Adressen innerhalb der Entität erzeugt das Integrationsmodul eine oder mehrere entsprechende Mitteilungen gemäß einem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll für Mitteilungen innerhalb der Entität, das von dem einen oder den mehreren vorbestimmten Protokollen verschieden ist. Die eine oder mehreren entsprechenden Mitteilungen umfassen mindestens einige Attribute der ersten Menge von Attributen, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, in einer zugeordneten Datenstruktur. Die gemäss dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugten Mitteilungen werden in einem Datenspeicher gespeichert.
Description
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Offenbarung betrifft ein System und ein Verfahren zur Erfassung von Übermittlungen zwischen Adressen innerhalb einer Entität und Dritten außerhalb der Entität über mehrere verschiedene elektronische Mitteilungsanwendungen.
STAND DER TECHNIK
[0002] Die Übermittlung von Informationen hat sich schnell entwickelt, von Sprachanrufen zwischen zwei Individuen, die über einen menschlichen Vermittler, der eine eigene Telefonleitung herstellt, verbunden wurden; bis zu einer immer weiter zunehmenden Anzahl von Mitteilungsanwendungen, die Text, Emoticons, Bilder und andere Informationen zwischen Individuen potentiell drahtlos, augenblicklich und über Länder und in der Welt übermitteln können.
[0003] Es ist erkennbar, dass der immer weiter zunehmende Umfang von Mitteilungsdiensten auf verschiedenen Plattformen, die verfügbar sind, bedeutet, dass ein Unternehmen über mehrere Kanäle verfügt, durch die von Angestellten betriebene Konten mit Kunden des Unternehmens entweder über dedizierte Gespräche (Einer zu Einem) oder in bestimmten Gruppeninteraktionen (Einer zu Vielen) unter Verwendung dieser Mitteilungsdienste kommunizieren. Besonders in sensiblen regulatorischen Umgebungen, wie etwa in juristischen, Finanz- oder Regierungsunternehmen/-organisationen, ist es für eine Firma zunehmend wichtig, in der Lage zu sein, Kommunikation durch Angestellte über alle Kanäle zu erfassen und zu überwachen, um Einhaltung der Vorschriften, Aufbewahrung von Unterlagen und Informationssicherheit zu gewährleisten.
[0004] Mit sich weiter unabhängig voneinander entwickelnden Kapazitäten und Merkmalen der Mitteilungskanäle sind zusätzlich unweigerlich einige Kapazitäten und Merkmale eines Mitteilungskanals von anderen Mitteilungskanälen verschieden. Mit der Zeit, während ein bestimmtes Merkmal bei Nutzern ankommt, kann dieses Merkmal oder diese Kapazität jedoch auf breiterer Basis in Mitteilungskanälen übernommen werden.
[0005] Organisationen zögern verständlicherweise, ihren Kunden einen bestimmten Kommunikationskanal vorzuschreiben und wünschen, existierende Mitteilungsdienste zu benutzen, um zu vermeiden, dass ihre Kunden noch einen anderen Mitteilungs-Client auf ihrer Vorrichtung installieren, wobei es sich um einen Desktop-Computer, einen Laptop, eine tragbare elektronische Vorrichtung, wie etwa ein Smartphone, oder einen Tablet-Computer handeln kann. Insbesondere für die Organisationen in sensitiven regulatorischen Umgebungen besteht deshalb zunehmender Druck, Angestellteninteraktionen über mehrere Mitteilungskanäle zu erfassen, deren Beschaffenheit, Anzahl und Merkmale sich unabhängig voneinander dynamisch ändern.
[0006] Dementsprechend ist eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung die Entwicklung eines Systems und Verfahrens, die mindestens einige der obigen Schwierigkeiten angehen oder eine nützliche Wahl bereitstellen.
KURZFASSUNG DER OFFENBARUNG
[0007] Merkmale und Vorteile der Offenbarung werden in der folgenden Beschreibung dargelegt, und werden teilweise aus der Beschreibung offensichtlich sein oder können durch Praktizieren der hier offenbarten Prinzipien erlernt werden. Die Merkmale und Vorteile der Offenbarung können mittels der insbesondere in den angefügten Ansprüchen dargelegten Instrumente und Kombinationen realisiert und erhalten werden.
[0008] Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird ein computerimplementiertes Verfahren zur Erfassung elektronischer Mitteilungen an spezifizierte Adressen innerhalb einer Entität mit Ursprung von außerhalb der Entität auf mehreren elektronischen Mitteilungskanälen bereitgestellt. Das Verfahren kann Ausführen von Anweisungen auf einem oder mehreren Prozessoren umfassen zum Assoziieren mindestens eines Integrationsmoduls mit einem entsprechenden elektronischen Mitteilungskanal zum Empfangen von Mitteilungen darauf; wobei die Mitteilungen eine erste Menge von Attributen umfassen können, die einem oder mehreren vorbestimmten Protokollen des elektronischen Mitteilungskanals genügen; bei Empfang einer oder mehrerer Mitteilungen an spezifizierte Adressen innerhalb der Entität Erzeugen einer oder mehrerer entsprechender Mitteilungen durch das Integrationsmodul gemäß einem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll für Mitteilungen innerhalb der Entität, das von dem einen oder den mehreren vorbestimmten Protokollen verschieden ist; Speichern der gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugten entsprechenden Mitteilungen in einem oder mehreren Datenspeichern. Die eine oder mehreren entsprechenden Mitteilungen können mindestens einige Attribute der ersten Menge von Attributen, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, in einer zugeordneten Datenstruktur umfassen.
[0009] Das Verfahren kann ferner Neuherstellen einer oder mehrerer auf einem der mehreren elektronischen Mitteilungskanäle empfangenen Mitteilungen durch ein entsprechendes Schnittstellenmodul durch Abrufen von entsprechenden einzelnen oder mehreren Mitteilungen, die gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugt werden, aus dem einen oder den mehreren Datenspeichern und Extrahieren der Werte der Attribute, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, aus der zugeordneten Datenstruktur, und von etwaigen nicht unterstützten Attributen aus der in dem einen oder den mehreren Datenspeichern gespeicherten Mitteilung umfassen.
[0010] Neuherstellung der einen oder mehreren Mitteilungen kann Folgendes umfassen: Spezifizieren der Werte der ersten Menge von Attributen aus unterstützten Attributen des gemeinsamen Kommunikationsprotokolls, die aus der gespeicherten Mitteilung extrahiert werden; und Spezifizieren der Werte der Attribute, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, aus der zugeordneten Datenstruktur, die aus der einen oder den mehreren aus dem einen oder den mehreren Datenspeichern abgerufenen gespeicherten Mitteilungen extrahiert werden.
[0011] Optional ist die Datenstruktur ein leichtgewichtiges Textdatenobjekt. Optional ist die Datenstruktur ein JSON-Objekt (Java Script Object Notation).
[0012] Das computerimplementierte Verfahren kann ferner Folgendes umfassen: Modifizieren des gemeinsamen Kommunikationsprotokolls für elektronische Mitteilungen innerhalb einer Entität, so dass es mindestens ein oder mehrere zuvor nicht unterstützte Attribute umfasst.
[0013] Das computerimplementierte Verfahren kann ferner Folgendes umfassen: Einfügen eines oder mehrerer Hinweise, die die Anwesenheit nicht unterstützter Attribute der ersten Menge von Attributen angeben, in die gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugte Mitteilung.
[0014] Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird ein computerimplementiertes Verfahren zur Erfassung einer oder mehrerer elektronischer Mitteilungen an eine spezifizierte Adresse innerhalb einer Entität von einem oder mehreren Teilnehmern außerhalb der Entität über einen von mehreren elektronischen Mitteilungskanälen bereitgestellt. Das Verfahren kann Ausführen von Anweisungen auf einem oder mehreren Prozessoren umfassen zum Empfangen der einen oder mehreren Mitteilungen an eine spezifizierte Adresse innerhalb einer Entität in einem ersten Integrationsmodul über einen ersten elektronischen Mitteilungskanal; wobei die Mitteilungen eine erste Menge von Attributen gemäß einem ersten Kommunikationsprotokoll für Mitteilungen auf dem ersten elektronischen Mitteilungskanal umfassen; Erzeugen einer oder mehrerer entsprechender Mitteilungen an die spezifizierte Adresse innerhalb der Entität in dem ersten Integrationsmodul gemäß einem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll für Mitteilungen innerhalb der Entität, das von dem ersten Kommunikationsprotokoll verschieden ist, bei Empfang einer oder mehrerer Mitteilungen in dem Integrationsmodul; wobei die einen oder mehreren entsprechenden Mitteilungen mindestens einige Attribute der ersten Menge von Attributen der Mitteilung, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, in einer zugeordneten Datenstruktur aus der einen oder den mehreren empfangenen Mitteilungen umfassen; Speichern von Mitteilungen gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll in einem oder mehreren Datenspeichern.
[0015] Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird ein Computersystem zur Erfassung einer oder mehrerer elektronischer Mitteilungen an eine spezifizierte Adresse innerhalb einer Entität von einem oder mehreren Teilnehmern außerhalb der Entität über einen von mehreren elektronischen Mitteilungskanälen bereitgestellt. Das System kann Folgendes umfassen: mehrere Integrationsmodule, wobei mindestens eines oder mehrere Integrationsmodule einem einzigartigen Kanal mehrerer elektronischer Mitteilungskanäle zum Empfangen von Mitteilungen darauf zugeordnet sind; wobei die Mitteilungen jeweilige Mengen von Attributen gemäß einem vorbestimmten Protokoll des elektronischen Mitteilungskanals, auf dem die Mitteilung übertragen wird, umfassen; ein kommunikativ mit den mehreren Integrationsmodulen zum Empfangen von durch die Integrationsmodule erzeugten Mitteilungen gekoppeltes zentrales Mitteilungsmodul, wobei das zentrale Mitteilungsmodul so ausgelegt ist, dass bei Empfang einer oder mehrerer Mitteilungen von einem oder mehreren Teilnehmern außerhalb der Entität entsprechende Mitteilungen durch das Integrationsmodul gemäß einem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugt werden und mindestens einige Attribute der jeweiligen Menge von Attributen, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, in einer zugeordneten Datenstruktur umfassen; mindestens einen oder mehrere Datenspeicher zum Speichern von gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugten Mitteilungen.
[0016] Bei Empfang einer Anweisung von einem autorisierten Benutzer, eine oder mehrere auf dem einen oder den mehreren Integrationsmodulen eines spezifizierten Kommunikationskanals der mehreren Kommunikationskanäle empfangene Mitteilungen wiederherzustellen, kann das zentrale Mitteilungsmodul entsprechende eine oder mehrere Mitteilungen, die gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugt werden, aus dem einen oder den mehreren Datenspeichern abrufen und die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützten Attribute aus der zugeordneten Datenstruktur und etwaigen unterstützte Attribute aus der in dem einen oder den mehreren Datenspeichern gespeicherten Mitteilung extrahieren, zur Neuherstellung der einen oder Mitteilungen.
[0017] Die Neuherstellung der einen oder mehreren Mitteilungen durch das Schnittstellenmodul kann Folgendes umfassen: Spezifizieren der Werte der ersten Menge von Attributen aus unterstützten Attributen des gemeinsamen Kommunikationsprotokolls, die aus der gespeicherten Mitteilung extrahiert werden; und Spezifizieren der Werte der nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützten Attribute aus der zugeordneten Datenstruktur, die aus der einen oder den mehreren aus dem einen oder den mehreren Datenspeichern abgerufenen gespeicherten Mitteilungen extrahiert werden.
[0018] Optional kann die verallgemeinerte Abstraktion der nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützten Attribute ein leichtgewichtiges Textobjekt sein.
[0019] Optional kann die verallgemeinerte Abstraktion der nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützten Attribute ein JSON-Objekt (Java Script Object Notation) sein.
[0020] Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird ein nicht transitorisches computerlesbares Speicherungsmedium bereitgestellt. Das nicht transitorische computerlesbare Speicherungsmedium kann Programmanweisungen speichern, die durch einen Prozessor eines Computers computerausführbar sind zum Erfassen elektronischer Mitteilungen an spezifizierte Adressen innerhalb einer Entität mit Ursprung von außerhalb der Entität auf mehreren elektronischen Mitteilungskanälen durch Ausführen von Operationen, umfassend: Assoziieren mindestens eines Integrationsmoduls mit einem entsprechenden elektronischen Mitteilungskanal zum Empfangen von Mitteilungen darauf; wobei die Mitteilungen eine erste Menge von Attributen umfassen, die einem oder mehreren vorbestimmten Protokollen des elektronischen Mitteilungskanals genügen; bei Empfang einer oder mehrerer Mitteilungen an spezifizierte Adressen innerhalb der Entität Erzeugen einer oder mehrerer entsprechender Mitteilungen durch die Integrationsmodule gemäß einem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll für Mitteilungen innerhalb der Entität, das von dem einen oder den mehreren vorbestimmten Protokollen verschieden ist; und Speichern der gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugten Mitteilungen in einem oder mehreren Datenspeichern. Die eine oder mehreren entsprechenden Mitteilungen können mindestens einige Attribute der ersten Menge von Attributen, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, in einer zugeordneten Datenstruktur umfassen.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0021] Um zu beschreiben, wie die oben angeführten und andere Vorteile und Merkmale der Offenbarung erhalten werden können, wird eine konkretere Beschreibung der oben kurz beschriebenen Prinzipien unter Bezugnahme auf spezifische Ausführungsformen dargelegt, die in den beigefügten Figuren dargestellt sind. Mit dem Verständnis, dass diese Figuren nur beispielhafte Ausführungsformen der Offenbarung zeigen und nicht als Beschränkung ihres Schutzumfangs aufzufassen sind, werden die vorliegenden Prinzipien mit zusätzlicher Spezifizität und Einzelheit beschrieben und erläutert.
[0022] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung in weiterem Detail anhand von Beispielen und unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren erläutert. Es zeigen:- FIG 1 die schematische Architektur einer Ausführungsform des Systems der vorliegenden Offenbarung. FIG 2A ein beispielhaftes Flussdiagramm der vorgeschlagenen Schritte in dem Verfahren zur Erfassung der Attribute einer nicht unterstützten Mitteilung. FIG 2B ein beispielhaftes Flussdiagramm der vorgeschlagenen Schritte in dem Verfahren zur Neuherstellung einer Mitteilung aus einem Datenspeicher. FIG 3A eine beispielhafte Ansicht einer gemäß einem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll einschließlich eines nicht unterstützten Merkmals erzeugten Mitteilung. FIG 3B eine beispielhafte Ansicht der zugrundeliegenden Felder einer Datenstruktur für das nicht unterstützte Merkmal in der in FIG. 3A abgebildeten Mitteilung.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0023] Im Folgenden werden verschiedene Ausführungsformen der Offenbarung im Detail besprochen. Obwohl spezifische Implementierungen besprochen werden, versteht sich, dass dies lediglich zu Anschauungszwecken geschieht. Fachleute auf dem relevanten Gebiet werden erkennen, dass andere Komponenten und Ausgestaltungen verwendet werden können, ohne vom Wesen und Schutzumfang der Offenbarung abzuweichen.
[0024] Die offenbarte Technologie wendet sich an die Notwendigkeit in der Technik, ein anpassbares Verfahren zur Erfassung von Attributen und ihren Werten für über verschiedene Mitteilungsplattformen empfangene Mitteilungen bereitzustellen. Das offenbarte Verfahren und System ist flexibel und kann sich ändern und entwickeln, während sich Protokolle der verschiedenen Mitteilungsplattformen ändern und entwickeln; und es können je nach Bedarf zusätzliche Attribute zu einem gemeinsame Mitteilungsprotokoll innerhalb der Entität oder Organisation, die die Mitteilungen empfängt, hinzugefügt werden.
[0025] Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung können die Kommunikationskanäle Benutzerkonten auf getrennten Mitteilungsanwendungen sein, die einen Mitteilungs-Client verwenden, der durch eine für den betreffenden Kanal spezifische dedizierte Backend-Plattform unterstützt wird. Die Anwendungen könnten eine beliebige oder mehrere elektronische Mitteilungsanwendungen sein, darunter elektronische Mitteilungsanwendungen, die aus der folgenden Gruppe ausgewählt sind: WeChat, WeCom, Federated Messaging Orchestration Platform (FMOP), WhatsApp, LINE, Telegram, Viber, iMessage, Facebook Messenger, RCS, Short Message Service, Kakao Talk oder ähnliche.
[0026] Bei der beschriebenen Ausführungsform ist erkennbar, dass die verschiedenen Mitteilungsanwendungen wahrscheinlich verschiedene Benutzeroberflächen aufweisen und auf verschiedenen zugrundeliegenden Softwarerahmen oder -plattformen gemäß etablierten Protokollen, die proprietär für diese Plattform sein können, basieren. Vorteilhafterweise können die Mitteilungsanwendungen auf tragbaren elektronischen Vorrichtungen wie Smartphones oder Tablet-Computern entweder als native Anwendungen oder Anwendungen auf Web-Basis betreibbar sein, wobei eine Schnittstelle zu einem Benutzer zum Empfangen verschiedener Arten von Eingaben vom Benutzer über die Hardware der Vorrichtung bereitgestellt wird.
[0027] Wie hier in weiterem Detail beschrieben wird, ist ein Benutzer, der auf einer ersten Mitteilungsplattform ein Konto hat, mittels Betrieb des offenbarten Systems in der Lage, an einem Chat mit Benutzers mit Konten auf anderen Mitteilungsplattformen, typischerweise in einem logischen Gesprächsstrom zwischen allen Mitgliedern der Gruppe, teilzunehmen. Das Senden und Empfangen von Mitteilungen zwischen Mitgliedern einer Gruppe stellt eine Reihe von in einer spezifischen Zeitsequenz erzeugten Mitteilungen dar, und um Kohärenz und Logik in einem solchen Gespräch aufrechtzuerhalten, werden im Allgemeinen solche Mitteilungen in einer geeigneten Reihenfolge übermittelt und angezeigt, die gewöhnlich, aber nicht ausschließlich, auf Zeitreihen basiert.
[0028] Ferner ist erkennbar, dass die Mitteilungen Posten von zusätzlichem Inhalt über Text hinaus enthalten, darunter Dokumente, Musikdateien, Spielfilmdateien, Bilder usw., der in die gesendete Mitteilung eingebettet oder anderweitig darin aufgenommen werden kann. Außerdem können die Mitteilungen Attribute umfassen, wie Animation, Textformatierung, Ortsinformationen, Bezahlungsinformationen oder ähnliches
[0029] Als Alternative kann die Mitteilung Identifikation einer Datei oder Gruppe von Dateien, die auf einem entfernten Datenserver, der über ein Netzwerk zugänglich ist, gespeichert sind, enthalten. Bei Empfang einer solchen Mitteilung kann eine Anwendung ihrem Benutzer ermöglichen, die Datei oder Dateien von dem entfernten Ort herunterzuladen. Die Mitteilung kann zum Beispiel einen URL (Uniform Resource Locator) umfassen, der den Ort identifiziert, an dem die Datei oder Dateien über das Internet zugänglich sind. Bei der Datei könnte es sich zum Beispiel um PDFs, MP3-Dateien, Audiodateien, Videodateien, Bilder usw. handeln.
[0030] Es versteht sich, dass diese Posten von zusätzlichem Inhalt zusätzlich zu einfachem Text Attribute sind, die für eine oder mehrere Mitteilungsplattformen spezifisch sein können und diese Attribute sich andauernd mit sich ändernden Benutzeranforderungen und inspiriert durch verschiedene Merkmale (und verwandte Attribute), die auf anderen Mitteilungsplattformen entwickelt worden sein können, entwickeln. Merkmale, die durch Attribute von Mitteilungen unterstützt werden, die anfänglich auf nur einer Plattform verwendet werden, Inspirieren oft ähnliche oder abgeleitete Merkmale auf anderen Mitteilungsplattformen.
[0031] Im Folgenden ist eine beispielhafte Tabellendarstellung verschiedener Merkmale/Attribute abgebildet. Textmitteilungen Unterstützt Unterstützt Unterstützt Datei-Sharing Unterstützt Unterstützt Unterstützt Animierte Sticker Nicht unterstützt Unterstützt Nicht unterstützt Bezahlungsanforderung Unterstützt Nicht unterstützt Nicht unterstützt Ort Unterstützt Unterstützt Nicht unterstützt
[0032] Mit Bezug auf FIG. 1 ist ein beispielhaftes Kommunikationssystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung abgebildet.
[0033] Wie abgebildet, haben Benutzer A22und Benutzer B24Konten auf einem ersten elektronischen Mitteilungsnetzwerk20, das ein spezifisches Protokoll oder eine spezifische Menge von Regeln oder Prozeduren aufweist, woran sich alle auf der Plattform im Allgemeinen halten müssen.
[0034] Optional kann das erste Mitteilungsnetzwerk einen Dateiserver26umfassen, auf dem Benutzern dieses Netzwerks zugängliche Dateien gespeichert sind. Es ist erkennbar, dass derselbe Mitteilungsclient von den Benutzern A und B verwendet werden kann, aber auf verschiedenen Arten von Endgerätevorrichtungen betreibbar sein kann, darunter tragbare elektronische Vorrichtungen oder Laptops oder Desktop-Computer. Diese Vorrichtungen würden Softwareanwendungen bereitstellen, die es Benutzern ermöglichen, sich bei ihren spezifischen Konten auf diesem Mitteilungsnetzwerk anzumelden und Mitteilungen zu, von und zwischen anderen Benutzern in demselben Mitteilungsnetzwerk auf in der Technik bekannte Weise zu übermitteln. Für die abgebildete Ausführungsform könnte dieses Mitteilungsnetzwerk20WhatsApp sein; es ist jedoch erkennbar, dass dies eine willkürliche Designierung ist.
[0035] Mit Bezug auf das zweite Mitteilungsnetzwerk30besitzen Benutzer E32, Benutzer F34und Benutzer G35jeweils einzigartige Mitteilungskonten in diesem Mitteilungsnetzwerk, die über Anwendungen zugänglich sind, die auf Endgerätevorrichtungen wie tragbaren elektronischen Vorrichtungen, Laptops oder Desktop-Computersystemen arbeiten. Ähnlich wie bei dem ersten Mitteilungsnetzwerk20ist ein Mitteilungs-Dateiserver36dem zweiten Mitteilungsnetzwerk zugeordnet, der die Möglichkeit bereitstellt, Mitteilungen und Dateien, die Mitteilungen zugeordnet oder in diese eingebettet sind, die durch, zu und zwischen Benutzern des Mitteilungsnetzwerks2übertragen werden, zu speichern. Für die abgebildete Ausführungsform könnte dieses Mitteilungsnetzwerk WeChat sein; es ist jedoch erkennbar, dass dies wieder lediglich eine willkürliche Designierung ist. Wieder werden auf dieser Mitteilungsplattform zwischen Benutzern mit Konten auf dieser Plattform übertragene Mitteilungen im Allgemeinen einem WeChat-Protokoll oder einer Menge von Regeln oder Prozeduren genügen.
[0036] Als Letztes operieren Benutzer P42, Benutzer Q44in dem Mitteilungsnetzwerk40, betreiben ähnlich ihre Benutzerkonten auf Mitteilungsanwendungen, die auf Endgerätevorrichtungen zugänglich sind, die tragbare elektronische Vorrichtungen, Laptops oder Desktops umfassen können. Wie bei dem ersten und zweiten Mitteilungsnetzwerk kann das Mitteilungsnetzwerk40einen zugeordneten Mitteilungsnetzwerk-Dateiserver46aufweisen, durch den zu und zwischen Mitgliedern dieses Netzwerks übertragene Dateien gespeichert werden können. Ähnlich werden auf dieser Mitteilungsplattform zwischen Benutzern, die Konten auf dieser Plattform besitzen, übertragene Mitteilungen im Allgemeinen einem Protokoll oder einer Menge von Regeln oder Prozeduren genügen; und zwar nicht unbedingt dasselbe wie das Protokoll, das für Mitteilungen im ersten Netzwerk (z. B. WhatsApp)20oder zweiten Netzwerk30(z. B. WeChat) gilt.
[0037] Wie gezeigt besteht ein System, durch das Mitteilungen jeweils zwischen dem ersten20Mitteilungsnetzwerk, dem zweiten Mitteilungsnetzwerk30und n-ten Mitteilungsnetzwerken40durch, zu und zwischen Benutzern der jeweiligen Netzwerke mittels Betrieb des Kommunikationssystems10übermittelt werden können.
[0038] Client-Anwendungen für einen Kommunikationskanal oder ein Mitteilungsnetzwerk können in existierenden Systemen auf verschiedenen elektronischen Vorrichtungen betreibbar sein (z. B. WhatsApp auf einem Smartphone, Tablet oder Laptop-Computer).
[0039] Die vom internen Benutzer zu den verschiedenen Benutzern der Mitteilungsplattformen übertragenen Mitteilungen sowie die Mitteilungen, die von den Benutzern der verschiedenen Mitteilungsplattformen empfangen werden, können vorangestellte oder angehängte Benutzerkonto-Details umfassen, die vor Verbreitung in dem zentralen oder gemeinsamen Mitteilungsnetzwerk automatisch durch die jeweiligen Mitteilungsnetzwerke gesendet und entfernt und/oder verarbeitet werden.
[0040] In einem solchen Mehrkanal-Kommunikationsverfahren und -system wird Kommunikation durch die zentrale Mitteilungsplattform50ermöglicht, die ein erstes Integrationsmodul60zur Integration zwischen dem ersten Mitteilungsnetzwerk20und dem zentralen oder gemeinsamen Mitteilungsmodul100umfasst. Ähnlich stellt ein zweites Netzwerk-Integrationsmodul70eine Schnittstelle zwischen dem zweiten Mitteilungsnetzwerk30und dem zentralen Mitteilungsmodul100bereit. Als Letztes ist ein n-tes Integrationsmodul80zur Bereitstellung von Integration zwischen dem zentralen Mitteilungsmodul100und dem n-ten Mitteilungsnetzwerk40abgebildet.
[0041] Zusätzlich und einschließlich eines beispielhaften Schemas, wie nachfolgend in Tabelle 1 abgebildet, sind Bindungsdatenbanken66für das erste Mitteilungsnetzwerk76für das zweite Mitteilungsnetzwerk und86für das n-te Mitteilungsnetzwerk mit den verschiedenen Integrationsmodulen assoziiert. Diese Bindungsdatenbanken speichern eine Assoziation zwischen der Mitteilungsnetzwerk-Kontokennung der verschiedenen Benutzerknoten im verschiedenartigen Benutzer-Mitteilungsnetzwerk mit einer Benutzer-ID auf der zentralen Mitteilungsplattform. Es versteht sich, dass sich der Ausdruck „Datenbank“ auf die Funktion bezieht, die durch die jeweiligen Bindungsdatenbanken66,76und86ausgeführt werden, statt ihre physische Manifestierung. Dementsprechend kann sich die „Datenbank“ auf eine logische Datenbank beziehen, die die logische Struktur und Beziehung zwischen den obigen Assoziationen definiert, und kann über verschiedene Elemente von Hardware, einschließlich eines oder mehrerer Dienste, hinweg gespeichert werden. Als Alternative kann sich der Ausdruck „Datenbank“ auch auf Speicherung einer Datenbank in unstrukturierter Form beziehen, wieder ein oder mehrere physische Elemente von Hardware, wie etwa ein oder mehrerer Dienst.
[0042] Es ist erkennbar, dass die verschiedenen Integrationsmodule60,70,80ein Datenbankverwaltungssystem zur Ermöglichung der entsprechenden Datenbankanalyse und Erhalten von erreichten Ergebnissen umfassen. Dieses Datenbankverwaltungssystem kann Teil des Integrationsmoduls sein oder kann auf dedizierter Hardware ausgeführt werden.
[0043] Jedes der jeweiligen Integrationsmodule60,70,80besitzt Schnittstellen64,74,84, die Befehle und Mitteilungen zu/von dem zentralen Mitteilungsnetzwerk und dem Mitteilungsnetzwerk, mit denen sie sich in Kommunikation befinden, übersetzen. Mitteilungen, die auf der zentralen Mitteilungsplattform zwischen Benutzern mit Konten auf dieser Plattform übertragen werden, werden wieder im Allgemeinen einem Protokoll oder einer Menge von Regeln oder Prozeduren genügen.
[0044] Es versteht sich, dass diese Schnittstellen über standardmäßige drahtgebundene oder drahtlose Netzwerkkommunikation über Verbindungen63,73,83mit dem Mitteilungsnetzwerk gekoppelt sein können, um Mitteilungen in einem gemeinsamen Format darauf zu übertragen.
[0045] Die externen Schnittstellen64,74,84stellen Implementierungen der API bereit, die durch die Mitteilungsnetzwerke für die spezifischen Netzwerke exponiert wird. Zum Beispiel könnte die Schnittstelle64dafür ausgelegt sein, Befehle und entsprechende Variablen gemäß der WhatsApp-API bereitzustellen; während die Schnittstelle74Befehle und Variablen in einem Format ausgibt, dass der WeChat-API genügt usw.
[0046] Ähnlich besitzen die verschiedenen Integrationsmodule60,70,80verschiedene Schnittstellen61,71,81zur Interaktion mit einer Schnittstelle101des zentralen Mitteilungsmoduls100. Es ist erkennbar, dass diese Schnittstellen Mitteilungen erzeugen, die einem einheitlichen Protokoll über jedes der verschiedenen Integrationsmodule genügen, wie durch die gemeinsamen Schnittstellen61,71,81repräsentiert.
[0047] Mitteilungen können zu und von der Schnittstelle101des zentralen Mitteilungsmoduls100geleitet werden und sind das Mittel, durch das Standard-Mitteilungsbefehle und -attribute der Mitteilungen von dem zentralen Mitteilungsmodul100zu dem entsprechenden Integrationsmodul übertragen werden.
[0048] Außerdem befindet sich in Kommunikation mit dem zentralen Mitteilungsmodul100eine Datenbank von Benutzern102und eine Datenbank von Gruppen104. Ein zentrales Mitteilungsmodul100kann sich auch in Kommunikation mit einem zentralen Dateiserver110befinden. Es versteht sich, dass dieser zentrale Dateiserver110mit einem Datenspeicher zum Speichern von Mitteilungen verbunden sein kann, sowie die zugeordneten Dateien, die zu, von und zwischen Teilnehmern an den durch die Mitteilungsplattform der vorliegenden Offenbarung ermöglichten Konversationen übertragen werden.
[0049] Das zentrale Mitteilungsmodul100kann auch kommunikativ mit einem Mitteilungsserver120gekoppelt sein, auf dem die zu, von und zwischen den Benutzerknoten auf der Plattform übertragenen Mitteilungen für Prüfzwecke gespeichert sein können.
[0050] Als Letztes kann das zentrale Mitteilungsmodul100kommunikativ mit einem Administrationsmodul130gekoppelt sein, das seinerseits mit einem Anwendungsprogrammierschnittellen-Servermodul132gekoppelt ist, durch das Drittentwickler142mit diesem zentralen Mitteilungsmodul 100 interagieren können. Ähnlich befindet sich das Administrationsmodul130in Kommunikation mit einer Administrationsschnittstelle134, durch die ein Administrator144sich um administrative Funktionen der zentralen Mitteilungsplattform kümmern kann.
[0051] Diese administrativen Funktionen wären zum Beispiel, aber ohne Beschränkung darauf, Erzeugung, Hinzufügung, Modifikation von Benutzerprofilen auf dem zentralen Mitteilungsmodul; Verwaltung der Assoziation von Benutzern für die Integrationsmodule zum Umgang mit Kommunikation mit Mitteilungsnetzwerken und Verwaltung und Administration von Gruppen und Administration von Gruppen. Von Zeit zu Zeit ändern sich Protokolle der Mitteilungsnetzwerke20,30und40und entwickeln sich, um neue Attribute und Befehle zu enthalten; und entsprechende Änderungen können an dem Protokoll für in dem internen Netzwerk90ausgetauschte Mitteilungen vorgenommen werden oder nicht.
[0052] Der tägliche Betrieb der zentralen Mitteilungsplattform50kann durch einen internen Benutzer140durchgeführt werden, der eine Anwendung unter Verwendung von Standardhardware, wie etwa einer Tastatur, Maus, Touchscreen usw. bedient.
[0053] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung, wie mit Bezug auf FIG. 2A abgebildet, wird eine elektronische Mitteilung (die Attribute (typischerweise Paare von Name/Wert) gemäß einem relevanten Kommunikationsprotokoll (z. B. WhatsApp) aufweist, an dem relevanten Schnittstellenmodul des Kommunikationsnetzwerks empfangen und gemäß den beispielhaften Schritten160verarbeitet.
[0054] Die Mitteilung wird an der relevanten Schnittstelle in Schritt162empfangen, und die Anwesenheit von nicht unterstütztem Inhalt in dieser Mitteilung relativ zu dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll der zentralen Mitteilungsplattform wird in Schritt164detektiert. Der nicht unterstützte Inhalt wird in Schritt166in einer Datenstruktur erfasst; mit diesem Inhalt zusammen mit der Mitteilung, die mit den unterstützten Attributen gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugt wird, in Schritt168in einem oder mehreren Datenspeichern gespeichert. Die Mitteilung mit den unterstützten Attributen wird dann in Schritt169zu dem internen Benutzer übertragen. Gegebenenfalls kann diese Mitteilung Angaben umfassen, die die Anwesenheit von nicht unterstütztem Inhalt angeben.
[0055] Es versteht sich, dass auf diese Weise alle Attribute (und falls relevant, spezifische Werte für die Attribute) dadurch in einer an einem relevanten Schnittstellenmodul empfangenen elektronischen Mitteilung enthalten sind, darunter Attribute, die nicht auf ein entsprechendes Attribut im Einklang mit dem gemeinsamen zentralen Mitteilungsplattformprotokoll abgebildet werden können. Wichtigerweise werden, statt diese Informationen zu verwerfen, die Informationen erfasst und in der neu produzierten Mitteilung gespeichert.
[0056] Gegebenenfalls können diese Informationen in einem neuen angepassten Attribut aufgezeichnet werden, das generisch als „nicht unterstütztes Ereignis“ bezeichnet wird; und wodurch Metadaten erfasst werden können, die das Attribut und Nutzinformationen beschreiben. Vorteilhafterweise können die Nutzinformationen ein leichtgewichtiger Text auf der Basis eines Offener-Standard-Entwurfs, wie etwa ein JSON-Objekt oder ähnliches, sein.
[0057] Wie in den Schritten170abgebildet, die in FIG. 2B aufgeführt sind, kann, wenn es notwendig ist, die ursprüngliche Nachricht aus der durch die relevante Schnittstelle (z. B. in dem Schnittstellenmodul) erzeugten Mitteilung wiederherzustellen, eine Anzahl von Schritten ausgeführt werden. Bei Empfang einer Anforderung von einem autorisierten Benutzer (Schritt172) und die relevante elektronische Mitteilung bzw. Mitteilungen werden in dem Datenspeicher (Schritt174) durch Mitteilungs-ID oder ähnliches aufgefunden.
[0058] Die Werte der nicht unterstützten Attribute könnten aus einer im Datenspeicher gespeicherten Mitteilung abgerufen und in Schritt176aus der Datenstruktur extrahiert und durch das Schnittstellenmodul in die erzeugte Mitteilung eingefügt werden.
[0059] Diese neu hergestellte Mitteilung kann dann zu dem autorisierten Benutzer übertragen werden; mit dem Inhalt und den Attributen gemäß dem elektronischen Mitteilungsprotokoll, das mit der ursprünglichen Mitteilung vereinbar ist, die in Schritt178empfangen wurde.
[0060] Das Ereignis, dass die Notwendigkeit des Wiederherstellens der Mitteilungen auslöst, kann aus vielfältigen Unternehmensanforderungen entstehen. Diese wären etwa mutmaßliches Fehlverhalten von Mitarbeitern, stichprobenartige Prüfungen, Prüfungen der Einhaltung von Vorschriften, Leistungsprüfungen oder ähnliches. Unter diesen Umständen kann, sobald einem verifizierten autorisierten Bediener Zugang gewährt wird, dieser den gesamten Strom von durch verschiedene Kommunikationskanäle empfangenen Mitteilungen an eine spezifische Adresse in der Entität gemäß einem vorbestimmten Zeitrahmen (z. B. einem Tag, einer Woche, einem Monat usw.) begutachten. Ungeachtet des Kanals, auf dem die Mitteilung ankam, kann somit die Mitteilung mit allen vorhandenen Informationen regeneriert werden, einschließlich Informationen, die zum Zeitpunkt der Erfassung der Mitteilung nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt wurden.
[0061] Es kann eine andere Situation entstehen, bei der die Mitteilung aus dem Datenspeicher wiederhergestellt wird, wobei ein Angestellter der Entität auf Mitteilungen zugreift, die durch einen elektronischen Mitteilungskanal an seine Adresse innerhalb einer Entität gesendet werden, wobei dessen tragbare elektronische Vorrichtung oder Computer verwendet wird, und er auf demselben elektronischen Mitteilungskanal antworten möchte (und dafür autorisiert ist), so dass die Mitteilung vollständig wiederhergestellt werden kann, mit allen Informationen der ursprünglichen Mitteilung, die auf der elektronischen Mitteilungsplattform (z. B. Telegram) empfangen wurde. Als Alternative kann, wenn der Angestellte unter Verwendung von Mitteilungen gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll innerhalb der Entität auf die Mitteilung antwortet, eine Angabe vorgesehen werden, die den nicht unterstützten Inhalt markiert; zusammen mit Informationen über den aus dem Datenspeicher abgerufenen nicht unterstützten Inhalt. In jeder Situation werden alle Daten über die Antwortnachricht auch durch das Mitteilungssystem der vorliegenden Offenbarung erfasst und gespeichert.
[0062] Auf diese Weise wird, obwohl das gemeinsame Kommunikationsprotokoll das spezifische Attribut einer über eine bestimmte Mitteilungsplattform gesendeten Mitteilung nicht unterstützt, die Vollständigkeit der Informationen der ursprünglichen Mitteilung so weit wie möglich bewahrt. Es versteht sich, dass dies aus Gründen der Einhaltung der Vorschriften unerlässlich ist. Das gemeinsame Kommunikationsprotokoll wird unweigerlich relativ zu den sich schnell entwickelnden Merkmalen getrennter elektronischer Mitteilungssysteme, die wahrscheinlich unabhängig betrieben werden und sich andauernd ändernde Merkmale, die damit assoziiert sind, aufweisen, veraltet sein. Die Benennungskonvention, die von den jeweiligen Schnittstellen beim Benennen von Attributen, die durch das Protokoll für Mitteilungen in dem internen Mitteilungsnetzwerk nicht unterstützt werden, verwendet wird, ist anpassbar; und kann durch die entsprechende Schnittstelle gemäß vorbestimmten Regeln erzeugt werden. Es versteht sich, dass es wichtig ist, dass die Namen und Werte nicht unterstützter Attribute systematisch erfasst werden, um die vollen Informationen über die Mitteilung, die später möglicherweise neu hergestellt werden muss, oder beim Beantworten der Mitteilung bereitzustellen.
[0063] Zum Beispiel kann der nachfolgende Code verwendet werden, um verschiedene Attribute (und zugeordnete Werte) für eine stichprobenartige Mitteilung „Bezahlungsanforderung“ zu repräsentieren, die zwischen Benutzern in dem Rahmen WeChat/WeCom übertragen werden kann. Diese stichprobenartige Mitteilung kann an der WeCom-Schnittstelle für eine Entität empfangen werden und an einen Benutzer adressiert sein, der ein Konto in dem in FIG. 1 abgebildeten beispielhaften System besitzt. Der Code dieser Mitteilung ist nachfolgend abgebildet.
[0064] Es ist erkennbar, dass das Mitteilungsprotokoll für die WeChat-Plattform Details darüber umfasst, wie WeChat-Mitteilungs-Clients mit Informationen über die Red-Pocket-Nachricht umgehen. Es soll jedoch angenommen werden, dass an einem bestimmten Zeitpunkt, an dem die obige Mitteilung empfangen wird, das WeChat-Schnittstellenmodul des Systems von FIG. 1 20 keine entsprechende Kapazität in dem Schnittstellenmodul zum Abbilden dieses bestimmten WeChat-Ereignisses auf die zu diesem Zeitpunkt funktionierende Version des gemeinsamen internen Mitteilungsprotokolls besitzt. Solche Kapazität kann in einer späteren Version enthalten sein, wenn das gemeinsame interne Mitteilungsprotokoll aktualisiert wird, wenn genug Entwicklungszeit besteht und das Merkmal insgesamt ausreichend nützlich ist, um Entwicklung zu rechtfertigen.
[0065] Gemäß dem etablierten internen Mitteilungsprotokoll kann die Mitteilung, die durch das WeChat-Schnittstellenmodul unter diesen Umständen gemäß der mit Bezug auf FIG. 1 abgebildeten und beschriebenen Ausführungsform bei Empfang eines WeChat-Red-Pakets erzeugt wird, wie nachfolgend gezeigt repräsentiert und gespeichert werden.
[0066] Diese Datenstruktur ist der entsprechenden Mitteilung zugeordnet, die durch das Schnittstellenmodul erzeugt wird; zusammen mit den unterstützten Attributen und zugeordneten Werten (z. B. Texthauptteil und Emoticons der WeChat-Mitteilung), und die Mitteilung wird der Adresse des Benutzers innerhalb der Entität bereitgestellt. Sowohl die Datenstruktur des nicht unterstützten Inhalts/Ereignisses als auch die Daten über unterstützte Parameter der Mitteilung können in einem oder mehreren Datenspeichern des Systems gespeichert werden.
[0067] Ähnlich kann zwischen Clients auf der Mitteilungsplattform Telegram ein animiertes Sticker-Attribut folgendermaßen repräsentiert werden.
[0068] Sobald eine Mitteilung über Telegram mit einem animierten Sticker durch das Telegram-Schnittstellenmodul empfangen wird (und dieses Modul zu diesem Zeitpunkt dieses Merkmal/Ereignis nicht unterstützt), kann die durch das Telegram-Schnittstellenmodul zur Übertragung und Speicherung in dem internen Netzwerk erzeugte Mitteilung folgendermaßen repräsentiert werden:
[0069] Es ist erkennbar, dass, wenn zusätzliche Funktionalität und Attribute zu dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll hinzugefügt werden, die entsprechenden Attribute und Werte von auf den verschiedenen elektronischen Mitteilungskanälen übertragenen Mitteilungen direkt in den erzeugten Mitteilungen repräsentiert werden können, während sich das gemeinsame Kommunikationsprotokoll entwickelt. Es ist erkennbar, dass dies die Aufrechterhaltung des Rahmens insgesamt erleichtert und eine vollständige Aufzeichnung gewährleistet.
[0070] FIG. 3A zeigt eine tatsächliche Bildschirmkopie einer Ausführungsform des Verfahrens und Systems der vorliegenden Offenbarung. Wie abgebildet, befindet sich der Mitteilungsstrom 110 zwischen einem Benutzer außerhalb einer Entität, der unter Verwendung seiner bevorzugten elektronischen Mitteilungsanwendung einen „Freund-Empfehlungs-Link“ gesendet hat. Der abgebildete Bildschirm des Benutzers zeigt die entsprechende Mitteilung, die gemäß dem internen Kommunikationsprotokoll innerhalb der Entität erzeugt wird, die die Angabe „[nicht unterstützter Inhalt]“ 112 umfasst, die angibt, dass es die Mitteilung begleitende zusätzliche Merkmale/Ereignisse gibt, die nicht unterstützt werden.
[0071] FIG. 3B zeigt die tatsächliche Datenstruktur, die dem nicht unterstützten Inhalt zugrunde liegt, die in einem oder mehreren Datenspeichern gespeichert wird; zusammen mit der Menge von Attributen, die unterstützt werden. In diesem Fall gibt es eine Anzahl von Feldern von Paaren von Name/Wert für verschiedene Attribute, die nicht unterstützt werden. Auf der Basis dieser Attribute und der Attribute, die durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, kann die Mitteilung bei Bedarf wiederhergestellt werden; oder im Anschluss an eine etwaige Aktualisierung des gemeinsamen Kommunikationsprotokolls.
[0072] Die obigen Ausführungsformen werden lediglich beispielhaft beschrieben. Es sind viele Varianten möglich, ohne vom Schutzumfang der Offenbarung, der durch die angefügten Ansprüche definiert wird, abzuweichen.
[0073] In den meisten vorbekannten Systemen werden einige Attribute (und ihre Werte), die von externen Mitteilungsanwendungen empfangen werden, die durch die internen Mitteilungsprotokolle nicht unterstützt werden, einfach ignoriert und werden nicht erfasst. Mit der immer weiter steigenden Anzahl von Mitteilungsanwendungen und den konstanten Änderungen der unterstützten Merkmale ist es für einen Entwickler einer auf die Einhaltung von Vorschriften ausgerichteten internen Mitteilungsplattform sehr schwierig, Parität von Informationen aufrechtzuerhalten, die über alle unterstützten Mitteilungsanwendungen erfasst werden.
[0074] Insbesondere bei der Einhaltung von Vorschriften ist es leider von kritischer Wichtigkeit für die bereitgestellten Dienste, dass sowohl über empfangene als auch gesendete Mitteilungen so viel Informationen wie möglich erfasst werden. Von besonderer Wichtigkeit ist es für die Möglichkeit, den vollen Inhalt einer Mitteilung aus dem gemeinsamen internen Format der Mitteilung, die gespeichert wird, wiederherzustellen.
[0075] Die vorliegende Offenbarung lehrt eine Weise, auf die dieses Ziel erreicht werden kann, durch Erfassen von Attributen (und zugeordneten Werten) von Mitteilungen, die an diesem Zeitpunkt durch das gemeinsame interne Mitteilungsprotokoll möglicherweise nicht unterstützt werden. An einem späteren Zeitpunkt ist es deshalb möglich, diese Mitteilung voll wiederherzustellen, da die notwendigen Informationen erfasst wurden. Dies ist bei der Einhaltung von Vorschriften besonders nützlich.
[0076] Der Klarheit der Erläuterung halber kann die vorliegende Technologie in einigen Fällen als einzelne Funktionsblöcke umfassend präsentiert werden, darunter Funktionsblöcke, die Vorrichtungen, Vorrichtungskomponenten, Schritte oder Routinen in einem Verfahren umfassen, das in Software oder in Kombinationen von Hardware und Software realisiert wird.
[0077] Es versteht sich, dass alle hier beschriebenen Prozesse, Server, Manager, Agenten und Module und andere Sitzungen, Prozesse, Schritte oder Funktionen in Ausführungsformen unter Verwendung bekannter Programmiertechniken, Sprachen und Algorithmen implementiert werden können, wie etwa Java, C++ und anderes. Obwohl die beschriebenen Prozesse, Dienste und Module in Anwendungen auf Vorrichtungen implementiert werden, versteht sich, dass einige Funktionen der Prozesse in einem getrennten Server bereitgestellt werden können, der sich in Kommunikation mit Netzwerken 20 auf der Plattform 50 befinden kann. Die Titel von Prozessen und Plattformen werden der Zweckmäßigkeit halber bereitgestellt, um Bezeichnungen bereitzustellen und bestimmten Prozessen Funktionen zuzuweisen. Es ist nicht erforderlich, dass ein Prozess nur seine Funktionen wie oben beschrieben ausführt. Dementsprechend können spezifische Funktionalitäten für jede Anwendung oder jeden Prozess zwischen Prozessen verlagert oder in verschiedene Prozesse aufgetrennt werden. Prozesse können in anderen Prozessen enthalten sein. Es können verschiedene Signalisierungstechniken verwendet werden, um Informationen zwischen Anwendungen zu übermitteln, die bekannte Programmiertechniken verwenden. Bekannte Datenspeicherungs-, Zugangs- und Aktualisierungsalgorithmen erlauben das Teilen von Daten zwischen Anwendungen. Ferner versteht sich, dass andere Anwendungen und Systeme gleichzeitig mit anderen Prozessen ausgeführt werden können. Dementsprechend können beliebige von Modulen (oder Teile davon) dafür strukturiert werden, unter Verwendung von in der Technik bekannten Programmiertechniken als „Hintergrund“-Anwendung zu arbeiten.
[0078] Verfahren gemäß den oben beschriebenen Beispielen können unter Verwendung von computerausführbaren Anweisungen implementiert werden, die gespeichert werden oder anderweitig aus computerlesbaren Medien verfügbar sind. Solche Anweisungen können zum Beispiel Anweisungen und Daten umfassen, die einen Vielzweckcomputer, einen Spezialcomputer oder eine Spezialverarbeitungsvorrichtung dazu veranlassen oder anderweitig konfigurieren, eine bestimmte Funktion oder Gruppe von Funktionen auszuführen. Teile von Computerressourcen können über ein Netzwerk zugänglich sein. Die computerausführbaren Anweisungen können zum Beispiel Binärdateien, Zwischenformatanweisungen wie etwa Assemblersprache, Firmware oder Quellcode sein. Beispiele für computerlesbare Medien, die zum Speichern von Anweisungen, benutzten Informationen und/oder während Verfahren gemäß beschriebenen Beispielen erzeugten Informationen verwendet werden können, wären magnetische oder optische Datenträger, Flash-Speicher, mit nichtflüchtigem Speicher ausgestattete USB-Vorrichtungen (Universal Serial Bus), vernetzte Speicherungsvorrichtungen und so weiter.
[0079] Vorrichtungen, die Verfahren gemäß diesen Offenbarungen implementieren, können Hardware, Firmware und/oder Software umfassen und können vielfältige Formfaktoren annehmen. Typische Beispiele für solche Formfaktoren wären Laptops, Smartphones, Personal Computer mit kleinem Formfaktor, persönliche digitale Assistenten und so weiter. Hier beschriebene Funktionalität kann auch in Peripheriegeräten oder Zusatzkarten realisiert werden. Solche Funktionalität kann auch als weiteres Beispiel in einer Leiterplatte unter verschiedenen Chips oder verschiedenen Prozessen, die in einer einzigen Vorrichtung ausgeführt werden, implementiert werden.
[0080] Die Anweisungen, Medien zum Übermitteln solcher Anweisungen, Datenverarbeitungsressourcen zum Ausführen dieser und andere Strukturen zur Unterstützung solcher Datenverarbeitungsressourcen sind Mittel zur Bereitstellung der in diesen Offenbarungen beschriebenen Funktionen.
[0081] Es versteht sich, dass die Ausführungsformen in Bezug auf Clients, Server, Dienste, Automaten und Systeme in einer Kombination von elektronischer Hardware, Firmware und Software implementiert werden können. Die Firmware und Software kann als eine Reihe von Prozessen, Anwendungen und/oder Modulen implementiert werden, die die hier beschriebenen Funktionalitäten bereitstellen. Die hier beschriebenen Algorithmen und Prozesse können in anderer Reihenfolge bzw. anderen Reihenfolgen ausgeführt werden. Es können Interrupt-Routinen verwendet werden. Daten können in flüchtigen und nichtflüchtigen Vorrichtungen, die hier beschrieben werden, gespeichert werden und können durch die Hardware, Firmware und/oder Software aktualisiert werden.
[0082] Obwohl vielfältige Beispiele und andere Informationen verwendet wurden, um Aspekte innerhalb des Schutzumfangs der angefügten Ansprüche zu erläutern, soll auf der Basis bestimmter Merkmale oder Anordnungen in solchen Beispielen keine Beschränkung der Ansprüche folgen, da Durchschnittsfachleute in der Lage wären, diese Beispiele zu verwenden, um vielfältige Implementierungen abzuleiten. Weiterhin, und obwohl ein gewisser Gegenstand in Sprache beschrieben worden sein kann, die für Beispiele von Strukturmerkmalen und/oder Verfahrensschritten spezifisch ist, versteht sich, dass der in den angefügten Ansprüchen definierte Gegenstand nicht unbedingt auf diese beschriebenen Merkmale oder Schritte beschränkt ist. Zum Beispiel kann solche Funktionalität anders verteilt oder in anderen Komponenten als den hier identifizierten ausgeführt werden. Stattdessen werden die beschriebenen Merkmale und Schritte als Beispiele für Komponenten von Systemen und Verfahren innerhalb des Schutzumfangs der angefügten Ansprüche offenbart.
Claims (14)
1. Computerimplementiertes Verfahren zur Erfassung elektronischer Mitteilungen an spezifizierte Adressen innerhalb einer Entität mit Ursprung von außerhalb der Entität auf mehreren elektronischen Mitteilungskanälen; wobei das Verfahren Ausführen von Anweisungen auf einem oder mehreren Prozessoren umfasst zum
Assoziieren mindestens eines Integrationsmoduls mit einem entsprechenden elektronischen Mitteilungskanal zum Empfangen von Mitteilungen darauf; wobei die Mitteilungen eine erste Menge von Attributen umfassen, die einem oder mehreren vorbestimmten Protokollen des elektronischen Mitteilungskanals genügen;
bei Empfang einer oder mehrerer Mitteilungen an spezifizierte Adressen innerhalb der Entität Erzeugen einer oder mehrerer entsprechender Mitteilungen durch das Integrationsmodul gemäß einem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll für Mitteilungen innerhalb der Entität, das von dem einen oder den mehreren vorbestimmten Protokollen verschieden ist;
wobei die eine oder mehreren entsprechenden Mitteilungen mindestens einige Attribute der ersten Menge von Attributen, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, in einer zugeordneten Datenstruktur umfassen;
Speichern der gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugten entsprechenden Mitteilungen in einem oder mehreren Datenspeichern.
2. Computerimplementiertes Verfahren zur Erfassung von elektronischen Mitteilungen, die durch eine Entität über mehrere elektronische Mitteilungskanäle empfangen werden, nach Anspruch 1, ferner umfassend:
Neuherstellen einer oder mehrerer auf einem der mehreren elektronischen Mitteilungskanäle empfangenen Mitteilungen durch ein entsprechendes Schnittstellenmodul durch Abrufen von entsprechenden einzelnen oder mehreren Mitteilungen, die gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugt werden, aus dem einen oder den mehreren Datenspeichern und Extrahieren der Werte der Attribute, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, aus der zugeordneten Datenstruktur, und von etwaigen nicht unterstützten Attributen aus der in dem einen oder den mehreren Datenspeichern gespeicherten Mitteilung.
3. Computerimplementiertes Verfahren zur Erfassung von elektronischen Mitteilungen, die durch eine Entität über mehrere elektronische Mitteilungskanäle empfangen werden, nach Anspruch 2, wobei Neuherstellen der einen oder mehreren Mitteilungen Folgendes umfasst:
Spezifizieren der Werte der ersten Menge von Attributen aus unterstützten Attributen des gemeinsamen Kommunikationsprotokolls, die aus der gespeicherten Mitteilung extrahiert werden; und Spezifizieren der Werte der Attribute, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, aus der zugeordneten Datenstruktur, die aus der einen oder den mehreren aus dem einen oder den mehreren Datenspeichern abgerufenen gespeicherten Mitteilungen extrahiert werden.
4. Computerimplementiertes Verfahren zur Erfassung von elektronischen Mitteilungen, die durch eine Entität über mehrere elektronische Mitteilungskanäle empfangen werden, nach Anspruch 1, wobei die Datenstruktur ein leichtgewichtiges Textdatenobjekt ist.
5. Computerimplementiertes Verfahren zur Erfassung von elektronischen Mitteilungen, die durch eine Entität über mehrere elektronische Mitteilungskanäle empfangen werden, nach Anspruch 1, wobei die Datenstruktur ein JSON-Objekt (Java Script Object Notation) ist.
6. Computerimplementiertes Verfahren zur Erfassung von elektronischen Mitteilungen, die durch eine Entität über mehrere elektronische Mitteilungskanäle empfangen werden, nach Anspruch 1, ferner umfassend: Modifizieren des gemeinsamen Kommunikationsprotokolls für elektronische Mitteilungen innerhalb einer Entität, so dass es mindestens ein oder mehrere zuvor nicht unterstützte Attribute umfasst.
7. Computerimplementiertes Verfahren zur Erfassung von elektronischen Mitteilungen, die durch eine Entität über mehrere elektronische Mitteilungskanäle empfangen werden, nach Anspruch 1, ferner umfassend: Einfügen eines oder mehrerer Hinweise, die die Anwesenheit nicht unterstützter Attribute der ersten Menge von Attributen angeben, in die gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugte Mitteilung.
8. Computerimplementiertes Verfahren zur Erfassung einer oder mehrerer elektronischer Mitteilungen an eine spezifizierte Adresse innerhalb einer Entität von einem oder mehreren Teilnehmern außerhalb der Entität über einen von mehreren elektronischen Mitteilungskanälen;
wobei das Verfahren Ausführen von Anweisungen auf einem oder mehreren Prozessoren umfasst zum:
Empfangen der einen oder mehreren Mitteilungen an eine spezifizierte Adresse innerhalb einer Entität in einem ersten Integrationsmodul über einen ersten elektronischen Mitteilungskanal; wobei die Mitteilungen eine erste Menge von Attributen gemäß einem ersten Kommunikationsprotokoll für Mitteilungen auf dem ersten elektronischen Mitteilungskanal umfassen;
Erzeugen einer oder mehrerer entsprechender Mitteilungen an die spezifizierte Adresse innerhalb der Entität in dem ersten Integrationsmodul gemäß einem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll für Mitteilungen innerhalb der Entität, das von dem ersten Kommunikationsprotokoll verschieden ist, bei Empfang einer oder mehrerer Mitteilungen in dem Integrationsmodul; wobei die einen oder mehreren entsprechenden Mitteilungen mindestens einige Attribute der ersten Menge von Attributen der Mitteilung, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, in einer zugeordneten Datenstruktur aus der einen oder den mehreren empfangenen Mitteilungen umfassen;
Speichern von Mitteilungen gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll in einem oder mehreren Datenspeichern.
9. Computersystem zur Erfassung einer oder mehrerer elektronischer Mitteilungen an eine spezifizierte Adresse innerhalb einer Entität von einem oder mehreren Teilnehmern außerhalb der Entität über einen von mehreren elektronischen Mitteilungskanälen; wobei das System Folgendes umfasst:
mehrere Integrationsmodule, wobei mindestens eines oder mehrere Integrationsmodule einem einzigartigen Kanal mehrerer elektronischer Mitteilungskanäle zum Empfangen von Mitteilungen darauf zugeordnet sind; wobei die Mitteilungen jeweilige Mengen von Attributen gemäß einem vorbestimmten Protokoll des elektronischen Mitteilungskanals, auf dem die Mitteilung übertragen wird, umfassen;
ein kommunikativ mit den mehreren Integrationsmodulen zum Empfangen von durch die Integrationsmodule erzeugten Mitteilungen gekoppeltes zentrales Mitteilungsmodul, wobei das zentrale Mitteilungsmodul so ausgelegt ist, dass bei Empfang einer oder mehrerer Mitteilungen von einem oder mehreren Teilnehmern außerhalb der Entität entsprechende Mitteilungen durch das Integrationsmodul gemäß einem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugt werden und mindestens einige Attribute der jeweiligen Menge von Attributen, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, in einer zugeordneten Datenstruktur umfassen;
mindestens einen oder mehrere Datenspeicher zum Speichern von gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugten Mitteilungen.
10. Computersystem nach Anspruch 9, wobei bei Empfang einer Anweisung von einem autorisierten Benutzer, eine oder mehrere auf dem einen oder den mehreren Integrationsmodulen eines spezifizierten Kommunikationskanals der mehreren Kommunikationskanäle empfangene Mitteilungen wiederherzustellen;
das zentrale Mitteilungsmodul eine oder mehrere entsprechende Mitteilungen, die gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugt werden, aus dem einen oder den mehreren Datenspeichern abruft und die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützten Attribute aus der zugeordneten Datenstruktur und etwaige unterstützte Attribute aus der in dem einen oder den mehreren Datenspeichern gespeicherten Mitteilung extrahiert, zur Neuherstellung der einen oder Mitteilungen.
11. Computersystem nach Anspruch 10, wobei die Neuherstellung der einen oder mehreren Mitteilungen durch das Schnittstellenmodul Folgendes umfasst: Spezifizieren der Werte der ersten Menge von Attributen aus unterstützten Attributen des gemeinsamen Kommunikationsprotokolls, die aus der gespeicherten Mitteilung extrahiert werden; und Spezifizieren der Werte der nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützten Attribute aus der zugeordneten Datenstruktur, die aus der einen oder den mehreren aus dem einen oder den mehreren Datenspeichern abgerufenen gespeicherten Mitteilungen extrahiert werden.
12. Computersystem nach Anspruch 9, wobei die verallgemeinerte Abstraktion der nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützten Attribute ein leichtgewichtiges Textdatenobjekt ist.
13. Computersystem zur Erfassung elektronischer Mitteilungen, die durch eine Entität über mehrere Kommunikationskanäle empfangen werden, nach Anspruch 9, wobei die verallgemeinerte Abstraktion der nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützten Attribute ein JSON-Objekt (Java Script Object Notation) ist.
14. Nichttransitorisches computerlesbares Speicherungsmedium, das Programmanweisungen speichert, die durch einen Prozessor eines Computers computerausführbar sind zum Erfassen elektronischer Mitteilungen an spezifizierte Adressen innerhalb einer Entität mit Ursprung von außerhalb der Entität auf mehreren elektronischen Mitteilungskanälen durch Ausführen von Operationen, umfassend:
Assoziieren mindestens eines Integrationsmoduls mit einem entsprechenden elektronischen Mitteilungskanal zum Empfangen von Mitteilungen darauf; wobei die Mitteilungen eine erste Menge von Attributen umfassen, die einem oder mehreren vorbestimmten Protokollen des elektronischen Mitteilungskanals genügen;
bei Empfang einer oder mehrerer Mitteilungen an spezifizierte Adressen innerhalb der Entität Erzeugen einer oder mehrerer entsprechender Mitteilungen durch das Integrationsmodul gemäß einem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll für Mitteilungen innerhalb der Entität, das von dem einen oder den mehreren vorbestimmten Protokollen verschieden ist;
wobei die eine oder mehreren entsprechenden Mitteilungen mindestens einige Attribute der ersten Menge von Attributen, die nicht durch das gemeinsame Kommunikationsprotokoll unterstützt werden, in einer zugeordneten Datenstruktur umfassen;
Speichern der gemäß dem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll erzeugten Mitteilungen in einem oder mehreren Datenspeichern.
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