CH719491A1 - Deckenabhängung und Tragsystem. - Google Patents
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Abstract
Eine Deckenabhängung (1) für ein im Wesentlichen horizontal auszurichtendes Tragprofil (8), das in einer bestimmungsgemässen horizontalen Ausrichtung des Tragprofils (8) eine Oberseite und eine zur Oberseite hin ausgerichtete Montagestruktur (81) aufweist, umfasst ein zur Montagestruktur (81) des Tragprofils (8) korrespondierendes Montageelement (2), ein drehbar am Montageelement (2; 20) befestigtes Kopplungsteil (3), und zwei jeweils am Kopplungsteil (3) befestigte, längsförmige Hängeglieder (4).
Description
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Deckenabhängung und ein Tragsystem mit einer solchen Deckenabhängung.
[0002] Solche Deckenabhängungen können für die Befestigung eines im Wesentlichen horizontal auszurichtenden Tragprofils, das in einer bestimmungsgemässen horizontalen Ausrichtung eine Oberseite und eine zur Oberseite hin ausgerichtete Montagestruktur aufweist, an einer Raumdecke verwendet werden. Tragsysteme dieser Art können zum Aufhängen beziehungsweise Anordnen eines Objekts mittels des Tragprofils in einem Raum wie beispielsweise einem Verkaufsgeschäft eingesetzt werden.
Stand der Technik
[0003] Zur Präsentation von Waren beispielsweise in Verkaufsgeschäften oder an Messen oder zur Gestaltung und Funktionalisierung von Räumen werden, neben an Wänden montierten und auf dem Boden aufgestellten Warenträgern, Raumgestaltern und Funktionskonsolen, auch solche eingesetzt, die zumindest teilweise an der Decke befestigt sind. Dabei werden diese teilweise direkt an der Decke oder an mit der Decke verbundenen Befestigungsmitteln wie beispielsweise in die Decke eingeschraubten Haken montiert.
[0004] Häufig besteht jedoch das Bedürfnis, Änderungen im Raum vorzunehmen. Beispielsweise kann es gewünscht sein, den Raum neu zu gliedern oder Funktionen wie beispielsweise eine Stromzufuhr an anderen Standorten im Raum bereit zu stellen. Oder es kann Bedarf bestehen, die Warenauslage beziehungsweise deren Präsentation zu ändern. Dabei müssen üblicherweise die erwähnten Warenträger verhältnismässig aufwendig von der Decke demontiert und ersetzt oder an anderer Stelle wieder montiert werden.
[0005] Um für eine regelmässige Neugestaltung des Raumes, der Funktionalitäten, der Warenauslage und zugehöriger Präsentationselemente mehr Flexibilität zu haben, sind Tragsysteme bekannt, bei denen Träger wie beispielsweise Warenträger, Trennwände oder ähnliche Elemente indirekt an der Decke befestigt werden. Beispielsweise umfassen viele solche Tragsysteme Tragprofile wie beispielsweise vierkantähnliche Rohre oder Schienen, die entweder direkt oder abgependelt an der Decke montiert sind. An solche Deckentragprofile werden dann Träger angehängt, die Objekte der erwähnten Art tragen können. Dabei können die Objekte verschoben, umgehängt, ausgetauscht oder entfernt werden, ohne dass grössere Umbauten notwendig sind beziehungsweise die Tragprofile selbst an der Decke neu montiert werden müssen.
[0006] In einigen Anwendungen können Tragsysteme mit Tragprofilen auch in Paneel- oder ähnliche Konstruktionen eingebettet sein. Beispielsweise können die Tragprofile dabei an der tragenden Decke befestigt sein. Seitlich anschliessend an die Tragprofile können dann Paneele oder gespannte textile Materialen an der tragenden Decke montiert sein. So können die Tragprofile optisch als Bestandteil der Decke selbst wahrgenommen werden.
[0007] Zur Befestigung der Träger an den Tragprofilen ist es bekannt, die Warenträger oder anderen Elemente an die Tragprofile zu schrauben oder mittels Klemmschrauben an die Tragprofile zu klemmen oder einzuschnappen. Alternativ dazu ist es bekannt, die Träger lose an die Tragprofile zu hängen. Ein solches Hängen ermöglicht zwar ein verhältnismässig einfaches Verschieben und Umordnen des Trägers, jedoch sind so aufgehängte Träger vergleichsweise unstabil und unsicher.
[0008] Die Befestigung der Tragprofile an der Decke erfolgt typischerweise entweder über ein direktes Verschrauben an die Decke oder über mehrere an der Decke fixierte Stangen als Deckenabhängung. Insbesondere werden solche Stangen meistens an ihren oberen Enden fest an der Decke montiert und an ihren unteren Enden mit dem Tragprofil. Obwohl Deckenabhängungen eine vergleichsweise flexible Aufhängung der Tragschienen an den Decken ermöglichen, sind sie üblicherweise vergleichsweise instabil beziehungsweise wackelig. Zudem ist es häufig auch schwierig, mit solchen Deckenabhängungen die Tragprofile genau zu positionieren.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein System beziehungsweise Bauteile vorzuschlagen, die ein einfaches, flexibles und sicheres Befestigen eines Tragprofils an und Demontieren von einer Decke ermöglichen, um ein flexibles Anordnen von Objekten in einem Raum zu erlauben.
Darstellung der Erfindung
[0010] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine Deckenabhängung, wie sie im unabhängigen Anspruch 1 definiert ist, sowie durch ein Tragsystem, wie es im unabhängigen Anspruch 18 definiert ist, und ein Verfahren, wie es im unabhängigen Anspruch 24 definiert ist. Vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0011] In einem Aspekt ist die Erfindung eine Deckenabhängung für ein im Wesentlichen horizontal auszurichtendes Tragprofil, das in einer bestimmungsgemässen horizontalen Ausrichtung eine Oberseite und eine zur Oberseite hin ausgerichtete Montagestruktur aufweist. Die Deckenabhängung umfasst ein zur Montagestruktur des Tragprofils korrespondierendes Montageelement, ein drehbar am Montageelement befestigtes Kopplungsteil und zwei jeweils am Kopplungsteil befestigte, längsförmige Hängeglieder.
[0012] Die Deckenabhängung ist insbesondere dafür vorgesehen, das Tragprofil in einem definierten Abstand an einer Raumdecke beziehungsweise Decke zu befestigen. Dabei soll die Deckenabhängung fähig sein, am Tragprofil angebrachte Lasten aufzunehmen und das Tragprofil mehr oder weniger horizontal ausgerichtet zu halten.
[0013] Das Tragprofil kann insbesondere ein Deckentragprofil sein. Das Deckentragprofil kann beispielsweise zum Halten beziehungsweise Stützen von verschiedenen Einrichtungen wie beispielsweise Trägern oder ähnlicher Konstruktionen für die Präsentation von Objekten, Bildschirmen, Trennwänden, Leuchten und dergleichen vorgesehen sein. Auch kann das Tragprofil stromführend sein, sodass an ihm beispielsweise über den Adapter montierte Elemente elektrifiziert werden können. Das Tragprofil kann schienenförmig oder grundsätzlich rohrförmig und insbesondere in seiner Erscheinung quasi vierkantrohrförmig sein. Typischerweise ist das Tragprofil in seiner Längsrichtung gerade, es kann aber auch gekrümmt oder eckig ausgebildet sein.
[0014] Das Montageelement ist so ausgestaltet, dass es zur Montage der Deckenabhängung am Tragprofil mit diesem ausreichend solide verbunden werden kann. Bevorzugt ist diese Verbindung wieder lösbar, sodass das Tragprofil bei Bedarf wieder demontiert oder umpositioniert werden kann. Damit Montageelement und Montagestruktur korrespondieren, können sie beispielsweise dazu ausgeformt sein, aneinander angehängt zu werden. Beispielsweise kann ein im verbundenen Zustand zumindest in vertikaler Richtung formschlüssiges Anhängen ein effizientes Aufnehmen der am Tragprofil wirkenden Lasten durch die Deckenabhängung ermöglichen.
[0015] Das Kopplungselement ermöglicht auf effiziente Weise, dass die Hängeglieder relativ zur Montagestruktur verdreht werden können. Dadurch kann die Ausrichtung der Hängeglieder zum Tragprofil so eingestellt werden, wie es für eine stabile Befestigung des Tragprofils an der Decke zweckmässig ist. Beispielsweise können die Hängeglieder von zwei benachbarten Deckenabhängungen eines einzigen Tragprofils zueinander beispielsweise um etwa 90° verdreht sein. Zum Beispiel können die Hängeglieder eines ersten von zwei Deckenabhängungen entlang des Tragprofils ausgerichtet sein und die Hängeglieder eines zweiten der beiden Deckenabhängungen quer zum Tragprofil. Auf diese Weise kann ein Wackeln beziehungsweise Pendeln sowohl längswärts als auch seitwärts vermieden werden und das Tragprofil kann in beide beziehungsweise alle Richtungen stabil an der Decke befestigt sein.
[0016] Die erfindungsgemässe Deckenabhängung ermöglicht also ein einfaches, flexibles und sicheres Befestigen des Tragprofils an und Demontieren von der Decke. Insbesondere kann durch eine passende Ausrichtung der Hängeglieder Verdrehen um das Kopplungsteils das Tragprofil zur Decke stabil ausgerichtet sein.
[0017] Vorzugsweise sind die längsförmigen Hängeglieder jeweils in ihrer Länge verstellbar. Auf diese Weise kann zum einen eine bevorzugte Abhängtiefe des Tragprofils von der Decke effizient eingestellt und nach Bedarf geändert werden. Zudem ermöglichen längenverstellbare Hängeglieder, dass das Tragprofil so exakt wie gewünscht horizontal ausgerichtet an der Decke hängt.
[0018] Grundsätzlich können die Hängeglieder beispielsweise als Seile insbesondere als Drahtseile ausgebildet sein. Vorzugsweise sind sie jeweils als Stangeneinheiten ausgebildet. Der Begriff „Stangeneinheit“ bezieht sich in diesem Zusammenhang auf beliebige längsförmige Konstruktionen beziehungsweise Elemente, die fest und quasi formstabil sind. Sie können zwar insbesondere bezüglich ihrer Länge einstellbar sein. Wenn sie aber eingestellt sind, behalten sie auch unter Last im Wesentlichen ihre Form. Mit solchen Hängeglieder kann das Tragprofil besonders stabil und sicher an der Decke befestigt werden.
[0019] Dabei sind die Hängeglieder zur Längenverstellbarkeit vorzugsweise wie folgt ausgebildet: Die Stangeneinheiten umfassen jeweils zwei Stangenabschnitte und eine Hülse. Die Stangenabschnitte sind jeweils mit einem Gewinde wie einem Aussengewinde und die Hülse mit einem korrespondierenden Gewinde wie einem Innengewinde ausgestattet. Die Länge der Stangeneinheiten ist jeweils verstellbar, indem ihre Stangenabschnitte in ihre Hülse eingeschraubt oder ausgeschraubt werden.
[0020] Eine solche Ausgestaltung der Hängeglieder mit Stangenabschnitten und Hülsen ermöglicht ein effizientes, genaues und stabiles Verstellen der Längen der Hängeglieder. Es können auch mehr als zwei Stangenabschnitte und entsprechend mehr als eine Hülse pro Stangeneinheit vorgesehen sein.
[0021] Vorzugsweise sind die längsförmigen Hängeglieder jeweils um eine Seitendrehachse drehbar beziehungsweise kippbar am Kopplungsteil befestigt. Insbesondere können die Seitendrehachsen jeweils die einzige Drehachse sein, um welche das zugehörige Hängeglied zum Kopplungsteil drehbar ist. Auf diese Weise kann die Beweglichkeit der Hängeglieder relativ zum Kopplungsteil effizient vorbestimmt werden.
[0022] Dabei ist das Kopplungsteil vorzugsweise um eine Zentraldrehachse drehbar am Montageelement befestigt und die Seitendrehachsen stehen quasi rechtwinklig zur Zentraldrehachse. Insbesondere kann die Zentraldrehachse die einzige Drehachse sein, um welche das Kopplungsteil zum Montageelement drehbar ist. Die Seitendrehachsen verlaufen typischerweise parallel zueinander. In einem montierten Zustand verlaufen sie zudem vorteilhafterweise quasi horizontal. Auf diese Weise kann die Beweglichkeit zwischen Hängeglieder und Montagelement und somit auch dem Tragprofil definiert werden. So können Bewegungen auf die zur effizienten Befestigung des Tragprofils an der Decke begrenzt werden.
[0023] Die Deckenabhängung kann auch dazu ausgebildet sein, in unterschiedliche Zustände gebracht zu werden. Dabei kann in einem gelösten Zustand das Kopplungsteil relativ zum Montageelement drehbar sein und in einem blockierten beziehungsweise geklemmten Zustand nicht. Die Drehbarkeit des Kopplungsteils zum Montageelement muss also nicht in jedem Zustand der Deckenabhängung vorhanden sein. Insbesondere Vorteilhaft ist aber, wenn das Kopplungsteil zum Montageelement verdrehbar ist, damit die Ausrichtung der Hängeglieder beim Befestigen des Tragprofils an der Decke eingestellt werden kann.
[0024] Das Kopplungsteil ist vorzugsweise mit zwei Flügelabschnitten ausgestattet, wobei die längsförmigen Hängeglieder jeweils an einem Längsende einen unteren Umgreifabschnitt aufweisen, und wobei jeweils der untere Umgreifabschnitt eines der längsförmigen Hängeglieder einen der Flügelabschnitte des Kopplungsteils zumindest teilweise umgreift. Die Flügelabschnitte erstrecken sich mit Vorteil von einander weg. Zudem können sie sich zur Zentraldrehachse radial nach aussen erstrecken. Die unteren Umgreifabschnitte sind bevorzugt jeweils quasi U-förmig oder hufeisenförmig geformt.
[0025] Dabei umfasst die Deckenabhängung vorzugsweise zwei untere Bolzenelemente, wobei die unteren Umgreifabschnitte der Hängeglieder und die Flügelabschnitte des Kopplungsteils jeweils Bohrungen aufweisen und wobei sich die unteren Bolzenelemente jeweils entlang einer der Seitendrehachsen durch die Bohrungen des unteren Umgreifabschnitts eines der Hängeglieder und durch die Bohrung eines der Flügelabschnitte des Kopplungsteils hindurch erstrecken. Die unteren Bolzenelemente sind im Wesentlichen zylinderförmige Verbindungselemente. Sie sind mit Vorteil zumindest gegen eines der Längsenden hin mit einem Teilgewinde ausgestattet, auf welches eine Mutter aufgeschraubt werden kann. An ihren entgegengesetzten Längsenden können sie mit einem Kopf ausgestattet sein. Alternativ dazu können die Bolzenelemente auch nietenartig ausgestaltet sein. Eine solche Konstruktion ermöglicht eine feste Verbindung zwischen Hängegliedern und Bolzenelement, wobei die Bewegung relativ zueinander vordefiniert ist.
[0026] Vorzugsweise umfasst die Deckenabhängung zwei Deckenbefestigungsteile, die jeweils an einem der längsförmigen Hängeglieder befestigt sind. Solche Deckenbefestigungsteile können effizient auf die Befestigung an der Decke angepasst sein. Insbesondere kann das Vorsehen der Deckenbefestigungsteile ein effizientes Befestigen der längsförmigen beziehungsweise stangenförmigen Hängeglieder an der typischerweise flachen Decke ermöglichen.
[0027] Dabei sind die längsförmigen Hängeglieder vorzugsweise jeweils um eine weitere Seitendrehachse drehbar an einem der Deckenbefestigungsteile befestigt. Insbesondere können die weiteren Seitendrehachsen jeweils die einzige Drehachse sein, um welche das zugehörige Hängeglied zum Kopplungsteil drehbar ist.
[0028] Das Kopplungsteil ist vorzugsweise um eine Zentraldrehachse drehbar am Montageelement befestigt und die weiteren Seitendrehachsen stehen vorzugsweise quasi rechtwinklig zur Zentraldrehachse. Die weiteren Seitendrehachsen und gegebenenfalls die Seitendrehachsen verlaufen typischerweise parallel zueinander. In einem montierten Zustand verlaufen die weiteren Seitendrehachsen vorteilhafterweise quasi horizontal.
[0029] Die Deckenbefestigungsteile umfassen vorzugsweise jeweils einen Deckenkontaktabschnitt und einen angewinkelt zum Deckenkontaktabschnitt stehenden Verbindungsabschnitt, wobei die längsförmigen Hängeglieder jeweils an einem Längsende einen oberen Umgreifabschnitt aufweisen, und wobei jeweils der obere Umgreifabschnitt eines der längsförmigen Hängeglieder den Verbindungsabschnitt eines der Deckenbefestigungsteile zumindest teilweise umgreift. Der Deckenkontaktabschnitt ist typischerweise zum Anliegen an eine Decke ausgebildet. In montiertem Zustand erstreckt sich der Deckenkontaktabschnitt bevorzugt quasi horizontal. Indem der Verbindungsabschnitt angewinkelt zum Deckenkontaktabschnitt steht, ragt er dabei typischerweise von der Decke nach unten. Bevorzugt bilden Deckenkontaktabschnitt und Verbindungsabschnitt einen im Wesentlichen rechten Winkel. So kann der Verbindungsabschnitt im montierten Zustand quasi vertikal ausgerichtet sein. Die oberen Umgreifabschnitte sind bevorzugt jeweils quasi U-förmig oder hufeisenförmig ausgebildet. Gegebenenfalls sind sie analog beziehungsweise identisch zu den unteren Umgreifabschnitten geformt. So können die möglichen Bewegungen der Hängeglieder zu den Deckenbefestigungsteilen und somit in montiertem Zustand zur Decke bestimmt beziehungsweise eingeschränkt sein.
[0030] Dabei umfasst die Deckenabhängung vorzugsweise zwei obere Bolzenelemente, wobei die oberen Umgreifabschnitte der Hängeglieder und die Verbindungsabschnitte der Deckenbefestigungsteile jeweils Bohrungen aufweisen und wobei sich die oberen Bolzenelemente jeweils entlang einer der weiteren Seitendrehachsen durch die Bohrungen des oberen Umgreifabschnitts eines der Hängeglieder und durch die Bohrung des Verbindungsabschnitt eines der Deckenbefestigungsteile hindurch erstrecken. Die oberen Bolzenelemente können gegebenenfalls analog den vorstehend beschriebenen unteren Bolzenelementen ausgestaltet sein. Mittels solcher Bolzenelemente kann eine solide und nur bestimmungsgemäss bewegliche Verbindung der Hängeglieder zu den Deckenabhängungen erreicht werden.
[0031] Vorzugsweise umfasst das Montageelement einen Körperabschnitt, an dem das Kopplungsteil befestigt ist. Ein solches Montageelement mit Körperabschnitt ermöglicht eine effiziente und funktionale Implementierung des Montagelements.
[0032] Vorzugsweise ist dabei der Körperabschnitt des Montageelements quasi zylindrisch ausgebildet, das Kopplungsteil weist einen zumindest teilweise korrespondierend zum Körperabschnitt des Montageabschnitts ausgebildeten Fassungsabschnitt auf und der Körperabschnitt des Montageelement ist zumindest teilweise im Fassungsabschnitt des Kopplungsteils angeordnet. Auf diese Weise kann das Kopplungsteil in einem ungeklemmten beziehungsweise gelösten Zustand frei um das Montagelement insbesondere um die Zentraldrehachse rotieren und somit in vorteilhafter Weise drehbar mit dem Montagelement verbunden sein. Andere Bewegungen zwischen Kopplungsteil und Montagelement können ausgeschlossen sein.
[0033] Das Montageelement umfasst vorzugsweise ein Klemmteil, das so zum Körperabschnitt bewegbar ist, dass die Montagestruktur des Tragprofils zwischen Klemmteil und Körperabschnitt einklemmbar ist. Ein solches Klemmteil ermöglicht ein effizientes Befestigen der Deckenabhängung mit dem Tragprofil über eine Klemmverbindung.
[0034] Dabei umfasst das Montagelement vorzugsweise eine Klemmschraube, die so an das Klemmteil und den Körperabschnitt gekoppelt ist, dass durch Betätigung der Klemmschraube, das Klemmteil zum Körperabschnitt bewegbar ist. So kann effizient eine ausreichend feste, dauerhafte und reversible Klemmverbindung bereitgestellt werden.
[0035] Das Montageelement und das Kopplungsteil sind vorzugsweise dazu ausgebildet, dass ein Drehen des Kopplungsteil relativ zum Montageelement blockiert ist, wenn die Montagestruktur des Tragprofils zwischen Klemmteil und Körperabschnitt eingeklemmt ist. So kann die Verbindung von Deckenabhängung und Tragprofil bevorzugt stabil sein, wenn das Tragprofil an der Decke befestigt ist.
[0036] In einem anderen Aspekt ist die Erfindung ein Tragsystem mit einem im Wesentlichen horizontal auszurichtenden Tragprofil und einer Deckenabhängung wie vorstehend beschrieben beziehungsweise vorzugsweise zumindest zwei solchen Deckenabhängungen. Das Tragprofil weist in einer bestimmungsgemässen horizontalen Ausrichtung eine Oberseite und eine zur Oberseite hin ausgerichtete Montagestruktur auf.
[0037] Mit dem erfindungsgemässen Tragsystem und seinen nachstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispielen können die im Zusammenhang mit der vorstehend beschriebenen erfindungsgemässen Deckenabhängung und ihren bevorzugten Ausführungsbeispielen beschriebenen Effekte und Vorteile auf effiziente Weise erreicht beziehungsweise implementiert werden.
[0038] Dabei verläuft die Montagestruktur des Tragprofils vorzugsweise so entlang des Tragprofiles, dass die Deckenabhängung an einer Vielzahl von Positionen am Tragprofil montierbar ist. Mit Vorteil ist dabei die Montagestruktur so ausgebildet, dass eine Montage der Deckenabhängung an einer beliebigen Position insbesondere in Längsrichtung des Tragprofils möglich ist. So kann eine flexible Befestigung des Tragprofils an einer gewünschten Position an der Decke erreicht werden.
[0039] Die Montagestruktur des Tragprofils weist vorzugsweise eine entlang einer Längsrichtung des Tragprofils verlaufende Nut auf, wobei das Montageelement der Deckenabhängung dazu ausgebildet ist, in die Nut der Montagestruktur des Tragprofils einzugreifen. Mit einer solchen Ausgestaltung des Montagestruktur und des Montageelements kann das Tragprofil effizient an einer beliebigen Längsstelle mit der Deckenabhängung und somit mit der Decke verbunden werden.
[0040] Dabei weist die Nut der Montagestruktur des Tragprofils vorzugsweise einen Innenraum und eine Abdeckung mit einer entlang der Länge des Tragprofils verlaufenden Schlitzöffnung auf, wobei das Klemmteil des Montageelements im Innenraum der Nut anordbar ist und wobei die Abdeckung der Nut zwischen Klemmteil und Körperabschnitt des Montageelements einklemmbar ist. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht eine effiziente und feste Verbindung des Tragprofils mit der beziehungsweise den Deckenabhängungen an einer beliebigen Längsposition des Tragprofils.
[0041] Dabei weist die Abdeckung der Nut der Montagestruktur des Tragprofils vorzugsweise eine erste Eingreifgeometrie auf, wobei das Klemmteil des Montageelements der Deckenabhängung eine zweite Eingreifgeometrie aufweist und wobei die erste Eingreifgeometrie und die zweite Eingreifgeometrie ineinander eingreifen, wenn die Abdeckung der Nut zwischen Klemmteil und Körperabschnitt des Montageelements eingeklemmt ist. So kann eine besonders stabile Montage des Tragprofils an der Deckenabhängung erreicht werden.
[0042] In einem anderen weiteren Aspekt ist die Erfindung ein Verfahren zum Befestigen eines im Wesentlichen horizontal auszurichtenden Tragprofils, das in einer bestimmungsgemässen horizontalen Ausrichtung des Tragprofils eine Oberseite und eine zur Oberseite hin ausgerichtete Montagestruktur aufweist, an einer Decke. Das Verfahren umfasst die Schritte: Befestigen von zwei Deckenabhängungen wie oben beschrieben an einer Decke und Montieren der Montagestruktur des Tragprofils an den Montagelementen der Deckenabhängungen.
[0043] Mit dem erfindungsgemässen Verfahren und seinen nachstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispielen können die im Zusammenhang mit dem vorstehend beschriebenen erfindungsgemässen Tragsystem und seinen bevorzugten Ausführungsbeispielen beschriebenen Effekte und Vorteile auf effiziente Weise erreicht beziehungsweise implementiert werden.
[0044] Dabei liegen vorzugsweise beim Befestigen der Deckenabhängungen an der Decke die Hängeglieder eines ersten der zwei Deckenabhängungen in einer ersten Ebene, die Hängeglieder eines zweiten der zwei Deckenabhängungen in einer zweiten Ebene, wobei die erste Ebene von der zweiten Ebene verschieden ist. Eine solche Befestigung des Tragprofils ermöglicht auf effiziente Weise, dass das Tragprofil stabil an der Decke befestigt ist. Die erste Ebene liegt vorzugsweise quasi rechtwinklig zur zweiten Ebene.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0045] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung mit Hilfe der schematischen Zeichnung. Insbesondere wird im Folgenden die erfindungsgemässe Deckenabhängung, das erfindungsgemässe Tragsystem und das erfindungsgemässe Verfahren unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen detaillierter beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Deckenabhängung; Fig. 2 eine perspektivische Explosionsansicht der Deckenabhängung von Fig. 1; Fig. 3 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Tragsystems mit Deckenabhängungen gemäss Fig. 1 und einem Tragprofil; Fig. 4 eine Aufsicht von oben auf das Tragsystem von Fig. 3; Fig. 5 eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A von Fig. 3; Fig. 6 eine Ansicht des Details B von Fig. 5; Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Deckenabhängung; und Fig. 8 eine perspektivische Explosionsansicht der Deckenabhängung von Fig. 7.
Weq(e) zur Ausführung der Erfindung
[0046] Bestimmte Ausdrücke werden in der folgenden Beschreibung aus praktischen Gründen verwendet und sind nicht einschränkend zu verstehen. Die Wörter „rechts“, „links“, „unten“ und „oben“ bezeichnen Richtungen in der Zeichnung, auf die Bezug genommen wird. Die Ausdrücke „nach innen“, „nach aussen“ „unterhalb“, „oberhalb“, „links“, „rechts“ oder ähnliche werden zur Beschreibung der Anordnung bezeichneter Teile zueinander, der Bewegung bezeichneter Teile zueinander und der Richtungen hin zum oder weg vom geometrischen Mittelpunkt der Erfindung sowie benannter Teile derselben wie in den Fig. dargestellt verwendet. Diese räumlichen Relativangaben umfassen auch andere Positionen und Ausrichtungen als die in den Fig. dargestellten. Zum Beispiel wenn ein in den Fig. dargestelltes Teil umgedreht wird, sind Elemente oder Merkmale, die als „unterhalb“ beschrieben sind, dann „oberhalb“. Die Terminologie umfasst die oben ausdrücklich erwähnten Wörter, Ableitungen von denselben und Wörter ähnlicher Bedeutung.
[0047] Um Wiederholungen in den Fig. und der zugehörigen Beschreibung der verschiedenen Aspekte und Ausführungsbeispiele zu vermeiden, sollen bestimmte Merkmale als gemeinsam für verschieden Aspekte und Ausführungsbeispiele verstanden werden. Das Weglassen eines Aspekts in der Beschreibung oder einer Fig. lässt nicht darauf schliessen, dass dieser Aspekt in dem zugehörigen Ausführungsbeispiel fehlt. Vielmehr kann ein solches Weglassen der Klarheit und dem Verhindern von Wiederholungen dienen. In diesem Zusammenhang gilt für die gesamte weitere Beschreibung folgende Festlegung: Sind in einer Figur zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugszeichen enthalten, aber im unmittelbar zugehörigen Beschreibungstext nicht erwähnt, so wird auf deren Erläuterung in vorangehenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Sind ausserdem im unmittelbar zu einer Figur gehörigen Beschreibungstext Bezugszeichen erwähnt, die in der zugehörigen Figur nicht enthalten sind, so wird auf die vorangehenden und nachstehenden Figuren verwiesen. Ähnliche Bezugszeichen in zwei oder mehreren Fig. stehen für ähnliche oder gleiche Elemente.
[0048] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Deckenabhängung 1. Die Deckenabhängung 1 umfasst ein Montageelement 2, ein drehbar am Montageelement 2 befestigtes Kopplungsteil 3, zwei jeweils am Kopplungsteil 3 befestigte, längsförmige Hängeglieder 4 und zwei jeweils an einem der beiden Hängeglieder 4 befestigte Deckenbefestigungsteile 5.
[0049] Die Deckenbefestigungsteile 5 sind als zu Winkeln umgeformte Platten ausgebildet und weisen jeweils einen flachen Deckenkontaktabschnitt 51 und einen rechtwinklig dazu stehenden Verbindungsabschnitt 52 auf. Der Deckenkontaktabschnitt 51 ist in Anwendung der Deckenabhängung 1 horizontal ausgerichtet und liegt an der Decke an. Zum Befestigen an der Decke sind die Deckenkontaktabschnitte 51 jeweils mit einer Lochung 511 ausgestattet, durch welche beispielsweise eine Schaube in die Decke eingeschraubt werden kann. Der Verbindungsabschnitt 52 verjüngt sich in Richtung weg vom Deckenkontaktabschnitt 51 und beschreibt in der Ansicht quasi ein Dreieck.
[0050] Die Hängeglieder 4 umfassen jeweils eine zentrale Hülse 42 sowie nach oben und unten von der Hülse 42 abstehende Stangenabschnitte 41. Der obere Stangenabschnitt 41 jeder der beiden Hängeglieder 4 geht in einen oberen Umgreifabschnitt 44 über, der den Verbindungsabschnitt 52 des zugehörigen Deckenbefestigungsteil 5 von unten her teilweise umgreift. Die Stangenabschnitte 41 sind mit Gewinden ausgestattet, sodass sie zur Einstellung der Länge der Hängeglieder 4 in die Hülse 42 ein- und ausgeschraubt werden können. Die unteren Stangenabschnitte 41 der Hängeglieder 4 gehen jeweils in einen unteren Umgreifabschnitt 43 über.
[0051] Das Kopplungsteil 3 umfasst eine Fassung 31 und zwei seitlich abstehende und sich voneinander weg erstreckende Flügelabschnitte 32. Die unteren Umgreifabschnitte 43 der beiden Hängeglieder 4 umgreifen jeweils von oben her teilweise eine der beiden Flügelabschnitte 32 des Kopplungsteils 3.
[0052] Die Fassung 31 umfasst eine kreisscheibenförmige Deckplatte 311, eine kreisscheibenförmige Bodenplatte 312 und dazwischen zwei einander gegenüberliegende Wandabschnitte 313, die jeweils einstückig mit einem der beiden Flügelabschnitte 32 ausgebildet sind.
[0053] Das Montageelement 2 umfasst zwei in Aufsicht rechteckige Platten 21 und ein blockförmiges Klemmteil 22.
[0054] In Fig. 2 ist die Deckenabhängung 1 in einer grösstenteils explodierten Ansicht gezeigt. Dabei ist ersichtlich, dass die Deckplatte 311 und die Bodenplatte 312 drehfest mit den Wandabschnitten 313 und somit auch mit den Flügelabschnitten 32 verbunden sind. Die Deckplatte 311, die Bodenplatte 312 und die beiden Platten 21 des Montageelements 2 weisen jeweils eine zentrale Durchgangsbohrung auf, wobei sich in einem zusammengesetzten Zustand eine Klemmschraube 23 durch die zentralen Durchgangsbohrungen hindurch erstreckt. Die Klemmschaube 23 verläuft entlang einer vertikalen Zentraldrehachse 61 und weist einen zylindrischen Schraubenschaft 231 als Körperabschnitt des Montagelements 2 auf. Der Schraubenschaft 231 ist zumindest teilweise mit einem Aussengewinde ausgestattet, das in ein Innengewinde des Klemmteils 22 eingreift. Auf seiner Oberseite ist das Klemmteil 22 mit zwei parallelen Kerben 221 als zweite Eingreifgeometrie ausgestattet.
[0055] In einem ungeklemmten Zustand, in dem die Klemmschraube 23 nur soweit in das Klemmteil 22 eingedreht ist, dass das Klemmteil 22 und die Platten 21 lose mit dem Kopplungsteil 3 verbunden sind, kann das Kopplungsteil 3 frei um den Schraubenschaft 231 beziehungsweise die Zentraldrehachse 61 drehen. In einem geklemmten Zustand ist die Klemmschraube 23 weiter in das Klemmteil 22 eingedreht, sodass das Klemmteil 22 relativ zum Schraubenschaft 231 nach oben bewegt wird, bis es zusammen mit den Platten 21 und dem Kopplungsteil 3 verspannt ist.
[0056] Die unteren Umgreifabschnitte 43 der Hängeglieder 4 weisen jeweils zwei parallele Arme auf, die gegen ihr Ende hin mit einer Bohrung 431 ausgestattet sind. Der zugehörige Flügelabschnitt 32 befindet sich zwischen den beiden Armen und weist ebenfalls eine Bohrung auf. Die beiden unteren Umgreifabschnitte 43 sind jeweils am zugehörigen Flügelabschnitt 32 montiert, indem eine Montageschraube 71 als Bolzenelement entlang einer Seitendrehachse 62 durch die Bohrungen 431 des unteren Umgreifabschnitts 43 und die Bohrung des Flügelabschnitts 32 hindurch geführt ist. Die Montageschrauben 71 weisen einen Schraubenkopf 711 auf und sind mit einer Mutter 712 versehen, sodass die beiden Arme des zugehörigen unteren Umgreifabschnitts 43 und der zugehörige Flügelabschnitt 32 zwischen dem Schraubenkopf 711 und der Mutter 712 angeordnet sind. Im montierten Zustand sind die unteren Umgreifabschnitte 43 jeweils ausschliesslich um die zugehörige Seitendrehachse 62 relativ zum zugehörigen Flügelabschnitt 32 kipp- beziehungsweise drehbar. Die beiden Seitendrehachsen 62 erstrecken sich parallel zueinander und verlaufen rechtwinklig zur Zentraldrehachse 61.
[0057] Analog zur Montage der unteren Umgreifabschnitte 43 der Hängeglieder 4 an den Flügelabschnitten 32 sind die oberen Umgreifabschnitte 44 jeweils am Verbindungsabschnitt 52 eines der beiden Deckenbefestigungsteile 5 montiert. Insbesondere weisen die oberen Umgreifabschnitte 44 jeweils zwei parallele Arme auf, die gegen ihr Ende hin mit einer Bohrung 441 ausgestattet sind. Der zugehörige Verbindungsabschnitt 52 befindet sich zwischen den beiden Armen und weist ebenfalls eine Bohrung auf. Die beiden oberen Umgreifabschnitte 44 sind jeweils am zugehörigen Verbindungsabschnitt 52 montiert, indem eine Montageschraube 72 als Bolzenelement entlang einer weiteren Seitendrehachse 63 durch die Bohrungen 441 des oberen Umgreifabschnitts 44 und die Bohrung des Verbindungsabschnitts 52 hindurch geführt ist. Die Montageschrauben 72 weisen einen Schraubenkopf 721 auf und sind mit einer Mutter 722 versehen, sodass die beiden Arme des zugehörigen oberen Umgreifabschnitts 44 und der zugehörige Verbindungsabschnitt 52 zwischen dem Schraubenkopf 721 und der Mutter 722 angeordnet sind. Im montierten Zustand sind die oberen Umgreifabschnitte 44 jeweils ausschliesslich um die zugehörige weitere Seitendrehachse 63 relativ zum zugehörigen Verbindungsabschnitt 52 kippbeziehungsweise drehbar. Die beiden weiteren Seitendrehachsen 63 erstrecken sich parallel zueinander und zu den Seitendrehachsen 62 und sie verlaufen rechtwinklig zur Zentraldrehachse 61.
[0058] Fig. 3 und Fig. 4 zeigen eine Seitenansicht beziehungsweise eine Aufsicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Tragsystems 9, das zwei Deckenabhängungen 1 und ein in seiner Erscheinung quasi vierkantrohrförmiges Tragprofil 8 umfasst. Die beiden Deckenabhängungen 1 sind jeweils wie weiter unten genauer erläutert über ihre Montageelemente 2 am Tragprofil 8 montiert. Dabei sind die beiden Deckenabhängungen 1 um 90° zueinander verdreht am Tragprofil 8 montiert. Insbesondere befinden sich die Hängeglieder 4 der rechten Deckenabhängung 1 mit der Längsrichtung des Tragprofils 1 in einer ersten Ebene und die Hängeglieder 4 der linken Deckenabhängung 1 in einer zweiten Ebene die rechtwinklig zur ersten Ebene verläuft. Auf diese Weise sichert die rechte Deckenabhängung 1 das Tragprofil 8 gegen eine Bewegung beziehungsweise eine Wackeln oder Kippen in der Längsrichtung und die linke Deckenabhängung 1 sichert das Tragprofil 8 gegen eine seitliche Bewegung beziehungsweise seitliches Wackeln oder Kippen. So ist das Tragprofil 8 stabil an der Decke befestigt.
[0059] In Fig. 5 ist eine Querschnittansicht des Tragsystems 9 gezeigt. Das Tragprofil 8 umfasst in bestimmungsgemässer Ausrichtung eine Oberseite 86, in die eine zentrale Montagenut 81 als zur Oberseite 86 hin ausgerichtete Montagestruktur und zwei seitliche Begleitnuten eingelassen sind. Weiter umfasst das Tragprofil 8 eine Unterseite 87, in die eine zentrale Stromschienenaufnahme 82 und zwei seitliche Begleitnuten 83 eingelassen sind, eine rechte erste Querseite, in die eine Abstützaufnahme 84 eingelassen ist, und eine linke zweite Querseite, in die eine Trägeraufnahme 85 eingelassen ist. Die Montagenut 81, die Begleitnuten 83, die Stromschienenaufnahme 82, die Abstützaufnahme 84 und die Trägeraufnahme 85 verlaufen entlang einer Längsrichtung des Tragprofils 8. Das Montageelement 2 der Deckenabhängung 1 ist dazu ausgebildet, in die Montagenut 81 einzugreifen.
[0060] Die Stromschienenaufnahme 82 ist dazu ausgebildet, eine Stromschiene aufzunehmen, die typischerweise von unten her zugänglich ist. In die Begleitnuten 83 an der Unterseite können beispielsweise Leuchten eingehängt werden, die von der in der Stromschienenaufnahme 82 angeordneten Stromschiene gespiesen werden.
[0061] Fig. 6 zeigt das Detail B von Fig. 5, in dem insbesondere die Befestigung der Deckenabhängung 1 am Tragprofil 8 im Detail ersichtlich ist. Die Montagenut 81 umfasst einen Innenraum 811, der nach oben hin durch eine Abdeckung 812 begrenzt ist. Die Abdeckung 812 weist eine entlang des Tragprofils 8 verlaufende Schlitzöffnung 813 auf. Seitlich ist die Schlitzöffnung 813 jeweils von einer sich in den Innenraum 811 erstreckende Vorsprungkante 814 der Abdeckung 812 als erste Eingreifgeometrie begrenzt.
[0062] Im montierten Zustand ist das Klemmteil 22 des Montagelements 2 der Deckenabhängung 1 durch die Schlitzöffnung 813 hindurch in den Innenraum 811 der Montagenut 81 des Tragprofils 8 eingeführt. Die Platten 21 liegen von aussen beziehungsweise von oben an der Abdeckung 812 der Montagenut 81 an. Die Klemmschraube 23 ist so in das Klemmteil 22 eingeschraubt, dass das Klemmteil 22 von innen beziehungsweise von unten gegen die Abdeckung 812 gepresst ist, wodurch die Abdeckung 812 zwischen Klemmteil 22 und Platten 21 eingeklemmt ist. Dabei ist das Klemmteil 22 so ausgerichtet, dass die Vorsprungkanten 814 der Abdeckung 812 der Montagenut 21 in die korrespondierenden Kerben 221 des Klemmteils 22 eingreifen.
[0063] In Fig. 7 und Fig. 8 sind eine perspektivische Ansicht und eine perspektivische Explosionsansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Deckenabhängung 10 gezeigt. Die zweite Deckenabhängung 10 ist weitgehend identisch zur oben beschriebenen ersten Deckenabhängung 1 ausgebildet. Insbesondere ist sie bezüglich der folgenden Aspekte identisch ausgebildet:
[0064] Die Deckenabhängung 10 umfasst ein Montageelement 20, ein drehbar am Montageelement 20 befestigtes Kopplungsteil 30 und zwei Deckenbefestigungsteile 50. Die Deckenbefestigungsteile 50 weisen jeweils einen Deckenkontaktabschnitt 510 mit einer Lochung 5110 und einen Verbindungsabschnitt 520 auf. Das Kopplungsteil 30 umfasst zwei Flügelabschnitte 320 und eine Fassung 310 mit einer Deckplatte 3110, einer Bodenplatte 3120 und zwei Wandabschnitten 3130. Das Montageelement 20 umfasst zwei Platten 210 auf und ein blockförmiges Klemmteil 220 mit zwei Kerben 2210 als zweite Eingreifgeometrie. Die Klemmschaube 20 verläuft entlang einer vertikalen Zentraldrehachse 610 und weist einen zylindrischen Schraubenschaft 2310 als Körperabschnitt auf.
[0065] Die zweite Deckenabhängung 10 unterscheidet sich von der ersten Deckenabhängung 1 in der Ausgestaltung und Befestigung ihrer längsförmigen Hängeglieder 40. Die Hängeglieder 40 umfassen jeweils einen Drahtseilabschnitt 410, der nach oben hin eine geschlossene Lasche bildet, in welcher sich ein oberer Umgreifabschnitt 440 befindet, und der nach unten hin eine weitere Lasche bildet, in der sich ein unterer Umgreifabschnitt 430 befindet. Die oberen Umgreifabschnitte 440 umgreifen jeweils teilweise den Verbindungsabschnitt 520 des zugehörigen Deckenbefestigungsteils 50 von unten her und die unteren Umgreifabschnitte 430 umgreifen jeweils den zugehörigen Flügelabschnitt 320 von oben her. Die Laschen der Drahtseilabschnitte 410 werden jeweils von einem Widerhakenkragen 420 gehalten, über welchen die Länge des zugehörigen Drahtseilabschnitts 410 eingestellt werden kann.
[0066] Die unteren Umgreifabschnitte 430 der Hängeglieder 40 weisen jeweils zwei parallele Arme auf, die gegen ihr Ende hin mit einer Bohrung 4310 ausgestattet sind. Der zugehörige Flügelabschnitt 320 befindet sich zwischen den beiden Armen und weist ebenfalls eine Bohrung auf. Die beiden unteren Umgreifabschnitte 430 sind jeweils am zugehörigen Flügelabschnitt 320 montiert, indem eine Montageniete 710 als Bolzenelement entlang einer Seitendrehachse 620 durch die Bohrungen 4310 des unteren Umgreifabschnitts 430 und die Bohrung des Flügelabschnitts 320 hindurch geführt ist. Im montierten Zustand sind die unteren Umgreifabschnitte 430 jeweils um die zugehörige Seitendrehachse 620 relativ zum zugehörigen Flügelabschnitt 320 kippbeziehungsweise drehbar. Die beiden Seitendrehachsen 620 erstrecken sich parallel zueinander und verlaufen rechtwinklig zur Zentraldrehachse 610.
[0067] Die oberen Umgreifabschnitte 440 sind jeweils am Verbindungsabschnitt 520 eines der beiden Deckenbefestigungsteile 50 montiert. Insbesondere weisen die oberen Umgreifabschnitte 440 jeweils zwei parallele Arme auf, die gegen ihr Ende hin mit einer Bohrung 4410 ausgestattet sind. Der zugehörige Verbindungsabschnitt 520 befindet sich zwischen den beiden Armen und weist ebenfalls eine Bohrung auf. Die beiden oberen Umgreifabschnitte 440 sind jeweils am zugehörigen Verbindungsabschnitt 52 montiert, indem eine Montageniete 720 als Bolzenelement entlang einer weiteren Seitendrehachse 630 durch die Bohrungen 4410 des oberen Umgreifabschnitts 440 und die Bohrung des Verbindungsabschnitts 520 hindurch geführt ist. Im montierten Zustand sind die oberen Umgreifabschnitte 440 jeweils um die zugehörige weitere Seitendrehachse 630 relativ zum zugehörigen Verbindungsabschnitt 520 kipp- beziehungsweise drehbar. Die beiden weiteren Seitendrehachsen 630 erstrecken sich parallel zueinander und zu den Seitendrehachsen 620 und sie verlaufen rechtwinklig zur Zentraldrehachse 610.
[0068] Obwohl die Erfindung mittels der Figuren und der zugehörigen Beschreibung dargestellt und detailliert beschrieben ist, sind diese Darstellung und diese detaillierte Beschreibung illustrativ und beispielhaft zu verstehen und nicht als die Erfindung einschränkend. Um die Erfindung nicht zu verklären, können in gewissen Fällen wohlbekannte Strukturen und Techniken nicht im Detail gezeigt und beschrieben sein. Es versteht sich, dass Fachleute Änderungen und Abwandlungen machen können, ohne den Umfang der folgenden Ansprüche zu verlassen. Insbesondere deckt die vorliegende Erfindung weitere Ausführungsbeispiele mit irgendwelchen Kombinationen von Merkmalen ab, die von den explizit beschriebenen Merkmalskombinationen abweichen können.
[0069] Die vorliegende Offenbarung umfasst auch Ausführungsformen mit jeglicher Kombination von Merkmalen, die vorstehend oder nachfolgend zu verschiedenen Ausführungsformen genannt oder gezeigt sind. Sie umfasst ebenfalls einzelne Merkmale in den Figuren, auch wenn sie dort im Zusammenhang mit anderen Merkmalen gezeigt sind und/oder vorstehend oder nachfolgend nicht genannt sind. Auch können die in den Figuren und der Beschreibung beschriebenen Alternativen von Ausführungsformen und einzelne Alternativen deren Merkmale vom Erfindungsgegenstand beziehungsweise von den offenbarten Gegenständen ausgeschlossen sein. Die Offenbarung umfasst Ausführungsformen, die ausschliesslich die in den Ansprüchen beziehungsweise in den Ausführungsbeispielen beschriebenen Merkmale umfasst sowie auch solche, die zusätzliche andere Merkmale umfassen.
[0070] Im Weiteren schliesst der Ausdruck „umfassen“ und Ableitungen davon andere Elemente oder Schritte nicht aus. Ebenfalls schliesst der unbestimmte Artikel „ein“ bzw. „eine“ und Ableitungen davon eine Vielzahl nicht aus. Die Funktionen mehrerer in den Ansprüchen aufgeführter Merkmale können durch eine Einheit beziehungsweise einen Schritt erfüllt sein. Die Begriffe „im Wesentlichen“, „etwa“, „ungefähr“ und dergleichen in Verbindung mit einer Eigenschaft beziehungsweise einem Wert definieren insbesondere auch genau die Eigenschaft beziehungsweise genau den Wert. Die Begriffe „etwa“ und „ungefähr“ im Zusammenhang mit einem gegebenen Zahlenwert oder-bereich kann sich auf einen Wert beziehungsweise Bereich beziehen, der innerhalb 20%, innerhalb 10%, innerhalb 5% oder innerhalb 2% des gegebenen Werts beziehungsweise Bereichs liegt. Alle Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als den Umfang der Ansprüche einschränkend zu verstehen.
Claims (26)
1. Deckenabhängung (1; 10) für ein im Wesentlichen horizontal auszurichtendes Tragprofil (8), das in einer bestimmungsgemässen horizontalen Ausrichtung eine Oberseite (86) und eine zur Oberseite (86) hin ausgerichtete Montagestruktur (81) aufweist, umfassend
ein zur Montagestruktur (81) des Tragprofils (8) korrespondierendes Montageelement (2; 20),
ein drehbar am Montageelement (2; 20) befestigtes Kopplungsteil (3; 30), und
zwei jeweils am Kopplungsteil (3; 30) befestigte, längsförmige Hängeglieder (4; 40).
2. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 1, wobei die längsförmigen Hängeglieder (4; 40) jeweils in ihrer Länge verstellbar sind.
3. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die längsförmigen Hängeglieder (4; 40) jeweils als Stangeneinheiten ausgebildet sind.
4. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 2 und 3,
wobei die Stangeneinheiten jeweils zwei Stangenabschnitte (41) und eine Hülse (42) umfassen,
wobei die Stangenabschnitte (41) jeweils mit einem Aussengewinde und die Hülse (42) mit einem korrespondierenden Innengewinde ausgestattet sind, und
wobei die Länge der Stangeneinheiten jeweils verstellbar ist, indem ihre Stangenabschnitte (41) in ihre Hülse (42) eingeschraubt oder ausgeschraubt werden.
5. Deckenabhängung (1; 10) gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die längsförmigen Hängeglieder (4; 40) jeweils um eine Seitendrehachse (62; 620) drehbar am Kopplungsteil (3; 30) befestigt sind.
6. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 5, wobei das Kopplungsteil (3; 30) um eine Zentraldrehachse (61; 610) drehbar am Montageelement (2; 20) befestigt ist und wobei die Seitendrehachsen (62; 620) quasi rechtwinklig zur Zentraldrehachse (61; 610) stehen.
7. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 5 oder 6, wobei das Kopplungsteil (3; 30) mit zwei Flügelabschnitten (32; 320) ausgestattet ist, wobei die längsförmigen Hängeglieder (4; 40) jeweils an einem Längsende einen unteren Umgreifabschnitt (43; 430) aufweisen, und wobei jeweils der untere Umgreifabschnitt (43; 430) eines der längsförmigen Hängeglieder (4; 40) einen der Flügelabschnitte (32; 320) des Kopplungsteils (3; 30) zumindest teilweise umgreift.
8. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 7, die zwei untere Bolzenelemente (71; 710) umfasst, wobei die unteren Umgreifabschnitte (43; 430) der Hängeglieder (4; 40) und die Flügelabschnitte (32; 320) des Kopplungsteils (3; 30) jeweils Bohrungen (431; 4310) aufweisen und wobei sich die unteren Bolzenelemente (43; 430) jeweils entlang einer der Seitendrehachsen (62; 620) durch die Bohrungen (431; 4310) des unteren Umgreifabschnitts (43; 430) eines der Hängeglieder (4; 40) und durch die Bohrung eines der Flügelabschnitte (32; 320) des Kopplungsteils (3; 30) hindurch erstrecken.
9. Deckenabhängung (1; 10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, die zwei Deckenbefestigungsteile (5; 50) umfasst, die jeweils an einem der längsförmigen Hängeglieder (4; 40) befestigt sind.
10. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 9, wobei die längsförmigen Hängeglieder (4; 40) jeweils um eine weitere Seitendrehachse (63; 630) drehbar an einem der Deckenbefestigungsteile (5; 50) befestigt sind.
11. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 10, wobei das Kopplungsteil (3; 30) um eine Zentraldrehachse (61; 610) drehbar am Montageelement (2; 20) befestigt ist und wobei die weiteren Seitendrehachsen (63; 630) quasi rechtwinklig zur Zentraldrehachse (61; 610) stehen.
12. Deckenabhängung (1; 10) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei die Deckenbefestigungsteile (5; 50) jeweils einen Deckenkontaktabschnitt (51; 510) und einen angewinkelt zum Deckenkontaktabschnitt (51; 510) stehenden Verbindungsabschnitt (52; 520) umfassen, wobei die längsförmigen Hängeglieder (4; 40) jeweils an einem Längsende einen oberen Umgreifabschnitt (44; 440) aufweisen, und wobei jeweils der obere Umgreifabschnitt (44; 440) eines der längsförmigen Hängeglieder (4; 40) den Verbindungsabschnitt (52; 520) eines der Deckenbefestigungsteile (5; 50) zumindest teilweise umgreift.
13. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 12, die zwei obere Bolzenelemente (72; 720) umfasst, wobei die oberen Umgreifabschnitte (44; 440) der Hängeglieder (4; 40) und die Verbindungsabschnitte (52; 520) der Deckenbefestigungsteile (5; 50) jeweils Bohrungen aufweisen und wobei sich die oberen Bolzenelemente (72; 720) jeweils entlang einer der weiteren Seitendrehachsen (63; 630) durch die Bohrungen des oberen Umgreifabschnitts (44; 440) eines der Hängeglieder (4; 40) und durch die Bohrung des Verbindungsabschnitt (52; 520) eines der Deckenbefestigungsteile (5; 50) hindurch erstrecken.
14. Deckenabhängung (1; 10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Montageelement (2; 20) einen Körperabschnitt (231; 2310) umfasst, an dem das Kopplungsteil (3; 30) befestigt ist.
15. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 14, wobei der Körperabschnitt (231; 2310) des Montageelements (2; 20) quasi zylindrisch ausgebildet ist, wobei das Kopplungsteil (3; 30) einen zumindest teilweise korrespondierend zum Körperabschnitt (231; 2310) des Montageelements (2; 20) ausgebildeten Fassungsabschnitt (31; 310) aufweist und wobei der Körperabschnitt des Montageelements (2; 20) zumindest teilweise im Fassungsabschnitt (31; 310) des Kopplungsteils (3; 30) angeordnet ist.
16. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 14 oder 15, wobei das Montageelement (2; 20) ein Klemmteil (22; 220) umfasst, das so zum Körperabschnitt (231; 2310) bewegbar ist, dass die Montagestruktur (81) des Tragprofils (8) zwischen Klemmteil (22; 220) und Körperabschnitt (231; 2310) einklemmbar ist.
17. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 16, wobei das Montagelement eine Klemmschraube (23; 230) umfasst, die so an das Klemmteil (22; 220) und den Körperabschnitt (231; 2310) gekoppelt ist, dass durch Betätigung der Klemmschraube (23; 230) das Klemmteil (22; 220) zum Körperabschnitt (231; 2310) bewegbar ist.
18. Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 16 oder 17, wobei das Montageelement (2; 20) und das Kopplungsteil (3; 30) dazu ausgebildet sind, dass ein Drehen des Kopplungsteil (3; 30) relativ zum Montageelement (2; 20) blockiert ist, wenn die Montagestruktur (81) des Tragprofils (8) zwischen Klemmteil (22; 220) und Körperabschnitt (231; 2310) eingeklemmt ist.
19. Tragsystem (9) mit einem im Wesentlichen horizontal auszurichtenden Tragprofil (8) und einer Deckenabhängung (1; 10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Tragprofil (8) in einer bestimmungsgemässen horizontalen Ausrichtung eine Oberseite (86) und eine zur Oberseite (86) hin ausgerichtete Montagestruktur (81) aufweist.
20. Tragsystem (9) nach Anspruch 19, wobei die Montagestruktur (81) des Tragprofils (8) so entlang des Tragprofiles verläuft, dass die Deckenabhängung (1; 10) an einer Vielzahl von Positionen am Tragprofil (8) montierbar ist.
21. Tragsystem (9) nach Anspruch 19 oder 20, wobei die Montagestruktur (81) des Tragprofils (8) eine entlang einer Längsrichtung des Tragprofils (8) verlaufende Nut (81) aufweist und wobei das Montageelement (2; 20) der Deckenabhängung (1; 10) dazu ausgebildet ist, in die Nut (81) der Montagestruktur (81) des Tragprofils (8) einzugreifen.
22. Tragsystem (9) nach Anspruch 21, wobei die Deckenabhängung (1; 10) nach Anspruch 16 oder 17 ausgebildet ist, wobei die Nut (81) der Montagestruktur (81) des Tragprofils (8) einen Innenraum (811) und eine Abdeckung (812) mit einer entlang der Länge des Tragprofils (8) verlaufenden Schlitzöffnung (813) aufweist, wobei das Klemmteil (22; 220) des Montageelements (2; 20) im Innenraum (811) der Nut (81) anordbar ist und wobei die Abdeckung (812) der Nut (81) zwischen Klemmteil (22; 220) und Körperabschnitt (231; 2310) des Montageelements (2; 20) einklemmbar ist.
23. Tragsystem (9) nach Anspruch 22, wobei die Abdeckung (812) der Nut (81) der Montagestruktur (81) des Tragprofils (8) eine erste Eingreifgeometrie (814) aufweist, wobei das Klemmteil (22; 220) des Montageelements der Deckenabhängung (1; 10) eine zweite Eingreifgeometrie (221; 2210) aufweist und wobei die erste Eingreifgeometrie (814) und die zweite Eingreifgeometrie (221; 2210) ineinander eingreifen, wenn die Abdeckung (812) der Nut (81) zwischen Klemmteil (22; 220) und Körperabschnitt (231; 2310) des Montageelements (2; 20) eingeklemmt ist.
24. Verfahren zum Befestigen eines im Wesentlichen horizontal auszurichtenden Tragprofils (8), das in einer bestimmungsgemässen horizontalen Ausrichtung des Tragprofils (8) eine Oberseite (86) und eine zur Oberseite (86) hin ausgerichtete Montagestruktur (81) aufweist, an einer Decke, umfassend
Befestigen von zwei Deckenabhängungen (1; 10) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 17 an einer Decke, und
Montieren der Montagestruktur (81) des Tragprofils (8) an den Montagelementen der Deckenabhängungen (1; 10).
25. Verfahren nach Anspruch 24, wobei beim Befestigen der Deckenabhängungen (1; 10) an der Decke die Hängeglieder (4; 40) eines ersten der zwei Deckenabhängungen (1; 10) in einer ersten Ebene liegen, die Hängeglieder (4; 40) eines zweiten der zwei Deckenabhängungen (1; 10) in einer zweiten Ebene liegen und die erste Ebene von der zweiten Ebene verschieden ist.
26. Verfahren nach Anspruch 25, wobei die erste Ebene quasi rechtwinklig zur zweiten Ebene liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH000256/2022A CH719491A1 (de) | 2022-03-10 | 2022-03-10 | Deckenabhängung und Tragsystem. |
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| CH000256/2022A CH719491A1 (de) | 2022-03-10 | 2022-03-10 | Deckenabhängung und Tragsystem. |
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| CH719491A1 true CH719491A1 (de) | 2023-09-15 |
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ID=82320082
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| CH000256/2022A CH719491A1 (de) | 2022-03-10 | 2022-03-10 | Deckenabhängung und Tragsystem. |
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| CH (1) | CH719491A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN117846209A (zh) * | 2024-01-09 | 2024-04-09 | 中建八局华中建设有限公司 | 一种倒挂式蠕锁紧固装置 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| KR20190080721A (ko) * | 2018-08-29 | 2019-07-08 | 권기일 | 건축용 패널 고정기구 |
| CN112523415A (zh) * | 2020-10-20 | 2021-03-19 | 广东省建筑装饰工程有限公司 | 一种城轨高架站轨行区抗风防震吊顶构造及施工方法 |
| CN112982796A (zh) * | 2021-02-04 | 2021-06-18 | 广东省建筑装饰工程有限公司 | 一种空间结构韧性抗震吊顶构造及施工方法 |
-
2022
- 2022-03-10 CH CH000256/2022A patent/CH719491A1/de not_active Application Discontinuation
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