CH719533A2 - Schnelllader für ein Magazin von Feuerwaffen. - Google Patents

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CH719533A2
CH719533A2 CH000326/2022A CH3262022A CH719533A2 CH 719533 A2 CH719533 A2 CH 719533A2 CH 000326/2022 A CH000326/2022 A CH 000326/2022A CH 3262022 A CH3262022 A CH 3262022A CH 719533 A2 CH719533 A2 CH 719533A2
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Application number
CH000326/2022A
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Inventor
Büschlen Flavio
Original Assignee
Flavio Bueschlen
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/82Reloading or unloading of magazines
    • F41A9/83Apparatus or tools for reloading magazines with unbelted ammunition, e.g. cartridge clips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Abstract

Der Schnelllader für Magazine zu Feuerwaffen umfasst ein Gehäuse (5), welches am Magazin (6) anbringbar ist und in welchem eine besonders konstruierte Form (2) und vorzugsweise eine Auflagefläche (2.1) eingebracht sind, damit sowohl das Laden von einzelnen Patronen als auch von auf Ladestreifen geladenen Patronen, mithilfe einer Stossvorrichtung (1) ermöglicht wird.

Description

[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schnellladesystem für Feuerwaffen.
[0002] Schnellladesysteme für Feuerwaffen existieren bereits fast so lange, wie es Waffen gibt. In Kampfhandlungen ist es wichtig, dass die Waffe so schnell wie technisch möglich nachgeladen werden kann und kann so über Leben und Tod entscheiden. Im zivilen Bereich sind Schnelllader ebenfalls sehr verbreitet. Sie ermöglichen schnelles Nachladen im Schiesssport und schonen gleichzeitig Finger und Hände.
[0003] Es gibt bereits viele verschiedene Schnelllader auf dem Markt und diese sind vor allem auf dem amerikanischen Markt vertreten. Der grösste Markt liegt im Bereich der Selbstladegewehre. Die Munition von Schnellladegewehren wird entweder einzeln in Boxen oder auf Ladestreifen geliefert. Das US-Amerikanische Militär verwendet für ihre Sturmgewehre Munition, welche sich auf Ladestreifen befindet.
[0004] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Schnelllader zu schaffen, mit welchem ein Magazin für Feuerwaffen zuverlässig geladen werden kann und welcher dabei über die Möglichkeit verfügt einzelne Munition, als auch Munition auf Ladestreifen zu Laden. Ein Schnelllader, der diese Aufgabe erfüllt, ist im Anspruch 1 angegeben.
[0005] Der Schnelllader weist eine Form auf, die dazu dient, auf ein Magazin aufgesteckt zu werden. Die Munition wird dabei in die rechteckförmige Wandung eingebracht und mit einem Stosselement in das Magazin gedrückt. Dieses Prinzip geht auf eine Erfindung aus den 50er Jahren zurück, welche mit der US2783570A ihren Lauf nahm. In dieser Erfindung wird der Schnelllader jedoch noch in das Verschlussgehäuse eines Karabiners geschoben. Im Jahr 1982 wurde mit der US4538371A eine allgemeinere Lösung dieses Prinzips erfunden, auf welchem viele der heutigen Schnelllader mit dem Box-Design beruhen.
[0006] Gemäss dem ersten Aspekt weist der Schnelllader eine Form auf, die dazu dient, auf ein Magazin aufgesteckt zu werden. Dieser ist im Gehäuse durch besonders konstruierte Formen gekennzeichnet, welche es ermöglichen, sowohl einzelne als auch auf Ladestreifen geladene Munition zu laden.
[0007] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf Figuren erläutert. Es zeigen Fig. 1 Ein Magazin mit erfindungsgemässem Schnelllader, um sowohl einzelne als auch auf Ladestreifen geladene Munition zu Laden, in einer Ansicht geschnitten in der Mittelebene des Schnellladers, wobei der Schnelllader zusammen mit einem eingeführten und geladenen Ladestreifen gezeigt wird; Fig. 2 Ein Magazin mit erfindungsgemässem Schnelllader, um sowohl einzelne als auch auf Ladestreifen geladene Munition zu Laden, in einer Ansicht geschnitten in der Mittelebene des Schnellladers, wobei der Schnelllader zusammen mit eingeführten, einzelnen Patronen gezeigt wird, sowie eine Detailansicht (A) einer besonders konstruierten Form; Fig. 3 Eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemässen Schnellladers, um sowohl einzelne als auch auf Ladestreifen geladene Munition zu Laden, in einer Ansicht geschnitten in der Mittelebene des Schnellladers, wobei nur der Schnelllader dargestellt ist. Fig. 4 Eine perspektivische Ansicht einer Stossvorrichtung zur Beförderung von Patronen in ein Magazin Fig. 5 Eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemässen Schnellladers wobei nur das Gehäuse dargestellt ist.
Funktionsweise:
[0008] Nachfolgend wird anhand der Fig. 1-5 die Funktionsweise des Schnellladers erläutert. In diesen Figuren sind insbesondere die Innenseiten des Gehäuses dargestellt.
[0009] Fig. 1: Hier ist eine in der Mittelebene geschnittene Ansicht des Gehäuses des Schnellladers, zusammen mit einem geladenen Ladestreifen (3) und einem Magazin 6 dargestellt. Das Gehäuse ist auf das Magazin aufgeschoben. Der Ladestreifen ist in die in Fig. 3 gezeigte Ausnehmung (8), in Form einer Führung, eingefahren und liegt auf dem hervorstehenden Rand (2.1) auf. Die Momentaufnahme zeigt eine aus dem Ladestreifen hinausgedrückte Patrone, welche vor der Manövrierkurve (2) in das Magazin gestossen wird.
[0010] Fig. 2: Hier ist eine in der Mittelebene geschnittene Ansicht des Gehäuses des Schnellladers, zusammen mit einem Magazin (6) und einer Stossvorrichtung (1) dargestellt. Hier ist das Laden mit dem erfindungsgemässen Schnelllader von einzelnen Patronen dargestellt. Die Patronen werden in die Öffnung (10) geladen und mit der Stossvorrichtung (1) in das Magazin gedrückt. Der Längenunterschied zwischen den einzelnen Patronen und den auf Ladestreifen geladenen Patronen wird mithilfe einer besonders konstruierten Form (2) überbrückt. Diese kann z.B. durch eine abfällige Fläche realisiert werden. Durch die besonders konstruierte Form (2) wird die jeweils unterste Patrone im Gehäuse (6) während des Ladevorgangs um den auftragenden Unterschied des Ladestreifens korrigiert, damit die Patrone in der richtigen Position in das Magazin gedrückt werden kann. Eine Detailansicht A zeigt eine Nahaufnahme einer derart konstruierten Form (2), zusammen mit einem Hülsenboden einer Patrone (4).
[0011] Fig. 3 Hier ist eine perspektivische Ansicht eines Gehäuses (5) eines erfindungsgemässen Schnellladers, geschnitten in der Mittelebene gezeigt. Der Ladestreifen wird in die Führung (8) eingeführt und liegt auf der Fläche (2.1) auf. Die Kraft durch die Stossvorrichtung (1) wird beim Ladevorgang mittels Ladestreifen auf die Fläche (2.1) übertragen. Die hervorstehende Klemmfläche (9) sorgt beim Aufbringen des Gehäuses (5) auf ein Magazin (6) dafür, dass eine Klemmkraft zwischen Magazin und Gehäuse herrscht.
[0012] Fig. 4 Hier ist eine perspektivische Ansicht einer Stossvorrichtung zur Beförderung von Munition (4) in ein Magazin (6) gezeigt. Sie verfügt über eine besonders konstruierte Form (1b), welche zum Entladen eines Magazins dient. Durch Hinunterdrücken der jeweils zweitobersten Patrone, wird die oberste Patrone entlastet und kann so aus dem Magazin gleiten. Sich kreuzende Hervorhebungen (2b) sorgen für erhöhte Stabilität und ergonomisches Design.
[0013] Fig. 5 Hier ist eine perspektivische Ansicht eines Gehäuses (5) eines erfindungsgemässen Schnellladers gezeigt. Die sich kreuzenden Hervorhebungen (3b) sorgen für erhöhte Stabilität bei geringem Gewicht und verleihen dem Gehäuse ein ergonomisches Design.

Claims (5)

1. Schnelllader für ein Magazin von Feuerwaffen, welches dazu dient Munition aufzunehmen, wobei der Schnelllader umfasst: ein Gehäuse (5) mit vier Seitenwänden, welches am Magazin (6) anbringbar ist, einer Innenseite (10) und einer Rille für Ladestreifen (8) und eine Stossvorrichtung (1) welche die Munition (4) in ein Magazin (6) stösst, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (5) eine besonders konstruierte Form (2) eingebracht ist, welche den Längenunterschied zwischen auf Ladestreifen (3) befindlicher Munition und einzelnen Patronen beim Hinunterdrücken der Stossvorrichtung aufhebt, derart, dass das Laden von einzelnen Patronen, als auch das Laden von auf Ladestreifen befindlicher Patronen möglich ist.
2. Schnelllader nach Anspruch 1, wobei der Ladestreifen im Gehäuse (5) auf einer Fläche (2.1) aufliegt.
3. Schnelllader nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse (5) und die Stossvorrichtung (1) über ein Design verfügen, welches sich kreuzende hervorstehende Volumenkörper (2b) umfasst.
4. Schnelllader nach Anspruch 1 mit dem ornamentalen Design wie in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigt.
5. Schnelllader nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Stossvorrichtung eine besonders konstruierte Form (1b) zum Entladen eines Magazins (6) umfasst.
CH000326/2022A 2022-03-24 2022-03-24 Schnelllader für ein Magazin von Feuerwaffen. CH719533B1 (de)

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