CH720389A2 - Hebewerk, insbesondere für den Fassadenbau - Google Patents
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Abstract
Ein Hebewerk (100), insbesondere für den Fassadenbau, weist einen Grundkörper (1) auf, der eine Lastseilrolle mit einem Lastseil (110) umfasst, welches über die Lastseilrolle läuft, sowie mindestens ein Steuerelement (401). Ferner sind ein Aufhängelement (2) an einem losen Ende des Lastseils (110) zum Aufhangen des Hebewerks (100) an einem Träger vorgesehen, und ein Lastkopplungselement (3), welches zum Anbringen einer Last am Grundkörper (1) ausgebildet ist. Während eines Haltezustand des Grundkörpers (1) mittels des Steuerelements (401) ist eine Handführung aktivierbar derart, dass eine Steuerung das Drehmoment, welches auf die Lastseilrolle wirkt, konstant hält, so dass der Grundkörper (1) durch äussere Krafteinwirkung bewegbar ist und das Lastseil (110) durch Ab- und/oder Aufrollen auf der Lastseilrolle (11) einer Bewegung der Krafteinwirkung folgt.
Description
Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft einen Hebewerk sowie ein Verfahren zum senkrechten Transportieren einer Last, beides insbesondere für den Fassadenbau.
Hintergrund
[0002] Baukräne für den Fassadenbau sind typischerweise grossvolumige, bodengebundene Vorrichtungen, die einen aufwändigen Aufbau mit sich bringen, jedoch Lasten von mehreren Tonnen nicht nur vertikal heben sondern auch horizontal über einen Ausleger verfahren können.
[0003] Im Gegensatz dazu können Hebewerke Lasten nur vertikal anheben und sind typischerweise flurfrei ausgeführt, benötigen also keine Verankerung im Boden.
[0004] Konventionelle Hebewerke umfassen beispielsweise Seilzüge mit einer Seilwinde oder einer Umlenkrolle für ein Lastseil, die oberhalb des Destinationsortes der Last angebracht werden. Das Seil kann dabei manuell oder motorisch betrieben werden. Hierbei kann der Antrieb entweder in Bodennähe oder auf Höhe der Umlenkrolle bzw. Seilwinde angeordnet sein.
[0005] Hebewerke, insbesondere für kleinere Lasten im Bereich bis zu 50 kg, sollten einfach und schnell montierbar sein. Sie kommen oftmals - aber nicht ausschliesslich - zu einem Zeitpunkt zum Einsatz, zu dem Baukräne für schwere Lasten bereits von der Baustelle abgezogen wurden. Selbst bei noch vorhandenem Baukran sind gesonderte Hebewerke für diejenigen Bauhandwerker erforderlich, welche nur kleinere Lasten bewegen müssen, etwa weil beispielsweise der Baukran für das Heben schwerer Lasten reserviert ist oder weil sich diese Gewerke selbst um den Transport ihrer Materialien, Werkzeuge etc. an den Einsatzort, beispielsweise in mehreren Metern Höhe auf einem Gerüst, kümmern müssen. All diese Situation erfordern ein einfaches und schnelles Auf- und Abbauen eines Hebewerks. Ferner gibt es Bedarf nach zumindest teilautomatisierten Hebewerken, die den Hebeablauf beschleunigen und Bauhandwerker körperlich entlasten.
Darstellung der Erfindung
[0006] Diese Aufgaben werden gelöst durch ein Hebewerk nach Patentanspruch 1, sowie durch ein Verfahren zum senkrechten Transportieren einer Last gemäss Patentanspruch 7.
[0007] Das erfindungsgemässe Hebewerk ist insbesondere für den Einsatz im Fassadenbau geeignet. Das Hebewerk umfasst einen vorzugsweise kompakten Grundkörper sowie ein Lastkopplungselement, welches zum Anbringen einer Last am Grundkörper ausgebildet ist. Der Grundkörper selbst weist eine Lastseilrolle auf. Ein Lastseil ist über die Lastseilrolle geführt, und wird beim Heben und Senken einer Last auf die Lastseilrolle aufgewickelt bzw. abgewickelt. Dazu ist bevorzugt das eine Ende des Lastseils an der Lastseilrolle befestigt oder verankert. Ein loses Ende des Lastseils ist bevorzugt aus dem Grundkörper geführt. Ein Aufhängelement ist an dem losen Ende des Lastseils vorgesehen zum Aufhängen des Hebewerks an einem Träger. Bevorzugt ist das Lastseil zu einer Seite des Grundkörpers aus diesem geführt, im Folgenden Oberseite genannt. Die Last ist vorzugsweise an der gegenüberliegenden Seite an den Grundkörper ankoppelbar, im Folgenden auch Unterseite genannt. Bevorzugt liegen dabei Durchführung des Lastseils und Lastkopplungselement auf einer - im Betrieb vertikalen - Achse. Insofern werden bei vorliegendem Hebewerk mit einem bevorzugt vorgesehenen Antrieb für die Lastseilrolle sowohl Grundkörper als auch Last gemeinsam angehoben bzw. abgesenkt. Dies wird erzielt durch die Anordnung der Lastseilrolle und vorzugsweise durch einen Antrieb für die Lastseilrolle, beides im Grundkörper. Bevorzugt ist ein solcher Antrieb ein motorischer Antrieb, bevorzugt ein elektromotorischer Antrieb. Die Energie hierfür liefert bevorzugt ein Akku, der entnehmbar sein kann zum Wiederaufladen. Der Grundkörper weist ferner bevorzugt eine Steuerung auf, welche mit dem Antrieb elektrisch verbunden ist und diesen steuert oder regelt. Die Steuerung kann beispielsweise wiederum eine Schnittstelle zu einer Fernbedienung aufweisen. Eine wesentlich vorteilhaftere Ansteuerung mittels sogenannten Positionierungselementen wird nachfolgend im Detail erläutert.
[0008] Ist ein solches Hebewerk installiert, so kann durch entsprechende Ansteuerung des Antriebs die Lastseilrolle zum Rotieren in diejenige Richtung gebracht werden, die zu einem Aufwickeln des Lastseils und damit einem Anheben der Last zusammen mit dem Grundkörper führt. Dabei ist zum Anheben der Last ein Antriebsdrehmoment erforderlich, das grösser ist als das durch die Last verursachte Drehmoment bedingt durch seine Gewichtskraft. Ein Zustand, in dem der Grundkörper mit oder ohne Last derart verfahren wird, wird Bewegtzustand genannt. Wurde beispielsweise die Last mit Hilfe des Hebewerks zu einer Zielposition in die Höhe transportiert, beispielsweise zur Position eines auf einem Gerüst stehenden Bauhandwerkers, so wird eine Bremse und/oder die Lastseilrolle nach dem Erreichen der Zielposition bevorzugt derart gesteuert, dass der Grundkörper mit Last schwebt, also einen Haltezustand an der Zielposition einnimmt. In einer Weiterbildung der Erfindung ist auch ein Getriebe im Grundkörper vorgesehen, welches den Motorantrieb auf eine Welle der Lastseilrolle umsetzt.
[0009] In einer bevorzugten Weiterbildung weist das Hebewerk eine Bremse im Grundkörper auf, insbesondere eine Haltebremse zum Bewirken des Haltezustands. Die Haltebremse wirkt dabei derart auf die Lastseilrolle, dass diese nicht rotiert und ein Abrollen des Lastseils verhindert wird. Bevorzugt ist im Haltezustand bei aktivierter Haltebremse der Antrieb der Lastseilrolle deaktiviert, z.B. stromlos geschaltet. Die Haltebremse ist bevorzugt als Permanentmagnetbremse ausgebildet, welche in stromlosem Zustand Bremswirkung entfaltet. Bevorzugt ist eine solche Permanentmagnetbremse nur während des Bewegtzustands und während der Handführung bestromt und damit inaktiv, sonst stets nicht bestromt und damit aktiv, bereits aus Sicherheitsgründen z.B. bei Akku-Ausfall. Alternativ kann das Getriebe selbsthemmend ausgeführt sein und den Haltezustand bei stromlos geschaltetem Antrieb bewirken oder unterstützen. In einer weiteren Alternative ist der Antrieb im Haltezustand derart geregelt, dass das Drehmoment, welches auf die Lastseilrolle wirkt, dem durch die Last verursachten entgegengesetzten Drehmoment entspricht.
[0010] Aus diesem Haltezustand kann nun in einen weiteren Zustand, eine sogenannte Handführung übergegangen werden. Hierzu dient ein Steuerelement, welches als Signalgeber wirkt. Seine Betätigung durch einen Bauhandwerker zeigt an, dass er - beispielsweise auf dem Gerüst stehend - die Last vom Hebewerk entladen will. Dazu greift er an den Grundkörper, um den Grundkörper samt Last heranzuziehen, also beispielsweise in Richtung Gerüst, um die Last dort abzustellen und vom Grundkörper abzukoppeln. Bei diesem Angreifen am Grundkörper betätigt er bevorzugt das Steuerelement, wodurch die Steuerung erfährt, dass nun in die Handführung überzugehen ist. In der Handführung wird das Drehmoment konstant gehalten. Damit wird der Grundkörper durch äussere Krafteinwirkung, etwa eben durch den manuellen Eingriff des Bauhandwerkers, bewegbar, z.B. einholbar.
[0011] Die äussere Krafteinwirkung bewirkt nun ein Abrollen oder Aufrollen des Lastseils. Das Lastseil auf der Lastseilrolle folgt dieser Krafteinwirkung und gibt beispielsweise Seil, wenn der Bauhandwerker den Grundkörper mit Last zum Gerüst beiholt. Somit wird der Bauhandwerker beim Absetzen der Last dahingehend unterstützt, dass er zum Bewegen des Grundkörpers mit Last nicht deren Gewichtskraft aufbringen muss. Stattdessen kann er Grundkörper mit Last in quasi schwerelosem Zustand zum Entladen positionieren. Damit fördert das Hebewerk die Gesundheit von Baustellenhandwerkern. Das konstante Drehmoment, das hierbei vom Antrieb für den Haltezustand aufgebracht wird, liegt typischerweise im Bereich zwischen 3 Nm und 30 Nm. Hält die Steuerung im Haltezustand die eingenommene Position kontant, so hält die Steuerung in der Handführung das Drehmoment des Antriebs konstant. Im Falle eines Elektromotors als Antrieb wird bevorzugt der Antriebsstrom ausgewertet, um das Drehmoment zu ermitteln, welches Grundkörper und Last im Schwebezustand hält, bevorzugt unmittelbar nach dem Lösen der Haltebremse und gleichzeitigem Bestromen des Antriebs, beides infolge der Betätigung des Steuerelements.
[0012] Die Handführung kann auch alternativ implementiert werden: Hierzu stellt eine / die Steuerung ein solches Drehmoment an der Lastseilrolle ein, das ein Auf- oder Abrollen des Lastseils ohne äussere Krafteinwirkung bewirkt. Dieses Drehmoment in der Handführung unterscheidet sich insbesondere von dem Drehmoment im Bewegtzustand darin, dass die dadurch verursachte Geschwindigkeit für den Grundkörper mit/ohne Last geringer ist als im Bewegtzustand, sodass insbesondere der Grundkörper mit/ohne Last von einem Bauhandwerker aus der Halteposition herangefahren werden kann. Bevorzugt ist das Steuerelement ein Taster, z.B. ein Drucktaster, oder aber auch ein Daumenrad, welcher/s den Antrieb im Grundkörper so steuert, dass Lastseil von der Lastseilrolle abgegeben wird. Bevorzugt ist ein weiteres Steuerelement, z.B. (Druck-)Taster oder Daumenrad am Grundkörper vorgesehen, bei dessen Betätigung durch den Bauhandwerker der Antrieb im Grundkörper so gesteuert wird, dass Lastseil auf die Lastseilrolle aufgewickelt wird.
[0013] Bevorzugt sind nicht beide Alternativen der Handführung gelichzeitig implementiert.
[0014] Bevorzugt ist also eine Steuerung vorgesehen, die ausgebildet ist zum Steuern des Antriebs der Lastseilrolle sowie zum Steuern einer Haltebremse, falls vorhanden. Die Steuerung ist bevorzugt ausgebildet für das Einnehmen der vorgestellten Zustände durch das Hebewerk und den Übergang zwischen den Zuständen.
[0015] Eine Welle der Lastseilrolle ist bevorzugt horizontal im Grundkörper ausgerichtet, welches auch der Ausrichtung im Betrieb des Hebewerks entspricht. So können durch den Antrieb der Welle die Last und der Grundkörper in vertikaler Richtung, d.h. senkrecht zum Boden, angehoben werden. Bevorzugt ist die Lastseilrolle zwischen dem Getriebe und dem Antrieb angeordnet, sodass der Schwerpunkt des Grundkörpers zentral liegt und der Grundkörper nicht bereits aufgrund der Verteilung des Eigengewichts sich neigt oder kippt, wenn das Hebewerk mit seinem einzigen Lastseil aufgehängt ist.
[0016] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Grundkörper eine Griffvorrichtung auf. Diese wird vom Bauhandwerker bevorzugt dann gegriffen, wenn er den Grundkörper mitsamt Last zum Entladen beiholen will. Dabei ist das Steuerelement bevorzugt derart an der Griffvorrichtung angeordnet, dass es beim Greifen betätigt werden muss. Falls die Griffvorrichtung zwei Griffe enthält, beispielsweise links- und rechtsseitig des Grundkörpers, so kann auch jeder Griff bevorzugt ein eigenes Steuerelement aufweisen. In einer solchen Anordnung sind dann beide Steuerelemente zu betätigen, um die Handführung anzuzeigen bzw. in die Handführung überzugehen.
[0017] Hierbei kann jeder Griff eine, in dieser Situation dem Bauhandwerker zugewandte Seite aufweisen, auch Aussenseite genannt, sowie eine dem Bauhandwerker abgewandte Seite, auch Innenseite genannt. Die Steuerelemente sind bevorzugt auf den Innenseiten der Griffe angeordnet. Damit kann sichergestellt werden, dass die Steuerelemente betätigt werden, wenn der jeweilige Griff von einer Hand umschlossen wird.
[0018] In einer Weiterbildung der Erfindung ist das Steuerelement als Zustimmtaster ausgebildet, der gedrückt werden muss, um ein Signal an die Steuerung abzugeben. In einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist das Steuerelement als kapazitiver Sensor ausgebildet, der bei blosser Berührung durch eine Hand ein Signal abgibt.
[0019] Die Griffvorrichtung ist insbesondere so ausgebildet und dimensioniert, dass sie zugleich einen Korpus des Grundkörpers schützt. Die zwei Griffe sind vorzugsweise derart ausgebildet, dass sie den Grundkörper einfassen und den Grundkörper vor einem Aufprall, etwa auf den Boden, schützen. Hierbei ist es bevorzugt, dass die Griffe ringförmig ausgebildet sind, und die Dimensionen des Korpus überragen. Dann trifft bei einem Herabfallen des Grundkörpers dieser jedenfalls auf die Griffe auf. Die Griffe sind bevorzugt aus elastischem, bruchfestem Material hergestellt, wie etwa aus einem Kunststoff, sodass sie Energie absorbieren können.
[0020] In einer Weiterbildung der Erfindung weist der Grundkörper nur einen einzigen elektrischen EIN/AUSSchalter auf. Im ausgeschalteten Betrieb lässt sich bevorzugt das Lastseil nicht bewegen, was beispielsweise durch das selbsthemmende Getriebe erreicht werden kann. Nach dem Einschalten führt die Steuerung bevorzugt eine Initialisierungsroutine aus. Ein Betätigen der Seilrolle unmittelbar nach dem Einschalten ist nicht vorgesehen.
[0021] Das Verfahren zum senkrechten Transportieren einer Last, insbesondere für den Fassadenbau, stellt einen möglichen Einsatz des Hebewerkes nach einer der vorgenannten Weiterbildungen der Erfindung dar. Das Verfahren umfasst dabei das lösbare Aufhängen des Aufhängelements an einem Träger oberhalb der ersten und der zweiten Halteposition. Dieser Schritt umfasst also das Installieren des Hebewerks, bevor es betrieben werden kann. Der Träger ist dabei bevorzugt eine Vorrichtung, die dem Halten des Hebewerks dient, sodass damit bevorzugt Lasten freischwebend gehoben werden können. Es sollten also keine Hindernisse dem antizipierten Weg des Lastseils und der Last im Wege stehen. Der Träger ist bevorzugt ein Ausleger, der fest oder rotierend an etwa einem Gerüst oder Bauwerk montiert ist.
[0022] Für den Grundkörper ist eine erste Halteposition dadurch bestimmt, dass sie die einem ersten Positionierungselement nächstmöglichste Position des Grundkörpers ist. Eine zweite Halteposition ist dadurch bestimmt, dass sie die einem zweiten Positionierungselement nächstmöglichste Position des Grundkörpers ist. Es ist dabei vorzugsweise vorgesehen, eine Last mittels des Hebewerks von der ersten Halteposition zur zweiten Halteposition zu transportieren. Dabei wird das Hebewerk in der ersten Halteposition mit der Last beladen. In der zweiten Halteposition wird die Last entladen. In einem Ausführungsbeispiel ist die zweite Halteposition oberhalb der ersten Halteposition vorgesehen. Die erste Halteposition mag dabei in Bodennähe sein, die zweite Halteposition in der Höhe an einem Ort, an dem beispielsweise ein Bauhandwerker die Last benötigt. Die Last soll angehoben werden. In einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Definition der Haltepositionen umgekehrt, d.h. die Last soll abgelassen werden.
[0023] Die Positionierungselemente dienen also bevorzugt als Kennung für eine Halteposition des Grundkörpers des Hebewerks. Insofern dienen die Positionierungselemente bevorzugt dem autonomen Verfahren des Grundkörpers in die jeweilige Halteposition. Ein Positionierungselement ist bevorzugt ein aktives oder passives Tag, welches in Kombination mit einem Empfänger oder Sender im Grundkörper der Steuerung zumindest einen Annäherung an die Höhenposition des Positionierungselements anzeigt und bevorzugt automatisiert den Grundkörper aus seinem Bewegtzustand in den Haltezustand an der Höhenposition des Positionierungselement überführt. Insofern weist der Grundkörper bevorzugt einen oder mehrere Sender und/oder Empfänger auf, welche zusammen mit den Positionierungselementen die Ermittlung der aktuellen Höhenposition des Grundkörpers erlauben. Insofern kann eine Kombination aus Positionierungselement und Sender oder Empfänger im Grundkörper als Echtzeitortungssystem für die Bestimmung des Ortes des Grundkörpers relativ zu den Positionierungselementen verstanden werden.
[0024] Jedes Positionierungselement ist bevorzugt drahtlos ausgebildet und kann am Bauwerk befestigt oder vom Bauhandwerker getragen werden. Das Positionierungselement sendet in einer Weiterbildung als aktives Tag Signale, bevorzugt Funksignale aus, welche bevorzugt auch eine Codierung aufweisen, die zwischen den Funksignalen unterschiedlicher Positionierungselemente unterscheiden lässt.
[0025] Bevorzugt sind die Funksignale Ultra-Breitband-Funksignale (UWB). In einer Ausführung der Erfindung sendet ein Positionierungselement ein UWB-Signal aus, welches von einem entsprechender UWB-Empfänger im/am Grundkörper empfangen und durch die Steuerung ausgewertet wird. Bei Vorhandensein von zwei Positionierungselementen in unterschiedlichen Höhenpositionen werden also, eine ausreichende Reichweite des UWB-Signals vorausgesetzt, am Grundkörper UWB-Wellen empfangen mit z.B. unterschiedlichen Amplituden. Aus diesen Amplituden kann beispielsweise auf die aktuelle Höhenposition des Grundkörpers zwischen den beiden Haltepositionen gerechnet werden. Die eingesetzte Technologie wird auch als UWB-RLTS-Technologie bezeichnet (Ultra-Wideband-Real Time Location System), welche vorliegend bevorzugt in Kombination im BLE (Bluetooth Low Energy)-Standard zum Einsatz kommt.
[0026] Es wird also davon ausgegangen, dass das Hebewerkzeug installiert ist und sich der Grundkörper in der ersten Halteposition befindet. Nachfolgend wird ein Befehl an die Steuerung des Hebewerks gesendet zum Auf- oder Abrollen des Lastseils auf/von der Lastseilrolle, so dass sich der Grundkörper von der ersten Halteposition zu der zweiten Halteposition bewegt. Dieser Betriebszustand wird Bewegtzustand genannt. Der Befehl zum Übergehen von dem Haltezustand in den Bewegtzustand kann mittels einer Drahtlos-Fernbedienung erfolgen. Alternativ kann ein hierfür vorgesehenen Steuerelement am Grundkörper, etwa ein Taster, vorgesehen sein, der durch den Bauhandwerker manuell betätigt wird. Alternativ können auch die Positionierungselemente einen Taster oder ein sonstiges Steuerelement aufweisen, dessen Auslösen ebenfalls drahtlos das Aktivieren des Antriebs durch die Steuerung auslöst. Ein erster Bauhandwerker, der das erste Positionierungselement bei sich trägt und somit die erste Halteposition definiert, belädt den Grundkörper mit der zu transportierenden Last, und betätigt dann und ein daran / darin vorgesehenes Steuerelement am ersten Positionierungselement zum Auslösen des Bewegtzustands. Der Übergang vom Haltezustand in den Bewegtzustand erfolgt durch ein Aktivieren des Antriebs und gegebenenfalls das Lösen der Haltebremse sofern vorhanden.
[0027] Das Hebewerkzeug, bzw. seine Steuerung, erkennt vorzugsweise selbsttätig das Erreichen der zweiten Halteposition durch den Grundkörper. Hierzu dient ein zweites Positionierungselement, welches auf Höhe der zweiten Halteposition vorgesehen ist. Bei Erkennen der zweiten Halteposition wird das Auf- / oder Abrollen des Lastseils abgebremst, sodass der Grundkörper möglichst nahe bei / in der zweiten Halteposition zum Stillstand kommt und dort einen Haltezustand einnimmt.
[0028] Ausgehend von dem Haltezustand in der zweiten Halteposition kann der oder ein zweiter Bauhandwerker in der Nähe der zweiten Halteposition, z.B. auf dem Gerüst, einen weiteren Zustand - Handführung genannt - aktivieren. In der Handführung soll es dem (zweiten) Bauhandwerker ermöglicht werden, den Grundkörper mitsamt Last von Hand zu führen, insbesondere herbeizuholen zum Gerüst. Hierfür darf die Lastseilrolle nicht blockieren, d.h. eine etwaig im Haltezustand betätigte Haltebremse wird gesteuert gelöst, und der Antrieb wird mit einem konstanten Drehmoment beaufschlagt, das dem durch den Grundkörper mit Last hervorgerufenen Drehmoment entspricht aber entgegengerichtet ist. Das Einstellen des konstanten Drehmoments durch die Steuerung im Betrieb der Handführung bewirkt, dass bei einer externen Krafteinwirkung auf den Grundkörper, etwa verursacht durch den (zweiten) Bauhandwerker, das Lastseil dieser Krafteinwirkung folgt, also Lastseil von der Lastseilrolle abgewickelt wird oder Lastseil von der Lastseilrolle aufgenommen wird.
[0029] Beispielhaft holt der (zweite) Bauhandwerker den Grundkörper mitsamt Last bei, d.h. in den Bereich des Gerüsts, um die Last zu entladen. Die Handführung wird dabei, wie oben erwähnt, durch den (zweiten) Bauhandwerker mittels des/der Steuerelements/Steuerelemente am Grundkörper getriggert während sich der Grundkörper mit Last an der zweiten Halteposition im Haltezustand befindet. Alternativ zum konstanten Drehmoment für die Handführung kann die Handführung auch durch eine Beaufschlagung der Lastseilrolle mit einem so bemessenen Drehmoment implementiert werden, welch§es das Lastseil verfährt, also ab- oder aufrollt. Ist der Grundkörper mitsamt Last am gewünschten Ort und ist die Last vom Grundkörper abgekoppelt, so gibt der (zweite) Bauhandwerker den Grundkörper typischerweise wieder frei, d.h. er löst seine Hände vom Grundkörper. Hiermit wird eine Freigabe des Grundkörpers angezeigt, das Hebewerk geht vom der Handführung wieder in den Haltezustand über.
[0030] Für das Überführen des Grundkörpers von der zweiten Halteposition zurück in die erste Halteposition sendet der (zweite) Bauhandwerker bevorzugt ein Signal mittels des zweiten Positionierungselements, welches er bei sich trägt. Dies leitet den Bewegtzustand ein und das zum Fahren des Grundkörpers hin zur ersten Halteposition, wo der Grundkörper im Zusammenspiel mit dem / den Positionierungselementen selbsttätig stoppt und den Haltezustand einnimmt.
[0031] Mit Hilfe der Positionierungselemente kann also der Betrieb des Hebewerks gesteuert werden. Mit deren Hilfe kann erkannt werden, wenn der Grundkörper die erste Halteposition oder die zweite Halteposition erreicht oder sich in dieser befindet. Die Steuerung steuert oder regelt, bevorzugt in Abhängigkeit der ermittelten Position den Antrieb der Lastseilrolle, und reduziert im Falle einer autonomen Steuerung des Bewegtzustands das Auf-/ oder Abrollen des Lastseils von der Lastseilrolle gegen Null bei Erreichen einer der durch die Positionierungselemente angezeigten Halteposition und aktiviert vorzugsweise dann Haltebremse und schaltet den Antrieb stromlos. Insofern ist zumindest für das Transportieren hin zu einer Halteposition kein Eingriff oder keine Ansteuerung mehr von aussen notwendig. Eine minimale Distanz des Grundkörpers zum Positionierungselement wird erkannt. Bei Erreichen dieser wird das das Hebewerk in den Haltezustand überführt.
[0032] Die beiden Positionierungselemente werden also bevorzugt am Beladeort und am Entladeort angebracht. Hierbei ist von besonderem Vorteil, dass die Positionierungselemente in ihrer Position veränderbar sind. Ändert sich beispielsweise der Entladeort, etwa von der dritten Gerüstetage auf die vierte Gerüstetage, so braucht nur das zugehörige Positionierungselement von der dritten Gerüstetage auf die vierte Gerüstetage umplatziert werden. Ab diesem Zeitpunkt werden Lasten automatisch an den neuen Zielort transportiert. Insbesondere, wenn der (zweite) Bauhandwerker sein Positionierungselement bei sich trägt, braucht er sich nur von der dritten Gerüstetage auf die vierte Gerüstetage begeben, um den neuen Zielort zu definieren. Natürlich können auch mehr als zwei Positionierungselemente vorgesehen sein, welche weitere Höhen als Haltepositionen definieren. Die Steuerung mag dabei so ausgestaltet sein, dass sie im Falle eines Triggers zum Übergang vom Haltezustand in den Bewegtzustand automatisch die nächstgelegene Halteposition in Richtung der vorhergehenden Fahrtrichtung anfährt und dort selbsttätig stoppt.
[0033] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung, wird beim Abrollen des Lastseils Energie rekuperiert und in den Akku gespeist.
[0034] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens ist neben dem Hebewerk ein weiteres Hebewerk vorgesehen. Insofern können zwei oder mehr Hebewerke beispielsweise nebeneinander entlang eines Gerüsts angeordnet sein, um gemeinsam grössere oder schwerere Lasten zu heben. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn der Schritt des Sendens eines Befehls zum Auf- und/oder Abrollen des Lastseils gleichzeitig an das Hebewerk und das weitere Hebewerk, bzw. an alle Hebewerke ergeht, sodass diese gleichzeitig mit dem Auf- oder Abrollen des Lastseils beginnen und damit gemeinsam eine Last transportieren können. Bevorzugt sind dabei die Hebewerke im Abstand voneinander angeordnet, welche etwa der Maximallänge der Last entsprechen. Jedes Hebewerk greift dann mit seinem Lastkopplungselement an einer anderen, entfernten Stelle der Last an. Bevorzugt können die Hebewerke auch miteinander kommunizieren über ihre Steuerungen.
[0035] Gemäss einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Träger vorgesehen, der zum Aufhängen eines Hebewerks nach einer der vorhergehenden Weiterbildungen ausgebildet ist. Das Hebewerk wird hier mittels seines Aufhängelements am losen Ende des Lastseils am Träger aufgehängt oder befestigt, sodass der Grundkörper an dem Lastseil ungehindert von einer ersten Halteposition zu einer zweiten Halteposition und umgekehrt bewegbar ist. Der Träger kann an seinem freien Ende eine Aufhängkopplung aufweisen, beispielsweise eine Öse, in die ein Karabinerhaken des Hebewerks als Aufhängelement eingeklickt werden kann, sodass das Hebewerk sicher aber lösbar am Träger angebracht ist. Am anderen freien Ende des Trägers ist bevorzugt eine Befestigungsvorrichtung vorgesehen, die ein Befestigen des Trägers bevorzugt an einer vertikalen Gerüststrebe ermöglicht, sodass im montierten Zustand der Träger horizontal vom Gerüst weg ragt. Diese Befestigungsvorrichtung ist bevorzugt ein Klemmverschluss, oder ein Schnellspannverschluss, auch Quick Clamp genannt, welcher ein einfaches, schnelles, sicheres und werkzeugfreies Anbringen des Trägers an einer vertikalen Gerüststrebe ermöglicht.
[0036] Gemäss einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Set vorgesehen umfassend ein Hebewerk nach einer der vorhergehenden Weiterbildungen und mindestens ein erstes und ein zweites Positionierungselement, welche zur Durchführung der Methode gemäss einer der vorhergehenden Weiterbildungen geeignet sind, und/oder ein Träger gemäss einer der vorhergehenden Weiterbildungen der Erfindung.
[0037] Gemäss einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die Verwendung des Hebewerks gemäss einer der vorhergehenden Weiterbildungen vorgeschlagen zum Transportieren einer Last.
[0038] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung. Die zu einem Aspekt / einer Kategorie der Erfindung offenbarten Weiterbildungen gelten auch für die anderen Aspekte / Kategorien als offenbart, sofern anwendbar.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0039] Weitere Ausgestaltungen, Vorteile und Anwendungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Figuren. Dabei zeigen: Figur 1 die perspektivische Ansicht eines Hebewerks nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Figur 2 die Schnittansicht eines Hebewerks nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, bevorzugt des Hebewerks nach Figur 1; Figur 3 in perspektivischer Ansicht ein Betriebszustand eines Hebewerks nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, gleichzeitig ein montiertes Set nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und Figur 4 eine schematische Ansicht von Betriebszuständen eines Hebewerks zur Illustration eines Verfahrens nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
[0040] Figur 1 zeigt die perspektivische Ansicht eines Hebewerks 100 nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Hebewerk 100 weist einen Grundkörper 1 auf, welcher einen Korpus umfasst, dessen Gehäuse in Figur 1 sichtbar ist. Ferner weist der Grundkörper 1 eine Griffvorrichtung auf, vorliegend umfassend einen ersten Griff 401 linksseitig des Korpus und einen zweiten Griff 402 rechtsseitig des Korpus. Der erste Griff 401 und der zweite Griff 402 weisen bevorzugt einen Abstand zwischen 40 cm und 100 cm voneinander auf. Dieser Abstand definiert bevorzugt auch die Breite des Grundkörpers 1. Der bevorzugte Abstand ergibt sich aus folgender Situation: Ein Bauhandwerker auf einem Gerüst steht vor dem auf Brusthöhe schwebendem Grundkörper 1, greift ihn mit nach vorne gestreckten Armen und zieht ihn in Richtung seiner Brust heran, um eine am Grundkörper 1 hängende Last auf das Gerüst zu entladen. Dieser Bewegungsablauf soll möglichst ergonomisch erfolgen.
[0041] Der erste und der zweite Griff 41 und 42 sind derart ausgebildet, angeordnet und dimensioniert, dass sie den Korpus des Grundkörpers 1 im Falle eines Aufpralls auf den Boden schützen. Dies wird dadurch bewirkt, dass die Griffe 41 und 42 in jeder Raumrichtung +/- x, +/- y, +/- z über die Bemassung des Korpus hinaus ragen (Raumrichtungen gelten für alle Figuren). Hierdurch wird sichergestellt, dass bei einem Herabfallen des Grundkörpers 1 oder des Hebewerks 100, z.B. von dem Gerüst auf den Boden, der Korpus des Grundkörpers 1 nicht direkt aufprallt und etwa bricht, sondern ein solcher Aufprall durch die Griffvorrichtung abgeschwächt wird. Hierbei ist die Griffvorrichtung bevorzugt aus einem Material gefertigt, welches eine hohe Bruchfestigkeit, andererseits eine gewisse Elastizität aufweist, sodass sie Aufprallenergie aufnehmen kann.
[0042] An einer Unterseite des Korpus des Grundkörpers 1 (-z Richtung) ist ein Lastkopplungselement 3 zum Anbringen einer Last am Grundkörper 1 vorgesehen. Das Lastkopplungselement 3 kann wie im vorliegenden Beispiel eine Öse am Korpus und / oder einen Karabinerhaken umfassen. An dem Karabinerhaken kann, beispielsweise mittels eines Seils, eine Last angehängt werden. An einer Oberseite des Korpus (+z Richtung) ist eine Austrittsöffnung für ein Lastseil 110 vorgesehen. Die Austrittsöffnung kann mit eine Führung versehen sein, die eine Auslenkung des Lastseils 110 in radialer Richtung begrenzt. An einem losen Ende des Lastseils 110 ist ein Aufhängelement 2 vorgesehen, das dem Aufhängen des Hebewerks an einem (in Figur 1 nicht gezeigten) Träger dient. Das Aufhängelement 2 kann beispielsweise als Karabinerhaken ausgebildet sein, der mit dem losen Ende des Lastseils 110 verbunden ist. Das Aufhängelement 2 kann aber auch durch einen Knoten oder eine Schlaufe des Lastseils 110 gebildet sein.
[0043] Figur 2 zeigt die Schnittansicht eines Hebewerks nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, bevorzugt des Hebewerks nach Figur 1. In dieser Ansicht ist nun das Innere des Korpus des Grundkörpers 1 sichtbar. Der Korpus weist ein Gehäuse unter anderem für eine Lastseilrolle 11 auf. Eine horizontal ausgerichtete Welle der Lastseilrolle 11 ist in einer Achse 14 im Korpus gelagert. Die Lastseilrolle 11 dient dem Auf- und Abwickeln des Lastseils 110. Die Lastseilrolle 11 ist motorisch betrieben. Hierzu sind ein Antrieb 12 und ein Getriebe 13 vorgesehen. Der Antrieb 12 ist bevorzugt ein Elektromotor, der seine Energie aus einem weideraufladbaren, und bevorzugt wechselbar angeordneten Akku 15 bezieht.
[0044] Aus den Figuren 1 und 2 ist auch die Betriebsweise des Hebewerks 100 ersichtlich: Wenn das Hebewerk 100 an dem (nicht gezeigten) Träger mittels des Aufhängelements befestigt ist, lässt sich durch Ansteuerung des Antriebs in die eine Richtung der Grundkörper 1 nach oben bewegen. Hierbei dreht der Antrieb 12 die Lastseilrolle 11 so, dass das Lastseil 110 auf der Lastseilrolle 11 aufgewickelt wird. Bei einer am Grundkörper 1 angehängter Last wird die Last zusammen mit dem Grundkörper 1 nach oben gezogen. Bei Ansteuerung des Antriebs 12 in entgegengesetzter Richtung dreht die Lastseilrolle 11 so, dass das Lastseil 110 von der Lastseilrolle 11 abgewickelt wird. Bei einer am Grundkörper 1 angehängter Last wird die Last zusammen mit dem Grundkörper 1 nach unten abgelassen. Bei angehängter Last bewegen sich Last und Lastkrankörper 1 stets gemeinsam in eine vertikale Richtung nach oben +z oder nach unten -z, bevorzugt zum Transport von Lasten vom Boden auf ein Gerüst oder in umgekehrte Richtung, oder zwischen Gerüstetagen.
[0045] Aus Figur 1 ist weiterhin ersichtlich, dass zwei Steuerelemente 401 und 402 vorgesehen sind. Das Steuerelement 401 ist am ersten Griff 41 angeordnet, das weitere Steuerelement 402 ist am zweiten Griff 42 angeordnet. Es kann aber auch nur ein einziges Steuerelement an einem der Griffe 41, 42 vorgesehen sein. Ein jedes Steuerelement 401, 402 ist bevorzugt als Signalgeber ausgebildet zum Anzeige, dass ein Bauhandwerker den Grundkörper 1 an der Griffvorrichtung angreift und damit in eine Handführung des Grundkörpers 1 übergehen möchte. Die Handführung wird weiter unten näher erläutert.
[0046] Dabei kann generell jedes Steuerelement als durch den Bauhandwerker aktiv zu betätigendes Steuerelement ausgebildet sein, beispielsweise als Zustimmtaster, den der Bauhandwerker drücken muss zum Erzeugen eines elektrischen Signals. Alternativ kann das Steuerelement als Sensor ausgebildet sein, der ein Signal abgibt, sobald der Bauhandwerker die Griffvorrichtung greift. In diesem Falle ist das Steuerelement bevorzugt als kapazitiver Sensor ausgebildet. Unabhängig von seiner Ausbildung ist das Steuerelement bevorzugt an einer Stelle an der Griffvorrichtung angebracht, an der der Bauhandwerker typischerweise angreift.
[0047] Im Beispiel nach den Figuren 1 und 2 sind die beiden Griffe 41 und 42 als Ring ausgebildet. Hierbei kann der Bauhandwerker den Grundkörper 1 von einer jeden Seite bequem angreifen. Die wahrscheinlichsten Angriffspositionen sind jedoch die mit der Riffelung in Figur 1 versehen vorderen Streben 32 der Griffe 41 und 42. Sind die Riffelungen nach aussen gerichtet, sind die Steuerelemente 401 und 402 bevorzugt an der Innenseite der jeweiligen Streben 32 angeordnet, sodass der Bauhandwerker unweigerlich diese betätigen oder berühren muss, will er den schwebenden Grundkörper 1 mit oder ohne Last zu sich heranziehen. Natürlich können auch an den rückwärtigen Streben 31 der Griffvorrichtung weitere Steuerelemente vorgesehen sein für den Fall, dass der Bauhandwerker den Grundkörper 1 von der rückwärtigen Seite her angreift.
[0048] Im Korpus des Grundkörpers 1 ist bevorzug eine Steuerung 16 zum Steuern des Antriebs 12 vorgesehen. Die Steuerung 16 weist bevorzugt einen Prozessor und eine darauf ablaufende Software auf, welche der Steuerung und / oder Regelung des Hebewerks 1 dient. Die Steuerelemente 401, 402 an den Griffen 41, 42 sind mit der Steuerung 16 im Inneren des Korpus elektrisch verbunden. Die beiden Steuerelemente 401, 402 sollen ja eine Situation detektieren, in der der Bauhandwerker das schwebende Hebewerk 1 vor seiner Brust hält und damit insbesondere anzeigt, dass er z.B. auf einem Gerüst stehend den Grundkörper 1 inklusive Last beiholen möchte, um die Last vom Hebewerk 1 zu entladen. Diese Situation wird detektiert durch das Greifen des Grundkörpers 1 an seinen Griffen 41, 42 und damit dem Betätigen der Steuerelemente 401, 402. Zeigen beide Steuerelemente 401, 402 eine Betätigung an, so schaltet die Steuerung 16 in den Betriebsmodus/Betriebszustand der Handführung. Zuvor ist der Grundkörper 1 mit daran angebrachter Last bevorzugt in eine schwebende Position gesteuert, in der dem Bauhandwerker das Greifen den Grundkörpers 1 erst ermöglicht wird. Dieser Betriebszustand wird Haltezustand genannt. Dem Haltezustand wiederum geht ein Bewegtzustand voraus, eben das Auf- oder Abfahren des Grundkörpers 1.
[0049] Im Haltezustand wird der Antrieb 12 durch die Steuerung 16 so geregelt, dass das durch den Antrieb 12 erzeugte Drehmoment gleichgross aber entgegengerichtet ist zum durch den Grundkörper mit Last verursachten Drehmoment. Hierbei wird bevorzugt eine an sich bekannte Stromregelung verwendet, die aus dem Laststrom für den Antrieb die erforderlichen Drehmomente berechnet.
[0050] Während des Haltezustands ist die Handführung aktivierbar. Nach dem Übergang vom Haltezustand in die Handführung wird das im Haltezustand zuletzt verwendete Drehmoment konstant gehalten. Der Bauhandwerker kann damit durch Krafteinwirkung, z.B. durch das Heranziehen des Grundkörpers 1, ein von aussen einwirkendes Drehmoment herbeiführen. Dieses führt bei durch den Antrieb konstant gehaltenem Drehmoment dazu, dass Lastseil 110 von der Lastseilrolle 11 abgegeben wird.
[0051] Das Lastseil 110 folgt also durch Ab- oder Aufrollen von/auf der/die Lastseilrolle 11 einer Bewegung der Krafteinwirkung, welche durch den Bauhandwerker verursacht wird.
[0052] Figur 3 zeigt in perspektivischer Ansicht eine Betriebssituation eines Hebewerks 100 nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Hebewerk 100 ist mit seinem Aufhängelement 2 an einem Träger 6 lösbar befestigt. Der Träger 6 ist dabei als Horizontalstrebe ausgebildet, welche beispielsweise, wie vorliegend gezeigt, an einer vertikalen Gerüststrebe 61 montiert ist und eine Abstützung 62 auf die vertikale Gerüststrebe 61 aufweist.
[0053] Gleichzeitig zeigt Figur 3 auch ein montiertes Set gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, enthaltend einen Hebewerk 100 sowie einen Träger 6.
[0054] Figur 4 zeigt eine schematische Ansicht von Betriebszuständen eines Hebewerks zur Illustration eines Verfahrens nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
[0055] Es ist jeweils schematisch ein Träger 6 montiert an einer vertikalen Gerüststrebe 61 gezeigt. Mithin soll also eine Situation dargestellt werden, in der der Träger 6 an einem aufgebauten Gerüst in einer oberen Position montiert ist. Mittels des Aufhängelements 2 ist das Hebewerk 100 an dem Träger 6 derart aufgehängt, dass es ohne Kollision vertikal in z-Richtung vom Boden nach oben und zurück bewegt werden kann. Der als Ausleger konzipierte Träger 6 dient auch dazu, einen entsprechenden Abstand vom Gerüst zu halten. Die vertikale Gerüststrebe 61 symbolisiert also ein aufgerichtetes Gerüst, beispielsweis mit mehreren Ebenen, die durch Bauhandwerker begehbar sind. Symbolisch zeigt die Position a eine Halteposition a für den Grundkörper 1 in Bodennähe, wohingegen Position b eine Halteposition b für den Grundkörper auf dem Gerüst angibt, z.B. auf einer dritten Ebene des Gerüsts.
[0056] In dem links in Figur 4 dargestellten Zustand ist das Hebewerk 100 / der Grundkörper 1 ausgefahren, d.h. das Lastseil 110 ist überwiegend oder vollständig von der Lastseilrolle abgewickelt, der Grundkörper 1 befindet sich also im Haltezustand in der Halteposition a in Bodennähe, welche eine typische Position zum Beladen des Hebewerks 100 repräsentiert. Im rechts in Figur 4 dargestellten Zustand ist das Hebewerk 100 / der Grundkörper 1 weitgehend eingeholt, d.h. das Lastseil 110 ist überwiegend oder vollständig auf die Lastseilrolle aufgewickelt, der Grundkörper 1 befindet sich also im Haltezustand in der Halteposition b auf der dritten Etage des Gerüsts, welche eine typische Position zum Entladen des Hebewerks 100 repräsentiert.
[0057] Vorzugsweise sind nun zumindest zwei Positionierungselemente 51 und 52 vorgesehen. Das erste Positionierungselement 51 ist dabei in Höhe der ersten Halteposition a angeordnet, das zweite Positionierungselement 52 ist dabei in der Höhe der zweiten Halteposition b angeordnet. Die Positionierungselemente 51, 52 sind bevorzugt entweder aktive oder passive Tags, welche in Kombination mit einem Sender und/oder Empfänger im Grundkörper 1 diesem seine aktuelle Höhenposition anzeigen können. Insofern weist der Grundkörper 1 bevorzugt einen oder mehrere Sender und/oder Empfänger auf, welche zusammen mit den Positionierungselementen 51, 52 die Ermittlung der aktuellen Höhenposition des Grundkörpers 1 erlauben. Dabei kann insbesondere erkannt werden, wenn der Grundkörper 1 die erste Halteposition a oder die zweite Halteposition b erreicht oder sich in dieser befindet. Es ist insbesondere bevorzugt, dass die Positionierungselemente 51 und 52 derart ausgebildet, beispielsweise codiert sind, dass die erste Halteposition a von der zweiten Halteposition b unterschieden werden kann. Der oder die entsprechenden Sender und/oder Empfänger im oder am Grundkörper 1 geben entsprechende Signale an die Steuerung ab. Die Steuerung steuert oder regelt, bevorzugt in Abhängigkeit der ermittelten Position den Antrieb der Lastseilrolle.
[0058] Die Positionierungselemente 51, 52 können in einer Weiterbildung am Gerüst oder am Bauwerk angebracht / befestigt sein. Bevorzugt sind die Positionierungselemente 51, 52 jedoch portabel ausgestaltet und werden von Bauhandwerkern getragen. In einem solchen Szenario würde also im linken Schaubild von Figur 4 ein Bauhandwerker am Boden nahe am Gerüst stehen, das erste Positionierungselement 51 bei sich tragen und allenfalls das Hebewerk 100 beladen. Ein zweiter Bauhandwerker würde auf der dritten Etage des Gerüsts stehen, das zweite Positionierungselement 52 bei sich tragen und auf die Last warten. Im rechten Schaubild ist der Grundkörper 1 mit Last (nicht gezeigt) in die zweite Halteposition b gefahren und befindet sich dort im Haltezustand. In diesem Haltezustand kann der zweite Bauhandwerker den Grundkörper 1 an der Griffvorrichtung greifen und dabei die Steuerelemente betätigen. Diese Signalgeber bewirken den Übergang aus dem Haltezustand in die Handführung, in der der zweite Bauhandwerker den Grundkörper 1 mit Last zum Gerüst beiholen und dort entladen kann.
[0059] In einem alternativen Szenario sind in Figur 4 zwei Hebewerke 100 und 102 dargestellt, welche nebeneinander an unterschiedlichen Trägern 6 an einem Gerüst angebracht sind. Beispielsweise können mit einer solchen Anordnung grössere oder schwerere Lasten als mit einem einzigen Hebewerk transportiert werden. Bevorzugt sind beide Hebewerke 100 und 102 nur gleichzeitig in den Bewegtzustand steuerbar zum gleichzeitigen Auf- und/oder Abrollen der Lastseile 110.
Referenztabelle
[0060] Grundkörper 1 Lastseilrolle 11 Antrieb 12 Getriebe 13 Achse 14 Akku 15 Steuerung 16 Hebewerk 100 Lastseil 110 Aufhängelement 2 Lastkopplungselement 3 Hintere Strebe 31 Vordere Strebe 32 Steuerelement 401 Weiteres Steuerelement 402 Erster Griff 41 Zweiter Griff 42 Erstes Positionierungselement 51 Zweites Positionierungselement 52 Träger 6 Vertikale Gerüststrebe 61 Abstützung 62 Erste Halteposition a Zweite Halteposition b
Claims (11)
1. Hebewerk (100), insbesondere für den Fassadenbau, umfassend
– einen Grundkörper (1) umfassend
• eine Lastseilrolle (11) mit einem Lastseil (110), welches über die Lastseilrolle (11) läuft, und
• mindestens ein Steuerelement (401),
– ein Aufhängelement (2) an einem losen Ende des Lastseils (110) zum Aufhängen des Hebewerks an einem Träger (6), und
– ein Lastkopplungselement (3), welches zum Anbringen einer Last am Grundkörper (1) ausgebildet ist,
wobei während eines Haltezustands des Grundköpers (1) mittels des Steuerelements (401) eine Handführung aktivierbar ist, derart,
o dass eine Steuerung das Drehmoment, welches auf die Lastseilrolle (11) wirkt, konstant hält, so dass der Grundkörper (1) durch äussere Krafteinwirkung bewegbar ist und das Lastseil (110) durch Ab- oder Aufrollen auf der Lastseilrolle (11) einer Bewegung der Krafteinwirkung folgt, oder
o dass eine Steuerung das Drehmoment, welches auf die Lastseilrolle (11) wirkt, einstellt zum Ab- oder Aufrollen des Lastseils (110) ohne äussere Krafteinwirkung.
2. Das Hebewerk (100) gemäss Anspruch 1, wobei der Grundkörper (1)
• einen Antrieb (12) für die Lastseilrolle (11), und
• ein Getriebe (13), welches zwischen Antrieb (12) und Lastseilrolle (11) geschaltet ist, umfasst,
wobei der Antrieb (12) und das Getriebe (13) auf einer Drehachse (14) der Lastseilrolle (11) angeordnet sind, derart, dass die Lastseilrolle (11) zwischen dem Antrieb (12) und dem Getriebe (13) liegt.
3. Das Hebewerk (100) gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der Grundkörper (1) eine Griffvorrichtung zum Greifen des Grundkörpers (1) aufweist,
wobei das Steuerelement (401) an der Griffvorrichtung (4) angeordnet ist.
4. Das Hebewerk (100) gemäss Anspruch 3,
wobei die Griffvorrichtung einen ersten Griff (41) und einen zweiten Griff (42) aufweist,
wobei das Steuerelement (401) am ersten Griff (41) angeordnet ist und ein weiteres Steuerelement (402) am zweiten Griff (42), und
wobei das Steuerelement (401) und das weitere Steuerelement (402) gleichzeitig aktiviert werden müssen, um die Handführung zu aktivieren.
5. Das Hebewerk (100) gemäss Anspruch 4, wobei der erste (41) und der zweite (42) Griff derart ausgebildet sind, dass sie den Grundkörper (1) derart einfassen, dass der Grundkörper (1) vor einem Aufprall geschützt ist,
insbesondere wobei das erste Steuerelement (401) und das weitere Steuerelement (402) an einer Oberfläche des respektive ersten (41) und zweiten (42) Griffs angeordnet sind, welche von einer Aussenseite des jeweiligen Griffs (41, 42) abgewandt ist.
6. Das Hebewerk (100) gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steuerelement (401) der Griffvorrichtung (4) als Signalgeber ausgebildet ist, bevorzugt als Zustimmtaster oder als kapazitiver Sensor.
7. Methode zum senkrechten Transportieren einer Last, insbesondere für den Fassadenbau, mit dem Grundkörper (1) des Hebewerks (100) gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche zwischen einer ersten Halteposition (a) und einer zweiten Halteposition (b),
wobei die erste Halteposition (a) dadurch bestimmt ist, dass sie die einem ersten Positionierungselement (51) nächstmöglichste Position des Grundkörpers (1) ist,
wobei die zweite Halteposition (b) dadurch bestimmt ist, dass sie die einem zweiten Positionierungselement (52) nächstmöglichste Position des Grundkörpers (1) ist,
umfassend die Schritte:
– lösbares Aufhängen des Aufhängelements (2) an einem Träger (6) oberhalb der ersten (a) und der zweiten (b) Halteposition,
– Anbringen einer Last an dem Lastkopplungselement (3) während sich das Hebewerk (100) an der ersten Halteposition (a) befindet,
– Senden eines Befehls an das Hebewerk (100) zum Auf- und/oder Abrollen des Lastseils (10) des Grundkörpers (1) mittels der Lastseilrolle (11), so dass sich der Grundkörper (1) von der ersten Halteposition (a) zu der zweiten Halteposition (b) bewegt,
– selbsttätiges Erkennen des Erreichens der zweiten Halteposition (b) mit Hilfe des zweiten Positionierungselements und Überführen des Grundkörpers (1) mit Last in einen Haltezustand an der zweiten Halteposition (b) .
8. Die Methode gemäss Anspruch 7, zusätzlich umfassend die Schritte:
– Aktivierung der Handführung mittels des Steuerelements (401) während sich der Grundkörper (1) mit Last an der zweiten Halteposition (b) im Haltezustand befindet,
– Bewegen des Grundkörpers (1) durch äussere Krafteinwirkung oder durch Antrieb der Lastseilrolle (11) derart, dass die Last an einen Zielort befördert wird,
– Deaktivierung der Handführung mittels des Steuerelements (401).
9. Methode gemäss einem der Ansprüche 7 oder 8, umfassend das Hebewerk (100) und ein weiteres Hebewerk (102) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, umfassend den Schritt des Sendens eines Befehls zum Auf- und/oder Abrollen des Lastseils gleichzeitig an das Hebewerk (100) und das zweite Hebewerk (102).
10. Träger (6), ausgebildet zum Aufhängen eines Hebewerks (100) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6 mittels des Aufhängelements (2) dergestalt, dass der Grundkörper (1) an dem Lastseil (110) ungehindert von einer ersten Halteposition (a) zu einer zweiten Halteposition (b) bewegbar ist.
11. Set umfassend
• ein Hebewerk (100) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6,
• mindestens ein erstes (51) und ein zweites (52) Positionierungselement, welche zur Durchführung der Methode gemäss einem der Ansprüche 7 und 8 geeignet sind, und/oder
• einen Träger gemäss Anspruch 10.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH001574/2022A CH720389B1 (de) | 2022-12-23 | 2022-12-23 | Hebewerk, insbesondere für den Fassadenbau |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH001574/2022A CH720389B1 (de) | 2022-12-23 | 2022-12-23 | Hebewerk, insbesondere für den Fassadenbau |
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Country Status (1)
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| CH (1) | CH720389B1 (de) |
-
2022
- 2022-12-23 CH CH001574/2022A patent/CH720389B1/de unknown
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