CH720392A2 - Insertionsvorrichtung für ein Infusionsset - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Insertionsvorrichtung für ein Infusionsset (8) mit einer Vortriebseinrichtung (3, 4) zum Bewegen des Infusionssets (8) von einer proximalen Position in eine distale Position entlang einer zentralen Achse (z). Ferner umfasst die Insertionsvorrichtung ein Halteelement (2) zum Halten des Infusionssets (8) und ein Druckknopf (7). Der Druckknopf (7) ist entlang der zentralen Achse (z) um einen Betatigungshub verschiebbar und ist derart ausgebildet, dass bei Betätigung des Druckknopfs (7) um den Betätigungshub das Halteelement (2) radial nach aussen bewegt wird, um das Infusionsset (8) zumindest teilweise aus dem Halteelement (2) zu lösen.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Insertionsvorrichtung für ein Infusionsset.
[0002] Infusionssets sind beispielsweise aus WO02/070037A2 und aus WO2005/049117A2 bekannt. Solche Infusionssets dienen beispielsweise der Insulinpumpentherapie, wobei Insulin von der Insulinpumpe mit Hilfe eines Infusionssets in den Körper eines Diabetikers transportiert wird. Das Infusionsset umfasst eine Kanüle, die vorzugsweise mittels einer Insertionsvorrichtung oder Einstechhilfen direkt unter, beziehungsweise in die Haut platziert und mit einem Pflaster an Ort und Stelle gehalten wird.
[0003] Eine Insertionsvorrichtung für ein solches Infusionsset ist beispielsweise aus EP2979713B1 bekannt. Nachteilig bei dieser Insertionsvorrichtung ist, dass das Infusionsset ungeführt aus der Vorrichtung herausgedrückt wird, wobei die Gefahr besteht, dass die Kanüle nicht genügend rechtwinklig zur Einstichstelle eindringt. Dadurch können Hautverletzungen des Patienten entstehen.
[0004] Es ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfachere und sichere Insertion eines Infusionssets mit einer solchen Insertionsvorrichtung bereitzustellen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0006] Im Folgenden bedeutet proximale Position der Insertionsvorrichtung, eine Position, in welcher eine Vortriebseinrichtung zur Beförderung des Infusionsset in die Haut in einem gespannten Zustand ist, distale Position der Insertionsvorrichtung, eine Position, in welcher die Vortriebseinrichtung zur Beförderung des Infusionssets in die Haut in einem entspannten Zustand ist.
[0007] Die Erfindung betrifft eine Insertionsvorrichtung für ein Infusionsset mit einer Vortriebseinrichtung zum Bewegen des Infusionssets von einer proximalen Position in eine distale Position entlang einer zentralen Achse (z). Ferner weist die Insertionsvorrichtung ein Halteelement zum Halten des Infusionssets und ein Basisteil mit einer Kontaktfläche zum Aufsetzen der Insertionsvorrichtung auf eine Applikationsstelle am Körper eines Patienten auf, wobei das Basisteil von dem Halteelement aufgenommen ist. Zum Halten des Infusionssets weist das Halteelement mindestens einen Haltearm, vorzugsweise zwei oder ein Vielfaches von zwei Haltearmen auf. Der Haltearm ist derart ausgebildet, dass ein an dem Infusionsset vorgesehener Halteflügel in den Haltearm eingeschnappt und ausgeschnappt werden kann. Der Haltearm ist vorzugsweise elastisch oder/und spannbar ausgebildet. Die Insertionsvorrichtung umfasst des Weiteren ein Kopfteil, das relativ zu dem Basisteil um die zentrale Achse (z) drehbar angeordnet ist. Bei einer relativen Drehung zwischen dem Kopfteil und dem Basisteil in eine erste Drehrichtung kann ein an dem Halteelement angebrachtes Führungselement mit einem an dem Basisteil vorgesehenen Führungsgegenelement führbar sein, wobei das Halteelement relativ zu dem Basisteil von einer distalen Position in eine proximale Position entlang der zentralen Achse (z) bewegbar ist.
[0008] Bei einer relativen Drehung zwischen dem Kopfteil und dem Basisteil in eine zweite Drehrichtung ist das Führungselement des Halteelements mit dem an dem Basisteil vorgesehenen Führungsgegenelement führbar, wobei das Halteelement relativ zu dem Basisteil von der proximalen Position in die distale Position entlang der zentralen Achse (z) bewegbar ist. Das Halteelement ist entlang der Achse (z) bewegbar, da das Führungselement des Halteelements mit dem am Basisteil vorgesehenen Führungsgegenelement in einem Führungseingriff ist.
[0009] Vorzugsweise ist das Führungselement des Halteelements als Führungskurve und das Führungsgegenelement des Basisteils als Führungsnocke ausgebildet. Alternativ kann das Führungselement des Halteelements als Führungsnocke und das Führungsgegenelement des Basisteils als Führungskurve ausgebildet sein. Es kann auch ein anderes Führungselement oder ein anderes Führungsgegenelement vorgesehen sein, beispielsweise ein Aussengewinde und ein entsprechendes Innengewinde vorausgesetzt, dass das Führungselement und das Führungsgegenelement Im Führungseingriff sind.
[0010] Das Halteelement ist vorzugsweise drehfest mit dem Kopfteil verbunden. Das Kopfteil kann mit dem Halteelement relativ zu dem Basisteil in eine erste Drehrichtung und/oder zweite Drehrichtung drehen.
[0011] Zudem kann ein Deckel drehfest mit dem Kopfteil verbunden sein. Alternativ kann der Deckel monolithisch mit dem Kopfteil ausgebildet sein. Vorzugsweise hat das Kopfteil an dessen proximalen Ende den Deckel aufgenommen.
[0012] Vorzugsweise kann die Vortriebseinrichtung ein elastisches Mittel und ein Gleitelement aufweisen. Bei einer relativen Drehung zwischen dem Kopfteil und dem Basisteil in die erste Drehrichtung ist das elastische Mittel spannbar, wobei bei einer relativen Drehung zwischen dem Kopfteil und dem Basisteil in die zweite Drehrichtung das elastische Mittel entspannbar ist. Das elastische Mittel kann an dem Gleitelement und an dem Kopfteil oder dem Deckel oder alternativ an dem Basisteil abgestützt sein. Das elastische Mittel kann somit als Druckfeder oder Zugfeder ausgebildet sein.
[0013] Vorzugsweise kann in der proximalen Position der Vortriebseinrichtung das Gleitelement von einer ersten Position in eine zweite Position drehbar sein, wobei in der ersten Position das Gleitelement von dem Halteelement haltbar ist und in der zweiten Position das Gleitelement von dem Halteelement freigebbar ist, sodass das Gleitelement entlang der zentralen Achse (z) relativ zu dem Halteelement axial bewegbar ist.
[0014] Das Gleitelement ist vorzugsweise relativ zu dem Haltelement in der distalen und in der proximalen Position der Vortriebseinrichtung um einen Drehwinkel, vorzugsweise um einen Drehwinkel von etwa 10°, etwa 12° oder etwa 15° versetzt angeordnet. Es kann auch ein anderer Drehwinkel vorgesehen sein.
[0015] Das Gleitelement weist eine Sicherheitsfläche vorzugsweise einen Vorsprung, insbesondere einen rampenförmigen Vorsprung auf. Die Sicherheitsfläche, insbesondere der Vorsprung dient dazu, das Infusionsset in dem Halteelement zu halten, insbesondere besser zu halten. Die Sicherheitsfläche, insbesondere der Vorsprung des Gleitelements kann in der ersten Position des Gleitelements in Anschlagkontakt mit dem Halteflügel des Infusionssets sein, um den Haltearm des Halteelements radial nach innen vorzuspannen und um das Infusionsset zu halten. Somit ist in der ersten Position des Gleitelements die Schnappverbindung zwischen dem Halteflügel des Infusionssets und dem Haltearm des Halteelements gesichert. Die Schnappverbindung zwischen dem Halteelement und dem Infusionsset hält das Infusionsset besser in der Insertionsvorrichtung. Der Patient kann bei der Insertionsvorrichtung mit dem eingesetzten Infusionsset eine Abdeckung des Pflasters entfernen, ohne dass das Infusionsset vorzeitig aus der Insertionsvorrichtung gelöst wird oder das Infusionsset beschädigt wird. Die Sicherheitsfläche, insbesondere der Vorsprung des Gleitelement kann durch eine relative Drehung zu dem Halteelement in die zweiten Position des Gleitelements gelangen, wobei die Sicherheitsfläche, insbesondere der Vorsprung des Gleitelements relativ zu dem Haltearm radial versetzt angeordnet ist. Somit kann in der zweiten Position des Gleitelements das Infusionsset einfacher aus dem Haltearm des Halteelements gedrückt werden, da das Infusionsset nicht mehr zusätzlich über das Gleitelement in dem Haltearm gehalten wird, sondern das Infusionsset in dem Halteelement nur noch über der Schnappverbindung zwischen dem Halteflügel des Infusionsset und dem Haltearm des Halteelements gehalten wird.
[0016] Das Gleitelement kann eine Ringauflage zum Herausdrücken des Infusionssets aus dem Halteelement aufweisen oder als Ringauflage ausgebildet sein. Die Ringauflage kann hülsenförmig ausgebildet sein. Die Ringauflage kann zumindest teilweise ringförmig ausgebildet sein. Die Ringauflage kann in Anschlagkontakt mit dem Infusionsset, insbesondere mit einem Gehäuse, insbesondere einem kappenförmigen Gehäuse des Infusionssets gelangen. Somit kann das Infusionsset geführt aus der Insertionsvorrichtung gedrückt werden.
[0017] Vorzugsweise hat der Deckel einen Druckknopf aufgenommen. Der Druckknopf kann entlang der zentralen Achse (z) um einen Betätigungshub (H) verschiebbar sein. Ferner kann der Druckknopf derart ausgebildet sein, dass bei Betätigung des Druckknopfs um den Betätigungshub (H) das Gleitelement relativ zu dem Halteelement um die zentrale Achse (z) um den Drehwinkel, vorzugsweise um einen Drehwinkel von etwa 10°, etwa 12° oder etwa 15° in die zweite Position drehbar ist.
[0018] Der Druckknopf kann entlang der zentralen Achse (z) um einen Betätigungshub (H) verschiebbar sein und derart ausgebildet sein, dass bei Betätigung des Druckknopfs um den Betätigungshub (H) das Halteelement (2) radial nach aussen bewegt wird, um das Infusionsset zumindest teilweise aus dem Halteelement zu lösen. Die Schnappverbindung zwischen dem Halteflügel des Infusionssets und dem Haltearm des Halteelements kann somit gelöst werden.
[0019] Das Halteelement und der Druckknopf können jeweils Gleitflächen aufweisen, welche derart ausgebildet sind, dass bei Betätigung des Druckknopfs um den Betätigungshub (H) das Halteelement radial nach aussen bewegt wird, um das Infusionsset zumindest teilweise aus dem Halteelement zu lösen.
[0020] Der Druckknopf kann vorzugsweise einen Schnapparm, insbesondere einen Schnapphaken an dem Schnapparm aufweisen, welcher den Haltearm des Halteelements radial nach aussen bewegen kann, um das Infusionsset zumindest teilweise aus dem Haltearm zu lösen. Diese Bewegung kann ein Aufspreizen, ein radial nach aussen Vorspannen oder Auslenken sein. Dazu können der Schnapphaken an dem Druckknopf und/oder der Haltearm des Halteelements Gleitflächen, insbesondere schräge Gleitflächen aufweisen. Die Gleitflächen können in einen Gleitkontakt gelangen.
[0021] Vorzugsweise kann diese Bewegung zumindest teilweise vor oder/und während dem Aufdrücken der Ringauflage auf das Infusionsset stattfinden.
[0022] Ferner umfasst das Gleitelement eine Ausnehmung, um eine an dem Infusionsset vorgesehene Haltelasche aufzunehmen. An der Haltelasche des Infusionssets kann der Patient das Infusionsset halten. Die Haltelasche kann länglich ausgebildet sein. Es können aber auch andere Gestaltformen vorgesehen sein. Die Ausnehmung des Gleitelements ist derart ausgebildet, dass die Haltelasche vorzugsweise in einer Orientierung oder in zwei Orientierungen, wobei diese zwei Orientierungen in Umfangsrichtung um 180° versetzt zueinander angeordnet sind, eingesetzt werden kann. Somit kann ein einfaches Einsetzen des Infusionssets in die Insertionsvorrichtung gewährleistet werden.
[0023] Die Erfindung wird im Folgenden an mehreren Figuren beschrieben. Die hierbei offenbarten Merkmale bilden je einzeln und in Kombination die Erfindung vorteilhaft weiter. Es zeigen: Figur 1a und 1b: Explosionsansichten einer Ausführungsform einer Insertionsvorrichtung. Figur 2: eine Längsschnittansicht der Ausführungsform der Insertionsvorrichtung gemäss Figur 1a oder 1b in einer Anfangsposition, wobei die Längsschnittansicht der in Figur 1 a oder der in Figur 1 b eingezeichneten Schnittlinie A-A entspricht. Figur 3: eine Längsschnittansicht der Ausführungsform der Insertionsvorrichtung gemäss Figur 1a oder 1b mit einem eingesetzten Infusionsset, wobei die Längsschnittansicht der in Figur 1a oder der in Figur 1b eingezeichneten Schnittlinie A-A entspricht. Figur 4: eine Längsschnittansicht der Ausführungsform der Insertionsvorrichtung gemäss Figur 1a oder 1b in einer geladenen Position, wobei die Längsschnittansicht der in Figur 1a oder der in Figur 1 b eingezeichneten Schnittlinie A-A entspricht. Figur 5: eine Längsschnittansicht der Ausführungsform der Insertionsvorrichtung gemäss Figur 1a oder 1b in einer ausgelösten Position, wobei die Längsschnittansicht der in Figur 1a oder der in Figur 1b eingezeichneten Schnittlinie A-A entspricht. Figur 6: eine Längsschnittansicht der Ausführungsform der Insertionsvorrichtung gemäss Figur 1a oder 1b mit dem in die Haut eines Patienten eingestochenen Infusionssets, wobei die Längsschnittansicht der in Figur 1a oder in der Figur 1b eingezeichneten Schnittlinie A-A entspricht.
[0024] In den Figuren 1a und 1b sind Explosionsansichten einer Ausführungsform einer erfindungsgemässen Insertionsvorrichtung dargestellt. Die Injektionsvorrichtung umfasst ein Gleitelement (3) und ein Halteelement (2) zum Halten eines Infusionssets (8), wobei das Infusionsset (8) eine Kanüle (8c) zum Einstechen in die Haut eines Patienten und ein Pflaster (8d) zum Befestigen des Infusionssets auf der Haut des Patienten umfassen kann. Dazu umfasst das Halteelement (2) mindestens zwei Haltearme (2a), wobei die mindestens zwei elastischen Haltearme (2a) jeweils in Umfangsrichtung um 180° versetzt zueinander angeordnet sind. Die Haltearme (2a) sind derart ausgebildet, dass zwei an dem Infusionsset (8) angeordnete Halteflügel (8a) in die Haltearme (2a) einschnappen und ausschnappen können. Damit das Infusionsset (8) in die Insertionsvorrichtung eingebracht werden kann, weist das Gleitelement (3) am distalen Ende einen Ausnehmung (3g) auf. Eine an dem Infusionsset (8) angebrachte Haltelasche (2b) kann von der Ausnehmung (3g) aufgenommen werden. Ferner umfasst die Insertionsvorrichtung ein Kopfteii (5) und ein Basisteii (1), wobei das Basisteii (1) das Haiteeiement (2) aufgenommen hat. Das Basisteii (1) umfasst eine Kontaktfiäche (1a) zum Aufsetzen der insertionsvorrichtung auf eine Appiikationssteiie am Körper des Patienten. An der Manteiinnenfiäche des Basisteiis (1) sind Längsstege (1b) zur axiaien Führung des Haiteeiements (2) entiang einer zentraien Achse (z) angeordnet. An dem proximaien Ende und an der Manteiaussenfiäche des Basisteiis (1) ist eine Ringnut (1c) vorgesehen. An dem distaien Ende und an der Manteiinnenfiäche des Kopfteiis (5) ist ein Schnapper (5a) angebracht. Der Schnapper (5a) des Kopfteiis (5) ist in die Ringnut (1c) des Basisteiis (1) eingeschnappt, derart, dass das Kopfteii (5) reiativ zu dem Basisteii (5) drehbar ist. Das Haiteeiement (1) weist ein Führungseiement in Form einer Führungskurve (2b) auf, weiche in Eingriff mit einem an dem Basisteii (1) vorgesehenen Führungsgegeneiement in Form einer Führungsnocke (1d) ist. Bei einer relativen Drehung zwischen dem Kopfteii (5) und dem Basisteii (1) in eine erste Drehrichtung ist die Führungskurve (2b) des Haiteiements (2) mit der an dem Basisteii (1) vorgesehener Führungsnocke (1d) führbar, wobei das Haiteeiement (2) reiativ zu dem Basisteii (1) von einer distaien Position in eine proximaie Position entiang der zentraien Achse (z) bewegbar ist. Dabei ist das Haiteeiement (2) aufgrund, beziehungsweise mitteis des Führungspaars (1d; 2b) führbar. Bei einer relativen Drehung zwischen dem Kopfteii (5) und dem Basisteii (1) in eine zweite Drehrichtung ist die Führungskurve (2b) des Haiteeiements (2) ebenfaiis mit der an dem Basisteii (1) vorgesehener Führungsnocke (1d) führbar, wobei das Haiteeiement (2) reiativ zu dem Basisteii (1) von der proximaien Position in die distaie Position entiang der zentraien Achse (z) bewegbar ist. Das Haiteeiement (2) ist mit dem Kopfteii (5) drehfest und axiai bewegbar verbunden. Dazu umfasst das Haiteeiement (2) an der Manteiaussenfiäche eine Rippe (2c), weiche in Eingriff mit einer an der Manteiinnenfiäche des Kopfteiis (5) vorgesehene Nut (5b) ist. Die insertionsvorrichtung weist ferner eine Vortriebseinrichtung auf. Die Vortriebseinrichtung umfasst ein elastisches Mittei in Form einer Druckfeder (4) und das Gieiteiement (3). Die Druckfeder (4) ist zwischen dem Gieiteiement (3) und einem Deckei (6) spannbar geiagert. Der Deckei (6) ist über eine Schnappverbindung mit dem Kopfteii (5) axiaifest verbunden. Dazu weist der Deckei (6) an dessen proximaien Ende eine Deckeinut (6a) auf, die mit einem am Kopfteii (5) vorgesehenen Ringsteg (5c) in Eingriff ist. Das Gieiteiement (3) weist eine Ringaufiage (3a) auf, um das infusionsset (8) aus der insertionsvorrichtung herauszudrücken, insbesondere geführt herauszudrücken. Ferner ist an dem Gieiteiement (3) ein Gieiteiementanschiag (3b) vorgesehen, der in Anschiagkontakt mit einem an dem Haiteeiement (2) an der Manteiinnenfiäche angebrachten Haiteeiementanschiag (2e) kommen kann. Durch den Anschiagkontakt zwischen Gieiteiementanschiag (3b) und dem Haiteeiementanschiag (2e), ist das Gieiteiement (3) mit dem Haiteeiement (2) axiai fest verbunden. Damit das Gieiteiement (3) nicht selbstständig ausser Anschiagkontakt mit dem Haiteeiement (2) gelangen kann, kann ein an der Manteiinnenfiäche des Haiteeiements (2) vorgesehener Schnapper (2d) in eine an der Manteiaussenfiäche des Gieiteiements (3) vorgesehene erste Riiie (3c) einschnappen. Zudem kann ein Anschiagkontakt zwischen einem an dem Gieiteiement (3) vorgesehenen ersten Gieiteiementsteg (3e) und einem an dem Haiteiement (2) angebrachten ersten Haiteeiementsteg (2h) vorgesehen sein, um eine reiative Drehung zwischen dem Gieiteiement (3) und dem Haiteeiement (2) in eine erste Drehrichtung zu begrenzen. Um eine reiative Drehung zwischen dem Gieiteiement (3) und dem Haiteeiement (2) in eine zweite Drehrichtung zu begrenzen, ist ein Anschlagkontakt zwischen einem an dem Gleitelement (3) vorgesehenen zweiten Gleitelementsteg (3e') und einem an dem Halteelement (2) angebrachten zweiten Halteelementsteg (2h`) vorgesehen. Wenn der zweiten Gleitelementsteg (3e') mit dem zweiten Haltelementsteg (2h`) in Anschlagkontakt ist, ist das Gleitelement (3) mit dem Halteelement (2) ausser Anschlagkontakt, sodass das Gleitelement (3) relativ zu dem Halteelement (2) axial verschiebbar ist. Dazu weist das Halteelement (2) an der Mantelinnenfläche eine Führungsnut (2f) auf, wobei der Gleitelementanschlag (3b) mit dem ersten und zweiten Gleitelementsteg (3e, 3e') entlang der Führungsnut (2g) gleiten kann. Dabei kann der Schnapper (2d) des Haltelements (2) in einer zweiten Rille (3c') des Gleitelements (3) liegen, wobei die zweite Rille (3c') in Umfangsrichtung versetzt zu der ersten Rille (3c) des Gleitelements angeordnet ist. Das Gleitelement (3) weist ferner eine Steuerkurve (3d) auf, die mit der Führungsnocke (1d) des Basisteils (1) in Führungseingriff gelangen kann. Bei einer relativen Drehung des Kopfteils (5) und des Basisteils (1), kann das Gleitelement (3) über die Führungsnocke (1d) des Basisteils (1) und über die Steuerkurve (3d) des Gleitelements (3) relativ zu dem Halteelement (2) gedreht werden. Das Gleitelement (3) bewegt sich relativ zu dem Halteelement (2) von einer ersten zu einer zweiten Position. Die Führungskurve (2b) des Halteelements (2), die Führungsnocke (1d) des Basisteils (1) und die Steuerkurve (3d) des Gleitelements (3) sind derart ausgebildet und angeordnet, dass das Gleitelement (3) relativ zu dem Halteelement (2) gedreht werden kann. Der Drehwinkel zwischen dem Gleitelement (3) und dem Halteelement (2) kann vorzugsweise etwa 10° sein. Es können auch andere Drehwinkel vorgesehen sein, beispielsweise etwa 12° oder 15°. Die Insertionsvorrichtung umfasst ferner einen Druckknopf (7), der von dem Deckel (6) aufgenommen ist. Der Druckknopf (7) weist einen in die distale Richtung ragenden Schnapparm (7a) auf. Die Schnapparme (7a) sind in Gleitkontakt mit an dem Deckel (6) vorgesehene Deckelstege (6b). Ein an dem jeweiligen Schnapparm (7a) angebrachter Schnapphaken (7b) bildet mit dem distalen Ende des Deckelstegs (6b) einen Anschlag, sodass die relative axiale Bewegung in die proximale Richtung des Druckknopfs (7) relativ zu dem Deckel (6) begrenzt wird. Der Schnapparm (7a), insbesondere der Schnapphaken (7b) des Schnapparms (7a) des Druckknopfs ist entlang der zentralen Achse (z) um einen Betätigungshub (H) verschiebbar und derart ausgebildet ist, dass bei Betätigung des Druckknopfs (7) um den Betätigungshub (H) das Halteelement (2) radial nach aussen bewegt wird, um das Infusionsset (8) zumindest teilweise aus dem Halteelement (2) zu lösen. An dem Schnapphaken (7b) des Druckknopfs (7) ist eine Gleitfläche (7e), insbesondere eine schräge Gleitfläche (7e) vorgesehen, welche in Gleitkontakt mit einer an dem Schnapparm (2a) des Halteelements (2) vorgesehenen Gleitfläche (2g), insbesondere schrägen Gleitfläche (2g) gelangen kann, wobei bei Betätigung des Druckknopfs um den Betätigungshub (H) der Schnapparm (2a) des Halteelments (2) radial nach aussen bewegt wird, um das Infusionsset (8), insbesondere den Halteflügel (8a) des Infusionssets (8) zumindest teilweise aus dem Haltearm (2a) des Halteelements zu lösen. Die relative axiale Bewegung in die distale Richtung des Druckknopfs (7) relativ zu dem Deckel (6) wird zwischen einer am proximalen Ende des Druckknopfs (7) vorgesehener Druckknopfscheibe (7c) und einem am proximalen Ende des Deckels (6) angebrachter Deckelabsatz (6c) gebildet. Der Druckknopf (7) umfasst ferner eine Druckknopfschräge (7d), welche mit einer an einer Gleitelementöffnung (3f) vorgesehener Gleitelementkante (3h) des Gleitelements (3) zusammenwirken kann, um das Gleitelement (3) relativ zu dem Halteelement (2) zu drehen.
[0025] In der Figur 2 ist eine Längsschnittansicht der Ausführungsform der Insertionsvorrichtung gemäss Figur 1a oder 1b in einer Anfangsposition dargestellt, wobei die Längsschnittansicht der in Figur 1a oder der in Figur 1b eingezeichneten Schnittlinie A-A entspricht. Das Halteelement (2), der Druckknopf (7) und die Vortriebseinrichtung (3, 4) befinden sich in der distalen Position, wobei noch kein Infusionsset in der Insertionsvorrichtung eingesetzt ist. Die Führungsnocke (1d) des Basisteils (1) ist in Anschlagkontakt mit dem proximalen Ende der Steuerkurve (2b) des Halteelements (2). Der Gleitelementanschlag (3b) des Gleitelements liegt auf dem Halteelementanschlag (2e) des Halteelements (2) auf, sodass das Gleitelement (3) mit dem Halteelement (2) axial fest verbunden ist. Der Schnapper (2d) des Halteelements (2) ragt in die erste Rille (3c) des Gleitelements (3), sodass das Gleitelement (3) nicht selbständig ausser Anschlagkontakt mit dem Halteelement (2) gelangen kann. Die Druckfeder (4) ist zwischen dem Deckel (6) und dem Gleitelement (3) gelagert, derart, dass das Gleitelement (3) und das Halteelement (2) in der distalen Position gehalten werden. Die Druckfeder (4) kann entspannt oder vorzugsweise vorgespannt sein.
[0026] In der Figur 3 ist eine Längsschnittansicht der Ausführungsform der Insertionsvorrichtung gemäss Figur 1a oder 1b mit dem eingesetzten Infusionsset dargestellt, wobei die Längsschnittansicht der in Figur 1a oder der in Figur 1b eingezeichneten Schnittlinie A-A entspricht. Der Patient führt das Infusionsset (8) mit der Haltelasche (8b) durch die Ausnehmung (3g) des Gleitelements (3). Die Ausnehmung (3g) des Gleitelements (3) ist derart ausgebildet, dass die Haltelasche (8b) in zwei Orientierungen, welche in Umfangsrichtung um 180° versetzt zueinander angeordnet sind, eingesetzt werden kann. Die Halteflügel (8a) des Infusionssets (8) schnappen in die Haltearme (8a) des Halteelements (2) ein. Das Infusionsset (8) ist in der Insertionsvorrichtung eingesetzt. Das Gleitelement (3), insbesondere die Ringauflage (3a) des Gleitelements (3) und das Infusionsset (8), weisen einen Abstand entlang der zentralen Achse (z) auf. Ein an dem Gleitelement vorgesehene Vorsprung (3i) ist in der ersten Position in Anschlagkontakt mit dem Halteflügel (8a) des Infusionssets, um das Infusionsset (8), insbesondere den Halteflügel (8a) des Infusionssets (8) in dem Haltearm (2a) zu halten. Der Vorsprung (3i) des Gleitelements (3) spannt den Haltearm (2a) des Halteelements (2) radial nach aussen. Der Vorsprung (3i) des Gleitelements (3) ist rampenförmig ausgebildet.
[0027] In der Figur 4 ist eine Längsschnittansicht der Ausführungsform der Insertionsvorrichtung gemäss Figur 1a oder 1b in einer geladenen Position dargestellt, wobei die Längsschnittansicht der in Figur 1a oder der in Figur 1b eingezeichneten Schnittlinie A-A entspricht. Der Patient dreht das Kopfteil (5) relativ zu dem Basisteil (1) der Insertionsvorrichtung in die erste Drehrichtung. Die Führungskurve (2b) des Halteelements (2) wird mit dem an dem Basisteil (1) angeordneten Führungsnocken (1d) geführt, sodass das Halteelement (2) relativ zu dem Basisteil (1) von der distalen Position in die proximale Position entlang der zentralen Achse (z) bewegt wird. Die Führungsnocke (1d) des Basisteils (1) kommt in Anschlagkontakt mit dem distalen Ende der Steuerkurve (2b) des Halteelements (2) zu liegen. Das distale Ende der Steuerkurve (2b) des Haltelements (2) und die Führungsnocke (1 d) des Basisteils (1) sind derart ausgebildet, dass die Führungsnocke (1d) des Basisteils (1) das Halteelement (2) in der proximalen Position halten kann. Der Gleitelementanschlag (3b) des Gleitelements (3) liegt auf dem Halteelementanschlag (2e) des Halteelements (2) auf, sodass das Gleitelement (3) mit dem Halteelement (2) in die proximale Position bewegt wird. Die Feder (4), welche zwischen dem Gleitelement (3) und dem Deckel (6) gelagert ist, wird dabei gespannt, beziehungsweise weitergespannt.
[0028] In der Figur 5 ist eine Längsschnittansicht der Ausführungsform der Insertionsvorrichtung gemäss Figur 1a oder 1b in einer ausgelösten Position dargestellt, wobei die Längsschnittansicht der in Figur 1a oder der in Figur 1b eingezeichneten Schnittlinie A-A entspricht. Der Patient drückt den Druckknopf (7) in die distale Richtung. Die Druckknopfschräge (7d) des Druckknopfes (7) wirkt mit der Gleitelementkante (3h) der Gleitelementöffnung (3f) des Gleitelements (3) derart zusammen, dass das Gleitelement (3) relativ zu dem Halteelement (2) gedreht wird, vorzugsweise um den Drehwinkel von etwa 10°. Der an dem Gleitelement vorgesehene Vorsprung (3i) ist in der zweiten Position und somit ausser Anschlagkontakt mit dem Halteflügel (8a) des Infusionssets (8). Der Haltearm (2a) des Halteelements (2) wird nicht mehr durch den Vorsprung (3i) des Gleitelements (3) radial nach aussen vorgespannt. Der Haltearm (2a) des Halteelements (2) ist entspannt. Der Schnapper (2d) des Halteelements (2) kommt beim Auslösen der Insertionsvorrichtung in die zweite Rille (3c') des Gleitelements (3) zu liegen. Der Gleitelementanschlag (3b) des Gleitelements (3) gelangt ausser Anschlagkontakt mit dem Haltelementanschlag (2e) des Haltelements (2). Der erste und zweite Gleitelementsteg (3e, 3e') des Gleitelements sind Im Führungseingriff mit der Führungsnut (2g) des Halteelements (2), derart, dass das Gleitelement (3) über die Federkraft der gespannten Feder (4) relativ zu dem Haltelement (2) bewegt werden kann. Dabei drückt die Ringauflage (3a) des Gleitelements (3) mit Hilfe der Federkraft der Feder (4) auf das Infusionssets (8) auf, beziehungsweise auf ein kappenförmiges Gehäuse des Infusionssets, sodass die Halteflügel (8a) des Infusionssets (8) aus den Haltearmen (2a) des Halteelements (2) schnappen und das Infusionsset (8) nach distal bewegt wird. Zudem weisen der Haltearm (2a) des Halteelements (2) und der Schnapphaken (7b) des Druckknopfs (3) jeweils Gleitflächen (2g; 7e) auf, welche derart ausgebildet sind, dass bei Betätigung des Druckknopfs (7) um den Betätigungshub (H) der Haltearm (2a) des Halteelements (2) radial nach aussen bewegt wird, um das Infusionsset (8), insbesondere den Halteflügel (8a) des Infusionssets (8) zumindest teilweise aus dem Halteelement (2), insbesondere dem Haltearm (2a) des Halteelements (2) zu lösen. Das Infusionsset mit der an dem Infusionsset vorgesehenen Kanüle (8c) kann in die Haut des Patienten eingestochen werden.
[0029] In der Figur 6 ist eine Längsschnittansicht der Ausführungsform der Insertionsvorrichtung gemäss Figur 1a oder 1b mit einem in die Haut des Patienten eingestochenen Infusionssets dargestellt, wobei die Längsschnittansicht der in Figur 1a oder der in Figur 1b eingezeichneten Schnittlinie A-A entspricht.. Die Kanüle (8c) des Infusionssets (8) ist in die Haut des Patienten eingestochen. Die Druckknopfscheibe (7c) des Druckknopfs (7) ist in Anschlagkontakt mit dem Deckelabsatz (6c) des Deckels (6). Das Gleitelement (3) gelangt in Anschlagkontakt mit der Führungsnocke (1d) des Basisteils (1). Die Ringauflage (3a) des Gleitelements (3) ist in Anschlagkontakt mit dem Infusionssets (8), insbesondere mit dem kappenförmigen Gehäuse des Infusionssets (8). Die Feder (4), die zwischen dem Deckel (6) und dem Gleitelement (3) gelagert ist, ist entspannt. Die Insertionsvorrichtung kann nun von der Haut des Patienten weggenommen werden, wobei das Infusionsset (8) über das an dem Infusionsset vorgesehene Pflaster (8d) auf der Haut des Patienten verbleibt.
[0030] Um die Insertionsvorrichtung wieder in die Anfangsposition gemäss Figur 2 zu bringen, dreht der Patient das Kopfteil (5) relativ zu dem Basisteil (1) der Insertionsvorrichtung in die zweite Drehrichtung. Die Führungskurve (2b) des Halteelements (2) wird mit dem an dem Basisteil (1) angeordneten Führungsnocke (1 d) geführt, sodass das Halteelement (2) relativ zu dem Basisteil (1) von der proximalen Position in die distale Position entlang der zentralen Achse (z) bewegt wird. Die Führungsnocke (1 d) des Basisteils (1) gelangt in Anschlagkontakt mit dem proximalen Ende der Führungskurve (2b) des Halteelements (2). Das proximale Ende der Führungskurve (2b) des Haltelements (2), die Führungsnocke (1d) des Basisteils (1) und die Steuerkurve (3d) des Gleitelements (3) sind derart ausgebildet und angeordnet, dass das Gleitelement (3) relativ zu dem Halteelement (2) gedreht werden kann, vorzugsweise um den Drehwinkel von etwa 10°. Das Gleitelement (3) nimmt den Druckknopf (7) über die Gleitelementkante (nicht ersichtlich) des Gleitelements (3) und über die Druckknopfschräge (7d) des Druckknopfs mit. Der Schnapphaken (7b) des Druckknopfs (7) gelangt in Anschlagkontakt mit dem distalen Endes des Deckelstegs (6b) des Deckels (6). Das Halteelement (2) befindet sich in der distalen Position, sodass ein neues Infusionsset (8) in die Insertionsvorrichtung eingesetzt werden kann.
Bezugszeichen:
[0031] 1 Basisteil 1a Kontaktfläche 1b Längssteg 1c Ringnut 1d Führungsnocke 2 Halteelement 2a Haltearm 2b Führungskurve 2c Rippe 2d Schnapper 2e Haltelementanschlag 2f Führungsnut 2g Gleitfläche 2h erster Halteelementsteg 2h' zweiter Halteelementsteg 3 Gleitelement 3a Ringauflage 3b Gleitelementanschlag 3c erste Rille 3c' zweite Rille 3d Steuerkurve 3e erster Gleitelementsteg 3e' zweiter Gleitelementsteg 3f Gleitelementöffnung 3g Ausnehmung 3h Gleitelementkante 3i Sicherungsfläche, Vorsprung 4 Druckfeder 5 Kopfteil 5a Schnapper 5b Längsnut 5c Ringsteg 6 Deckel 6a Deckelnut 6b Deckelsteg 6c Deckelabsatz 7 Druckknopf 7a Schnapparm 7b Schnapphaken 7c Druckknopfscheibe 7d Druckknopfschräge 7e Gleitfläche 8 Infusionsset 8a Halteflügel 8b Haltelasche 8c Kanüle 8d Pflaster z zentrale Achse A-A Schnittachse H Betätigungshub
Claims (12)
1. Insertionsvorrichtung für ein Infusionsset umfassend:
– eine Vortriebseinrichtung (3, 4) zum Bewegen des Infusionssets (8) von einer proximalen Position in eine distale Position entlang einer zentralen Achse (z),
– ein Halteelement (2) zum Halten des Infusionssets (8),
– ein Basisteil (1), welches das Halteelement (2) aufnimmt und eine Kontaktfläche (1a) zum Aufsetzen der Insertionsvorrichtung auf eine Applikationsstelle am Körper eines Patienten aufweist,
– ein Kopfteil (5), wobei das Basisteil (1) und das Kopfteil (5) relativ zueinander um die zentrale Achse (z) drehbar sind, wobei das Halteelement (2) mit dem Kopfteil drehfest und axial bewegbar verbunden ist und der Kopfteil (5) an dessen proximalen Ende einen Druckknopf aufgenommen hat,
– wobei ein an dem Halteelement vorgesehenes Führungselement mit einem an dem Basisteil vorgesehenen Führungsgegenelement derart im Führungseingriff sind, dass bei einer relativen Drehung zwischen dem Kopfteil (5) und dem Basisteil (1) in eine erste Drehrichtung das Halteelement (2) relativ zu dem Basisteil (1) von einer distalen Position in eine proximale Position entlang der zentralen Achse (z) bewegbar ist und dass bei einer relativen Drehung zwischen dem Kopfteil (5) und dem Basisteil (1) in eine zweite Drehrichtung das Halteelement (2) relativ zu dem Basisteil (1) von der proximalen Position in die distale Position entlang der zentralen Achse (z) bewegbar ist,
– dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopf (7) entlang der zentralen Achse (z) um einen Betätigungshub (H) verschiebbar ist und derart ausgebildet ist, dass bei Betätigung des Druckknopfs (7) um den Betätigungshub (H) das Halteelement (2) radial nach aussen bewegt wird, um das Infusionsset (8) zumindest teilweise aus dem Halteelement (2) zu lösen.
2. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (2) und der Druckknopf (3) jeweils Gleitflächen (2g; 7e) aufweisen, welche derart ausgebildet sind, dass bei Betätigung des Druckknopfs (7) um den Betätigungshub (H) das Halteelement (2) radial nach aussen bewegt wird, um das Infusionsset (8) zumindest teilweise aus dem Halteelement (2) zu lösen.
3. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitflächen (2g; 7e) schräg ausgebildet sind.
4. Insertionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (2) einen Haltearm (2a) zum Halten des Infusionssets (8) aufweist, wobei der Haltearm (2a) des Halteelements (2) radial nach aussen bewegbar ist.
5. Insertionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopf (7) einen Schnapparm (7a) mit einem Schnapphaken (7b) aufweist, wobei an dem Schnapphaken (7b) eine Gleitfläche (7e), insbesondere eine schräge Gleitfläche (7e) vorgesehen ist, welche bei Betätigung des Druckknopfs (7) um den Betätigungshub (H) das Halteelement (2) radial nach aussen bewegt, um das Infusionsset (8) zumindest teilweise aus dem Halteelement (2) zu lösen.
6. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 4 und Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Haltearm (2a) des Halteelements eine Gleitfläche (2g), insbesondere eine schräge Gleitfläche (2g) vorgesehen ist, wobei bei Betätigung des Druckknopfs (7) um den Betätigungshub (H) das Halteelement (2) radial nach aussen bewegt, um das Infusionsset (8) zumindest teilweise aus dem Halteelement (2) zu lösen.
7. Insertionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vortriebseinrichtung (3, 4) ein elastisches Mittel (4) und ein Gleitelement (3) aufweist.
8. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (3) eine Sicherungsfläche (3i), insbesondere einen Vorsprung (3i) aufweist, um das Infusionsset (9) in dem Halteelement (2) zu halten.
9. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (3) eine Ringauflage (3a) zum Herausdrücken des Infusionssets (8) aus dem Halteelement (2) aufweist.
10. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Mittel (4) als Druckfeder (4) ausgebildet ist.
11. Insertionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (3) eine Ausnehmung (3g) aufweist, um eine an dem Infusionsset (8) vorgesehene Haltelasche (8b) aufzunehmen.
12. Insertionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement des Haltelements (2) als Führungskurve (2b) und das Führungsgegenelement des Baslstells (1) als Führungsnocke (1d) ausgebildet sind.
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