CH720505A2 - Trainingsgerät - Google Patents
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Abstract
Das Trainingsgerät (1) ist lediglich als rechteckiges Brett (5) ausgebildet ist, wodurch das Gerät (1) leicht und einfach verstaubar is. An den Brettrandbereichen (7, 8) sind, durch Kraftanstrengung dehnbare, Trainingselemente (9a, 9b) anbringbar und entfernbar.
Description
Technisches Gebiet und Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät, welches lediglich als rechteckiges Brett ausgebildet ist, an dessen Brettrandbereichen Trainingselemente anbringbar sind. Die Trainingselemente sind durch Kraftanstrengung - Trainingseffekt - dehnbar ausgebildet und vom Brett ohne Werkzeug entfernbar und wieder anbringbar. Das Trainingsgerät ist somit in einer nicht störenden Weise verstaubar (an einer Wand anlehnbar oder in einer Nische verstaubbar).
[0002] Die Trainingselemente können als elastische Seile oder Schnüre ausgebildet sein. Sie können auch unelastisch sein und an ihren Enden Federn tragen.
[0003] Ein derartiges Trainingsberät dient dazu den menschlichen Körper zu trainieren und/oder fit zu halten. Derartige Trainingsgeräte sind bevorzugt in sogenannten Fitnesszentren anzutreffen.
[0004] In der Regel haben derartige Trainingsgeräte mit an ihren Seiten angeordneten seilartigen Elementen. Die Elemente sind mit ihrem einen Ende in der Regel am Rand eine Trittplatte befestigt und das andere Ende weist einen Handgriff auf oder ist, wie in der DE102004054 051 A1 dargestellt, direkt am menschlichen Körper befestigt sein. Die seilartigen Elemente können nun aus elastischem Material bestehen oder mit Zuggewichten belastet sein.
[0005] Die bekannten Trainingsgeräte sind im Gegensatz zur Erfindung schwer, voluminös und benötigen einen grossen Raumbedarf bei ihrem Einsatz bzw. ihrem Verstauen, sofern überhaupt möglich.
Aufgabe der Erfindung
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein sehr einfaches, preisgünstiges und leicht verstaubares Trainingsgerät zu schaffen, mit dem eine annähernd universelle Trainingsmöglichkeit des menschlichen Körpers erreichbar ist.
Lösung der Aufgabe
[0007] Mit einem Trainingsgerät, das als lediglich rechteckiges Brett ausgebildet ist, wird die obige Aufgabe gelöst, da das Gerät leicht und einfach verstaubar ist, wie bereits eingangs ausgeführt. An dessen Brettrandbereichen sind dann die für einen Trainingseffekt notwendigen durch eine Kraftanstrengung dehnbaren, Trainingselemente anbringbar und entfernbar sind, wodurch eine gute Versorgungsmöglichkeit (gute und platzsparende Aufräumbarkeit) gegeben ist.
[0008] Mit einem lediglich rechtwinkligen Brett und wenigstens zwei seitlich jeweils im Brettrandbereich befestigten seilartigen Elementen, wobei jedes Element zwei voneinander distanzierte Befestigungsorte hat, ist diese universelle Trainingsmöglichkeit erreichbar. Es ist somit das von der trainierenden Person in jeweils eine Hand zu nehmende Element nicht mehr nur mit einem seiner beiden Enden an einem Ort, insbesondere am Seitenrand des Brettes befestigt, sondern beide Enden sind voneinander distanziert am Brettrand bzw. im Brettrandbereich befestigt. Die Verbindungslinie der Befestigungsorte des einen Elements wird man bevorzugt parallel zu Verbindungslinie der Befestigungsorte des anderen Elements anordnen. Die Befestigungsorte müssen nicht unbedingt direkt im Brettrandbereich erfolgen, aus Raumersparnisgründen ist dies jedoch vorteilhaft. Sie können zur Brettoberfläche senkrecht nach oben austreten bzw. auch an der Brettstirnseite horizontal liegen.
[0009] Durch die brettartige Ausgestaltung des ganzen Trainingsgeräts, ist erstens eine preisgünstige Fertigung möglich. Ferner ist zweitens das Trainingsgerät auf einfache Art und Weise verstaubar; z.B. an eine Wand aufgestellt anlehnbar.
[0010] Wird zudem kann noch das Brett unterteilt und mit Scharnieren zusammengehalten sein. Hierdurch ist eine noch raumsparendere Lagerung möglich. Man kann nun die Teilung auch derart wählen, dass eine U-förmige Ausbildung erreicht wird und als Schreib- bzw. Arbeitstisch Verwendung finden kann. Die Ecken wird man vorzugsweise mit Arretierungsmitteln (Beschlägen) versehen, wie sie beispielsweise an zusammenlegbaren Gartentischen und -stühlen verwendet werden. Auch kann eine Fixierungsmutter verwendet werden.
[0011] Wird statt einer zweimaligen Unterteilung, wie sie für den inFigur 5gezeigten Arbeitstisch verwendet werden kann, lediglich eine einmalige verwendet, so sollte noch eine Wandbefestigung vorgesehen werden.
[0012] Die Befestigungsorte am jeweiligen Brettrandseitenbereich sind voneinander distanziert. Vorzugsweise wird man einen minimalen Abstand von 50 cm und einen maximalen von 2 m wählen. Die optimalen Daten ergeben sind beim Training und sind u.a. von den Körpermassen der zu trainierenden Person abhängig.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Befestigungsorte der Elementenden verstellbar ausgebildet. Auch können die an den Längsseiten angeordneten Elemente aus mehreren Teilelemente bestehen, um das Trainingsniveau anzupassen. Es können aber auch Elemente unterschiedlicher Elastizität verwendet werden.
[0014] Aus Platzersparnisgründen ist das Brett rechteckig ausbildet. Das Brett wird man vorzugsweise mindestens zwei Schrittlängen lang und zwei Schrittbreiten breit ausbilden.
Die Befestigungsorte für die seilartigen Elemente werden im Randbereich der jeweils längeren Rechteckseiten angeordnet; muss aber nicht sein. Auch an den Schmalseiten können seilartige zweite Elemente angeordnet werden. Zur Trainingsvereinfachung wird man die Enden der zweiten Elemente jedoch nicht ausdrücklich distanziert, sondern in Nachbarschaft ausbilden, damit sich eine Schlaufe ergibt.
[0015] Das Brett wird man bevorzugt an seinen Rändern anschliessend mit jeweils einem Randbrett umgeben. Hierdurch ergibt sich einerseits ein Abschluss der Trainingsfläche sowie eine Reduzierung von Verletzungen der trainierenden Person durch Fehltritte. Auf dieses Randbrettt kann jedoch aus Ersparnisgründen verzichtet werden
[0016] Die Oberfläche kann je nach Anforderung an das gewünschte Training gestaltet werden. Sie kann z. B. als glatte harte Oberfläche ausgebildet sein, um beispielsweise ein Training von Schlittschuhläufern, Skifahrern, usw. zu ermöglichen. In der Regel wir man sie aber weich zur Vermeidung von Verletzungen bei Stürzen ausbilden.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann wenigstens ein stufenförmiger Gegenstand auf das Brett, aus Platzgründen bevorzugt im Endbereich einer der Schmalseiten des Brettes angeordnet werden. Mit diesem stufenförmigen Gegenstand lässt sich insbesondere die Beinmuskulatur durch Imitation einer Treppe trainieren. Es können auch mehrere Stufen versetzt übereinander gestellt werden.
[0018] Der stufenförmige Gegenstand sollte nun während des Trainings nicht verrutschen. Der Gegenstand wird in der Regel bereits durch sein Gewicht in der gewünschten Position fixiert, er kann jedoch auch mittels eines Übergangs von Brett zu dem jeweiligen Randbrett gehalten werden. Da jedoch beim Training immer wieder einmal mit Stürzen zu rechnen ist, sollte eine Halterung bzw. Anschlag möglichst nicht überstehend ausgebildet sein und wenn doch, aus weichem Material bestehen. Bevorzugt wird man die Halterung jedoch mit einklinkbaren Stiften versehen, welche in eine Öffnung im Randbereich des Brettes bzw. des Randbrettes lösbar eingreifen. Bevorzugt wird man diese Öffnungen im Brettrandbereich als entsprechend ausgebildete Lochleiste anbringen, um eine Vielzahl von Verstellmöglichkeiten zureichen. Diese Verstellmöglichkeiten sollen eine individuelle Anpassung an das zu erstrebenden Trainingsziel gewährleisten.
[0019] Den stufenförmigen Gegenstand bzw. die stufenförmigen Gegenstände wird man bevorzugt als Kiste ausbilden. Durch eine unterschiedliche Höhe bzw. Breite einer Kiste lassen sich Stufen imitieren. Vorzugsweise können die Kisten mit einem Deckel, der das Kisteninnenvolumen verschliesst, versehen werden. Es kann dann in dem Kisteninnenraum Material, wie z.B. Seile mit unterschiedlicher Elastizität, Büromaterial, verstaut werden.
[0020] Ist es vorgesehen auf der Trittplatte derartige stufenförmige Gegenstände anzuordnen, so sollte das Brett um den Raum für die Gegenstände erweitert werden.
[0021] Das Trainingsgerät in den oben beschriebenen Ausführungsarten benötigt einigen Platzbedarf. Um diesen zu verringern, wird die aus den Randbrettern und den Brett bestehende Bodenplatte mit ihren dazugehörigen Elementen aufstellbar, vorzugsweise senkrecht hochklappbar und in dieser Lage fixierbar ausgebildet.
[0022] Betreffend einer Erweiterung der Trainingsmöglichkeiten wird dem Trainingsgerät eine sogenannte Sprossenwand hinzugefügt. Da auf diese Sprossenwand beim Training Kräfte wirken wird man sie bevorzugt an einer Wand, d.h. der Zimmerwand befestigen. Vor dieser Sprossenwand ist dann die Bodenplatte an ihrer Stirnseite angeordnet.
[0023] Der kistenartige, vorzugsweise stufenartig ausgebildete Gegenstand ist vom Brett entfernbar ausgebildet. Zur Erleichterung der Entfernung wird man wenigsten den Gegenstand an einer Ecke mit einem Schwenkgelenk versehen; auch kann eine Verschiebeschiene vorgesehen werden.
[0024] Die Bodenplatte wird man vorzugsweise vor der Sprossenwand nach oben aufklappbar befestigen und mit einer Fixierung an der Sprossenwand versehen. Da der vorzugsweise treppenartig ausgebildet Gegenstand von der Bodenplatte entfernbar ausgebildet ist, kann er nachdem die Bodenplatte, hochgeklappt an der Sprossenwand befestigt ist an die hochgeklappte Bodenplatte anlehnend abgestellt werden. Aus dem Trainingsgerät ist nun mit der Oberfläche des Gegenstandes ein Arbeitsplatz mit Tischfläche geworden. In einer vorteilhaften Ausführungsform kann nun eine Seitenwand des Gegenstands derart ausgebildet werden, dass ein Freiraum für die Füsse einer vor dem Gegenstand sitzenden, nun nicht mehr trainierenden Person entsteht; ein Arbeitsplatz ist geschaffen worden.
[0025] Eine Sprossenwand zur Umwandlung des Trainingsgerätes in einen Arbeitsplatz ist nicht zwingend notwendig; die Bodenplatte alleine kann auch in ihrer senkrechten Lage fixiert, insbesondere an eine Zimmerwand lösbar befestigt ausgebildet sein.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0026] Die zur Erläuterung von Ausführungsbeispielen der Erfindung verwendeten Zeichnungen zeigen in Fig. 1 ein Trainingsgerät in einfachster Ausführungsform mit einer trainierenden Person, Fig. 2 ein Trainingsgerät mit einem auf ihrer Trittplatte aufstellbaren, stufenartigen Gegenstand, Fig. 3 eine auf dem Rücken auf dem Trainingsgerät liegende Person beim Training der Arm- bzw. Bauchmuskulatur, Fig. 4 ein Trainingsgerät mit einer Sprossenwand und seitlich abgestellten zum Training der Beinmuskulatur dienendem kistenähnlichen Aufsatz und Fig. 5 das zu einem Arbeits-/Schreibtisch „gefaltetes“ Brettes des Trainingsgerätes.
Ausführung der Erfindung
[0027] Das erfindungsgemässe Trainingsgerät1ist in seiner brettartigen und leicht verstaubaren Ausbildung inFigur 1mit einer trainierenden Person3dargestellt. Das Trainingsgerät1hat ein vorzugsweise als rechtwinklige Trittplatte5ausgebildetes, auf der sich die trainierende Person3befindet. Von der trainierenden Person3aus gesehen, sind im linken Trittplattenrandbereich7(= Brettrandbereich) und im rechten Randbereich8seitlich wenigstens je ein seilartiges Element9aund9bangeordnet. InFigur 1trainiert die Person3mit den beiden Elementen9aund9b. Das Element9ahat die beiden Seilenden11aund11b. Dem Element 9b sind entsprechend die Seilenden13aund13bzugeordnet. Die beiden Seilenden11aund11bsind an voneinander distanzierten Befestigungsorten19und20angeordnet sind. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden Seilenden13aund13bdes Elements9ban den Befestigungsorten21und22angeordnet.
[0028] Die seilartigen Elemente9aund9bbestehen aus elastischem Material. Bevorzugt sind die Befestigungsorte jeweils eines Elements mindestens 50 cm voneinander distanziert, hier jedoch in einem Anstand von etwa 1,20 m.
[0029] Bei dem inFigur 1dargestellten Trainingsgerät1weist die Trittplatte5wenigsten an ihren Trittplattenlängsseiten7und8jeweils ein Randbrett23aund23bauf. Die Trittplatte5weist eine glatte und bevorzugt harte Oberfläche24aufweist. Es können jedoch andere Oberflächeneigenschaften gewählt werden. Eine harte und glatte Oberfläche wird man dann wählen, wenn beispielsweise die zu trainierenden Person3auf der Oberfläche gleiten soll.
[0030] Zum Training nimmt nun beispielsweise die zu trainierende Person3das Element9aetwa in der Mitte in ihre Hand25und streckt zum Armmuskeltraining den gebeugten Arm gegen die elastische Kraft des Elements9a. Die Beinmuskulatur kann trainiert werden, indem im hier gezeigten Beispiel die Kniebeuge zwischen rechten und linken Bein29bzw.30geändert wird.
[0031] Die Befestigungsorte sind in der einfachen Ausbildung inFigur 1einfach als Fixpunkte19,20,21und22auf den Randbrettern23aund23bangeordnet. Da jedoch beim Training auch Stürze vorkommen können, wird man diese Befestigungsorte versenkbar mit vorzugsweise mit einer Abdeckung anordnen. Weitere Befestigungsorte19a-c,20a-c,21a-cund22a-ckönnen auch in den jeweiligen Randbereichen23aund23bangeordnet werden. Auch können in einer entlang des Plattenrandbereiches, insbesondere in einer jeweils rillenförmig verlaufenden Vertiefungen einrastbare Orten ausgebildet sein. Diese Vertiefung lässt sich beispielsweise mit einer verschiebbaren Jalousie abdecken. Die Befestigungsorte können jedoch auch derart ausgebildet sein, dass es eine Versschieberille mit beidseitigen Flansch gibt, an dem klemmend die Befestigungsorte fixierbar sind.
[0032] In Figur1ist jeweils ein seilartiges elastisches Element9aund9bdargestellt. Es können jedoch auch mehrere Elemente eingesetzt werden, welche nicht unbedingt an ein und demselben Ort befestigt sein müssen, auch können die seilartigen Elemente eine unterschiedliche Elastizität aufweisen. Die Elemente9aund9bkönnen auch unelastisch ausgebildet werden; man wird dann vorzugsweise an den Befestigungsorten19-22elastische Elemente z.B. Federn anbringen.
[0033] Auf die Randbretter23aund23bkann aus Ersparnisgründen verzichtet werden. Die Befestigungsorte19,20,21und22befinden sich dann in der Nähe des Randbereichs7bzw.8des Trittbrettes5.
[0034] Die Trittplatte5muss jedoch aufgrund einer Oberseitenpolsterung und der Tiefe der Befestigungsorte19- 22für die elastischen Elemente9aund9jedoch eine gewisse Dicke aufweisen. Diese Dicke stellt eine gewisse Stolpergefahr das, welche durch die Randbretter23aund23bgemildert wird.
[0035] Da die elastischen Elemente9aund9bin der Regel einen kleinen Durchmesser haben, liegen sie nicht angenehm in der Hand. Man kann deshalb um diese Elemente herum ein muffartiges, weiches, rohrähnlichen handbreites, verschiebbares Gebilde anordnen.
[0036] Auf der Oberfläche24der Trittplatte5ist wenigstens ein stufenartiger Gegenstand31abstellbar, wie inFigur 2dargestellt. Hierdurch ist insbesondere ein Training der Beinmuskulatur möglich, da Treppensteigen simuliert werden kann. Den Gegenstand31wird man vorzugsweise mehrstufig, hier zweistufig mit den beiden Stufen32aund32b, ausbilden. Auch kann der Gegenstand31einen oder mehrere durch eine Klappe verschliessbare Innenräume haben. In dem bzw. den Innenräumen können dann Utensilien verstaut werden.
[0037] Der Gegenstand31ist durch sein Gewicht auf der Trittplatte5gehalten. Vorzugsweise wird man jedoch den linken und rechten Randbereich7und8zur Trittplatte5als Anschlag ausbilden auch können einrastende Halteelemente vorgesehen sein. Vorzugsweise kann man an den jeweiligen Stirnseiten der Trittplatte5Randbereiche33und34anordnen.
[0038] An diesen Randbereichen33und34können dann vorzugsweise mittig elastische Schlaufen ebenfalls zu Trainingszwecken angeordnet sein.
[0039] InFigur 3ist eine auf dem Rücken liegenden Person dargestellt, welche ihre Arm- und Beinmuskulatur mit Hilfe der im stirnseitigen Randbereich angeordneten beiden Schlaufen35und36trainiert. Anstelle der beiden Schlaufen können natürlich auch die elastischen Elemente9aund9bmit einer entsprechenden Anordnung ihrer Haltepunkte bei19a-c,20a-c,21a-cund22a-czum Einsatz kommen.
[0040] Wie inFigur 4dargestellt kann das Trainingsgerät1auch mit weiteren Trainingsgeräten, wie hier mit einer Sprossenwand kombiniert werden.
[0041] Das Trainingsgerät1ist brettartig ausgebildet. Es ist somit auch aufgrund seines geringen Gewichtes vertikal aufstell- und an eine Wand gut anlehnbar. Selbstverständlich können an der Wand zusätzliche lösbare Halteelemente für das Trainingsgerät1angeordnet werden.
[0042] Arbeitstechnisch optimal sind bei einer sitzenden, in der Regel schreibtischartigen Beschäftigung kurze Trainingsunterbrüche. Nun das erfindungsgemässe Trainingsgerät zeigt diese Möglichkeit auf: Wird das rechtwinklige Brett5, auch Trittplatte genannt, wie inFigur 1mit den gestrichelten Linie42aund42bangedeutet, in drei Teilbretter5abis5cunterteilt, so ist die Erzeugung eines Schreibtisches, wieFigur 5zeigt, aus dem Trainingsgerät gegeben: Man zieht die Trittplatte5anach oben, wobei deren Unterseite nach aussen kommt und kickt die beiden anderen Teilbretter5bund5cmit dem Teilbrett5aU-förmig zusammen, wobei an den mit nicht ausdrücklich dargestellten Gelenken zur Verbindung benachbarter Teilbretter aussen 90 Grad stabilisierende einklappbare Belege44angeordnet sind. Derartige Belege44werden beispielsweise bei zusammenlegbaren Gartenmöbeln (Tische, Stühle) verwendet. Zu besseren Fixierung kann zusätzliche eine Fixierungsflügelmutter46verwendet werden.
[0043] Die Trittplatte5, an deren Endbereichen, durch Kraftanstrengung in Folge eines Trainingsprogrammes ziemliche Kräfte einwirken, zu unterteilen, erscheint auf den ersten Blick nicht gerade optimal. Auf dem Teilbrett5bsteht in der Regel die trainierende Person3. Damit nun die Teilbretter5aund5cwährend des Trainings stabil bleiben und insbesondere nicht hochklappen, sind die Teilbretter5aund5bsowie5bund5clediglich über nicht dargestellte ausziehbare Gelenke verbunden. Passend zu den angrenzenden jeweiligen Teilbretter sind Verstiftungen vorhanden, welche durch ein Auseinanderziehen den Verschwenkvorgang freigeben und bei einem Ineinanderschieben diesen blockieren und somit für Stabilität sorgen.
Claims (10)
1. Trainingsgerät(1),dadurch gekennzeichnet, dass es als lediglich rechteckiges Brett(5)ausgebildet ist, damit das Gerät(1)leicht und einfach verstaubar ist, und an dessen Brettrandbereichen(7, 8), durch Kraftanstrengung dehnbare, Trainingselemente(9a, 9b)anbringbar und entfernbar sind.
2. Trainingsgerät(1)nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass das Brett als Trittplatte(5)und wenigstens zwei seitlich im Trittplattenrandbereich(7, 8)befestigten seilartigen Elementen(9a, 9b)ausgebildet ist und jedes Element(9a, 9b)zwei Seilenden(11a, 11b, 13a, 13b)hat, und die jeweils beiden Seilenden(11a, 11b, 13a, 13b)an voneinander distanzierten Befestigungsorten(19, 20, 21, 22)der Trittplatte(5)angeordnet sind.
3. Trainingsgerät(1)nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, dass die seilartigen Elemente(9a, 9b)eine elastische Wirkung haben und vorzugsweise aus elastischem Material bestehen und bevorzugt die Befestigungsorte(19, 20, 21, 22)eines Elements(9a, 9b)mindestens 50 cm voneinander distanziert sind, wobei die beiden Enden jedes Element an einander gegenüberliegenden Trittplattenbereichen angeordnet sind..
4. Trainingsgerät(1)nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,dassauf dem rechteckigen Brett(5)wenigstens ein stufenartiger Gegenstand(31)abstellbar ist.
5. Trainingsgerät(1)nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet,dassder Gegenstand(31)einen vorzugsweise verschliessbare Innenraum hat.
6. Trainingsgerät(1)nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet,dassder Gegenstand(31)an der Längsseite des rechteckigen Brettes(5)halterbar ist.
7. Trainingsgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass das rechteckige Brett(5)als eine Bodenplatte, und die Bodenplatte senkrecht fixierbar hochklappbar ausgebildet ist.
8. Trainingsgerät nach Anspruch 7,gekennzeichnet durcheine senkrecht, bevorzugt an einer Wand halterbar angeordneten Sprossenwand(40), vor der die Bodenplatte fixierbar aufstellbar ist.
9. Trainingsgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass das rechteckige Brett(5)senkrecht zu den längeren Brettseiten gelenkbehaftete Teilbretter(5a-c)aufweist, damit das Brett(5)faltbar ist.
10. Trainingsgerät nach Anspruch 9,dadurch gekennzeichnet, dass das rechteckige Brett(5)U-förmig faltbar ist, um im gefalteten Zustand als Ablage bzw. als Schreibtisch zu dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH000141/2023A CH720505A2 (de) | 2023-02-14 | 2023-02-14 | Trainingsgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH000141/2023A CH720505A2 (de) | 2023-02-14 | 2023-02-14 | Trainingsgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH720505A2 true CH720505A2 (de) | 2024-08-30 |
Family
ID=90097684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH000141/2023A CH720505A2 (de) | 2023-02-14 | 2023-02-14 | Trainingsgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH720505A2 (de) |
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2023
- 2023-02-14 CH CH000141/2023A patent/CH720505A2/de unknown
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