CH720540B1 - Schalungselement - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schalungselement (10) umfassend ein erstes Leistenelement (1) zur Auflage auf einer Schalung, ein zweites Leistenelement (2) und ein Wandelement (3), wobei das Wandelement (3) sich zwischen dem ersten Leistenelement (1) und dem zweiten Leistenelement (2) erstreckt. Das Wandelement (3) enthält eine erste Kante (31), die mit dem ersten Leistenelement (1) verbindbar ist. Das Wandelement (3) enthält eine zweite Kante (32), die mit dem zweiten Leistenelement (2) verbindbar ist, wobei die zweite Kante (32) gegenüberliegend zur ersten Kante (31) angeordnet ist. Das Wandelement (3) umfasst eine dritte Kante (33) und eine vierte Kante (34), wobei die dritte Kante (33) gegenüberliegend zur vierten Kante (34) angeordnet ist, wobei sich die dritten und vierten Kanten (33, 34) zwischen Endpunkten der angrenzenden ersten und zweiten Kanten (31, 32) erstrecken, sodass die ersten, zweiten, dritten und vierten Kanten (31, 32, 33, 34) eine Umfangsbegrenzung einer Wandfläche (35) des Wandelements (3) ausbilden. Die Wandfläche (35) des Wandelements (3) weist im Querschnitt ein Profil auf, welches mindestens eine erste und eine zweite Erhebung und mindestens eine Senke aufweist, die zwischen der ersten und der zweiten Erhebung angeordnet ist. Ferner betrifft die Erfindung ein erstes Leistenelement (1) und ein zweites Leistenelement (2).
Description
Hintergrund
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schalungselement. Ein derartiges Schalungselement kommt bei der Erstellung von Betonwänden oder Decken zum Einsatz, wenn diese Betonwände oder Decken aufgrund ihrer grossen Gesamtabmessungen in mehreren Etappen hergestellt werden müssen. Zwischen den einzelnen Etappen entstehen Arbeitsfugen. Die Schalungselemente verbleiben in den Arbeitsfugen einbetoniert, wenn sie als verlorene Schalungselemente ausgebildet sind.
[0002] Damit an einer Arbeitsfuge der Verbund zwischen zwei benachbarten, aneinander angrenzenden Wandelementen oder Deckenelementen gewährleistet ist, werden Bewehrungselemente vorgesehen, die in jedes der beiden aneinander angrenzenden Wandelemente oder Deckenelemente hineinragen. Als Bewehrungselemente kommen in der Regel Eisenstäbe zum Einsatz. Die Bewehrungselemente ragen somit aus dem Schalungselement hinaus, sodass das Schalungselement Durchdringungen, beispielsweise Öffnungen, für die Bewehrungselemente aufweisen muss.
Stand der Technik
[0003] Es gibt bereits diverse Schalungselemente mit Durchdringungen für Bewehrungselemente auf dem Markt. Beispielsweise kann das Schalungselement als ein Holz-Schalbrett realisiert werden, wobei die Durchdringung als ein Loch oder Spalt ausgebildet ist. Dieses Loch oder der Spalt wird nach Einführen des Bewehrungselements mit Bauschaum abgedichtet. Die Stirnseite des Schalungselements, insbesondere die Oberfläche, auf welcher das Wand- oder Bodenelement aufliegt, weist eine glatte Oberfläche auf. Eine Arbeitsfuge, die durch ein Schalungselement mit mindestens einer Stirnseite mit einer glatten Oberfläche ausgebildet wird, hat eine statische Schwächung der Wand oder des Bodens bei Schubkraftübertragung zur Folge. Die Arbeitsfuge kann nicht mehr dieselben Querkräfte übertragen wie eine Wand oder Decke ohne entsprechende Arbeitsfugen. Aus der Gebrauchsmusterschrift DE 8710751.1 U1 ist eine Schalung zum Herstellen von Betonbauteilen bekannt. Die Schalung besteht aus einem flächigen Schalungselement, welches aus einem Verbundmaterial besteht, das als ein Metallgitter als Träger und einer auf diesem Träger vorgesehenen Folie besteht. Zudem wird ein gitterartiges Aussteifungselement benötigt, welches Längsstäbe und Querelemente aus Baustahl aufweist, wodurch die Biegesteifigkeit der Schalung erhöht werden kann.
[0004] Diese Schalung hat zwar den Vorteil, dass durch das Metallgitter eine strukturierte Oberfläche geschaffen wird und dass eine Durchdringung durch das Durchstossen der Folie an beliebiger Stelle erfolgen kann. Diese Schalung hat allerdings den Nachteil, dass zu ihrer Herstellung unter anderem das Metallgitter mit der Folie bespannt werden muss und das Aussteifungselement in einem weiteren Herstellungsschritt mit dem mit der Folie bespannten Metallgitter verbunden werden muss. Zudem ist die Verwendung dieser Schalung für Anwendungsfälle, in denen Armierungseisen eingesetzt werden, nicht geeignet, wenn diese Armierungseisen im Bereich der Folie angeordnet werden. Wenn die Armierungseisen durch die Folie hindurchragen sollen, wird die Folie an dieser Stelle beim Durchstecken der Armierungseisen durch das Durchstossen zerstört und der noch flüssige Beton kann durch die Schalung hindurchfliessen, da die biegeschlaffe Folie an den Durchdringungsstellen keine Druckkräfte mehr aufnehmen kann.
[0005] CH 718328 A2 zeigt ein Abschalelement mit einer Abschalleiste in Kammform, dessen Zinken biegsam sind und von einem Bewehrungselement verbogen werden können. Das Abschalelement besteht aus zwei wandnahen Abschalleisten und einer zwischen den beiden Abschalleisten angeordneten Innenabschalung. Die Innenabschalung ist als ein auf Rundeisen aufgeschweisstes Streckmetell ausgebildet. CH 718329 A2 zeigt ein Abschalelement mit zwei Abschalleisten und einer zwischen den beiden Abschalleisten angeordneten Innenabschalung, die für eine Decke als ein Glasfasernetz ausgebildet ist, und für eine Wand als ein Metallgitter und Glasfasernetz ausgebildet ist. Die Distanz zwischen den beiden Abschalleisten wird durch Rundeisen sichergestellt, deren Enden in je eine der Abschalleisten eingesteckt sind.
[0006] Sämtliche gezeigten Schalungselemente mit Eisendurchdringung erzeugen eine im Wesentlichen ebene Arbeitsfuge, sodass eine statische Schwächung der Wand oder des Bodens bei Schubkraftübertragung nicht ausgeschlossen werden kann.
[0007] Es besteht daher Bedarf an einem verlorenen Schalungselement, welches eine verbesserte Schubkraftübertragung in einer Wand oder einem Boden im Bereich einer Arbeitsfuge ermöglicht. Es besteht des weiteren Bedarf an einem Schalungselement, welches einfach hergestellt werden kann und einfach verwendet werden kann, wenn Armierungseisen verlegt werden sollen oder bereits vorhanden sind, welche das Schalungselement durchdringen.
Aufgabe der Erfindung
[0008] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Schalungselement mit möglicher Eisendurchdringung zu entwickeln, welches eine verbesserte Schubkraftübertragung in einer Wand oder einem Boden im Bereich einer Arbeitsfuge ermöglicht, welches einfach und kostengünstig hergestellt werden kann. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schalungselement zu entwickeln, mittels welchem der Austritt von flüssigem oder fliessfähigen Beton aus dem vom Schalungselement begrenzten Schalungsbereich auch bei einer Eisendurchdringung, welche sich im Bereich des Schalungselements befinden, verhindert werden kann.
Beschreibung der Erfindung
[0009] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch ein Schalungselement gemäss Anspruch 1. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele des Schalungselements sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 10.
[0010] Wenn der Begriff „beispielsweise“ in der nachfolgenden Beschreibung verwendet wird, bezieht sich dieser Begriff auf Ausführungsbeispiele und/oder Ausführungsformen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugtere Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. In ähnlicher Weise sind die Begriffe „vorzugsweise“, „bevorzugt“ zu verstehen, indem sie sich auf ein Beispiel aus einer Menge von Ausführungsbeispielen und/oder Ausführungsformen beziehen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugte Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. Dementsprechend können sich die Begriffe „beispielsweise“, „vorzugsweise“ oder „bevorzugt“ auf eine Mehrzahl von Ausführungsbeispielen und/oder Ausführungsformen beziehen.
[0011] Die nachfolgende detaillierte Beschreibung enthält verschiedene Ausführungsbeispiele für das erfindungsgemässe Schalungselement. Die Beschreibung eines bestimmten Schalungselements ist nur als beispielhaft anzusehen. In der Beschreibung und den Ansprüchen werden die Begriffe „enthalten“, „umfassen“, „aufweisen“ als „enthalten, aber nicht beschränkt auf“ interpretiert.
[0012] Ein erfindungsgemässes Schalungselement umfasst ein erstes Leistenelement zur Auflage auf einer Bodenschalung oder einer Wandschalung, ein zweites Leistenelement und ein Wandelement. Das Wandelement erstreckt sich zwischen dem ersten Leistenelement und dem zweiten Leistenelement. Das Wandelement enthält eine erste Kante, die mit dem ersten Leistenelement verbunden ist. Das Wandelement enthält eine zweite Kante, die mit dem zweiten Leistenelement verbunden ist, wobei die zweite Kante gegenüberliegend zur ersten Kante angeordnet ist. Das Wandelement umfasst eine dritte Kante und eine vierte Kante, wobei die dritte Kante gegenüberliegend zur vierten Kante angeordnet ist, wobei sich die dritten und vierten Kanten zwischen Endpunkten der ersten und zweiten Kanten erstrecken, sodass die ersten, zweiten, dritten und vierten Kanten eine Umfangsbegrenzung einer Wandfläche des Wandelements ausbilden. Die Wandfläche weist im Querschnitt ein Profil auf, welches mindestens eine erste und eine zweite Erhebung und mindestens eine Senke aufweist, die zwischen der ersten und der zweiten Erhebung angeordnet ist. Die Wandfläche des Wandelements enthält beispielsweise ein zackenförmiges Profil im Querschnitt. Gemäss eines Ausführungsbeispiels weist die Wandfläche einen wellenförmigen Querschnitt auf. Insbesondere weisen die dritten und vierten Kanten und die sich zwischen den dritten und vierten Kanten erstreckende Wandfläche ein zackenförmiges Profil im Querschnitt auf. Ein zackenförmiges Profil ist beispielsweise dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Erhebungen je eine Spitze ausbilden. Die Senke kann beispielsweise ein v-förmiges Profil im Querschnitt aufweisen.
[0013] Gemäss eines Ausführungsbeispiels enthält zumindest eine der Erhebungen ein Plateau. Gemäss eines Ausführungsbeispiels enthält die Senke oder mindestens eine der Senken einen ebenen Abschnitt, sodass die Senke wannenförmig ausgebildet ist.
[0014] Insbesondere beträgt der Abstand A zwischen einem höchsten Punkt einer Erhebung und einem tiefsten Punkt einer Senke mindestens 6 mm. Besonders bevorzugt beträgt der Abstand A zwischen dem höchsten Punkt einer Erhebung und einem tiefsten Punkt einer Senke mindestens 10 mm. Insbesondere beträgt der Abstand B zwischen zwei benachbarten Senken maximal das Achtfache des Abstands A, d.h. B ≤ 8*A.
[0015] Das Wandelement ist derart ausgebildet, dass es von Bewehrungselementen durchstossen werden kann.
[0016] Wird eine Arbeitsfuge mit einem zackenförmigen Profil hergestellt, kann die Arbeitsfuge dieselben Schubspannungen übertragen werden wie ein monolithisches Deckenelement oder Wandelement. Wenn ein zackenförmiges Profil eingesetzt wird, entsteht somit durch die Arbeitsfuge keine Verschwächung mehr, da die benachbarten Bodenelemente oder Wandelemente oder Deckenelemente formschlüssig ineinander eingreifen und somit Kräfte in sämtliche Raumrichtungen übertragen werden können. Daher kann eine Rissbildung im Bereich der Arbeitsfuge erfolgreich vermieden werden.
[0017] Gemäss eines Ausführungsbeispiels enthält das zackenförmige Profil eine Mehrzahl von Wellenbergen und Wellentälern. Gemäss eines Ausführungsbeispiels enthält das zackenförmige Profil mindestens zwei Wellenberge und ein Wellental, welches zwischen einem ersten und einem zweiten Wellenberg angeordnet ist.
[0018] Gemäss eines Ausführungsbeispiels spannen die Wellenberge und Wellentäler je eine Wellenbergscheitellinie und einen Wellentalscheitellinie auf, wobei die Wellenbergscheitellinie und die Wellentalscheitellinie parallel zumindest zu einer der ersten und der zweiten Kanten verläuft.
[0019] Gemäss eines Ausführungsbeispiels umfasst das Wandelement ein Gitterelement und ein Netzelement. Insbesondere enthält das Gitterelement ein Gitter, wobei das Gitter Gitterhohlräume und Gitterstäbe umfasst, welche die Gitterhohlräume begrenzen. Beispielsweise ist das Gitterelement als ein Gitter aus Metallstäben oder Metalldrähten ausgebildet. Das Gitterelement weist eine verzahnte Querschnittsform auf, um die gewünschte verzahnte Oberfläche in der Arbeitsfuge auszubilden. Mit anderen Worten bildet das Gitterelement gemäss dieses Ausführungsbeispiels das zackenförmige Profil aus, welches die Mehrzahl von Wellenbergen und Wellentälern umfasst.
[0020] Das Gitterelement hat somit die Funktion einer Stützstruktur für das Netzelement. Das Netzelement wird auf das Gitterelement gelegt und mittels mindestens einem Befestigungselement mit dem Gitterelement verbunden. Insbesondere wird das Netzelement derart mit dem Gitterelement verbunden, dass das Netzelement am Gitterelement anliegt. Das Netzelement bildet somit ebenfalls das zackenförmige Profil aus, welches die Mehrzahl von Wellenbergen und Wellentälern umfasst. Das Befestigungselement kann beispielsweise ein Klebemittel umfassen. Beispielsweise kann das Netzelement eine Beschichtung mit dem Klebemittel enthalten. Insbesondere kann die Beschichtung ein schmelzbares Klebemittel enthalten. Gemäss eines Ausführungsbeispiels umfasst das Befestigungselement ein ringförmiges Befestigungselement. Das ringförmige Befestigungselement kann insbesondere als Metallring ausgebildet sein. Insbesondere kann das ringförmige Befestigungselement entweder eine Wellenbergscheitellinie oder eine Wellentalscheitellinie enthalten. Beispielsweise kann das ringförmige Befestigungselement an einer Wellentalscheitellinie positioniert sein. Das Befestigungselement kann auch eine Kombination aus zwei oder mehreren der genannten Varianten umfassen.
[0021] Insbesondere enthält das Netzelement ein Netzgitter, wobei das Netzgitter Netzgitterhohlräume und Netzgitterstränge umfasst, welche die Netzgitterhohlräume begrenzen. Beispielsweise kann das Netzgitter durch Maschen erhältlich sein. Das Netzgitter weist insbesondere einen zackenförmigen Querschnitt auf. Das Netzelement enthält zumindest ein Element aus der Gruppe bestehend aus einem Kunststoff, einem Metall, einem mineralischen Werkstoff oder einem Verbundwerkstoff. Der Begriff Kunststoff kann einen einzigen Kunststoff oder mehrere verschiedene Kunststoffe umfassen. Der Begriff Metall kann ein einziges Metall oder mehrere verschiedene Metalle umfassen, beispielsweise eine Legierung. Der Begriff mineralischer Werkstoff kann einen einzigen mineralischen Werkstoff oder verschiedene mineralische Werkstoffe umfassen. Der Begriff Verbundwerkstoff kann einen einzigen Verbundwerkstoff oder verschiedene Verbundwerkstoffe umfassen. Beispielsweise kann das Netzelement ein Glasfasernetz umfassen. Beispielsweise kann das Netzelement ein Polyester-Gewirk umfassen. Beispielsweise kann das Netzelement ein Streckmetall umfassen. Das Netzelement ist insbesondere derart ausgebildet, dass das fliessfähige Füllmaterial geringfügig durch das Netzgitter hindurchdringen kann. Das Netzelement kann von einem Bewehrungselement oder mehreren Bewehrungselementen durchstossen werden. Damit ist eine Kontaktfläche für das fliessfähige Füllmaterial in der Arbeitsfuge gewährleistet, sodass das fliessfähige Füllmaterial des nachfolgenden Deckenelements oder der nachfolgenden Teilwand oder des nachfolgenden Bodenelements sich direkt mit dem verfestigten Füllmaterial des vorhergehenden Deckenelements oder der vorhergehenden Teilwand oder des vorhergehenden Bodenelements verbinden kann.
[0022] Das Netzelement kann von Bewehrungselementen durchstossen werden. In der Regel enthält das Bewehrungselement ein Ende, welches als eine scharfkantige Abscherfläche ausgebildet ist. Das Ende des Bewehrungselements kann somit auf das Netzelement gedrückt werden und das Bewehrungselement dabei um seine Längsachse leicht gedreht werden. Hierdurch kann mittels des Endes des Bewehrungselements ein Loch in das Netzelement geschnitten werden und das Bewehrungselement kann durch das Netzelement hindurchgeführt werden.
[0023] Das Gitter dient somit der Formgebung des Netzelements, das Netzgitter hat eine Rückhaltefunktion für das fliessfähiges Füllmaterial, beispielsweise fliessfähigen Beton, der in den vom Schalungselement und den entsprechenden Schalungen begrenzten Bauraum eingegossen wird.
[0024] Insbesondere können die Gitterstäbe des Gitters, welche eine tragende Funktion für das Netzgitter erfüllen, entlang der Wellenbergscheitellinie und der Wellentalscheitellinie verlaufen. Daher liegt gemäss eines Ausführungsbeispiels das Netzelement auf dem Gitterelement auf.
[0025] Wenn das Schalungselement beispielsweise zur Herstellung eines Deckenelements verwendet wird, verlaufen die ersten und zweiten Kanten in horizontaler Richtung. Dementsprechend sind die Gitterstäbe des Gitters, welche das Netzgitter tragen, entlang der Wellenbergscheitellinie und der Wellentalscheitellinie angeordnet. Insbesondere kann zumindest ein Befestigungselement zur Verbindung des Netzelements mit dem Gitterelement ausgebildet sein. Durch das Befestigungselement wird ein Befestigungspunkt des Netzelements am Gitterelement ausgebildet. Insbesondere können mehrere Befestigungspunkte vorgesehen werden, sodass durch das Netzelement ebenfalls ein zackenförmiges Profil ausgebildet wird. Das zackenförmige Profil ist insbesondere derart angeordnet, dass es entlang der Wellenbergscheitellinie und der Wellentalscheitellinie verläuft.
[0026] Gemäss eines Ausführungsbeispiels umfasst das Leistenelement für das Schalungselement eine erste Seitenfläche, eine zweite Seitenfläche und eine Mittenfläche, wobei die Mittenfläche an jede der ersten und zweiten Seitenfläche angrenzt, sodass ein im Wesentlichen u-förmiger Querschnitt ausgebildet ist. Die erste oder die zweite Seitenfläche kann in einem Winkel von 70 Grad bis 110 Grad zur Mittenfläche angeordnet sein. Insbesondere kann die erste oder die zweite Seitenfläche im Wesentlichen im rechten Winkel zur Mittenfläche angeordnet sein.
[0027] Eine der ersten oder zweiten Seitenfläche weist eine Mehrzahl von Ausnehmungen auf, sodass ein fliessfähiges Füllmaterial den Innenraum des Hohlraums ausfüllen kann, der durch den u-förmigen Querschnitt bestimmt ist. Die Mittenfläche kann ein Aufnahmeelement zur Aufnahme eines Wandelements des Schalungselements aufweisen. Insbesondere kann die Mittenfläche eine Mehrzahl von Ausnehmungen aufweisen. Auch durch diese Ausnehmungen kann das fliessfähiges Füllmaterial in den Innenraum des durch den u-förmigen Querschnitt begrenzten Hohlraums eintreten.
[0028] Gemäss eines Ausführungsbeispiels ist das Aufnahmeelement als Nut, als Öffnung oder als Schlitz ausgebildet. Das erste Leistenelement und das zweite Leistenelement bildet bei einem für ein Deckenelement zum Einsatz kommendes Schalungselement die obere und untere Begrenzung des Wandelements aus. In die Nut, die Öffnung oder den Schlitz wird somit die erste und zweite Kante des Wandelements gesteckt.
[0029] Damit sich das Gitterelement nicht zu stark durch den Betondruck deformieren kann, kann gemäss eines Ausführungsbeispiels ein Stützelement vorgesehen sein, welches sich zwischen dem ersten Leistenelement und dem zweiten Leistenelement erstreckt. Das Stützelement kann die Funktion einer zusätzlichen Schubbewehrung beinhalten. Das Stützelement kann beispielsweise als eine Wellenbewehrung ausgebildet sein. Gemäss eines Ausführungsbeispiels kann das Stützelement als ein Stabelement ausgebildet sein.
[0030] Auf der Mittelfläche des Leistenelements können Vorsprünge angeordnet sein, die eine Nut für das Stützelement ausbilden. Beispielsweise kann das Stützelement in die Nut des entsprechenden ersten oder zweiten Leistenelements eingeschoben werden. Das Stützelement kann auch als zusätzliche Querkraftbewehrung dienen.
[0031] Gemäss eines Ausführungsbeispiels enthält das Leistenelement einen Kunststoff oder besteht aus Kunststoff. Beispielsweise kann das Leistenelement aus einem Polyvinylchlorid (PVC) Kunststoffprofil bestehen.
[0032] Beispielsweise kann ein derartiges Schalungselement vorteilhaft eingesetzt werden, wenn Armierungseisen oder Rohrleitungen verlegt werden. Die Armierungseisen oder Rohrleitungen können einfach durch das Netzgitter hindurchgesteckt werden. Die Netzgitterstränge reissen an der Durchtrittsstelle, sodass eine Öffnung entsteht, durch welche das Armierungseisen oder die Rohrleitung führt. Flüssiges oder zähflüssiges Füllmaterial, wie beispielsweise Beton, kann nicht oder nur in sehr geringen Mengen durch diesen Spalt hindurchtreten.
[0033] Das Netzelement kann Öffnungen enthalten, deren Öffnungsdurchmesser im Bereich von 0.001 bis 5.0 mm liegt. Mit dem Öffnungsdurchmesser kann auch der äquivalente Öffnungsdurchmesser bei nicht kreisförmigen Öffnungen gemeint sein. Insbesondere kann der Öffnungsdurchmesser 1.5 bis 2.5 mm betragen, besonders bevorzugt kann der Öffnungsdurchmesser von 0.001 bis einschliesslich 1.5 mm betragen, wenn das Füllmaterial dünnflüssig ist. Je geringer der Öffnungsdurchmesser ausgebildet ist, desto weniger fliessfähiges oder flüssiges Füllmaterial kann durch das Netzelement hindurchtreten. Für zähflüssiges Füllmaterial kann ein Öffnungsdurchmesser bis einschliesslich 5 mm verwendet werden, für fliessfähigeres Füllmaterial kann ein Öffnungsdurchmesser bis einschliesslich 3 mm verwendet werden, für dünnflüssiges Füllmaterial kann vorteilhafterweise ein Öffnungsdurchmesser bis einschliesslich 2 mm verwendet werden.
[0034] Mittels des erfindungsgemässen Schalungselements werden somit unter anderem nachfolgende Verbesserungen erzielt.
[0035] Das Netzelement kann mit einem Bewehrungselement durchstossen werden.
[0036] Bewehrungselemente können in einem beliebigen Abstand zueinander durch das Schalungselement gestossen werden. Die Bewehrungselemente, welche das Netzelement durchdringen, können einen beliebigen Durchmesser aufweisen, der bis 45 mm betragen kann.
[0037] Das Netzelement passt sich an die Form des Gitterelements an, indem das Netzelement mittels Befestigungspunkten in der Form des Gitterelements gehalten wird.
[0038] Ein Stützelement kann sich zwischen dem ersten und zweiten Leistenelement erstrecken, welches dazu dient, dass der Abstand zwischen dem ersten Leistenelement und dem zweiten Leistenelement konstant bleibt, wenn das fliessfähige Füllmaterial auf das Wandelement einseitig eine Druckkraft ausübt. Insbesondere kann das Stützelement ein wellenförmiges Bewehrungselement enthalten. Das wellenförmige Bewehrungselement ermöglicht eine zusätzliche Schubbewehrung.
[0039] Die Leistenelemente enthalten oder bestehen vorzugsweise aus Kunststoff, sodass das Schalungselement mit den Leistenelementen aus Kunststoff auf der Schalung aufliegt. Wenn das Schalungselement als verlorenes Schalungselement im fliessfähigen Füllmaterial verbleibt, ist sichergestellt, dass mindestens 30 mm von der äusseren Oberfläche des fliessfähigen Füllmaterials, insbesondere der Betonaussenhaut, keine freiliegenden Metallteile vorhanden sind. Wenn die äussere Oberfläche des verfestigten Füllmaterials später Feuchtigkeit ausgesetzt ist, können keine Schäden durch rostende Metallteile entstehen, da kein Wasser bis zu dem Wandelement vordringen kann.
[0040] Das Schalungselement kann durch den Einsatz von Wandelementen mit unterschiedlichen Kantenlängen der dritten und vierten Kanten für fliessfähige Füllmaterialien unterschiedlicher Dicke zum Einsatz kommen. Wenn der Abstand zwischen der dritten und vierten Kante einer Höhe oder Dicke des fliessfähigen Füllmaterials entspricht, kann somit durch den Einsatz von Wandelementen mit unterschiedlichen Kantenlängen das Schalungselement in beliebiger Breite oder Höhe ausgeführt werden.
[0041] Das Schalungselement kann für Deckenelemente oder für Wände eingesetzt werden. Wenn das Schalungselement für ein Deckenelement eingesetzt wird, entspricht der Abstand zwischen der oberen und unteren Kante des Wandelements und der Schenkel des u-förmigen Profils der ersten und zweiten Leistenelemente abzüglich einer allfälligen Nut für die Aufnahme des Wandelements im Wesentlichen der Höhe des fliessfähigen Füllmaterials.
[0042] Das Schalungselement kann einfach mittels Nägeln auf der Schalung montiert werden.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0043] Nachfolgend wird die erfindungsgemässe Vorrichtung anhand einiger Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht eines Schalungselements nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 2a eine Seitenansicht des Schalungselements gemäss Fig. 1 Fig. 2b ein Detail der Seitenansicht gemäss Fig. 2a, Fig. 3 eine Ansicht des Schalungselements gemäss Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 4 eine weitere Ansicht des Schalungselements gemäss Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 5 eine Ansicht eines Schalungselements nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 6 eine Seitenansicht eines Wandelements gemäss eines zweiten Ausführungsbeispiels, Fig. 7 eine Seitenansicht eines Wandelements gemäss eines dritten Ausführungsbeispiels, Fig. 8 eine Seitenansicht eines Wandelements gemäss eines vierten Ausführungsbeispiels.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
[0044] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Schalungselements 10, umfassend ein erstes Leistenelement 1 zur Auflage auf einer Schalung 4, ein zweites Leistenelement 2 und ein Wandelement 3. Die Schalung 4 kann beispielsweise als Bodenschalung, als Wandschalung oder als Deckenschalung ausgebildet sein. Das Wandelement 3 erstreckt sich zwischen dem ersten Leistenelement 1 und dem zweiten Leistenelement 2, wobei das Wandelement 3 eine erste Kante 31 enthält, die mit dem ersten Leistenelement 1 verbindbar ist, wobei das Wandelement 3 eine zweite Kante 32 enthält, die mit dem zweiten Leistenelement verbindbar ist. Die zweite Kante 32 ist gegenüberliegend zur ersten Kante 31 angeordnet. Das Wandelement 3 umfasst eine dritte Kante 33 und eine vierte Kante 34, wobei die dritte Kante 33 gegenüberliegend zur vierten Kante 34 angeordnet ist. Die dritten und vierten Kanten 33, 34 erstrecken sich zwischen angrenzenden Endpunkten der ersten und zweiten Kanten 31, 32, sodass die ersten, zweiten, dritten und vierten Kanten 31, 32, 33, 34 eine Umfangsbegrenzung einer Wandfläche 35 des Wandelements 3 ausbilden. Die Wandfläche 35 des Wandelements 3 enthält ein zackenförmiges Profil im Querschnitt, was in Fig. 2a oder Fig. 2b sichtbar ist.
[0045] Das Wandelement 3 umfasst insbesondere ein Gitterelement 30 und ein Netzelement 29, wobei das Netzelement 29 insbesondere auf dem Gitterelement 30 aufliegt. Das Netzelement 29 ist in Fig. 1 hinter dem Gitterelement 30 angeordnet. Das Netz des Netzelements 29 ist zeichnerisch nicht dargestellt, damit die Darstellung nicht unübersichtlich wird.
[0046] Das Wandelement 3 kann von mindestens einem Bewehrungselement 8 durchstossen werden. In Fig. 2a oder Fig. 2b sind je zwei dieser Bewehrungselemente 8 dargestellt. Insbesondere verlaufen die Bewehrungselemente 8 in im Wesentlichen horizontaler Richtung. Die Bewehrungselemente 8 können insbesondere als Armierungseisen ausgebildet sein.
[0047] Fig. 2a zeigt eine Seitenansicht des Schalungselements 10 gemäss Fig. 1. Die Wandfläche 35 des Wandelements 3 enthält ein zackenförmiges Profil. Das zackenförmige Profil enthält eine Mehrzahl von Wellenbergen und Wellentälern. Insbesondere spannen die Wellenberge und Wellentäler mindestens je eine Wellenbergscheitellinie 36 und eine Wellentalscheitellinie 37 auf, wobei gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels die Wellenbergscheitellinie 36 und die Wellentalscheitellinie 37 parallel zumindest zu einer der ersten Kante 31 oder der zweiten Kante 32 verläuft. Die ersten und zweiten Kanten 31, 32 sowie die Wellenbergscheitellinien 36 und die Wellentalscheitellinien 37 verlaufen in Fig. 2a und auch in Fig. 2b in Blickrichtung als in einem Winkel von 90 Grad in Bezug auf die Zeichnungsebene.
[0048] Fig. 2b zeigt ein Detail der Seitenansicht des Schalungselements 10 gemäss Fig. 2a. Das Wandelement 3 umfasst ein Gitterelement 30 und ein Netzelement 29, wobei das Netzelement 29 insbesondere auf dem Gitterelement 30 aufliegt. Hierzu ist zumindest ein Befestigungselement 9 zur Verbindung des Netzelements 29 mit dem Gitterelement 30 ausgebildet. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist das Befestigungselement 9 als ein ringförmiges Befestigungselement ausgebildet, wobei das ringförmige Befestigungselement insbesondere als Metallring ausgebildet ist. Gemäss eines nicht dargestellten Ausführungsbeispiels enthält das Netzelement 29 ein Klebemittel. Das Netzelement 29 kann insbesondere mit dem Klebemittel beschichtet sein. Mittels des Klebemittels wird das Netzelement 29 auf dem Gitterelement 30 befestigt. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels enthält das ringförmige Befestigungselement eine Wellentalscheitellinie 37.
[0049] Das Netzelement enthält zumindest ein Element aus der Gruppe bestehend aus einem Kunststoff, einem Metall, einem mineralischen Werkstoff oder einem Verbundwerkstoff. Insbesondere kann das Netzelement 29 ein Glasfasernetz umfassen. Das Gitterelement 30 kann als ein Gitter aus Metallstäben oder Metalldrähten ausgebildet sein.
[0050] Ein Stützelement 7 erstreckt sich zwischen dem ersten Leistenelement 1 und dem zweiten Leistenelement 2.
[0051] Das erste Leistenelement 1 umfasst eine erste Seitenfläche 11 eine zweite Seitenfläche 12 und eine Mittenfläche 13, wobei die Mittenfläche 13 an jede der ersten und zweiten Seitenfläche 11, 12 angrenzt, sodass von der ersten Seitenfläch 11, der zweiten Seitenfläche 12 und der Mittenfläche 13 ein im Wesentlichen u-förmiger Querschnitt ausgebildet ist, wobei eine der ersten oder zweiten Seitenfläche 11, 12 eine Mehrzahl von Ausnehmungen 15 (siehe Fig. 4) enthält. Die Mittenfläche 13 enthält ein Aufnahmeelement 14 zur Aufnahme des Wandelements 3 des Schalungselements 10.
[0052] Das Aufnahmeelement 14 kann beispielsweise als eine Nut ausgebildet sein oder mindestens eine Nut enthalten. Die Kante 31 des Wandelements 3 wird in die Nut eingesteckt und in der Nut gehalten. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist die Kante 31 die Fortsetzung eines Wellentals. Das Aufnahmeelement 14 kann auch zur Aufnahme eines in Richtung der Kante 31 verlaufenden Gitterstabs ausgebildet sein. Das Netzelement kann mit dem Gitterstab verbunden sein, beispielsweise den Gitterstab zumindest teilweise ummanteln. Somit wird auch das Netzelement im Aufnahmeelement 14 gehalten.
[0053] Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels wird auch das Stabelement 7 im Aufnahmeelement 14 gehalten. Gemäss dieses Ausführungsbeispiels besteht die Nut aus drei Teilnuten, die durch Trennelemente voneinander getrennt sind. In der ersten Teilnut und der zweiten Teilnut wird das Wandelement 3 gehalten, in der dritten Teilnut wird das Stabelement 7 gehalten. Das Stabelement 7 kann Teil eines wellenförmigen Bewehrungselements sein. Insbesondere können benachbarte Stabelemente 7 durch einen Quersteg miteinander verbunden sein. Ein derartiges wellenförmiges Bewehrungselement kann eine erhöhte Stabilität der Arbeitsfuge bei auftretenden Querkräften gewährleisten.
[0054] Das zweite Leistenelement 2 umfasst eine erste Seitenfläche 21 eine zweite Seitenfläche 22 und eine Mittenfläche 23, wobei die Mittenfläche 23 an jede der ersten und zweiten Seitenfläche 21, 22 angrenzt, sodass von der ersten Seitenfläche 21, der zweiten Seitenfläche 22 und der Mittenfläche 23 ein im Wesentlichen u-förmiger Querschnitt ausgebildet ist, wobei eine der ersten oder zweiten Seitenfläche 21, 22 eine Mehrzahl von Ausnehmungen 25 (siehe Fig. 3) enthält. Die Mittenfläche 23 enthält ein Aufnahmeelement 24 zur Aufnahme des Wandelements 3 des Schalungselements 10.
[0055] Das Aufnahmeelement 24 kann beispielsweise als eine Nut ausgebildet sein oder mindestens eine Nut enthalten. Die Kante 31 des Wandelements 3 wird in die Nut eingesteckt und in der Nut gehalten. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist die Kante 31 die Fortsetzung eines Wellentals. Das Aufnahmeelement 24 kann auch zur Aufnahme eines in Richtung der Kante 31 verlaufenden Gitterstabs ausgebildet sein. Das Netzelement kann mit dem Gitterstab verbunden sein, beispielsweise den Gitterstab zumindest teilweise ummanteln. Somit wird auch das Netzelement im Aufnahmeelement 14 gehalten.
[0056] Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels wird auch das Stabelement 7 im Aufnahmeelement 24 gehalten. Gemäss dieses Ausführungsbeispiels besteht die Nut aus drei Teilnuten, die durch Trennelemente voneinander getrennt sind, wobei die Trennelemente Ausnehmungen aufweisen können. In der ersten und zweiten Teilnut wird das Wandelement 3 gehalten, in der dritten Teilnut wird das Stabelement 7 gehalten. Das Stabelement 7 kann Teil eines wellenförmigen Bewehrungselements sein. Insbesondere können benachbarte Stabelemente 7 durch einen Quersteg miteinander verbunden sein. Ein derartiges wellenförmiges Bewehrungselement kann eine erhöhte Stabilität der Arbeitsfuge bei auftretenden Querkräften gewährleisten.
[0057] Gemäss eines nicht dargestellten Ausführungsbeispiels kann das Aufnahmeelement 14, 24 als Öffnung oder als Schlitz ausgebildet sein.
[0058] Die Wandfläche weist im Querschnitt ein Profil auf, welches mindestens eine erste und eine zweite Erhebung und mindestens eine Senke aufweist, die zwischen der ersten und der zweiten Erhebung angeordnet ist. Die Wandfläche des Wandelements enthält beispielsweise ein zackenförmiges Profil im Querschnitt. Das zackenförmige Profil ist dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Erhebungen je eine Spitze ausbilden. Die Senke weist ein v-förmiges Profil auf. Gemäss dieses Ausführungsbeispiels sind die Erhebungen als Wellenberge und die Senken als Wellentäler ausgebildet. Durch die Wellenberge wird je eine Wellenbergscheitellinie 36 ausgebildet. Durch die Wellentäler wird je eine Wellentalscheitellinie 37 aufgespannt. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels verlaufen die Wellenbergscheitellinie 36 und die Wellentalscheitellinie 37 parallel zumindest zu einer der ersten Kante 31 oder der zweiten Kante 32.
[0059] Insbesondere beträgt der Abstand A zwischen einem höchsten Punkt einer Erhebung und einem tiefsten Punkt einer Senke mindestens 6 mm. Besonders bevorzugt beträgt der Abstand A zwischen dem höchsten Punkt einer Erhebung und einem tiefsten Punkt einer Senke mindestens 10 mm. Insbesondere beträgt der Abstand B zwischen zwei benachbarten Senken maximal das Achtfache des Abstands A, d.h. B ≤ 8*A.
[0060] Fig. 3 zeigt eine Ansicht des Schalungselements 10 gemäss Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung. Fig. 3 zeigt die Ansicht auf das Netzelement 29 des Wandelements 3.
[0061] Fig. 4 zeigt eine weitere Ansicht des Schalungselements 10 gemäss Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung. In Fig. 4 ist die Ansicht auf das Gitterelement 30 des Wandelements 3 gezeigt. Dementsprechend ist auch eine Mehrzahl von Stabelementen 7 sichtbar. Die Stabelemente 7 können Teil eines wellenförmigen Bewehrungselements sein. Die in den Aufnahmeelementen 14, 12 (siehe Fig. 2b) der ersten und zweiten Leistenelemente 1, 2 sind in Fig. 4 nicht sichtbar.
[0062] Fig. 5 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines Schalungselements 20, umfassend ein erstes Leistenelement 1 zur Auflage auf einer nicht dargestellten Wandschalung, ein zweites Leistenelement 2 und ein Wandelement 3. Das Wandelement 3 erstreckt sich zwischen dem ersten Leistenelement 1 und dem zweiten Leistenelement 2, wobei das Wandelement 3 eine erste Kante 31 enthält, die mit dem ersten Leistenelement 1 verbindbar ist, wobei das Wandelement 3 eine zweite Kante 32 enthält, die mit dem zweiten Leistenelement 2 verbindbar ist. Die zweite Kante 32 ist gegenüberliegend zur ersten Kante 31 angeordnet. Das Wandelement 3 umfasst eine dritte Kante 33 und eine vierte Kante 34, wobei die dritte Kante 33 gegenüberliegend zur vierten Kante 34 angeordnet ist. Die dritten und vierten Kanten 33, 34 erstrecken sich zwischen angrenzenden Endpunkten der ersten und zweiten Kanten 31, 32, sodass die ersten, zweiten, dritten und vierten Kanten 31, 32, 33, 34 eine Umfangsbegrenzung einer Wandfläche 35 des Wandelements 3 ausbilden. Die Wandfläche 35 des Wandelements 3 enthält ein zackenförmiges Profil im Querschnitt. Das Wandelement 3 ist derart ausgebildet, dass es von Bewehrungselementen durchstossen werden kann.
[0063] Das Wandelement 3 kann von mindestens einem Bewehrungselement 8 durchstossen werden. Im unteren Teil von Fig. 5 sind je zwei dieser Bewehrungselemente 8 dargestellt. Insbesondere verlaufen die Bewehrungselemente 8 in im Wesentlichen horizontaler Richtung. Die Bewehrungselemente 8 können insbesondere als Armierungseisen ausgebildet sein. Zwei weitere Bewehrungselemente 8 können im oberen Teil der Fig. 5 zum Einsatz kommen. Sie sind nicht dargestellt, um die Konfiguration des Wandelements 3 darzustellen, wenn kein Bewehrungselement zum Einsatz kommt.
[0064] Das Wandelement 3 umfasst insbesondere ein Gitterelement 30 und ein Netzelement 29, wobei das Netzelement 29 insbesondere auf dem Gitterelement 30 aufliegt. Das Netzelement 29 ist in Fig. 5 hinter dem Gitterelement 30 angeordnet. Wenn das Wandelement 3 von einem Bewehrungselement 8 durchstossen wird, wie im unteren Teil von Fig. 5 gezeigt ist, wird eine Öffnung im Netzelement 29 ausgebildet. Das Netz des Netzelements 29 kann an dieser Stelle durchbrochen werden. Da die hierdurch entstehende Öffnung im Wesentlichen der Querschnittsfläche des Bewehrungselements 8 entspricht und diese Öffnung durch das hindurchragende Bewehrungselement 8 im Wesentlichen wieder geschlossen wird, hat sich gezeigt, dass quasi kein fliessfähiges Füllmaterial durch diese Öffnung hindurchtritt.
[0065] Das erste Leistenelement 1 umfasst eine erste Seitenfläche 11 eine zweite Seitenfläche 12 und eine Mittenfläche 13, wobei die Mittenfläche 13 an jede der ersten und zweiten Seitenfläche 11, 12 angrenzt, sodass von der ersten Seitenfläche 11, der zweiten Seitenfläche 12 und der Mittenfläche 13 ein im Wesentlichen u-förmiger Querschnitt ausgebildet ist, wobei eine der ersten oder zweiten Seitenfläche 11, 12 eine Mehrzahl von Ausnehmungen 15 enthält. Das erste Leistenelement 1 ist in dieser Darstellung teilweise geschnitten dargestellt, um das im Querschnitt zackenförmige Profil des Wandelements 3 deutlicher zu zeigen. Die Mittenfläche 13 enthält ein Aufnahmeelement zur Aufnahme des Wandelements 3 des Schalungselements, welches beispielsweise der Darstellung gemäss Fig. 3b entsprechen kann, aber in dieser schematischen Darstellung weggelassen ist. Alternativ kann gemäss eines nicht dargestellten Ausführungsbeispiels das Aufnahmeelement als ein Schlitz ausgebildet sein, der in der Mittenfläche 13 verläuft. Auch die Mittenfläche 13 kann Ausnehmungen 16 enthalten. Die Ausnehmungen 16 ermöglichen, wie die Ausnehmungen 15, dass das fliessfähige Füllmaterial in den Innenraum des im Querschnitt u-förmigen Profils des ersten Leistenelements eindringen kann.
[0066] Das zweite Leistenelement 2 umfasst eine erste Seitenfläche 21, eine zweite Seitenfläche 22 und eine Mittenfläche 23, wobei die Mittenfläche 23 an jede der ersten und zweiten Seitenfläche 21, 22 angrenzt, sodass von der ersten Seitenfläche 21, der zweiten Seitenfläche 22 und der Mittenfläche 23 ein im Wesentlichen u-förmiger Querschnitt ausgebildet ist.
[0067] In analoger Weise, wie in Fig. 2a oder Fig. 2b gezeigt ist, können zusätzliche Stützelemente 7 vorgesehen sein, welche sich zwischen dem ersten Leistenelement 1 und dem zweiten Leistenelement 2 erstrecken. Vorteilhafterweise kann ein derartiges Stützelement 7 auch zur Ausrichtung des Netzelements 29 in Bezug auf das Gitterelement 30 dienen. Die Stützelemente können somit als Befestigungselement ausgebildet sein oder ein Teilelement eines Befestigungselements ausbilden. Alternativ oder zusätzlich können ringförmige Befestigungselemente oder ein Klebemittel zum Einsatz kommen, wie in Zusammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben.
[0068] Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht eines Wandelements 40 gemäss eines zweiten Ausführungsbeispiels. Die Wandfläche weist im Querschnitt ein Profil auf, welches mindestens eine erste und eine zweite Erhebung und mindestens eine Senke aufweist, die zwischen der ersten und der zweiten Erhebung angeordnet ist. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind eine Mehrzahl von Erhebungen und eine Mehrzahl von Senken dargestellt. Die Wandfläche des Wandelements enthält beispielsweise ein wellenförmiges Profil im Querschnitt. Das wellenförmige Profil gemäss dieses Ausführungsbeispiels ist dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Erhebungen je ein Plateau ausbilden. Die Senke weist ein einen plateauartigen Abschnitt auf. Das Wandelement 40 kann wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ein Gitterelement 41 und ein Netzelement 49 enthalten. Das Netzelement 49 ist mittels schematisch dargestellten Befestigungselementen 48 mit dem Gitterelement 41 verbunden.
[0069] Gemäss dieses Ausführungsbeispiels enthält somit zumindest eine der Erhebungen ein Plateau. Gemäss eines Ausführungsbeispiels enthält die Senke oder mindestens eine der Senken einen ebenen Abschnitt, der als plateauartiger Abschnitt ausgebildet ist, sodass die Senke wannenförmig ausgebildet ist.
[0070] Gemäss dieses Ausführungsbeispiels sind die Erhebungen abgeplattete Wellenberge und die Senken als Wellentäler mit plateauförmigem Talgrund ausgebildet. Durch die Plateaus der Wellenberge wird je eine Wellenbergscheitelfläche 46 ausgebildet. Durch die Wellentäler wird je eine Wellentalscheitelfläche 47 aufgespannt. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels verlaufen die Wellenbergscheitelfläche 46 und die Wellentalscheitelfläche 47 parallel zueinander.
[0071] Insbesondere beträgt der Abstand A zwischen einem höchsten Punkt einer Erhebung und einem tiefsten Punkt einer Senke mindestens 6 mm. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels entspricht der höchste Punkt der Erhebung einem beliebigen Punkt der Wellenbergscheitelfläche 46. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels entspricht der tiefste Punkt der Senke einem beliebigen Punkt der Wellentalscheitelfläche 47. Besonders bevorzugt beträgt der Abstand A zwischen dem höchsten Punkt einer Erhebung und einem tiefsten Punkt einer Senke mindestens 10 mm. Insbesondere beträgt der Abstand B zwischen zwei benachbarten Senken maximal das Achtfache des Abstands A, d.h. B ≤ 8*A.
[0072] Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht eines Wandelements 50 gemäss eines dritten Ausführungsbeispiels. Die Wandfläche weist im Querschnitt ein Profil auf, welches mindestens eine erste und eine zweite Erhebung und mindestens eine Senke aufweist, die zwischen der ersten und der zweiten Erhebung angeordnet ist. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind eine Mehrzahl von Erhebungen und eine Mehrzahl von Senken dargestellt. Die Wandfläche des Wandelements enthält beispielsweise ein wellenförmiges Profil im Querschnitt. Das wellenförmige Profil gemäss dieses Ausführungsbeispiels ist dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Erhebungen je ein Plateau ausbilden. Die Senke weist ein einen plateauartigen Abschnitt auf. Das Wandelement 50 kann wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ein Gitterelement 51 und ein Netzelement 59 enthalten. Das Netzelement 59 ist mittels schematisch dargestellten Befestigungselementen 58 mit dem Gitterelement 51 verbunden.
[0073] Gemäss dieses Ausführungsbeispiels enthält somit zumindest eine der Erhebungen ein Plateau. Gemäss eines Ausführungsbeispiels enthält die Senke oder mindestens eine der Senken einen ebenen Abschnitt, der als plateauartiger Abschnitt ausgebildet ist, sodass die Senke wannenförmig ausgebildet ist. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels haben die Plateaus der Erhebungen und die plateauartigen Abschnitte der Senken im Wesentlichen dieselbe Länge.
[0074] Gemäss dieses Ausführungsbeispiels sind die Erhebungen abgeplattete Wellenberge und die Senken als Wellentäler mit plateauförmigem Talgrund ausgebildet. Durch die Plateaus der Wellenberge wird je eine Wellenbergscheitelfläche 56 ausgebildet. Durch die Wellentäler wird je eine Wellentalscheitelfläche 57 aufgespannt. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels verlaufen die Wellenbergscheitelfläche 56 und die Wellentalscheitelfläche 57 parallel zueinander.
[0075] Insbesondere beträgt der Abstand A zwischen einem höchsten Punkt einer Erhebung und einem tiefsten Punkt einer Senke mindestens 6 mm. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels entspricht der höchste Punkt der Erhebung einem beliebigen Punkt der Wellenbergscheitelfläche 56. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels entspricht der tiefste Punkt der Senke einem beliebigen Punkt der Wellentalscheitelfläche 57. Besonders bevorzugt beträgt der Abstand A zwischen dem höchsten Punkt einer Erhebung und einem tiefsten Punkt einer Senke mindestens 10 mm. Insbesondere beträgt der Abstand B zwischen zwei benachbarten Senken maximal das Achtfache des Abstands A, d.h. B ≤ 8*A.
[0076] Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht eines Wandelements 60 gemäss eines vierten Ausführungsbeispiels. Die Wandfläche weist im Querschnitt ein Profil auf, welches mindestens eine erste und eine zweite Erhebung und mindestens eine Senke aufweist, die zwischen der ersten und der zweiten Erhebung angeordnet ist. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind eine Mehrzahl von Erhebungen und eine Mehrzahl von Senken dargestellt. Die Wandfläche des Wandelements enthält beispielsweise ein wellenförmiges Profil im Querschnitt. Das wellenförmige Profil gemäss dieses Ausführungsbeispiels ist dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Erhebungen je eine Kuppe ausbilden. Die Senke weist ein einen u-förmigen Abschnitt auf. Das Wandelement 60 kann wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ein Gitterelement 61 und ein Netzelement 69 enthalten. Das Netzelement 69 ist mittels schematisch dargestellten Befestigungselementen 68 mit dem Gitterelement 61 verbunden.
[0077] Gemäss dieses Ausführungsbeispiels enthält somit zumindest eine der Erhebungen eine Kuppe. Gemäss eines Ausführungsbeispiels enthält die Senke oder mindestens eine der Senken einen u-förmigen Abschnitt, sodass die Senke wannenförmig ausgebildet ist. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels haben die Kuppen der Erhebungen und die u-förmigen Abschnitte der Senken im Wesentlichen denselben Krümmungsverlauf. Gemäss eines nicht dargestellten Ausführungsbeispielskönnen sich die Krümmungsverläufe der Kuppen und der u-förmigen Abschnitte der Senken voneinander unterscheiden.
[0078] Gemäss dieses Ausführungsbeispiels sind die Erhebungen als Wellenberge und die Senken als Wellentäler mit u-förmigem Talgrund ausgebildet. Durch die Wellenberge wird je eine Wellenbergscheitellinie 66 ausgebildet, die rechtwinklig zur Zeichnungsebene verläuft. Durch die Wellentäler wird je eine Wellentalscheitellinie 67 aufgespannt. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels verlaufen die Wellenbergscheitellinie 66 und die Wellentalscheitellinie 67 parallel zueinander.
[0079] Insbesondere beträgt der Abstand A zwischen einem höchsten Punkt einer Erhebung und einem tiefsten Punkt einer Senke mindestens 6 mm. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels entspricht der höchste Punkt der Erhebung der Wellenbergscheitellinie 66. Gemäss des vorliegenden Ausführungsbeispiels entspricht der tiefste Punkt der Senke der Wellentalscheitellinie 67. Besonders bevorzugt beträgt der Abstand A zwischen dem höchsten Punkt einer Erhebung und dem tiefsten Punkt der Senke mindestens 10 mm. Insbesondere beträgt der Abstand B zwischen zwei benachbarten Senken maximal das Achtfache des Abstands A, d.h. B ≤ 8*A.
[0080] Für den Fachmann ist offensichtlich, dass viele weitere Varianten zusätzlich zu den beschriebenen Ausführungsbeispielen möglich sind, ohne vom erfinderischen Konzept abzuweichen. Der Gegenstand der Erfindung wird somit durch die vorangehende Beschreibung nicht eingeschränkt und ist durch den Schutzbereich bestimmt, der durch die Ansprüche festgelegt ist. Für die Interpretation der Ansprüche oder der Beschreibung ist die breitest mögliche Lesart der Ansprüche massgeblich. Insbesondere sollen die Begriffe „enthalten“ oder „beinhalten“ derart interpretiert werden, dass sie sich auf Elemente, Komponenten oder Schritte in einer nichtausschliesslichen Bedeutung beziehen, wodurch angedeutet werden soll, dass die Elemente, Komponenten oder Schritte vorhanden sein können oder genutzt werden können, dass sie mit anderen Elementen, Komponenten oder Schritten kombiniert werden können, die nicht explizit erwähnt sind. Wenn die Ansprüche sich auf ein Element oder eine Komponente aus einer Gruppe beziehen, die aus A, B, C bis N Elementen oder Komponenten bestehen kann, soll diese Formulierung derart interpretiert werden, dass nur ein einziges Element dieser Gruppe erforderlich ist, und nicht eine Kombination von A und N, B und N oder irgendeiner anderen Kombination von zwei oder mehr Elementen oder Komponenten dieser Gruppe.
Claims (10)
1. Schalungselement (10, 20), umfassend ein erstes Leistenelement (1) zur Auflage auf einer Schalung (4), ein zweites Leistenelement (2) und ein Wandelement (3,40, 50, 60), wobei das Wandelement (3, 40, 50, 60) sich zwischen dem ersten Leistenelement (1) und dem zweiten Leistenelement (2) erstreckt, wobei das Wandelement (3, 40, 50, 60) eine erste Kante (31) enthält, die mit dem ersten Leistenelement (1) verbunden ist, wobei das Wandelement (3, 40, 50, 60) eine zweite Kante (32) enthält, die mit dem zweiten Leistenelement (2) verbunden ist, wobei die zweite Kante (32) gegenüberliegend zur ersten Kante (31) angeordnet ist, wobei das Wandelement (3, 40, 50, 60) eine dritte Kante (33) und eine vierte Kante (34) umfasst, wobei die dritte Kante (33) gegenüberliegend zur vierten Kante (34) angeordnet ist, wobei sich die dritten und vierten Kanten (33, 34) zwischen Endpunkten der angrenzenden ersten und zweiten Kanten (31, 32) erstrecken, sodass die ersten, zweiten, dritten und vierten Kanten (31, 32, 33, 34) eine Umfangsbegrenzung einer Wandfläche (35) des Wandelements (3, 40, 50, 60) ausbilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandfläche (35) des Wandelements (3, 40, 50, 60) im Querschnitt ein Profil aufweist, welches mindestens eine erste und eine zweite Erhebung und mindestens eine Senke aufweist, die zwischen der ersten und der zweiten Erhebung angeordnet ist.
2. Schalungselement nach Anspruch 1, wobei das Profil als zackenförmiges Profil ausgebildet ist, wobei das zackenförmige Profil eine Mehrzahl von Wellenbergen und Wellentälern enthält.
3. Schalungselement nach Anspruch 2, wobei durch die Wellenberge je eine Wellenbergscheitellinie (36, 66) oder eine Wellenbergscheitelfläche (46, 56) ausgebildet ist und wobei durch die Wellentäler je eine Wellentalscheitellinie (37, 67) oder eine Wellentalscheitelfläche (47, 57) ausgebildet ist, wobei die Wellenbergscheitellinie (36, 66) oder die Wellenbergscheitelfläche (46, 56) und die Wellentalscheitellinie (37, 67) oder die Wellentalscheitelfläche (47, 57) parallel zumindest zu einer der ersten Kante (31) oder der zweiten Kante (32) verlaufen.
4. Schalungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Wandelement (3, 40, 50, 60) ein Gitterelement (30, 41, 51, 61) und ein Netzelement (29, 49, 59, 69) umfasst, wobei das Netzelement (29, 49, 59, 69) auf dem Gitterelement (30, 41, 51, 61) aufliegt.
5. Schalungselement nach Anspruch 4, wobei zumindest ein Befestigungselement (9) zur Verbindung des Netzelements (29, 49, 59, 69) mit dem Gitterelement (30, 41, 51, 61) ausgebildet ist.
6. Schalungselement nach Anspruch 5, wobei das Befestigungselement (7, 9) ein Klebemittel umfasst oder wobei das Befestigungselement ein ringförmiges Befestigungselement umfasst, wobei das ringförmige Befestigungselement insbesondere als Metallring ausgebildet ist.
7. Schalungselement nach Anspruch 6, wobei das ringförmige Befestigungselement oder zumindest eines der ringförmigen Befestigungselemente an einer Wellentalscheitellinie (37, 67) oder einer Wellentalscheitelfläche (47, 57) positioniert ist.
8. Schalungselement nach einem der Ansprüche 4 bis 7, wobei das Netzelement (29, 49, 59, 69) zumindest ein Element aus der Gruppe bestehend aus einem Kunststoff, einem Metall, einem mineralischen Werkstoff oder einem Verbundwerkstoff enthält, beispielsweise ein Glasfasernetz umfasst oder wobei das Gitterelement (30, 41, 51, 61) als ein Gitter aus Metallstäben oder Metalldrähten ausgebildet ist.
9. Schalungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich ein Stützelement (7) zwischen dem ersten Leistenelement (1) und dem zweiten Leistenelement (2) erstreckt.
10. Erstes Leistenelement (1) oder zweites Leistenelement (2) für ein Schalungselement (10, 20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend eine erste Seitenfläche (11, 21) eine zweite Seitenfläche (12, 22) und eine Mittenfläche (13, 23), wobei die Mittenfläche (13, 23) an jede der ersten Seitenfläche (11, 21) und zweiten Seitenfläche (12, 22) angrenzt, sodass von der ersten Seitenfläche (11, 21), der zweiten Seitenfläche (12, 22) und der Mittenfläche (13, 23) ein im Wesentlichen u-förmiger Querschnitt ausgebildet ist, wobei eine der ersten Seitenfläche (11, 21) oder der zweiten Seitenfläche (12, 22) eine Mehrzahl von Ausnehmungen (15, 25) enthalten kann, wobei die Mittenfläche (13, 23) ein Aufnahmeelement (14, 24) zur Aufnahme des Wandelements (3, 40, 50, 60) des Schalungselements (10, 20) enthält.
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| DE102021111578A1 (de) * | 2021-05-05 | 2022-11-10 | Schöck Bauteile GmbH | Wärmedämmendes Verzahnungsbauteil und Verfahren zur Erstellung eines Gebäudeabschnitts |
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2024
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