CH720608A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Konfektionierung von Tampons - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) zur Konfektionierung, insbesondere individuellen Verpackung von Tampons (100). Die Vorrichtung (1) umfasst ein erstes Faltelement (5) zur Formung eines bandförmigen Verpackungsmaterials zu einer im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle (110') für Tampons (100). Sie umfasst weiter eine erste Fördereinrichtung (2) zum Fördern einzelner Tampons (100) in einer Förderrichtung (A) in das Faltelement (5), dergestalt das die Tampons (100) beim Verlassendes Faltelements von der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle (110') für Tampons (100) um ihre Längsachse umhüllt sind. Sie umfasst weiter ein Separierungselement (10.1, 10.2) zum Abtrennen einzelner umhüllter Tampons (100). Die Erfindung betrifft weiter ein entsprechendes Verfahren.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Konfektionierung, insbesondere zur individuellen Verpackung von Tampons, sowie ein entsprechendes Verfahren zur Konfektionierung, insbesondere zur individuellen Verpackung von Tampons, jeweils gemäss den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche.
Technologischer Hintergrund
[0002] Tampons im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Hygieneprodukte, welche von Frauen verwendet werden, um eine Regelblutung aufzunehmen. Gängigerweise werden Tampons mit dem Finger oder einer Einführhilfe, einem sogenannten Applikator eingeführt. Mit dem Finger einzuführende Tampons werden auch Digitaltampons genannt und sind aus hygienischen und praktischen Gründen einzeln verpackt. Auf dem Markt haben sich für Tamponverpackungen klare Kunststofffolien durchgesetzt, welche den Tampon anliegend umschliessen und ein Zutritt von Feuchtigkeit und Schmutz unterbinden. Da Tampons zweckmässigerweise für die Aufnahme von Feuchtigkeit ausgelegt sind und somit stark hygroskopisch sind, ist der Tamponverpackung besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
[0003] Da Tampons, insbesondere Digitaltampons als Konsumgüter in hohen Stückzahlen produziert werden, gibt es Bestrebungen die Ausstosszahlen, welche z.B. in gefertigten Einheiten pro Minute gemessen werden können, möglichst zu erhöhen. Kontinuierliche Fertigungsvorrichtungen und Verfahren, wie sie z.B. in der WO2019/186325A1 gezeigt sind, können den Ausstoss von Fertigungsstrassen merklich erhöhen. In der dort gezeigten Lösung werden kontinuierlich arbeitende Übergabestationen offenbart, welche zwischen den Bearbeitungstrommeln die Tampons und Rohlinge kontinuierlich übergeben, ohne dabei eine Stop-and-Go-Bewegung zu vollführen. Solcherlei Maschinen sind nicht nur mit weniger Wartungsaufwand zu bedienen, sie ermöglichen auch eine stufenlose Skalierung und Steuerung des Ausstosses. Entsprechend besteht ein Bedarf an nachgelagerten Weiterverarbeitungsvorrichtungen, insbesondere auch zur Konfektionierung, insbesondere individuellen Verpackung von Tampons, die mit den hohen Ausstosszahlen mithalten können.
[0004] In gängigen vorbekannten Verfahren wird die Verpackung der Tampons durch Aufwickeln einer Folie quer zur Längsausdehnung des Tampons vollzogen. Die EP3165471B1 offenbart ein solches Verfahren, bei dem ein Streifen der Folie um eine Halteeinrichtung gewickelt wird, indem der besagte Tampon begrenzt ist. Das Verfahren umfasst einen Wickelschritt, bei dem die Folie radial um die Längsausdehnung des Tampons bewegt wird. Um in einem solchen Verfahren gewickelt zu werden, bedarf es einer Tamponförderung die normal zur Längsausdehnung der Tampons ausgelegt ist. Ausserdem müssen die Tampons einzeln in eine offensichtlich diskret arbeitende Verpackungseinrichtung gespiesen werden.
[0005] Es besteht somit ein Bedarf nach Vorrichtungen und Verfahren zur Erhöhung des Ausstosses bei der Konfektionierung, insbesondere individuellen Verpackung von Tampons, insbesondere Digitaltampons.
[0006] Die Verpackung geschieht idealerweise auf eine Art und Weise, welche sicherstellt, dass der hygroskopische und gepresste Tampon im Verpackungsschritt seine Form und seine Wassersaugfähigkeit vollumfänglich oder im Wesentlichen vollumfänglich beibehält.
Darstellung der Erfindung
[0007] Es ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung mindestens einen Nachteil des Bekannten zu überwinden. Es ist insbesondere eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine eingangs genannte Vorrichtung, respektive ein eingangs genanntes Verfahren, bereitzustellen, welche(s) in der Lage ist, mit einer kontinuierlichen Skalierung der Tamponproduktion im vorgelagerten Prozess, also z.B. im Wickeln und Verpressen der Tamponrohlinge mitzuhalten. Es ist eine weitere, besonders bevorzugte Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein entsprechendes Verfahren bereitzustellen, welches eine individuelle Verpackung, respektive Konfektionierung von Tampons ermöglicht und dabei den hohen hygienischen Anforderungen in der Tamponproduktion genügt.
[0008] Mindestens einer dieser Aufgaben wurde mit einer Vorrichtung zur Konfektionierung, insbesondere zur individuellen Verpackung von Tampons gemäss kennzeichnendem Teil der unabhängigen Ansprüche, respektive gemäss kennzeichnendem Teil der unabhängigen Verfahrensansprüche gelöst.
[0009] Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Konfektionierung, insbesondere individuellen Verpackung von Tampons. Die erfindungsgemässe Vorrichtung umfasst ein erstes Faltelement zur Formung eines bandförmigen Verpackungsmaterials zu einer im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle für Tampons. Die Vorrichtung umfasst weiter eine erste Fördereinrichtung zum Fördern einzelner Tampons in einer Förderrichtung in das Faltelement, dergestalt, dass die Tampons beim Verlassen des Faltelements von der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle für Tampons um ihre Längsachse umhüllt sind. Die erfindungsgemässe Vorrichtung umfasst weiter ein Separierungselement zum Abtrennen einzelner umhüllter Tampons.
[0010] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Faltelement ausgelegt, das bandförmige Verpackungsmaterial zu einer endlosen im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle für Tampons zu formen. In diesem Sinne kann unter einer endlosen im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle eine nicht abgelängte im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle. Das Ablängen kann, zum Beispiel, in einem in Bandlaufrichtung nachfolgenden Schritt erfolgen.
[0011] Im Sinne der vorliegenden Erfindung kann unter einer Formung eines bandförmigen Verpackungsmaterials wie zuvor beschrieben verstanden werden, dass ein bandförmiges Verpackungsmaterial, welches insbesondere in Form eines Endlosbandes zugeführt sein kann, um einen zu verpackenden Tampon gebogen wird. Dazu können z.B. zwei längsseitigen Kanten zueinander geführt werden, sodass z.B. eine im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle entsteht.
[0012] In einer besonderen Ausführungsform kann unter einem Separierungselement ein Vereinzelungselement verstanden werden. Dabei kann z.B. eine erzeugte individuelle Einheit aus einem Tampon und einem Bandabschnitt des bandförmigen Verpackungsmaterials, welches zu einer im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle rund um den Tampon geformt wurde, durch Abtrennen vom Endlosband vereinzelt werden. Es entsteht somit z.B. ein Schlauchabschnitt mit einem darin vom besagten Schlauchabschnitt umhüllten Tampon.
[0013] In einer besonderen Ausführungsform ist die Fördereinrichtung, insbesondere die erste Fördereinrichtung, ausgelegt, um die Tampons coaxial zu ihrer Längsachse zu fördern. Besonders bevorzugt geschieht die Förderung mit einer einheitlichen Orientierung, d.h. die Tampons sind jeweils in einer bestimmten Orientierung auf der Fördereinrichtung platziert.
[0014] Tampons sind in der Regel im Wesentlichen zylindrische Presslinge aus saugfähigem Fasermaterial mit einem konisch verjüngenden distalen Ende, und einem proximalen Abschluss. Gängige Tampons weisen zudem einen Rückholfaden auf, der sich aus dem proximalen Ende erstreckt und in der Bedienung dazu dient den eingeführten Tampon wieder zu entfernen.
[0015] Im Sinne der vorliegenden Erfindung kann die individuelle Verpackung, respektive Konfektionierung als Primärverpackung von Tampons, insbesondere Digitaltampons, verstanden werden. Weitere Verpackungs- und Konfektionierungsschritte, wie zum Beispiel das Verpacken in Schachteln, Beuteln oder anderweitigen Verkaufs- oder Transporteinheiten können selbstverständlich im Anschluss weiter vorgesehen sein.
[0016] In einer besonderen Ausführungsform ist die erste Fördereinrichtung eine lineare Fördereinrichtung zur Förderung einzelner Tampons in einer Förderrichtung auf einer ersten Förderebene.
[0017] Die erfindungsgemässe Vorrichtung ermöglicht es Tampons kontinuierlich zu verpacken und eine stufenlos skalierbare Tamponverpackungsvorrichtung bereitzustellen, welche hohen hygienischen Standards zu entsprechen vermag. Dabei können Tampons in ihrer Längsachse gefördert werden, was einen zusätzlichen Umorientierungsschritt unnötig macht. Die Förderung in der Längsachse ermöglicht es zudem, dass die Verpackungshülle im vorliegenden Beispiel das bandförmige Verpackungsmaterial als Endlosband bereitgestellt werden kann, welches jeweils nach abgeschlossener Umhüllung eines einzelnen Tampons separiert, respektive vereinzelt werden kann.
[0018] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung eine zweite Fördereinrichtung zum Wegführen der schlauchförmigen Verpackungshülle für Tampons mit den umhüllten Tampons vom Faltelement weg.
[0019] Ein Vorteil dieser zweiten Fördereinrichtung liegt darin, dass auf einen Mitnehmer je Tampon verzichtet werden kann und die Förderung über eine Weiterfuhr des schlauchförmigen Verpackungsmaterials stattfinden kann und damit gleichzeitig der darin umhüllte Tampon gefördert werden kann. Bevorzugt weist die zweite Fördereinrichtung mindestens ein Förderband auf. Besonders bevorzugt weist die zweite Fördereinrichtung mindestens zwei Förderbänder auf, die einander gegenüberliegend angeordnet sind, so dass die schlauchförmige Verpackungshülle mit den darin befindlichen Tampons durch die Förderbänder im Wesentlichen begrenzt ist. Dies kann vorteilhaft sein, damit die Tampons auch in der Hülle ihre Form behalten, und die schlauchförmige Hülle bis zum Versiegeln eines Überlappungsbereichs die gefaltete Form behält.
[0020] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung weiter eine Zufuhreinheit für das Zuführen, insbesondere endloses Zuführen des bandförmigen Verpackungsmaterials.
[0021] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung mindestens ein erstes Versiegelungselement zum bevorzugt stoffschlüssigen Verbinden eines Überlappungsbereichs der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle.
[0022] Besonders bevorzugt dient das erste Versiegelungselement der thermischen und/oder mechanischen, insbesondere thermomechanischen Verbindung eines Überlappungsbereichs der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle. Bevorzugt handelt es sich um eine Wärmeeinheit zum thermischen Verbinden eines Überlappungsbereichs der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle. Alternativ und/oder ergänzend kann das Versiegelungselement eine Ultraschalleinheit umfassen, zur ultraschallinduzierten Versiegelung eines Überlappungsbereichs der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle. Ebenfalls alternativ und/oder ergänzend handelt es sich beim Versiegelungselement um ein Mittel zur Beaufschlagung mit mechanischem Druck zur mechanischen Verbindung eines Überlappungsbereichs der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle. Weiter alternativ und/oder ergänzend kann das Versiegelungselement eine Lasereinheit umfassen, zur Laserinduzierten Versiegelung eines Überlappungsbereichs der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle mittels Beaufschlagung des Überlappungsbereichs mit Energie. Ein Vorteil dieser alternativen und/oder Ergänzenden Versiegelungselemente ist, dass die Energie gezielt auf den zu verbindenden Überlappungsbereichs beaufschlagt werden kann.
[0023] Weiter insbesondere wird das erste Versiegelungselement durch Steuerung mindestens eines Parameters aus Temperatur, Druck und Zeit bei der Beaufschlagung mit Energie zur stoffschlüssigen Verbindung eines Überlappungsbereichs der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle so eingestellt, dass die aufgewendete Energie gerade ausreicht die Stoffschlüssigkeit zu erzeugen, ohne dabei den eingeschlossenen Tampon im Wesentlichen zu beeinflussen.
[0024] Weiter alternativ und/oder ergänzend kann auf ein Versiegelungselement verzichtet werden und das bandförmige Verpackungsmaterial ist mit einem Klebebereich ausgestattet, welcher im Überlappungsbereich mit der entsprechenden anderen Kantenseite des schlauchförmigen Verpackungsmaterials eine stoffschlüssige Verbindung eingeht. Dazu kann in einer besonderen Ausführungsform ein erstes Versiegelungselement vorgesehen sein, welches mechanischen Druck auf den Überlappungsbereich ausübt, und somit die stoffschlüssige Verbindung eines mit Klebstoff versehenen Bereichs ermöglicht.
[0025] Alternativ und/oder ergänzend kann das Material mittels eines Lösungsmittels im Überlappungsbereich klebrig gemacht werden, indem z.B. ein geeignetes Lösungsmittel auf einen Überlappungsbereich aufgesprüht wird, der den Kunststoff klebrig macht und anschliessend bei einem Verpressen des Überlappungsbereichs mittels eines ersten Versiegelungselements stoffschlüssig verbindet.
[0026] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung ein erstes Versiegelungselement und ein zweites Versiegelungselement. Durch das zweite Versiegelungselement ist es möglich, die im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle in einem zweistufigen Versiegelungsschritt zu versiegeln. Dadurch kann zum Beispiel ein besonders dichtes Verpacken des Tampons erreicht werden, und diesen so besser vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz schützen.
[0027] In einer weiteren besonderen Ausführungsform ist das erste Versiegelungselement ausgelegt für die laterale Versieglung eines Überlappungsbereichs, insbesondere eines als vertikale Lasche ausgebildeten Überlappungsbereichs. So kann zum Beispiel ein Überlappungsbereich vorgesehen sein, der sich aus zwei Seitenkanten der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle bildet, wenn diese chiral aneinander geführt werden. Mit anderen Worten kann dieser als vertikale Lasche ausgebildete Überlappungsbereich dadurch gebildet werden, dass die um den Tampon gebogene im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle mit den beiden Seitenkanten die ursprünglich nach oben gewiesen haben verschweisst wird. Dadurch entsteht eine vertikale Lasche. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird dies durch ein Versiegelungselement erreicht, welches zwei vertikal angeordnete Versiegelungseinheiten bewerkstelligt; davon kann zum Beispiel eine erste Versiegelungseinheit erwärmbar ausgebildet sein und eine zweite Versiegelungseinheit zur Erzeugung von Gegendruck, also als Amboss ausgebildet sein. Die zwei vertikal und gegenüberliegend angeordneten können die Lasche in ihrer Mitte mit einer Kraft zur Versiegelung, d.h. zum stoffschlüssigen Verbinden beaufschlagen.
[0028] Ebenso können beide Versiegelungseinheiten des ersten Versiegelungselements erwärmbar ausgebildet sein. Alternative und/oder ergänzend können auch diese eine der oben genannte, zum thermischen Versiegeln alternative Form der Versieglung vorsehen, so zum Beispiel die Beaufschlagung mit Druck, einem Lösungsmittel, einem Klebstoff, Ultraschall oder einer Kombination davon.
[0029] In einer besonderen Ausführungsform ist das zweite Versiegelungselement ausgelegt für eine horizontale Versiegelung wie oben geschildert. Besonders bevorzugt kann das zweite Versiegelungselements zur Versiegelung eines Umbugs vorgesehen sein. Dieser Umbug kann zum Beispiel aus der bereits versiegelten Lasche, welche durch das erste Versiegelungselement geschaffen wurde, gebildet werden, indem die vertikale Lasche in eine horizontale Lage umgebogen wird. Dadurch entsteht eine doppelt versiegelte Naht, welche die Dichtigkeit des Verpackungshülle des Tampons nochmals massgeblich verbessern kann. So kann zum Beispiel das zweite Versiegelungselement eine Geometrie aufweisen, welche die Lasche nach links oder nach rechts abknickt, und somit einen Umbug erzeugt. Dieser umgebogene Bereich kann durch Beaufschlagen mit Wärme und/oder einer anderweitigen geeigneten Energie oder Kraft versiegelt werden, so dass eine doppelt versiegelte Naht an der die im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle entstehen kann.
[0030] Ein Vorteil des erfindungsgemässen Versieglungselements gemäss allen oben genannten Ausführungsformen ist, dass an einem endlosen Band, respektive in einem Schlauch eine gesamte Kannte des bandförmigen Verpackungsmaterials versiegelt werden kann und somit kein Herab- und Wegführen eines Versiegelungswerkzeugs nötig ist. Mit anderen Worten ein Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass das Versiegelungselement statisch in der Verarbeitungsstrasse vorgesehen sein kann.
[0031] In einer besonderen Ausführungsform ist eine weitere Wärmeinheit vorgesehen, welche in Förderrichtung im Anschluss an das Faltelement vorgesehen sein kann zum Schrumpfen der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle. Geeignete Materialen, wie zum Beispiel Polymer-Kunststofffolien aus Polyolefin oder Polyproplyen oder einem Gemisch davon können unter Einwirkung von Wärme geschrumpft werden. Dies kann ein besonders enges Anliegen der Verpackungshülle an den Tampon ermöglichen und vorzugsweise auch die Förderung der Tampons erleichtern, indem zum Beispiel die Zwischenräume zwischen zwei Tampons in der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle einen geringeren Durchmesser aufweisen. Die Tampons verrutschen somit nicht innerhalb der Verpackungshülle. Geeignete Elemente sind dem Fachmann bekannt. Besonders geeignet können Wärmetunnel sein.
[0032] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erste Fördereinrichtung eine Mehrzahl an Mitnehmern, jeweils zum Fördern eines einzelnen Tampons. Besonders bevorzugt ist die erste Fördereinrichtung so ausgestaltet, dass die Tampons individuell gefördert werden. Dazu können z.B. Mitnehmer vorgesehen sein, welche entlang der Förderstrecke der ersten Fördereinrichtung die einzelnen Tampons in der Förderrichtung bewegen. Besonders bevorzugt umfasst die erste Fördereinrichtung zu diesem Zweck einen Eingriff, der es den Mitnehmern ermöglicht in Wirkverbindung mit den Tampons zu treten. Der Eingriff kann z.B. als Nut vorgesehen sein, in die ein Mitnehmerarm des Mitnehmers in Wirkverbindung mit dem proximalen Ende des Tampons treten kann. Besonders bevorzugt weist zudem die erste Fördereinrichtung eine Fadenkontrolle auf, bei dem die Mitnehmer z.B. einen Ansaugkanal aufweisen, der den Rückholfaden der Tampons während des Fördervorganges ansaugt, sodass er im Wesentlichen fixiert ist. Ein Vorteil dieser Fadenkontrolle besteht darin, dass ein Beschädigen, zum Beispiel durch Verheddern oder ein Verschleissen der Rückholfäden während des Förderns im Wesentlichen unterbunden wird.
[0033] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Fördereinrichtung eine Begrenzungsführung. Diese Begrenzungsführung ist ausgelegt eine Expansion des geförderten Tampons quer zur Längsausdehnung zu begrenzen. Werden Tampons gepresst und als fertige Tampons einer erfindungsgemässen Verpackungsvorrichtung zugeführt, so kann es z.B. von Vorteil sein, wenn eine Expansion der gepressten Tampons bis zur abschliessenden Verpackung verhindert wird. Als besonders geeignet hat sich dabei eine Begrenzungsführung herausgestellt, welche geeignet ist, den Tampon radial zu begrenzen, so dass er nicht vor der Verpackung, d.h. bevor er im schlauchförmigen Verpackungsmaterial von diesem begrenzt zu expandieren beginnt. Die Begrenzungsführung kann in einer besonders bevorzugten Ausführungsform mit einem Eingriff vorgesehen sein, der es einem Mitnehmer ermöglicht mit dem Tampon in Wirkverbindung zu treten und diesen in Förderrichtung zu fördern.
[0034] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Begrenzungsführung als C-Führung ausgelegt, welche im Querschnittsprofil ein im Wesentlichen C-förmiges Profil aufweist. Durch die C-Form entsteht ein Eingriff, in welchen die Mitnehmer eingreifen und die Tampons individuell fördern können.
[0035] Besonders bevorzugt ist der Eingriff relativ zur Förderebene oben ausgebildet. Alternativ kann der Eingriff aber auch seitlich, unterhalb oder an zwei Stellen ausgebildet sein. Besonders bevorzugt weist der Eingriff eine Eingriffsöffnung auf, die eine Spannweite von zwischen 0.5 mm und 10 mm aufweist, bevorzugt von zwischen 1 mm und 5 mm, weiter besonders bevorzugt von zwischen 1 mm und 3mm. Der Eingriff ist insbesondere so ausgebildet, dass der Mitnehmer durch die Eingriffsöffnung in ein Lumen der Begrenzungsführung, insbesondere der C-Führung eingreifen, und mit einem Tampon zu dessen Förderung in Wirkverbindung zu treten vermag.
[0036] In einer besonderen Ausführungsform weist die Begrenzungsführung, insbesondere C-Führung, einen Innendurchmesser im Querschnitt von zwischen 7 mm und 25 mm, bevorzugt von zwischen 9 mm und 14 mm auf. Ein Fachmann kann den Innendurchmesser der Begrenzungsführung, insbesondere C-Führung, so wählen, dass er im Wesentlichen dem zu erwartenden Enddurchmesser oder weniger des darin geförderten Tampons entspricht. Entsprechend kann die Begrenzungsführung, insbesondere C-Führung, in einer besonderen Ausführungsform austauschbar ausgestaltet sein, um die erfindungsgemässe Vorrichtung an die zu verpackenden Tampons anzupassen.
[0037] In einer besonderen Ausführungsform besteht die Begrenzungsführung, insbesondere C-Führung, aus Stahl. Besonders bevorzugt ist das Material behandelt, um eine möglichst geringe Reibung beim Fördern der Tampons zu erzeugen.
[0038] Besonders bevorzugt ist die Eingriffsöffnung konisch ausgebildet, so dass sie sich zum Lumen hin verengt. Dies kann den Eingriff durch den Mitnehmer erleichtern und dabei die Begrenzungswirkung auf den geförderten Tampon maximieren. Weiter besonders bevorzugt sind die Kanten an der Eingriffsöffnungen geschliffen und/oder abgerundet.
[0039] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung eine zweite Fördereinrichtung zum Fördern der schlauchförmigen Verpackungshülle für Tampons mit den umhüllten Tampons. Besonders bevorzugt werden die in der Verpackungshülle gelagerten Tampons durch eine Förderung der Hülle weitergefördert.
[0040] In einer besonderen Ausführungsform umfasst das erste Faltelement eine Tamponaufnahmenut und einen Faltwinkel. Besonders bevorzugt ist das erste Faltelement eingerichtet, um das endlose Band des bandförmigen Verpackungsmaterials dergestalt um einen Tampon zu führen, dass dieser im Wesentlichen von einer schlauchförmigen Verpackungshülle umgeben ist. Dazu kann das erste Faltelement eine Einspeisung für ein bandförmiges Verpackungsmaterial umfassen und einen Formkanal, in dem das bandförmige Verpackungsmaterial mit seinen beiden Längskanten, um einen in das Faltelement geförderten Tampon umzubiegen, sodass eine Hülle mit einem Überlappungsbereich um den Tampon entsteht.
[0041] Besonders bevorzugt weist das erste Faltelement einen Kanal auf.
[0042] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung eine Schwächungseinheit zur mechanischen Schwächung des bandförmigen Verpackungsmaterials. Besonders bevorzugt ist diese Schwächungseinheit vor dem Faltelement angeordnet und nach der Zufuhreinheit. Weiterhin bevorzugt umfasst dieses Schwächungselement zur mechanischen Schwächung des bandförmigen Verpackungsmaterials ein Perforationselement zur mindestens teilweisen Perforation des bandförmigen Verpackungsmaterials. Dies kann dazu dienen eine Sollbruchstelle im späteren verpackten Tampon bereitzustellen, welches ein einfacheres Aufreissen der Verpackung für den Nutzer ermöglicht. Mit der Perforation des endlosen bandförmigen Verpackungsmaterials entsteht eine für den Endnutzer nutzbare Schwächung in der Tamponhülle, durch welche der Tampon leichter entpackt werden kann.
[0043] In einer alternativen und/oder ergänzenden Ausführungsform weist die erfindungsgemässe Vorrichtung eine Schwächungseinheit zur Schwächung des bandförmigen Verpackungsmaterials, welche eine Laserperforation vorsieht. Besonders bevorzugt ist die Schwächungseinheit eingerichtet für eine schichtweise Abtragung des bandförmigen Verpackungsmaterials. So können zum Beispiel nur einzelne Schichten bandförmigen Verpackungsmaterials abgetragen, und so eine Soll-Bruchstelle gebildet werden. Ein Vorteil dieser Technik wäre, dass die Verpackung noch vollständig dicht wäre trotz der Soll-Bruchstelle.
[0044] In einer besonderen Ausführungsform ist das bandförmige Verpackungsmaterial mehrlagig aufgebaut. Dazu kann das das bandförmige Verpackungsmaterial zum Beispiel als Laminat aus mehreren Schichten vorliegen, die einzeln abtragbar sind, zum Beispiel mittels eines Lasers, so dass eine oder mehrere Schichten verbleiben. Das Material wäre dann an dieser Stelle ausreichend geschwächt, um eine Sollbruchstelle zu bilden für die Entnahme des Tampons und würde den Tampon dennoch vollständig und im Wesentlichen luft- und feuchtigkeitsdicht umschliessen.
[0045] In einer besonderen Ausführungsform werden die Mitnehmer der ersten Fördereinrichtung von einer Kette gefördert.
[0046] In einer besonderen Ausführungsform ist der Faltwinkel als Formschulter ausgebildet.
[0047] In einer besonderen Ausführungsform ist das Separierungselement mehrteilig ausgebildet. Das Separierungselement kann in einer besonderen Ausführungsform als Schneidstation ausgebildet sein, welches mittels einer oder zweier Schneidkanten einen Abschnitt des schlauchförmigen Verpackungshülle mit dem umhüllten Tampon abtrennt. Alternativ und/oder ergänzend kann das Separierungselement zusätzlich Versiegelungsfunktionen aufweisen, indem z.B. das Separierungselement erwärmbar ausgebildet ist. Dabei kann das Versiegelungselement zusätzlich zum Schneiden die offenen Enden der schlauchförmigen Verpackungshülle für Tampons zusätzlich bereits versiegeln.
[0048] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung eine dritte Fördereinrichtung, welche ausgelegt ist, die vereinzelten schlauchförmigen Verpackungshüllen für Tampons mit den umhüllten Tampons von dem Separierungselement weiter zu fördern. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist diese dritte Fördereinrichtung als V-Fördereinrichtung ausgelegt, d.h. zwei in einem im Wesentlichen V-förmigen Querschnittprofil angeordnete Förderbände sind so ausgebildet, dass ein zwischen den beiden Schenkeln des V befindliche schlauchförmige Abschnitt in Förderrichtung weitergefördert wird.
[0049] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung mindestens einen weiteren Faltkomplex zur kopfseitigen- und/oder endseitigen Versiegelung der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle einzelner umhüllter Tampons. Um besonders enganliegende Verpackungen zu erzeugen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Enden, d.h. das distale und das proximale Ende des in einem im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungsmaterial gelegenen Tampons an die Tamponform anzuformen, z.B. indem ein weiterer Faltkomplex vorgesehen ist.
[0050] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung eine vierte Fördereinrichtung. Die vierte Fördereinrichtung kann in einer weiteren besonderen Ausführungsform ausgelegt sein, um die Schlauchhüllen mit den Tampons quer zu ihrer Längsausdehnung zu fördern. Dies kann im Sinne der vorliegenden Erfindung zum Beispiel normal, also in einem 90 Grad Winkel zur Förderrichtung sein. Bevorzugt umfasst diue Erfindungsgemässe Vorrichtung mindestens eine Orientierungseinheit, welche ausgelegt ist, die Tampons in einem 90 Grad Winkel zu drehen, so dass sie anschliessend von der vierten Fördereinrichtung quer zur Längsachse weitergefördert werden können. Diese Orientierungseinheit hat den Vorteil, dass weitere Bearbeitungsstationen implementiert werden können, die zusätzliche Arbeitsschritte am verpackten Tampon vornehmen können, z.B. solche welche insgesamt die Qualität erhöhen.
[0051] Besonders bevorzugt sind zum Beispiel zwei weitere Faltkomplexe vorgesehen, welche jeweils dazu geeignet sind ein distales, respektive ein proximales Ende der schlauchförmigen Verpackungshülle anzuformen, zum Beispiel in dem es anliegend an das betreffende Tamponende gefaltet wird.
[0052] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind der erste und der zweite Faltkomplex spiegelverkehrt ausgebildet, wobei jeweils ein Faltelement vorgesehen ist, welches für das distale Ende die schlauchförmige Verpackungshülle an das distale Tamponende faltet und jeweils ein zweiter Faltkomplex vorgesehen ist, welcher jeweils das proximale Ende der schlauchförmigen Verpackungshülle an das proximale Ende des Tampons faltet.
[0053] In einer besonderen Ausführungsform umfasst der erste und/oder der zweite Faltkomplex ein Versiegelungselement, insbesondere ein Versiegelungselement zur thermischen Versiegelung zur kopfseitigen- und/oder endseitigen Versiegelung der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle um einen einzelnen umhüllten Tampon.
[0054] In einer weiteren besonderen Ausführungsform umfasst der erste und/oder der zweite Faltkomplex mindestens einen Faltarmhebel und ein als Faltkulisse ausgebildetes Faltelement. Der Faltarmhebel ist ausgebildet eine Gegenkraft zum Anpressen des in der schlauchförmigen Verpackungshülle umhüllten Tampons an die Faltkulisse. In seiner einfachsten Ausführungsform ist der Faltarmhebel so ausgestaltet, dass er in Förderrichtung schiebbar, zum Beispiel längsgelagert ist. Dieser Faltarmhebel ist ausgebildet, um nach erfolgter Umformung wieder in eine Ausgangsposition zurückzukehren und den in der schlauchförmigen Verpackungshülle umhüllten Tampon anzupressen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der erste und/oder der zweite Faltkomplex eine Mehrzahl, insbesondere drei, um eine Achse rotierende und tangential zur Förderebene angeordnete Faltarmhebel, die abwechseln eine Gegenkraft an in der schlauchförmigen Verpackungshülle umhüllte Tampons bezüglich der Faltkulisse auszuüben vermögen. Durch diese Ausgestaltung lassen sich schnellere Fördergeschwindigkeiten erzielen. Die Fördergeschwindigkeit kann zum Beispiel über die Steuerung der Rotationsgeschwindigkeit der Faltarmhebel um die Achse aufgefangen werden.
[0055] In einer weiteren besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung eine weitere Formungseinheit, welche ausgelegt ist, einen versiegelten Tampon, d.h. einen vollständig von der schlauchförmigen Verpackungshülle umschlossenen Tampon weiter zu formen. Es ist zum Beispiel besonders erwünscht, dass die Oberfläche eines verpackten Tampons besonders glatt ist und daher kann eine weitere Formungseinheit vorgesehen sein, welche ausgelegt ist, ein kopf- oder endseitiges Glätten, respektive Formen vorzunehmen. Dazu kann diese Einheit erwärmbar ausgestaltet sein.
[0056] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung eine Kopfendformung, welche an einer Mehrzahl von Stationen, welche sich parallel zur Förderrichtung der verpackten Tampons bewegen, insbesondere koaxial zu den zu bearbeitenden verpackten Tampons bewegen, Kopfformwerkzeuge in Wirkverbindung mit den verpackten Tamponköpfen bringt, wobei letztere durch die Beaufschlagung mit Wärme entsprechend geformt werden. Besonders bevorzugt sind diese Werkzeuge für mindestens einen Bearbeitungsabschnitt parallel zu den geförderten verpackten Tampons geführt, z.B. mittels eines parallel zu einer Fördereinheit laufenden Transportriemens.
[0057] In einer weiteren besonderen Ausführungsform umfasst die vorliegende Erfindung eine Sensoreinheit zur optischen Kontrolle der konfektionierten, respektive verpackten Tampons. Dazu kann z.B. eine Kamera entlang der Förderrichtung vorgesehen sein, welche die Tampons optisch erfasst und mittels einer entsprechenden Auswertungslogik hinsichtlich der Qualität überprüft.
[0058] In einer weiteren besonderen Ausführungsform umfasst die vorliegende Vorrichtung auch ein Ausstosselement, welches ausgelegt ist, die verpackten Tampons in weitere für den Einzelhandel bestimmte Konfektionen abzufüllen, z.B. in Kartonschachteln zu verpacken.
[0059] In einer besonderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung zudem eine Aufrissfadenapplikationseinheit. Diese ist ausgelegt, um einen Aufrissfaden in die Vorrichtung einzuspeisen, welcher wiederum ausgelegt ist mit der schlauchförmigen Verpackungshülle verschweisst zu werden. Der Aufrissfaden kann dazu dienen, beim Gebrauch, d.h. zum Beispiel beim Entpacken des Tampons aus der Verpackungshülle einen Griffbereich zu bilden, bei dem der Faden gegriffen werden kann und die Verpackung leichter vom Tampon lösbar ist. Besonders bevorzugt ist der Aufrissfaden im fertig verpackten Tampon radial umlaufend um den Umfang des Tampons platziert. Besonders bevorzugt befindet sich der Aufrissfaden nahe, oder im Wesentlichen an der Sollbruchstelle, welche durch die vorgängige Perforation des Verpackungsmaterials gebildet wurde.
[0060] Der Aufrissfaden wird quer zur Förderrichtung auf der schlauchförmigen Verpackungshülle positioniert und gespannt. Durch thermisches Erhitzen wird die Verpackungshülle mit dem Aufrissfaden versiegelt und letzterer damit stoffschlüssig verbunden. Überschüssiger Aufrissfaden wird in einer Schneidstation abgetrennt.
[0061] Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zum Konfektionieren von Tampons. Das erfindungsgemässe Verfahren umfasst den Schritt des Zuführens einzelner Tampons auf einer ersten Fördereinrichtung. Weiter umfasst das Verfahren ein Zuführen eines bandförmigen Verpackungsmaterials in ein Faltelement. Das Verfahren umfasst weiter das Einspeisen einzelner Tampons in das Faltelement und ein Umbiegen des bandförmigen Verpackungsmaterials in eine im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle, in welcher die einzelnen Tampons angeordnet sind. Bevorzugt sind die einzelnen Tampons beabstandet angeordnet.
[0062] Das erfindungsgemässe Verfahren umfasst weiter ein Wegführen der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle und ein Separieren der einzelnen Tampons mitsamt der sie umgebenden im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle.
[0063] In einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Tampons auf der ersten Fördereinrichtung in ihrer Längsausdehnung coaxial zur Förderrichtung angeordnet. Besonders bevorzugt werden die Tampons auf der ersten Fördereinrichtung geführt, insbesondere mittels eines Begrenzungselement geführt, welches einen Eingriff umfasst in dem Mitnehmer eingreifen und die Tampons fördern können.
[0064] In einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens umfasst das Umbiegen des bandförmigen Verpackungsmaterials in eine im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle eine Schaffung eines Überlappungsbereichs, der die beiden Längskanten des bandförmigen Verpackungsmaterials umfasst. Besonders bevorzugt umfasst das erfindungsgemässe Verfahren eine Versiegelung, bei dem diese beiden Kanten im Überlappungsbereich stoffschlüssig miteinander verbunden werden.
[0065] In einer weiteren besonderen Ausführungsform wird das erfindungsgemässe Verfahren mittels einer oben beschriebenen Vorrichtung durchgeführt und umfasst ein Bereitstellen derselben.
[0066] In einer besonderen Ausführungsform umfasst das erfindungsgemässe Verfahren ein stoffschlüssiges Verbinden, besonders bevorzugt ein thermisches stoffschlüssiges Verbinden, bei dem z.B. mittels Beaufschlagung von Wärme ein Verpackungsmaterial angeschmolzen wird. Alternativ kann ein Ultraschallschweissen oder eine Beaufschlagung mit einem das Verpackungsmaterial aufweichenden Lösungsmittel vorgesehen sein.
[0067] In einer besonderen Ausführungsform wird im Verlauf des Verpackungsverfahrens ein Rückholfaden des Tampons stabilisiert. Besonders bevorzugt wird der Rückholfaden mittels Ansaugens in einer bestimmten berechenbaren Ausrichtung gehalten. In einer alternativen und/oder ergänzenden Ausführungsform wird ein Rückholfaden anhand einer physischen Begrenzung in und am Tamponkörper der Gestalt gesichert, dass er beim Verpacken von der schlauchförmigen Verpackungshülle im Wesentlichen vollständig umgeben ist. Alternativ und/oder ergänzend wird der Rückholfaden im Vorfeld der Einspeisung in die erfindungsgemässe Vorrichtung der Faden aufgerollt und/oder gewickelt, so dass er am proximalen Ende des Tampons angeschmiegt ist und durch den Mitnehmer in dieser Position gehalten, bis der Tampon in die im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle eingeführt ist.
[0068] In einer besonderen Ausführungsform umfasst das erfindungsgemässe Verfahren eine kopfseitige und/oder endseitige Versiegelung der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle einzelner umhüllter Tampons mittels mindestens eines weiteren, insbesondere zweier weiterer Faltkomplexe. Besonders bevorzugt wird dies mittels eines ersten und eines zweiten Faltkomplexes bewerkstelligt, wobei der erste Faltkomplex für die proximale Versiegelung und der zweite Faltkomplex für die distale Versiegelung des verpackten Tampons verantwortlich ist.
[0069] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das erfindungsgemässe Verfahren ein Perforieren des schlauchförmigen Verpackungsmaterials zur Erzeugung einer Sollbruchstelle am verpackten Tampon.
[0070] In einer weiteren besonderen Ausführungsform umfasst das erfindungsgemässe Verfahren ein Umlegen eines Aufrissfadens um den Tampon, wobei der Aufrissfaden der Gestalt um den Tampon gelegt wird, dass ein freies Ende nach dem Versiegeln und dem stoffschlüssigen Verbinden des Aufrissfadens mit der schlauchförmigen Verpackungshülle ausserhalb der versiegelten Verpackungshülle zu liegen kommt. Dies bildet einen Aufrissbereich, der vom Nutzer mit dem Finger wie eine Lasche abgezogen werden kann, sodass die Verpackung gelöst werden kann.
[0071] Für einen Fachmann versteht es sich von selbst, dass die oben genannten besonderen Ausführungsformen in einer erfindungsgemässen Verwirklichung der vorliegenden Erfindung in einer beliebigen Kombination, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen, ausgebildet sein können. Ebenso ergeben sich aus den Verfahrensmerkmalen weitere strukturelle Eigenschaften einer erfindungsgemässen Vorrichtung, respektive aus der Wirkungsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung weitere Verfahrensmerkmale.
[0072] Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand konkreter Ausführungsbeispiele und Figuren näher erläutert, ohne jedoch auf diese beschränkt zu sein.
[0073] Die Figuren sind rein schematisch und illustrieren die erfindungsgemässen Konzepte vereinfacht.
[0074] Für einen Fachmann ergeben sich aus dem Studium dieser Ausführungsbeispiele eine Reihe an weiteren vollteilhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
Figurenbeschrieb
[0075] Anhand der nachfolgenden Figuren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
[0076] Die Figuren zeigen schematisch: Fig. 1: eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Konfektionierung, insbesondere individuellen Verpackung von Tampons; Fig. 2a: ein Tampon mit einer schlauchförmigen Verpackungshülle in einem Versiegelungselement; Fig. 2b ein Tampon mit einer schlauchförmigen Verpackungshülle in einem Versiegelungselement; Fig. 3: eine endseitige- und kopfseitige Versiegelung der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle um einen umhüllten Tampon; Fig. 4: eine endseitige Versiegelungseinheit; Fig. 5: ein Mitnehmer zur Orientierungsänderung eines Tampons im Förderprozess; Fig. 6: eine Umhüllungseinheit zur Umhüllung eines Tampons mit der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle; Fig. 7a: ein erstes Faltelement zur Formung eines bandförmigen Verpackungsmaterials zu einer im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle; Fig. 7b: eine Versiegelungseinheit in Seitenansicht; Fig. 8: eine Einheit zum kopfseitigen Glätten der verpackten Tampons, und Fig. 9: eine Mitnehmeranordnung zur Förderung in einer ersten Fördereinrichtung
Ausführung der Erfindung
[0077] DieFigur 1zeigt schematisch einen grundlegenden Aufbau einer erfindungsgemässen Vorrichtung 1. Die Vorrichtung 1 dient dem individuellen Verpacken von Tampons 100 mit jeweils einer angeformten Verpackungshülle 110'. Die erfindungsgemässe Vorrichtung 1 ist somit geeignet um aus einzelnen, unverpackten Tampons 100 verpackte Tampons zu fertigen. Dazu werden die Tampons 100 in einer Förderrichtung A durch verschiedene Verarbeitungsschritte geführt. Die im vorliegenden Beispiel der Figur 1 gezeigten Verarbeitungsschritte sind beispielhaft für eine Ausführung der erfindungsgemässen Lösung. Dabei werden die Tampons von einem Wicklungs- und Verpressungsprozess (nicht gezeigt) in der Figurendarstellung der Figur 1 links einzeln in die Vorrichtung 1 gespiesen. Der vorgelagerte Wickelprozess und die Fertigstellung von Tampons aus den resultierenden Vorformlingen kann vom Fachmann aus dem einschlägigen Stand der Technik, insbesondere aus der WO2022/223330A1 entnommen werden. Selbstverständlich kann ein oder mehrere weitere Module zur Zwischenverarbeitung, oder zur Übergabe von der Wickeltrommel an die erfindungsgemässe Vorrichtung 1 vorgesehen sein.
[0078] Die fertigen Tampons 100 werden in der Vorrichtung 1 auf einer ersten Fördereinrichtung individuell und beabstandet in der Förderrichtung A gefördert. Dazu sind in der Vorrichtung 1 eine Mehrzahl an Mitnehmern 4.1, 4.2, welche als erste Mitnehmer ausgebildet sind, um jeweils einen Tampon 100 zu fördern. Diese ersten Mitnehmer können gemeinsam angetrieben sein und jeweils über einen Mitnahmearm verfügen, welcher mit dem distalen Ende des geförderten Tampons 100 in Wirkverbindung tritt und diesen in Förderrichtung A vorwärts schiebt.
[0079] Unterhalb der Fördereinrichtung 2 ist eine Zufuhreinheit 7 angeordnet, welche ausgelegt ist ein bandförmiges Verpackungsmaterial 116 abzuspulen und z.B. über geeignete Rollen und Spulen in ein Faltelement 5 zu führen. Dieses Faltelement 5 ist ausgelegt, um das im Wesentlichen flach zugeführte bandförmige Verpackungsmaterial 116 über geeignete geometrische Strukturen um den ebenfalls in das Faltelement 5 gespiesenen Tampon 100 zu formen, sodass aus dem bandförmigen Verpackungsmaterial 116 eine im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle rund um den Tampon 100 gebildet wird.
[0080] Geeignet als bandförmiges Verpackungsmaterial 116 im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Zellulosehydrate oder deren Derivate, welche mit dem Markennamen Cellophan als Verpackungsmaterial in vielfältigen Bereichen zur Anwendung kommt. Geeignete Verpackungsmaterialien können allerdings auch auf anderer Basis hergestellt werden, insbesondere aus nachhaltigkeitsperspektive aus Kunststoffen auf pflanzlich- oder auf Pilzbasis, in der gängigen Praxis hat sich aber ebenfalls Cellophan als weitgehend biologisch abbaubar erwiesen. Alternative Packstoffe die mit der vorliegenden Erfindung als bandförmiges Verpackungsmaterial 116 verarbeitet werden können sind zum Beispiel Stoffe und/oder Vliese auf Basis pflanzlicher Fasern, wie zum Beispiel Papierpackstoffe. Diese können auch mit Kunststoffen und/oder mit Metallen beschichtet sein, zum Beispiel zur feuchtigkeitsabweisenden Beschichtung. Selbstverständlich können diese Kunststoffe auch auf natürlicher Basis hergestellte und/oder kompostierbar und/oder biologisch abbaubar sein. Geeignete Kunststoffe wären zum Beispiel Thermoplasten auf der Basis von Polymilchsäuren (PLA) und/oder Cellulose-Acetat.
[0081] Die Zufuhreinheit 7 kann so ausgestaltet sein, dass eine Mehrzahl an Rollen mit dem entsprechenden endlosen Verpackungsmaterial als Magazin vorliegen können, sodass ein ununterbrochener Betrieb der Vorrichtung 1 gewährleistet ist.
[0082] Aus dem Faltelement 5 treten die Tampons 100 umhüllt von einer im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle 110' aus, welche aus dem umgebogenen bandförmigen Verpackungsmaterial 116 gebildet ist. Vorzugsweise wird dabei ein Überlappungsbereich gebildet, welcher geeignet ist, die schlauchförmige Verpackungshülle zu versiegeln. In Bandlaufrichtung weiter wird die im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle 110' über ein Ambossband 9 gefördert, welcher gegenüberliegend einer Versiegelungseinheit 8, insbesondere einer Wärmeeinheit 8 angeordnet ist. Die Versiegelungseinheit 8 beaufschlagt mindestens den Überlappungsbereich der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle um den Tampon 100 mit Energie, dergestalt, dass der Überlappungsbereich stoffschlüssig verbunden wird. In einem konkreten Ausführungsbeispiel wird dies mittels Hitze gewährleistet, welche als Wärmeeinheit 8 ausgebildete Versiegelungseinheit 8 an die schlauchförmige Verpackungshülle im Überlappungsbereich abgibt.
[0083] In diesem konkreten Beispiel ist das Ambossband 9 als gespannter Förderriemen ausgebildet und über eine Führungsschiene geführt, sodass die Tampons 100 und das im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungsmaterial 110' in einem satten physischen Kontakt mit der Versiegelungseinheit 8 treten. Anschliessend werden die Tampons vereinzelt. Im vorliegenden Beispiel findet das Vereinzeln über ein zweiteilig ausgebildetes Separierungselement 10.1, 10.2 statt. Dieses Separierungselement kann z.B. mit beheizbaren Separierungsbacken ausgestattet sein, welche den Zwischenbereich zwischen zwei Tampons überbrücken und in Kontakt zueinander treten und dabei die im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle abschnüren und verschweissen. Dadurch entstehen einzeln konfektionierte Tampons mit einer im Wesentlichen angeformten Verpackungshülle 110". Alternativ kann die Separierungseinheit 10.1, 10.2 auch ein einfaches Schneidemittel aufweisen, z.B. ein auf einer Walze angeordnetes Schneidblatt, welches die im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle mit einem offenen Ende abschneidet. Wahlweise können weitere Verarbeitungsschritte vorgesehen sein, z.B. um die Attraktivität der Schnittstelle zu erhöhen. Im Anschluss an das Faltelement 5 werden die Tampons nunmehr nicht länger individuell, sondern gemeinsam über eine zweite Fördereinrichtung 3 gefördert, welche wie oben geschildert als Förderband vorliegt und die Schlauchhülle mitsamt der darin befindlichen Tampons 100 fördert.
[0084] En erfindungsgemässer Prozess des Versiegelns wird beispielhaft anhand der Figuren 2a und 2b näher erläutert.
[0085] Die Figur 2a zeigt schematisch im Querschnitt einen Tampon 100 mit einer um den Tampon 100 gewickelten im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle. Der Tampon wird in Betrachterrichtung über ein Band 9 gefördert, befindet sich aber der Verpackungshülle, welche über einen vorgängigen Schritt geschrumpft sein kann. Zur Versiegelung einer vertikalen Lasche 112 in eine einfach versiegelte Verpackungshülle ist ein zweiteiliges Versiegelungselement 8.1, 8.2 vorgesehen, welche die vertikale Lasche beidseitig mit Wärme beaufschlagen und zur Erzeugung der versiegelten Lasche 112 führen. In der Figur 2a ist dieser Prozess schematisch dargestellt, in dem ein schraffierter Bereich 112 eine stoffschlüssig verbundene Kante darstellt.
[0086] DieFigur 2bzeigt im schematischen Querschnitt einen Tampon 100, mit einer um den Tampon 100 gewickelten im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle 110'. Diese Figur kann zum Beispiel ein zweites Versiegelungselement 8 darstellen, welches im Nachgang an die vertikale Versiegelung einen zweiten Versiegelungsschritt vollführt. Für den Fachmann ist jedoch klar, dass dieser Schritt auch als alleiniger Versiegelungsschritt durchgeführt werden kann. In diesem Fall zum Beispiel kann auf einen Umbug verzichtet werden, und die beiden lateralen Kanten in einem Überlappungsbereich direkt stoffschlüssig verbunden werden.
[0087] Im illustrierten Beispiel bildet sich ein Überlappungsbereich 20, wo die beiden Längskanten des im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungsmaterials 110' sich überlappen. Der Tampon wird in Betrachterrichtung über ein Ambossband 9 gefördert. Dem Ambossband gegenüberliegend ist eine Versiegelungseinheit 8 angeordnet, welche ausgelegt ist mindestens den Überlappungsbereich 20 mit Energie dergestalt zu beaufschlagen, dass in dem Bereich die schlauchförmige Verpackungshülle stoffschlüssig mit den beiden sich überlappenden Kantenenden verbunden wird.
[0088] Dies kann z.B. wie oben geschildert mittels Erwärmung geschehen, wobei alternativ auch Ultraschal zum Verschweissen des Überlappungsbereichs 20 angewendet werden kann. Ebenfalls denkbar ist ein Aufbringen eines chemischen Lösungsmittels, welches den molekularen Aufbau des verwendeten Kunststoffs aufweicht und mittels z.B. einer Anpressrolle stoffschlüssig den Überlappungsbereich 20 verbindet. Ebenfalls denkbar ist das ein schlauchförmiges Verpackungsmaterial 110' mit einem Kunststoffklebemittel versehen ist im Überlappungsbereich 20 und die Beaufschlagung mit Energie über die Versiegelungseinheit 8 lediglich als Anpressdruck gegen das Ambossband 9 durchgeführt wird und dabei der Überlappungsbereich stoffschlüssig verbunden ist.
[0089] Durch einen Umbug der versiegelten Lasche der Fig. 2a mit dem bereits stoffschlüssig verbundenen Bereich 112 wird ein zweiter Bereich 113 stoffschlüssig verbunden. Diese doppelte Versiegelung hat sich als besonders stabil erwiesen.
[0090] In einer weiteren alternativen Ausführungsform ist der Kunststoff noch nicht vollständig ausgehärtet und in einem dehnbaren Zustand in dieser Bearbeitung. Später härtet der Kunststoff dergestalt aus, dass der Überlappungsbereich mittels statischer Haftung und durch die strukturelle Stabilität des ausgehärteten Kunststoffs stabil bleibt und es strenggenommen nicht zu einem stoffschlüssigen Verbinden kommt, in Wesentlichen aber ein analoger Effekt erzielt wird.
[0091] In derFigur 3wird exemplarisch eine der Vorrichtung in der Figur 1 als Ergänzung anschliessbare Verschlusseinheit 50 gezeigt, welche ausgebildet ist, um die Qualität der Tampons mit der angeformten Verpackungshülle weiter zu verbessern. Insbesondere sollen z.B. die distalen, respektive proximalen Enden der schlauchförmigen Verpackungshülle um den Tampon besser angeformt werden und ein insgesamt sauberer Abschluss erreicht werden. Dazu sind in der Verschlusseinheit 50 eine Reihe von Bearbeitungselementen vorgesehen. Die Verschlusseinheit 50 fördert dabei die Tampons an verschiedenen Bearbeitungsstationen in der Förderrichtung A ausgehend von der in der Figur 1 gezeigten ersten Bearbeitungseinheit weiter. Im vorliegenden Beispiel werden die Tampons aus ihrer coaxial zu ihrer Längsausdehnung liegenden Förderrichtung in eine normale zur Förderrichtung überführt. Dies ermöglicht ein besonders präzises Ansteuern der jeweiligen kopf- und endseitigen Bestandteile der Verpackungshülle und einen insgesamt besseren Abschluss. Die in der Betrachtungsebene der Figur 3 linksliegende Einheit kann so ausgebildet sein, wie sie schematisch in der Figur 1 dargestellt ist. Die längs zur Förderrichtung angeordneten Tampons 100 gelangen von links in eine Verschlusseinheit 50, welche zweite Mitnehmer 19 umfasst. Diese zweiten Mitnehmer 19 sind über eine Führungsscheibe so angeordnet und geführt, dass sie in der Lage sind die individuell geführten Tampons aus ihrer Längsorientierung in eine Orientierung quer zur Förderrichtung, also im Wesentlichen in einem 90°-Winkel zur Förderrichtung angeordneten Ausrichtung zu überführen.
[0092] In dieser Orientierung gelangen die Tampons zum ersten Faltkomplex 17.1, welcher ausgebildet ist eine endseitige Versiegelung der angeformten Verpackungshülle vorzunehmen. Dazu umfasst der erste Faltkomplex 17.1 eine Reihe an Faltarmhebeln mit Faltwerkzeugen, die endseitig angebracht sind und das schleppende Ende der angeformten Verpackungshülle in das Faltelement 13 dergestalt einschieben, dass das Ende durch das Vorbeifahren des Tampons gefaltet wird. Eine angeschlossene Versiegelungseinheit 12 versiegelt das gefaltete Ende, wobei diese Endversiegelungseinheit 12 im vorliegenden Beispiel für die thermische Versiegelung, also zur Beaufschlagung des Tamponendes und der darauf befindlichen angeformten Verpackungshülle 110' mit Wärme ausgebildet ist. Ein zweiter Faltkomplex 17.2 der im Wesentlichen spiegelverkehrt angeordnet ist, dient dazu dasselbe mit dem Kopfteil vorzunehmen, wobei auch hier mittels einer Kopfversiegelungseinheit 18 gegen ein entsprechendes Faltelement der Kopf gefaltet wird und anschliessend durch die Kopfversiegelungseinheit thermisch versiegelt wird.
[0093] Zur Qualitätskontrolle ist stromabwärts der Faltkomplexe 17.1, 17.2 ein Kontrollelement 51 mit einem optischen Sensor, im vorliegenden Fall einem Kameraobjektiv 52 angeordnet, welches die fertigen Tampons mit der angeformten Verpackungshülle und den gefalteten kopf-, respektive endseitigen Hülle optisch kontrolliert werden. Eine Auswertung der optischen Kontrolle kann computerunterstützt erfolgen.
[0094] In derFigur 4ist der erste Faltkomplex 17.1 nochmals veranschaulicht, wobei der erste Faltkomplex 15 einem zweiten Mitnehmer 19 nachgelagert ist, welcher über einen Mitnehmerkopf z.B. mittels Ansaugung einen verpackten mit einer angeformten Verpackungshülle 110" versehenen Tampon 100 in Förderrichtung normal, d.h. in einem 90°-Winkel in eine Fördereinrichtung führt, welche die Kopfseite des Tampons in Wirkverbindung bringt mit dem Faltkomplex, wobei der Faltkomplex im vorliegenden Beispiel über eine Mehrzahl an Faltarmhebeln 16 und an endseitig an den Faltarmhebel 16 vorgesehenen Faltwerkzeugen 14.1, 14.2, 14.3 gebildet ist. Die Faltarmhebel 16 sind rotierbar um eine Faltarmachse 15 angeordnet und treten mit dem Faltelement und dem schleppenden und offenen Ende der im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle dergestalt in Wirkverbindung, dass das Ende gegen das Faltelement gefaltet wird, wobei das Faltelement 13 im vorliegenden Beispiel als Faltkulisse ausgebildet wird. Stromabwärts führt das gefaltete Ende an einer Versiegelungseinheit 12 vorbei, welche dieses gefaltete Ende stoffschlüssig verbindet.
[0095] In derFigur 5wird der zweite Mitnehmer 19 anhand einer schematischen Darstellung in seiner Wirkungsweise beispielhaft näher illustriert. Der zweite Mitnehmer 19 dient im vorliegenden Beispiel dazu die längs zur Förderrichtung angeordneten und geförderten Tampons um 90° zu drehen, sodass sie quer zur Förderrichtung A weitergefördert werden und die entsprechenden Enden durch die weiteren Bearbeitungswerkzeuge besser in Maschinenrichtung zugänglich sind. Dazu weist der zweite Mitnehmer 19 einen Mitnehmerkopf 22 auf, der eine endseitige Vakuumöffnung 30 als Hafteinheit aufweist, welche den Tampon mittels Ansaugung greift und fördert. Alternativ zu einer Vakuumöffnung kann die Hafteinheit 30 auch mittels elektrostatischer Anziehung oder mittels eines Greifers die entsprechenden Tampons fassen. Der Mitnehmer 19 ist auf einer Führungsnut 21 geführt, welche in Bandrichtung abgewinkelt ist und auf einer Führungsscheibe 20 über eine Rolle geführt ist. Ein Führungshebel 24 überträgt die Bewegung entlang der Führungsnut 21 auf den Mitnehmer 19. Die Rolle kann als Steuernocke so ausgebildet sein, dass der Mitnehmer um 90° geschwenkt werden kann.
[0096] In derFigur 6wird schematisch eine Umhüllungseinheit 70, wie sie eingangs in der Figur 1 beschrieben wurde als beispielhafte Ausführungsform näher illustriert. Die Tampons gelangen in die Umhüllungseinheit 70 über individuelle Mitnehmer 4.1, durch die die Tampons durch eine mit einer Ausnehmung versehene Begrenzungsführung einem Faltelement 5 zugeführt werden. Im vorliegenden Beispiel sind die Mitnehmer 4.1 auf einer Kettenführung angeordnet, welche mittels einer Mitnehmerachse 99 antreibbar ist. In diesem Teil der Vorrichtung und der Umhüllungseinheit 70 wird eine im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle als Endlosschlauch um die Tampons gefaltet. Die Tampons werden in diesen Schlauch eingeführt und auf einem Ambossband (nicht sichtbar in der Fig. 6) unter eine Versiegelungseinheit (nicht gezeigt) durchgeführt.
[0097] Ein Positionierband 74 führt die im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle mit den darin beabstandet angeordneten Tampons weiter. Das Positionierband 74 ist über einen als Rolle ausgebildeten Positionierbandantrieb 91 angetrieben. Im vorliegenden Beispiel weist das Positionierband Mittel auf, um einen Vortrieb der im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle zu gewährleisten., Dies kann zum Beispiel dadurch gewährleistet werden, dass den Reibungskoeffizienten erhöhende Elemente vorgesehen sind auf oder am Positionierband 74, welche genug Griff erzeugen, um die im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle in Förderrichtung A vorwärtszuschieben. Alternativ und/oder ergänzend kann das Positionierband 74 ausgebildet sein, um mittels Ansaugens ein Vakuum zu erzeugen und so die im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle zu fördern.
[0098] Stromabwärts von der Versiegelungseinheit befindet sich eine Separierungseinheit, welche ausgebildet ist, die im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle in den Zwischenräumen zwischen den Tampons abzutrennen, wozu im vorliegenden Beispiel eine Ambossrolle und eine gegenüberliegende Separierungsrolle vorgesehen sind, welche in gegenseitiger Wechselwirkung das Schlauchende abtrennen. Alternativ und/oder Ergänzend kann die Separierungsrolle ausgelegt sein um Schlauchenden zu versiegeln.
[0099] In den Figuren 7a und 7b werden einzelne Komponenten der Umhüllungseinheit, wie sie weiter oben beschrieben wurde anhand eines konkreten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Figur 7a wird schematisch der Prozessschritt illustriert, in dem das bandförmige Verpackungsmaterial zur im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle umgeformt wird. Bandförmiges Verpackungsmaterial 116, welches im vorliegenden Beispiel vorgängig bereits quer zur Längsausdehnung perforiert wurde, um eine spätere Sollbruchstelle am verpackten Tampon zu schaffen wird von links zum Faltelement 5 geführt. Im vorliegenden Beispiel ist das Faltelement 5 als Formschulter 5 ausgebildet. Ebenfalls von links kommend werden die Tampons 100 zugeführt, wobei die Tampons 100 zunächst in einer Begrenzungsführung 61 individuell durch Mitnehmer 4.1 gefördert werden. Ein Mitnehmerantrieb 40 weist hierzu eine Mehrzahl an Mitnehmern 4.1 auf, welche jeweils orbital angeordnet und z.B. mittels eines Ketten- oder Riemenantriebs bewegt werden können. Die Begrenzungsführung 61 ist im vorliegenden Beispiel als Führung mit einem C-Profil im Querschnitt ausgebildet, welche oberseitig eine Nut als Eingriff aufweist, in welche die Mitnehmer 4.1 eingreifen und die jeweiligen Tampons vom proximalen Ende her nach vorne durch die Begrenzungsführung 61 schieben können. Ein stromabwärts von der Begrenzungsführung 61 angeordneter Einschubzylinder 60 dient dazu die Tampons in das Faltelement 5 einzuführen, wobei eine Faltschulter 5 so ausgebildet ist, dass sie mit einer stromabwärts gelagerten Verjüngung des Einschubzylinders 60 dazu führt, dass eine schlauchförmige Verpackungshülle mit einem Überlappungsbereich rund um den Tampon geführt wird. Die schlauchförmige Verpackungshülle wird mit samt der darin befindlichen Tampons 100 mittels eines Paares an vertikal angeordneten Führungsriemen weitergeführt zur Versiegelungseinheit (in der Figur 7a nicht gezeigt). Selbstverständlich können die Riemen auch mit anderen Führungen ersetzt werden, entsprechend den Kenntnissen eines Fachmanns.
[0100] In der Figur 7b wird schematisch gezeigt, wie die Tampons 100 aus dem Einschubzylinder in eine durch die Faltschulter 5 zu einer schlauchförmigen Verpackungshülle umgeformten Hülle eingeschoben werden. Ein Rohzylinder 63 stabilisiert und sichert den dabei gebildeten Überlappungsbereich. Stromabwärts gelangt die im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle mit den darin befindlichen Tampons 100, wobei die im Wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle Perforationen 117 aufweist, in eine Versiegelungseinheit 8. Die Versiegelungseinheit 8 ist im vorliegenden Beispiel als Wärmeeinheit 8 ausgebildet. Diese Wärmeeinheit 8 ist mit einer Rückstellkraft über Federn 8.2 derart oberhalb der vorbeigeführten im Wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle angeordnet, dass Wärme von der Wärmeeinheit 8 über ein Versiegelungsband auf den Überlappungsbereich übertragbar ist. In diesem Beispiel wird ein Versiegelungsband über eine angetriebene Umlaufrolle 3.1 auf den Überlappungsbereich beaufschlagt. Dem gegenüber angeordnet ist ein Ambossband, welches ebenfalls über eine Umlaufrolle hier eine Ambossbandrolle 9.2 über eine Ambossbandführung 9 geführt ist.
[0101] Wahlweise können weitere Elemente vorgesehen sein, welche die mit der erfindungsgemässen Lösung erzeugten, individuell verpackten Tampons qualitativ aufwerten. Insbesondere kann gewünscht sein, dass die angeformten Endstücke, d.h. das proximale und/oder das distale Ende eines Tampons mit einer angeformten Verpackungshülle geglättet wird. In der Figur 8 ist eine solche Zusatzeinheit schematisch gezeigt. Dabei werden im vorliegenden Beispiel die bereits mit einer vorgängigen Einheit, z.B. wie sie in der Figur 5 dargestellt ist aus der Längsrichtung in die Querrichtung gedrehte und einzeln geführte Tampons mit einer angeformten Verpackungshülle auf einem Umlaufband einer Formeinheit parallel zu einem Umlaufband für Formwerkzeuge 93 dergestalt geführt, dass die Tampons mit der angeformten Verpackungshülle für einen bestimmten Zeitraum koaxial zu Formwerkzeugen geführt werden. Im vorliegenden Beispiel weist das Umlaufband eine Formeinheit eine Reihe an Mitnehmern 80.3 auf. Diese Mitnehmer der Formeinheit 80.3 weisen einen Mitnahmekopf der Formeinheit 80 auf, der über eine Vakuumansaugöffnung 80.1 verfügt. Diese Vakuumansaugöffnung 80.1 dient dazu die in der angeformten Verpackungshülle verpackten Tampons mittels Ansaugung zu greifen. Alternativ ist es möglich andere Mittel vorzusehen, um die Tampons zu greifen, wie an anderer Stelle dieser Anmeldung bereits beschrieben, z.B. mittels elektrostatischer Kräfte und/oder mittels mechanischen Haltens und Greifern.
[0102] Die gewählte Art des Greifens mit der Vakuumansaugöffnung hat sich als vorteilhaft erwiesen, da sie besonders schonend zu den verpackten Tampons ist und dadurch die hohe Qualität der Produkte nicht tangiert wird.
[0103] Die Mitnehmer der Formeinheit 80.3 sind derart auf dem Umlaufband der Formeinheit 80.2 angeordnet, dass sie sich für einen gewissen Zeitraum parallel zu einem ebenfalls auf einem Umlaufband 93 geführten Formwerkzeugen bewegen. Diese Formwerkzeuge umfassen einen Formwerkzeugkopf 95 welcher stirnseitig auf einem Formwerkzeugkolben 94 ausgebildet ist. Der Formwerkzeugkolben 94 wiederum ist in einer quer zur Förderrichtung verschiebbaren Translationsachse F-G verschiebbar gelagert, sodass er aus einem gelösten Zustand in einen wirkverbundenen Zustand überführbar ist. Dazu kann das Umlaufband der Vorwerkzeuge 93 entsprechende Translationselemente (nicht gezeigt) aufweisen, welche die Formwerkzeuge insgesamt zu verschieben vermag. Alternativ und/oder ergänzend können die Formwerkzeugkolben 94 in den Formwerkzeugen so gelagert sein, dass sie z.B. pneumatisch in der Translationsachse F-G verschiebbar sind. Sind die Formwerkzeuge mit dem Formwerkzeugkopf 95 in Wirkverbindung angeordnet, so kann eine Form 92, welche im Wesentlichen komplementär zum zu formenden Teil der Tamponhülle ausgebildet ist auf letztere einwirken. Dazu können die Formwerkzeugköpfe 95 mit der darin befindlichen Form 92 z.B. beheizbar ausgebildet sein, sodass mittels einer Beaufschlagung mit Wärme die entsprechenden Verpackungsmaterialien aufgeweicht oder umgeformt werden können.
[0104] In der Figur 9 ist die Anordnung zur Führung der noch unverpackten Tampons wie sie in den Figuren 1 und weiteren bereits beschrieben worden ist in einer konkreten Ausführungsform aus Beispiel detaillierter aufgezeigt.
[0105] Die Figur 9 zeigt eine mehrteilig ausgebildete Begrenzungsführung 61.1, 61.2 auf einem Mitnehmerantrieb 4.0 sind eine Mehrzahl an Mitnehmern 4.1 über einen Kettenantrieb gefördert, wobei jeweils ein Rastereinschub 4.11 pro Mitnehmer 4.1 vorgesehen ist, welcher starr mit dem Mitnehmerantrieb 4.0 und dessen umlaufend geförderte über eine Mitnehmerachse 99 bewegten Kettenantrieb dergestalt bewegt werden, dass sie in einer Wirkorientierung in eine Begrenzungsführung 61.1, 61.2 einzugreifen vermögen. Die hier mehrteilig gezeigte Begrenzungsführung 61.1, 61.2 weist ein im Querschnitt im Wesentlichen C-förmiges Profil auf in dem die Tampons gefördert werden indem die Mitnehmer die proximalen Enden der Tampons vorwärts schieben. Dabei ist die Profilierung so gewählt, dass eine Expansion der verpressten Tampons im Wesentlichen unterbunden ist. Die mehrteilige Ausführungsform in diesem Beispiel kann aus praktischen Gründen so gewählt werden, um z.B. ein sich verjüngendes Profil in der Begrenzungsführung 61.1, 61.2 bauteilseitig einfacher zu verwirklichen.
[0106] Über einen Einschubzylinder 60 werden anschliessend wie bereits vorgängig beschrieben die Tampons einem Faltelement 5 zugeführt, welches die jeweilige schlauchförmige Verpackungshülle um die Tampons legt.
[0107] Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung ist es möglich ein beliebig skalierbares System zur Verpackung individueller Tampons bereitzustellen. Dabei ist das erfindungsgemässe System mit weiteren, z.B. die Qualität verbessernden Elementen ergänzbar. Dazu sind bestimmte vorteilhafte Ausführungsformen in der vorliegenden Erfindung gezeigt, wie z.B. die Möglichkeit des Orientierungswechsels oder die entsprechende Begrenzungsführung, welche es ermöglicht die Tampons ohne Hülsen zu benötigen entlang ihrer Längsachse zu führen. Einem Fachmann ergeben sich aus dem Studium der in den konkreten Beispielen und in der allgemeinen Beschreibung dargelegten Ausführungsformen weitere Vorteile und vorteilhafte Verwirklichungen der vorliegenden Erfindung.
Bezugszeichenliste
[0108] 1 Vorrichtung 2 erste Fördereinrichtung 3 zweite Fördereinrichtung 3.1 Umlaufrolle 4.0 Mitnehmerantrieb 4.1 erste Mitnehmer 4.2 erste Mitnehmer 4.11 Rastereinschub 5 Faltelement 7 Zufuhreinheit 8 Versiegelungseinheit/Wärmeeinheit 8.1 laterale Versiegelungseinheit 8.2 laterale Versiegelungseinheit 8.2 Feder 9 Ambossbandführung 9.1 Ambossband 9.2 Ambossbandrolle 10.1 Separierungselement 10.2 Separierungselement 12 Endversiegelungseinheit 13 Faltelement 14.1 Faltwerkzeug 14.2 Faltwerkzeug 14.3 Faltwerkzeug 15 Faltarmachse 16 Faltarmhebel 17.1 erster Faltkomplex 17.2 zweiter Faltkomplex 18 Kopfversiegelungseinheit 19 zweite Mitnehmer 20 Überlappungsbereich 20' Führungsscheibe 21 Führungsnut 22 Mitnehmerkopf 23 Ansaugöffnung 24 Führungshebel 30 Hafteinheit/Vakuumöffnung 40 Mitnehmerantrieb 50 Verschlusseinheit 51 Kontrollelement 52 Objektiv 60 Einschubzylinder 61 Begrenzungsführung 61.1 erstes Teil Begrenzungsführung 61.2 zweites Teil Begrenzungsführung 63 Rollzylinder 70 Umhüllungseinheit 71 Führungsprofil 72 Fadenkontrolle 73 Einfuhrprofil 74 Positionierband 75 Ambossrolle 77 Separierungsrolle 80 Mitnahmekopf der Formeinheit 80.1 Vakuumansaugöffnung 80.2 Umlaufband einer Formeinheit 80.3 Mitnehmer der Formeinheit 91 Positionierbandantrieb 92 Form 93 Umlaufband Formwerkzeuge 95 Formwerkzeugkopf 94 Formwerkzeugkolben 99 Mitnehmerachse 100 Tampon 116 bandförmiges Verpackungsmaterial 110' im wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle 110" angeformte Verpackungshülle 111 Umbug Verpackungshülle 112 einfach versiegelte Verpackungshülle / stoffschlüssig verbundenen Bereich 113 doppelt versiegelte Verpackungshülle / zweiter stoffschlüssig verbundenen Bereich 116 bandförmiges Verpackungsmaterial 117 Perforation A Förderrichtung
Claims (17)
1. Vorrichtung(1) zur Konfektionierung, insbesondere individuellen Verpackung von Tampons (100), umfassend
a. Ein erstesFaltelement (5), zur Formung eines bandförmigen Verpackungsmaterials (116) zu einer im wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle (110') für Tampons (100);
b. Eine ersteFördereinrichtung(2) zum Fördern einzelner Tampons (100) in einer Förderrichtung (A) in das Faltelement (5), dergestalt dass die Tampons (100) beim Verlassen des Faltelements von der im wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle (110') für Tampons (100) um ihre Längsachse umhüllt sind;
c. EinSeparierungselement(10.1, 10.2) zum Abtrennen einzelner umhüllter Tampons (100).
2. Vorrichtung gemäss Anspruch 1, weiter umfassend eineZufuhreinheit(7) für das Zuführen, insbesondere endlose Zuführen, des bandförmigen Verpackungsmaterials.
3. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, weiter umfassend mindestens ein erstes Versiegelungselement (8), insbesondere eineWärmeeinheit(8), zum thermischen Verbinden eines Überlappungsbereichs der im wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle (110').
4. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die erste Fördereinrichtung eine Mehrzahl anMitnehmern(4.1, 4.2, ...) umfasst jeweils zum Fördern eines einzelnen Tampons (100).
5. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die erste Fördereinrichtung eineBegrenzungsführungumfasst, welche ausgelegt ist, eine Expansion des geförderten Tampons quer zur Längsausdehnung zu begrenzen, insbesondere wobei die Begrenzungsführung als C-Führung ausgelegt ist.
6. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, umfassend einezweite Fördereinrichtung (3)zum Fördern der schlauchförmige Verpackungshülle für Tampons mit den umhüllten Tampons, insbesondere dergestalt, dass die in der Verpackungshülle gelagerten Tampons durch eine Förderung derselben gefördert werden.
7. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Faltelement (5) eineTampon-Aufnahmenutund einenFaltwinkelaufweist.
8. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Separierungselement mehrteilig ausgebildet ist.
9. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Separierungselement erwärmbar ausgebildet ist.
10. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9. Weiter umfassend eine Orientierungseinheit zur Änderung der Orientierung der geförderten Tampons (100) und/oder verpackter Tampons (110") relativ zur Förderrichtung, insbesondere zur Drehung der geförderten Tampons (100) und/oder verpackter Tampons (110") um 90 Grad relativ zur Förderrichtung.
11. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10, weiter umfassend mindestens einen weiteren Faltkomplex (17.1, 17.2) zur kopfseitigen- und/oder endseitigen Versiegelung der im wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle (110') einzelner umhüllter Tampons (110").
12. Verfahrenzur Konfektionierung von Tampons, umfassend die Schritte:
a.ZuführeneinzelnerTamponsauf einer ersten Fördereinrichtung (2);
b.Zuführeneines bandförmigenVerpackungsmaterialsin ein Faltelement;
c.Einspeisender einzelnenTamponsin das Faltelement, undumbiegendes bandförmigenVerpackungsmaterialsin eine wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle in welcher die einzelnen Tampons angeordnet sind;
d.Wegführender wesentlichen schlauchförmigeVerpackungshülle, und
e.Separierender einzelnen Tampons mitsamt des sie umgebenden Teils der im wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle.
13. Verfahren gemäss Anspruch 12, wobei das Umbiegen des bandförmigen Verpackungsmaterials in eine wesentlichen schlauchförmige Verpackungshülle eineSchaffung eines Überlappungsbereichsder beiden Längskanten des bandförmigen Verpackungsmaterials umfasst.
14. Verfahren gemäss Anspruch 12 oder 13, weiter umfassend ein stoffschlüssiges Verbinden, insbesondere thermische Verbinden, der beiden Längskanten des bandförmigen Verpackungsmaterials, insbesondere am Überlappungsbereich.
15. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei im Verlauf des Verfahrens ein Rückholfaden des Tampons stabilisiert wird.
16. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 12 bis 15, umfassend eine kopfseitige- und/oder endseitige Versiegelung der im wesentlichen schlauchförmigen Verpackungshülle (110') einzelner umhüllter Tampons (100) mittels mindestens eines weiteren Faltkomplexes, insbesondere eines ersten Faltkomplexes und eines zweiten Faltkomplexes.
17. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 12 bis 16, umfassend den Schritt:
a. Bereitstellen einer Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 11.
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