CH720692A1 - Klappbares geländer und anordnung von solchen - Google Patents

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CH720692A1
CH720692A1 CH000377/2023A CH3772023A CH720692A1 CH 720692 A1 CH720692 A1 CH 720692A1 CH 000377/2023 A CH000377/2023 A CH 000377/2023A CH 3772023 A CH3772023 A CH 3772023A CH 720692 A1 CH720692 A1 CH 720692A1
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CH000377/2023A
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Inventor
Furrer Jörg
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Cns Innovationen Gmbh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3204Safety or protective measures for persons during the construction of buildings against falling down
    • E04G21/3223Means supported by building floors or flat roofs, e.g. safety railings
    • E04G21/3228Folding railings for flat roof edge, e.g. to hide the railings from view when not in use

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein klappbares Geländer (10) zur Absturzsicherung auf einem Dach (11). Das Geländer (10) umfasst ein Gestänge (20) mit mindestens einer ersten (21) und einer zweiten Stütze (22) mit jeweils einem unteren (23), einem oberen Ende (24) und einem dazwischen liegenden mittleren Bereich (25). Es umfasst zudem einen Handlauf (27), der schwenkbar an den oberen Enden (24) der Stützen (21, 22) angebracht ist, und einen Kniestab (28), der schwenkbar an den mittleren Bereichen (25) der Stützen (21, 22) angebracht ist. Die schwenkbaren Verbindungen (30) definieren eine Parallelogrammführung (31) des Gestänges (20) in der Geländerebene (12). Das Geländer (10) umfasst mindestens ein lösbares Einrastmittel (40), welches das Geländer (10) in der aufgestellten Stellung vorzugsweise selbsttätig sichert. Bei mindestens einer der Stützen (21, 22), ist eine Feder (41) angeordnet, welche alle beim Senken des Geländers (10) derart gespannt werden, dass sie beim Aufstellen des Geländers (10) den grössten Teil der Aufstellkraft aufbringen können.

Description

[0001] Die Erfindung betrifft ein klappbares Geländer zur Absturzsicherung auf einem Dach, insbesondere einem Solardach, das im Gebrauch von einem Benutzer von einer gesenkten Stellung in eine aufgestellte, gesicherte Stellung gebracht werden kann und wieder zurück. Sie betrifft zudem eine Anordnung von mehreren solcher Geländer.
Stand der Technik
[0002] Auf Dächern und anderen Gebäudeflächen, die sich mehr als zwei Meter über Grund befinden, müssen Geländer mit einem Handlauf und einem Kniestab zur Absturzsicherung vorhanden sein, wenn sich Menschen darauf aufhalten, beispielsweise Arbeiter. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben.
[0003] Auf vielen Flachdächern werden heutzutage Solaranlagen montiert, um von sogenannten Solardächern zu profitieren. Dazu müssen zuerst die Solarpanels montiert werden, wozu zwingend Geländer erforderlich sind. Meistens werden temporäre Geländer errichtet, die nach Fertigstellung der Solardächer wieder entfernt werden. Da die Geländer in der Höhe über das Dach hinaus stehen, ist deren permanente Erstellung aus ästhetischer Sicht unterwünscht. Zudem ist die Beschattung auf den Solarpanels unerwunscht und möglichst zu vermeiden.
[0004] Arbeiter müssen später ein- bis zweimal jährlich auf das Solardach steigen, um Reinigungs- und Wartungsarbeiten auszuführen. Dazu müssen sie einen Auffanggurt tragen, den sie an geeigneten Stellen sichern. Auch dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Auf den Auffanggurt kann nur verzichtet werden, wenn alle abschüssigen Ränder des Daches vorschriftsgemäss mit einer Absturzsicherung gesichert sind. Doch selbst zum Aufstellen der Absturzsicherung muss ein Auffanggurt getragen werden.
[0005] Die Erfahrung zeigt, dass diese Vorschriften oft missachtet werden und Arbeiter ohne Absicherung, also ohne Auffanggurt, auf Flachdächern ohne Geländer arbeiten, sei es aus Bequemlichkeit, mangels geeignetem Auffanggurt, oder aus Unwissenheit oder Nachlässigkeit.
[0006] Daher wurden Klappgeländer entwickelt, die permanent auf dem Dach montiert sind, sich aber bei Nichtgebrauch herunterklappen lassen. Solche Klappgeländer lassen sich in der Regel weg von der Kante zum Dachinnern herunterklappen. Sie sind technisch ausgereift und haben sich bewährt, doch sie brauchen viel Platz auf dem Dach, auf denen kein Solarpanel angebracht werden kann.
[0007] Die Problematik eines solchen Geländers betrifft nicht nur Solardächer. Viele Dächer werden auf für andere Zwecke genutzt und betreten, beispielsweise im Zusammenhang einer Bepflanzung oder für technische Versuchsaufbauten, beispielsweise zum Testen von Alterungsvorgängen.
Darstellung der Erfindung
[0008] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein eingangs beschriebenes klappbares Geländer zur Absturzsicherung auf einem Dach zu beschreiben, das sich platzsparend herunterklappen lässt und im aufgestellten Zustand die gesetzlichen Vorschriften erfüllt. Zudem sollen das Aufstellen und Absenken einfach und mit geringem Kraftaufwand möglich sein.
[0009] Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, das Geländer aus der sicheren Entfernung aufstellen und absenken zu können, ohne dabei der ungesicherten Gebäudekante nahe zu sein.
[0010] Es ist zudem eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Geländer zu beschreiben, das auch über Eck gesichert aufgestellt werden kann und dabei eine lückenlose Absturzsicherung ermöglicht, auch wenn zwei Geländer einen Winkel zueinander einnehmen.
[0011] Eine weitere Aufgabe besteht in der Anordnung von Geländern zueinander, sodass die gewünschte Absturzsicherung entsteht.
[0012] Diese Aufgaben werden durch die Merkmale der ersten Patentansprüche der jeweiligen Kategorien sowie durch die Merkmale weiterer Unteransprüche gelöst. Weitere bevorzugte Ausführungsbeispiele werden ebenfalls in den Unteransprüchen beschrieben.
[0013] Erfindungsgemäss befindet sich das eingangs beschriebe Geländer stets in derselben Ebene, der Geländerebene. Es umfasst ein Gestänge mit mindestens einer ersten und einer zweiten Stütze, mit jeweils einem unteren und einem oberen Ende und einem dazwischen liegenden mittleren Bereich, wobei jedes untere Ende schwenkbar an einem Befestigungsfuss, der ortsfest befestigt werden kann, angebracht ist. Zudem umfasst das Gestänge einen Handlauf und einen Kniestab, die schwenkbar an den oberen Enden resp. an den mittleren Bereichen der Stützen angebracht sind.
[0014] Die schwenkbaren Verbindungen zwischen den Befestigungsfüssen, den Stützen, dem Handlauf und dem Kniestab erlauben eine Parallelogrammführung des Gestänges in der Geländerebene. Beim Absenken schert die erste Stütze aus einer senkrechten Stellung voran in eine Ausscherrichtung aus, parallel gefolgt von der zweiten Stütze, bis beide liegen. Diese Parallelogrammführung definiert die Geländerebene.
[0015] So bleiben stets einerseits der Handlauf und der Kniestab und andererseits auch die Stützen jeweils parallel zueinander. Das Geländer kann zwischen der ersten und der zweiten Stütze auch weitere Stützen aufweisen. Wenn in der Folge „beide Stützen“ genannt sind, sind allfällige weitere Stützen zwischen der ersten und der zweiten Stütze auch mit eingeschlossen.
[0016] Das Geländer umfasst mindestens ein lösbares Einrastmittel, welches das Geländer in der aufgestellten Stellung vorzugsweise selbsttätig sichert. Dies geschieht vorzugsweise aufgrund der Gravitationskraft. Erst nachdem das Einrastmittel von einem Benutzer wieder gelöst ist, lässt sich das Geländer senken.
[0017] Erfindungsgemäss ist bei mindestens einer Stütze, vorzugsweise bei jeder Stütze, eine Feder angeordnet, welche alle beim Senken des Geländers derart gespannt werden, dass sie beim Aufstellen des Geländers den grössten Teil, also mehr als die Hälfte der maximalen Aufstellkraft aufbringen können. Dadurch wird das Aufstellen des Geländers mit sehr wenig Kraft ermöglicht. Die Federkräfte der Federn werden entsprechend dem Gewicht des Geländers gewählt. Um ein liegendes Geländer von etwa drei Metern Länge aufzustellen, empfiehlt sich eine Anfangskraft von etwa 10-20 N als angemessen. Diese Kraft ändert sich mit dem Neigungswinkel α, der die Stützen zur Vertikalen einnehmen.
[0018] Im gesenkten Zustand liegen beide Stützen waagerecht auf dem Untergrund des Daches, hintereinander angereiht, in derselben Linie. Die Stützen des Geländers müssen demnach mindestens durch die Länge a der ersten Stütze voneinander beabstandet sein, damit sie im gesenkten Zustand nicht miteinander in die Quere kommen.
[0019] Der Handlauf ist vorzugsweise in einem L-förmigen Endstück der Stützen schwenkbar befestigt, wobei die L-förmigen Erweiterungen der Stützen entgegen der Ausscherrichtung ausgestaltet sind, sodass der Handlauf in der gesenkten Stellung oberhalb der Stützen liegt. Dadurch wird seitlich kein zusätzlicher Platz eingenommen, das Geländer ist nicht breiter als die Stützen.
[0020] Der Kniestab durchstösst vorzugsweise beide Stützen, sodass er in der gesenkten Stellung innerhalb der Stützen verläuft. Dazu beschreibt jede Stütze zwischen dem mittleren und dem oberen Bereich in der Querschnittsansicht ein in Ausscherrichtung geöffnetes U, in dessen Raum sich der Kniestab im gesenkten Zustand einlegen kann. Entsprechend ist das U zwischen dem mittleren und dem unteren Bereich der Stütze in der Querschnittsansicht in die entgegengesetzte Richtung geöffnet, damit der Kniestab im gesenkten Zustand auch hier Raum findet.
[0021] In der bevorzugten Ausführung ist der gesamte Platzbedarf im gesenkten Zustand somit seitlich durch die Stützentiefe gegeben und in der Höhe durch die Summe der Stützenbreite und der Handlaufhöhe. Die Stützenbreite ist definiert durch die Abmessung der Stütze in Ausscherrichtung im aufgestellten Zustand, Tiefen sind Masse in der Normalen zur Geländerebene.
[0022] Im Gegensatz zum Geländer aus dem Stand der Technik, das im gesenkten Zustand dieselbe Fläche einnimmt wie im aufgestellten Zustand und in dieser Form flächig abgelegt wird, ist in der erfindungsgemässen Ausführung der Platzbedarf viel geringer.
[0023] Zum Aufstellen des Geländers kann an einer Stütze ein Moment aufgebracht werden, welches eine Drehung der Stützen um das Gelenk beim Befestigungsfuss erzwingt, wodurch sich der Handlauf und der Kniestab anheben. Andererseits kann auch der Handlauf angehoben oder ein Abstand zwischen dem Handlauf und dem Kniestab geschaffen werden, was wiederum die beschriebene Drehung der Stützen erzwingt.
[0024] Sobald die Stützen senkrechts sind, ist das Geländer vollkommen aufgestellt und das Einrastmittel rastet selbsttätig ein, wodurch das Geländer gesichert ist.
[0025] In einer bevorzugten Ausführung sind die Federn derart angebracht, dass ihre Entlastungsposition erreicht ist, wenn die Stützen in einem Neigungswinkel α zwischen 3 und 15° von der Senkrechten entfernt sind. Beim Weiterführen des Geländers zur Senkrechten muss demnach Kraft gegen die Feder aufgewendet werden, bis die Stützen schliesslich senkrecht stehen und das Einrastmittel einrastet. Wenn das Geländer mit Schwung aufgestellt wird, kann diese entgegen wirkende Zusatzkraft leicht überwunden werden. Das Geländer braucht in der fast senkrechten Stellung kaum Kraft, um bewegt zu werden.
[0026] Die genannte Entlastungsposition führt zu einem Vorteil beim Absenken des Geländers. Sobald das Einrastmittel gelöst ist und das Geländer frei schwenken kann, erzwingt die leicht vorgespannte Feder, dass das Geländer einige Grade weg von der Senkrechten in Richtung Ausscherrichtung ausschwenkt und dort in einer Gleichgewichtsstellung verharrt. In dieser Stellung wird die Gewichtskraft des Geländers durch die dann bereits wieder etwas gespannte Feder kompensiert, das Geländer befindet sich im stabilen Gleichgewicht.
[0027] Durch diese leicht geneigte Stellung des Geländers wird verhindert, dass das Einrastmittel erneut einrastet. Gleichzeitig hält die Feder das Geländer stabil oben, sodass es nicht ungedämpft nach unten beschleunigt und dort aufschlägt.
[0028] Erfindungsgemäss werden mindestens zwei solche Geländer gleicher Bauart zur Absturzsicherung verwendet, wobei die beiden Geländer derart nahe aneinander angereiht angeordnet sind, dass in aufgestellter Stellung eine durchgehende Absturzsicherung gewährleistet ist.
[0029] In einer bevorzugten Ausführung lassen sich Lücken zwischen zwei solchen Geländern schliessen. Dazu sind zwei Brückenschienen vorgesehen, welche jeweils ein Führungsende und ein bewegliches Schienenende aufweisen, dessen Abstände zueinander variabel sind. Im Bereich der ersten Stütze des Geländers ist sowohl am Ende des Handlaufs als auch am Ende des Kniestabs eine der Brückenschienen an ihrem Führungsende beweglich angebracht. Diese dienen zur Verlängerung der Absturzsicherung in der aufgestellten Stellung in dem Bereich der Geländerebene, in dem in der abgesenkten Stellung die erste Stütze liegt.
[0030] Diese Brückenschienen können auch in einer Eckverbindung angewendet werden.
[0031] Mit einem lang ausgestaltetes Hebelwerkzeug lässt sich das Geländer aus einer sicheren Distanz heben und senken.
[0032] Weitere vorteilhafte Ausführungen werden im Zusammenhang mit den Figuren beschrieben.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0033] Im Folgenden wird die Erfindung in verschiedenen Zeichnungen dargestellt und mit Hilfe der später erläuterten Bezugszeichen näher erklärt. Aus Übersichtsgründen sind nicht auf allen Figuren sämtliche Elemente bezeichnet. Gleiche Ziffern bezeichnen stets dieselben Sachverhalte.
[0034] Es zeigen: Fig. 1 ein erfindungsgemässes Geländer, a) in aufgestellter Stellung; b) in wenig geneigter Gleichgewichtsstellung; c) in gesenkter Stellung; Fig. 2 eine rückseitige Ansicht, a) auf einen Teilbereich des Geländers; b) im Bereich der Feder, c) im Bereich eines Einrastmittels; Fig. 3 eine erste Variante des Geländers mit Brückenschienen, die zu Ausziehschienen ausgestaltet sind, a) in geneigter Stellung; b) in gesenkter Stellung; Fig. 4 eine dritte Variante des Geländers mit Brückenschienen, die verschiebbare Gleiter in den Brückenschienen aufweisen, a) in aufgestellter Stellung; b) in geneigter Stellung; c) in gesenkter Stellung; d) in gesenkter Stellung zweier Geländer, die aneinander befestigt sind, von oben betrachtet; e) mit einer Ausführung der Mittel zum Befestigen der Befestigungselemente; f) in einer Zoomansicht im Bereich der Kugelgelenke, in aufgestellter Stellung; g) in einer Zoomansicht im Bereich der Kugelgelenke, in gesenkter Stellung des Geländers, bei aufgestelltem weiteren Geländer; Fig. 5 Anordnung eines Geländers mit einem weiteren Geländer in derselben Geländerebene, a) in aufgestellter Stellung beider Geländer; b) in geneigter Stellung des Geländers; c) in gesenkter Stellung des Geländers, bei aufgestelltem weiterem Geländer; d) in gesenkter Stellung beider Geländer; Fig. 6 Anordnung eines Geländers mit einem weiteren Geländer in einem Winkel zueinander, a) in aufgestellter Stellung; b) in geneigter Stellung; c) in gesenkter Stellung, bei aufgestelltem weiterem Geländer; d) in gesenkter Stellung beider Geländer; Fig. 7 Hebelwerkzeug Fig. 8 Grafik der Kräfteverhältnisse zwischen Gravitations- und Federkraft.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0035] In Fig. 1 ist eine Variante des erfindungsgemässen, klappbaren Geländers 1 in seiner einfachsten Form dargestellt, in drei verschiedenen Stellungen. Fig. 1a zeigt es in aufgestellter Stellung, 1b) in einer wenig gesenkter Gleichgewichtsstellung, und 1c) in gesenkter Stellung. Ein solches Geländer eignet sich zur Absturzsicherung auf einem Dach 11, insbesondere einem Solardach, das in Gebrauch von einem Benutzer von einer gesenkten Stellung in eine aufgestellte, gesicherte Stellung gebracht werden kann und wieder zurück, wobei sich das Geländer stets in derselben Ebene, der Geländerebene 12 befindet.
[0036] Es umfasst ein Gestänge 20 mit mindestens einer ersten Stütze 21 und einer zweiten Stütze 22, mit jeweils einem unteren Ende 23 und einem oberen Ende 24 und einem dazwischen liegenden mittleren Bereich 25. Jedes untere Ende 23 ist schwenkbar an einem Befestigungsfuss 26, der ortsfest befestigt werden kann, angebracht. Das Gestänge 20 umfasst zudem einen Handlauf 27, der schwenkbar an den oberen Enden 23 der Stützen 21, 22 angebracht ist, sowie einen Kniestab 28, der schwenkbar an den mittleren Bereichen 25 der Stützen 21, 22 angebracht ist. Die schwenkbaren Verbindungen 30 erlauben eine Parallelogrammführung 31 des Gestänges 20 in der Geländerebene 12, die durch die Parallelogrammführung 31 definiert ist. Beim Absenken des Geländers 10 schert die erste Stütze 21 aus einer senkrechten Stellung voran aus in eine Ausscherrichtung 32, parallel gefolgt von der zweiten Stütze 22, bis beide auf dem Dach 11 liegen.
[0037] Das Geländer 10 umfasst mindestens ein lösbares Einrastmittel 40, welches das Geländer 10 in der aufgestellten Stellung, dargestellt in Fig. 1a), sichert. In Fig. 2 ist ein Beispiel eines solchen Einrastmittels 40 dargestellt, auf das später genauer eingegangen wird. Erfindungsgemäss ist mindestens eine Feder 41, vorzugsweise an jeder Stütze 21, 22 eine Feder 41 angeordnet. In Fig. 2b ist auch eine solche Feder 41 vergrössert dargestellt. Diese Federn 41 werden beim Senken des Geländers 10 derart gespannt, dass sie beim Aufstellen des Geländers 10 den grössten Teil der Aufstellkraft aufbringen können. In einer bevorzugten Variante ist jede der Federn 41 derart eingestellt, dass ihre Entlastungsposition erreicht ist, wenn die Stütze in einem Neigungswinkel α zwischen 3° und 15°, vorzugsweise etwa 10° von der Vertikalen gesenkt ist, wie in Fig. 1b) und 2 dargestellt ist. Dies erlaubt eine stabile Gleichgewichts-Ruhestellung des Geländers 10 in einer wenig ausgelenkten Stellung, in der das Einrastmittel 40 nicht einrastet. Aus dieser Stellung kann das Geländer einfach in die gesenkte Stellung gebracht werden.
[0038] Fig. 9 zeigt eine Grafik der Kräfteverhältnisse zwischen der Gravitationskraft g, verursacht durch das Gewicht des Geländers 10, und der Federkraft f. Die jeweiligen Kräfte F sind für alle Winkel α zwischen der Senkrechten, 0°, und der Horizontalen, 90° aufgetragen. Der dargestellte Sinuskurventeil beschreibt die Gravitationskraft g in diesem Bereich. Bei 0° ist dieses Gewicht null und in der Horizontalen maximal. Die eingetragene Gerade beschreibt die negative Federkraft f, da sie sich in dieser negativen Darstellung einfacher mit der Gravitationskraft vergleichen lässt Die beiden dargestellten Kräfte wirken demnach gegeneinander im Bereich zwischen etwa 20° und 90°.
[0039] Die Federkraft f kreuzt die Nulllinie bei etwa 8°. Nahe der Senkrechten wirkt sie demnach in die gleiche Richtung wie die Gravitationskraft g. Die Grafik ist schematisch, es lassen sich keine genauen Werte daraus ablesen.
[0040] Im Bereich über etwa 20° überwiegt die Gravitationskraft g, sodass das Geländer 10 geneigt ist, die horizontale Stellung einzunehmen. Der Lange Pfeil nach rechts deutet in diesem Bereich das Kräfteverhältnis an: Ohne Zutun eines Benutzers senkt sich das Geländer selbstständig ab, der Winkel α nimmt zu. Damit das Geländer 10 nicht hart aufschlägt, muss es ein Benutzer kontrolliert absenken. Zum Aufstellen hingegen ist dieser Kraft durch den Benutzer entgegenzuwirken, z.B. mit Muskelkraft.
[0041] Ab etwa 60° wird die aufzubringende Kraft zum Aufstellen des Geländers 10 stets geringer, bis sie bei der rechten gestrichelten Linie, bei etwa 20°, schliesslich bis null absinkt. Hier befindet sich ein labiles Gleichgewicht. Rechts davon überwiegt die Gravitationskraft g, welche das Geländer 10 zum Absenken bringt, und links von dieser Linie überwiegt die Federkraft f, welche das Geländer 10 zum Aufstellen bringt. Links von diesem Bereich ist ein kurzer Pfeil nach links angebracht, der diese resultierende Kraft, die sich selbstständig einstellt, darstellt.
[0042] Bei der linken gestrichelten Linie stellt sich erneut ein Gleichgewicht ein, hier aber ein stabiles. Links von der linken gestrichelten Linie der Grafik überwiegt erneut die Gravitationskraft g, auch deswegen, weil die Federkraft f im Bereich nahe der Senkrechten das Geländer 10 ebenfalls von der Senkrechten weg bewegt, die Feder 41 ist überspannt. Der linke kurze Pfeil nach rechts zeigt an, dass die resultierende Kraft f in diesem linken Bereich nahe 0° das Geländer 10 wieder zum Absinken bewegt. Da die beiden kurzen Pfeile gegeneinander gerichtet sind, ist das Gleichgewicht bei der linken gestrichelten Linie stabil: Eine kleine Auslenkung des Geländers 10 in eine der Richtungen lässt es wieder zurückschwenken, es pendelt sich im stabilen Gleichgewicht ein.
[0043] In Fig. 2c ist eine mögliche Funktionsweise des Einrastmittels 40 vergrössert dargestellt. Am Gestänge 20 kann eine Sicherungsstrebe 42 einseitig schwenkbar befestigt sein, wobei sie an ihrem freien Ende 43 das als Gleitnoppe ausgestaltete Einrastmittel 40 aufweist. Dieses Einrastmittel 40 ist in einer Führung 45 am Gestänge 20 gleitbar und gesichert derart angebracht, dass es beim Aufstellen und Absenken des Geländers 20 in der Führung 45 zum Gleiten gezwungen wird und in der aufgestellten Stellung in einer Rast-Endstellung 46 in der Führung 45 durch die Gravitationskraft selbsttätig einrastet, zum Sichern des Geländers 10 in der aufgestellten Stellung. Zum Lösen wird das Einrastmittel 40 wieder angehoben. Sobald das Einrastmittel 40 gelöst ist, neigt sich das Geländer 10 durch die Federspannung um wenige Grade in Ausscherrichtung 32 in die stabile Gleichgewichtsstellung, wie in Fig. 2 a) bis c) dargestellt. Da das Geländer 10 durch die überspannte Feder 41 in aufgestellter Stellung unter Zug steht, kann die Rast-Endstellung 46 auch in einem Rückschnitt angebracht sein, um einen zusätzlichen Sicherheitshalt zu gewähren. Das Geländer 10 muss dann erst nochmals kurz entgegen der Ausscherrichtung 32 gebracht werden, bevor das Einrastmittel 40 gelöst werden kann.
[0044] Alternativen zum hier beschriebenen und dargestellten Beispiel von Einrastmitteln 40 sind auch möglich. So könnte beispielsweise mindestens einer der Stützen 21, 22 in der vertikalen Stellung senkrecht nach unten abgesenkt werden. In diesem Fall ist das Einrastmittel 40 im Bereich des unteren Endes einer der Stützen 21, 22 ausgestaltet, das in eine passende Hülse im Befestigungsfuss 26 gleiten kann. Durch Anheben der Stütze 21, 22 wird die Arretierung wieder gelöst. Diese Variante ist nicht dargestellt.
[0045] Der Handlauf 27 ist in einem L-förmigen Endstück 33 der Stützen 21, 22 schwenkbar befestigt, wie auch in Fig. 4e vergrössert ersichtlich, wobei die L-förmigen Endstücke 33 der Stützen 21, 22 entgegen der Ausscherrichtung 32 ausgestaltet sind, sodass der Handlauf 27 in der gesenkten Stellung, wie in Fig. 1c) dargestellt, oberhalb der Stützen 21, 22 liegt. Auf diese Art nimmt das Geländer 10 sehr wenig Platz ein. Alternativ könnte der Handlauf 27 auch neben dem Geländer 10 schwenkbar angebracht sein, doch dadurch wird mehr Raum eingenommen.
[0046] In der hier dargestellten, bevorzugten Version durchstösst der Kniestab 28 beide Stützen 21, 22 und verläuft in der gesenkten Stellung innerhalb der Stützen 21, 22. Die Stützen 21, 22 sind dazu in der oberen Hälfte in Ausscherrichtung 32 und in der unteren Hälfte entgegen der Ausscherrichtung 32 geöffnet, sodass sie jeweils U-Profile darstellen. Auch der Kniestab 28 kann alternativ dazu seitlich, vor oder hinter dem Geländer 10 schwenkbar angebracht sein. Dadurch vergrössert sich der Platzbedarf im abgesenkten Zustand zwar nur unwesentlich, aber die hier dargestellte Variante verleiht dem Gestänge 20 mehr Stabilität durch zusätzliche Führungslängen und somit mehr Sicherheit.
[0047] Die Befestigungsfüsse 26 sind vorzugsweise grossflächig ausgestaltet, um zuverlässig beschwert werden zu können, beispielsweise durch Betonplatten oder Kies, hier nicht dargestellt. Daher sind die schwenkbaren Verbindungen 30 erhöht angeordnet, um dem Kies oder den Betonplatten ihren Raum zu gewähren. Alternativ können die Befestigungsfüsse 26 auch am Dach 11 fest angebracht sein, beispielsweise verschraubt. Dies wird dann bevorzugt, wenn das Dach 11 einen Rand aufweist, der Bohrungen ermöglicht, ohne die horizontale Dachfläche durchbohren zu müssen.
[0048] Ein solches Geländer 10 lässt sich mit wenig Kraft aufstellen, bis es selbsttätig durch Einrasten des Einrastmittels 40 gesichert ist. Sobald zum Absenken das Einrastmittel 40 gelöst wird, sichert die Feder 41 das Geländer 10 in der wenig geneigten Stellung, von der aus es unter Einsatz von wenig Kraft kontrolliert bis in die Horizontale zum Dach 11 abgesenkt werden kann.
[0049] Zwischen der ersten 21 und der zweiten Stütze 22 können eine oder mehrere baugleiche weitere Stützen angeordnet sein, sodass ein beliebig langes Geländer erreicht werden kann. Die Federn 41 müssen derart ausgelegt sein, dass die Aufstellkraft, die ein Benutzer zum Aufstellen benötigt, in einem vernünftigen Mass ist. Um ein unabsichtliches Aufstellen, beispielsweise bei Sturm, zu verhindern, können Sicherungsriegel vorgesehen sein, welche vor dem Aufstellen entriegelt werden müssen.
[0050] In einer erfindungsgemässen und bevorzugten Ausführung, dargestellt in Fig. 3 und 4, umfasst das Geländer 10 zwei Brückenschienen 50, welche jeweils ein Führungsende 51 und ein bewegliches Schienenende 52 aufweisen, dessen Abstände zueinander variabel sind. Im Bereich der ersten Stütze 21 des Geländers 10 ist sowohl am Handlauf 27 als auch am Kniestab 28 eine der Brückenschienen 50 an ihrem Führungsende 51 beweglich angebracht. Diese dienen zur Verlängerung der Absturzsicherung in der aufgestellten Stellung in dem Bereich der Geländerebene 12, wo in der abgesenkten Stellung die erste Stütze 21 liegt. Das Führungsende 51 ist definiert als die Stellen am Ende des Handlaufs 27 resp. des Kniestabs 28, wo die Verlängerungen beginnen.
[0051] Es ist von Vorteil, wenn die Brückenschienen 50 in der aufgestellten Stellung im Betrieb auch an den beweglichen Schienenenden 52 gesichert sind. Dazu können dort Befestigungselemente 53 ausgestaltet oder angeordnet sein, an welchen sie befestigt werden können oder befestigt sind.
[0052] Entsprechend können an den anderen Enden vom Handlauf 27 und vom Kniestab 28, im Bereich der zweiten Stütze 22, Mittel 54 vorgesehen sind, um die Befestigungselemente 53 baugleicher Geländer 10, 10' daran zu befestigen, wie in den Figuren 4f), 4g), 5 und 6 dargestellt. Somit können einzelne Geländer 10, 10', die beabstandet voneinander aneinander angereiht sind, miteinander verbunden werden. Die Brückenschienen 50 schliessen in der aufgestellten Stellung den Bereich zwischen mehreren Geländern 10, 10'.
[0053] Die Brückenschienen 50 können verschieden ausgestaltet sein. In einer ersten Variante, dargestellt in Fig. 3a) und 3b) sind der Handlauf 27 und der Kniestab 28 im Bereich der ersten Stütze 21 zu Führungsschienen und die Brückenschienen 50 zu Ausziehschienen 60 ausgestaltet, die zusammen zwei Teleskopschienen bilden, indem sie ineinanderlaufende Profile aufweisen.
[0054] Die Ausziehschienen 60 können somit linear aus dem Handlauf 27 resp. aus der Kniestütze 28 ausgefahren und zurückgefahren werden. Das Führungsende 51 ist definiert durch die Stelle der Enden von Handlauf 27 und Kniestab 28, während das bewegliche Schienenende 52 in dieser Version stets am äusseren Ende der Ausziehschienen 60 ist. Der Abstand des beweglichen Schienendes 52 zum Führungsende 51 ist variabel und entspricht der jeweils aktuellen Auszugslänge der Ausziehschienen 60.
[0055] Sobald das oder die Geländer 10 aufgestellt sind, können die Ausziehschienen 60 ausgezogen. Wenn sie an ihren beweglichen Schienenenden 52 Befestigungselemente 53 aufweisen, hier nicht dargestellt, können sie an entsprechenden Mitteln 54 zum Befestigen der Befestigungselemente 53 befestigt werden, die beispielsweise an einem weiteren Geländer 10' gleicher Bauart angebracht sind. Die Ausziehlänge entspricht der veränderlichen Länge der Brückenschienen 50.
[0056] In einer zweiten Variante, nicht dargestellt, sind die Brückenschienen 50 selbst als vollständige Teleskopschienen ausgestaltet, deren Enden 51, 52 die Führungsenden 51 und die beweglichen Schienenenden 52 bilden. Jede Teleskopschiene weist zwei Führungsschienen auf mit ineinanderlaufenden Profilen. Die Führungsenden 51 sind gelenkig am Handlauf 27 resp. an der Kniestange 28 angebracht. Die beweglichen Schienenenden 52 sind im montierten Zustand im Gebrauch an entsprechenden Mitteln 54 eines weiteren Geländers 10' gelenkig befestigt.
[0057] Im Gegensatz zur ersten Variante bleiben die beweglichen Schienenenden 52 stets an den Mitteln 54 befestigt, auch während dem Aufstellen und Absenken des Geländers 10. Die Teleskopschienen kompensieren dabei die sich ändernden Abstände zwischen den zwei Geländern 10, 10', resp. zwischen dem Führungsende 51 und dem beweglichen Schienenende 52. Die Geländer 10, 10' können dabei in derselben Geländerebene 12 oder in einem Winkel zueinander stehen, wie in Dig. 4a) bis 4c) dargestellt. An den Führungsenden 51 und an den beweglichen Schienenenden 52 können Verbindungen 64 insbesondere schwenkbar ausgestaltet sein, wenn beide Geländer 10, 10` in derselben Geländerebene 12 angeordnet sind, oder als Kreuzgelenke, wenn sie in einem Winkel zueinander angeordnet sind. In den Figuren 4a) bis 4c) sind vergleichbare Verbindungen 64 dargestellt.
[0058] Der Vorteil dieser zweiten Variante gegenüber der Ersten besteht demnach in der einfacheren Handhabung zum Aufstellen und Absenken der Geländer 10, 10', auch in einer Winkelstellung der Geländer 10, 10' zueinander. Die Brückenschienen 50 müssen nicht mehr zusätzlich ausgezogen und verbunden werden, sie sind und bleiben es. Nachteilig ist aber der höhere Materialaufwand der vollständigen Teleskopschienen 61 als Brückenschienen 50 gegenüber den Ausziehschienen 60, da der überlappende Bereich der Führungsschieben grösser sein muss als jener in der ersten Variante. Zudem werden mehr Verbindungen 64 benötigt.
[0059] In einer dritten Variante, dargestellt in Fig. 4a) bis 4g), sind die Brückenschienen 50 an ihren Führungsenden 51, welche sich an einem Ende der Brückenschienen 50 befinden, ebenfalls gelenkig an den Enden des Handlaufs 27 resp. der Kniestütze 28 angebracht, wie in der zweiten Variante. Erfindungsgemäss sind an diesen Brückenschienen 50 verschiebbare Gleiter 62 angebracht, welche das bewegliche Schienenende 52 definieren und an welchen die Befestigungselemente 53 angebracht sind Diese sind in Fig. 4e) und f) vergrössert dargestellt. Wie in der zweiten Variante sind die Befestigungselemente 53 mit Verbindungen 64 gelenkig permanent an den Mitteln 54 befestigt. Wie in der zweiten Variante können mehrere Geländer 10, 10' in derselben Geländerebene 12 oder in einem Winkel zueinander angeordnet sein.
[0060] Vorzugsweise umfassen die Gleiter 62 Kugelgelenke 63 und sind mit diesen in den Brückenschienen 50 gelagert, um eine dreidimensionale Bewegung zu ermöglichen.
[0061] Die Verbindungen 64 der Variante drei zwischen den Führungsenden 51 der Brückenschienen 50 und dem Handlauf 27 resp. dem Kniestab 28 können, wie in der Variante zwei, schwenkbar ausgestaltet sein, wenn beide Geländer 10, 10' in derselben Geländerebene 12 angeordnet sind, wie in Fig. 5a) bis 5d) dargestellt, oder als Kreuzgelenke, wenn sie in einem Winkel zueinander angeordnet sind, wie in Fig. 6a) bis 6d) gezeigt. Bei der Anordnung zweier Geländer 10, 10' in einem Winkel zueinander müssen die Brückenschienen 50, wenn sie beidseitig permanent angebracht sind, beim Absenken und Aufstellen einseitig aus der Geländerebene ausscheren können. Daher sind Verbindungen 63, 64 erforderlich, welche Bewegungen in allen Richtungen erlauben.
[0062] Der Vorteil dieser dritten Variante gegenüber den ersten Beiden ist der geringere Materialaufwand, da im aufgestellten Zustand keine Materialüberlappung im Bereich der Brückenschieben 50 stattfindet.
[0063] Die Kugelgelenke 63 sind in Fig. 4f) und 4g) vergrössert dargestellt. Sie laufen in den Brückenschienen 50 und verfügen zudem über Befestigungselemente 53, hier dargestellt als Stäbe. Diese sind an entsprechenden Mitteln 54 im Handlauf 27 und im Kniestab 28 des weiteren Geländers 10' befestigt. Diese Mittel 54 sind hier als Lockführungen ausgestaltet, in denen die Stäbe gesichert werden können und dabei rotierbar und gesichert befestigt sind.
[0064] Eine weitere Erfindung betrifft die Anordnung eines hier beschriebenen Geländers 10 mit mindestens einem weiteren Geländer 10' gleicher Bauart zur Absturzsicherung. Die beiden Geländer 10, 10' sind derart nahe aneinander angereiht angeordnet, dass in aufgestellter Stellung eine durchgehende Absturzsicherung gewährleistet ist.
[0065] Dies kann auf verschiedene Arten zustande kommen. In einer einfachsten Version können zwei Geländer 10, 10' ohne Brückenschienen 50 verwendet werden. Gemeinsam weisen sie etwa die Länge einer Absturzkante eines Daches 11 auf. Die Geländer 10, 10' sind dazu in ihren Geländerebenen 12 um mindestens die Breite eines Geländers 10 resp. 10' versetzt zueinander angeordnet, sodass sie beim Absenken teilweise nebeneinander, leicht versetzt zueinander liegen. Ihre ersten Stützen 21, 21' sind vorzugsweise nahe beieinander angeordnet, ihre Ausscherrichtungen 32, 32' vorzugsweise gegeneinander ausgerichtet. In aufgestellter Stellung verbleiben zwischen den Geländern 10, 10' keine Lücken, die eine Absturzgefahr darstellen könnten. Diese Anordnung ist nicht dargestellt.
[0066] In einer zweiten Version, dargestellt in den Figuren 3, 4a) bis 4d), 5 und 6, werden Geländer 10, 10' mit Brückenschienen 50 verwendet. In aufgestellter Stellung sind diese in derselben Geländerebene 12 oder in einem Winkel dazu um mindestens die Länge a der ersten Stütze 21 voneinander beabstandet angeordnet, sodass sich deren Gestänge 20, 20' in gesenkter Stellung nicht berühren. Die dadurch entstandenen Lücken sind in der aufgestellten Stellung durch die Brückenschienen 50 des Geländers 10 geschlossen. Fig. 4d) zeigt einen Ausschnitt der Anordnung gemäss Fig. 6d) von oben betrachtet.
[0067] In einer Anordnung mit Geländern 10, 10' nach der ersten Variante werden in aufgestellter Stellung die Befestigungselemente 53 der beweglichen Schienenenden 52 des Geländers 10 vorzugsweise an Mitteln 54 des weiteren Geländers 10' befestigt, sodass zwischen den Geländern 10, 10' eine durchgehende, lückenlose Absturzabsicherung erreicht ist.
[0068] In einer Anordnung mit Geländern 10, 10' nach der zweiten oder dritten Variante sind die Befestigungselemente 53 der beweglichen Schienenenden 52 des Geländers 10 permanent an den Mitteln 54 des weiteren Geländers 10' beweglich angebracht. Bei gesenktem Geländer 10 kann das weitere Geländer 10' aufgestellt und gesenkt werden, und, bei aufgestelltem weiteren Geländer 10', kann das Geländer 10 aufgestellt und gesenkt werden. In aufgestellter Stellung beider Geländer 10, 10' ist eine durchgehende, lückenlose Absturzabsicherung erreicht.
[0069] Wie in den Figuren ersichtlich, beispielsweise in Fig. 5c, sind die Brückenschienen 50 unterschiedlich lang. Dies ermögliche die Kollisionsfreiheit der Gestänge 20, 20' beim Aufstellen und Absenken. Vorzugsweise ist die obere Brückenschiene 50, die den Handlauf 27 verlängert, länger als die untere, die den Kniestab 28 verlängert.
[0070] Generell wird festgehalten, dass das einfache Geländer 10 ohne Brückenschienen 50 bereits viele Vorteilhafte aufweist. Das Aufstellen und Absenken sind mit minimalem Kraftaufwand einfach möglich, und die aufgestellte Stellung sichert sich vorzugsweise selbsttätig. Durch die bevorzugte Einstellung der Feder 41 auf etwa 10° von der Vertikalen wird eine Grundstellung mit einer Gleichgewichtsposition erreicht, die es einfach ermöglicht, das Geländer 10 entweder ganz aufzustellen, bis das Einrastmittel einrastet, oder abzusenken, bis das Geländer 10 liegt.
[0071] Die weiteren Ausführungen mit den Brückenschienen 50 sind sicher vorteilhaft, doch die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird bereits durch das kraftsparende und sichere Hantieren des einfachen Geländers 10 beschrieben.
[0072] Das beschriebene Geländer ist dafür geeignet, mit einem Hebelwerkzeug 70, wie in Fig. 8 dargestellt, gehoben und gesenkt zu werden. Dieses verfügt über eine lang ausgestaltete Hebelstange 71, an dessen einem Ende ein Griff 72 quer zur Hebelstange 71 angeordnet ist, um mit beiden Händen zu greifen und eine Torsion auf die Hebelstange 71 zu bewirken. Auf der gegenüberliegenden Seite des Griffs 72 verfügt die Hebelstange 71 über eine Angriffsplatte 73, die sich in einer Ebene der Hebelstange 71 in dessen Verlängerung erstreckt, wobei sie die Hebelstange 71 beidseitig um mindestens die Tiefe des Gestänges 20 übersteht, um diese Fläche der Angriffsplatte 73 als Hebel zum Heben einzusetzen. Dadurch lässt sich das Hebelwerkzeug 70 auch aus der Ferne bedienen, selbst wenn sich der Benutzer nahe der Geländerebene 12 befindet. Vorzugsweise ist eine Front 74 der Angriffsplatte 73, die der Hebelstange 71 gegenüber liegt, konkav ausgestaltet, um beispielsweise eine Stütze 21, 22 zu stossen, ohne davon abzurutschen. Mit der überstehenden Kante der Angriffsplatte 73 kann eine Stütze 21, 22 auch herangezogen werden.
[0073] Zusätzlich kann in einem mittleren Bereich in der Hebelstange 71 ein Stützbein 75 fest oder schwenkbar angeordnet sein, auf dem sich das Hebelwerkzeug 70 wie eine Wippe abstützen kann.
[0074] Mit einem einfachen Hebelwerkzeug 70 beschriebener Art lässt sich das Geländer 10 mit geringer Kraft aufstellen und absenken, wobei sich der Benutzer dabei in sicherem Abstand vom noch ungesicherten Rand des Daches 11 aufhalten kann. Zudem kann er sich im Bereich entlang der bereits oder noch gesicherten Geländer 10, 10` aufhalten und von dort aus die jeweils nächsten Geländer 10` aufstellen oder absenken. Mit dem Hebelwerkzeug 70 lässt sich auch das Einrastmittel 40 lösen, wodurch das Geländer 10 in die stabile Neigestellung gelangt, von der aus das Geländer 10 anschliessend kontrolliert gesenkt werden kann.
Bezugszeichenliste
[0075] 10 Geländer, klappbar; 10' weiteres Geländer 11 Dach, Solardach 12 Geländerebene 20 Gestänge; 20' Gestänge eines weiteren Geländers 21 Erste Stütze 22 Zweite Stütze 23 unteres Ende 24 oberes Ende 25 mittlerer Bereich 26 Befestigungsfuss 27 Handlauf 28 Kniestab 30 schwenkbare Verbindungen 31 Parallelogrammführung 32 Ausscherrichtung 33 L-förmiges Endstück 40 Einrastmittel, lösbar 41 Feder 42 Sicherungsstrebe 43 freies Ende der Sicherungsstrebe 44 Gleitnoppe 45 Führung 46 Rast-Endstellung 50 Brückenschienen 51 Führungsende 52 bewegliches Schienenende 53 Befestigungselemente 54 Mittel zum Befestigen der Befestigungselemente 60 Ausziehschienen von Teleskopschienen 61 Teleskopschienen, vollständig 62 verschiebbare Gleiter 63 Kugelgelenk 64 Verbindung, Scharnier, Kreuzgelenk 70 Hebelwerkzeug 71 Hebelstange 72 Griff 73 Angriffsplatte 74 Front 75 Stützbein α Neigungswinkel a Länge der Stützen F Kraft g Gravitationskraft f Federkraft

Claims (20)

1. Klappbares Geländer (10) zur Absturzsicherung auf einem Dach (11), insbesondere einem Solardach, welches im Gebrauch von einem Benutzer von einer gesenkten Stellung in eine aufgestellte, gesicherte Stellung gebracht werden kann und wieder zurück, wobei sich das Geländer (10) stets in derselben Ebene, der Geländerebene (12) befindet, umfassend ein Gestänge (20) mit mindestens einer ersten (21) und einer zweiten Stütze (22) mit jeweils einem unteren (23) und einem oberen Ende (24) und einem dazwischen liegenden mittleren Bereich (25), wobei jedes untere Ende (23) schwenkbar an einem Befestigungsfuss (26), der ortsfest befestigt werden kann, angebracht ist, einen Handlauf (27), der schwenkbar an den oberen Enden (24) der Stützen (21, 22) angebracht ist, und einen Kniestab (28), der schwenkbar an den mittleren Bereichen (25) der Stützen (21, 22) angebracht ist, wobei die schwenkbaren Verbindungen (30) eine Parallelogrammführung (31) des Gestänges (20) in der Geländerebene (12) definieren und beim Absenken die erste Stütze (21) aus einer senkrechten Stellung voran in eine Ausscherrichtung (32) ausschert, gefolgt von der zweiten Stütze (22), bis beide liegen, wobei das Geländer (10) mindestens ein lösbares Einrastmittel (40) umfasst, welches das Geländer (10) in der aufgestellten Stellung vorzugsweise selbsttätig sichert, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens bei einer Stütze (21, 22), vorzugsweise bei jeder Stütze (21, 22) eine Feder (41) angeordnet ist, welche alle beim Senken des Geländers (10) derart gespannt werden, dass sie beim Aufstellen des Geländers (10) den grössten Teil der Aufstellkraft aufbringen können.
2. Geländer (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Federn (41) derart eingestellt ist, dass ihre Entlastungsposition erreicht ist, wenn die Stützen (21, 22) in einem Neigungswinkel (α) zwischen 5 und 15° gesenkt sind.
3. Geländer (10) nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine einseitig am Gestänge schwenkbar befestigte Sicherungsstrebe (42), welche an ihrem freien Ende (43) das als Gleitnoppe (44) ausgestaltet Einrastmittel (40) aufweist, welches in einer Führung (45) am Gestänge (20) gleitbar und gesichert derart angebracht ist, dass es beim Aufstellen und Absenken des Geländers (10) in der Führung (45) zum Gleiten gezwungen wird und in der aufgestellten Stellung in einer Rast-Endstellung (46) in der Führung (45) vorzugsweise selbsttätig einrastet, zum Sichern des Geländers (10) in der aufgestellten Stellung.
4. Geländer (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kniestab (28) beide Stützen (21, 22) durchstösst und in der gesenkten Stellung innerhalb der Stützen (21, 22) verläuft.
5. Geländer (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Handlauf (27) in einem L-förmigen Endstück (33) der Stützen (21, 22) schwenkbar befestigt ist, wobei die L-förmigen Endstücke (33) der Stützen (21, 22) entgegen der Ausscherrichtung (32) ausgestaltet sind, sodass der Handlauf (27) in der gesenkten Stellung oberhalb der Stützen (21, 22) liegt.
6. Geländer (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsfüsse (26) grossflächig ausgestaltet sind, um zuverlässig beschwert werden zu können, beispielsweise durch Betonplatten oder Kies.
7. Geländer (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein lang ausgestaltetes Hebelwerkzeug (70) zum Heben und Senken des Geländers (10) aus einer sicheren Distanz.
8. Geländer (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei Brückenschienen (50), welche jeweils ein Führungsende (51) und ein bewegliches Schienenende (52) aufweisen, dessen Abstände zueinander variabel sind, wobei im Bereich der ersten Stütze (21) des Geländers (10) sowohl am Ende des Handlaufs (27) als auch am Ende des Kniestabs (28) je eine der Brückenschienen (50) an ihrem Führungsende (51) beweglich angebracht ist, zur Verlängerung der Absturzsicherung in der aufgestellten Stellung in dem Bereich der Geländerebene (12), in dem in der abgesenkten Stellung die erste Stütze (21) liegt.
9. Geländer (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der aufgestellten Stellung im Betrieb im Bereich beider beweglichen Schienenenden (52) Befestigungselemente (53) ausgestaltet oder angeordnet sind, an welchen die Brückenschienen (50) befestigt werden können oder befestigt sind, damit sie im Betrieb an beiden Enden (51, 52) gesichert sind.
10. Geländer (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden vom Handlauf (27) und vom Kniestab (28) im Bereich der zweiten Stütze (22) Mittel (54) vorgesehen sind, um die Befestigungselemente (53) baugleicher Geländer (10, 10`) daran zu befestigen.
11. Geländer (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Handlauf (27) und der Kniestab (28) im Bereich der ersten Stütze (21) zu Führungsschienen und die Brückenschienen (50) zu Ausziehschienen (60) ausgestaltet sind, die zusammen zwei Teleskopschienen (61) bilden, indem sie ineinanderlaufende Profile aufweisen.
12. Geländer (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Brückenschienen (50) als vollständige Teleskopschienen ausgestaltet sind, deren Enden die Führungsenden (51) und die beweglichen Schienenenden (52) bilden, wobei die Führungsenden (51) mit gelenkigen Verbindungen (64) an den Enden des Handlaufs (27) resp. der Kniestütze (28) angebracht sind.
13. Geländer (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende der Brückenschienen (50) die Führungsenden (51) ausgestaltet sind, welche mit gelenkigen Verbindungen (64) an den Enden des Handlaufs (27) resp. der Kniestütze (28) angebracht sind, und Gleiter (62) verschiebbar an den Brückenschienen (50) angebracht sind, wobei diese Gleiter (62) das bewegliche Schienenende (52) definieren, an welchen die Befestigungselemente (53) angebracht sind.
14. Geländer (10) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleiter (62) mit Kugelgelenken (63) in den Brückenschienen (50) gelagert sind, um dreidimensionale Bewegungen zu ermöglichen.
15. Geländer (10) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkigen Verbindungen (64) zwischen der Brückenschiene (50) und dem Handlauf (27) resp. dem Kniestab (28) als Kreuzgelenke (63) ausgestaltet sind, damit die Brückenschienen (50) mit ihren beweglichen Schienenenden (52) aus der Geländerebene (12) ausscheren können.
16. Anordnung eines Geländers (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und mindestens eines weiteren Geländers (10`) gleicher Bauart zur Absturzsicherung, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Geländer (10, 10`) derart nahe aneinander angereiht angeordnet sind, dass in aufgestellter Stellung eine durchgehende Absturzsicherung gewährleistet ist.
17. Anordnung nach Anspruch 16 mit Rückbezug auf einen der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Geländer (10, 10`) in ihren Geländerebenen (12) um mindestens die Breite eines Geländers (10, 10') versetzt zueinander angeordnet sind, sodass sie beim Absenken teilweise nebeneinander liegen, wobei in aufgestellter Stellung zwischen den Geländern (10, 10`) keine Lücke verbleibt, die eine Absturzgefahr darstellt.
18. Anordnung nach Anspruch 16 mit Rückbezug auf einen der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Geländer (10, 10`) in aufgestellter Stellung in derselben Geländerebene (12) oder in einem Winkel dazu angeordnet sind, und um mindestens die Länge (a) der ersten Stütze (21) in Ausscherrichtung (32) voneinander beabstandet sind, sodass sich die Gestänge (20, 20`) in gesenkter Stellung nicht behindern.
19. Anordnung nach Anspruch 18 mit Rückbezug auf Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in aufgestellter Stellung die Befestigungselemente (53) der beweglichen Schienenenden (52) des Geländers (10) an den Mitteln (54) des weiteren Geländers (10`) befestigt sind, sodass zwischen den Geländern (10, 10`) eine durchgehende, lückenlose Absturzabsicherung erreicht ist.
20. Anordnung nach Anspruch 19 mit Rückbezug auf einen der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (53) der beweglichen Schienenenden (52) des Geländers (10) permanent an den Mitteln (54) des weiteren Geländers (10`) beweglich angebracht sind, sodass bei gesenktem Geländer (10) das weitere Geländer (10`) aufgestellt und gesenkt werden kann, und, bei aufgestelltem weiteren Geländer (10'), das Geländer (10) aufgestellt und gesenkt werden kann, und wobei in aufgestellter Stellung beider Geländer (10, 10`) eine durchgehende, lückenlose Absturzabsicherung erreicht ist.
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