CH721147A2 - Nässeschutz für schneesportanzüge - Google Patents

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CH721147A2
CH721147A2 CH000883/2024A CH8832024A CH721147A2 CH 721147 A2 CH721147 A2 CH 721147A2 CH 000883/2024 A CH000883/2024 A CH 000883/2024A CH 8832024 A CH8832024 A CH 8832024A CH 721147 A2 CH721147 A2 CH 721147A2
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Abstract

Nässe-, Wind- und Wetterschutz zum Überziehen über eine bestehende Kleidung, wobei der Nässeschutz Ärmel (1, 2) zum Abdecken von Armen und Händen, Hosenbeine (3, 4) zum Abdecken von Beinen und einen Mittelteil (5) zum Abdecken des Torsos umfasst, wobei die Ärmel (1, 2) und der Mittelteil (5) ein oberes Kleidungsstück bilden. Erfindungsgemäss weisen der Mittelteil (5) und die Hosenbeine (3, 4) auf jeweiligen Vorderseiten Verschlusselemente (6, 7, 8) auf, durch die der Mittelteil (5) und die Hosenbeine (3, 4) vollständig teilbar sind. Damit lässt sich der Nässeschutz ohne Einstiegsbewegung mit Schuhen und montiertem Sportgerät an- und ausziehen. Damit gewährt der Nässeschutz dem Sportler/in volle Bewegungsfreiheit und im Bereich Schneesportunterricht bzw. Training sind alle Kernbewegungen ersichtlich. Bei der transparenten Ausführungsvariante des Nässeschutzes bleiben alle Logos und Embleme der unterliegenden Bekleidung ersichtlich.

Description

TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Nässeschutz für Schneesportanzüge, Sportanzüge oder dergleichen.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Überkleider zum Schutz vor Nässe bekannt. Dabei kann zwischen zwei Typen von Nässeschutz unterschieden werden: Einerseits ermöglichen so genannte Pelerinen ein rasches Überziehen, ohne dass Schuhe ausgezogen werden müssen. Die bekannten Pelerinen schränken die Bewegungsfreiheit jedoch oft stark ein. Im Bereich Sportunterricht/Training verdecken die Pelerinen oder Regenmäntel die Körperbewegungen, was sich nachteilig auf die Coachingmöglichkeiten im Unterricht auswirkt. Einige bekannte Pelerinen bzw. Regenmäntel lassen die Beine teilweise ungeschützt, so dass die Schienbeine und Knie während Fahrten auf Skiliften und Sesselliften ohne Schutzhaube ungeschützt sind. Andererseits sind eher enganliegende Überkleider gegen Nässe bekannt, bei denen allerdings vor dem Anziehen die Schuhe ausgezogen werden müssen. Dies ist nicht nur in vielen Sportarten unerwünscht, weshalb die bekannten Überkleider ungeeignet sind.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0003] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Nässeschutz anzugeben, der diese Nachteile nicht aufweist.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst. Weitere Ausführungsvarianten sind durch die Merkmale von weiteren abhängigen Ansprüchen definiert.
[0005] Der erfindungsgemässe Nässeschutz zum Überziehen über eine bestehende Kleidung umfasst Ärmel zum Abdecken von Armen, Hosenbeine zum Abdecken von Beinen und einen Mittelteil zum Abdecken des Torsos, wobei die Ärmel und der Mittelteil ein oberes Kleidungsstück bilden. Der erfindungsgemässe Nässeschutz zeichnet sich dadurch aus, dass der Mittelteil und die Hosenbeine auf jeweiligen Vorderseiten Verschlusselemente aufweisen, durch die der Mittelteil (5) und die Hosenbeine vollständig teilbar sind.
[0006] Unter dem Begriff „Vorderseite“ ist eine Frontseite der auf einer Ebene gelegten Hose zu verstehen. Die Hosenbeine der auf eine Ebene gelegte Hose bilden dann eine seitliche Aussenfalte und eine seitliche Innenfalte im Bereich des Schrittes.
[0007] Damit weist der erfindungsgemässe Nässeschutz den Vorteil auf, dass er sich ohne Einstiegsbewegung an- und ausziehen lässt. Überdies ermöglicht die Anordnung der Verschlusselemente auf den jeweiligen Vorderseiten ein komfortableres und auch schnelleres An- und Ausziehen durch den Benutzer.
[0008] Die vorliegende Erfindung eignet sich nicht nur als Nässeschutz, sondern ist insbesondere auch als Wind- oder Wetterschutz bestens geeignet. Entsprechend ist unter dem Begriff Nässeschutz ein breiter Einsatzbereich (Wind- und Wetterschutz) zu verstehen.
[0009] Eine Ausführungsvariante des erfindungsgemässen Nässeschutzes besteht darin, dass das obere Kleidungsstück mit den Hosenbeinen ein einteiliges Gesamtkleidungsstück bildet und dass die Verschlusselemente der Hosenbeine und das Verschlusselement des oberen Kleidungstücks in einem Punkt im Bereich der Hüfte zusammengeführt sind.
[0010] Dieses auch unter der Bezeichnung „Overall“ bekannte einteilige Gesamtkleidungsstück vereinfacht die Handhabung durch den Benutzer noch weiter, und zwar insbesondere durch die Zusammenführung der Verschlusselemente in einem Punkt im Bereich der Hüfte oder auch im Bereich des Bauches.
[0011] Weitere Ausführungsvarianten des erfindungsgemässen Nässeschutzes bestehen darin, dass die Verschlusselemente der Hosenbeine und das Verschlusselement des oberen Kleidungsstücks von unten nach oben verschliessbar sind.
[0012] Weitere Ausführungsvarianten des erfindungsgemässen Nässeschutzes bestehen darin, dass bei einem zweiteiligen Gesamtkleidungsstück, bestehend aus dem oberen Kleidungsstück und den Hosenbeinen, die Verschlusselemente der Hosenbeine von oben nach unten und das Verschlusselement des oberen Kleidungsstücks von unten nach oben verschliessbar sind.
[0013] Weitere Ausführungsvarianten des erfindungsgemässen Nässeschutzes bestehen darin, dass die Verschlusselemente aus einem teilbaren Reissverschluss, einem Klettverschluss, metallenen oder kunstoffenen Druckknöpfen oder einer Kombination dieser Ausführungsvarianten bestehen.
[0014] Weitere Ausführungsvarianten des erfindungsgemässen Nässeschutzes bestehen darin, dass zumindest eines der folgenden Elemente aus einem transparenten Material besteht: – Ärmel; – Mittelteil; – Hosenbein.
[0015] Weitere Ausführungsvarianten des erfindungsgemässen Nässeschutzes bestehen darin, dass die Ärmel überlang sind.
[0016] Weitere Ausführungsvarianten des erfindungsgemässen Nässeschutzes bestehen darin, dass die Hosenbeine verkürzt sind.
[0017] Weitere Ausführungsvarianten des erfindungsgemässen Nässeschutzes bestehen darin, dass Atmungsschlitze oder Ösen im Bereich von Achselhöhlen vorgesehen sind.
[0018] Weitere Ausführungsvarianten des erfindungsgemässen Nässeschutzes bestehen darin, dass eine Kapuze mit einem elastischen Band um einen Gesichtsbereich vorhanden ist, wobei die Kapuze mit dem Mittelteil bzw. dem oberen Kleidungstück verbunden ist.
[0019] Weitere Ausführungsvarianten des erfindungsgemässen Nässeschutzes bestehen darin, dass an Arm- und/oder Beinabschlüssen Manschetten mit deutlich sichtbarer Farbgestaltung vorhanden sind. Die Manschetten bestehen beispielsweise aus einer leuchtend gelben oder leuchtend orangen Membran mit Reflektoren. Damit wird eine verbesserte Sichtbarkeit bei Nebel oder auf andere Weise eingeschränkte Sichtverhältnisse erhalten.
[0020] Die erwähnten Ausführungsvarianten des Nässeschutzes lassen sich in beliebiger Kombination einsetzen. Lediglich diejenigen Kombinationen sind ausgeschlossen, die durch die Kombination zu einem Widerspruch führen würden.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0021] Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachstehend anhand von Figuren noch näher erläutert. Diese dienen lediglich zur Erläuterung und sind nicht einschränkend auszulegen. Es zeigen Fig. 1 eine Vorderseite einer ersten Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Nässeschutzes in einteiliger Ausführung, Fig. 2 eine Rückseite des erfindungsgemässen Nässeschutz gemäss Fig. 1, Fig. 3 eine Vorderseite einer zweiten Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Nässeschutzes in zweiteiliger Ausführung, Fig. 4 eine Rückseite des erfindungsgemässen Nässeschutz gemäss Fig. 3, Fig. 5 eine Vorderseite einer dritten Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Nässeschutzes in zweiteiliger Ausführung und Fig. 6 eine Vorderseite einer vierten Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Nässeschutzes in zweiteiliger Ausführung.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0022] Die Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Nässeschutzes in einteiliger Ausführung, die auch etwa als Overall bezeichnet wird. Der erfindungsgemässe Nässeschutz umfasst Ärmel 1 und 2 zum Abdecken der Arme und allenfalls auch der Hände einer Person, Hosenbeine 3 und 4 zum Abdecken der Beine der Person, einen Mittelteil 5 zum Abdecken des Torsos der Person und ein den Kopf der Person abdeckende Kapuze 10, deren Gesichtsöffnung durch ein elastisches Band 11 fixiert und gewährleistet ist.
[0023] Bei der einteiligen Ausführungsvariante, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, sind die das obere Kleidungstück umfassenden Ärmel 1, 2 und Kapuze 10 mit den Hosenbeinen 3, 4 verbunden bzw. beispielsweise auch aus einem Stück gebildet.
[0024] Zum An- bzw. Ausziehen des Nässeschutzes sind Verschlusselemente 6, 7 und 8 vorgesehen, die auf der Vorderseite des Nässeschutzes angeordnet sind und somit für den Benutzer sehr gut zugänglich sind. Durch die Verschlusselemente lassen sich die Hosenbeine 3, 4 und das obere Kleidungsstück vollständig teilen, so dass das Anziehen bzw. Ausziehen des Nässeschutzes einfach und schnell vorgenommen werden kann. Insbesondere ist beim Anziehen bzw. Ausziehen keine Einstiegsbewegung bzw. Ausstiegsbewegung notwendig, womit die Schuhe des Benutzers nicht ausgezogen werden müssen.
[0025] Bei der in Fig. 1 dargestellten einteiligen Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung sind die Verschlusselemente 6 und 7 der Hosenbeine 3 und 4 mit dem Verschlusselement 8 des oberen Kleidungsstückes bzw. dem Mittelteil 5 in einem Punkt 9 zusammengeführt. Der Punkt 9 liegt dabei beispielsweise auf Höhe der Hüfte oder auf der Höhe des unteren Bauches des Benutzers.
[0026] Nach dem Öffnen aller Verschlusselemente 6 bis 8 lässt sich der erfindungsgemässe Nässeschutz sehr einfach anziehen, und zwar indem die geöffneten Hosenbeine 3 und 4 um die Beine des Benutzers gelegt werden, die Verschlusselemente 6 und 7 am jeweiligen unteren Ende der Hosenbeine 3 und 4 verschlossen werden und die Verschlusselemente 6 bis 8 verschlossen werden. Es hat sich gezeigt, dass der Bedienkomfort besonders gross ist, wenn zunächst das Verschlusselement 8 im Mittelteil 5 geschlossen wird, und zwar von unten nach oben, d.h. ausgehend vom Punkt 9 bis zum oberen Ende, das sich im Bereich des Halses des Benutzers befindet. Als nächstes erfolgt das Verschliessen der Verschlusselemente 6 und 7 der Hosenbeine 3 und 4 von unten nach oben bis zum Punkt 9.
[0027] Als Verschlusselemente 6 bis 8 kommen Reissverschlüsse, Klettverschlüsse oder Druckknöpfe zum Einsatz. Denkbar ist auch eine Kombination von zwei oder mehreren Verschlusselementen, um eine verbesserte Abdichtung erreichen zu können. Die Verwendung von wasserdichten Reissverschlüssen hat sich als besonders geeignet für die Verschlusselemente 6 bis 8 herausgestellt.
[0028] Fig. 2 zeigt die Rückseite der einteiligen Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung gemäss Fig. 1. Die Hinweiszeichen entsprechen denjenigen der Fig. 1.
[0029] Wird der erfindungsgemässe Nässeschutz bei Sportanzügen, insbesondere im Schneesport eingesetzt, so ist bei einer weiteren Ausführungsvariante beispielsweise vorgesehen, die Ärmel 1 und 2 überlang zu gestalten, so dass die getragenen Handschuhe ebenfalls vor Nässe geschützt sind. Ferner sind, bei einer noch weiteren Ausführungsvariante im Bereich Schneesport, die Hosenbeine 3 und 4 verkürzt gegenüber normalen Hosenlängen, womit die im Schneesport getragenen Skischuhe nicht von den Hosenbeinen 3 und 4 überdeckt sind, damit Kantenschütze der Skibekleidung unbedeckt ihre Funktion ausüben können. Für andere Benutzer werden die Hosenlängen normal lang ausgestaltet. Somit ist der Schutz gegen Nässe auch über den Skischuhen gewährleistet, jedoch ist die Funktion der Kantenschütze ausser Funktion gesetzt.
[0030] Der erfindungsgemässe Nässeschutz bewährt sich ebenfalls im Alltag für beliebige weitere Aktivitäten im Freien. Unter Umständen müssen für andere Sportarten ausserhalb des Schneesports individuelle Anpassungen durch den Benutzer vorgenommen werden: Beispielsweise mit einem Leuchtband oder dergleichen, um die Hosenbeine nach dem Verschliessen enganliegend zu gestalten.
[0031] Fig. 3 zeigt eine Vorderseite einer zweiten Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Nässeschutzes in zweiteiliger Ausführung. Im Unterschied zur einteiligen Ausführung gemäss Fig. 1 und 2 verlaufen die Verschlusselemente 6 und 7 in den Hosenbeinen 3 und 4 im wesentlich parallel zueinander und enden somit im Hosenbund beabstandet voneinander und nicht in einem Punkt 9 wie bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsvariante. Abgesehen davon, dass bei der zweiteiligen Ausführungsvariante ein Hosenteil und eine Jacke vorhanden sind, sind die beiden Ausführungsvarianten gleich. Insbesondere sind auch alle Vorteile bei beiden Ausführungsvarianten vorhanden.
[0032] Fig. 4 zeigt wiederum die Rückseite der zweiteiligen Ausführungsvariante gemäss Fig. 3 der vorliegenden Erfindung. Die Hinweiszeichen entsprechen wiederum denjenigen, die bereits in Fig. 3 verwendet worden sind.
[0033] Fig. 5 zeigt eine Vorderseite einer dritten Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Nässeschutzes in zweiteiliger Ausführung. Die Verschlusselemente 6 und 7 in den Hosenbeinen 3 und 4 verlaufen wiederum im Wesentlichen parallel zueinander. Allerdings verlaufen die Verschlusselemente 6 und 7 näher zum Hosenschritt bzw. zu einer seitlichen Innenfalte 13.
[0034] Fig. 6 zeigt eine Vorderseite einer vierten Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Nässeschutzes in zweiteiliger Ausführung. Die Verschlusselemente 6 und 7 in den Hosenbeinen 3 und 4 verlaufen wiederum im Wesentlichen parallel zueinander. Allerdings verlaufen die Verschlusselemente 6 und 7 nunmehr näher zu einer seitlichen Aussenfalte 12 der Hose.
[0035] Kennzeichnend für die Position der Verschlusselemente 6 und 7 bei allen Ausführungsvarianten in zweiteiliger Ausführung ist, dass die Verschlusselemente 6 und 7 auf der Vorderseite angeordnet sind, wobei als Vorderseite eine Frontseite der auf einer Ebene gelegten Hose zu verstehen ist. Die Hosenbeinbreite 14 ist dann durch die Distanz zwischen der seitlichen Innenfalte 13 und der seitlichen Aussenfalte 12 in Kniehöhe definiert. Jedes der Verschlusselemente 6 und 7 ist mindestens 25% der Hosenbeinbreite 14 von der seitlichen Innenfalte 13 oder von der seitlichen Aussenfalte 12 beabstandet.
[0036] Bei der in Fig. 5 gezeigten dritten Ausführungsvariante sind die Verschlusselemente 6 und 7 um 25% der Hosenbeinbreite 14 von der seitlichen Innenfalte 13 beabstandet, währenddem bei der in Fig. 6 gezeigten vierten Ausführungsvariante die Verschlusselemente 6 und 7 um 25% der Hosenbeinbreite 14 von der seitlichen Aussenfalte 12 beabstandet sind. Ferner sind bei der Ausführungsvariante gemäss Fig. 6 an den Beinabschlüssen Manschetten 15 mit deutlich sichtbarer Farbgestaltung vorhanden. Die Manschetten 15 bestehen beispielsweise aus einer leuchtend gelben oder leuchtend orangen Membran mit Reflektoren. Damit wird eine verbesserte Sichtbarkeit bei Nebel oder auf andere Weise eingeschränkte Sichtverhältnisse erhalten. Die Manschetten können auch an den Armen vorhanden sein.
[0037] Bei der in Fig. 3 gezeigten zweiten Ausführungsvariante sind die Verschlusselemente 6 und 7 zwischen den Maximalpositionen gemäss Fig. 5 und 6 angeordnet.
[0038] Sowohl beim einteiligen als auch beim zweiteiligen erfindungsgemässen Nässeschutz kann zumindest eines der folgenden Elemente Ärmel 1 und 2, Mittelteil 5 und Hosenbeine 3 und 4 aus einem transparenten Material bestehen. Als Material kommt beispielsweise ein transparentes Polyurethan zum Einsatz. Dadurch und durch das Konzept des enganliegenden Nässeschutzes sind sämtliche Kernbewegungen von aussen gut sichtbar, was insbesondere bei einer Trainertätigkeit oder in Skischulen von grosser Bedeutung ist. Einerseits sind Bewegungsabläufe und Stellungen des Instruktors für die Schüler gut sichtbar, andererseits können die Bewegungsabläufe und die Stellungen der Schüler durch den Instruktor gut überprüft werden.
[0039] Schliesslich sind bei der Verwendung von transparentem Material für den erfindungsgemässen Nässeschutz oder Teilen davon auch auf Kleidungsstücken getragene Logos und Embleme von aussen sichtbar.
BEZUGSZEICHEN
[0040] 1, 2 Ärmel 3, 4 Hosenbeine 5 Mittelteil 6, 7, 8 Verschlusselemente 9 Punkt 10 Kapuze 11 elastisches Band 12 seitliche Aussenfalte 13 seitliche Innenfalte 14 Hosenbeinbreite 15 Manschette

Claims (11)

1. Nässeschutz zum Überziehen über eine bestehende Kleidung, wobei der Nässeschutz Ärmel (1, 2) zum Abdecken von Armen, Hosenbeine (3, 4) zum Abdecken von Beinen und einen Mittelteil (5) zum Abdecken des Torsos umfasst, wobei die Ärmel (1, 2) und der Mittelteil (5) ein oberes Kleidungsstück bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (5) und die Hosenbeine (3, 4) auf jeweiligen Vorderseiten Verschlusselemente (6, 7, 8) aufweisen, durch die der Mittelteil (5) und die Hosenbeine (3, 4) vollständig teilbar sind.
2. Nässeschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Kleidungsstück mit den Hosenbeinen (3, 4) ein einteiliges Gesamtkleidungsstück bildet und dass die Verschlusselemente (6, 7) der Hosenbeine (3, 4) und das Verschlusselement (8) des oberen Kleidungstücks in einem Punkt (9) im Bereich der Hüfte zusammengeführt sind.
3. Nässeschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusselemente (6, 7) der Hosenbeine (3, 4) und das Verschlusselement (8) des oberen Kleidungsstücks von unten nach oben verschliessbar sind.
4. Nässeschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem zweiteiligen Gesamtkleidungsstück, bestehend aus dem oberen Kleidungsstück und den Hosenbeinen (3, 4), die Verschlusselemente (6, 7) der Hosenbeine (3, 4) von oben nach unten und das Verschlusselement (8) des oberen Kleidungsstücks (5) von unten nach oben verschliessbar sind.
5. Nässeschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusselemente (6, 7, 8) aus einem teilbaren Reissverschluss, einem Klettverschluss, Druckknöpfen oder einer Kombination solcher Verschlusselemente bestehen.
6. Nässeschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der folgenden Elemente aus einem transparenten Material besteht: – Ärmel (1, 2); – Mittelteil (5); – Hosenbein (3, 4).
7. Nässeschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ärmel (1, 2) überlang in Bezug auf eine Ärmelnormallänge sind.
8. Nässeschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hosenbeine (3, 4) verkürzt in Bezug auf eine Beinnormallänge sind.
9. Nässeschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Atmungsschlitze oder Ösen im Bereich von Achselhöhlen vorgesehen sind.
10. Nässeschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kapuze (10) mit einem elastischen Band (11) um einen Gesichtsbereich vorhanden ist, wobei die Kapuze (10) mit dem Mittelteil (5) bzw. dem oberen Kleidungstück verbunden ist.
11. Nässeschutz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an Arm- und/oder Beinabschlüssen Manschetten (15) mit deutlich sichtbarer Farbgestaltung vorhanden sind.
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