CH721557A2 - Installationsdose - Google Patents

Installationsdose

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CH721557A2
CH721557A2 CH000103/2024A CH1032024A CH721557A2 CH 721557 A2 CH721557 A2 CH 721557A2 CH 000103/2024 A CH000103/2024 A CH 000103/2024A CH 1032024 A CH1032024 A CH 1032024A CH 721557 A2 CH721557 A2 CH 721557A2
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CH
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tunnel
box
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CH000103/2024A
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Andermatt Urs
Eggenschwiler Martin
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Agro Ag
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Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Installationsdose (1) zur Aufnahme von Elektroinstallationen umfassend einen Dosenkörper (2) mit einer Dosenwand (3) und einen Dosenboden (4), und mindestens einen von der Dosenwand (3) seitlich abragenden Tunnel (5), und einen in den Tunnel einsetzbaren Einsatz (6), welcher mindestens einen Einführkanal (7) zur Aufnahme eines Installationsrohrendes umfasst. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf einen Sockel (17) zum Positionieren eines Dosenkörpers (2) an einer Schalungswand, umfassend eine Frontseite zur Auflage an der Schalungswand und mehrere von der Frontseite in eine axiale Richtung abragende Pfeiler (19), und eine zwischen zwei benachbarten Pfeilern (19) angeordnete Ausnehmung (20) zur Aufnahme eines Seitenabschnittes (37) des Dosenkörpers (2) und mindestens eine Befestigungsstruktur (22, 23) zur Befestigung des Sockels (17) an der Schalungswand und/oder Armierung.

Description

[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Installationsdose zur Aufnahme von einer Elektroinstallation.
[0002] In Bauwerken werden für das Anbringen elektrischer Schalter, Steckdosen, Lampen, Apparate oder für Verzweigungen an den dazu vorgesehenen Stellen im Gebäude Installationsdosen verwendet, welche häufig einbetoniert werden. Die Montage der Installationsdosen in einer Betonwandung (Betonmauer oder -decke) erfoigt hierbei in der Regel vor dem Betonieren. Dazu kann die Installationsdose über Befestigungsstrukturen an der Schalungswand oder direkt an der Armierung der zu giessenden Betonwandung befestigt werden. Weiterhin werden in die Installationsdose Installationsrohre eingeführt, in welche später Installationsleitungen verlegt werden. Hierfür stellt eine Installationsdose oftmals mehrere Einführzonen für verschiedene Installationsrohrdurchmesser sowie eine verlässliche Befestigung der Installationsrohre bereit.
[0003] Die Rohreinführungen sowie die Befestigungsstrukturen bedingen hierbei oftmals einen komplexen Aufbau der Installationsdose, welche folglich aufwendig und somit kostenintensiv in der Herstellung ist. Weiterhin sind die Installationsrohre oftmals nur umständlich an den Installationsdosen zu montieren und/oder die Installationsdosen selbst nur umständlich in der (zu giessenden) Betonwandung montierbar.
[0004] Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin eine Installationsdose bereitzustellen, welche einfach herstellbar ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin eine Installationsdose bereitzustellen, welche einfach montierbar ist.
[0005] Eine Installationsdose gemäss der Erfindung umfasst einen Dosenkörper mit einer Dosenwand und einem Dosenboden. Die Dosenwand erstreckt sich in eine axiale Richtung. Der Dosenboden kann hierbei in die Dosenwand übergehen. Der Dosenkörper umgibt zumindest bereichsweise einen Installationsraum zur Aufnahme von einer Elektroinstallation. Von der Dosenwand kann weiter seitlich mindestens ein Tunnel abragen. Der Tunnel, bzw. eine Längsrichtung des Tunnels steht mit Vorzug senkrecht auf der axialen Richtung der Dosenwand. Der Tunnel dient zur Aufnahme eines Einsatzes, wie nachgehend näher beschrieben.
[0006] Je nach Anwendung kann der Tunnel zumindest bereichsweise einen Wandbereich der Dosenwand umgeben. Mit Vorzug ist der Wandbereich der Dosenwand in einem initialen Zustand, d.h. vor einer Montage der Installationsrohre, vollständig verschlossen. Der von dem Tunnel zumindest bereichsweise umgebene Wandbereich kann jedoch mindestens einen heraustrennbaren Einführbereich aufweisen. Der Einführbereich dient dem (späteren) Einführen von Installationsleitungen in den Installationsraum. Vorzugsweise sind mehrere Einführbereiche vorhanden. Die mehreren Einführbereiche können weiterhin unterschiedliche Grössen aufweisen. Jeder Einführbereich kann hierbei von einer zumindest bereichsweise umlaufenden Dünnstelle und/oder bereichsweise umlaufenden Schlitz umgeben sein, entlang welcher der jeweilige Einführbereich heraustrennbar ist.
[0007] Zum einfachen Heraustrennen kann auf einem Einführbereich eine Ausschlagstruktur angeordnet sein. Die Ausschlagstruktur umfasst hierbei mindestens eine sich parallel zur Längsrichtung des Tunnels erstreckende Rippe. Beispielsweise kann eine Ausschlagstruktur zwei sich kreuzende und/oder eine ringförmige Rippe aufweisen. Wenn eine Ausschlagstruktur vorgesehen ist, erstreckt sich diese vorteilhafterweise in einem montierten Zustand der Installationsdose (bei dem der Einsatz in dem Tunnel montiert ist) durch den jeweiligen Einführkanal. Je nach Anwendung kann die Ausschlagstruktur weiter aus dem Tunnel und/oder aus dem Einsatz hinausragen. Jedoch ist es ebenfalls möglich, dass die Ausschlagstruktur innerhalb des Tunnel und/oder der in dem Tunnel eingesetzte Einsatz endet. D.h. in diesem Fall hat ein distales Ende der Ausschlagstruktur einen geringeren Abstand von der Dosenwand als das distale Ende des Tunnels.
[0008] Der in den Tunnel einsetzbare Einsatz stellt mit Vorzug einen Einführkanal pro Einführbereich bereit. Bei mehreren Einführkanälen (bzw. Einführbereichen) können mindestens zwei Einführkanäle (bzw. Einführbereiche) voneinander unterschiedliche Durchmesser aufweisen. Bei mehreren Einführkanälen können diese umfangseitig je an mindestens einem weiteren Einführkanal und/oder an dem Rahmen des Einsatzes angeformt sein. Mit Vorteil ist der Einsatz so dimensioniert, dass in dem montierten Zustand der Installationsdose ein proximales Ende des Einführkanals an der Dosenwand anliegt oder kurz davor endet. Ein Durchmesser des Einführbereichs ist hierbei mit Vorteil kleiner als ein Durchmesser des proximalen Endes des Einführkanals. So kann sichergestellt werden, dass die Dosenwand einen Anschlag für das Installationsrohrende bereitstellt und dieses nicht nach der Montage in den Installationsraum der Installationsdose hineinragt.
[0009] Je nach Anwendung kann der Einsatz einen umlaufenden Rahmen umfassen. Der Rahmen dient hierbei der einfachen Ausrichtung des Einsatzes in dem Tunnel. Der umlaufende Rahmen liegt hierbei im montierten Zustand mit Vorteil zumindest bereichsweise an einer Innenseite des Tunnels an. Je nach Ausgestaltung kann der Rahmen auch in die Längsrichtung des Tunnels, z.B. an einem distalen Ende des Tunnels, anliegen. (Das distale Ende des Tunnels liegt hierbei im Bezug zum Tunnel dem proximalen Ende des Tunnels gegenüber, an welchem der Tunnel an der Dosenwand angeformt ist.) Je nach Anwendung kann der Einsatz weiter dichtend an dem Tunnel anliegen. Beispielsweise kann hierzu eine Dichtung zwischen dem Tunnel und dem Einsatz, insbesondere in Längsrichtung des Tunnelns, vorgesehen sein. Der Rahmen kann sich weiter nur abschnittsweise über eine Länge des mindestens einen Einführkanals (in Längsrichtung des Einführkanals) erstrecken. Beispielsweise kann der Rahmen den einen oder die mehreren Einführkanäle lediglich im Bereich distaler Kanalabschnitte der jeweiligen Einführkanäle umgeben, wie später eingehender beschrieben.
[0010] Je nach Anwendung kann weiterhin ein distales Ende des Rahmens und ein distales Ende des mindestens einen Einführkanals gemeinsam eine Stirnseite des Einsatzes ausbilden. Die Stirnseite kann sich zwischen dem Rahmen und den einen oder den mehreren Einführkanälen geschlossen erstrecken. Dies ist von Vorteil, wenn eine Abdichtung mit dem Einsatz erzielt werden soll. Alternativ kann die Stirnseite jedoch auch zwischen dem Rahmen und den einen oder den mehreren Einführkanälen Öffnungen und/oder Rippen aufweisen. Dies bietet den Vorteil einer Materialersparnis.
[0011] Zur Befestigung eines Installationsrohrendes im Einführkanal kann der Einsatz mindestens eine deformierbare Rastlasche zum Befestigen eines Installationsrohrendes im Einführkanal umfassen. Die Rastlasche ist mit Vorzug in der Wandung des Einführkanals angeordnet. Hierzu kann die Rastlasche zumindest bereichsweise von einer Ausnehmung umgeben sein (z.B. kann die Ausnehmung U-förmig sein). Auf einer Innenseite der deformierbaren Rastlasche kann eine Erhebung angeordnet sein, welche dazu ausgelegt ist zwischen zwei Wellenbergen eines Installationsrohres einzugreifen und dieses zu verrasten.
[0012] Je nach Anwendung kann es sich anbieten, wenn mindestens ein Einführkanal oder alle Einführkanäle in einen distalen Kanalabschnitt und einen proximalen Kanalabschnitt aufgeteilt sind. Der jeweilige distale Kanalabschnitt und der proximale Kanalabschnitt eines Einführkanals liegen hierbei in Längsrichtung des Einführkanals hintereinander, wobei der proximale Kanalabschnitt im montierten Zustand des Einsatzes in dem Tunnel näher an der Dosenwand angeordnet ist. Der distale Kanalabschnitt und der proximale Kanalabschnitt dienen zur alternativen Aufnahme eines Installationsrohrendes. Hierbei dient der distale Kanalabschnitt zur Aufnahme eines Installationsrohrendes mit einem grösseren Durchmesser als der proximale Kanalabschnitt. D.d. der distale Kanalabschnitt hat einen grösseren Durchmesser als der proximale Kanalabschnitt. Zwischen dem distalen Kanalabschnitt und dem proximalen Kanalabschnitt kann der Einführkanal weiter eine Schulter aufweisen, welche als Rohranschlag für das Installationsrohrende aufgenommen in dem distalen Kanalabschnitt dient. Wie oben beschrieben, kann die verbleibende Dosenwand um den entsprechenden Einführbereich hingegen als Rohranschlag für das Installationsrohrende aufgenommen in den proximalen Kanalabschnitt dienen. Der distale und/oder der proximale Kanalabschnitt können hohlzylindrisch oder konisch ausgestaltet sein. Mit Vorteil ist ein Rastlasche pro Kanalabschnitt vorhanden. D.h. eine erste Rastlasche im distalen Kanalabschnitt und eine zweite Rastlasche im proximalen Kanalabschnitt.
[0013] Je nach Positionierung der mindestens einen Rastlasche eines jeweiligen Einführkanals kann sich die Ausnehmung durch den Einführkanal und durch den Rahmen des Einsatzes erstrecken. D.h. mit Vorteil ist eine Rastlasche umfangseitig an dem jeweiligen Einführkanal dort positioniert, wo der Einführkanal tangential den Rahmen des Einsatzes kontaktiert, bzw. an diesen angeformt ist. Mit Vorzug umfasst der Tunnel im Bereich einer derartigen Rastlasche ein Fenster, sodass die Rastlasche radial nach aussen deformierbar ist. Weiterhin kann auf dem Einsatz ein Rastelement zum Verrasten des Einsatzes in dem Tunnel angeordnet sein. Dieses greift mit Vorzug ebenfalls in das Fenster des Tunnels ein um den Einsatz im Tunnel zu verrasten. Ebenfalls bietet es sich an das Rastelement auf einer Aussenseite der Rastlasche (zum Befestigen des Installationsrohrendes) anzuordnen. Somit kann der Einsatz nicht aus dem Tunnel gelöst werden, wenn ein Installationsrohrende in dem entsprechenden Einführkanal befestigt ist. Eine derartige Positionierung und Ausgestaltung bietet sich insbesondere für die erste Rastlasche im distalen Kanalabschnitt an.
[0014] Mit Vorteil weist die Dosenwand vier Seitenwände auf. D.h. die Dosenwand kann eine rechteckige Form aufweisen (aus der axialen Richtung betrachtet). Jedoch sind auch andere mehreckige Ausgestaltungen, respektive eine andere Anzahl von Seitenwänden denkbar. An einer, mehreren oder allen Seitenwänden kann ein Tunnel angeformt sein mit einem darin einsetzbaren Einsatz. Je nach Anwendung kann eine Tunnelwand des Tunnels auf Höhe des Dosenbodens angeordnet sein. D.h. eine Tunnelwand des Tunnels kann eine (lokale) Verlängerung des Dosenbodens darstellen. Alternativ oder ergänzend kann sich der Tunnel über die gesamte Breite der Seitenwand, auf der der Tunnel angeordnet ist, erstrecken. Je nach Ausgestaltung kann der Dosenkörper also von einer Rückseite aus und aus der axialen Richtung betrachtet eine kreuzartige Form aufweisen.
[0015] Der jeweilige Tunnel kann, aus der Längsrichtung des entsprechenden Tunnels gesehen, eine eckige Form aufweisen. Die Ecken können entsprechend abgerundet sein. Beispielsweise kann der Tunnel eine rechteckige oder trapezförmige Form haben. Bei der trapezförmigen Form bietet es sich an, dass diese von Dosenboden weg zuläuft. Entsprechend kann ebenfalls der Rahmen des Einsatzes eine (entsprechende) rechteckige oder trapezförmige Form aufweisen.
[0016] Je nach Anwendung kann auf mindestens einer Seitenwand ein Tunnel angeformt sein. Bei einer Installationsdose, welche zudem einen anrastbaren Nebenkörper, wie ein Trafogehäuse umfasst, kann es sich beispielsweise anbieten, dass der Dosenkörper an mindestens einer Seitenwand einen Tunnel mit einem einsetzbaren Einsatz aufweist und an einer anderen Seitenwand ein Anschlussstutzen für den Nebenkörper angeordnet ist. Vorzugsweise sind an drei der vier Seitenwänden je einen Tunnel angeordnet und an der vierten Seitenwand ein Anschlussstutzen. Alternativ ist es jedoch ebenfalls denkbar, dass der Nebenkörper, respektive der Trafostutzen über einen Adapter oder direkt mit einem der Tunnel des Dosenkörpers wirkverbunden werden kann. In diesem Fall bietet es sich an, wenn die Dosenwand innerhalb des Tunnels eine entlang des Tunnels umlaufende Dünnstelle aufweist, über welche der Wandbereich angeordnet im Tunnel herausgetrennt werden kann. Im herausgetrennten Zustand ergibt sich so eine Durchgangsöffnung vom Installationsraum des Dosenkörpers in den Installationsraum des Nebenkörpers, bzw. des Trafogehäuses. Die entsprechende Dünnstelle für die Durchgangsöffnung umgibt also die Dünnstellen der jeweiligen Einführbereiche.
[0017] Die Installationsdose umfasst mit Vorteil ein oder mehrere Spritzgussmaterialien, bzw. die Installationsdose ist mit Vorteil durch Spritzguss hergestellt. Je nach Anwendung kann es ebenfalls von Vorteil sein, wenn der Dosenkörper und der Einsatz unterschiedliche Materialkomponenten, insbesondere Spritzgussmaterialien, umfassen. Beispielsweise können sich die Materialkomponenten in Härte und/oder Farbe und/oder anderen Zusätzen unterscheiden. Ebenfalls denkbar ist, dass der Dosenkörper und/oder der Einsatz eine weitere weichelastische Materialkomponente umfassen.
[0018] Die erfindungsgemässe Aufgabe wird ebenfalls durch den nachstehen beschriebenen Sockel (einer Installationsdose) zum Positionieren eines Dosenkörpers (einer Installationsdose) an einer Schalungswand gelöst. D.h. der Sockel und der Dosenkörper bilden gemeinsam die Installationsdose. Dieser Sockel kann als alleinstehende Erfindung angesehen werden oder in Kombination mit dem obenstehenden Dosenkörper mit einem Tunnel und einem Einsatz verwendet werden. Ein mit dem Sockel wirkverbindbarer Dosenkörper weist ebenfalls einen Dosenboden und eine Dosenwand auf. Die Dosenwand ist mit dem Sockel wirkverbindbar. Hierzu kann die Dosenwand ein oder mehrere sich in eine axiale Richtung erstreckende Seitenabschnitte zum Wirkverbinden mit dem Sockel aufweisen. Der erfindungsgemässe Sockel weist eine Frontseite zur (zumindest bereichsweisen) Auflage an einer Schalungswand einer zu giessenden Betonwand auf. Weiter umfasst der Sockel mehrere rückseitig in eine axiale Richtung abragende Pfeiler. Mit Vorteil steht die Frontseite normal auf der axialen Richtung. Zwischen zwei benachbarten Pfeilern kann hierbei eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Seitenabschnittes des wirkverbindbaren Dosenkörpers angeordnet sein. Mit Vorteil ist die jeweilige Ausnehmung in einem sich zwischen den Pfeiler erstreckenden Sockelwandungsabschnitt angeordnet. Alterativ ist jedoch ebenfalls denkbar, dass sich die Ausnehmung lediglich zwischen zwei benachbarten Pfeilern erstreckt.
[0019] Je nach Anwendung kann in der Frontseite des Sockels ein heraustrennbarer Wandbereich angeordnet sein. Dieser kann nach dem Giessen von Beton und nach dem Entfernen der Schalungswand herausgetrennt werden, sodass eine Installationsöffnung freigegeben wird. Hierzu kann der Sockel eine Dünnstelle aufweisen, welche den heraustrennbaren Bereich zumindest bereichsweise umgibt. Die Installationsöffnung verschafft einem Monteur Zugang in den Installationsraum, welcher von dem Dosenkörper und dem Sockel gebildet wird. Um den heraustrennbaren Wandbereich vor Kontakt mit Beton zu schützen, kann der Sockel an der Frontseite einen um den heraustrennbaren Bereich umlaufenden Rand aufweisen. Der Rand dient also zur Auflage des Sockels an der Schalungswand und optional ebenfalls zum Abdichten gegen die Schalungswand. Hierfür steht der Rand in axialer Richtung über den heraustrennbaren Bereich hervor.
[0020] Die Frontseite kann hierbei in einer bevorzugten Ausführungsform eine im wesentliche rechteckige Kontur aufweisen. Jedoch sind auch andere eckige oder runde Konturen denkbar. Bei einer eckigen Kontur kann an jeder Ecke der Kontur ein Pfeiler wie oben beschrieben angeordnet sein. Bei einer rechteckigen Kontur, können sich also zwischen den jeweiligen Pfeilern insgesamt vier Sockelwandungsabschnitte erstrecken.
[0021] Je nach Anwendung kann im Bereich der Pfeiler weiterhin eine Befestigungsöffnung zur Befestigung einer Elektroinstallation im Installationsraum der Installationsdose angeordnet sein. Diese erstreckt sich ebenfalls in die axiale Richtung. Mit Vorteil ist diese zudem zwischen dem Rand und dem heraustrennbaren Bereich angeordnet. So ist diese vor Beton geschützt und ist nach dem Heraustrennen des heraustrennbaren Bereichs für die Befestigung der Elektroinstallation verfügbar.
[0022] In jedem Sockelwandungsabschnitt kann eine Ausnehmung zur jeweiligen Aufnahme eines der Seitenabschnitte des Dosenkörpers angeordnet sein. Je nach Ausgestaltung kann entlang der Ausnehmung in den Sockenwandabschnitten je eine Nut zur Aufnahme eines Randes einer der Seitenabschnitte des Dosenkörpers aufweisen. Die Nut dient der besseren Abdichtung gegen Beton. Die Ausnehmungen können weiter trapezförmig zur Frontseite hinzulaufend ausgestaltet sein. Entsprechend können ebenfalls die Seitenabschnitte trapezförmig zur ihren jeweiligen distalen Enden hinzulaufend ausgestaltet sein. Dies erlaubt eine einfache Montage.
[0023] Für ein einfaches Zusammenschieben von dem Dosenkörper und dem Sockel kann der Sockel weiterhin auf Rückseite mindestens eine Positionieröffnungen aufweisen. Die Rückseite ist hierbei im Bezug zum Sockel gegenüberliegend der Frontseite angeordnet. Die Positionieröffnung ist mit Vorteil im Bereich eines Pfeilers angeordnet und erstreckt sich in die axiale Richtung. Je nach Ausgestaltung kann pro Pfeiler eine Positionieröffnung vorhanden sein. In die PositionierÖffnungen können im montierten Zustand des Dosenkörpers an dem Sockel Positionierelemente des Dosenkörpers eingreifen. Mit Vorteil sind die Positionieröffnungen und Positionierelemente so ausgelegt, dass diese beim gegenseitigen Zusammenschieben des Dosenkörpers mit dem Sockel zuerst miteinander in Kontakt treten und so den Seitenabschnitt / die Seitenabschnitte des Dosenkörpers zur jeweiligen Ausnehmung des Sockels vorpositionieren.
[0024] Für eine einfache Verbindung können die Seitenabschnitte je an ihrem distalen Ende ein Rastelement aufweisen. Das Rastelement kann z.B. eine Deformierbare Lasche sein, welche an ihrem distalen Ende eine Verdickung zur Ausbildung eines Hinterschnitts aufweist. Dieses kann in einem montierten Zustand des Dosenkörpers an dem Sockel in einen Rastausschnitt angeordnet in der Nut eingreifen.
[0025] Weiterhin weisst der Sockel mindestens eine Befestigungsstruktur zur Befestigung des Sockels an einer Schalungswand und/oder Armierung einer zu giessenden Betonwandung auf. Die Befestigungsstruktur kann hierbei dazu dienen den Sockel selbst zu befestigen oder den Sockel mit einem Befestigungselement wirkzuverbinden. Mindestens eine Befestigungsstruktur kann hierbei die Form einer in einem der Pfeiler angeordneten Öffnung zur Aufnahme eines Nagels (Befestigungselement) und/oder in Form einer Kopplungsstruktur zur Kopplung eines Befestigungsflügels (Befestigungselement) und/oder in Form einer in der Auflagefläche angeordneten Ausnehmung zur Aufnahme einer Magnetanordnung (Befestigungselement) ausgestaltet sein.
[0026] Wie beschrieben kann mindestens eine Befestigungsstruktur eine in einem der Pfeiler angeordnete Öffnung zur Aufnahme eines Nagels (Befestigungselement) sein. Mit Vorteil ist in einem jeden Pfeiler eine entsprechende Öffnung angeordnet. Dies führt zu einer gleichmässigen und sicheren Befestigung des Sockels. Die Öffnung(en) dienen je zum Durchstecken des Nagels von der Rückseite des Sockels. Die Öffnung(en) kann zur Frontseite des Sockels hin offen sein oder z.B. von einer dünnen Materialschicht verschlossen sein. Mit Vorteil umgibt der Rand des Sockels ebenfalls diese Öffnung(en). Dies hat den Vorteil, dass beim Betonieren kein Beton in die Öffnung(en) eindringen kann oder die jeweiligen Nägel nach dem Betonieren leichter zu entfernen sind.
[0027] Wie beschrieben kann mindestens eine Befestigungsstruktur eine Kopplungsstruktur für einen Befestigungsflügel sein. Der Befestigungsflügel dient zur Auflage auf einer Armierung der zu giessenden Betonwandung. Die Kopplungsstruktur kann an einer Aussenseite der Sockelwandungsabschnitte oder des Pfeilers angeordnet sein. Die Kopplungsstruktur erstreckt sich mit Vorteil entlang des jeweiligen Pfeilers auf welchem die Kopplungsstruktur angeformt ist. Die Kopplungsstruktur kann hierbei eine Schiene umfassen. Die Schiene kann z.B. einen schwalbenschwanzförmigen oder dreieckigen Querschnitt aufweisen. Andere Querschnittsformen sind jedoch auch möglich. Zur Stabilisierung kann die Schiene als Vollkörper ausgebildet sein oder zwischen den beiden Schenkeln ein oder mehrere Querrippen aufweisen. Weiterhin weist die Kupplungsstruktur mit Vorteil einen Anschlag zur Positionierung des daran montierbaren Befestigungsflügels und/oder ein Rastelement zum rastenden Befestigen des daran montierbaren Befestigungsflügels auf.
[0028] Die Magnethalterung kann in Form einer in der Frontseite, insbesondere in dem heraustrennbaren Bereich, angeordneten Vertiefung ausgestaltet sein. Bei einer Anordnung auf dem heraustrennbaren Bereich wird also ebenfalls die Magnetanordnung durch den Rand des Sockels vor Beton geschützt. Die Vertiefung dient zur temporären zumindest bereichsweisen Aufnahme der Magnetanordnung bzw. zur temporären Aufnahme eines Magneten der Magnetanordnung. Die Magnetanordnung kann hierbei einen Magneten, insbesondere mit einer im Wesentlichen kreisscheibenförmigen Gestalt oder einer konischen bzw. kegelstumpfförmigen Gestalt umfassen. Der Magnet kann z.B. in der Vertiefung über einen Reibschluss (wie z.B. eine Klemmung) gehalten werden. Je nach Anwendung kann die Magnethalterung weiter ein Positionierelement umfassen, welches dazu dient die Magnetanordnung verdrehsicher zu monieren und in Umfangsrichtung zu positionieren. Das Positionierelement ist mit Vorzug in der Vertiefung angeordnet und dazu ausgelegt in eine entsprechende Ausnehmung in der Magnetanordnung einzugreifen.
[0029] Je nach Anwendung kann die Magnetanordnung einen rückseitig von dem Magneten abragenden Zapfen umfassen. Die Magnetanordnung kann dann mit der Magnethalterung über den Zapfen wirkverbunden sein. Die Wirkverbindung des Zapfens kann ebenfalls über einen Reibschluss (wie z.B. eine Klemmung) und/oder durch Formschluss (wie z.B. einen Hinterschnitt) erfolgen. Hierzu kann der Sockel am Boden der Vertiefung eine Durchgangsöffnung in einen Aufnahmeraum für den Zapfen aufweisen. In den Aufnahmeraum können eine oder mehrere nach innen abstehende, zumindest bereichsweise deformierbare Rippen angeordnet sein. Die Rippen sind so ausgestaltet und angeordnet, dass sie die Magnetanordnung, bzw. den Zapfen (über einen Formschluss und/oder Reibschluss) halten und erst beim Erreichen eines definierten Kraftniveaus in Entnahmerichtung freigeben.
[0030] Auch der Sockel umfasst mit Vorteil ein oder mehrere Spritzgussmaterialien, bzw. die Installationsdose mit Sockel ist mit Vorteil durch Spritzguss hergestellt. Für eine einfache Herstellung bietet es sich an, den Dosenkörper (mit oder ohne Tunnel), den Sockel, und wenn vorhanden den Einsatz separat durch Spritzguss herzustellen und erst anschliessend zu montieren. Der Dosenkörper und/oder der Sockel können je nach Anwendung ein- oder mehrteilig ausgestaltet sein.
[0031] Anhand der in den nachfolgenden Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele und der dazugehörigen Beschreibung werden Aspekte der Erfindung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 Eine erfindungsgemäss Installationsdose 1 in einem demontierten Zustand in einer perspektivischen Ansicht; Fig. 2 Die Installationsdose gemäss Figur 1 in einem montierten Zustand in einer Ansicht von der vorne; Fig. 3 Der Einsatz der Installationsdose gemäss Figur 1 in einer Ansicht auf die Stirnseite; Fig. 4 Eine Schnittansicht A - A durch einen Einführkanal des Einsatzes gemäss Figur 3; Fig. 5 Der Sockel der Installationsdose gemäss Figur 1 in einer Ansicht von hinten; Fig. 6 Der Sockel der Installationsdose gemäss Figur 1 in einer Ansicht auf die Frontseite; Fig. 7 Eine Schnittansicht B - B durch den Sockel gemäss Figur 5; Fig. 8 Eine weitere erfindungsgemäss Installationsdose mit einem Nebenkörper.
[0032] Figur 1undFigur 2zeigen eine erfindungsgemässe Installationsdose 1 mit einem Dosenkörper 2, einem Sockel 17 und einem Einsatz 6. Der Dosenkörper 2 umfasst eine sich in die axiale Richtung (z-Richtung) erstreckende Dosenwand 3 und einen Dosenboden 4 und weist mindestens einen von der Dosenwand 3 seitlich abragenden Tunnel 5 auf. Der Tunnel 5 ist im vorliegenden Fall trapezförmig, aus einer Längsrichtung des Tunnels 5 betrachtet (y-Richtung) und weist vier Tunnelwände auf. Eine der vier Tunnelwände liegt auf Höhe des Dosenbodens 4. Im gezeigten Fall weist der Dosenkörper 2 insgesamt vier Tunnel 5 und vier Einsätze 6 auf. Eine andere Anzahl ist jedoch ebenfalls denkbar. Der Tunnel 5 umgibt zumindest bereichsweise einen Wandbereich 8 der Dosenwand 3, in dem mindestens ein heraustrennbarer Einführbereich 9 angeordnet ist. In dem mindestens einen Tunnel 5 ist der Einsatz 6 einsetzbar, welcher mindestens einen Einführkanal 7 zur Aufnahme eines Installationsrohrendes (nicht dargestellt) umfasst. Der Einsatz 6 umfasst einen Rahmen 10, welche den mindestens einen Einführkanal 7 umgibt. Im gezeigten Fall umgibt der Rahmen 10 insgesamt fünf Einführkanäle 7. Wie gezeigt bietet es sich hierbei an, wenn die jeweiligen Einführkanäle 7 umfangseitig an mindestens einem weiteren Einführkanal 7 und an dem Rahmen 10 des Einsatzes 6 angeformt sind. Die jeweiligen Einführkanäle 7 werden von dem Rahmen 10 umgeben und in dem Tunnel 5 positioniert. Pro Einführbereich 9 weist der Einsatz 6 mit Vorteil je einen zu diesem koaxialen Einführkanal 7 auf (vgl.Figur 3). Entsprechend sind vorliegend fünf heraustrennbare Einführbereiche 9 mit jeweiligen Ausschlagstrukturen 16 vorgesehen. Eine andere Anzahl ist jedoch ebenfalls denkbar. Die Ausschlagstrukturen 16 erstrecken sich im montierten Zustand der Einsätze 6 in den Tunneln 5 über eine Stirnseite der jeweiligen Einsätze 6 hinaus.
[0033] Im vorliegenden Fall weist der Einführkanal 7 in einen distalen Kanalabschnitt 42 und einen proximalen Kanalabschnitt 43 auf (vgl. Schnittansicht inFigur 4). Der distale Kanalabschnitt 42 und der proximale Kanalabschnitt 43 liegen in dem montierten Zustand in Längsrichtung des Tunnels 5 hintereinander, wobei der proximale Kanalabschnitt 43 näher an der Dosenwand 3 angeordnet ist. Der distale Kanalabschnitt 42 und der proximale Kanalabschnitt 43 dienen zur alternativen Aufnahme eines Installationsrohrendes. Hierbei dient der distale Kanalabschnitt 42 zur Aufnahme eines Installationsrohrendes mit einem grösseren Durchmesser als der proximale Kanalabschnitt 43. D.d. der distale Kanalabschnitt 42 hat einen grösseren Durchmesser als der proximale Kanalabschnitt 43. Pro Kanalabschnitt 42, 43 umfasst der Einsatz eine deformierbare Rastlasche 11, 12 zum Befestigen eines Installationsrohrendes: Eine erste Rastlasche 11 im distalen Kanalabschnitt 42 und eine zweite Rastlasche 12 im proximalen Kanalabschnitt 43. Beide Rastlaschen 11, 12 sind zumindest bereichsweise von einer Ausnehmung 13 umgeben. Im Fall der ersten Rastlasche 11 erstreckt sich diese erkennbar nicht nur durch den jeweiligen Einführkanal 7, sondern ebenfalls durch den Rahmen 10 des Einsatzes 6. Weiterhin umfasst der Tunnel 5 im Bereich der ersten Rastlasche 11 ein Fenster 14, sodass die entsprechende Rastlasche 11 radial nach aussen deformierbar ist. Auf der Rastlasche 11 sitzt ferner ein weiteres Rastelement 15, welches zum verrasten des Einsatzes 6 in dem Tunnel 5 dient. Da der Rahmen 10 lediglich den distalen Kanalabschnitt 42 umgibt und der proximale Kanalabschnitt 43 einen kleinen Durchmesser hat, kann sich die zweite Rastlasche 12 im gezeigten Beispiel frei nach aussen deformieren.
[0034] Der Sockel 17 der Installationsdose 1 ist näher gezeigt in denFiguren 5 - 7. Der Sockel 17 umfasst eine Frontseite 18 zur Auflage an der Schalungswand und mehrere rückseitig in eine axiale Richtung abragende Pfeiler 19. Zwischen zwei benachbarten Pfeilern 19 ist je eine Ausnehmung 20 zur Aufnahme eines Seitenabschnittes 37 des Dosenkörpers 2 angeordnet (vgl.Figur 1). Die Ausnehmungen 20 sind hierbei je in einem sich zwischen den Pfeiler 19 erstreckenden Sockelwandungsabschnitt 21 eingelassen. In den jeweiligen Sockelwandungsabschnitten 21 entlang der Ausnehmungen 20 ist ferner eine Nut 25 zur Aufnahme eines Randes eines Seitenabschnitts 37 des Dosenkörpers 2 angeordnet. Die Nut wird gebildet von einer äusseren Wandung 26, einer inneren Wandung 27 und einem dazwischen angeordneten Boden 28. Die äussere Wandung 26 ist hierbei von dem Sockelwandungsabschnitt 21 nach aussen versetzt angeordnet. In der Nut 25 ist ferner ein Rastausschnitt 30 angeordnet, in welchen in einem montierten Zustand des Dosenkörpers 2 an dem Sockel 17 ein Rastelement 29 angeordnet an einem distalen Ende eines jeweiligen Seitenabschnitts 37 des Dosenkörpers eingreift.
[0035] Wie u.a. inFigur 1ersichtlich, sind Dosenkörper 2 und der Sockel 17 wirkverbindbar, insbesondere verrastbar. Beim Aufschieben des Dosenkörpers 2 auf den Sockel 17 in die axiale Richtung treten zuerst Positionierelemente 45 (hier: eine Positionierlaschen) des Dosenkörper 2 mit entsprechenden Positionieröffnungen 44 des Sockels 17 in Kontakt. Die Positionierelemente 45 gleitet in die Positionieröffnungen 44 und richten die Seitenabschnitte 37 des Dosenkörpers 2 zu den jeweiligen Ausnehmungen 20 der Sockels 17 aus. Diese treten erst anschliessend miteinander in Kontakt. Die Trapezform der Seitenabschnitte 37 vereinfacht hierbei das Wirkverbinden. Nach dem Zusammenschieben sind die Ränder der jeweiligen Seitenabschnitte 37 in den jeweilige Nuten 25 der Ausnehmungen 13 angeordnet und die Rastelemente 29 in den Rastausschnitten 30 verrastet.
[0036] Zur Befestigung des Sockels 17 an der Schalungswand und/oder Armierung weist dieser mindestens eine Befestigungsstruktur 22, 23, 24 auf. Mit Vorteil weist der Sockel 17 jedoch mehrere alternative Befestigungsstrukturen 22, 23, 24 auf, welche einen flexiblen Einsatz der Installationsdose 1 erlaubt. Beispielsweise kann der Sockel 17 eine Befestigungsstruktur in Form einer in einem der Pfeiler 19 angeordneten Nagelöffnungen 22 zur Aufnahme eines Nagels aufweisen. Alternativ oder ergänzend kann der Sockel 17 eine Befestigungsstruktur in Form einer Kopplungsstruktur 23 an einer Aussenseite des Pfeilers 19 zur Wirkverbindung von Befestigungsflügeln (nicht gezeigt) zur Befestigung des Sockels 17 an der Armierung und/oder eine Befestigungsstruktur in Form einer Magnethalterung 24 zur Befestigung des Sockels 17 an der Schalungswand mittels einer Magnetanordnung (nicht gezeigt) aufweisen.
[0037] Die Nagelöffnung 22 erstreckt sich inFigur 7erkennbar durch den Sockel 17 hindurch. An dem rückseitigen Ende der Nagelöffnung 22, weist der Sockel 17 zudem eine Anschlagfläche 31 für den Nagelkopf auf.
[0038] Die Kopplungsstruktur 23 ist inFigur 1undFigur 7gut erkennbar. Diese weist eine Schiene 32 auf, welche sich in axialer Richtung entlang des Pfeilers 19 erstreckt. Die Schiene 32 kann dünnwandig sein und Rippen 34 zur Versteifung aufweisen. Weiter weisst die Kopplungsstruktur 23 einen Anschlag 33 in axialer Richtung für einen Befestigungsflügel (nicht gezeigt) auf.
[0039] Die Magnethalterung 24 ist gut inFigur 6undFigur 7erkennbar. Diese umfasst eine in der Frontseite 18 und in dem heraustrennbaren Bereich 41 angeordnete Vertiefung 35, in welche frontseitig eine Magnetanordnung (nicht gezeigt) eingesetzt werden kann. An der Seitenwand der Vertiefung ist mindestens ein Positionierelement 39 angeordnet, welches dazu dient die Magnetanordnung verdrehsicher zu monieren und in Umfangsrichtung zu positionieren (vgl.Figur 6). Am Boden der Vertiefung 35 ist ferner eine Durchgangsöffnung 36 angeordnet, welche die Vertiefung 35 mit einem rückseitig angeordneten Aufnahmeraum für einen Zapfen der Magnetanordnung verbindet. Der Aufnahmeraum für den Zapfen wird von einer Hülse 38 umgeben. In diesen Aufnahmeraum stehen Rippen 34 zur (klemmenden) Befestigung des Zapfens radial nach innen ab.
[0040] In der Schnittansicht durch den Sockel 17 gemässFigur 7ist weiter gut erkennbar, dass die Frontseite 18 einen umlaufenden Rand 40 aufweist, welcher dazu dient den Sockel 17 gegen eine Schalungswand abzudichten. Der Rand 40 steht in axialer Richtung über den heraustrennbaren Bereich 41 vor. So sind die Nagelöffnungen 22, der heraustrennbare Bereich 41, die Magnethalterung 24 und die Befestigungsöffnungen 46 vor eintretenden Beton geschützt.
[0041] Figur 8zeigt eine weitere erfindungsgemässe Installationsdose 1 mit einem Dosenkörper 2, einem Sockel 17 und einem Nebenkörper 47 in einem nicht montierten Zustand. Die Dosenwand 3 des Dosenkörpers 2 weist erkennbar normal zur axialen Richtung (z-Richtung) einen rechteckigen Querschnitt auf und umfasst vier Seitenwände. An drei der vier Seitenwände ist ein Tunnel 5 angeformt mit einem je darin einsetzbaren Einsatz 6. An der vierten Seitenwand ist hingegen ein Anschlussstutzen 48a für einen Nebenkörper 47 der Installationsdose 1 angeformt. Zur Wirkverbindung weist der Nebenkörper 47 ebenfalls einen Anschlussstutzen 48b auf, der auf den Anschlussstutzen 48a des Dosenkörpers 2 aufsteckbar ist. Der Anschlussstutzen 48a des Dosenkörpers 2 erstreckt sich hierbei über nahezu die gesamte Höhe der Dosenwand 3 in die axiale Richtung. Der entsprechende Seitenabschnitt 37 des Dosenkörpers 2 weist in diesem Fall eine rahmenförmige Gestalt auf. Im vorliegenden Fall ist der Nebenkörper 47 ein Trafogehäuse. D.h. dieser stellt einen ergänzenden Installationsraum für einen Trafo bereit. Der Installationsraum des Nebenkörpers 47 ist im montierten Zustand über eine von dem Anschlussstutzen 48a umgebenen Durchgangsöffnung 54 mit dem Installationsraum des Dosenkörpers 2 verbunden. Der Nebenkörper 47 weist in eine Längsrichtung (x-Richtung) des Nebenkörpers 47 eine Verjüngung 51 auf. Die Verjüngung 51 stellt einen Abstand zur Schalungswand bereit, sodass z.B. eine Armierung sich unter dem Nebenkörper 47 erstrecken kann. Der Nebenkörper 47 kann (normal zur Längsrichtung des Nebenkörpers 47) umlaufende Versteifungsrippen 49 aufweisen. An dem distalen Ende des Nebenkörpers 47 kann dieser weiter eine Abstützstruktur 50 zur Abstützung auf der Schalung aufweisen. An dem proximalen Ende des Nebenkörpers 47 weist dieser ebenfalls einen Anschlussstutzen 48b auf, welcher mit Vorteil auf den Anschlussstutzen 48a des Dosenkörpers 2 gesteckt werden kann. Ein Rastelement 52 angeordnet auf dem Anschlussstutzen 48a des Dosenkörpers greift dabei im wirkverbundenen Zustand in ein Gegenrastelement 53 angeordnet am Anschlussstutzen 48b des Nebenkörpers 47.
[0042] Auch der Dosenkörper 2 dieser Installationsdose kann über einen Sockel 17, wie zuvor beschrieben an der Schalung befestigt werden. Andere Lösungen sind jedoch ebenfalls denkbar.
LISTE DER BEZUGSZEICHEN
[0043] 1 Installationsdose 2 Dosenkörper 3 Dosenwand 4 Dosenboden 5 Tunnel 6 Einsatz 7 Einführkanal 8 Wandbereich 9 Einführbereich 10 Rahmen 11 Erste Rastlasche 12 Zweite Rastlasche 13 Ausnehmung 14 Fenster 15 Rastelement 16 Ausschlagstruktur 17 Sockel 18 Frontseite 19 Pfeiler 20 Ausnehmung 21 Sockelwandungsabschnitt 22 Nagelöffnung 23 Kopplungsstruktur 24 Magnethalterung 25 Nut 26 Äussere Wandung 27 Innere Wandung 28 Boden 29 Rastelement 30 Rastausschnitt 31 Anschlagfläche 32 Schiene 33 Anschlag 34 Rippen 35 Vertiefung 36 Durchgangsöffnung 37 Seitenabschnitt 38 Hülse 39 Positionierelement 40 Rand 41 Heraustrennbarer Bereich 42 Distalen Kanalabschnitt 43 Proximalen Kanalabschnitt 44 Positionieröffnung 45 Positionierelement 46 Befestigungsöffnungen 47 Nebenkörper 48 Anschlussstutzen 49 Versteifungsrippen 50 Abstützstruktur 51 Verjüngung 52 Rastelement 53 Gegenrastelement 54 Durchgangsöffnung

Claims (18)

1. Installationsdose (1) zur Aufnahme von einer Elektroinstallation umfassend a. einen Dosenkörper (2) mit einer Dosenwand (3) und einem Dosenboden (4), und mindestens einen von der Dosenwand (3) seitlich abragenden Tunnel (5), und b. einen in den Tunnel einsetzbaren Einsatz (6), welcher mindestens einen Einführkanal (7) zur Aufnahme eines Installationsrohrendes umfasst.
2. Installationsdose (1) gemäss Patentanspruch 1,dadurch gekennzeichnet,dassder Einsatz (6) einen um den mindestens einen Einführkanal umlaufenden Rahmen (10) umfasst.
3. Installationsdose gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassder Rahmen (10) den mindestens einen Einführkanal (7) lediglich im Bereich eines distalen Kanalabschnitts (42) des mindestens einen Einführkanals (7) umgibt.
4. Installationsdose gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassein distales Ende des Rahmens (10) und ein distales Ende des mindestens einen Einführkanals (7) gemeinsam eine Stirnseite des Einsatzes (6) ausbilden.
5. Installationsdose gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassder Tunnel (5) zumindest bereichsweise einen Wandbereich (8) der Dosenwand (3) umgibt, in dem mindestens ein heraustrennbarer Einführbereich (9) angeordnet ist.
6. Installationsdose gemäss Patentanspruch 5,dadurch gekennzeichnet,dassmehrere heraustrennbare Einführbereiche (9) vorhanden sind und der Einsatz (6) pro Einführbereich (9) je einen koaxial zu diesem angeordneten Einführkanal (7) bereitstellt.
7. Installationsdose gemäss Patentanspruch 6,dadurch gekennzeichnet,dassdie jeweiligen Einführkanäle (7) umfangseitig an mindestens einem weiteren Einführkanal (7) und an dem Rahmen (10) des Einsatzes (6) angeformt sind.
8. Installationsdose gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche,dadurch gekennzeichnet,dassder Einsatz (6) mindestens eine deformierbare Rastlasche (11, 12) zum Befestigen eines Installationsrohrendes pro Einführkanal (7) umfasst, welche bereichsweise von einer Ausnehmung (13) umgeben ist, welche sich durch den jeweiligen Einführkanal (7) und insbesondere durch den Rahmen (10) des Einsatzes, (6) erstreckt.
9. Installationsdose gemäss Patentanspruch 8,dadurch gekennzeichnet,dassder Tunnel (5) ein Fenster (14) umfasst, welches die mindestens eine Rastlasche (11) im montierten Zustand des Einsatzes (6) in dem Tunnel (5) freistellt, sodass diese radial nach aussen deformierbar ist.
10. Installationsdose gemäss Patentanspruch 9,dadurch gekennzeichnet,dassauf dem Einsatz (6) und vorzugsweise auf der Rastlasche (11) ein Rastelement (15) angeordnet ist, welches in das Fenster (14) des Tunnels (5) eingreift um den Einsatz (6) im Tunnel (5) zu verrasten.
11. Ein Sockel (17) zum Positionieren eines Dosenkörpers (2) an einer Schalungswand, umfassend a. eine Frontseite (18) zur bereichsweisen Auflage an der Schalungswand, b. mehrere rückseitig in eine axiale Richtung abragende Pfeiler (19), c. eine zwischen zwei benachbarten Pfeilern (19) angeordnete Ausnehmung (20) zur Aufnahme eines Seitenabschnittes (37) des Dosenkörpers (2), und d. mindestens eine Befestigungsstruktur (22, 23 24) zur Befestigung des Sockels (17) an der Schalungswand und/oder Armierung.
12. Sockel gemäss Patentanspruch 11,dadurch gekennzeichnet,dassdie Ausnehmung (20) in einer sich zwischen den Pfeiler (19) erstreckenden Sockelwandungsabschnitt (21) angeordnet ist.
13. Sockel gemäss Patentanspruch 12,dadurch gekennzeichnet,dassin dem Sockelwandungsabschnitt (21) entlang der Ausnehmungen (20) je eine Nut (25) zur Aufnahme eines Randes eines Seitenabschnitts (37) angeordnet ist.
14. Sockel gemäss Patentanspruch 13,dadurch gekennzeichnet,dassder Sockel (17) an einem Boden (28) der Nut (25) einen Rastausschnitt (30) für ein Rastelement (29) des Dosenkörpers (2) aufweist.
15. Sockel (17) gemäss einen der Patentansprüche 11-14,dadurch gekennzeichnet,dassdie Ausnehmungen (20) trapezförmig zur Frontseite (18) zulaufen.
16. Sockel (17) gemäss einen der Patentansprüche 11-15,dadurch gekennzeichnet,dassmindestens eine Befestigungsstruktur a. in Form einer in einem der Pfeiler (19) angeordneten Nagelöffnungen (22) zur Aufnahme eines Nagels ausgestaltet ist und/oder b. in Form einer Kopplungsstruktur (23) an einer Aussenseite des Pfeilers (19) ausgestaltet ist und/oder c. in Form einer Magnethalterung (24) in der Frontseite (18) ausgestaltet ist.
17. Sockel (17) gemäss Patentanspruch 16,dadurch gekennzeichnet,dassdie Magnethalterung (24) eine Vertiefung (35) in der Frontseite (18) für eine Magnetanordnung umfasst.
18. Installationsdose (1) gemäss einen der Patentansprüche 1-10 mit einem Sockel (17) gemäss einem der Patentansprüche 11-17.
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