CH721758A2 - Tabakmischung, insbesondere für eine Wasserpfeife, sowie ein Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Tabakmischung, insbesondere für eine Wasserpfeife, sowie ein Verfahren zu deren Herstellung

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Abstract

Eine Tabakmischung, insbesondere für eine Wasserpfeife, ist aus verschiedenen flüssigen und stofflichen Bestandteilen zusammengesetzt. Vorzugsweise sind zumindest Tabak, Glycerin und wenigstens ein Aroma enthalten. Gemäss der Erfindung sind der Tabakmischung feuchtigkeitsabsorbierende Partikel, insbesondere Kieselgel, beigemischt. Bevorzugt ist der Kieselgel pulverförmig mit einem Mengenanteil von vorzugsweise 0.5 bis 5 Gewichtsprozenten in der Tabakmischung gleichmässig eingerührt. Mit dieser Massnahme, insbesondere Kieselgel mit einem geringen Gewichtsanteil in die Tabakmischung einzurühren, wird eine optimale Viskosität der gesamten Mischung erzielt und damit kann die Rauchdauer bei optimalen Bedingungen länger aufrechterhalten werden.

Description

[0001] Die Erfindung betrifft eine Tabakmischung, insbesondere für eine Wasserpfeife, die aus verschiedenen flüssigen und stofflichen Bestandteilen zusammengesetzt ist, wobei zumindest Tabak, Glycerin und wenigstens ein Aroma enthalten sind, dies nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 11 betreffend das Verfahren zu ihrer Herstellung. Eine Wasserpfeife für das Shisha-Rauchen besteht bekanntlich aus einem Wassergefäss, einer auf diesem befestigten Rauchsäule mit einem auf ihr angeordneten Tabakkopf und einem nach unten ins Wasser eintauchenden Rohr sowie wenigstens einem vom Wassergefäss wegführenden Schlauch mit einem zum Rauchen vorgesehenen auswechselbaren Mundstück. Der Schlauch ist mit einer Anschlussstelle beim Wassergefäss verbindbar, die ins Innere des Gefässes oberhalb des Wassers führt.
[0002] Der Tabakkopf auf der Oberseite der Rauchsäule wird mit einem Tabakgemisch beschickt und zum Beispiel mit einer gelöcherten Alufolie oder dergleichen abgedeckt und darauf glühende Kohle für den Rauchbetrieb gelegt. Vorteilhaft wird zwischen dem eingefüllten Tabak oder einer Kartusche und der Folie ein geringer Abstand belassen, damit der mit einem ausgewählten Aroma durchmischte Tabak nicht verbrennt. Die Kohle kann aber bei Verwendung von nicht aromatisiertem Tabak direkt auf diesen gelegt werden. Die Temperaturen der glühenden Kohlen betragen im Regelfall 300 bis 600°C.
[0003] Durch die glühende Kohle wird die im Shisha-Tabak enthaltene Feuchtigkeit mit den Aromastoffen erhitzt und verdampft, daraus Aerosole entstehen. Bei einem Saugen beim Mundstück entsteht im Wassergefäss ein Unterdruck, der bewirkt, dass das durch die Erhitzung des Shisha-Tabaks entstehende Gemisch von Luft, Dampf, Rauchpartikeln und Aromastoffen als Aerosol vom Benutzer inhaliert wird, indem das Gemisch vom Tabakkopf durch die durchgehende Rauchsäule, das Wasser, den oberen lufthaltigen Gefässraum und durch den Schlauch zum Mundstück strömt. Aufgrund dieser mehreren Durchgänge des Rauchgemisches durch die als Metallrohr ausgebildete Rauchsäule, das Wasser und den Schlauch wird der Rauch verglichen mit einem solchen bei einer Zigarette oder einer Pfeife annähernd bis auf Raumtemperatur abgekühlt, durch das sich das Shisharauchen auszeichnet und das spezielle Empfinden bewirkt, nebst dem, dass einem Benutzer durch das wählbare Aroma des Shisha-Tabaks ein zusätzlicher Geschmacksgenuss beim Rauchen ermöglicht wird.
[0004] Im Allgemeinen sind Tabakprodukte für die Verwendung in Wasserpfeifen ein Gemisch aus unterschiedlich stark zerkleinertem Rohtabak, verschiedener Flüssigkomponenten zur Verstärkung der Rauchentwicklung und je nach Bedarf aus mindestens einer Flüssigkomponente zur Aromatisierung des Tabaks bzw. des bei der Erhitzung dieses Produktes entstehenden Aerosols. So besteht das in den Tabakkopf einfüllbare Tabakgemisch üblicherweise aus Tabak, Zuckermelasse, Glycerin, Aromen und gegebenenfalls anderen Zusatzstoffen. Es weist original einen relativ hohen Feuchtigkeitsgehalt von über 20 Gewichtsprozenten auf.
[0005] In gewissen Ländern ist aber der maximale Feuchtigkeitsgehalt auf 5 Gewichtsprozent gesetzlich beschränkt, der jedoch deutlich höher ist als bei Pfeifen- oder Zigarrentabak. Damit wird einerseits die Verbrennung des Tabaks verhindert und andererseits lässt sich ein dichterer bzw. mehr Dampf erzeugen. Der so aufbereitete Shisha-Tabak wird in Dosenbehältern, Gläsern, Päcklein, Kartuschen etc. abgefüllt und ist so erhältlich, bei dem jeweils eine gewisse Menge Shisha-Tabak bedarfsmässig abgefüllt ist.
[0006] Ein Nachteil der bisherigen Art und Weise, Shisha-Köpfe zu befüllen, besteht darin, dass der Tabak vor dem Befüllen des Kopfes im Vorratsbehälter gerührt werden muss, um die teilweise auf den Boden des Behälters gesetzten Melasse wieder im Tabakgemisch zu verteilen, um diese ausreichende gleichmässig verteilte Mischung des Tabaks mit den Zutaten zu erreichen, damit beim Erhitzen dieses Tabakgemisch im Tabakkopf zusammenwirkend die voluminösen Aerosole erzeugt werden. Beim Befüllen entstehen dabei auch Verunreinigungen durch das Abtropfen von Flüssigkeitskomponenten.
[0007] Bei einer bekannten Anwendung von Shishas gemäss der Druckschrift EP 2 179 667 A1 wird eine Kartusche vorgeschlagen, welche eine Behälterwand mit verschlossenen Perforationen aufweist und innerhalb dieser Behälterwand eine Einzelportion von Shisha-Tabak enthalten ist. Diese ist zum Einsetzen in den Tabakkopf einer oben erläuterten Wasserpfeife bestimmt. Die Behälterwand weist Durchbrechungen und Mittel auf, mit denen die Durchbrechungen in der vorzugsweise aus Aluminium bestehenden Behälterwand vor dem Gebrauch feuchtigkeitsdicht verschlossen sind. Aber auch mit dieser bekannten Neuerung kann nicht verhindert werden, dass sich innerhalb der Kartusche die Flüssigkeit vom Tabak absetzt.
[0008] Mit diesen bekannten Shisha-Tabaks besteht nicht eine optimale Ausnutzung hinsichtlich seiner Rauchdauer bzw. dem gewünschten anhaltenden Geschmacksniveau und dem vollständigem Verbrauch des Gemisches, weil ein Verrühren der verschiedenen flüssigen, teils klebrigen und festen Bestandteile vor dem Einfüllen in den Tabakkopf mit Aufwand verbunden ist und die flüssigen Bestandteile abtropfen können.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsmässige Tabakmischung so zu verbessern, dass die oben erläuterten Nachteile weitgehend eliminiert werden, bei der die Handhabung bei der Zubereitung der Mischung im Tabakkopf einer Wasserpfeife verbessert und zudem entsprechend die Zeitdauer des Rauchens auf einem bestimmten Geschmacksniveau länger andauert.
[0010] Die Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Tabakmischung feuchtigkeitsabsorbierende Partikel, insbesondere Kieselgel, beigemischt sind.
[0011] Mit dieser Massnahme, insbesondere Kieselgel mit einem geringen Gewichtsanteil in die Tabakmischung einzurühren, wird eine optimale Viskosität der gesamten Mischung erzielt.
[0012] Die Erfindung sowie weitere Vorteile derselben sind nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0013] Die Tabakmischung, insbesondere für eine Wasserpfeife, besteht aus verschiedenen flüssigen und stofflichen Bestandteilen, bei der üblicherweise zumindest Tabak, Glycerin, Zucker und wenigstens ein Aroma enthalten sind.
[0014] Erfindungsgemäss sind der Tabakmischung feuchtigkeitsabsorbierende Partikel, insbesondere Kieselgel, beigemischt. Sehr vorteilhaft ist ein pulverförmiger Kieselgel mit einem Mengenanteil zwischen 0.5 und 5 Gewichtsprozenten in der Tabakmischung gleichmässig eingerührt.
[0015] Im Rahmen der Erfindung wird ein solcher Mengenanteil von Kieselgel der Tabakmischung zugefügt und in dieser vermischt, derart, dass sich nach einem vorgegebenen Prozessablauf eine bestimmte Viskosität derselben aufgrund des Absorbierens bzw. des Bindens von Flüssigkeit im Kieselgel ergibt.
[0016] Die Tabakmischung im fertiggestellten Zustand für die Verwendung in der Wasserpfeife soll eine solche Viskosität aufweisen, dass sie bei einem Einlegen und auch beim Erhitzen nicht fliesst und entsprechend kompakt zusammengehalten wird. Die Viskosität entspricht daher einer samtigen Konsistenz der Mischung, welche vor dem Erhitzen ähnlich wie diejenige von Fett oder Rahmbutter annähernd bei einer Raumtemperatur von 15 bis 20°C entspricht.
[0017] Bei Verwendung einer an sich üblichen Rezeptur des Shisha-Tabakmischung genügt es, wenn das Kieselgel mit annähernd einem Gewichtsprozent der Tabakmischung beigegeben wird. Es ist dabei vorzugsweise pulverförmig hergestellt und mit einer durchschnittlichen Partikelgrösse zwischen 0,01 und 0,05 mm in die Tabakmischung gleichmässig eingerührt.
[0018] Kieselgel ist als Stoff in der Verordnung (EG) 1272/2008 eingestuft. Es ist mit Silicagel bzw. Siliziumdioxyd mit der chemischen Formel SiO2bezeichnet. Als ein Hersteller von Kieselgel ist MACHEREY-NAGEL GmbH & Co. KG bekannt. Kieselgel weist eine Schmelztemperatur von 1.600°C auf, während die flüssigen Anteile des Shisha-Tabaks als Melasse bei weniger 100°C verdampfen. Somit bleibt der Kieselgel während dem Glühen der Kohle im Tabakkopf resistent und gibt keinerlei toxikologische Dämpfe oder Substanzen ab.
[0019] Die Tabakmischung ist bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel aus den annähernden Gewichtsanteilen von 15% Rohtabak, 20% Zucker, 8% Aroma, 56% Glycerin und 1% Kieselgel zusammengesetzt.
[0020] Der Tabak ist aus einem Rohtabak aus zerkleinerten Tabakblättern gefertigt. Es könnte aber auch fermentierter Tabak wie bei solchem für Zigarren verwendet werden. Als Tabak sind bekannte Sorten, wie Dark Blend Tabak, Virginia Shisha Tabak, Arabischer Tabak und/oder andere verwendbar. Bei Dark Blend handelt es sich um eine Mischung von verschiedenen Tabaksorten wie Burley, Dark Air Cured, Orient und/oder andere bekannte Tabake.
[0021] Als Zucker für die Tabakmischung wird üblicherweise ein flüssiger oder zähflüssiger Rohrzucker und/oder ein flüssiger oder zähflüssiger Glucosesirup oder ähnlichem beigemischt. Glucosesirup ist eine aus Stärke durch hydrolytische Aufspaltung gewonnene eingedickte Lösung, die überwiegend aus Traubenzucker (Glucose) besteht. Diese Flüssigkeiten können als bekannte Melassen (Molassen) zusammengesetzt sein, die mit dem Tabak vermischt werden.
[0022] Das mindestens eine Aroma als flüssiges Konzentrat vorzugsweise als Sirup, ölhaltiges Wasser oder dergleichen wird ebenfalls beigemischt. Dieses Aroma kann aus Obst, wie Apfel, Apfel mit Anis, Kirsche, oder aus wenigstens einer Frucht, wie Orange, Zitrone, Mango, Banane, Erdbeere, Pfirsich, Traube, Melone, und/oder aus Kaffee, Karamell, Vanille, Kokosnuss, Rose, Minze, Cola, Honig, Parfüm und/oder anderen Aromamitteln bestehen. Dieses Aroma ist der Tabakmischung zumischbar.
[0023] Der gewichtsmässig grösste Anteil der Tabakmischung für das Einlegen in den Tabakkopf der Wasserpfeife ist Glycerin, bei welchem es sich im reinen Zustand um eine farb- und geruchlose Flüssigkeit handelt, die bei Raumtemperatur leicht viskose und hygroskopisch ist und süsslich schmeckt, wobei Glycerin eine Viskosität von 1480 mPa·s bei 20°C aufweist.
[0024] Erfindungsgemäss werden die Bestandteile Zucker, Aroma und Glycerin in dem festgelegten Gewichtsverhältnis zu einer Melasse, wie erwähnt auch Molasse genannt, gemischt und anschliessend diese gemischten flüssigen Bestandteile mit zerkleinerten Tabakblättern des Rohtabaks gemischt, und abschliessend wird Kieselgel mit der festgelegten Gewichtsmenge in dieser Mischung verrührt und verteilt.
[0025] Das Mischen des Zuckers mit dem Aroma und dem Glycerin, sowie dem nachfolgenden Vermischen mit dem Rohtabak und ebenso das abschliessende Verrühren des Kieselgels in diese Mischung erfolgen jeweils bei einer festgelegten Prozesstemperatur und Prozesszeit. Während der zwischen einer und mehreren Stunden verweilenden Prozesszeit wird das Gemisch mit dem Zucker, dem Aroma und dem Glycerin erhitzt und dieses dem Rohtabak hinzugefügt und mit ihm vermischt, wobei während dieser Vermischung gesteuert abwechslungsweise Ruhesowie Mischphasen über die Prozesszeitdauer von bis zu mehreren Stunden folgen.
[0026] Nach dem Zumischen des Kieselgels in die Tabakmischung wird ebenso eine wählbare Prozessdauer bzw. eine Mindestprozessdauer für eine bestimmte Absorption bzw. Bindung von Flüssigkeit im zugemischten Kieselgel festgelegt. Während des abschliessenden Prozesses der Vermischung des Kieselgels in der Tabakmischung folgen gesteuert abwechslungsweise Ruhe- und Mischphasen in Zeitintervallen von jeweils einer halben Stunde oder mehr bzw. weniger. Dieses Präparieren der Mischung kann wie erwähnt mehrere Stunden dauern und es wird mit diesem ein optimaler Feuchtigkeitsgehalt in ihr ermöglicht.
[0027] Die Erfindung ist mit dem obigen Ausführungsbeispiel ausreichend dargetan. Sie könnte aber noch durch weitere Varianten erläutert sein.
[0028] Die Tabakmischung ist bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel aus den annähernden Gewichtsanteilen von 15% Rohtabak, 20% Zucker, 8% Aroma, 56% Glycerin und 1% Kieselgel zusammengesetzt. Selbstverständlich kann dieses Mischverhältnis variieren und je nach Bedarf anders zusammengesetzt sein. Der Rohtabak könnte bis zu 40%, der Zucker auch weniger als 20%, das Aroma weniger oder auch höher als 8%, ebenso das Glycerin mit 56% könnten jeweils mit anderen Anteilen versehen sein. Vom Kieselgel wird vorteilhaft soviel zugemischt, dass er die gewünschte Feuchtigkeit der Mischung nach dem Herstellungsprozess im Konsumzustand herbeiführt.
[0029] Im Prinzip könnten anstelle von oder zusätzlich zu Kieselgel andere feuchtigkeitsabsorbierende Partikel, wie zum Beispiel Tonminerale verwendet werden, die üblicherweise aus Zeolithen, Diatomit und/oder Sepiolith bestehen, oder ein Mix aus diesen Partikeln, die ebenfalls pulver- oder kornförmig hergestellt wären.
[0030] Mit dieser Tabakmischung und dem Herstellungsverfahren wird im Rahmen der Erfindung eine Veredelung von Tabakprodukten für den Konsum insbesondere in Wasserpfeifen, elektrischen Wasserpfeifen oder ähnlichen Geräten erzielt, wobei diese funktionell so ausgebildet sind, dass keine Verbrennung dieser feuchten Tabakmischung erfolgt.

Claims (16)

1. Tabakmischung, insbesondere für eine Wasserpfeife, wobei diese Tabakmischung aus verschiedenen flüssigen und stofflichen Bestandteilen zusammengesetzt ist, bei der vorzugsweise zumindest Tabak, Glycerin und wenigstens ein Aroma enthalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Tabakmischung feuchtigkeitsabsorbierende Partikel, insbesondere Kieselgel, beigemischt sind.
2. Tabakmischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kieselgel pulverförmig mit einem Mengenanteil von 0.5 bis 5 Gewichtsprozenten in der Tabakmischung gleichmässig eingerührt ist.
3. Tabakmischung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kieselgel vorzugsweise mit annähernd einem Gewichtsprozent der Tabakmischung beigegeben ist.
4. Tabakmischung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das pulverförmige Kieselgel vorzugsweise mit einer durchschnittlichen Partikelgrösse zwischen 0,01 bis 0,05 mm in die Tabakmischung gleichmässig eingerührt ist.
5. Tabakmischung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tabakmischung aus den annähernden Gewichtsanteilen von 15% Rohtabak, 20% Zucker, 8% Aroma, 56% Glycerin und 1% Kieselgel zusammengesetzt ist.
6. Tabakmischung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zucker als flüssiger Rohrzucker, zähflüssiger Glykosesirup oder ähnlichem beigemischt ist.
7. Tabakmischung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens ein Aroma als flüssiges Konzentrat vorzugsweise als Sirup, ölhaltiges Wasser oder dergleichen beigemischt ist.
8. Tabakmischung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Aroma aus Obst, wie Apfel, Apfel mit Anis, Kirsche, oder aus wenigstens einer Frucht, wie Orange, Zitrone, Mango, Banane, Erdbeere, Pfirsich, Traube, Melone, und/oder aus Kaffee, Karamell, Vanille, Kokosnuss, Rose, Minze, Cola, Parfüm und/oder anderen Aromamitteln besteht, welches der Tabakmischung zumischbar ist.
9. Tabakmischung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Tabak aus einem Rohtabak aus zerkleinerten Tabakblättern besteht.
10. Tabakmischung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Tabak bekannte Sorten, wie Dark Blend Tabak, Virginia Shisha Tabak, Arabischer Tabak und/oder andere verwendbar sind.
11. Verfahren für die Herstellung einer Tabakmischung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein solcher Mengenanteil von Kieselgel der Tabakmischung zugefügt und in dieser vermischt wird, dass sich nach einem vorgegebenen Prozessablauf eine bestimmte Viskosität derselben aufgrund des Absorbierens bzw. des Bindens von Flüssigkeit im Kieselgel ergibt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Zucker, Aroma und Glycerin in dem festgelegten Gewichtsverhältnis gemischt und anschliessend diese gemischten flüssigen Bestandteile mit zerkleinerten Tabakblättern als Rohtabak zu einer Mischung gerührt werden, und dass folglich Kieselgel mit einer festgelegten Gewichtsmenge in dieser Mischung verrührt und insbesondere gleichmässig verteilt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischen des Zuckers, dem Aroma und dem Glycerin, dem nachfolgenden Vermischen mit dem Rohtabak und ebenso das abschliessende Verrühren des Kieselgels in dieser Mischung jeweils bei einer festgelegten Prozesstemperatur und Prozesszeit erfolgen.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass während der Prozesszeit das Gemisch mit dem Zucker, dem Aroma und dem Glycerin erhitzt und dieses dem Rohtabak hinzugefügt und mit ihm vermischt wird, wobei während dieser Vermischung gesteuert abwechslungsweise Ruhe- sowie Mischphasen folgen.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Zumischen des Kieselgels in die Tabakmischung ebenso eine wählbare Prozessdauer bzw. eine Mindestprozessdauer für eine bestimmte Absorption bzw. Bindung von Flüssigkeit im zugemischten Kieselgel festgelegt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass vor und/oder während dem abschliessenden Prozess der Vermischung des Kieselgels gesteuert abwechslungsweise Ruhe- und Mischphasen folgen.
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