CH721900A2 - Beleuchtung von Modellen - Google Patents

Beleuchtung von Modellen

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CH721900A2
CH721900A2 CH000622/2025A CH6222025A CH721900A2 CH 721900 A2 CH721900 A2 CH 721900A2 CH 000622/2025 A CH000622/2025 A CH 000622/2025A CH 6222025 A CH6222025 A CH 6222025A CH 721900 A2 CH721900 A2 CH 721900A2
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CH000622/2025A
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Barmeyer Maximilian
Jäger Philipp
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Barmeyer Maximilian
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
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    • A63H17/26Details; Accessories
    • A63H17/28Electric lighting systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/16Parts for model railway vehicles
    • A63H19/20Illuminating arrangements

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft das Beleuchten von Modellen, insbesondere Spielzeugmodellen, wie Modelleisenbahnen. Erfindungsgemäß wird der Montageaufwand zur Beleuchtung von Modellen verringert, indem Lichtquellen an den dem großtechnischen Vorbild entsprechenden Stellen angeordnet werden, vorzugsweise – per Beleuchtungsbaugruppen (2), – innen an Seiten wänden eines Gehäuses anliegenden Trägern der Lichtquellen, die insb. per Fensterband oder Lüfterband oder einer Inneneinrichtung befestigt sind, – indem man eine Beleuchtungsbaugruppe (2) zum el. Kontakt auf einen Boden steckt, – indem Träger eines Leuchtmittels zur Beleuchtung verwendet werden, die ein Display aufweisen oder innen an einer Seitenwand eines Gehäuses befestigt werden, – durch el. Kontaktieren von Leiterbahnen am Träger beim Aufsetzen eines Gehäuses auf den Boden, – durch Befestigen auf dem Träger, – per Beleuchtungsbaugruppe, die an einer Seitenwand eines Gehäuses innen eng anliegend befestigt wird .

Description

[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft beleuchtete Modelle, die Beleuchtung von Modellen, insbesondere Spielzeugmodellen, z.B. Modelleisenbahnen, ein Verfahren zu deren Herstellung, ein beleuchtungsverfahren und die Verwendung von flexiblen Leiterplatten zur Beleuchtung von Modellen, sowie Verfahren zu deren Herstellung.
[0002] Mittels derartigen Beleuchtungseinrichtungen werden dem großtechnischen Vorbild entsprechende Beleuchtungen imitiert.
[0003] Um derartige, dem großtechnischen Vorbild entsprechende, Beleuchtungen umzusetzen, offenbart die Firma Piko-Spielwaren GmbH, Sonneberg, in Ihrem Ersatzteilblatt 48244_97440-90-7011 zum Artikel 97440, abgerufen am 10.06.2024 um 18:01 Uhr mehrere auf einer starren als auch auf einer flexiblen Leiterplatte befestigte Leuchtmittel. Diese sind jeweils von einem Streulicht abschirmenden Bauteil eingefasst. Die gesamte Beleuchtungsbaugruppe sitzt jedoch nicht im Gehäuse sondern auf dem Boden. Lediglich die Führerstandsbeleuchtung erfolgt über eine an im Dach des Gehäuses eingebaute flexible Leiterplatte. Zur elektrischen Kontaktierung befinden sich auf dieser flexiblen Leiterplatte federnde Kontaktstifte zur Stromquelle im Boden. Diese flexible Leiterplatte ist auf einem Kunststoffteil montiert, welches zugleich eine abschirmende Funktion übernimmt. Diese Lösung ist zwar hinsichtlich des Aufwands der elektrischen Kontaktierung der vielen verschiedenen Leuchtmittel optimiert, bedarf jedoch kompliziert geformten Abschirmungsteilen, enthält mehr als 3 einzelne Platinen bzw. flexible Leiterplatten und bedarf daher einer zeitaufwändigen Montage. Des weiteren müssen die teils sehr kleinen und sehr dünnen flexiblen Leiterplatten präzise platziert, bzw. montiert werden.
[0004] DE 20 2013 100 410 U1 zeigt eine Beleuchtungseinrichtung bei der das Leuchtmittel durch eine lichtdichte Ummantelung gegen Streustrahlung abgeschirmt wird. Hierbei kann die Ummantelung aus einem flexiblen oder selbstklebenden Material sein und schützt so das Leuchtmittel oder die Lichtleiter vor Streustrahlung gegen den Innenraum.
[0005] Bekannt ist im weiteren das mit der Artikelnummer 441000 vertriebene Modell „DT2.5“ von der Firma manufactive UG, Detmold unter der Marke „ZEITGEIST-Models“. Hier ist neben einer Innenbeleuchtung die Beleuchtung von zwei übereinander angeordneten Leuchtmeldern in der Gehäuseseitenwand umgesetzt. Gelöst wurde dies durch eine auf dem Boden liegende und im Dachbereich angeordnete Platine mit Leuchtmitteln, welche über insgesamt vier Lichtleiter und zwei Abschirmungselemente in die Öffnungen in der Gehäusewand leuchten. Des Weiteren ist die Elektrische Kontaktierung zum Boden über einen im Innenraum sichtbaren Steckverbinder gelöst. Schwierig ist es mit dem 6-Poligen Steckverbinder mit kleinem Rastermaß beim Aufsetzen des Gehäuses die dafür vorgesehene Buchse im Boden zu treffen. Die mit Lichtleitern und Abschirmungen gelöste Beleuchtung der Leuchtmelder hat zur Folge, dass die beim großtechnischen Vorbild nur wenige Zentimeter starke Führerstandsrückwand doppelt ausgeführt wurde und sich so die erste Sitzreihe vorbildwiedrig signifikant verschiebt. Auch die Montage der sehr kleinen Lichtleiter erfordert ein hohes maß an Konzentration.
[0006] Die Firma Massoth Elektronik GmbH, Seeheim, vertreibt unter der Artikelnummer 8161102 ein Nachrüstbares Zug Ziel Display. Dies besteht aus einem Display, das in einem Kunststoffgehäuse mit einer starren Steuerplatine und einem zweipoligen Anschlusskabel verbaut ist. Der Endanwender kann dies nachrüsten, indem er die Display Attrappe des umzurüstenden Fahrzeuges durch die Display Baugruppe tauscht. Er muss die beiden Anschlusskabel in die im Fahrzeugboden befindliche Anschlussplatine stecken. Sofern er eine individuelle Programmierung des Displays wünscht, muss er selbst Kabel zwischen der Display-Platine und der Anschlussplatine im Fahrzeugboden durch löten verbauen. Ein Serienmäßiger Einbau dieser Lösung birgt neben dem hohen Platzaufwand für Display, starre Display Platine, Displayhalter und den Kabelstrang noch einen wesentlichen Nachteil, dass das Gehäuse praktisch ständig mit dem Wagenboden über das Anschlusskabel verbunden ist, was ein abnehmen des Gehäuses deutlich erschwert. Noch dazu müsste der Endanwender selbst weitere Kabel zur sinnvollen Nutzung dieses Displays einbauen.
[0007] Im Internetforum „www.Stummiforum.de“ beschreibt der User „Bjoern L“ im Thread „MB eCitaro mit OLED Displays für die Zielanzeige“, abgerufen unter https://www.stummiforum.de/t179422f48-MBeCitaro-mit-OLED-Displays-f-r-die-Zielanzeige.html am 11.06.2024 um 13:28 Uhr die Anwendung von Displays in einem Modellbus. Der Ersteller hat mehrere Displays in einem Modellbus derart verbaut, dass das Gehäuse des Busses ausgeschnitten ist und ein Display dort eingesetzt ist. Die Displays wurden von Ihrer Steuerplatine gelöst und die durch eine flexible Leiterplatte erfolgte Kontaktierung entfernt. Die Verbindung hat er durch selbst verlötete Kupferlackdrähte wiederhergestellt. An der Fahrzeugfront befindet sich noch ein hinter die Frontscheibe stehend montiertes Display. Auch hier ist die elektrische Kontaktierung durch Kupferlackdrähte selbst hergestellt worden. Diese von einem Hobbyisten angefertigte Lösung ist in keinster Weise wirtschaftlich oder gar gewerblich anzuwenden, da alleine die Neuverdrahtung der Displays um eine elektrische Verbindung zu einer Steuereinheit zu gewähren äußerst Zeitintensiv und fehleranfällig ist.
[0008] Insgesamt sind diese Beleuchtungseinrichtungen mit mehreren Bauteilen, welche insbesondere bei kleiner werdenden Maßstäben oder Lichtaustrittsöffnungen proportional auch kleiner werden, kompliziert aufgebaut. Die elektrische Verbindung zu der Stromquelle ist auch hier bei kleineren Maßstäben aufwändig umzusetzen. Insbesondere ist eine Montage bei solchen Baugruppen unwirtschaftlich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung
[0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Beleuchtung von Modellen zu vereinfachen und eine dem großtechnischen Vorbild im vergleich zu bekannten Lösungen nähere Imitation zu erreichen.
Lösung der Aufgabe
[0010] Zur Lösung der Aufgabe wird der Montageaufwand verringert, indem Lichtquellen einfach, imitierend, an den dem großtechnischen Vorbild entsprechenden Stellen, angeordnet werden.
[0011] Die Aufgabe wird gegenständlich mit einer ein Leuchtmittel aufweisenden Beleuchtungsbaugruppe gelöst, die eng anliegend an ein Gehäuse befestigt ist. Die Beleuchtungsbaugruppe weist ein Leuchtmittel auf, welches auf einer Platine oder flexiblen Leiterplatte befestigt ist. Dies schirmt die Streustrahlung durch den Leiterbahnen aufweisenden Leuchtmittelträger und das Gehäuse ohne weitere Bauteile ab, was die Montage mehrerer klein- und Kleinstteile erspart.
[0012] Vorzugsweise werden bei Personenwagen oder Triebwagen flexible Leiterplatten zwischen Fensterband und Gehäuse angeordnet. Durch diese Anordnung ergibt sich sogleich eine Befestigung der Beleuchtungsbaugruppe durch das Fensterband. Gegebenenfalls ist die Verwendung von Platinen zweckmäßig, insbesondere in Kombination von Platinen und flexiblen Leiterplatten.
[0013] Bei Modellen, insbesondere Lokomotiven oder Triebwagen, die außenliegende Lüfterimmitationen aufweisen kann alternativ die Lüfterimmitation von der Gehäuseinnenseite her eingesetzt werden und die Beleuchtungsbaugruppe zwischen Lüfterband und Gehäuseinnenwand halten.
[0014] Bewährt hat sich auch die Befestigung der Beleuchtungsbaugruppe mit einer Inneneinrichtung, welche von Innen in das Gehäuse eng anliegend eingebaut wird.
[0015] Bewährt hat sich, die elektrische Verbindung durch Aufsetzen des die Beleuchtungsbaugruppe aufweisenden Gehäuses, auf einen Boden. Hierbei werden die an der Beleuchtungsbaugruppe anliegenden elektrischen Kontakte direkt zu den elektrischen Kontaktelementen im Boden geführt.
[0016] Eine Zugzielanzeige oder ein anderes Fahrgastinformationselement des großtechnische Vorbilds, wird per Beleuchtungsbaugruppe derart gestaltet, dass sie ein Display aufweist. Wegen des geringen Ablesewinkels der Displays, hat sich deren Anordnung direkt oder mit möglichst geringem Abstand von der Gehäuseaußenhaut bewährt. Somit erfolgt die Elektrische Verbindung direkt über die Platine oder flexible Leiterplatte. Dies erleichtert den Einbau und minimiert die elektrische Leiterführung auf ein absolutes Minimum. Dies erspart die komplizierte Montage und aufwändige elektrische Leiterführung der vielen Anschlüsse des Displays zu einer Steuereinheit bzw. im weiteren Sinne zu einer Stromquelle. Dies ermöglicht weiterhin ein Display ohne weitere Bauelemente oder Abschrimungselemente direkt an die Gehäuseinnenwand als Teil der Beleuchtungsbaugruppe anzuordnen.
[0017] . Vorzugsweise wird nur noch eine flexible Leiterplatte verwendet, da diese durch ihre flexible Eigenschaft an viele verschiedene Stellen gelegt werden kann. Durch diese Verwendung werden viele einzelne Elemente mit aufwändiger elektrischer Verbindung untereinander eingespart. Die Kontaktstellen zu dem Boden bzw. zur Stromquelle werden dabei minimiert.
[0018] Erfindungsgemäß wird zur Herstellung eines Modells, bei dem ein Leuchtmittel auf einer Platine oder flexiblen Leiterplatte befestigt wird, diese Beleuchtungsbaugruppe in einem Gehäuse angeordnet und diese Anordnung auf einen Boden aufgesteckt, der einen Stromanschluss aufweist.
[0019] Vorzugsweise ist das Leuchtmittel ein Display. Damit wird erstmals ein Display oder eine Fahrgastinformationsanzeige des großtechnischen Vorbildes imitiert.
[0020] Weiter Vorzugsweise ist die Beleuchtungsbaugruppe an mindestens einer Innenseite der Gehäuseseitenwand so eng anliegend angeordnet, dass Streulicht des Leuchtmittels gegen den Innenraum abgeschirmt wird. Dadurch wird die Streustrahlung durch den Leiterbahnen aufweisenden Leuchtmittelträger und das Gehäuse ohne weitere Bauteile abgeschirmt, was die Montage mehrerer klein- und Kleinstteile erspart.
[0021] Die Beleuchtungsbaugruppe wird vorzugsweise per Fensterband oder Lüfterband oder Inneneinrichtung am Gehäuse befestigt. Durch diese Anordnung werden weitere Bauteile zur Befestigung der Beleuchtungsbaugruppe eingespart und damit auch entsprechende Arbeitsschritte.
[0022] Bewährt hat sich die Verwendung einer flexiblen Leiterplatte. Dies ermöglicht dies, viele verschiedene Stellen im Gehäuse einfach anzuschließen. Weiterhin ermöglicht dies, sämtliche Lichtquellen auf nur noch einer gemeinsamen Leiterplatte anzuordnen und sich eine aufwändige Kontaktierung mehrerer einzelner Leiterplatten zu sparen.
[0023] Eine Verwendung einer Platine oder flexiblen Leiterplatte als Träger eines Leuchtmittels zur Beleuchtung von Modellen, erfolgt erfindungsgemäß, indem die Platine oder flexible Leiterplatte ein Display aufweist oder innen an einer Gehäuseseitenwand anliegend befestigt wird. Damit spart dieser Träger aufwändige Lichtleiter und Abschirmungselemente gegen Streulicht inklusive derer kleinteiligen Montage ein.
[0024] Verfahrensseitig wird die Aufgabe gelöst, indem zur Beleuchtung eines Modells erfindungsgemäß durch aufsetzen eines Gehäuses auf einen Boden eine innen an der Gehäuseseitenwand anliegende Platine oder flexible Leiterplatte elektrisch kontaktiert wird. Dies ermöglicht sämtliche Lichtquellen mit einem Verfahrensschritt anzuschließen und erspart nebenbei ein verstecken von im Innenraum des Fahrzeuges geführten elektrischen Kontaktierungen zu den jeweiligen Platinen und Lichtquellen.
[0025] Vorzugsweise wird mit Leuchtmitteln beleuchtet, indem diese auf einer Platine oder flexiblen Leiterplatte zu einer Beleuchtungsbaugruppe befestigt werden.
[0026] Vorzugsweise wird die Beleuchtungsbaugruppe zur Abschirmung von Streustrahlung, eng anliegend an einer Gehäuseseitenwand innen befestigt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf Zeichnungsfiguren verdeutlicht
[0027] Fig. 1
zeigt einen Modell-Triebwagen im ganzen. Dieser steht auf einem Gleis, über die rechte und die linke Schiene wird die Verbindung zu einer Stromquelle hergestellt.
Fig. 2
zeigt eine Querschnittsdarstellung eines Modell-Triebwagen im gesamten mit Gehäusebaugruppe, Boden und Display.
Fig. 3
zeigt einen Längsschnitt durch das Fahrzeug im gesamten mit Gehäusebaugruppe einschließlich Display, Boden und Kontakten.
Fig. 4
zeigt einen Querschnitt durch den gesamten Wagen mit Blick auf die Beleuchtungsbaugruppe und die Kontakte zum Gleis.
Fig. 5
zeigt einen Querschnitt durch den gesamten Wagen mit Blick auf die Beleuchtungsbaugruppe und das Fensterband. Der Schnitt geht auch durch die Gehäuseöffnung und das darin befindliche Leuchtmittel. Ebenfalls sind im oberen Bereich die gen Innenraum gerichteten Leuchtmittel zu sehen.
Fig. 6
zeigt die Beleuchtungsbaugruppe bestehend aus flexibler Leiterplatte, Leuchtmitteln, Display und Stecker im ganzen.
Fig. 7
zeigt einen Querschnitt durch den gesamten Wagen im geöffneten Zustand. Die Bodenbaugruppe, bestehend aus Elektrischem Kontakt zur Stromquelle, Boden und Radsatz, als auch die Gehäusebaugruppe stehen übereinander. Der Pfeil verdeutlicht die Montagerichtung beim aufsetzen.
Fig. 8
zeigt einen Längsschnitt durch den Frontbereich. Zu sehen ist die Beleuchtungsbaugruppe und der Wagenkasten. Die Inneneinrichtung in Form eines Führerstandes und den von außen eingesetzten Glaseinsatz.
[0028] Der in den Figuren dargestellte Modell-Triebwagen15umfaßt ein Gehäuse1in seiner Gesamtheit. Die Beleuchtungsbaugruppe2ist für Modellbahnfahrzeuge geeignet und umfasst eine flexible Leiterplatte7, welche mehrere Leuchtmittel3sowie mehrere Displays4aufweist.Fig.2zeigt den Schnitt durch den Treibwagen15mit darin eng an der Innenseite einer Gehäuseseitenwand12angeordneter Beleuchtungsbaugruppe2und den Fensterbändern6. Die Leuchtmittel 3 sind dabei so angeordnet, dass sie in den Gehäuseinnenraum scheinen. Ein Display4ist mit einem Steckkontakt13an die flexible Leiterplatte7angeschlossen, wobei eine elektrische Verbindung über eine reine Lötverbindung auch denkbar wäre, und liegt ebenfalls eng an der Innenseite einer Gehäuseseitenwand12an. Von Aussen sind bei der Gehäuseaussparung8an der Position des Displays4Glaseinsätze9eingesetzt.
[0029] Die flexible Leiterplatte7ist derart gestaltet, dass sie an sämtlichen Innenseiten der Gehäuseseitenwände anliegt.Fig.3zeigt den Längsschnitt durch den Triebwagen15mit darin befindlicher Beleuchtungsbaugruppe2, Boden11, den elektrischen Kontakten zur Stromquelle10, den Lüfterbändern17und den Inneneinrichtungen18.
[0030] Die flexible Leiterplatte7ist im Querschnitt U-Förmig und besitzt lediglich an vier Stellen einen elektrischen Kontakt10zum Boden11.Fig.4zeigt den Querschnitt durch den Triebwagen15mit im Gehäuse5angebrachter Beleuchtungsbaugruppe2, den elektrischen Kontakten zur Stromquelle10, welche auf die Radsätze14wirken und darüber mit dem Gleis16bzw. Im weiteren mit der Stromquelle elektrisch verbunden sind.
[0031] Vorzugsweise wir die Beleuchtungsbaugruppe2durch kleben mit den Fensterbändern6befestigt und im ganzen in das Gehäuse5eingebracht.Fig.5zeigt den Querschnitt durch den Triebwagen15mit darin befindlicher Beleuchtungsbaugruppe2welche eng anliegend an der Innenseite einer Gehäuseseitenwand12angebracht ist. Das Gehäuse5weist an den dem großtechnischen Vorbild entsprechenden Positionen Gehäuseaussparungen8auf, in welche die Leuchtmittel3angeordnet sind. Gehalten wird die Beleuchtungsbaugruppe2durch das Fensterband6.
[0032] Die Beleuchtungsbaugruppe2, bestehend aus flexibler Leiterplatte7, den Leuchtmitteln3, Displays4und den Steckkontakten13kann bereits vor Einbau in ein Gehäuse5vormontiert werden.Fig.6zeigt die vormontierte Beleuchtungsbaugruppe2in perspektivischer 3D-Ansicht.
[0033] Die flexible Leiterplatte7ist vorzugsweise im Querschnitt U-Förmig und besitzt lediglich an vier Stellen einen elektrischen Kontakt10zum Boden11.Fig.7zeigt den Querschnitt durch den Triebwagen15bestehend aus Gehäusebaugruppe1mit darin befindlicher in das Gehäuse5montierter Beleuchtungsbaugruppe2und der Bodenbaugruppe20bestehend aus Boden11mit darauf montierten elektrischen Kontakten zur Stromquelle10, den Radsätzen14und dem Gleis16. Die Ansicht zeigt Gehäusebaurguppe1und Bodenbaugruppe20in demontiertem Zustand. Durch einfaches Aufsetzen der Gehäusebaugruppe1auf die Bodenbaugruppe20wird der Elektrische Kontakt durch Aufsetzen mittels der dadurch entstehenden Verbindung zwischen Beleuchtungsbaugruppe2und den elektrischen Kontakten zur Stromquelle10hergestellt.
[0034] Im Frontbereich wir die Beleuchtungsbaugruppe2durch eine Inneneinrichtung18, z.B. einem Führerstand, gehalten.Fig.8zeigt den Längsschnitt durch den Triebwagen15mit darin befindlicher Beleuchtungsbaugruppe2, bestehend aus flexibler Leiterplatte7und darauf befestigtem Leuchtmittel3. Diese Beleuchtungsbaugruppe2ist derart angeordnet, dass sie eng an einer Innenseite einer Gehäuseseitenwand12anliegt. Das Leuchtmittel3sitzt hierbei in einer dem großtechnischen Vorbild entsprechenden Aussparung8. Von der Gehäuseaußenseite19ist ein entsprechend einer am großtechnischen Vorbild verbauten Linse oder Streuscheibe oder Schutzscheibe nachempfundener Glaseinsatz9verbaut.
[0035] Die Technik der Beispiele der hier geschilderten Modelleisenbahn ist analog für andere Modelle anwendbar. Z.B. Schienenfahrzeuge, Kraftfahrzeuge, LuftRaum- und Wasserfahrzeuge sowie Gebäude.
Bezugszeichenliste
[0036] 1Gehäusebaugruppe2Beleuchtungsbaugruppe3Leuchtmittel4Display5Gehäuse6Fensterband7Flexible Leiterplatte8Gehäuseaussparungen9Glaseinsatz10Elektrischer Kontakt zur Stromquelle11Boden12Innenseite einer Gehäuseseitenwand13Steckkontakt14Radsatz15Triebwagen16Gleis17Lüfterband18Inneneinrichtung19Gehäuseaußenseite20Bodenbaugruppe

Claims (10)

1. Gehäuse (5) eines Modells, bestehend aus einem Dachbereich und mindestens drei daran anschließenden Seitenwänden mit darin befestigter Beleuchtungsbaugruppe (2), das eine Abschirmung gegen Streustrahlung enthält, wobei die Beleuchtungsbaugruppe (2) ein Leuchtmittel (3) aufweist welches auf einer Platine oder flexiblen Leiterplatte (7) angeordnet ist,dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung gegen Streulicht aus dem Gehäuse (5) oder der Platine oder flexiblen Leiterplatte (7) besteht.
2. Gehäuse (5) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungsbaugruppe (2) mit einem Fensterband (6) oder Lüfterband (17) oder einer Inneneinrichtung (18) am Gehäuse (5) befestigt ist oder innen an einer Seitenwand eines Gehäuses (12) befestigt ist oder alle Leuchtmittel (3) per Beleuchtungsbaugruppe (2) angeordnet sind.
3. Verfahren zur Herstellung eines Modells, bei dem ein Leuchtmittel (3) auf einer Platine oder flexiblen Leiterplatte (7) befestigt wird, diese Beleuchtungsbaugruppe (2) in einem Gehäuse (5) angeordnet wird und diese Anordnung auf einen Boden (11) aufgesteckt wird, der einen elektrischen Kontakt zur Stromquelle (10) aufweist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Display (4) als Leuchtmittel (3) an der Platine oder flexiblen Leiterplatte (7) angeordnet wird oder die Beleuchtungsbaugruppe (2) an mindestens einer Innenseite der Seitenwand des Gehäuses (12) so eng anliegend angeordnet wird, dass das Streulicht des Leuchtmittels (3) gegen den Innenraum abgeschirmt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungsbaugruppe (2) mit einem Fensterband (6) oder Lüfterband (17) oder einer Inneneinrichtung (18) am Gehäuse (5) befestigt wird oder innen an zwei Gehäusewänden (12) oder alle Leuchtmittel (3) mit der Beleuchtungsbaugruppe (2) angeordnet werden.
6. Verwendung einer Platine oder flexiblen Leiterplatte (7) als Träger eines Leuchtmittels (3) zur Beleuchtung von Modellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine oder flexible Leiterplatte (7) ein Display (4) aufweist oder in einem Gehäuse (5) an der Innenseite einer Gehäuseseitenwand (12) anliegend befestigt wird.
7. Verwendung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass Leuchtmittel (3) zur Imitation einer Innenbeleuchtung auf der nach Innen gerichteten Seite auf einer Platine oder flexiblen Leiterplatte (7) befestigt sind oder ein zusätzliches Abschirmendes Element besitzen.
8. Verfahren zur Beleuchtung eines Modells dadurch gekennzeichnet, dass durch aufsetzen einer Gehäusebaugruppe (1) auf einen Boden (11) eine an einer Innseite einer Gehäuseseitenwand (12) anliegende Platine oder flexible Leiterplatte (7) elektrisch kontaktiert wird, wobei die Gehäusewand eine Seitenwand ist die im Winkel zwischen 70° und 110° zum Boden angeordnet ist, insbesondere zwischen 80° und 90°.
9. Verfahren nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass eine Beleuchtungsbaugruppe (2) zur Beleuchtung des Modells durch befestigen eines Leuchtmittels (3) auf einer Platine oder flexiblen Leiterplatte (7) ausgebildet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungsbaugruppe (2) Streustrahlung abschirmend eng anliegend an einer Innenseite einer Gehäuseseitenwand (12) befestigt wird.
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