CH721905A2 - Küchenmulde - Google Patents

Küchenmulde

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CH721905A2
CH721905A2 CH000636/2024A CH6362024A CH721905A2 CH 721905 A2 CH721905 A2 CH 721905A2 CH 000636/2024 A CH000636/2024 A CH 000636/2024A CH 6362024 A CH6362024 A CH 6362024A CH 721905 A2 CH721905 A2 CH 721905A2
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CH
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kitchen
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recess
glass
heating source
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CH000636/2024A
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Müller Adrian
Original Assignee
Adrian Mueller
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Küchenmulde (1), welche eine Abdeckung (11) mit einer darunter festgemachten Heizquelle (13) aufweist, die Abdeckung (11) in einer Ruhestellung plan zum Küchenkorpus (A) liegt, bei Kochaktivität die Abdeckung (11) mit der integrierten Heizquelle (13) hochgefahren wird, gemäss Pfeil (a) oder um einen bestimmten Winkelgrad hochgeklappt wird, gemäss Pfeil (b) oder erst um einen bestimmten Hubweg (H) hochgefahren und dann horizontal ausfahrbar ist, gemäss Pfeil (c) und in der Kochmulde (1) abgesenkt, sich eine Stellfläche (2) befindet, umrandet von einem Luftschlitzrahmen (3), welcher Teil einer Dampfabzuganlage (4) ist und das Gargut (F) von oben mittels der höhenverstellbaren Heizquelle (13), welche mehrere Heizzonen, die sich individuell einstellen lassen, passend gegart werden kann und die Abdeckung (11) zugleich eine Deckelfunktion ausübt und darüber, sich auch als saubere Ablagefläche nutzen lässt und die Abdeckung (11) zusammen mit der dichtbaren Panoramascheibe und dem gläsernen Frontscheibe an der Kochmulde (1), eine Backofenfunktion darstellt, mit rundum Sicht zum Gargut (F).

Description

Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Küchenkorpus mit Kochstelle, welche eine Kochmulde aufweist, darin ein Dampfabzug sich befindet, darüberliegend eine Abdeckung, welche an der Unterseite Heizelemente aufweist, die als ein „upside-down“ Kochfeld wirken und die Heizelemente bei Nichtgebrauch, mittels eines vertikalen Hubsäulenmittels in den Küchenkorpus verschwinden, dabei die Abdeckung plan und optional grösstenteils thermoisoliert mit der Küchenzeile aufliegt und die Abdeckung falls teils oder ganz hochgefahren, bei Bedarf mitsamt dem Kochfeld schwenkbar, resp. horizontal verschiebbar ist, nach dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.
Stand der Technik
[0002] Kochstellen an einer Küchenwand oder als Insel zwischen dem Küchenbereich und dem Wohnraum, resp. Esszimmerbereich, mit Glaskeramik-Kochfelder, wie beispielhaft im Patent DE 112008002807B4, DE 10 2007 012 748 A1 beschrieben, sind nicht nur schön mit ihren planen Flächen anzuschauen, sondern auch praktisch in der Reinigung. Man unterscheidet heute solche mit Heizbändern, welche äusserst schnell heiss werden und solchen mit Induktionsspulen, die auch sehr schnell heiss werden, dabei aber bis 30% weniger Strom benötigen, wie z.B. beschrieben im Patent EP 3614795 A2 die aber bestimmtes Kochgeschirr benötigen, um die unter der Glaskeramik liegenden Kupferspulen anzuregen, welche teilweise Geräusche verursachen und gewisse Menschen mit elektronischen Implantaten nicht gut bekommt.
[0003] Kochfelder mit Dampf- und Fettabzug (Wrasen) nach unten in entsprechende Öffnungen abziehend sind vorteilhaft, wie beschrieben u.a. im Patent EP 3 287 702 B1, weil damit keine Hutzen im Raum festgemacht werden müssen und dann dort auch noch die Fettfilter und die Abzugsventilatoren eingebaut werden müssen.
Darstellung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kompakte Kochstelle bereitzustelllen, welche der heutigen Zeit angepasst ist, denn beispielhaft gibt es in Deutschland - die Zahlen sind gerundet und basierend auf das Jahr 2020/23 - dass rund 30% der Menschen bis zum 30. Lebensjahr, danach noch rund 25% der Menschen bis zum 45. Lebensjahr alleine in Wohnungen leben, danach reduziert sich die Zahl noch etwas, um dann im Alter wieder anzusteigen. In Europa haben Familien im Durchschnitt 1,5 Kinder, sind also praktisch Kleinfamilien gegenüber unseren Vorfahren, davon sind 18% alleinerziehende Familien mit Kindern, welche unter 18 Jahren alt sind, d.h. über 1,5 mio. Familien an der Zahl.
[0005] Die heutige Gesellschaft, in welcher ein Grossteil der Familien beide Elternteile arbeiten gehen, z.B. rund 70% der Kinder in Familien leben, in denen beide Elternteile erwerbstätig sind (Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 2022), ist über die Jahre auch eine Arbeitsteilung in der Küche eingezogen, das Angebot an Lebensmittel der Industrie richtet sich mit einem breiten Sortiment schon seit längerer Zeit an Personen, welche nicht so lange in der Küche stehen können und wollen, anderseits ist auch ein Trend da, um nachhaltig mit Lebensmittel umzugehen. Ebenso zeigt sich ein Trend, falls Geld vorhanden ist, meist auch viel Geld in eine Küche investiert wird, welches quasi ein Prestigeinvestment darstellt.
[0006] Diese Umstände sind in der erfinderischen Kochstelle eingeflossen, welches nicht nur ein rascheres Kochergebnis erbringt, sondern auch den höheren und in Zukunft vielleicht noch höheren Energiekosten Rechnung trägt, indem die Erwärmung von Speisen oder das Grillieren von Fleisch, Fisch und Gemüse nicht mehr von einer Heizquelle stammt, die eine Wärmebremse in Form einer Glaskeramik- oder Metallplatte darüberliegend hat, um darauf einen Topf oder eine Pfanne stellen zu können, welche alleine schon rund 50% Leistung kostet, dazu kommt noch das Erwärmen des Bodens eines Topfes oder einer Pfanne, welche ebenso eine Menge an Energie kostet, d.h. damit auch Zeit verloren geht bis das Gericht erwärmt oder gar ist.
[0007] Die Lösung ist eine über-Kopf Anbringung der Heizquelle, quasi eine Oberhitze ähnlich eines Backofens, ohne Wärmebremse einer Glaskeramik- oder einer Metallplatte und schon gar nicht eines Topfbodens dazwischen. Mittels der Höhenjustierung der Heizquelle, passt sie sich dem Niveau des Gargutes an, welches sich geschützt in einer Kochmulde befindet und kann zugleich eine Deckelfunktion mit der darüberliegenden Abdeckung übernehmen, sodass damit sich zusätzliche Energie und Zeit einsparen lässt, dabei der Platz über der Heizquelle für andere Nutzungen zu Verfügung steht. Mittels höhenverstellbaren Panoramascheiben kann die neue Kochstelle schliesslich einen Backofen substituieren, indem ein entsprechender Glasrahmen einen Raum bildet, welcher ein Ofenvolumen darstellt.
[0008] An geeigneter Stelle befinden sich die Tastatur und das Display, welche vollumfänglich ebenso versenkbar sind, sowie ein Notfallheber, sodass auch bei einem Hebedefekt die Abdeckung mit der integrierten Heizquelle, Tastatur und Display hochgefahren werden kann und die Kochstelle sich weiterhin nutzen lässt.
[0009] Die versenkte Heizquelle im Küchenkorpus lässt sich zusammen mit der Abdeckung hochfahren, vorteilhaft elektrisch und oder auch kippen, sodass die Heizquelle als Seitenheizer dienen kann, um Speisen warm zuzuhalten, die restliche untenliegende Fläche steht frei zu Verfügung für andere Küchenarbeiten oder Abstellfläche oder diese kann auch beheizbar sein, sowie die hochgefahrene Abdeckung mit der darunter angebrachten Heizquelle seitlich, nach hinten oder zur Seite verschiebbar sein, sodass ein Teil der Heizquelle als Heiz- oder Wärmezone genutzt werden kann, der Rest für andere Küchenoptionen zu Verfügung steht und die gesamte obere Fläche der Abdeckung als Ablagestelle oder zur Zwischennutzung dienen kann. Damit ist dieses Küchenteil äusserst kompakt, es ist kaum Fuss-Laufleistung nötig, um Speisen vorzubereiten und das Erhitzen der Lebensmittel geht massiv schneller vonstatten.
[0010] Kern der Erfindung ist eine versenkbare Heizquelle, welche sich unter einer Abdeckung befindet und diese im Nichtgebrauchsmodus plan zum Küchenkorpus aufliegt und auch nach direktem Gebrauch mittels der Thermobarriere kühl verbleibt, zudem die Oberseite immer sauber bleibt und elegant im Küchenkorpus, resp. in der Küchenzeile integriert ist und bei Nutzung auch hochgeklappt und als Seitenerhitzer wirkten oder hochgefahren werden kann, die Heizquelle ohne Abdeckmittel, die sonst als thermische Bremsen wirkt, maximal effizient ist, die Abdeckung mit der Heizquelle bei Bedarf auch horizontal verschiebbar ist, die Oberseite der Abdeckung als hitzeisolierte Ablagefläche dienen kann, die höhenverstellbare Panoramascheiben einen Panoramabackofern bilden und die Küchenmulde optional beheizbar ist, als Stellfläche dient und einen integrierten Dampfabzug aufweist.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und sind nicht nur auf die beschriebenen Beispiele beschränkt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0012] Im Folgenden werden anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Gleiche Elemente sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0013] Es zeigen:
Fig. 1
eine schematische Seitenansicht eines Küchenkorpus mit einer Kochmulde, mit einer Stellfläche darin, umgeben von einem Luftschlitzrahmen als Teil einer Dampfabzugsanlage, einer elektromechanischen Hubsäule mit dem Schubkettenantrieb, dem Ausstosskolben für die höhenverstellbare, drehgelagerte und schienengelagerte Abdeckung mit dem Tasten- und Displayfeld, mit der darunterliegenden Heizquelle, sowie einem weiteren, vorzugsweise ausklappbaren Tasten- und Displayfeld und dem darunterliegenden mechanischen Notverstellmechanismus und zusätzlich wirkt eine Weiche für eine Umluftfunktion,
Fig. 2
eine schematische Aufsicht auf eines Küchenkorpus mit der Kochmulde, mit der darin liegenden beiden Stellflächen, umgeben von den Luftschlitzrahmen, sowie den beiden Hubsäulen, Drehlagerung, Schienenelement und der Abdeckung mit den beiden Schlitten, dem ausklappbaren Tasten- und Displayfeld und angedeutet die Hitzequellen,
Fig. 3
eine schematische Seitenansicht eines Küchenmöbels mit Kochmulde, darin schematisch ein Gargut aufweisend, eine mittels eines Spindelantriebs höhenverstellbare Hubsäule, welche eine Schiene und einen Drehlagerung mit Beleuchtung, Kamera und Temperatursensor trägt, darauf eine Abdeckung mit Heizquelle montiert ist, sowie eine mittels eine Antriebs höhenverstellbare Panoramascheibe mit Klappe, ebenso eine beheizbare Räucherbox,
Fig. 4
eine schematische dreidimensionale Ansicht auf eine Kochzeile mit einem Kochfeld mit höhenverstellbarer Abdeckung und Panoramascheiben in drei Stellungen.
[0014] Es sind nur die für das unmittelbare Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente schematisch und funktionsbezogen beispielhaft gezeigt und sollen die Erfindung in keiner Weise beschränken.
Weg zur Ausführung der Erfindung
[0015] Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Küchenkorpus A mit einer Kochmulde 1, mit einer Stellfläche 2 darin, umgeben von einem Luftschlitzrahmen 3 als Teil einer Dampfabzugsanlage 4, einer elektromechanischen Hubsäule 5 mit dem Schubkettenantrieb 6, dem Ausstosskolben 7 für die höhenverstellbare, mittels Drehlagerung 8 schwenkbare und mittels Schiene 9 und Schlitten 10 horizontal verfahrbare Abdeckung 11 mit dem Tasten- und Displayfeld 12, mit der darunterliegenden Heizquelle 13, sowie einem weiteren, vorzugsweise ausklappbaren Tasten- und Displayfeld 12a und darunterliegend, ein mechanischer Notverstellmechanismus 14. Zusätzlich wirkt eine Weiche 27 als Umluftfunktion.
[0016] Der Küchenkorpus A, welcher auch Teil einer Küchenzeile sein kann, an eine Wand gestellt oder Teil einer Kochinsel sein kann, weist eine Kochmulde 1 auf, welche darin eine Stellfläche 2 aufweist, die aus Glaskeramik, Stein, Metall sein kann, Die Stellfläche 2 ist bei Bedarf beheizbar und von unten oder von der Seite beleuchtbar und damit auch ein Bild, Motiv, Schriftzug anzeigen und ist umgeben von einem Schlitzrahmen, welcher Dampf und Ölschwaden, mittels der Dampfabzugsanlage 4, den umliegenden Raum frei von unerwünschten Stoff-ablagerungen und Gerüchen abhält. Der tiefgezogene Rand der Kochmulde 1 hat den Vorteil, dass das Gargut F bezüglich Fettspritzer schon quasi eine Wandkomponente darstellt und zusammen mit der Luftströmung L des Dampfabzugs, auf diese Weise kaum etwas über die Kochmulde 1 hinaus spritzt. Die perfekte Lösung ist die hochfahrbare Panoramascheibe 28, wie hierunter beschrieben wird. Das Mass der Vertiefung der Kochmulde 1 ergibt sich aus der Abdeckung 11 und der Hitzequelle 13. Letztere ist bei Nichtgebrauch vollumfänglich in die Kochmulde 1 abgesenkt, sodass die Abdeckung 11 mit den restlichen Flächen am Küchenkorpus A oder der Küchenzeile, eine einheitliche, plane Fläche bildet und damit nicht mehr zwingend eine schwarze Fläche oder weisse Kochfeldfarbe trägt, sondern passend, resp. kontrastierend zur restlichen Küchenausstattung und Küchenzeilenfarbe gewählt, die Küche damit noch eleganter in Erscheinung tritt. Falls unangemeldet Besuch kommt, kann die Kochmulde 1 mittels der absenkbaren Abdeckung 11 in wenigen Sekunden abgedeckt werden und man keine Fettspritzer, verschüttete Saucen, bis hin zur überlaufenen Milchresten mehr sehen kann, denn die Oberseite der Abdeckung 11 bleibt stets „kochfrei“. Diese dient auch als zusätzliche Ablage oder Zwischenlagerung von gekochten Speisen oder noch zu kochenden Lebensmittel und kann darum auch in einer beengten Küche wertvolle Dienste leisten. Je nach Kochaktivität, kann die Abdeckung 11 mit der integrierten Hitze-quelle 13, die vorteilhaft ein Hitzeband darstellt, welche in wenigen Sekunden bis 1000°C erreichen kann und damit Speisen ohne dazwischenliegende thermische Barrieren, deshalb extrem schnell heiss werden, sodass z.B. ein grosses Stück Fleisch in unter zwei Minuten perfekt grilliert werden kann, welches mit keinem sonst am Markt bekannten Grillgerät kaum je erreichbar ist. Statt die Abdeckung 11 mittels der Hubsäulen 5 in den Hubsäulenführungen 7a hochzufahren, gemäss Pfeil a, kann diese auch nur hochgeklappt werden mittels der Drehlagerung 8, gemäss Pfeil b oder bei genügendem Platzangebot, auch nach hinten verschoben werden mittels Schiene 9 und Schlitten 10, gemäss Pfeil c, sodass die Hitzequelle 13 auch als Warmhaltemittel von der Seite oder von oben wirken und die restliche Fläche der Stellfläche 2 für andere Küchenaufgaben genutzt werden kann. Die Heizquelle 13 funktioniert nur ab einer bestimmten Offnungsstellung, bedingt deshalb eine bestimmte Ausfahrhöhe, resp. Kippwinkel aufweisen.
[0017] Zentral für die Speisezubereitung und zentral für die Optik, ist die Ausführung der verstellbaren Panoramascheibe 28, welche eine Rundumeinsicht von drei Seiten ermöglicht und als eine Einheit synchron hoch und ab verstellt wird, während die gläserne Frontseite 28a separat höhenverstellbar ist und vorteilhaft eine Klappe 28b aufweist. Letztere bewährt sich bei vielen Öffnungsbewegungen, um viele Pizzen oder Flammkuchen und ähnliches reinzuschieben und wieder rauszunehmen. Ansonsten weist die gläserne Frontseite 28a eine divergierende Geschwindigkeit des Hubs H1 gegenüber der Hubgeschwindigkeit H der dreiseitigen Panoramascheibe 28 auf, um schnell Zugang zu einer Pizza oder anderem Gargut zu bekommen und danach wiederum schnell wieder zu verschliessen, um möglichst wenig Hitze im Raum R zu verlieren.
[0018] Die Panoramascheibe 28 und die Frontseite 28a lassen sich oben von der Abdeckung 13 dichten, z.B. mittels einer Dichtschnur unter der Abdeckung 13. Das Hochfahren und Absenken der Abdeckung 11 aus dem Küchenkorpus A kann gemeinsam mit der Panoramascheibe 28 und die Frontseite 28a erfolgen oder die Glaselemente lassen sich danach einzeln höhenverstellen.
[0019] An der Abdeckung 11 kann das Tasten- und Displayfeld 12 montiert sein, an welchem die Kochbefehle eingegeben werden können und auf dem Displayfeld die Soll und Istwerte als Text oder Graphik zu sehen sind, sowie optional ein Mikrofon installiert sein kann, sodass die Befehle auch sprachlich eingegeben und Fragen gestellt werden können, dabei das Mikrofon auch als Lautsprecher dient. Ein weiteres Tasten- und Displayfeld 12a kann vorteilhaft auch ausklappbar, gemäss Pfeil k, am Küchenkorpus A angebracht werden, damit bleiben die Tasten und das Displayfeld immer sauber und durch die Winkelstellung in der ausgefahrenen Stellung angenehm leicht zu bedienen und zu betrachten. Selbstverständlich lassen sich die Befehle auch via Bluetooth vom Smarthone/iPhone oder Tablet aus eingeben.
[0020] Zur optischen Unterstützung dient auch die Beleuchtung B, welche an der Hinterkante der Abdeckung 11 ein Licht, z.B. ein RGB LED Licht, eingekoppelt werden kann und damit die Schnittkanten an den Seiten der Abdeckung 11 in den gewünschten Farben leuchten oder und das die Flächen geritzt oder geätzt sind und damit auch eine Lichtauskoppelung nach oben stattfindet und ein besonderes Lichtmuster, resp. Bilder auf die Fläche projizieren werden können.
[0021] Die Stellfläche 2 ist vorteilhaft vollkommen von einem Luftschlitzrahmen3 umgeben, d.h. die Stellfläche 2 steht beabstandet auf Stelzen 15, darunter befindet sich, an einer oder mehreren Stellen ein hochgezogener Aufsatz 17 in der Kochmulde 1, daran befestigt ein Luftfilter 18, welcher sich auch unter der Stellfläche 2 befindet, darunter wirkt ein Saugventilator 19 oder ähnliches, welcher die Luftströmung L generiert, diese zugleich abzieht und durch einen Tunnel 20 nach aussen oder in einen Kreislauf bringt. Die auf Stelzen 15 ruhende Stellfläche 2 weist Drehmittel 16 auf, sodass diese hochgeschwenkt werden können, um die Kochmuldenfläche 1 bei Bedarf zu reinigen oder und den Luftfilter 18 auszutauschen. Der Aufsatz 17 dient der Sicherheit, damit möglichst keine Flüssigkeit in den Luftfilter 18 oder letztlich in den Saugventilator 19 und Tunnel 20 gelangen kann, falls Milch, Saucen, Kochwasser oder ähnliches ausgelaufen ist. Die 360° Luftabsaugung mittels der Luftströmung L ist die beste Art Gerüche vom umliegenden Raum fernzuhalten und auch Wrasen im Gesamtraum über der Stellfläche 2 wegzubekommen.
[0022] Die hochgefahrenen Panoramascheiben 28 und Frontseite 28a zur Abdeckung 11 garantieren ein kochgeruchsfreies Ambiente in Küche und Wohnraum.
[0023] Mittels der Höhenverstellung, gemäss Pfeil a, kann die Abdeckung 11 zugleich als energiesparender Deckel dienen, denn Deckel allgemein reduzieren schon den Energieaufwand um Speisen zu wärmen beachtlich. Die Säulenführung 7a kann deshalb in der Höhe so verstellt werden, dass ein Gargut F in einem Topf z.B., gedeckelt wird, sodass man keinen passenden Deckel suchen muss, sondern dieser ist per Tastendruck immer zur Hand ist und in Verbindung mit der Panoramascheiben 28 und gläsernen Frontseite 28a einen geschlossenen Raum R bildet.
[0024] Ein wichtiger Bestandteil der Höhenverstellung der Abdeckung 11 mit der Heizquelle 13 ist z.B. ein Schubkettenantrieb 6, welcher in einem Sammler 6a die Kette 6b aufgerollt hält und bei Betätigung des Antriebs 6c mit dem Kettenrad 6d den geführten Ausstosskolben 7 in der Säulenführung 7a nach oben drückt, damit auch der Hubsäulenversteller 7b nach oben drückt. Dies hat den Vorteil, dass beim Herunterlassen des Hubsäulenverstellers 7b, an welchem die Drehlagerung 8 mit dem Schiene 9 verbunden ist, im Falle ein Gegenstand oder ein Körperteil zwischen Abdeckung 11 und Kochmulde 1 gerät, schliesslich nur das Gewicht der beweglichen Komponenten aufliegen, nicht aber eine Zugkraft eines Schubkettenantriebs 6 wirkt.
[0025] Selbstverständlich kann auch ein Lastsensor verbaut sein, welcher beim Senken der Abdeckung 11 plan auf die Kochmulde 1, bei erhöhter Lastregistrierung den elektrischen Antrieb stoppt.
[0026] Anstelle eines Schubkettenantriebs 6 kann auch ein Linearantrieb oder eine hemmungsfreie Spindel verbaut werden, sodass beim Herunterfahren die Abdeckung 11 mit der Heizquelle 13 quasi im Freilauf nach unten fährt, die gewünschten Haltestellen ganz oben oder dazwischen mittels eines Elektromagneten am Linearantrieb oder eine elektromechanischen Sperre wirkt.
[0027] Falls der Antrieb 6c einen Defekt erleidet, kann eine Unterbautür T im Küchenkorpus A geöffnet werden, darin befindet sich platzsparend der Notverstellmechanismus 14, damit lässt sich die Abdeckung 11 zumindest eine Handbreit hochfahren, indem das Fusspedal 14a betätigt wird und ein Bowdenzug 14b, z.B. in Stossrichtung die selbstsperrende Ratsche14c am Zahnrad 14d betätigt und damit die Abdeckung 11 anhebt und den Weg freigibt, manuell unter die Abdeckung 11 zu greifen und das Ganze zu heben und mittels einer Sperre 21 mit Lochdurchgang 21a, die Hubsäule 5 in der obersten Stellung zu blockieren, bis Hilfe kommt den Antrieb 6c zu reparieren oder auszutauschen. Mittels des Fusspedals 14a kann die Ratsche 14c auch mehrmals betätigt werden, sodass der Hubsäulenversteller 7b entsprechend bis nach ganz oben fährt. Bei einem elektrischen Linearantrieb wird mittels des Fusspedals 14a der gesamte Linearantrieb angehoben, sodass ein passender Spalt zwischen Abdeckung 11 und Kochmulde 1 entsteht. Nicht gezeigt ist ein Entsperrknopf mit Bowdenzug, um die Ratsche 14c wieder zu lösen. Aus Komfortgründen kann auch ein Hubsensor 22 verbaut sein, der die Umdrehungszahl des Zahnrads 14d zählt und damit der Hubweg H angezeigt werden kann oder der Controller 23 vorgegebene Höhenstellungen bei Befehlt automatisch anfährt.
[0028] Im Weiteren dient eine Weiche 27 als Umluftfunktion, indem diese die abgesaugte Luftströmung nicht nach Aussen entlässt, gemäss Pfeil O, d.h. ins Frei oder nochmals gefiltert in den Küchenbereich, sondern direkt zurück in den hochgefahrenen und mittels der Abdeckung 11 von Panoramaglas 28 und gläsernen Frontseite 28a gedichteten Raum R als Umluft, gemäss Pfeil U, mithilfe einer gesonderten, evtl. Luftausblasung 29 am Hubsäulenversteller 7b umwälzbar. Damit lassen sich eine Vielzahl zusätzlicher angenehmer Speisen erstellen, sei es ein Gratin, ein Kuchen, ein Brot u.v.m., selbst das Dämpfen von Lebensmittel gelingt damit bestens. Der Kreislauf der erhitzen Luftströmung L erlaubt es ein Gargut F gleichmässig zu erhitzen, zu bräunen oder den Wasserdampf, aus einem hier nicht gezeigten Wasserbehälter entweichend, ebenfalls in einem Kreislauf zu halten.
[0029] Fig. 2 zeigt eine schematische Aufsicht auf eines Küchenkorpus A mit der Kochmulde 1, mit der darin liegenden beiden Stellflächen 2, umgeben von den Luftschlitzrahmen 3, sowie den beiden Hubsäulen 5, Drehlagerung 8, Schienen 9 und der Abdeckung 11 mit den beiden Schlitten 10, dem ausklappbaren Tasten- und Displayfeld 12a und angedeutet die Hitzequellen 13.
[0030] Die Ausführung entspricht der Darstellung in Fig. 1, aus der Vogel-Perspektive und zeigt den Luftschlitzrahmen 3 um die Stellflächen 2 zur Absaugung von Ol- und Wasserdampf, die platzsparende Stellung der Hubsäulen 5 mit ihren Komponenten und letztlich die Abdeckung 11, welche passend zur Kochmulde 1 abgelegt werden kann, sowie die Heizquellen 13, welche mehrere Heizzonen umfassen kann. Dies ist ein grosser Vorteil, falls Speisen z.B. warmgestellt werden sollen und diese sich im hinteren Bereich der Stellfläche 2 befinden, sodass auch die hinteren Heizflächen 13 entsprechend heiztechnisch geregelt werden, um eine moderate Wärme zu gewährleisten oder falls die Abdeckung 11 mit den integrierten, darunterliegenden Heizquellen 13 nach hinten verschoben werden, um die Stellfläche 2 im vorderen Bereich anderweitig zu nutzen, werden die beiden nach hinten verschobenen vorderen Heizquellen 13 die entsprechende Wärme bereitstellen. Alle Heizzonen sind bezüglich Temperatur, Timer, Wärmeverlauf, individuell einstellbar.
[0031] Fig. 3 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Küchenmöbels A mit Kochmulde 1, darin schematisch ein Gargut F aufweisend und darunterliegend eine Luftumwälzanlage 24 mit einem flexiblen Schlauch 25 an oder in der Hubsäule 5 befestigt, in Verbindung mit der an der Abdeckung 11 montierten Luftkanal 26, sowie eine höhenverstellbare Panoramascheibe 28, eine gläserne Frontseite 28a, Klappe 28b, ein Seitenlichtrahmen 29, geführt in einer Glasführung 34, eine Beleuchtung 30, eine Kamera 31, ein IR-Sensor 32, eine beheizbare Räucherbox 33.
[0032] Nebst der mittels Schubkettenantrieb 6 höhenverstellbaren Hubsäule 5, welche die Abdeckung 11 mit der Heizquelle 13 trägt und eine Dichtschnur unter der Abdeckung 11 angebracht ist, welche beim synchronen Hochfahren der darunterliegenden Verglasung, einen geschlossenen Raum R bildet, mit variablem Innenvolumen, je nach Höhenverstellung der Hubsäule 5. Damit wird quasi ein Backofeninnenraum erzeugt, mit dem Unterschied, dass das Gargut F darin, von allen Seiten uneingeschränkt begutachtet werden kann und mit variablem Raum R, um mit geringstem Energieeinsatz ein bestimmtes Gargut F im kleinstmöglichen Raum R zu erhitzen. Der Raum R lässt sich damit vielfältig nutzen, sei es zum Grillieren, Backen, Dampfgaren, Räuchern und in Verbindung mit einem Kühlkompressor, angeschlossen an der Weiche 27, wie in Fig. 1 aufgezeigt, lässt sich kalte Luft in den gedichteten Raum R einbringen.
[0033] Die elektrische, mittels Schubkettenantrieb 6 höhenverstellbare Panoramascheibe 28, weist eine mittels Schubkettenantrieb 6 höhenverstellbare gläserne Frontseite 28a auf, welche eine Klappe 28b enthält, sodass in der „Pizzastellung“, siehe Fig. 4b, nicht zwangsweise die Frontseite 28a hoch und runtergefahren werden muss, um Gargut F ein- und herauszunehmen, sondern dies mittels der Klappe 28b erfolgt. Die höhenverstellbare Panoramascheibe 28 und die höhenverstellbare gläserne Frontseite 28a lassen sich individuell, unabhängig von der Hubbetätigung der Hubsäule 5, hoch und nach unten senken. Die Hubgeschwindigkeit des Hubs H1 der Frontseite 28a ist höher als die Hubgeschwindigkeit des Hubs H der Panoramascheibe 28, welche identisch ist mit der Hubgeschwindigkeit der Hubsäule 5. Die Glasführung 34 entspricht einer Schiene, die Glasführung 34x entspricht einer doppelten Schiene, weil diese im rechten Winkel zugleich noch die Frontseite 28a führt.
[0034] Selbstverständlich lässt sich die Rundum-Verglasung 28,28a anstelle eines Schubkettenantriebs 6 andersartig höhenverstellen, man denke u.a. an die Lösung der Betätigung der Auf- und Abbewegung von Seitenscheiben an Fahrzeugen, mittels z.B. Scherenmechanismus oder Seilzug.
[0035] In allen Fällen dient z.B. ein kleiner Hubmagnet mit Sperrklinke oder ein selbstsperrendes Schneckengetriebe für ein sicheres Festhalten der Position in einer gewünschten Stellung.
[0036] Die höhenverstellbare Panoramascheibe 28, welche sich an drei Seiten um die Kochmulde 1 erstreckt, sowie die gläserne Frontseite 28a, weisen einen entsprechenden Seitenlichtrahmen 29 auf, welches die Verglasung bei Bedarf seitlich an den Glaskanten mit RGB Licht bestrahlt und damit eine quasi indirekte Beleuchtung der Ver-glasung bei Nacht erzeugt. Wird die Glasfläche zusätzlich geritzt, geätzt, Laser graviert, um Motive oder geometrische Formen darauf zu bilden, dann erstrahlen die behandelten Stellen in intensiverem Licht, die auch bei Tage gut sichtbar sind. Werden die einzelnen oder in Gruppen von LEDs am Seitenlichtrahmen 29 unterschiedlich lang und unterschiedlich gedimmt, erzeugt von einem Algorithmus im hier nicht gezeigten Controller, so lässt sich eine quasi „lebendige“ Glasscheibe erzeugen, z.B. in roter Farbe, einem schimmernden Lagerfeuer ähnlich. Die Stromkabelführungen für die Seitenlichtrahmen 29 können Teil der vertikalen Glasführung 34 oder z.B. hängen-de Kabel im Küchenkorpus A sein.
[0037] Ein Luftbefeuchter 35 mit seinem Wassertank mit seinem Ultraschallgenerator erzeugt einen kalten Nebel, beleuchtet von LEDs, mithilfe des schwach wirkenden Luftumwälzanlage 24 entweder an einer Stelle des Luftschlitzrahmens 3 wie in Fig.1 angezeigt, ausgelassen wird oder durch den Luftkanal 26 in der Hubsäule 5 oder sogar an einer einzig dafür bestimmten Nebelausführung, der beleuchtete Nebel ein Feuerspiel darstellen kann.
[0038] An der Unterseite der Abdeckung 11 lässt sich zudem eine Beleuchtung 30 für das Gargut F, eine Kamera 31, welche mittels einer Smartphone/iPhone App, den Koch-, Brat-, Gratinierprozess etc. überwacht werden kann, sowie ein IR-Sensor 32, um die Temperatur eines Gargutes F, evtl. mit einem Laser verbunden, zur genauen Anzeige der Messstelle, anbringen.
[0039] Optional lässt sich auf der Stellfläche 2 oder an einer anderen Position bei Bedarf eine beheizbare Räucherbox 33 positionieren, vorteilhaft mit einem Ionisator verbunden, der erzeuge Rauch wird dabei im Raum R umgewälzt. Nach der Räucherung wird der minimal übriggebliebene, nicht auf dem Gargut F abgelegte Rauch mit der Weiche 27, wie in Fig. 1 angezeigt, mittels eines entsprechenden zweiten Luftfilters zum Luftaustritt O geführt, sodass kein Feinstaub aufgrund der Raucheraktion in die Atmosphäre, resp. in die Lungen der umliegenden Personen gelangen kann.
[0040] Fig. 4 zeigt eine schematische dreidimensionale Ansicht a,b,c auf eine Kochzeile L mit einem Küchenkorpus A mit dem Satz Drehregler 12b, der höhenverstellbaren Abdeckung 11 und den Panoramascheiben 28 in drei Stellungen.
[0041] Der Küchenkorpus A kann bei genügend Platz und bei Bedarf in einer Küchenzeile Z in der Küche, vorteilhaft als Kücheninsel oder im Garten integriert sein, zusammen z.B. mit einem hier nicht gezeigten Spülbecken, Kühlschrank, Aufbewahrungsbehälter, beispielhaft für Gartenstühle, Kissen und dergleichen. Wie in Fig. 1 und Fig. 3 beschrieben, lässt sich die Abdeckung 11 über der Kochmulde 1 hochfahren und damit den Strom für die Heizquellen 13 aktivieren, bis auf in die ausgefahrene Stellung, wie in Fig 4a dargestellt. Zugleich sind anstelle des Tasten- und Displayfelds 12, ein Satz Drehregler 12b in der ausgeklappten Position gezeigt. Die Handhabung für das Gargut F ist damit ideal, weil bei Bedarf die Panoramascheiben 28 und die gläserne Frontscheibe 28a entsprechend abgesenkt werden können, um das Gargut F optimal zu wenden oder Gargutwechsel schnell durchzuführen, dabei das Gargut F von allen Seiten überwacht werden kann, als auch die Panoramascheiben 28 und die gläserne Frontscheibe 28a in Verbindung mit der Abdeckung 11 geschlossen zu halten, dieser damit wie ein Backofen wirkt und darin auch mehrstöckiges Gargut F zum Dampfgaren Platz findet.
[0042] In Fig. 4b ist die Abdeckung 11 zusammen mit den Panoramascheiben 28 und der gläsernen Frontscheibe 28a massiv abgesenkt, sodass praktisch nur ein schmaler Spalt bleibt und mittels der hochklappbaren Klappe 28b an der Frontscheibe 28a eine Öffnung erzeugt werden kann, passend für z.B. einen Pizzastein einzulegen und eine Pizza, resp. mehrere Pizzen, Flammkuchen etc. und zugleich bei hoher Hitze, in dem ca. 80% verkleinerten Raum R gegenüber der ausgefahrenen Stellung zu backen, damit ein solcher verkleinerte Raum R entsprechend schneller aufgeheizt, sowie die Hitze mit weniger Aufwand gehalten werden kann und damit massiv weniger Energie verbraucht wird.
[0043] In Fig. 4c ist die Abdeckung 11 zusammen mit den Panoramascheiben 28 und der gläsernen Frontscheibe 28a komplett abgesenkt, sodass die Abdeckung 11 mit der Küchenzeile Z eine plane Einheit bildet. Der Satz Drehregler 12b ist zugleich eingeklappt und damit ist auch die Frontseite plan zur Küchenzeile Z, wobei das Verhindern vor Verschmutzen der Drehregler 12 im Vordergrund steht und bei Bedarf als Kindersicherung verschlossen werden kann.
[0044] Selbstverständlich ist die Erfindung nicht nur auf die gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0045] 1 Kochmulde 2 Stellfläche 3 Luftschlitzrahmen 4 Dampfabzugsanlage 5 Hubsäule 6 Schubkettenantrieb 6a Sammler 6b Kette 6c Antrieb 6d Kettenrad 7 Ausstosskolben 7a Säulenführung 7b Hubsäulenversteller 8 Drehlagerung 9 Schiene 10 Schlitten 11 Abdeckung 12,12a Tasten- und Displayfeld 12b Drehregler 13 Heizquelle 14 Notverstellmechanismus 14a Fusspedal 14b Bowdenzug 14c Ratsche 14d Zahnrad 15 Stelzen 16 Drehmittel 17 Aufsatz 18 Luftfilter 19 Saugventilator 20 Tunnel 21 Sperre 21a Lochdurchgang 22 Hubsensor 23 Controller 24 Luftumwälzanlage 25 Schlauch 26 Luftkanal 27 Weiche 28 Panoramascheibe 28a Frontseite gläsern 28b Klappe 29 Seitenlichtrahmen 30 Beleuchtung 31 Kamera 32 IR-Sensor 33 Räucherbox 34 Glasführung 34 Glasführung doppelt in Winkel 35 Luftbefeuchter A Küchenkorpus F Gargut L Luftströmung B Beleuchtung H Hubweg T Unterbautür P Druckluft LV Luftvorhang a höhenverstellbare Abdeckung 11 b klappbare Abdeckung 11 c horizontal verschiebbare Abdeckung 11 k ausklappbares Tasten- und Displayfeld 12a R Raum O Luftaustritt nach Aussen U Umluft G Gravur Z Küchenzeile

Claims (12)

1. Küchenmulde (1) in einem Küchenkorpus (A) dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (11) mit der darunter festgemachten Heizquelle (13) an der Küchenmulde (1) in der Ruhestellung plan zum Küchenkorpus (A) liegt, bei Kochaktivität die Abdeckung (11) mit der integrierten Heizquelle (13) zuerst um einen Hubweg (H) hochgefahren wird, gemäss Pfeil (a), erst dann die Heizquelle (13) aktivierbar ist, dass die Heizquelle (13) aktivierbar ist, falls diese zusammen mit der Abdeckung (11) um einen bestimmten Winkelgrad hochgeklappt ist, gemäss Pfeil (b), dass die Heizquelle (13) zusammen mit der Abdeckung (11) horizontal ausfahrbar, gemäss Pfeil (c) und aktivierbar ist, falls diese zuvor um einen bestimmten Hubweg (H) hochgefahren ist, dass in der Kochmulde (1) sich eine Stellfläche (2) befindet, umrandet von einem Luftschlitzrahmen (3) der Teil einer Dampfabzuganlage (4) ist, dass um die Kochmulde (1), mittels der Glasführung (35,35x), eine versenkbare Panoramascheibe (28), welche eine Rundumsicht bietet, die sich an drei Seiten um die Kochmulde (1) erstreckt, bei Bedarf mit der Abdeckung (11) als Einheit synchron nach oben oder nach unten verstellbar ist, während die gläserne Frontseite (28a) separat höhenverstellbar ist, dass die gläserne Frontseite (28a) eine höhere Geschwindigkeit des Hubs (H1) gegenüber der Hubgeschwindigkeit (H) der Panoramascheibe (28) aufweist, Letztere eine Hubgeschwindigkeit ähnlich oder gleich der Hubsäule (5) entfaltet, dass die Panoramascheibe (28) und die gläserne Frontseite (28a) je einen Seitenlichtrahmen (29) aufweisen, welcher mittels eines Controllers ein RGB Licht in die Schnittkanten der Gläser einkoppeln, dass das Gargut (F) mittels der höhenverstellbaren Heizquelle (13) und der verschiebbaren Abdeckung (11) von oben oder von der Seite her gegart werden kann, dass zwischen der Heizquelle (13) und der mitverschiebbaren Abdeckung (11) eine Thermobarriere angebracht ist, welche eine Warmhaltefunktion zulässt, dass der Küchenkorpus (A) ein ausklappbares Tasten- und Displayfeld (12,12a) oder einen Satz Drehregler (12b) aufweist, gemäss Pfeil (k) und auch eine Mikrophon- und Lautsprecherfunktion umfassen kann.
2. Küchenmulde (1) nach dem ersten Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellfläche (2) aus Glaskeramik, Stein, Metall sein kann, jegliche Farbe oder Marmorierung oder und durchscheinend und damit von unten beleuchtbar sein kann, ein Bild, ein Motiv dabei zum Vorschein bringen und optional beheizbar sein, die Stellfläche (2) in der Küchenmulde (1) entsprechend abgesenkt ist, im Bedarfsfall elektrisch oder mittels Federkraft um den Absenkwert noch oben gefahren werden kann, die Stellfläche (2) auf entsprechenden Stelzen (15) in der Küchenmulde (1) beabstandet steht und zu Reinigungszwecken und Servicearbeiten am Luftfilter (18), mittels Drehmittel (16) hochklappbar ist.
3. Küchenmulde (1) nach dem ersten Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass falls die Glasflächen zusätzlich geritzt, geätzt, Laser graviert, um Motive oder geometrische Formen darauf zu bilden, dann erstrahlen die behandelten Stellen in intensivem ausgekoppeltem Licht und dass falls die einzelnen LEDs oder in Gruppen gehaltenen LEDs, unterschiedlich lang und unterschiedlich gedimmt, von einem Algorithmus im hier nicht gezeigten Controller erzeugt, sich eine quasi „lebendige“ Glasscheibe erzeugen lässt,
4. Küchenmulde (1) nach einem der vorgängigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Küchenkorpus (A), eine Hubsäule (5) mit Schubkettenantrieb (6) oder ähnlichen Hebeantrieb, sowie einen mechanischen Notverstellmechanismus (14) beinhaltet, sodass der Hubweg (H) der Abdeckung (11) immer aus der abgesenkten Ruhestellung hochfahrbar ist, gemäss Pfeil (a), welcher einen Teil des Hubs (H) ist.
5. Küchenmulde (1) nach einem der vorgängigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (11) zusammen mit den Panoramascheiben (28) und der gläsernen Frontscheibe (28a) in der Ruhestellung komplett abgesenkt sind, sodass die Abdeckung (11) mit der dem Küchenkorpus, resp. der angegliederten Küchenzeile (Z) eine plane Einheit bildet. Das Tasten- und Displayfeld (12,12a), resp. der Satz Drehregler (12b) ist zugleich eingeklappt und damit ist auch die Frontseite plan zum Küchenkorpus (A), resp. zur Küchenzeile (Z).
6. Küchenmulde (1) nach einem der vorgängigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Kochmulde (1) sich mindestens ein oder mehrere hochgezogene Aufsätze (17) mit Luftfilter (18) und Saugventilatoren (19) befinden, zumindest einer auch reversierbar ist, falls an einen Kühlkompressor im Küchenkorpus (A) oder dessen Nähe angeschlossen und verbunden mit der Weiche (27), sodass sich eine kalte Luftströmung (L) in den gedichteten Raum (R) einbringen lässt.
7. Küchenmulde (1) nach einem der vorgängigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Kochmulde (1) sich mindestens ein Saugventilator (19) befindet, welcher eine Luftströmung (L) erzeugt, mittels der Weiche (27) die Luftströmung (L) entweder ins Freie, gemäss Luftaustritt Pfeil (O) oder als Umluft, gemäss Pfeil (U), oder durch die Hubsäule (5) zurück in den Raum (R) geführt wird, die Luftströmung (L), welche ins Freie geführt wird, einen weiteren Luftfilter passiert, welcher Gerüche und Feinstaub herausfiltert.
8. Küchenmulde (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Abdeckung (11), nebst der Heizquelle (13), eine der folgenden Elemente festgemacht werden können, welche sind, die Beleuchtung (30), Kamera (31), IR-Sensor (32), Dichtschnur, Letzte beim Zusammentreffen der Abdeckung (11) mit der Panoramascheibe (28) und gläsernen Frontseite (28a) seine Dichtwirkung entfaltet und einen abgedichteten Raum (R) bildet.
9. Küchenmulde (1) nach einem der vorgängigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im abgedichteten Raum (R), eingegrenzt von der transparenten Panoramascheibe (28), der Abdeckung (11) und der Kochmulde (1), sich eine beheizbare Räucherbox (33) befindet, die mittels separater Bestromungsstelle einen speziellen Räucherrauch erzeugt, der dem Gargut (F) zugutekommt, zugleich einen Ionisator aufweist, der den Rauch fast vollständig auf das Lebensmittel ablegt und nach dem Räuchervorgang mittels eines Feinstaubfilters kein Rest-Rauch aus dem Raum (R) oder dem Küchenkorpus (A) austritt.
10. Küchenmulde (1) nach einem der vorgängigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizquelle (13) verschiedene Heizzonen aufweisen kann, welche bezüglich Temperatur, Timer u.a.m., mittels des Tasten- und Displayfelds (12,12a) oder des Drehreglers (12b) oder per Bluetooth mittels des Smartphones/iPhone, individuell einstellbar sind.
11. Küchenmulde (1) nach einem der vorgängigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausstosskolben (7) in der Hubsäule (5) lose zum Hubsäulenversteller (7b) wirkt und im Senkbetrieb frei von Zugkräften ist, damit Einklemmrisiken zwischen Abdeckung (11) und Küchenkorpus (A) sicher verhindert.
12. Küchenmulde (1) nach einem der vorgängigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftbefeuchter 35 mit seinem Wassertank und dem Ultraschallgenerator einen kalten Nebel erzeugt, mithilfe des schwach wirkenden Luftumwälzanlage 24 entweder an einer Stelle des Luftschlitzrahmens 3 oder durch den Luftkanal 26 in der Hubsäule 5 oder an einer einzig dafür bestimmten Nebelausführung, der Nebel an der Austrittsstelle mittels LEDs beleuchtet ausgelassen wird.
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