CH721958A2 - Dichtung und Einschub mit einer solchen zur Abdichtung von Durchführungen eines Hausanschlusskastens - Google Patents

Dichtung und Einschub mit einer solchen zur Abdichtung von Durchführungen eines Hausanschlusskastens

Info

Publication number
CH721958A2
CH721958A2 CH000728/2024A CH7282024A CH721958A2 CH 721958 A2 CH721958 A2 CH 721958A2 CH 000728/2024 A CH000728/2024 A CH 000728/2024A CH 7282024 A CH7282024 A CH 7282024A CH 721958 A2 CH721958 A2 CH 721958A2
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
seal
nozzles
insert
base body
sealing
Prior art date
Application number
CH000728/2024A
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Ottiger Thomas
Konrad Rigert Andreas
Original Assignee
Hager Ind Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hager Ind Ag filed Critical Hager Ind Ag
Priority to CH000728/2024A priority Critical patent/CH721958A2/de
Publication of CH721958A2 publication Critical patent/CH721958A2/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/22Installations of cables or lines through walls, floors or ceilings, e.g. into buildings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/18Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings
    • F16J15/20Packing materials therefor
    • F16J15/22Packing materials therefor shaped as strands, ropes, threads, ribbons, or the like
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L1/00Laying or reclaiming pipes; Repairing or joining pipes on or under water
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/081Bases, casings or covers
    • H02G3/083Inlets
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K5/00Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
    • H05K5/02Details
    • H05K5/0247Electrical details of casings, e.g. terminals, passages for cables or wiring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Abstract

Dichtung mit einer Vielzahl von ineinandergreifenden Tüllen (4, 4', 4'') auf einer Oberfläche (201, 202) eines Grundkörpers (205), die im Gebrauch herausbrechbar sind, um eine durch die mittels Ausbruchs im Grundkörper (205) entstandene Durchbruchöffnung (8) durchführbare Leitung mit den nach dem Herausbrechen auf einer Oberfläche (201, 202) des durchbrochenen Grundkörpers (205) verbliebenen Tüllen abdichtend zu umschliessen, sowie ein Einschub umfassend eine solche Dichtung zum Abdichten einer Durchführung für eine Leitung und ein Hausanschlusskasten mit solchen einem Einschub.

Description

Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft das technische Gebiet der Abdichtung von Durchführungen für Leitungen, insbesondere bei Hausanschlusskästen.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik sind zahlreiche Durchführungen sowohl für einfache Signalleitungen im Niederspannungsbereich, für Leitung elektrischer Hausinstallationen, für Versorgungsleitungen im Allgemeinen von Gebäuden also solches als auch für Energieleitungen im Allgemeinen, insbesondere zur Durchführung von Kabeln durch Gebäudehüllen oder Gehäuse wie z.B. Gehäuse von Hausanschlusskästen, bekannt. Beispielsweise sind aus den Druckschriften DE 102012006786 B4, der DE102019200074A1, der DE102017212009A1, oder auch der DE202016102878U1 diverse Ausführungsformen zu Dichtungsköpern für Kabeldurchführungen bekannt.
[0003] Die Schwierigkeiten bei der Durchführung von Leitungen liegen dabei nicht bei der Durchführung der Leitung durch einen Durchbrauch einer Wandung oder einer Gehäuseöffnung selbst, sondern die Herausforderung liegt bei der Abdichtung einer durchgeführten Leitung und der Gewährleistung der Dichtigkeit der Dichtstelle zwischen Durchführungskörper und Leitung auf längere Zeit bzw. für die Dauer der Lebenszeitspanne der involvierten Komponenten wie der Wandung oder dem Gehäuse, der Leitung und der Dichtung selbst sowie auch nach Wartungen an solchen involvierten Komponenten oder einem partiellen Tausch.
Aufgabe
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 derart zu gestalten, dass das Durchführen von Leitungen beim Installieren von Anlagen und dem Erschliessen von Gebäuden einfacher, schneller und auch mit vorkonfektionierten Leitungen und Anschlussverteilern erfolgen kann
Lösung der Aufgabe
[0005] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Dichtung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1, durch einen Einschub gemäss den Merkmalen des Anspruchs 13 und einem Hausanschlusskasten gemäß den Merkmalen des Anspruchs 15 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen umfassen die Merkmale der abhängigen Ansprüche.
Erfindungsbeschreibung
[0006] Die Erfindung ist demnach jedenfalls dann verwirklicht, wenn es sich um eine gattungsgemäße Dichtung zum Abdichten einer Durchführung für eine Leitung, insbesondere solche für elektrischen Strom, handelt, bei der eine Vielzahl von Tüllen vorbestimmten Durchmessers auf einer Oberfläche eines Grundkörpers ineinandergreifend angeordnet und jeweils einstückig mit dem Grundkörper ausgebildet sind. Die Tüllen sind derart angeordnet, dass sie im Gebrauch herausbrechbar sind, um eine durch die mittels Ausbruchs im Grundkörper entstandene Durchbruchöffnung durchführbare Leitung mit den nach dem Herausbrechen auf einer Oberfläche des durchbrochenen Grundkörpers verbliebenen Tüllen abdichtend zu umschliessen. Die Erfindung lässt sich im Sinn des Erfindungsgedankens auch in Form eines Einschubs umfassend eine solche Dichtung zum Abdichten einer Öffnung zur Durchführung einer Leitung sowie in Form eines Hausanschlusskastens mit solch einem Einschub verwirklichen.
[0007] Gemäss einem Aspekt der Erfindung weist eine Dichtung zum Abdichten einer Durchführung für Leitungen einen, vorzugsweise scheiben- oder plattenförmigen, Grundkörper mit zwei zueinander gegenüberliegenden Oberflächen und einen die beiden Oberflächen umlaufenden Rand auf.
[0008] Auf einer der beiden Oberflächen sind eine Vielzahl von Tüllen mit jeweils einer äusseren Wandung, die den Aussendurchmesser einer jeweiligen Tülle bestimmt, und jeweils einer inneren Wandung, die den Innendurchmesser einer jeweiligen Tülle bestimmt, derart konzentrisch ineinandergreifend angeordnet, dass der jeweilige Aussendurchmesser der Tüllen vom umlaufenden Rand zum Zentrum des Grundkörpers hin abnimmt, wobei die äussere Wandung der Tülle mit dem grössten Aussendurchmesser den umlaufenden Rand ausbildet.
[0009] Zudem sind eine oder mehrere Tüllen, der ineinandergreifenden Tüllen, deren Innendurchmesser dem Durchmesser einer Leitung entspricht, samt der Fläche des Grundkörpers mit den jeweils darauf angeordneten Tüllen im Gebrauch herausbrechbar, um eine durch die mittels Ausbruchs entstandene Durchbruchöffnung durchführbare Leitung mit den übrigen Tüllen abdichtend zu umschliessen.
[0010] Bei Ausführungsformen einer Dichtung sind auch auf der zweiten Oberfläche eine Vielzahl von Tüllen mit jeweils einer äusseren Wandung, die den Aussendurchmesser einer jeweiligen Tülle bestimmt, und einer inneren Wandung, die den Innendurchmesser einer jeweiligen Tülle bestimmt, derart konzentrisch ineinandergreifend angeordnet, so dass der jeweilige Aussendurchmesser der Tüllen vom umlaufenden Rand zum Zentrum des Grundkörpers hin abnimmt.
[0011] Bei Ausführungsformen einer Dichtung verteilen sich die Vielzahl von konzentrisch zueinander ausgerichteten Tüllen jeweils auf mehrere Stellen auf der einen oder auf den beiden Oberflächen verteilen, sodass sich im Gebrauch an jeder dieser Stellen mittels Ausbruchs jeweils eine Durchbruchöffnung zur Durchführung einer Leitung ausbildbar ist.
[0012] Bei Ausführungsformen einer Dichtung weist der Grundkörper der Dichtung Sollbruchstellen zum kontrollierten Ausbrechen von Tüllen auf.
[0013] Bei Ausführungsformen einer Dichtung ist die Vielzahl von Tüllen mit dem Grundkörper einstückig ausgebildet.
[0014] Bei Ausführungsformen einer Dichtung nimmt im Falle einer jeweils auf mehrere Stellen auf der einen oder auf den beiden Oberflächen verteilten Vielzahl von konzentrisch zueinander ausgerichteten Tüllen, der Grundkörper die Tüllen in sich bis zu deren Höhe auf und umschliesst die jeweils äusseren Wandungen der Tüllen, deren Wandung nicht den umlaufenden Rand des Grundkörpers ausbildet. Dies hat zum Vorteil, dass somit Dichtungen möglich sind, die sowohl die vorteilhaft ausgestalteten Tüllen aufweisen als auch mit herkömmlichen scheiben- oder plattenförmigen, vorzugsweise ringförmigen Dichtungen kompatibel sind.
[0015] Typischerweise beträgt die Höhe einer Tülle auf einer der Oberflächen 201, 202 jeweils zwischen 0,3 cm bis 2 cm, vorzugsweise zwischen 1 cm bis 3 cm oder besonders bevorzugt auch zwischen 2 cm bis 6 cm. Vorzugsweise geht die Höhe einer Tülle proportional zu dem Durchmesser der Dichtung in Abhängigkeit der Materialeigenschaften des Dichtungsmaterials bezüglich Steifigkeit und/oder Härte und/oder Steifigkeit einher, wobei der Proportionalitätsfaktor vorzugsweise zwischen 0,15 und 0,65 , oder besonders bevorzugt zwischen 0,25 und 0,55 liegt. In der Praxis haben sich dabei härtere Material mit einem hohen Elastizitätsmodul, wie beispielsweise Gummi mit einem hohen Füllstoffanteil oder stärker vernetzte Polymere, welche vorzugsweise zusätzlich noch eine hohen Füllstoffanteil aufweisen, für Dichtungen mit grossen Durchmessern als besonders geeignet erwiesen.
[0016] Bei Ausführungsformen einer Dichtung sind alle Tüllen nahezu senkrecht mit einem geringen Winkelversatz von bis zu +/-3 Grad auf der oder den Oberflächen angeordnet.
[0017] Bei Ausführungsformen einer Dichtung bilden die Tüllen auf einer Oberfläche zusammen mit dem Grundkörper im Querschnitt eine Kammstruktur aus.
[0018] Bei Ausführungsformen einer Dichtung weisen alle Tüllen eine oder mehrere parallel zu einer der Oberflächen, vorzugsweise geradlinig und/oder kurvenförmig, verlaufende Kerben auf, die bei allen Tüllen jeweils derart Kontaktflächen ausbilden, dass diese im Gebrauch sowohl eine Teilung der Dichtung zur Leitungseinbringung entlang der Kerben ermöglichen als auch unter Druckeinwirkung eine Abdichtung der Dichtung entlang der Kerben aufgrund der Kontaktflächen selbst. Insbesondere erhöht eine kurvenförmig verlaufende Kerbe durch eine Vergrößerung der effektiv für die Abdichtung zur Verfügung stehenden Kontaktfläche die Dichtheit der Dichtung, insbesondere im Falle einer mechanischen Belastung, beispielsweise durch Schwingungen oder Vibration oder Zug, die auf Leitung oder auf die Umgebung der Dichtung, beispielsweise einem elektrischen Verbraucher oder einem Hausanschlusskasten, einwirken.
[0019] Bei Ausführungsformen einer Dichtung weist diese zudem eine Sollbruchstelle zum Aufteilen der Dichtung im Gebrauch in zwei Dichtungsabschnitte auf, wobei im Falle mindestens einer entlang einer oder mehreren Achsen verlaufende Kerbe, die Sollbruchstelle selbst eine dieser Kerben ausbildet.
[0020] Dichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei in dem Rand und/oder in einer an den Rand angrenzenden Tülle mindestens ein Zapfenloch oder einen Zapfen für eine Zapfverbindung zum Halten der Dichtung in einer Ausnehmung eines Klemmkörpers aufnehmbar ist.
[0021] Ausführungsformen einer Dichtung sind aus einem Elastomer, einem gummiartigen Material, oder einem Kautschuk gefertigt, sodass die Dichtung an elastischem Verhalten und Flexibilität einer herkömmlichen Dichtung entspricht.
[0022] Gemäss einem anderen Aspekt der Erfindung eignet sich eine Ausführungsform einer Dichtung besonders für einen, vorzugsweise kassettenförmigen, Einschub. Ein, vorzugsweise kassettenförmiger, Einschub zum Abdichten einer Durchführung für eine Leitung durch eine Wandung mittels einer Dichtung, umfasst einen ersten Klemmkörper und einen zweiten Klemmkörper, die beide jeweils eine Ausnehmung aufweisen und wobei bei Gebrauch des Einschubs die beiden Klemmkörper derart zusammenklemmbar sind, dass sie durch die beiden Ausnehmungen zwischen sich selbst eine Ausnehmung im zusammengeklemmten Zustand ausbilden, in welche die Dichtung einsetzbar und mittels Zapfverbindung durch mindestens ein Zapfenloch oder einen Zapfen haltbar ist. Bei einer Zapfverbindung können Dichtung und/oder Klemmkörper Zapfenlöcher und/oder Zapfen aufweisen. Auch sind Klemmrillen in den jeweiligen Ausnehmungen der beiden Klemmkörper ergänzend oder alternativ zu den Zapfen möglich.
[0023] Vorzugsweise bilden die beiden Klemmkörper im zusammengeklemmten Zustand eine Kassettenform aus, sodass sie als Einschub in eine Ausnehmung einer Wandung einsetzbar sind.
[0024] Bei Ausführungsformen eines Einschubs weisen mindestens einer der beiden Klemmkörper zudem Klemmrillen auf der der Ausnehmung zugewandten Seite auf, um ein Verrutschen oder Verschieben einer eingesetzten Dichtung auch bei übermässiger mechanischer Beanspruchung zu verhindern.
[0025] Gemäss einem weiteren Aspekt der Erfindung eignet sich eine Ausführungsform einer Dichtung besonders für einen Hausanschlusskasten. Ein Hausanschlusskastens umfasst eine geeignete Ausführungsform eines Einschubs, wobei der Einschub in eine Aussparung des Hausanschlusskastens einschiebbar ist und im Gebrauch mittels einer die Aussparung oder den Einschub umlaufenden Dichtlippe abgedichtet ist. Damit wird sowohl die durchzuführende Leitung, vorzugsweise eine Hausanschlussleitung, gegenüber dem Einschub abgedichtet als auch der Einschub gegenüber der Aussparung in der Wandung des Hausanschlusskosten.
[0026] Vorzugsweise bilden die beiden Klemmkörper im zusammengeklemmten Zustand die zuvor beschriebene Kassettenform aus, sodass sie als ein in eine Ausnehmung einer Wandung auswechselbar einsetzbarer Einschub zusammenwirken. Vorzugsweise weisen beide Klemmkörper ineinandergreifende Führungsmittel wie Führungsstifte und Führungslöcher auf, um ein passgenaues zusammenklemmen zu ermöglichen
[0027] Vorzugsweise ist die Ausnehmung in einer Wandung derart ausgestaltet, dass ein, vorzugweise kassettenförmiger, Einschub schraub- und/oder halterlose in der Ausnehmung durch die den Einschub umlaufenden, vorzugsweise in einer Dichtlippenausnehmung eingelassenen, Dichtlippe aufgrund deren Reibung und/oder Druck gegenüber der Oberfläche der Ausnehmung und/oder durch eine an die Wandung angrenzende Abdeckung abdichtend einsetzbar ist.
[0028] Im Sinne der Offenbarung ist unter Abdichtung einer durch eine Leitungsdurchführung durchgeführte Leitung eine Trennung und/oder Unterbindung eines Medienaustauschs zwischen zweien Sphären gemeint, zwischen welchen die, vorzugsweise scheiben- oder plattenförmige, Dichtung eingebracht ist.
Figurenbeschreibung
[0029] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den folgenden Figuren, nämlich:
FIG. 1
zeigt die Vorderseite einer Ausführungsform einer Dichtung mit einseitigem Tüllenbesatz in perspektivischer Darstellung;
FIG. 2
zeigt eine Querschnittsansicht der Ausführungsform aus FIG.1;
FIG. 3
zeigt die Rückseite der Ausführungsform einer Dichtung aus FIG. 1 und FIG. 2 in perspektivischer Darstellung;
FIG. 4
zeigt die Vorderseite einer Ausführungsform einer Dichtung mit beidseitigem Tüllenbesatz in perspektivischer Darstellung;
FIG. 5
zeigt eine Querschnittsansicht der Ausführungsform einer Dichtung aus FIG. 4;
FIG. 6
zeigt die Vorderseite einer Ausführungsform eines Dichtungsabschnitts einer Dichtung;
FIG. 7
zeigt eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform eines Dichtungsabschnitts einer Dichtung aus FIG. 6;
FIG. 8
zeigte eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Dichtungsabschnitts einer Dichtung;
FIG. 9
zeigte eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Dichtungsabschnitts einer Dichtung;
FIG. 10
zeigt eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer Dichtung mit zwei Dichtungsabschnitten gemäss FIG. 8 samt durchgeführter Leitung;
Fig. 11
zeigt eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer Dichtung ohne Kerben;
FIG. 12
zeigt eine Querschnittsansicht der Ausführungsform einer Dichtung aus FIG. 1 mit durchgeführter Leitung;
Fig. 13 bis 15
zeigen jeweils eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer Dichtung mit unterschiedlichen Kerben;
FIG. 16
zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Dichtung mit mehreren Leitungsdurchführungen für mehrere Leitungen;
FIG. 17
zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform eines Einschubs mit einer Ausführungsform einer Dichtung mit einer Leitungsdurchführung für eine Leitung;
FIG. 18
zeigt eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform eines Einschubs aus FIG. 17 in zusammengesetzter Form;
FIG. 19
zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform eines Einschubs mit einer Ausführungsform einer Dichtung mit mehreren Leitungsdurchführung für mehrere Leitungen wie in FIG. 16 dargestellt;
FIG. 20
zeigt eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform eines Einschubs aus FIG. 19 in zusammengesetzter Form;
FIG. 21
zeigt eine frontale Innenansicht eines Hausanschlusskastens mit einer Ausführungsform eines Einschubs wie er in FIG. 18 abgebildet ist;
FIG. 22
zeigt eine perspektivische Ansicht auf das Innere eines Hausanschlusskastens ohne Abdeckung mit einer eingesetzten Ausführungsform eines Einschubs wie er in FIG. 18 abgebildet ist;
FIG. 23
zeigt eine perspektivische Ansicht auf eines Hausanschlusskastens mit Abdeckung mit einer eingesetzten Ausführungsform eines Einschubs wie er in FIG. 18 abgebildet ist;
FIG. 24
zeigt eine perspektivische Ansicht auf eines Hausanschlusskastens mit Abdeckung mit einer eingesetzten Ausführungsform eines Einschubs wie er in FIG. 18 abgebildet ist, jedoch mit einer in Dichtung gemäss Fig. 4.
Detaillierte Beschreibung
[0030] FIG. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung die Vorderseite einer Ausführungsform einer Dichtung 1 mit einseitigem Tüllenbesatz ineinandergreifender konzentrisch angeordneter Tüllen von denen die drei Tüllen 4, 4', 4" exemplarisch bezeichnet sind. Die Tüllen sind auf der Oberfläche 202 des Grundkörpers 205, dessen Bezugszeichen der Übersichtlichkeit wegen in FIG. 1 weggelassen wurde (vgl. Bezugszeichen 205 in FIG. 2), konzentrisch ineinandergreifend angeordnet, wobei der vorzugsweise scheibenförmige Grundkörper 205 zwischen den zwei zueinander gegenüberliegenden Oberflächen 201 und 202 und den die beiden Oberflächen 201 und 202 umlaufenden Rand 203 gebildet ist, wobei die äussere Wandung der Tülle 4 bei dieser Ausführungsform, die Tülle mit dem grössten Aussendurchmesser den umlaufenden Rand 203 ausbildet. Der Rand 203 weist mehrere Zapfenlöcher für eine Zapfverbindung zum Halten der Dichtung 1 auf, wobei nur die zwei sichtbaren Zapfenlöcher 31 und 31''' sichtbar sind. Die Tüllen auf der Oberfläche 202 des Grundkörpers 205 weisen bei dieser Ausführungsform zudem die beiden entlang einer Achse geradlinig verlaufende Kerben 15 und 16 auf, welche an den Tüllen die beiden sich gegenüberliegenden Kontaktfläche 13, 13' und 14, 14' ausbilden und zudem die zwei Dichtungsabschnitte 11 und 12 ausbilden. Im Zentrum der Tüllen ist die Ausnehmung der Leitungsdurchführung 8 ersichtlich, deren Durchmesser durch den Inndurchmesser der innersten Tüllen der konzentrisch ineinandergreifenden Tüllen, wie in FIG. 1 dargestellt, bestimmt. Erst im Gebrauch wird mittels Durchstossens des Grundkörpers 205 im Umfang des Innendurchmessers der innersten Tülle oder mittels Ausbrechens einer oder mehrerer Tüllen das Durchführen einer nichtdargestellten Leitung durch die zunächst als Sackloch ausgebildete Leitungsdurchführung 8 ermöglicht.
[0031] Ferner ist in FIG. 1 die vertikale Schnittachse AA' durch die Dichtung 1 eingezeichnet. Die dazugehörige Querschnittsansicht der Ausführungsform einer Dichtung 1 ist in FIG. 2 entsprechend dargestellt.
[0032] Aus der in FIG. 2 dargestellten Querschnittsansicht lässt sich der mit dem Bezugszeichen 205 gekennzeichneten Grundkörper mit seinem umlaufenden Rand 203 und seinen beiden Oberflächen 201 und 202 und seiner einseitig angeordneten Kammstruktur 30 erkennen. Die Kammstruktur 30 ist durch eine Vielzahl an Tüllen, welche exemplarisch durch die drei ineinandergreifend konzentrisch auf der auf der Oberfläche 202 angeordneten und mit den Bezugszeichen 4, 4', 4" bezeichneten sind, ausgebildet. Bei dieser Ansicht sind zudem auch die zwei Dichtungsabschnitte 11 und 12 und als Sackloch ausgebildete Leitungsdurchführung 8 deutlich sichtbar. Im Gebrauch ist die Leitungsdurchführung 8 mittels Ausbrechens einer oder mehrerer Tüllen samt dem unter ihnen sich befindlichen Abschnitt des Grundkörpers 205 zum Durchführen einer Leitung umgestaltbar.
[0033] FIG. 3 zeigt eine Ansicht einer Ausführungsform der in FIG. 1 und FIG. 2 dargestellten Dichtung 1 in perspektivischer Darstellung mit Blick auf die Oberfläche 201 und des Rands 203 des Grundköpers 205. In der Ansicht sind vier Zapfenlöcher 31, 31', 31", und 31''' ebenso sichtbar wie die Kerbe 16 und die Kontaktflächen 14 und 14'. Von den Tüllen ist nur die äussere Wandung der eingezeichneten Tülle 4 mit dem grössten Durchmesser sichtbar.
[0034] FIG. 4 zeigt die Vorderseite einer Ausführungsform einer Dichtung 10 mit beidseitigem Tüllenbesatz in perspektivischer Darstellung mit den nachfolgend erläuterten Unterschieden zu der in FIG. 1 und FIG. 2 dargestellten Dichtung 1.
[0035] In FIG. 4 sind auf den beiden Oberflächen, also der in dieser Figur nichtsichtbaren Oberfläche 201 und der in der Figur sichtbaren Oberfläche 202, die zusammen mit dem umlaufenden Rand 203 den Grundkörper 205 der Dichtung 10, jeweils eine Vielzahl von Tüllen 4, 4', 4" ineinandergreifend konzentrisch angeordnet. Vorzugsweise sind die Tüllen auf beiden Oberflächen zueinander spiegelsymmetrisch zur Schnittachse BB' ausgerichtet.
[0036] FIG. 5 zeigt die Querschnittsansicht der Ausführungsform einer Dichtung 10 mit beidseitigem Tüllenbesatz in perspektivischer Darstellung wie sie in FIG. 4 dargestellt ist. Im Gebrauch sind die auf beiden Seiten des Grundkörpers 205 in der durch die Vielzahl der Tüllen 4, 4', 4'' angedeuteten Kammstruktur eingelassene Leitungsdurchführung 8 ersichtlich, welche mittels Ausbrechens einer oder mehrerer Tüllen samt dem unter ihnen sich befindlichen Abschnitt des Grundkörpers 205 zum Durchführen einer Leitung umgestaltbar. Vorzugsweise sind die Tüllen auf beiden Oberflächen zueinander spiegelsymmetrisch zur Schnittachse BB' aus FIG. 4 ausgerichtet und angeordnet. Vorzugsweise genügt es bei Ausführungsform einer Dichtung 10 Tüllen auf nur einer Seite, also Tüllen, welche entweder auf der Oberfläche 201 oder auf der Oberfläche 202 angeordnet sind, bei Gebrauch samt dem unter ihnen sich befindlichen Abschnitt des Grundkörpers 205 auszubrechen um eine Leitung durch die beiden Leitungsdurchführungen 8 durch die Dichtung 10 durchzuführen.
[0037] FIG. 6 zeigt die Vorderseite einer Ausführungsform eines Dichtungsabschnitts 11, 12 einer Ausführungsform einer Dichtung 1, 10 mit den beiden Kontaktflächen 13, 14 und mit einer konzentrisch angeordneten Ausnehmung in Form einer offenen Hälfte der angedeuteten Leitungsdurchführung 8. Die Ausnehmungen für die Zapfen, beispielsweise hier bei dieser Ausführungsform in Form der drei Zapfenlöcher 31, 31' und 31'', sind strichliert in der äusseren Wandung der Tülle 4 mit dem grössten Durchmesser eingezeichnet. Diese Zapfenlöcher 31, 31' und 31'' dienen zur Aufnahme von entsprechend geformten Zapfen eines nichtabgebildeten Klemmkörpers 101, 102 eines Einschubs 1000 zur und/oder Halterung des Dichtungsabschnitts 11, 12 am Klemmkörper.
[0038] FIG. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform eines Dichtungsabschnitts 11, 12 einer Dichtung 1,10 aus FIG. 6. Bei dieser Ansicht sind die beiden Kontaktflächen 13 und 14 besser zu sehen. Auch die deutlich erkennbare Fläche des Grundkörpers 205, an welche die Flächen der Vielzahl an Hälften der Tüllen 4, 4', 4'' grenzen und diese Flächen selbst, sind bei dieser Ausführungsform Teil der Kontaktflächen 13, 14 und dienen im Gebrauch zur Abdichtung einer durch die Leitungsdurchführung 8 durchgeführten nichteingezeichneten Leitung.
[0039] FIG. 8 zeigte eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Dichtungsabschnitts 11, 12 einer Dichtung 1, 10. Der Dichtungsabschnitt 11, 12 weist die gleichen Merkmale der in FIG. 7 dargestellten Ausführungsform eines Dichtungsabschnitts 11, 12 einer Dichtung 1,10 mit den nachfolgenden Unterschieden auf. Die in FIG. 8 dargestellte Ausführungsform weist einenends des Dichtungsabschnitts 11, 12 eine Ausnehmung in Form einer konkaven Vertiefung in der Kontaktfläche 13 als Zapfenloch 22 auf und anderenends des Dichtungsabschnitts 11, 12 eine konvexe Ausformung auf der Kontaktfläche 14 als Zapfen 21 auf. In Verbindung mit einem zweiten Dichtungsabschnitt 12, 11 greifen die beiden Zapfen 21 in das jeweilige Zapfenloch 22 formschlüssig ineinander, sodass im Gebrauch dieser und jeder anderen im Rahmen der Offenbarung beschriebenen Ausführungsform mit einer Zapfverbindung, eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen den beiden Dichtungsabschnitten 12, 12 entlang der Kontaktflächen 13, 14 entsteht. Wie der FIG. 8 zu entnehmen ist, hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn sich die konvexe Ausformung der Kontaktfläche 13 und/oder die Ausnehmung in Form einer konkaven Vertiefung in der Kontaktfläche 13 über mehrere der Vielzahl an Tüllen 4, 4', 4", wie abgebildet, erstreckt, was die bereits an anderer Stelle beschriebene Vergrößerung der Kontaktfläche bewirkt und den damit einhergehenden Vorteilen verbunden ist. Abgebildete Ausführungsform
[0040] FIG. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Dichtungsabschnitts 11, 12 einer Dichtung 1, 10 ähnlich zu der in FIG. 8 mit dem Unterschied, dass sie beidenends des Dichtungsabschnitts 11, 12 jeweils eine konvexe Ausformung auf der jeweilige Kontaktfläche 13 und 14 als Zapfen 21, 21' aufweist. Entsprechend ist ein Dichtungsabschnitt 12, 11 als Gegenstück zur Bildung einer Dichtung durch Miteinanderverbinden mit jeweils einer Ausnehmung in Form einer konkaven Vertiefung in der jeweiligen Kontaktfläche 13 und 14 als Zapfenloch 22, 22' ausgebildet.
[0041] FIG. 10 zeigt eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer Dichtung 1, 10, mit zwei durch die Kerben 15, 16 ausgebildeten Dichtungsabschnitten 11, 12 mit aneinandergrenzenden Kontaktflächen 13, 13' und 14, 14' samt durchgeführter Leitung 7 ähnlich zu der in FIG. 8 dargestellten Ausführungsform mit dem Unterschied, dass die Zapfen 21, 21' und Zapfenlöcher 22, 22' bei dieser Ausführungsform sich in der Breite nicht über mehrere Tüllenwandungen, hier der Breite der Tüllen 4, 4' 4'' erstrecken, sondern nur über die Breite der Tüllenwandung der äussersten Tülle 4 mit dem grössten Durchmesser von allen Tüllen.
[0042] Das nachfolgende Funktionsprinzip gilt jedoch für sämtliche Ausführungsformen mit Zapfverbindungen. Die mittels Pfeiles in FIG. 10 angedeuteten Zapfenverbindungen 20, 20' werden durch die in dem jeweiligen Zapfenloch 22, 22' eingeführten Zapfen 21, 21' ausgebildet. Die angedeuteten Zapfenverbindungen 20, 20' umfasst bei dieser Ausführungsform eines Dichtungsabschnitts 11, 12 nur die äussere Tülle, wobei die abgebildete Bogenform der Zapfverbindung sowohl zur Vergrösserung der Kontaktflächen 13, 14' dienen als auch zur mechanischen Stabilisierung der beiden Dichtungsabschnitts 11, 12 gegen Scherkräfte, beispielsweise entlang der Verläufe der Kerben 15, 16 wie sie bei mechanische Umwelteinflüsse wie Vibrationen, Schwingungen oder Zug- oder Stauchungsbelastungen auf durchgeführte Leitungen auftreten können.
[0043] Fig. 11 zeigt eine Ausführungsform einer Dichtung 1 ohne Kerben, welche die Vielzahl an Tüllen 6, 6', 6" konzentrisch ineinandergreifend auf der Oberfläche 202 des nichtbezeichneten Grundkörpers 205 in zwei Dichtungsabschnitte 11, 12 unterteilen würde. Weiter ist wie in FIG. 1 im Zentrum der Tüllen die Leitungsdurchführung 8 zu sehen, die erst im Gebrauch mittels Durchstossens des Grundkörpers im Umfang des Innendurchmessers der innersten Tülle oder mittels Ausbrechens einer oder mehrerer Tüllen das Durchführen einer Leitung durch die zunächst als Sackloch ausgebildete Leitungsdurchführung 8 ermöglicht.
[0044] FIG. 12 zeigt eine Querschnittsansicht der Ausführungsform einer Dichtung wie sie auch FIG. 11 dargestellt ist mit dem Unterscheid, dass mittels Durchstossens des Grundkörpers 205 im Umfang des Innendurchmessers der innersten Tülle der Vielzahl an Tüllen 6, 6', 6" oder mittels Ausbrechens einer oder mehrerer Tüllen der Vielzahl an Tüllen 6, 6', 6" zuvor für den Gebrauch der Dichtung der Raum für die durchgeführte Leitung 7 geschaffen wurde.
[0045] Fig. 13 bis 15 zeigen jeweils eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer Dichtung 1, 10 mit unterschiedlichen Verläufen der Kerben 15, 16, welche ebenso wie Zapfverbindungen sowohl zur Vergrösserung der Kontaktflächen 13, 14' dienen als auch zur mechanischen Stabilisierung der beiden Dichtungsabschnitts 11, 12 gegen Scherkräfte zumindest entlang einem Abschnitt eines Verlaufs einer der Kerben 15, 16. Zapfverbindungen zur weiteren Vergrösserung der Kontaktflächen 13, 14' mit der gleichen technischen Wirkung der Abdichtung und Entgegenwirkung von Scherkräften, beispielsweise entlang der Verläufe der Kerben 15, 16 wie sie bei mechanische Umwelteinflüsse wie zuvor beschrieben auf durchgeführte Leitungen auftreten können.
[0046] FIG. 16 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Dichtung 100 mit den hier statt einer möglichen Vielzahl an Leitungsdurchführungen dargestellten Leitungsdurchführungen 8, 8', 9, 9' für mindestens vier oder mehr nichtabgebildeten Leitungen. Im Unterschied zu an anderen Stellen der Beschreibung offenbarten Ausführungsformen von Dichtungen 1, 10 weist diese Ausführungsform einer Dichtung 100 zusätzlich zwischen Leitungsdurchführungen 8, 8', 9, 9', mindestens eine, wie hier konkret zwischen den Leitungsdurchführungen 8 und 8', weitere Kerbe 17 auf, um einen durchgängigen Verlauf der Kerben trotz zahlreicher Leitungsdurchführungen 8, 9 bereit zu stellen.
[0047] Bei der Ausführungsformen einer Dichtung 100 ist gemäss FIG. 16 zudem erkennbar, dass wie im abgebildeten Falle einer jeweils auf mehrere Stellen auf der Oberfläche 202 verteilten Vielzahl von konzentrisch zueinander ausgerichteten Tüllen 4, 4', 4" sowie 5, 5', 5" der Grundkörper 205 alle Tüllen in sich bis zu deren Höhe, in seinem Vollmaterial, aufnimmt und die jeweils äusseren Wandungen der Tüllen, deren Wandung nicht den umlaufenden Rand des Grundkörpers ausbildet, umschliesst. Dies hat zum Vorteil, dass somit Dichtungen möglich sind, die sowohl die vorteilhaft ausgestalteten Tüllen aufweisen als auch mit herkömmlichen scheiben- oder plattenförmigen, vorzugsweise ringförmigen Dichtungen kompatibel sind.
[0048] FIG. 17 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform eines Einschubs 1000 mit einer Ausführungsform einer Dichtung 1 mit einer Leitungsdurchführung 8 für eine nichtabgebildete Leitung, wobei anstelle der Dichtung 1, auch andere Dichtungen wie beispielsweise eine Dichtung 10 mit beidseitigem Tüllenbesatz oder eine Dichtung 1, 10 mit mehreren Leitungsdurchführungen 8, 8' und 9, 9' wie in FIG. 19 im Detail gezeigt und im Rahmen der Offenbarung möglich ist. Bei dem in FIG. 17 gezeigten Einschub 1000 handelt es sich um einen kassettenförmigen Einschub, der sich aus den beiden zusammengesetzten und mit Befestigungsmitteln zusammengeklemmten Klemmkörpern 101,102 ausbildet, die beide jeweils eine Ausnehmung aufweisen in welche hier die Dichtung 1 eingesetzt ist. Als Befestigungsmittel dienen bei dieser Ausführungsform die beiden Schrauben 98 mit dazugehörigen Muttern 99, wobei auch Klammern oder Schnappankermechanismen als Befestigungsmittel im Rahmen der Offenbarung möglich sind. Bei dieser Ausführungsform ist die Dichtung 1 mittels Klemmrillen 103 im zusammengeklemmten Zustand des Einschubs 1000 fixiert. Die Klemmrillen 103 sind jeweils in den umlaufenden Rand der Ausnehmungen der beiden Klemmkörpern 101, 102 eingelassen. Ergänzend oder alternativ zu den Klemmrillen 103 ist die Fixierung auch mittels Zapfverbindungen durch mindestens eines der Zapfenlöcher (31, 31', 31'', 31''') und mindestens einem dazu korrespondierenden Zapfen (32, 32', 32'', 32''') möglich, wobei in FIG. 17 der Übersichtlichkeit wegen und aufgrund der Perspektive nur die zwei Zapfenlöcher 31, 31''' in der Dichtung 1 eingezeichnet sind, nicht aber die dazu korrespondierenden Zapfen 32, 32''' auf dem Rand der Ausnehmung des Klemmkörpers 101. Die abgebildete Dichtung 1 entspricht den zuvor beschriebenen Ausführungsformen einer Dichtung 1, 10 und weist sämtliche mit diesen einhergehenden zuvor beschriebenen Merkmalen auf. Zudem weisen die beiden Klemmkörper jeweils eine jeweils seitlich an beiden Klemmkörpern 101, 102 angebrachte Randdichtung 97 auf zur seitlichen Abdichtung des Einschubs auswechselbar eingesetzt in eine Ausnehmung einer Wandung, vorzugsweise des eines Hausanschlusskastens wie er in FIG. 21 bis 24 dargestellt ist. Ergänzend oder alternativ zu Randdichtungen 97 sind jeweils an den umlaufenden Flächenrändern der Aussenseiten beider Klemmkörper jeweils Dichtlippenausnehmungen 96 in, vorzugsweise beide, parallel zu den Oberflächen 201, 202 verlaufenden Flächenoberflächen beider Klemmkörper 101, 102 mit den Ausnehmungen für die einsetzbare Dichtung 1, eingelassen. Bei zusammengesetztem Einschub verlaufen die, vorzugsweise auf den Flächenoberflächen beider Seiten beider Klemmkörper 101, 102 verlaufenden Dichtlippenausnehmungen in sich geschlossen.
[0049] Zudem sind in FIG. 17 aufgrund der perspektivischen Ansicht nur bei dem Klemmkörper 102 die ineinandergreifende Führungsmittel in Form von zwei Führungsstifte 81 und zwei Führungslöcher 82 zum passgenauen zusammenklemmen mit dem die gleichen, jedoch versetzt angeordneten Führungsmittel umfassenden Klemmkörper 101 eingezeichnet.
[0050] FIG. 18 zeigt eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform eines Einschubs aus FIG. 17 in zusammengesetzter Form mit den gleichen Merkmalen wie in FIG. 17 dargestellt und dazugehöriger Beschreibung erläutert ist.
[0051] FIG. 19 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform eines Einschubs 1000 wie er in FIG. 17 dargestellt und erläutert ist, mit dem Unterschied, dass bei dieser Ausführungsform eines Einschubs 1000 eine Ausführungsform einer Dichtung 100 wie sie in FIG. 16 erläutert ist, in die Ausnehmung eingesetzt ist. Damit ermöglicht der Einschub 1000 aufgrund der Vielzahl an Leitungsdurchführungen 8, 8', 9, 9' für einen oder mehrere nichtabgebildeten Leitungen eine abgedichtete Durchführung von Leitungen.
[0052] FIG. 20 zeigt analog zur FIG. 18 eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform eines Einschubs aus FIG. 19 in zusammengesetzter Form mit den gleichen Merkmalen wie in FIG. 19 dargestellt und dazu erläutert.
[0053] FIG. 21 zeigt schematisch eine frontale Innenansicht eines Hausanschlusskastens 90 mit einer Ausführungsform eines Einschubs 1000 wie er in FIG. 18 abgebildet ist. Auf der Innenansicht des Hausanschlusskastens 90 ist dessen Gehäuse 92 und der Deckel 91 erkennbar, die beide den Einschub 1000 in der Ausnehmung der Wandung des Gehäuses 92 umgeben sowie die Kabelzugentlastung 93 am nichteingezeichneten Boden des Hausanschlusskastens 90.
[0054] FIG. 22 zeigt eine perspektivische Ansicht auf das Innere eines Hausanschlusskastens 90 ohne Abdeckung 91 mit einem eingesetzten Einschub 1000 wie er in FIG. 18 abgebildet ist. Die Kabelzugentlastung ist in detaillierter Ausführungsform dargestellt. Desweiteren sind in der Bildebene links und rechts des Einschubs jeweils eine weitere Ausnehmung in der Wandung des Gehäuses 92 abgebildet, in welche jeweils ein Blindeinschub zur Abdichtung des Gehäuses eingesetzt sind.
[0055] FIG. 23 zeigt eine perspektivische Ansicht auf eines Hausanschlusskastens 90 mit Abdeckung 91 mit drei Ausnehmungen in der Wandung des Gehäuses 92, wobei in der ersten und dritten Ausnehmung wie in FIG. 22 jeweils ein Blindeinschub eingesetzt ist und in der mittleren, also zweiten, Ausnehmung ein Einschub 1000 eingesetzt ist, wie er in FIG. 18 mit all seinen Merkmalen abgebildet ist, wobei es sich bei der Dichtung um eine mit einseitigem Tüllenbesatz auf der Oberfläche 201 handelt, da die Oberfläche 202 deutlich sichtbar keinen Tüllenbesatz aufweist.
[0056] FIG. 24 zeigt eine perspektivische Ansicht auf eines Hausanschlusskastens 90 mit Abdeckung 91 mit einer eingesetzten Ausführungsform eines Einschubs 1000 wie er in FIG. 18 abgebildet ist, jedoch mit einer Ausführungsform einer Dichtung 10 mit beidseitigem Tüllenbesatz wie sie auch in FIG. 4 dargestellt und dazugehöriger Beschreibung erläutert ist.
[0057] Alle in Verbindung mit den zuvor beschriebenen einzelnen Ausführungsformen der Erfindung erläuterten Merkmale können in unterschiedlicher Kombination in dem erfindungsgemäßen Gegenstand vorgesehen sein, um gleichzeitig deren vorteilhafte Wirkung zu realisieren, auch wenn diese zu unterschiedlichen Ausführungsformen beschrieben worden sind.
[0058] Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die Patentansprüche gegeben und wird durch die in der Beschreibung dargelegten oder den Figuren abgebildeten Merkmale nicht beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0059] 1
10
4, 4', 4'', 4'''
Tülle
5, 5', 5''
Tülle
6, 6', 6
Tülle
7
Leitung
8, 8'
Leitungsdurchführung
9
Leitungsdurchführung
11
Dichtungsabschnitte
12
Dichtungsabschnitte
13, 13'
Kontaktfläche
14, 14'
Kontaktfläche
15
Kerbe
16
Kerbe
20, 20'
Zapfenverbindung
21, 21'
Zapfen
22, 22'
Zapfenloch
30
Kammstruktur
31, 31', 31'', 31'''
Zapfenloch
32, 32', 32'', 32'''
Zapfen
81
Führungsstift
82
Führungsloch
90
Hausanschlusskasten
91
Deckel
92
Gehäuse
93
Kabelzugentlastung
96
Dichtlippenausnehmung
97
Randdichtung
98
Schraube
99
Mutter
100
Dichtung
101
Klemmkörper
102
Klemmkörper
103
Klemmrillen
201
Oberfläche
202
Oberfläche
205
Grundkörper
1000
Einschub
AA'
Schnittachse
BB'
Schnittachse

Claims (15)

1. Dichtung zum Abdichten einer Durchführung für Leitungen (7), wobei die Dichtung einen scheiben- oder plattenförmigen Grundkörper (205) mit zwei zueinander gegenüberliegenden Oberflächen (201, 202) und einen die beiden Oberflächen (201, 202) umlaufenden Rand (203) aufweist, • wobei auf einer der beiden Oberflächen (201, 202) eine Vielzahl von Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6") mit jeweils einer äusseren Wandung, die den Aussendurchmesser einer jeweiligen Tülle bestimmt, und jeweils einer inneren Wandung, die den Innendurchmesser einer jeweiligen Tülle bestimmt, derart konzentrisch ineinandergreifend angeordnet sind, dass der jeweilige Aussendurchmesser der Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') vom umlaufenden Rand (203) zum Zentrum des Grundkörpers (205) hin abnimmt, und • wobei die äussere Wandung der Tülle (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') mit dem grössten Aussendurchmesser den umlaufenden Rand (203) ausbildet; und • wobei eine oder mehrere Tüllen (4', 4'', 5', 5'', 6', 6''), der ineinandergreifenden Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') deren Innendurchmesser dem Durchmesser einer Leitung (7) entspricht, samt der Fläche des Grundkörpers (205) mit den jeweils darauf angeordneten Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6") im Gebrauch herausbrechbar sind, um eine durch die mittels Ausbruchs entstandene Durchbruchöffnung (8, 9) durchführbare Leitung (7) mit den übrigen Tüllen (4, 5, 6) abdichtend zu umschliessen.
2. Dichtung nach Anspruch 2, wobei auch auf der zweiten Oberfläche (201, 202) eine Vielzahl von Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') mit jeweils einer äusseren Wandung, die den Aussendurchmesser einer jeweiligen Tülle bestimmt, und einer inneren Wandung, die den Innendurchmesser einer jeweiligen Tülle bestimmt, derart konzentrisch ineinandergreifend angeordnet sind, dass der jeweilige Aussendurchmesser der Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') vom umlaufenden Rand (203) zum Zentrum des Grundkörpers (205) hin abnimmt.
3. Dichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Vielzahl von konzentrisch zueinander ausgerichteten Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') jeweils auf mehrere Stellen auf der einen oder auf den beiden Oberflächen (202, 201) sich verteilen, sodass sich im Gebrauch an jeder dieser Stellen mittels Ausbruchs jeweils eine Durchbruchöffnung (8, 9) zur Durchführung einer Leitung (7) ausbildbar ist.
4. Dichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Grundkörper (205) der Dichtung Sollbruchstellen zum kontrollierten Ausbrechen von Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') aufweist.
5. Dichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Vielzahl von Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') mit dem Grundkörper (205) einstückig ausgebildet ist.
6. Dichtung nach Anspruch 3, wobei im Falle einer jeweils auf mehrere Stellen auf der einen oder auf den beiden Oberflächen (201, 202) verteilten Vielzahl von konzentrisch zueinander ausgerichteten Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') der Grundkörper (205) die Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') in sich bis zu deren Höhe aufnimmt und die jeweils äusseren Wandungen der Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') umschliesst, deren Wandung nicht den umlaufenden Rand (203) des Grundkörpers (205) ausbildet.
7. Dichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei alle Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') nahezu senkrecht mit einem geringen Winkelversatz von bis zu +/-3 Grad auf der oder den Oberflächen (201, 202) angeordnet sind.
8. Dichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') einer Oberfläche (201, 202) zusammen mit dem Grundkörper (205) im Querschnitt eine Kammstruktur (30) ausbilden.
9. Dichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei alle Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') eine oder mehrere parallel zu einer der Oberflächen (201, 202) entlang einer oder mehreren Achsen, vorzugsweise geradlinig und/oder kurvenförmig, verlaufende Kerben (15, 16) aufweisen, die bei allen Tüllen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'', 6, 6', 6'') jeweils derart Kontaktflächen (13, 13', 14, 14') ausbilden, dass im Gebrauch sowohl eine Teilung der Dichtung zur Leitungseinbringung entlang der Kerben (15, 16) als auch unter Druckeinwirkung eine Abdichtung der Dichtung entlang der Kerben (15, 16) aufgrund der Kontaktflächen (13, 13', 14, 14') möglich ist.
10. Dichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Dichtung zudem eine Sollbruchstelle zum Aufteilen der Dichtung im Gebrauch in zwei Dichtungsabschnitte (11, 12) aufweist, wobei im Falle mindestens einer entlang einer oder mehreren Achsen verlaufende Kerbe (15, 16), die Sollbruchstelle eine dieser Kerben (15, 16) ausbildet.
11. Dichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei in dem Rand (203) und/oder in einer an den Rand angrenzenden Tülle (4, 5, 6) mindestens ein Zapfenloch (31, 31', 31'', 31''') oder einen Zapfen (32, 32', 32'', 32''') für eine Zapfverbindung zum Halten der Dichtung in einer Ausnehmung eines Klemmkörpers (102, 102) aufnehmbar ist.
12. Dichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Dichtung (1, 10, 100) aus einem Elastomer, einem gummiartigen Material, oder einem Kautschuk ist.
13. Einschub zum Abdichten einer Durchführung für eine Leitung (7) durch eine Wandung mittels einer Dichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 12, wobei der Einschub einen ersten Klemmkörper (101) und einen zweiten Klemmkörper (102), die beide jeweils eine Ausnehmung aufweisen und wobei im Gebrauch des Einschubs die beiden Klemmkörper (101, 102) derart zusammenklemmbar sind, dass sie durch die beiden Ausnehmungen zwischen sich selbst eine Ausnehmung im zusammengeklemmten Zustand ausbilden, in welche die Dichtung einsetzbar und mittels Zapfverbindung durch mindestens ein Zapfenloch (31, 31', 31'', 31''') oder einen Zapfen (32, 32', 32'', 32''') haltbar ist.
14. Einschub nach Anspruch 13, wobei mindestens einer der beiden Klemmkörper (101, 102) zudem Klemmrillen (103) auf der der Ausnehmung zugewandten Seite aufweist.
15. Hausanschlusskasten (100) mit einem Einschub nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei der Einschub in eine Aussparung des Hausanschlusskastens (100) einschiebbar ist und im Gebrauch mittels einer die Aussparung oder den Einschub umlaufenden, vorzugsweise in einer Dichtlippenausnehmung (96) eingelassenen, Dichtlippe abgedichtet ist.
CH000728/2024A 2024-07-04 2024-07-04 Dichtung und Einschub mit einer solchen zur Abdichtung von Durchführungen eines Hausanschlusskastens CH721958A2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH000728/2024A CH721958A2 (de) 2024-07-04 2024-07-04 Dichtung und Einschub mit einer solchen zur Abdichtung von Durchführungen eines Hausanschlusskastens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH000728/2024A CH721958A2 (de) 2024-07-04 2024-07-04 Dichtung und Einschub mit einer solchen zur Abdichtung von Durchführungen eines Hausanschlusskastens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH721958A2 true CH721958A2 (de) 2026-01-15

Family

ID=98387712

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH000728/2024A CH721958A2 (de) 2024-07-04 2024-07-04 Dichtung und Einschub mit einer solchen zur Abdichtung von Durchführungen eines Hausanschlusskastens

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH721958A2 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2901195B1 (de) Kabelkontaktierungswitterungsschutz
EP1382894A2 (de) Vorrichtung zur Wanddurchführung von Rohrleitungen, Schläuchen oder elektrischen Kabeln für Kraftfahrzeuge
CH658344A5 (de) Abschlussdeckel fuer ein gehaeuse sowie spleissgehaeuse.
EP3714520A1 (de) Kabeldurchführung
EP4111835B1 (de) Kabeleinlassvorrichtung für einen schaltschrank sowie anordnung und verfahren zum betrieb derselben
EP0421246A2 (de) Kabelmuffe zum Verbinden und Abzweigen von Kabeln, insbesondere Fernmeldekabeln
EP2614565B1 (de) Kabeldurchführung
EP0430016B1 (de) Vorrichtung zum Abdichten eines Kabeldurchführungsloches in einem Schaltschrank
EP3012933A2 (de) Kabeldurchgangsabdichtung für einen kabelkanal, bausatz für eine kabeldurchgangsabdichtung und verfahren zum montieren einer kabeldurchgangsabdichtung für einen kabelkanal
EP0543350B1 (de) Kabelmuffe aus einem längsgeteilten Gehäuse
WO2018127428A9 (de) Kabeleinführung
EP0442367A2 (de) Vorrichtung zum Verschliessen einer KabeldurchfÀ¼hrungsöffnung in einem Schaltschrank
CH721958A2 (de) Dichtung und Einschub mit einer solchen zur Abdichtung von Durchführungen eines Hausanschlusskastens
DE102024119102A1 (de) Dichtung und Einschub mit einer solchen zur Abdichtung von Durchführungen eines Hausanschlusskastens
DE2633187C3 (de) Gehäuse zur Aufnahme von elektrotechnischen oder elektronischen Geräten mit einer Vielfach-Kabelabdichtung und -Kabelzugentlastung
EP2806516A1 (de) Dichtblock für Einzeladern
DE202004018347U1 (de) Vorrichtung zur Einführung von Kabeln
DE202024103705U1 (de) Dichtung und Einschub mit einer solchen zur Abdichtung von Durchführungen eines Hausanschlusskastens
DE102018221627A1 (de) Kabeldurchführung für einen Durchbruch in einer Platte
DE102005056214B3 (de) Vorrichtung zum Führen von Kabeln oder Leitungen
DE102013201149A1 (de) Kabeldurchführungseinrichtung
DE10162813A1 (de) Durchführungsdichtung
DE20219878U1 (de) Abzweig für Rohrleitungen
DE19715884A1 (de) Mehrsparten-Hausdurchführung
DE69505771T2 (de) Gasdichte Verbindung zwischen benachbarten, kreisformigen Öffnungen von Niederdruckgasbehältern

Legal Events

Date Code Title Description
Q12 Application published

Free format text: ST27 STATUS EVENT CODE: U-0-0-Q10-Q12 (AS PROVIDED BY THE NATIONAL OFFICE)

Effective date: 20260115