CH722022A2 - Schwimmteichsystem - Google Patents

Schwimmteichsystem

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CH722022A2
CH722022A2 CH000844/2025A CH8442025A CH722022A2 CH 722022 A2 CH722022 A2 CH 722022A2 CH 000844/2025 A CH000844/2025 A CH 000844/2025A CH 8442025 A CH8442025 A CH 8442025A CH 722022 A2 CH722022 A2 CH 722022A2
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CH
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regeneration
swimming
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cistern
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CH000844/2025A
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Bahner Martin
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Bahner Martin
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/12Devices or arrangements for circulating water, i.e. devices for removal of polluted water, cleaning baths or for water treatment
    • E04H4/1209Treatment of water for swimming pools

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  • Architecture (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Abstract

Der Regenerationsteich 2 ist in einen öberflächigen Teichbereich 17 und einen darunterliegenden Regenerationsbereich 18 aufgeteilt. Der Regenerationsbereich 2 ist aus einer auf einem Edelstahlsieb 20 angeorneten Sandschicht 19 und einer darunterliegenden, bis zur Abdichtung 16 des Regenerationsteiches 2 reichenden, mit mindestens einer Drainagerohrleitung 22 versetzten Rollkiesschicht 21 aufgebaut. Die Rollkiesschicht 21 ist mittels einer Abtrennung 25 in einen Pumpbereich 26 und einen Zisternenbereich 27 unterteilt.

Description

TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Teichanlage zur Nutzung als Schwimm- und Badeteich, wobei das Schwimmteichsystem einen Schwimmteich als Primärteich und einen Regenerationsteich als Sekundärteich umfasst. Zwischen dem Primärteich und dem Sekundärteich ist ein Überlauf mit einem Filterkorb angeordnet, über den Wasser vom Primärteich zum Sekundärteich fließt. Das System weist darüber hinaus eine Leitung zur Rückführung des gereinigten Wassers vom Sekundärteich zum Primärteich auf. Dem Schwimmteichsystem ist eine separate Zisterne zur Speicherung von Wasser, das bei Bedarf in das Schwimmteichsystem gefördert werden kann, zugeordnet.
STAND DER TECHNIK
[0002] Schwimmteiche als Alternative zu Swimming-Pools sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt.
[0003] In der DE 103 05 468 A1 wird ein Schwimmteich beschrieben, der durch eine Trennwand in wenigstens einen ersten Bereich, beispielsweise Schwimmbereich, und in wenigstens einen zweiten Bereich unterteilt ist, wobei der zweite Bereich als Filter- und Reinigungsbereich mit wenigstens einer Schicht aus einem partikelförmigen Filtermaterial ausgebildet ist. Über einen das partikelförmige Filtermaterial einschließenden Wasserkreislauf wird dem ersten Bereich Wasser entnommen und nach dem Passieren des Filtermediums des zweiten Bereichs über Wasseraustrittsöffnungen dem ersten Bereich wieder zugeführt. Ein Nachteil dieses Systems ist der für die Reinigung des Wassers erforderliche hohe technologische Aufwand.
[0004] Aus der DE 101 28 930 A1 ist eine Teichanlage bekannt, die einen Primärteich aufweist, der als Schwimm- und Badeteich nutzbar ist, und einen Sekundärteich, der zur Reinigung von Primärteichwasser vorgesehen ist. Der Sekundärteich ist über einen Überlauf mit dem Sekundärteich verbunden, wobei durch einen Wellenerzeuger im Primärteich erzeugte Oberflächenwellen über den Überlauf in den Sekundärteich schwappen können. Über eine Rücklaufleitung und eine Umwälzpumpe wird gereinigtes Wasser aus dem Sekundärteich in den Primärteich zurückgepumpt. Die Reinigung des Wassers erfolgt über einen Sickergrundfilter, der in der Mitte des Sekundärteichs angeordnet ist.
[0005] Gegenstand der WO 2008/096010 A1 ist eine Wasserbeckenanlage mit einem ersten Wasserbecken, welches zum Baden oder Schwimmen geeignet ist, und einem zweiten Wasserbecken, in welchem das Wasser aus dem ersten Wasserbecken aufbereitet wird. Das Wasser aus dem zweiten Wasserbecken wird mittels einer Luftpumpe als Treibvorrichtung über mindestens eine Überleitung in das erste Wasserbecken überführt, wobei ein Wasserkreislauf entsteht.
[0006] Aus der DE 10 2006 018 710 B4 ist eine Teichanlage mit einem Primärteich, einem Sekundärteich, einer zwischen dem Primärteich und Sekundärteich angeordneten Überlaufeinrichtung und einer Rücklaufleitung, über die Wasser mittels einer Umwälzpumpe vom Sekundärteich zum Primärteich gelangen kann, bekannt. Die Teichanlage ist kombiniert mit einer Zisterne, die als Wasserspeicher für Regenwasser zum Nachfüllen der Teichanlage vorgesehen ist. Die Befüllung der Teichanlage wird durch mindestens einen in der Zisterne angeordneten Pegelsensor geregelt, der mit einer Schalteinrichtung verbunden ist, die eine in der Zisterne angeordnete Pumpe steuert, wobei an der Pumpe eine zu einem der Teiche führende Rücklaufleitung angeschlossen ist, über die die Teichanlage auf das gewünschte Niveau aufgefüllt werden kann.
[0007] Die in dem oben zusammengefassten Dokument beschriebene Anordnung hat den Nachteil, dass die Einstellung des Wasserstands in der Teichanlage indirekt über den mindestens einen in der Zisterne in einem der Wasserreinigung nachgeschalteten, über eine Rohrleitung mit dem Regenerationsteich verbundenen Standrohr angeordneten Pegelsensor erfolgt, was - wie die praktische Erfahrung gezeigt hat - aufgrund des Filterwiderstands zu Ungenauigkeiten und Verzögerungen bei der Nivellierung des Wasserstands führt.
[0008] Darüber hinaus hat die oben beschriebene Anlage den Nachteil, dass die Rückführung des gereinigten Wassers mit einer in einem separaten Pumpenschacht angeordneten Pumpe konstruktiv sehr aufwändig ist, wobei zudem bei der im obigen Dokument beschriebenen Rückführung keine Möglichkeit besteht, Sedimente, die sich bei einem längerem Stillstand des Schwimmteichsystems (beispielsweise im Winter) absetzen können, bei der Wiederinbetriebnahme aus dem Wasserkreislauf zu entfernen.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die in dem zuletzt genannten Dokument beschriebene Teichanlage zu verbessern und ein Schwimmteichsystem bereitzustellen, bei dem die oben aufgeführten Nachteile ausgeräumt sind.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0010] Gelöst wird die Aufgabe durch Schwimmteichsystem gemäß Anspruch 1. Weitere mögliche Ausgestaltungen der Erfindung sind insbesondere in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0011] Das erfindungsgemäße Schwimmteichsystem umfasst einem Schwimmteich als Primärteich, einen Regenerationsteich als Sekundärteich, wobei zwischen dem Primärteich und dem Sekundärteich ein Überlauf mit einem Filterkorb angeordnet ist, über den Wasser vom Primärteich zum Sekundärteich gelangen kann, eine Leitung zur Rückführung des gereinigten Wassers vom Sekundärteich zum Primärteich, wobei dem Schwimmteichsystem eine separate Zisterne zur Speicherung von Wasser, das bei Bedarf in das Schwimmteichsystem gefördert werden kann, zugeordnet ist. Dabei ist im Bereich des Regenerationsteiches ein Messfühler zur Überprüfung und Einstellung des Pegelstandes des Schwimmteichsystems angeordnet, wobei der Messfühler über eine Steuerleitung mit einer in der Zisterne angeordneten Niedervoltpumpe in Wirkverbindung steht.
[0012] Eine vorteilhafte Ausführungsform des Schwimmteichsystems sieht vor, dass der Messfühler ein optischer Messfühler ist und im Bereich des Regenerationsteiches in einem mit einer als Umwälzpumpe für die Rückführung des gereinigten Wassers aus dem Regenerationsbereich in den Primärteich vorgesehenen Niedervoltpumpe bestückten Pumpenschacht angeordnet ist. Auf diese Weise wird der Pegelstand des gereinigten Wassers direkt im Regenerationsteich gemessen, was den Vorteil hat, dass der gewünschte Wasserpegel sehr schnell über die Steuerleitung in Kombination mit der Niedervoltpumpe in der Zisterne eingestellt werden kann, womit ein reibungsloser und sicherer Betrieb des Schwimmteichs gewährleistet werden kann.
[0013] Die Reinigung des Primärteiches erfolgt nach dem gleichen Prinzip, das schon aus dem Stand der Technik bekannt ist, wobei die wasserverschmutzenden Partikel auf der Oberfläche des Primärteiches, dessen Pegelstand höher ist als der des Sekundärteiches, durch Erzeugung von Wellen zum Überlauf zwischen Primärteich und Sekundärteich abtransportiert und über den Überlauf in den tiefer liegenden Sekundärteich gespült werden. Auf der Seite des Sekundärteiches ist unterhalb des Überlaufs ein Filterkorb angeordnet, in dem die gröberen Partikel aufgefangen werden.
[0014] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des vorliegenden Schwimmteichsystems weist die Leitung zur Rückführung des gereinigten Wassers vom Sekundärteich zum Primärteich einen, in einem Schacht angeordneten, einen Absperrhahn und eine Anordnung zur Wasserrückspülung umfassenden Bypass auf, wobei der Bypass zum Ausschlämmen von sich bei längerem Stillstand des Schwimmteichsystems im Regenerationsbereich absetzenden Sedimentteilchen vorgesehen ist. Diese Ausgestaltung bewährt sich insbesondere dann, wenn das Schwimmteichsystem nicht permanent genutzt wird, sondern auch längere Stillstandperioden, beispielsweise im Winter, vorgesehen sind.
[0015] Die Boden- und Seitenbereiche des Schwimmteichs und des Regenerationsteichs sind vorzugsweise nach außen hin mit einer durchgehenden, das gesamte Schwimmteichsystem umfassenden Abdichtung aus Teichfolie und Vlies abgedichtet. Diese Ausführungsform hat den bautechnischen Vorteil, dass das gesamte Schwimmteichsystem mit einer einzigen vorgeschalteten Baumaßnahme abgedichtet werden kann. Alternativ können auch Fertigbecken eingesetzt werden.
[0016] Der Regenerationsteich selber ist in einen oberflächigen Teichbereich und einen darunterliegenden Regenerationsbereich aufgeteilt, wobei der Regenerationsbereich aus einer auf einem Edelstahlsieb angeordneten Sandschicht als Filter- und Reinigungsschicht und einer darunterliegenden, bis zur Abdichtung des Regenerationsteiches reichenden, mit mindestens einer Drainageleitung versetzten Rollkiesschicht aufgebaut ist.
[0017] Der mit der Niedervoltpumpe bestückte Pumpenschacht ist vertikal in einem Seitenbereich des Regenerationsteiches angeordnet, wobei er mit seinem Ausgangspunkt über der Oberfläche des oberflächigen Teichbereiches liegt. Der Pumpenschacht führt dann durch den oberflächigen Teichbereich, die Sandschicht und einen abgedichteten Durchlass im Edelstahlsieb bis in die Rollkiesschicht, wo der Pumpenschacht vorteilhaft mit der Drainagerohrleitung in Wirkverbindung steht, so dass der Schacht ausschließlich mit gereinigtem Wasser aus dem Regenerationsbereich gefüllt ist. Dabei reicht der Endpunkt des Pumpenschachts bis zur Abdichtung des Teichsystems, die den Boden des Regenerationsteiches bildet. Alternativ kann der Endpunkt des Pumpenschachts auch so weit oberhalb der Abdichtung angeordnet sein, dass sich der Pumpenschacht, in dessen unteren Bereich oberhalb der Abdichtung die Niedervoltpumpe angeordnet ist, problemlos mit dem regenerierten Wasser füllt.
[0018] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Schwimmteichsystems sieht vor, dass die mit mindestens einer Drainageleitung versetzte Rollkiesschicht zwei separate Drainagerohrleitungen aufweist und mittels einer Abtrennung in einen Pumpenbereich mit Pumpenschacht und Umwälzpumpe und einen Zisternenbereich unterteilt ist, wobei die Abtrennung vorzugsweise aus Betonrandsteinen gebildet ist. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform bildet die Drainagerohrleitung im Pumpenbereich einen geschlossenen Kreislauf, in den der Pumpenschacht integriert ist, während die Drainagerohrleitung im Zisternenbereich an ihrem einen Ende im Regenerationsbereich mit einer Verschlusskappe verschlossen ist und an ihrem anderen Ende über einen Flansch zu einer außenliegenden, zur Zisterne führenden Rohrleitung führt.
[0019] Das gereinigte Wasser aus dem Zisternenbereich ist vorteilhaft über eine mit einem Flansch befestigte Rohrverbindung in die Zisterne einleitbar, wobei die Rohrverbindung in ein in der Zisterne vertikal angeordnetes, an seinem zum Boden der Zisterne weisenden Ende verschlossenes Standrohr mündet, dessen obere Austrittsöffnung auf einer Höhe angeordnet ist, die beim oder geringfügig über dem Normalpegel des Regenerationsteiches liegt.
[0020] Durch die Aufteilung des Regenerationsbereiches in einen Pumpenbereich und einen Zisternenbereich wird die Sandfilterschicht oberhalb des Zisternenbereichs weniger belastet als die Sandschicht oberhalb des Pumpenbereiches, in dem das regenerierte Wasser permanent umgewälzt und in den Primärteich zurückgeführt wird. Durch die weniger belastete und entsprechend durchgängigere Sandschicht oberhalb des Zisternenbereichs kann sichergestellt werden, dass beispielsweise bei starkem Regen das Wasser ausreichend schnell vom Regenerationsteich in die Zisterne abgeführt und ein Überlaufen des Teichsystems verhindert wird.
[0021] Vorzugsweise steht die in der Zisterne angeordnete Niedervoltpumpe mit einer oberirdisch über dem Regenerationsteich endenden Rohrleitung zur Nachspeisung des Regenerationsteiches in Wirkverbindung, so dass bei einer Absenkung des Wasserspiegels gereinigtes Wasser aus der Zisterne in den Regenerationsteich gepumpt werden kann.
[0022] Das gesamte Schwimmteichsystem ist vorteilhaft mit Hilfe mindestens einer externen Regenwasserleitung nachfüllbar, wobei die Nachfüllung vorzugsweise durch Einleiten des Regenwassers in den Regenerationsteich erfolgt. Das überschüssige Regenwasser wird dann nach dem Reinigungsschritt im Regenerationsteich in der Zisterne gesammelt und bei Bedarf wieder in den Wasserkreislauf zurückgeführt. Die Nachfüllung über den Regenerationsteich hat den Vorteil, dass auf diese Weise ein direkter Ausgleich des Pegelstandes erfolgt, da der Messfühler ebenfalls im Regenerationsteich angeordnet ist. Selbstverständlich kann die Nachfüllung auch über den Schwimmteich oder indirekt durch Einleiten in die Zisterne erfolgen.
[0023] Ein Überlaufen des Teiches wird dadurch verhindert, dass in der Zisterne, in der das überschüssige Wasser gesammelt wird, ein Notüberlauf vorgesehen ist, der unterhalb des Niveaus der oberen Austrittsöffnung des Standrohres angeordnet ist, so dass eine Überfüllung der Zisterne, die ein Zurückdrücken des Wasser in den Regenerationsteich und damit ein Überlaufen des Schwimmteichsystems zur Folge hätte, verhindert wird. Über den Notüberlauf kann das überschüssige Wasser in die Kanalisation, eine Sickergrube oder ins Grundwasser abgeführt werden.
[0024] Angesichts der hohen Wasserkosten ist es natürlich sinnvoll, die Größe der Zisterne von der durchschnittlich zu erwartenden Regenwassermenge abhängig zu machen, wobei zu berücksichtigen ist, dass überschüssiges Wasser aus der Zisterne gegebenenfalls auch anderweitig genutzt werden kann.
BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0025] Die oben beschriebenen unterschiedlichen beispielhaften Merkmale können erfindungsgemäß miteinander kombiniert werden, soweit dies technisch sinnvoll ist. Weitere Merkmale, Vorteile und Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Figuren, mit denen das vorgeschlagene Schwimmteichsystem anhand von ausgesuchten Beispielen ausführlich erläutert wird. Es ist selbstverständlich, dass diese Beispiele keinesfalls als Einschränkungen zu sehen sind, sondern lediglich dazu dienen, das Grundprinzip der vorliegenden Erfindung zu erklären.
[0026] Die zur Erläuterung verwendeten Figuren zeigen dabei:
Figur 1 eine schematische Darstellung des Schwimmteichsystems im Querschnitt; und
Figur 2 eine schematische Darstellung des Teichsystems in der Draufsicht.
[0027] In der Figur 1 ist das erfindungsgemäße Schwimmteichsystem im Querschnitt dargestellt, wobei zum besseren Verständnis des Schemas des Schwimmteichsystems mehrere Querschnittsebenen herausgegriffen wurden und in einer Zeichnung wiedergegeben sind.
[0028] Das Schwimmteichsystem besteht im Wesentlichen aus einem Primärteich 1, der als Schwimm- oder Badeteich vorgesehen ist, und einem Sekundärteich 2 zur Reinigung und Regeneration des Wassers, das aus dem Primärteich 1 über einen auf einem Fundament 35 gelagerten Überlauf 3 in den Sekundärteich 2 fließt. Damit ein Wasserkreislauf zustande kommt, wird das gereinigte Wasser aus dem Sekundärteich 2 mit einer Umwälzpumpe 10 über eine Leitung 5 zum Primärteich 1 zurückgeführt und am dem Überlauf 3 gegenüberliegenden Ende des Primärteiches 1 mit einer Ausflussöffnung 39, die mit einer ausreichenden Fallhöhe oberhalb der Wasseroberfläche des Primärteichs 1 angeordnet ist, in den Primärteich 1 eingeleitet, wo eine oberflächige Quelle 34 ausgebildet wird. Die an der Quelle 34 dabei entstehende Wellenbewegung bewirkt, dass die an der Wasseroberfläche schwimmenden Verschmutzungen zum Überlauf 3 geschwemmt und über den Überlauf 3 in den tiefer liegenden Sekundärteich 2 transportiert werden. Dort werden die gröberen Schmutzpartikel in dem Filterkorb 4, der direkt im Anschluss an den Überlauf 3 im Sekundärteich 2 angeordnet ist, aufgefangen und können durch Entleeren des Filterkorbs 4, der am Überlauf 3 eingehängt ist, aus dem Teichsystem entfernt werden. Der Boden des Primärteichs 1 ist im vorliegenden Fall mit Bodenplatten 36 ausgelegt, die in Splitt auf der Abdichtung 16 gelagert sind, wobei die Belegung des Schwimmteichbodens nicht zwingend notwendig ist, da es sich dabei in erster Linie um eine optische Ausgestaltung handelt.
[0029] Der Regenerationsteich 2 lässt sich in einen oberflächigen Teichbereich 17 und einen Regenerationsbereich 18 unterteilen, wobei der Regenerationsbereich 18 schichtweise aus einer Sandschicht 19, die sich an den oberflächigen Teichbereich 17 anschließt und quasi dessen Boden bildet, einem Edelstahlsieb 20, auf dem die Sandschicht 19 gelagert ist, und einer mit Drainagerohrleitungen 22 versetzten Rollkiesschicht 21 besteht, die vom Edelstahlsieb 20 bis zur die Außenhaut des Schwimmteichsystems bildenden Abdichtung 16 reicht. Im Regenerationsteich 2 ist ein vertikaler Pumpenschacht 11 angeordnet, dessen Ausgangspunkt 23 über der Wasserfläche liegt, während der Endpunkt 24 bis zur Abdichtung 16 in der Rollkiesschicht 21 reicht, wobei im Edelstahlsieb 20 eine passgenaue und entsprechend abgedichtete Öffnung als Durchgang für den Pumpenschacht 11 vorhanden ist. Im unteren Ende des Pumpenschachts 11 ist eine Niedervoltpumpe 10 angeordnet, die als Umwälzpumpe vorgesehen ist und in Fließverbindung steht mit der Leitung 5 zur Rückführung des gereinigten Wassers in den Primärteich 1. Die Leitung 5 führt seitlich im Erdboden am Regenerationsteich 2 und Schwimmteich 1 vorbei zum dem Überlauf 3 entgegengesetzten Ende des Schwimmteichs 1 und endet dort im Frontbereich des Schwimmteichs 1 oberirdisch in ausreichender Fallhöhe über der Wasseroberfläche des Schwimmteichs 1 mit einer Austrittsöffnung 39. Beim Schwimmbetrieb wird über die Umwälzpumpe 10 permanent gereinigtes Wasser, das sich im Pumpenschacht 11 ansammelt, über die Leitung 5 zurück in den Primärteich 1 geführt, wobei durch Wellenbildung und Strömung im Bereich der Quelle 34, dort wo das gereinigte Wasser zurück in den Primärteich 1 geführt wird, die auf der Wasseroberfläche befindlichen Verunreinigungen zum Überlauf 3 befördert und im Filterkorb 4 aufgefangen werden.
[0030] Damit sich im Pumpenschacht 11 ausreichend gereinigtes Wasser ansammeln kann, steht dieser vorteilhaft in Fließverbindung mit der Drainagerohrleitung 22, was bei der gewählten Schnittdarstellung in Figur 1 allerdings nicht zu erkennen ist, sich jedoch in der Zusammenschau mit der Draufsicht aus Figur 2 ergibt.
[0031] Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung gegenüber dem Stand der Technik ergibt sich daraus, dass in der Leitung 5 ein Bypass 12 integriert ist, der einen Schacht 13, einen Absperrhahn 14 und einen Anordnung 15 zur Wasserrückspülung umfasst. Der Bypass 12 bietet die Möglichkeit, das System nach einem Stillstand des Schwimmbetriebs, bei dem sich Verunreinigungen absetzen können, zu reinigen, bevor man wieder zum Dauerbetrieb übergeht. Dabei wird durch Schließen des Absperrhahns 14 der Rückfluss in den Primärteich 1 gestoppt und das verunreinigte Wasser wird über die Anordnung 15 zur Wasserrückspülung aus dem Schwimmteichsystem abgelassen und kann im Schacht 13, der gleichzeitig den Zugang zu dem Absperrhahn 14 und der Anordnung 15 zur Wasserrückspülung ermöglicht, versickern.
[0032] Der Uferbereich des Regenerationsteichs 2 ist als mit Wasser- oder Sumpfpflanzen bepflanzte Zone 37 ausgestaltet, wodurch zusätzlich eine natürliche biologische Wasseraufbereitung gefördert wird. Im vorliegenden Fall wurde auf eine gleichzeitige Bepflanzung des Uferbereichs des Primärteichs 1 verzichtet, was jedoch ebenfalls problemlos machbar wäre, ohne den Betrieb des Schwimmteichsystems zu beeinträchtigen.
[0033] Bei der in der Figur 1 gezeigten vorteilhaften Ausgestaltung des Regenerationsbereichs 18 ist die mit den Drainagerohrleitungen 22 versetzte Rollkiesschicht 21 in einen Pumpenbereich 26 und einen Zisternenbereich 27 unterteilt, wobei als Abtrennung 25 Betonrandsteine vorgesehen sind. Das Flächenverhältnis des Pumpenbereichs 26 zum Zisternenbereich 27 beträgt im vorliegenden Fall 2:1. Selbstverständlich ist auch ein Teichbetrieb ganz ohne Unterteilung oder mit anderen Verhältnissen möglich, allerdings hat sich ein Flächenverhältnis von 2:1 für einen reibungslosen Schwimmbetrieb als besonders vorteilhaft erwiesen.
[0034] Im Pumpenbereich 26 ist die Drainagerohrleitung 22 mit dem Pumpenschacht 11 kombiniert und das gesammelte gereinigte Wasser wird ausschließlich in den Primärteich 1 zurückgeführt. Der Zisternenbereich 27 weist eine separate Drainagerohrleitung 22 auf, die über einen Flansch 28 mit der außerhalb des Regenationsteiches 2 liegenden Rohrverbindung 29 verbunden ist, wobei die Rohrverbindung 29 in das vertikal angeordnete Standrohr 30 in der Zisterne 6 führt. Das Standrohr 30 ist an seiner zum Boden der Zisterne 6 weisenden Unterseite verschlossen und endet an seiner Oberseite in Höhe des normalen Pegelstandes des Regenerationsteiches 2 mit einer Austrittsöffnung 31, durch die somit überschüssiges Wasser aus dem Regenerationsteich 2 in die Zisterne 6 fließt. Sinnvoller Weise wählt man in der Praxis für die Zisterne 6, die ein beliebiges Volumen haben kann, eine ausreichende Größe, die der zu erwartenden durchschnittlichen Regenmenge entspricht, um gegebenenfalls neben dem Schwimmteichsystem auch andere Bereiche mit Wasser versorgen zu können. Vorzugsweise ist unterhalb des Niveaus der Austrittsöffnung 31 in der Zisterne 6 ein Notüberlauf 38 vorgesehen, womit verhindert wird, dass bei einer Überfüllung der Zisterne 6 Wasser aus der Zisterne 6 in das Schwimmteichsystem zurückgedrückt wird. Am Boden der Zisterne 6 ist eine Niedervoltpumpe 8 angeordnet, die über die Steuerleitung 7 von dem Messfühler 9 im Pumpenschacht 11 gesteuert wird, wobei die Niedervoltpumpe 8 mit einer oberirdisch endenden Rohrleitung 32 verbunden ist, über die bei Bedarf zum Ausgleich des Pegelstandes des Schwimmteichsystems Wasser aus der Zisterne 6 in den Regenerationsteich 2 gepumpt wird.
[0035] Es ist vorgesehen, dass gesamte Schwimmteichsystem idealerweise ausschließlich mit Regenwasser zu speisen, wozu Regenwasser über eine Regenwasserleitung 33 vorzugsweise in den Regenerationsteich 2 eingespeist wird, von wo aus das überschüssige Wasser über die Rohrleitung 29 in die Zisterne 6 läuft. Selbstverständlich ist es auch möglich, stattdessen oder zusätzlich den Schwimmteich 1 und/oder die Zisterne 6 mit Regenwasser zu versorgen. Der Vorteil bei der Einspeisung in den Regenerationsteich 2 ist jedoch, dass das Regenwasser als erstes einen Reinigungsschritt durchläuft, bevor es in der Zisterne 6 gespeichert wird.
[0036] Die Figur 2 zeigt das Schwimmteichsystem aus Figur 1 mit kleineren, nicht relevanten Abweichungen in der Draufsicht. Bei der detaillierten Beschreibung der Figur 2 soll zunächst auf die Regenwasserleitung 33 hingewiesen werden, die in der Figur 1 nur schwer zu erkennen ist. Bei der hier gezeigten Ausführungsform endet die Regenwasserleitung 33 mit ihrem letzten Teilstück oberirdisch oberhalb der bepflanzten Zone 37, die den gesamten Regenerationsteich 2 einrahmt.
[0037] Im Folgenden sollen weiterhin insbesondere die Details beschrieben werden, die in der Schnittdarstellung der Figur 1 nicht oder nicht eindeutig zu erkennen sind. Auch hier wurden wieder mehrere Ebenen herausgegriffen, die in einer Zeichnung wiedergegeben sind. Im Zusammenspiel der Figuren 1 und 2 kann der Fachmann die räumliche Anordnung der Anlagenteile, die bei den jeweiligen Darstellungen normalerweise in unterschiedlichen Ebenen angeordnet wären, jedoch problemlos einordnen.
[0038] So ist bei der Draufsicht auf das Schwimmteichsystem zu erkennen, dass bei der dargestellten Ausführungsform die Leitung 5 zur Rückführung des Wassers nach dem Passieren des Bypasses 12 geteilt ist, so dass zwei Ausflussöffnungen 39 zur Verfügung stehen, die jeweils in den Eckbereichen der dem Überlauf 3 gegenüberliegenden Seite des Schwimmteiches 1 in einer ausreichender Höhe für die Erzeugung einer Quelle 34 für Wellen über der Teichoberfläche angeordnet sind. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass sämtliche an der Teichoberfläche schwimmenden Verunreinigungen von der Wellenbewegung erfasst und in Richtung zum Überlauf 3 gefördert werden, wo das überschüssige Wasser in den tieferliegenden Regenerationsteich 2 geführt wird und die groben Verunreinigungen im Filterkorb 4 aufgefangen werden. Die Leitung 5 selber liegt in der Erde und wird ausgehend vom seitlich im Regenerationsteich 2 angeordneten Pumpenschacht 11 an dem Teichsystem vorbei zu der dem Überlauf 3 gegenüberliegenden Seite des Schwimmteiches 1 geführt, wo sie nach dem Passieren des Bypasses 12 geteilt wird. Die beiden Teilstücke werden unterirdisch horizontal jeweils in den Eckbereichen in den Schwimmteich 1 eingeführt, wobei die Endstücke der Leitung 5 kurz nach dem Eintritt in den Schwimmteich 1 in die Vertikale übergehen und oberhalb der Teichoberfläche mit der Ausflussöffnung 39 enden.
[0039] Der Bypass 12, der einen Schacht 13, einen Absperrhahn 14 und eine Anordnung 15 zur Wasserrückspülung umfasst, ist bei dem normalen Schwimmbetrieb nicht im Einsatz, sondern wird nur zum Spülen des Systems nach längerem Stillstand eingesetzt. Dazu wird der Absperrhahn 14 geschlossen und die Anordnung 15 zur Wasserspülung aktiviert, wobei das verschmutzte Wasser in den Schacht 13 abgelassen wird und im Boden versickert.
[0040] Der Überlauf 3 ist jeweils in der Seitenmitte zwischen zwei benachbarten Seiten des Schwimmteiches 1 und des Regenerationsteiches 2 angeordnet, wobei der mit dem Überlauf 3 kombinierte Filterkorb 4 an dieser Stelle die bepflanzte Zone 37 des Regenerationsteiches 2 abdeckt.
[0041] Das Herzstück des Schwimmteichsystems ist der Regenerationsteich 2 mit dem darin bis in die Rollkiesschicht 21 des Regenerationsbereichs 18 eingelassenen Pumpenschacht 11 mitsamt Niedervoltpumpe 10 und Messfühler 9, wobei der Pumpenschacht 11 im vorliegenden Fall seitlich im Regenerationsteich 2 direkt neben der bepflanzten Zone 37 angeordnet ist. Bei der Draufsicht wird die Zweiteilung des Regenerationsbereiches 18 durch die Abtrennung 25 aus Betonrandsteinen und die schlangenförmige Belegung der Rollkiesschicht 21 mit Drainagerohrleitungen 22 veranschaulicht, wobei im vorliegenden Fall eine Aufteilung des Regenerationsbereichs 18 im Verhältnis 2:1 in einen Pumpenbereich 26 und einen Zisternenbereich 27 zu erkennen ist. Dabei wird die größere Fläche des Pumpenbereichs 26 vierundzwanzig Stunden am Tag über die Umwälzung durchspült, während die kleinere Fläche des Zisternenbereichs 27 nur temporär bei Regenwasserzufluss durchspült wird, so dass die weniger gebrauchte Sandschicht 19 des Zisternenbereichs 27 durchgängiger ist, so dass durch die Zweiteilung bei starkem Regenwasserzufluss gegebenenfalls die Gefahr von Verstopfungen und daraus resultierende Überfüllungen des Teichsystems vermieden bzw. vermindert werden kann, wobei sich das Flächenverhältnis von 2:1 als besonders vorteilhaft erwiesen hat. Die Schlangen der Drainagerohrleitung 22 im Pumpenbereich 26 stehen in Fließverbindung mit dem Pumpenschacht 11 und bilden dabei einen Kreislauf, in den der Pumpenschacht 11 integriert ist. Dabei liefern sie das regenerierte Wasser für die Umwälzung, während die an ihrem Ende mit einer Verschlusskappe 40 abgeschlossene Drainagerohrleitung 22 im Zisternenbereich 27 über den Flansch 28 in Fließverbindung mit der Rohrverbindung 29 zur Zisterne 6 steht und ausschließlich regeneriertes Wasser für den Wasservorrat in der Zisterne 6 liefert.
[0042] Darüber hinaus kann man bei der Draufsicht auf die Zisterne 6 das als Überlauf für die Rohrverbindung 29 ausgebildete Standrohr 30 mit der Austrittsöffnung 31, die über die Steuerleitung 7 mit dem Messfühler 9 in Wirkverbindung stehende Niedervoltpumpe 8, die gleichzeitig in Fließverbindung steht mit der oberirdischen Rohrleitung 32 zur Nachspeisung des Regenerationsteiches 2, und den Notüberlauf 38 erkennen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0043] 1 Schwimmteich / Primärteich 2 Regenerationsteich / Sekundärteich 3 Überlauf 4 Filterkorb 5 Leitung zur Rückführung des gereinigten Wassers 6 Zisterne 7 Steuerleitung 8 Niedervoltpumpe 9 Messfühler 10 Niedervoltpumpe (Umwälzpumpe) 11 Pumpenschacht 12 Bypass 13 Schacht 14 Absperrhahn 15 Anordnung zur Wasserrückspülung 16 Abdichtung 17 Oberflächiger Teichbereich 18 Regenerationsbereich 19 Sandschicht 20 Edelstahlsieb 21 Rollkiesschicht 22 Drainagerohrleitung 23 Ausgangspunkt (Pumpenschacht) 24 Endpunkt (Pumpenschacht) 25 Abtrennung 26 Pumpenbereich 27 Zisternenbereich 28 Flansch 29 Rohrverbindung 30 Standrohr 31 Austrittsöffnung 32 Rohrleitung 33 Regenwasserleitung 34 Quelle 35 Fundament 36 Bodenplatten 37 Bepflanzte Zone 38 Notüberlauf 39 Ausflussöffnung 40 Verschlusskappe

Claims (8)

1. Schwimmteichsystem mit – einem Schwimmteich (1) als Primärteich, – einem Regenerationsteich (2) als Sekundärteich, wobei zwischen dem Primärteich (1) und dem Sekundärteich (2) ein Überlauf (3) mit einem Filterkorb (4) angeordnet ist, über den Wasser vom Primärteich (1) zum Sekundärteich (2) gelangen kann, – einer Leitung (5) zur Rückführung des gereinigten Wassers vom Sekundärteich (2) zum Primärteich (1), wobei dem Schwimmteichsystem eine separate Zisterne (6) zur Speicherung von Wasser, das bei Bedarf in das Schwimmteichsystem gefördert werden kann, zugeordnet ist, wobei im Regenerationsteich (2) ein über eine Steuerleitung (7) mit einer in der Zisterne (6) angeordneten Niedervoltpumpe (8) in Wirkverbindung stehender Messfühler (9) zur Überprüfung und Einstellung des Pegelstandes des Schwimmteichsystems angeordnet ist dadurch gekennzeichnet, dass der Regenerationsteich (2) aufgeteilt ist in einen oberflächigen Teichbereich (17) und einen darunterliegenden Regenerationsbereich (18), wobei der Regenerationsbereich (18) aufgebaut ist aus einer auf einem Edelstahlsieb (20) angeordneten Sandschicht (19) und einer darunterliegenden, bis zur Abdichtung (16) des Regenerationsteiches (2) reichenden, mit mindestens einer Drainagerohrleitung (22) versetzten Rollkiesschicht (21), wobei die mit mindestens einer Drainagerohrleitung (22) versetzte Rollkiesschicht (21) mittels einer Abtrennung (25) in einen Pumpenbereich (26) und einen Zisternenbereich (27) unterteilt ist.
2. Schwimmteichsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Messfühler (9) ein optischer Messfühler ist und im Bereich des Regenerationsteiches (2) in einem mit einer als Umwälzpumpe für die Rückführung des gereinigten Wassers aus dem Regenerationsteich (2) in den Primärteich (1) vorgesehenen Niedervoltpumpe (10) bestückten Pumpenschacht (11) angeordnet ist.
3. Schwimmteichsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (5) zur Rückführung des gereinigten Wassers vom Sekundärteich (2) zum Primärteich (1) einen in einem Schacht (13) angeordneten, einen Absperrhahn (14) und eine Anordnung (15) zur Wasserrückspülung umfassenden Bypass (12) aufweist, wobei der Bypass (12) zum Ausschlämmen von sich bei längerem Stillstand des Schwimmteichsystems im Regenerationsteich (2) absetzenden Sedimentteilchen vorgesehen ist.
4. Schwimmteichsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Boden- und Seitenbereiche des Schwimmteichs (1) und des Regenerationsteiches (2) nach außen hin mit einer durchgehenden, das gesamte Schwimmteichsystem betreffenden Abdichtung (16) abgedichtet sind.
5. Schwimmteichsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Niedervoltpumpe (10) bestückte Pumpenschacht (11) vertikal in einem Seitenbereich des Regenerationsteiches (2) angeordnet ist, wobei der Pumpenschacht (11) mit seinem Ausgangspunkt (23) über der Oberfläche des oberflächigen Teichbereiches (17) und mit seinem Endpunkt (24) in der Rollkiesschicht (21) im Regenerationsbereich (18) liegt, wobei der Pumpenschacht (11) mit gereinigtem Wasser aus dem Regenerationsbereich (18) gefüllt ist.
6. Schwimmteichsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das gereinigte Wasser aus dem Zisternenbereich (27) über eine mit einem Flansch (28) befestigte Rohrverbindung (29) in die Zisterne (6) einleitbar ist, wobei die Rohrverbindung (29) in ein in der Zisterne (6) vertikal angeordnetes, an seinem zum Boden der Zisterne (6) weisenden Ende verschlossenes Standrohr (30) mündet, dessen obere Austrittsöffnung (31) auf einer Höhe angeordnet ist, die geringfügig über dem Normalpegel des Regenerationsteiches (2) liegt.
7. Schwimmteichsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Zisterne (6) angeordnete Niedervoltpumpe (8) mit einer oberirdisch über dem Regenerationsteich (2) endenden Rohrleitung (32) zur Nachspeisung des Regenerationsteiches (2) in Wirkverbindung steht.
8. Schwimmteichsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmteichsystem mit Hilfe einer externen Regenwasserleitung (33) nachfüllbar ist.
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