CH722071A1 - Absperrlatte für ein Absperrungssystem - Google Patents
Absperrlatte für ein AbsperrungssystemInfo
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- CH722071A1 CH722071A1 CH001097/2024A CH10972024A CH722071A1 CH 722071 A1 CH722071 A1 CH 722071A1 CH 001097/2024 A CH001097/2024 A CH 001097/2024A CH 10972024 A CH10972024 A CH 10972024A CH 722071 A1 CH722071 A1 CH 722071A1
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- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F9/00—Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
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- E01F9/604—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings
- E01F9/615—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings illuminated
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Abstract
Die vorliegende Anmeldung betrifft eine Absperrlatte (1) für ein Absperrungssystem, insbesondere für eine Baustellenabsperrung. Die Absperrlatte verfügt über einen länglichen Grundkörper (2) der eine Längsachse sowie zwei Hauptflächen (3, 4) aufweist. Mindestens eine der Hauptflächen (3, 4) weist wenigstens eine Nut (5) auf,welche sich im Wesentlichen parallel zur Längsachse (L) der mindestens einen Hauptfläche (3, 4) erstreckt. Innerhalb der Nut (5) ist eine Mehrzahl an Leuchtmitteln (6) angeordnet. Die Absperrlatte (1) verfügt über mindestens einen elektrischen Anschluss (7), der mit der Mehrzahl an Leuchtmitteln (6) elektrisch verbunden ist und der mit einer Stromversorgung verbindbar ist. Ferner betrifft die vorliegende Anmeldung ein Absperrungssystem mit mindestens einem Absperrpfosten, mindestens einen Bakenfuss mit einer Aufnahmeöffnung für den Absperrpfosten sowie mindestens eine Absperrlatte (1).
Description
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Absperrlatte für ein Absperrungssystem, insbesondere für eine Baustellenabsperrung mit einem länglichen Grundkörper, bei welchem auf mindestens einer Hauptfläche eine Nut eingebracht ist, in welcher eine Mehrzahl von Leuchtmittel angeordnet sind. Ferner betrifft die Erfindung auch ein Absperrsystem mit mindestens eine derartigen Absperrlatte.
Stand der Technik
[0002] Im Stand der Technik sind eine Vielzahl an unterschiedlichen Absperrsystemen, insbesondere für Baustellenabsperrungen bekannt. Bei Baustellen auf Strassen, Gehwegen oder im Bereich von Bahnanlagen werden üblicherweise mobile Absperrsysteme verwendet, bei denen jeweils eine oder mehrere Absperrlatten vertikal übereinander zwischen zwei Absperrpfosten befestigt sind. Die Absperrpfosten verfügen hierbei Lattenhalter, in denen sich Absperrlatten einschieben lassen. Die Absperrlatten weisen üblicherweise eine rotweisse Streifenbemalung auf. Damit derartige Baustellenabsperrungen auch in der Nacht für Auto- oder Fahrradfahrer gut sichtbar sind, werden üblicherweise an den Absperrpfosten Baustellenlampen aufgehängt.
[0003] Da Baustellenlampen lediglich punktuell an den Baustellenabsperrungen befestigt sind, ist die Erkennbarkeit der Baustellenabsperrungen in der Nacht trotz Beleuchtung relativ schlecht, insbesondere bei widrigen Wetter- und Sichtbedingungen. Da Baustellenlampen mit Batterien betrieben werden, ist deren Leuchtkraft eingeschränkt, da ansonsten die Ladung der Batterie nicht ausreichen würde, um die Baustellenlampe über einen längeren Zeitraum, z.B. über Nacht, mit Strom zu versorgen. Diese eingeschränkte Leuchtkraft reicht in der Regel nicht aus, um die Baustellenleuchten als Lichtquelle für Bauarbeiter benutzen zu können, z.B. während Nachtarbeiten.
Darstellung der Erfindung
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Absperrlatte für ein Absperrungssystem, insbesondere für eine Baustellenabsperrung, zu schaffen, welche in der Nacht gut sichtbar ist.
[0005] Die Lösung der Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 definiert. Gemäss der Erfindung umfasst die Absperrlatte über einen länglichen Grundkörper, der eine Längsachse sowie zwei Hauptflächen aufweist. Mindestens eine der Hauptflächen weist wenigstens eine Nut auf, welche sich im Wesentlichen parallel zur Längsachse der mindestens einen Hauptfläche erstreckt. Innerhalb der Nut ist eine Mehrzahl an Leuchtmitteln angeordnet. Die Absperrlatte verfügt über mindestens einen elektrischen Anschluss, der mit der Mehrzahl an Leuchtmitteln elektrisch verbunden ist und der mit einer Stromversorgung verbindbar ist.
[0006] Durch die in der mindestens einen Nut angeordneten Leuchtmittel kann eine besonders gute Sichtbarkeit der Absperrlatte in der Nacht sowie bei widrigen Sichtverhältnissen erreicht werden. Zudem kann bei geeigneter Auswahl der Leuchtmittel die Absperrlatte als aktive Beleuchtung einer Baustelle dienen. Über den elektrischen Anschluss lässt sich die Absperrlatte zudem einfach und zuverlässig mit einer Stromversorgung, beispielsweise mit einem Baustromverteiler.
[0007] Der Grundkörper der Absperrlatte ist vorzugsweise quaderförmig und verfügt über eine Länge, das heisst eine Ausdehnung entlang der Längsachse, welche grösser ist als eine Breite, das heisst eine Ausdehnung rechtwinklig zur Längsachse. Vorzugsweise beträgt die Länge des Grundkörpers von 100 cm bis 500 cm, bevorzugt von 200 cm bis 400 cm, insbesondere 300 cm. Die Breite beträgt vorzugsweise von 10 cm bis 30 cm, insbesondere 15 cm. Die Dicke des Grundkörpers, das heisst dessen Ausdehnung rechtwinklig zur Länge und zur Breite, ist erheblich kleiner als die Länge und die Breite und beträgt vorzugsweise von 1 cm bis 4 cm, besonders bevorzugt von 2 cm bis 3 cm, insbesondere 2.1 cm.
[0008] Der Grundkörper kann aus jedem geeigneten Material bestehen. Vorzugsweise ist der Grundkörper jedoch aus Holz, einem Polymermaterial oder Aluminium. Vorzugsweise weisen die Oberflächen des Grundkörpers eine Rot/Weise Streifenlackierung auf, wobei die Streifen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet sind und jeweils eine Breite von 40 cm bis 60 cm, insbesondere von 50 cm aufweisen. Je nach eingesetztem Material des Grundkörpers kann dieser zudem mittels eines Stahlbandes, insbesondere eines Stahlwellenbandes oder ähnlich verstärkt sein.
[0009] Als Hauptflächen werden diejenigen Flächen des Grundkörpers verstanden, welche durch die Länge und Breite definiert sind. Die Hauptflächen weisen eine rechteckige Form auf. Nebst den zwei Hauptflächen verfügt der Grundkörper ferner über vier Kantenflächen.
[0010] Die mindestens eine Nut weist vorzugsweise einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt auf, allenfalls mit gerundeten Ecken. Alternativ kann die Nut jedoch auch über einen runden Querschnitt verfügen. Die mindestens eine Nut ist zur entsprechenden Hauptfläche hin offen. Die Tiefe der Nut beträgt vorzugsweise weniger als 60% der Dicke des Grundkörpers, insbesondere weniger als 50%.
[0011] Vorzugsweise erstreckt sich die Nut nicht über die gesamte Länge der Hauptfläche, sondern nur über einen Teil davon, vorzugsweise über weniger als 90%, weiter bevorzugt über weniger als 80% der Länge der Hauptfläche. Sofern die mindestens eine Nut nicht über die gesamte Länge der Hauptfläche erstreckt, so ist diese insbesondere zentrisch entlang der Längsachse angeordnet, das heisst, dass sich jeweils die Hälfte der mindestens einen Nut sich vom Zentrum der entsprechenden Hauptfläche zu einem ersten Ende bzw. zweiten Ende der Hauptfläche hin erstreckt.
[0012] Innerhalb der mindestens einen Nut ist eine Mehrzahl an Leuchtmitteln, das heisst mindestens zwei Leuchtmittel, angeordnet. Vorzugsweise sind innerhalb der mindestens einen Nut mehr als zwei Leuchtmittel angeordnet, vorzugsweise 6 bis 100, weiter bevorzugt 20 bis 60. Als Leuchtmittel können alle geeigneten Leuchtmittel eingesetzt werden. Die Mehrzahl an Leuchtmittel können in Serie geschaltet oder auch parallel geschaltet miteinander elektrisch verbunden sein. Die Leuchtmittel sind vorzugsweise über elektrische Leitungen, wie z.B. Drähte, Litzen oder ähnlich untereinander und/oder mit dem mindestens einen elektrischen Anschluss elektrisch leitend verbunden.
[0013] Die Leuchtmittel weisen vorzugsweise eine Versorgungsspannung von 5V, 12V, 24V, 110V oder 230V auf. Die Leuchtmittel können eine beliebige Farbe aufweisen, vorzugsweise eine Farbwärme von 2000 K bis 6700 K. Besonders bevorzugt sind die Leuchtmittel jedoch Rot, Kaltweiss oder Neutralweiss.
[0014] Die Absperrlatte kann über eine Steuerung verfügen, mit welcher sich die einzelnen in der mindestens einen Nut angeordneten Leuchtmittel einzeln ansteuern lassen. Mit einer derartigen Steuerung kann somit ein Blinkmuster und/oder Laufmuster erzeugen.
[0015] Die Leuchtmittel sowie allenfalls die elektrischen Leitungen sind vorzugsweise spritzwassergeschützt oder wasserfest. Vorzugsweise weisen die Leuchtmittel sowie allenfalls die elektrischen Leitungen eine Schutzklasse von IP55, IP65, IP66, IP67, IP68 oder IP69 gemäss der Norm IEC 60529:1989 auf.
[0016] Der mindestens eine elektrische Anschluss kann über einen Stecker oder eine Kupplung verfügen, mit welchem sich der mindestens eine elektrische Anschluss mit einer Stromversorgung verbinden lässt. Vorzugsweise ist der Stecker oder die Kupplung auf derjenigen Hauptfläche des Grundkörpers befestigt, welche keine Nut aufweist, das heisst auf der der Nut gegenüberliegenden Hauptfläche des Grundkörpers. Vorzugsweise ist der Stecker oder die Kupplung dabei derart positioniert, dass dieser oder diese einem Ende der mindestens einen Nut gegenüberliegt. In diesem Fall weist der Grundkörper am entsprechenden Ende der Nut vorzugsweise eine Bohrung auf, durch welche eine elektrische Verbindung zwischen dem Stecker oder der Kupplung und den Leuchtmittel herstellen lässt, beispielsweise mittels Litzen. Bei bestimmten Ausführungsformen können am Grundkörper der Absperrlatte sowohl ein Stecker wie auch eine Kupplung befestigt sein. In diesem Fall sind Stecker und Kupplung jeweils derart an der der mindestens einen Nut gegenüberliegenden Hauptfläche des Grundkörpers angeordnet, dass diese jeweils gegenüber einem Ende der Nut positioniert sind. Hierbei kann wie weiter oben beschrieben an beiden Enden der Nut eine Bohrung vorhanden sein, durch welche eine elektrische Verbindung zwischen Stecker bzw. Kupplung und den Leuchtmittel hergestellt werden können.
[0017] In einer bevorzugten, alternativen Ausführungsform umfasst der elektrische Anschluss mindestens ein Kabel, an welchem der Stecker oder die Kupplung an einem ersten Ende des mindestens einen Kabels angeschlossen ist, während das zweite Ende des mindestens einen Kabels in elektrischer Verbindung mit den Leuchtmitteln steht. Vorzugsweise wird das zweite Ende des mindestens einen Kabels durch eine Bohrung im Grundkörper der Absperrlatte hindurchgeführt, wobei die Bohrung in Längsrichtung vorzugsweise an einem Ende der mindestens einen Nut angeordnet ist, so dass das mindestens eine Kabel von der anderen Hauptfläche als die Hauptfläche, auf welcher die mindestens eine Nut angeordnet ist, aus dem Grundkörper geführt ist.
[0018] Als Stromversorgung kann jede geeignete Stromquelle verwendet werden, zum Beispiel eine Batterie, ein Akkumulator, ein Generator oder ein Anschluss zum öffentlichen Stromnetz. Als Spannung kann jede geeignete Spannung verwendet werden, z.B. 12V, 24V, 110V, 230V oder 400V. Hierbei kann Gleich- oder Wechselstrom verwendet werden. Je nach der Art der verwendeten Leuchtmittel verfügt der mindestens eine elektrische Anschluss vorzugsweise über einen Spannungswandler, der den von der Stromversorgung bereitgestellten Strom in eine für die Mehrzahl an Leuchtmitteln geeignete Spannung wandelt. Vorzugsweise kann der mindestens eine elektrische Anschluss auch über einen Gleichrichter oder über einen Wechselrichter verfügen, je nach der Art der verwendeten Leuchtmittel und der von der Stromquelle gelieferten Strom. Alternativ auch entsprechend ein Spannungswandler, Gleichrichter und/oder Wechselrichter zwischen dem mindestens einen elektrischen Anschluss und der Stromversorgung angeordnet werden. In diesem Fall wird der mindestens eine elektrische Anschluss mit dem Spannungswandler, Gleichrichter und/oder Wechselrichter angeschlossen werden, welcher in der Folge an die Stromversorgung angeschlossen wird.
[0019] Vorzugsweise verfügt der mindestens eine elektrische Anschluss oder die Absperrlatte über eine Kontrolleinheit mit mindestens einem Bedienelement, wie beispielsweise einen Druckknopf, Kippschalter, Drehschalter oder dergleichen, mit dem sich die Leuchtmittel einschalten, ausschalten oder dimmen lassen. Sofern die Absperrlatte über mehr als eine Nut mit Leuchtmitteln verfügt, kann die Kontrolleinheit entsprechende Bedienelemente für die Leuchtmittel jeder Nut umfassen. Alternativ kann die Kontrolleinheit jedoch auch als separates Teil ausgestaltet sein, welches zwischen der Stromversorgung und dem mindestens einen elektrischen Anschluss angeordnet werden kann.
[0020] Die Kontrolleinheit kann über ein drahtloses Kommunikationsmodul verfügen, mit welchem sich diese über ein externes Gerät, insbesondere eine Fernbedienung oder ein Mobilgerät, wie z.B. ein Mobiltelefon mit einer entsprechenden Applikation, steuern lässt. Das drahtlose Kommunikationsmodul kann beispielsweise als Empfänger für Infrarotstrahlen oder Radiosignalen, wie z.B. WiFi oder Bluetooth® ausgestaltet sein
[0021] Bei bestimmten Ausführungsformen kann der oben erwähnte Spannungswandler, Gleichrichter und/oder Wechselrichter in der Kontrolleinheit integriert sein, so dass die Absperrlatte über eine möglichst einfache, kompakte Konfiguration verfügt.
[0022] Vorzugsweise verfügt der Grundkörper der Absperrlatte über mindestens ein Reflektorelement, welches an einer der Hauptflächen des Grundkörpers angebracht ist. Vorzugsweise ist das mindestens eine Reflektorelement an derjenigen Hauptfläche des Grundkörpers angeordnet, welche über keine Nut verfügt. Alternativ kann das mindestens eine Reflektorelement jedoch auch an derjenigen Hauptseite angebracht sein, welche über die mindestens eine Nut verfügt. Das Reflektorelement ist vorzugsweise ein Reflektorband, insbesondere ein selbstklebendes Reflektorband.
[0023] Die Nut weist vorzugsweise eine Abdeckung aus einem transparenten oder transluziden Material auf, insbesondere aus Glas oder Acrylglas (Polymethylmethacrylat). Die Abdeckung ist vorzugsweise derart ausgestaltet, dass diese mit der jeweiligen Hauptfläche des Grundkörpers plan ist. Durch die Abdeckung werden die Leuchtmittel vor mechanischen Beschädigungen geschützt. Zudem kann bei Verwendung eines transluziden Materials das durch die Leuchtmittel erzeugte Licht gestreut werden, so dass Personen, insbesondere Fahrzeugführer weniger geblendet werden, insbesondere wenn die Leuchtmittel eine weisse Leuchtfarbe aufweisen.
[0024] Vorzugsweise weist der Grundkörper über eine wasserfeste Beschichtung auf dessen Oberflächen auf, insbesondere eine Beschichtung aus einem transparenten Harz oder Lack. Die mindestens eine Nut ist vorzugsweise mit einem transparenten oder transluzenten Harz gefüllt, welches die Leuchtmittel umschliesst. Die mindestens eine Nut wird hierbei vorzugsweise ganz mit dem Harz gefüllt, so dass eine Oberfläche des Harzes plan mit der entsprechenden Hauptfläche des Grundkörpers ist. Durch die Befüllung der mindestens einen Nut mit dem Harz können einerseits die Leuchtmittel vor Witterungseinflüssen, wie z.B. Regen geschützt werden, andererseits bietet die Befüllung auch einen Schutz der Leuchtmittel vor mechanischen Beschädigungen. Das Harz ist vorzugsweise ein Polyurethanharz, insbesondere der thermischen Klasse B nach der Norm DIN EN 60085:2008, welche über eine höchstzulässige Dauertemperatur von 130°C aufweist.
[0025] Vorzugsweise sind die Mehrzahl an Leuchtmitteln Leuchtdioden. Da Leuchtdioden relativ wenig Strom verbrauche, über eine starke Leuchtkraft verfügen, eine lange Lebensdauer aufweise und wartungsarm sind, sind diese als Leuchtmittel für die erfindungsgemässe Absperrplatte besonders geeignet. Bei Verwendung von Leuchtdioden als Leuchtmittel sind diese vorzugsweise auf einem Band angeordnet. Bänder mit Leuchtdioden sind im Stand der Technik bekannt. Sofern ein Band mit Leuchtdioden verwendet wird, verfügt dieses vorzugsweise über eine Klebefläche, mit welcher sich das Band einfach innerhalb der mindestens einen Nut einkleben lässt.
[0026] Die Mehrzahl an Leuchmittel können ferner auch als Matrix, insbesondere als Leuchtdiodenmatrix ausgestaltet sein. Mit einer Matrix aus Leuchtmitteln können auch Bilder, wie z.B. Pfeile oder Wörter, wie beispielsweise „Umleitung“ mittels der Leuchtmittel dargestellt werden.
[0027] Die Leuchtdioden können auch als mehrfarbige Leuchtdioden ausgestaltet sein, mit denen je nach Situation die Leuchtfarbe anpassen lässt. So können die Leuchtmittel je nachdem als Warnleuchten oder als Baustellen- oder Gehwegbeleuchtung eingesetzt werden, ohne dass die Absperrlatte gedreht oder ausgewechselt werden muss.
[0028] In diesen Fällen verfügt der elektrische Anschluss oder die Absperrlatte über eine Kontrolleinheit, welche derart ausgestaltet ist, dass sich über das mindestens eine Bedienelement unterschiedliche Leuchtmuster, wie Blinken, Lauflicht oder ähnlich, unterschiedliche Muster oder Wörter und/oder die Leuchtfarbe der Leuchtmittel mittels der Kontrolleinheit erzeugen bzw. ändern lassen.
[0029] Vorzugsweise sind die Leuchtmittel derart dimensioniert, dass diese nicht über einen Rand der mindestens einen Nut, der mindestens an die eine Hauptfläche angrenzt, hinausragen. Besonders bevorzugt sind die Leuchtmittel derart dimensioniert, dass diese bündig mit der mindestens einen Hauptfläche liegen. Dies kann auch durch die Wahl einer entsprechenden Tiefe der mindestens einen Nut erreicht werden, welche vorzugsweise derart gewählt wird, dass die Mehrzahl der Leuchtmittel nicht über die mindestens eine Hauptfläche hinausragen.
[0030] Vorzugsweise ist innerhalb der Nut bündig ein U-Profil eingebracht, wobei die Mehrzahl an Leuchtmittel auf diesem Profil befestigt sind, insbesondere durch Kleben. Das U-Profil kann aus jedem geeigneten Material bestehen, insbesondere aus einem Polymer, Aluminium, rostfreiem Stahl oder dergleichen. Insbesondere wenn der Grundkörper aus Holz besteht, kann durch Einlegen eines U-Profils eine stärkere und damit sicherere Befestigung der Leuchtmittel in der mindestens einen Nut erzielt werden, da das U-Profil über eine grössere Kontaktfläche mit der mindestens einen Nut verfügt und zudem eine glatte Oberfläche, welche ein sicheres Ankleben der Leuchtmittel ermöglicht. Alternativ oder zusätzlich zum Verkleben des U-Profils in der Nut kann dieses auch mit Befestigungselementen, wie z.B. Schrauben mit dem Grundkörper befestigt werden.
[0031] Sofern das U-Profil aus einem leitfähigen Material besteht, z.B. Aluminium oder rostfreiem Stahl, so wird das U-Profil vorzugsweise mit eine Erdungsleiter der mindestens einen elektrischen Anschlusses verbunden. Dies erhöht die Betriebssicherheit der Absperrlatte, da verhindert wird, dass bei einer allfälligen Beschädigung eines stromleitenden Elements das U-Profil unter Spannung steht.
[0032] Vorzugsweise verfügen beide Hauptflächen des Grundkörpers über mindestens eine Nut, wobei in den jeder Nut eine Mehrzahl an Leuchtmitteln angeordnet sind. Dadurch weist die Absperrlatte auf beiden Hauptflächen über eine Leuchtfunktion, so dass diese beidseitig gut erkennbar ist.
[0033] Vorzugsweise verfügen die Leuchtmittel in der mindestens einen Nut einer ersten der beiden Hauptflächen über eine andere Leuchtfarbe, als die Leuchtmittel in der mindestens einen Nut einer zweiten der beiden Hauptflächen. So kann beispielsweise eine der beiden Hauptflächen über eine Warnbeleuchtung, z.B. in Rot, sowie die zweite Hauptfläche über eine Beleuchtung zum Ausleuchten einer Baustelle, z.B. in Warm- oder Kaltweiss verfügen. Dadurch kann durch Verwendung der Absperrlatte einfach und schnell sowohl eine Ausleuchtung wie auch eine Warnbeleuchtung erzielt werden.
[0034] Vorzugsweise verfügt der Grundkörper auf der mindestens einen Hauptfläche über mehr als eine Nut, wobei die Nuten sich im Wesentlichen parallel zur Längsachse und vorzugsweise parallel zueinander erstrecken.
[0035] Die Nuten können hintereinander in Richtung der Längsachse liegen und/oder parallel zueinander in Richtung der Breite des Grundkörpers. Die Leuchtmittel können in allen Nuten der mindestens einen Hauptfläche dieselbe Farbe aufweisen oder alternativ auch über unterschiedliche Farben. Sofern unterschiedliche Farben verwendet werden, können dies so gewählt sein, dass auf der mindestens einen Hauptfläche wahlweise entweder eine Warnbeleuchtung oder eine Beleuchtung zum Ausleuchten einer Baustelle erzielt wird, je nachdem welche Leuchtmittel eingeschaltet werden. Bei dieser Ausführungsform verfügt die Absperrlatte entweder über Schalter, mit denen sich die Leuchtmittel der einzelnen Nuten ein- und ausschalten lassen oder über mehrere elektrische Anschlüsse, wobei jede der Nuten über einen separaten elektrischen Anschluss verfügt.
[0036] Vorzugsweise umfasst der mindestens eine elektrische Anschluss einen Stecker oder eine Kupplung, wobei der Stecker bzw. die Kupplung spritzwassergeschützt oder wasserdicht ist, wobei diese insbesondere der Schutzart IP55, IP65, IP66, IP67, IP68 oder IP69 gemäss der Norm IEC 60529:1989 entsprechen.
[0037] Vorzugsweise ist der Stecker bzw. die Kupplung direkt an einer Hauptfläche des Grundkörpers befestigt, insbesondere mittels Schrauben oder ähnlich. Alternativ kann der Stecker bzw. die Kupplung jedoch auch mittels eines Kabels mit dem Grundkörper verbunden sein.
[0038] Das Kabel weist vorzugsweise mindestens zwei Adern auf, wobei eine der Adern den Nullleiter und die andere Ader eine Phase darstellt. Vorzugsweise weist das Kabel jedoch mehr als zwei Adern auf, insbesondere drei oder fünf Adern. Hierbei stellt eine der Adern vorzugsweise eine Erdung dar. Bei einem fünfadrigen Kabel können die Adern als Nullleiter, Erdung sowie drei Phasen darstellen. Die Adern können als Litzen oder Drähten gebildet sein. Die Adern sind innerhalb einer Isolation elektrisch isoliert, beispielsweise einer Isolation aus einem Polymer, wie dies im Stand der Technik bekannt ist.
[0039] Der Stecker oder die Kupplung können als jeden beliebigen, geeigneten Typ gestaltet sein. Vorzugsweise entsprechen der Stecker oder die Kupplung dem Typ C (CEE 7/16) nach der Norm EN 50075, Typ T11, T12, T15, T21, T23 oder T25 nach der Norm SEV 1011:2009 oder ein Stecker oder ein Kupplung nach der Norm IEC 60309-1:2009.
[0040] Insbesondere bei Ausführungsformen, bei denen ein Stecker an einer Hauptfläche des Grundkörpers befestigt ist, wird als Stecker ein 3-poliger CEE Wandgehäusestecker mit Schutzklasse IP67 und einem maximalen Strom von 16 A verwendet.
[0041] Insbesondere bei Ausführungsformen, bei denen eine Kupplung an einer Hauptfläche des Grundkörpers befestigt ist, wird als Kupplung eine 3-polige CEE Wandsteckdose mit Schutzklasse IP67 und einem maximalen Strom von 16 A verwendet.
[0042] Sofern der Stecker oder die Kupplung direkt an einer Hauptfläche des Grundkörpers befestigt ist, so kann eine elektrische Verbindung durch Einstecken eines Kabels mit einer zum Stecker kompatiblen Kupplung bzw. eines Kabels mit einem zur Kupplung kompatiblen Stecker hergestellt werden.
[0043] Die Absperrlatte umfasst vorzugsweise in Längsrichtung der Längsachse der Hauptflächen zu einem ersten Ende hin einen Stecker und zu einem zweiten Ende hin eine Kupplung, wobei Stecker und Kupplung elektrisch miteinander verbunden sind.
[0044] Dadurch lassen sich mehrere Absperrlatten in Serie hintereinander verbinden, so dass sich auch Absperrungen mit grossen Längen schnell und einfach auf- und abbauen lassen. Hierbei muss lediglich die erste Absperrlatte einer Serie mit einer externen Stromversorgung verbunden werden, wobei für die weiteren Absperrlatten in der Serie jeweils eine benachbarte Absperrlatte als Stromversorgung dient.
[0045] Sofern die Absperrlatten über direkt an einer Hauptfläche befestigten Steckern bzw. Kupplungen verfügen, so erfolgt die Verbindung zwischen benachbarten Absperrlatten mittels eines Kabels. Bei dieser Ausführungsform liegt ein wesentlicher Vorteil darin, dass ein Kabel mit einer entsprechenden Länge verwendet werden kann, so dass auch Absperrlatten unterschiedlicher Längen frei kombiniert werden können beziehungsweise auch ein Absperrsystem aufgebaut werden kann, bei welchem zwischen zwei erfindungsgemässen Absperrlatten eine „klassische“ Absperrlatte ohne Leuchtmittel angeordnet ist, dass diese Lücke in der Stromversorgung mittels eines entsprechend längeren Kabels überbrückt werden kann.
[0046] Die vorliegende Anmeldung betrifft ferner ein Absperrungssystem mit mindestens einem Absperrpfosten, mindestens einen Bakenfuss mit einer Aufnahmeöffnung für den Absperrpfosten sowie mindestens eine Absperrlatte gemäss der oben stehenden Beschreibung. Der mindestens eine Absperrpfosten verfügt mindestens über ein Befestigungsmittel, mit welchem sich die mindestens eine Absperrlatte lösbar mit dem mindestens Absperrpfosten verbinden lässt.
[0047] Das mindestens eine Befestigungsmittel ist vorzugsweise als Lattenhalter ausgestaltet. Der mindestens eine Bakenfuss kann über eine Aufnahmeöffnung verfügen, weist jedoch vorzugsweise mehr als eine Aufnahmeöffnung auf, insbesondere zwei, drei oder vier Aufnahmeöffnungen. Der mindestens eine Bakenfuss besteht vorzugsweise aus einem Polymermaterial, kann jedoch alternativ auch aus Steinzeug oder Beton gefertigt sein. Der mindestens eine Bakenfuss verfügt zudem vorzugsweise über wenigstens einen Lattenhalter, mit welchem die Absperrlatte auch vertikal zum Boden befestigt werden kann.
[0048] Der mindestens eine Absperrpfosten besteht vorzugsweise aus Metall, insbesondere aus rostfreiem Stahl oder Aluminium, und weist vorzugsweise mehrere Befestigungsmittel, insbesondere mehrere Lattenhalter auf. Das mindestens eine Befestigungsmittel ist vorzugsweise derart ausgestaltet, dass wenigstens eine Absperrlatte im Wesentlichen horizontal zum Boden ausgerichtet daran befestigt werden kann.
[0049] Aus der nachfolgenden Detailbeschreibung und der Gesamtheit der Patentansprüche ergeben sich weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Merkmalskombinationen der Erfindung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0050] Die zur Erläuterung des Ausführungsbeispiels verwendeten Zeichnungen zeigen:
Fig. 1
eine schematische, perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Absperrlatte;
Fig. 2
eine schematische, perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Absperrlatte;
Fig. 3
einen Schnitt durch eine Absperrlatte gemäss der ersten Ausführungsform der Absperrlatte nach Fig. 1;
Fig. 4
einen Schnitt durch eine Absperrlatte gemäss der zweiten Ausführungsform der Absperrlatte nach Fig. 2;
Fig. 5
einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Absperrlatte;
Fig. 6
einen Schnitt durch eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Absperrlatte;
Fig. 7
eine fünfte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Absperrlatte;
Fig. 8
eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Absperrungssystems.
[0051] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0052] Die Fig. 1 zeigt schematisch eine erste Ausführungsform einer Absperrlatte 1 gemäss der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht. Die Absperrlatte 1 umfasst einen länglichen Grundkörper 2, welcher beispielsweise aus Holz, einem Polymer oder Aluminium gefertigt sein kann. Der Grundkörper 2 ist in der gezeigten Ausführungsform im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet. Der Grundkörper 2 verfügt über zwei Hauptflächen 3, 4, welche einander gegenüberliegen und im Wesentlichen parallel zueinander sind. Zudem weist der Grundkörper eine Längsachse L auf.
[0053] Auf einer ersten Hauptfläche 3 weist der Grundkörper 2 eine Nut 5 auf, welche parallel zur Längsachse L verläuft. Die Nut 5 erstreckt sich hierbei nicht über die gesamte Länge, das heisst über die gesamte Ausdehnung des Grundkörpers 2 in Richtung der Längsachse L, sondern nur über einen Teil davon. Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Nut 5 zentrisch in Bezug auf die Länge des Grundkörpers 5 angeordnet. Innerhalb der Nut ist eine Mehrzahl an Leuchtmitteln 6 angeordnet. Die Leuchtmittel 6 sind untereinander und mit einem elektrischen Anschluss 7 elektrisch verbunden. Bei der gezeigten Ausführungsform umfasst der elektrische Anschluss 7 ein Kabel 8 sowie einen Stecker 9. Der elektrische Anschluss 7 kann mit einer Stromversorgung (nicht gezeigt) verbunden werden, um die Leuchtmittel 6 mit Strom zu versorgen. Die elektrische Verbindung der Leuchtmittel 6 untereinander sowie mit dem elektrischen Anschluss 7 erfolgt mittels Litzen oder Kabel (nicht gezeigt), welche entweder auf der Oberfläche der ersten Hauptfläche 3 oder innerhalb des Grundkörpers 2 sowie innerhalb der Nut 5 verlaufen. Als Leuchtmittel 6 werden insbesondere Leuchtdioden verwendet. Bei der gezeigten Ausführungsform sind 10 Leuchtmittel 6 gezeigt. Ein Fachmann versteht, dass die Anzahl der Leuchtmittel 6 je nach deren Grösse sowie je nach Dimensionen der Nut 5 variieren kann. Auch können andere Leuchtmittel verwendet werden. Die Tiefe der Nut 5 sowie die Höhe der Leuchtmittel 6 ist derart gewählt, dass die Leuchtmittel nicht über den Rand der Nut 5 ragen, wobei diese insbesondere bündig mit der ersten Hauptfläche 3 sind.
[0054] Sowohl der elektrische Anschluss 7 sowie die Leuchtmittel 6 sowie deren elektrische Verbindungen sind spritzwassergeschützt oder wasserfest ausgeführt und entsprechen mindestens der Norm IP55 gemäss IEC 60529:1989.
[0055] Vorzugsweise weisen zumindest die beiden Hauptflächen 3, 4 ein rot/weisses Streifenmuster (nicht gezeigt) auf, wie dies bei Absperrlatten für Baustellenabsperrungen aus dem Stand der Technik bekannt ist.
[0056] Die Fig. 2 zeigt schematisch eine zweite Ausführungsform einer Absperrlatte 1 gemäss der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht. Die Absperrlatte 1 gemäss dieser Ausführungsform ist grundsätzlich gleich aufgebaut wie diejenige der ersten Ausführungsform gemäss Fig. 1. Im Unterschied zur ersten Ausführungsform weist die Absperrlatte 1 gemäss der zweiten Ausführungsform als Leuchtmittel 6 ein Streifen 12 mit Leuchtdioden auf, wobei innerhalb der Nut 5 ein U-Profil 11 bündig eingelegt und befestigt ist. Der Streifen 12 weist auf seiner Rückseite vorzugsweise ein Klebstreifen auf, mit dem sich die Leuchtdioden einfach und sicher auf dem U-Profil befestigen lassen.
[0057] Ferner weist die Absperrlatte 1 gemäss der zweiten Ausführungsform einen ersten elektrischen Anschluss 7.1 sowie einen zweiten elektrischen Anschluss 7.2 auf. Der erste elektrische Anschluss 7.1 umfasst ein erstes Kabel 8.1 sowie einen Stecker 9 auf. Der zweite elektrische Anschluss 7.2 umfasst ein zweites Kabel 8.2 sowie eine Kupplung 10. Mehrere Absperrlatten 1 gemäss der zweiten Ausführungsform lassen sich somit in Serie über deren elektrische Anschlüsse 7.1, 7.2 miteinander verbinden.
[0058] Die Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine Absperrpatte gemäss der ersten Ausführungsform, welche in der Fig. 1 gezeigt ist. Wie erkennbar ist, weist die erste Hauptfläche 3 eine Nut 5 auf, in welcher Leuchtmittel 6 angeordnet sind. Der Grundkörper 2 besteht aus Vollmaterial, aus welchem die Nut 5 herausgefräst ist.
[0059] Die Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch eine Absperrlatte gemäss der zweiten Ausführungsform, welche in der Fig. 2 gezeigt ist. Der Schnitt ist im Wesentlichen gleich, mit der Ausnahme der Anwesenheit des U-Profils 11, welches bündig innerhalb der Nut 5 eingelegt ist.
[0060] Die Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Absperrlatte 1, welche auf ihren beiden Hauptflächen über eine Nut 5.1, 5.2 mit jeweils einer Mehrzahl an Leuchtmitteln 6.1, 6.2 verfügt. Beide Nuten 5.1, 5.2 weisen jeweils ein darin eingelegtes U-Profil 11.1, 11.2 auf.
[0061] Die Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Absperrlatte 1. Die Absperrlatte 1 ist grundsätzlich gleich aufgebaut wie die erste Ausführungsform gemäss Fig. 1 und 3, verfügt jedoch über einen Stecker 9, welcher auf der zweiten Hauptfläche 4 des Grundkörpers 2 befestigt ist. Um eine elektrische Verbindung zwischen dem Stecker 9 und den Leuchtmitteln 6 herzustellen, ist an einem Ende der Nut 5 eine Bohrung 27 im Grundkörper 2 vorhanden, durch welche Litzen 28 hindurchgeführt sind. Die Litzen 28 ermöglichen einen Stromfluss zwischen dem Stecker 9 und den Leuchtmitteln 6.
[0062] Die Fig. 7 zeigt eine fünfte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Absperrlatte 1. Diese Ausführungsform ist grundsätzlich gleich wie die erste Ausführungsform, mit dem Unterschied, dass auf der ersten Hauptfläche 3 zwei Nuten 5.1, 5.2 mit jeweils einer Mehrzahl an Leuchtmitteln 6.1, 6.2 vorhanden sind. Die beiden Nuten 5.1, 5.2 erstrecken sich im Wesentlichen parallel zur Längsachse L und liegen in Richtung der Breite des Grundkörpers, das heisst der Ausdehnung des Grundkörpers rechtwinklig zur Längsachse L, nebeneinander. Zudem umfasst der elektrische Anschluss 7 eine Kontrolleinheit 13, welche bei der gezeigten Ausführungsform am Kabel 8 angeordnet ist. Mittels der Kontrolleinheit 13 können die Leuchtmittel 6.1, 6.2 innerhalb der zwei Nuten 5.1, 5.2 unabhängig voneinander ein- und ausgeschaltet sowie gedimmt werden. Ferner kann die Kontrolleinheit 13 auch derart ausgestaltet sein, dass sich mit den Leuchtmitteln 6.1, 6.2 unterschiedliche Blink- und Laufmuster erzeugen lassen. Zudem kann die Kontrolleinheit 13 auch über einen Spannungswandler, einen Gleichrichter und/oder einen Wechselrichter verfügen, um den von der Stromversorgung bezogenen Strom in eine für die Leuchtmittel geeignete Spannung zu wandeln.
[0063] Auf der Fig. 8 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Absperrungssystems 20 dargestellt. Das Absperrungssystem 20 umfasst bei der gezeigten Ausführungsform drei Absperrlatten 10.1, 10.2, 10.3, welche an drei Absperrpfosten 21.1, 21.2, 21.3 befestigt sind. Jeder der Absperrpfosten 21.1, 21.2, 21.3 verfügt jeweils über zwei Lattenhalter 23.1 - 23.6, in welche die Absperrlatten 10.1, 10.2, 10.3 eingeschoben sind. Jeder der Absperrposten ist an einem unteren Ende in eine Öffnung 24.1, 24.2, 24.3 eines Bakenfusses 22.1, 22.2, 22.3 eingeführt. Mittels der Bakenfüsse 22.1, 22.2, 22.3 ist das Absperrungssystem 20 auf einem Boden, beispielsweise einem Strassenbelag, abgestützt.
[0064] Jede der Absperrlatten 10.1, 10.2, 10.3 verfügt über mindestens eine Nut 5.1 - 5.5 auf einer Hauptfläche. Eine erste Absperrlatte 10.1 verfügt über eine erste Nut 5.1, in welcher eine Mehrzahl an Leuchtmittel (nicht gezeigt) angeordnet ist. Die erste Absperrlatte 10.1 verfügt über ein erstes Kabel 8.1 mit einem ersten Stecker 9.1 als elektrischen Anschluss. Der erste Stecker 9.1 ist in der Figur in eine Steckdose eines Baustellenstromverteilers 25 eingesteckt gezeigt. Die erste Absperrlatte 10.1 verfügt über eine erste Kontrolleinheit 13.1, welche im Grundkörper der ersten Absperrlatte 10.1 integriert ist.
[0065] Eine zweite Absperrlatte 10.2 verfügt über eine zweite Nut 5.2 und über eine dritte Nut 5.3. Die zweite Nut 5.2 und die dritte Nut 5.3 sind parallel zueinander und in Richtung der Breite der zweiten Absperrlatte 10.2 nebeneinander auf einer Hauptfläche der zweiten Absperrlatte 10.2 angeordnet. Die zweite Absperrlatte verfügt über ein zweites Kabel 8.2 sowie einen zweiten Stecker 9.2, welche gemeinsam einen elektrischen Anschluss für die zweite Absperrlatte 10.2 bilden. Der zweite Stecker 9.2 ist in Fig. 8 in einer Steckdose einer zweiten Kontrolleinheit 13.2, welche als separates Teil des Absperrungssystems 20 ausgebildet ist, eingesteckt. Die zweite Kontrolleinheit 13.2 ist über ein Kabel mit einem Stecker 26 in eine Steckdose des Baustellenstromverteilers 25 verbunden. Mittels der zweiten Kontrolleinheit 13.2 lassen sich die Leuchtmittel, die in den Nuten 5.2 - 5.5 der zweiten Absperrlatte 10.2 und der dritten Absperrlatte 10.3 angeordnet sind, steuern.
[0066] Die zweite Absperrlatte 10.2 verfügt über ein drittes Kabel 8.3 mit einer Kupplung 10, die einen weiteren elektrischen Anschluss der zweiten Absperrlatte 10.2 bilden. Die Kupplung 10 ist wie in der Fig. 7 gezeigt mit einem dritten Stecker 9.3 der mit einem vierten Kabel 8.4 einen elektrischen Anschluss der dritten Absperrlatte 10.3 bilden, verbunden. Die Leuchtmittel der vierten Nut 5.4 und fünften Nut 5.5 der dritten Absperrlatte 10.3 werden daher über die Verbindung der elektrischen Anschlüsse der zweiten Absperrplatte 10.2 und der dritten Absperrplatt 10.3 mit Strom versorgt.
[0067] Die dritte Absperrlatte 10.3 verfügt über die vierte Nut 5.4 und fünfte Nut 5.5, in denen entsprechend Leuchtmittel angeordnet sind. Die beiden Nuten 5.4, 5.5 sind auf einer Hauptfläche der dritten Absperrlatte 10.3 angeordnet, wobei die Nuten 5.4, 5.5 in Richtung der Längsachse L der dritten Absperrlatte 10.3 hintereinander angeordnet sind.
[0068] Einem Fachmann ist klar, dass das in der Fig. 8 beispielhaft gezeigte Absperrungssystem durch Anordnung von weiteren Absperrpfosten, Bakenfüssen und Absperrlatten beliebig erweitert, modifiziert und ergänzt werden kann. Auch ist es möglich, durch Verwendung entsprechender Absperrpfosten, welche Befestigung von Absperrlatten rechtwinklig zueinander erlauben, das Absperrungssystem derart zu erweitern, dass mit diesem eine zweidimensionale Fläche abgesperrt werden kann. Ferner ist es möglich, durch Verwendung von Bakenfüssen, welche eine Befestigung einer Absperrlatte in vertikaler Richtung erlauben, entsprechend eine oder mehrere der erfindungsgemässen Absperrlatten in vertikaler Richtung aufzustellen.
Claims (10)
1. Absperrlatte für ein Absperrungssystem, insbesondere für eine Baustellenabsperrung, welche einen länglichen Grundkörper umfasst, der eine Längsachse sowie zwei Hauptflächen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Hauptflächen wenigstens eine Nut aufweist, welche sich im Wesentlichen parallel zur Längsachse der mindestens einen Hauptfläche erstreckt, wobei innerhalb der Nut eine Mehrzahl an Leuchtmitteln angeordnet sind, und wobei die Absperrlatte über mindestens einen elektrischen Anschluss verfügt, der mit der Mehrzahl an Leuchtmitteln elektrisch verbunden ist und der mit einer Stromversorgung verbindbar ist.
2. Absperrlatte gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl an Leuchtmitteln Leuchtdioden sind, welche insbesondere auf einem Band angeordnet sind.
3. Absperrplatte gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmittel derart dimensioniert sind, dass diese nicht über einen Rand der mindestens einen Nut, der mindestens an die eine Hauptfläche angrenzt, hinausragen.
4. Absperrlatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Nut bündig ein U-Profil eingebracht ist, wobei die Mehrzahl an Leuchtmittel auf diesem Profil befestigt sind, insbesondere durch Kleben.
5. Absperrlatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beide Hauptflächen des Grundkörpers über mindestens eine Nut verfügen, wobei in den jeder Nut eine Mehrzahl an Leuchtmitteln angeordnet sind.
6. Absperrlatte gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmittel in der mindestens einen Nut einer ersten der beiden Hauptflächen über eine andere Leuchtfarbe verfügen, als die Leuchtmittel in der mindestens einen Nut einer zweiten der beiden Hauptflächen.
7. Absperrlatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper auf der mindestens einen Hauptfläche über mehr als eine Nut verfügt, wobei die Nuten sich im Wesentlichen parallel zueinander und im Wesentlichen parallel zur Längsachse erstrecken.
8. Absperrlatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine elektrische Anschluss einen Stecker oder eine Kupplung umfasst, wobei der Stecker bzw. die Kupplung spritzwassergeschützt oder wasserdicht ist, wobei diese insbesondere der Schutzart IP55, IP65, IP66, IP67, IP68 oder IP69 gemäss der Norm IEC 60529:1989 entsprechen.
9. Absperrlatte gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrlatte in Längsrichtung der Längsachse der Hauptflächen zu einem ersten Ende hin einen Stecker und zu einem zweiten Ende hin über eine Kupplung umfasst, wobei das Stecker und Kupplung elektrisch miteinander verbunden sind.
10. Absperrungssystem umfassend mindestens einen Absperrpfosten, mindestens einen Bakenfuss mit einer Aufnahmeöffnung für den Absperrpfosten sowie mindestens eine Absperrlatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der mindestens eine Absperrpfosten über mindestens ein Befestigungsmittel verfügt, mit welchem sich die mindestens eine Absperrlatte lösbar mit dem mindestens einen Absperrpfosten verbinden lässt.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH001097/2024A CH722071A1 (de) | 2024-10-03 | 2024-10-03 | Absperrlatte für ein Absperrungssystem |
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| CH001097/2024A CH722071A1 (de) | 2024-10-03 | 2024-10-03 | Absperrlatte für ein Absperrungssystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH722071A1 true CH722071A1 (de) | 2026-03-13 |
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ID=95211882
Family Applications (1)
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| CH001097/2024A CH722071A1 (de) | 2024-10-03 | 2024-10-03 | Absperrlatte für ein Absperrungssystem |
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|---|---|
| CH (1) | CH722071A1 (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CH534259A (fr) * | 1971-06-21 | 1973-02-28 | Rossier Denis Technicien | Panneau de balisage |
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| CN212670404U (zh) * | 2020-03-15 | 2021-03-09 | 赵炬 | 一种用于公路管理收费的拦路器 |
| US20220235526A1 (en) * | 2021-01-25 | 2022-07-28 | PSI Innovations LLC | Portable lighted barrier |
-
2024
- 2024-10-03 CH CH001097/2024A patent/CH722071A1/de unknown
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