CH722177A2 - Kombination Weinflasche und Weinglas - Google Patents

Kombination Weinflasche und Weinglas

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CH722177A2
CH722177A2 CH001061/2024A CH10612024A CH722177A2 CH 722177 A2 CH722177 A2 CH 722177A2 CH 001061/2024 A CH001061/2024 A CH 001061/2024A CH 10612024 A CH10612024 A CH 10612024A CH 722177 A2 CH722177 A2 CH 722177A2
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wine
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glass
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CH001061/2024A
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Bösch Dino
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Dino Boesch
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Abstract

Im oberen Ende des Flaschenhalses (6) ist ein Korken (5) angebracht und der Flaschenboden (3) ist mit einer Abziehlasche (9) verschlossen. Am Flaschenboden (3) ist lösbar ein Sockel (2) an die untere Flaschenwand (12) aufgesteckt, wobei der Sockel (2) außen umlaufend einen erhöhten Sockelrand (10) besitzt an dessen Innenseite ebenfalls umlaufend und ringförmig eine flexible und Gummibeschichtung (11) angebracht ist und an der Unterseite des Sockels (2) in einer geschützten Ausbuchtung (13) ein Dorn (4) angebracht ist.

Description

[0001] Die Erfindung betrifft eine Kombination aus einer Weinflasche und einem Weinglas. Genauer gesagt bezieht sich die Idee auf eine kompakte Einzelportions-Weinlösung, bei der eine kleine Weinflasche schnell und mühelos in ein Weinglas umgewandelt werden kann.
[0002] Wenn man unterwegs ist und eine Einzelportion Wein trinken möchte, fehlt immer das passende Glas, um den Wein stilvoll genießen zu können.
[0003] In solchen Situationen sind die Optionen begrenzt: Entweder muss man auf den Genuss des Weins verzichten oder man muss improvisieren, indem man direkt aus der Flasche trinkt. Das direkte Trinken aus der Flasche kann jedoch den Geschmack und das Erlebnis des Weins beeinträchtigen. Ein Weinglas erlaubt es dem Wein, sich zu belüften und sein Aroma optimal zu entfalten.
[0004] Darüber hinaus kann das Fehlen eines geeigneten Weinglases das Trinkerlebnis weniger elegant und ansprechend machen, insbesondere in gesellschaftlichen Situationen.
[0005] Es gibt dafür keine praktischen und guten Möglichkeiten, sodass hier Bedarf an einer Lösung besteht, die es ermöglicht, eine kleine Weinflasche unterwegs zu genießen, ohne dabei auf ein angemessenes Weinglas verzichten zu müssen.
[0006] Vorgeschlagen wird daher eine Kombination aus einer Weinflasche und einem Weinglas, wobei diese eine einfache und schnelle Umwandlung einer kleinen Weinflasche in ein Weinglas ermöglicht und somit eine Einzelportions-Weinlösung bereitstellt.
[0007] Die vorgeschlagene Idee vereint viele Vorteile herkömmlicher Weinflaschen und Weingläser und bietet darüber hinaus eine Reihe neuartiger Merkmale. Diese führen zu einem benutzerfreundlichen und ästhetisch ansprechenden Trinkgenuss.
[0008] Die Erfindung besteht aus einer speziell konstruierten Weinflasche (1), bei welcher am Flaschenboden (3) ein Sockel (2) lösbar angebracht ist.
[0009] Die Erfindung in ihrer Ausgangsposition ist in Figur 1. im Querschnitt dargestellt. Um den Wein zu trinken, wird der Sockel (2) vom Flaschenboden (3) gelöst und umgedreht, so dass der im Sockel (2) integrierte Dorn (4) mit Schraubgewinde sichtbar wird und nach oben zeigt.
[0010] Die Flasche wird ebenfalls umgedreht, sodass der Flaschenhals (6) mit dem Korken (5) nach unten zeigt. Anschließend wird der Flaschenhals (6) mit dem Korken (5) auf den Dorn (4) des Sockels (2) geschraubt, sodass daraus ein Weinglas entsteht. Schließlich wird die Abziehlasche (9) vom Flaschenboden (3) entfernt und der Wein ist trinkfertig.
[0011] Im Detail ist die Erfindung folgendermaßen konstruiert:
Am oberen Ende des Flaschenhalses (6) ist ein Korken (5) integriert, wobei dieser eine Bohrung besitzt, welche genau der Form und Größe des Dorns (4) mit Schraubgewinde im Sockel (2) entspricht.
Der Flaschenhals (6) selbst hat am unteren Ende zum Flaschenbauch (7) eine Trennwand (8), sodass der Wein nicht in den Flaschenhals (6) fließen kann, sondern sich ausschließlich im Flaschenbauch (7) befindet.
[0012] Der Flaschenboden (3) ist nach unten hin offen. Zum Verschluss dieser Öffnung ist am Flaschenboden (3) entlang der unteren Flaschenwand (12) ein lebensmittelverträglicher Kleber angebracht, auf welchem eine Abziehlasche (9) angebracht wird, sodass der Wein gut versiegelt ist.
[0013] Um diese sensible Stelle mit der der Abziehlasche (9) gut abzudecken, wird auf den Flaschenboden (3) von unten ein lösbarer Sockel (2) aufgesteckt, welcher gut hält und den Verschluss des Weines durch die Abziehlasche (9) gut schützt.
[0014] Der Sockel (2) besitzt außen umlaufend einen erhöhten Sockelrand (10) an dessen Innenseite ebenfalls umlaufend und ringförmig eine flexible Gummibeschichtung (11) angebracht ist. Dies wird in Figur 6. im Querschnitt dargestellt.
[0015] Die Flasche hält somit gut an dem Sockel (2) da die Flaschenwand (12) am unteren Flaschenboden (3) von der Größe her genau flächenbündig in die am Sockelrand (10) innen umlaufende flexible und elastische Gummibeschichtung (11) passt und dadurch sowohl gut hält, als auch leicht wieder abgezogen werden kann. Der Sockel (2) selbst besitzt an der Unterseite in einer geschützten Ausbuchtung (13), tiefer liegend, einen Dorn (4) mit Schraubgewinde.
[0016] Die Anwendung der vorgeschlagenen Erfindung funktioniert folgendermaßen: Wenn man unterwegs ist und Lust auf ein Glas Wein hat, greift man auf die Kombination aus einer Weinflasche und einem Weinglas zurück, dargestellt in Figur 1.
[0017] Vor dem Genuss zieht man den lösbaren Sockel (2) unten von der Flasche. Dies wird in Figur 2. im Querschnitt dargestellt.
[0018] Anschließend dreht man die Flasche, sodass der Korken (5) des Flaschenhalses (6) nach unten zeigt. Den Sockel (2) dreht man ebenfalls um, sodass der Dorn (4) mit Schraubgewinde zum Vorschein kommt. Diese Darstellung erfolgt in Figur 3 im Querschnitt.
[0019] Anschließend positioniert man die Flasche mit dem Korken (5) auf den Dorn (4) und schraubt den Dorn (4) in den Korken (5), sodass eine feste Verbindung zwischen Flasche und Sockel (2) entsteht. Diese Darstellung wird in Figur 4 im Querschnitt gezeigt.
[0020] Nachdem der Korken (5) eine Bohrung besitzt, welche genau der Form und Größe des Dorns (4) im Sockel (2) entspricht, kann die Flasche mit dem Korken (5) gut auf den Dorn (4) geschraubt werden, sodass eine gut haltende Verbindung entsteht.
[0021] Der Korken (5) kann nicht in den Flaschenhals (6) rutschen, da dieser eine Trennwand (8) besitzt, welche dies verhindert.
[0022] Anschließend zieht man die Abziehlasche (9) von der Flaschenwand (12) und kann den Wein sofort genießen. Das fertige Weinglas wird in Figur 5. dargestellt.
[0023] Die Erfindung ermöglicht es somit, schnell und unkompliziert eine Weinflasche in ein Weinglas zu verwandeln. Der Wein kann so stilvoll genossen werden.
Bezugszeichenliste:
[0024] 1 Kombination Weinflasche/Weinglas 2 Sockel 3 Flaschenboden 4 Dorn 5 Korken mit Bohrung 6 Flaschenhals 7 Flaschenbauch 8 Trennwand 9 Abziehlasche 10 Sockelrand 11 flexible und elastische Gummibeschichtung 12 Flaschenwand 13 Ausbuchtung

Claims (8)

1. Kombination aus Weinflasche und Weinglas (1), dadurch gekennzeichnet dass im oberen Ende des Flaschenhalses (6) ein Korken (5) angebracht ist, der Flaschenboden (3) mit einer Abziehlasche (9) verschlossen ist und am Flaschenboden (3) lösbar ein Sockel (2) an die untere Flaschenwand (12) aufgesteckt ist, wobei der Sockel (2) außen umlaufend einen erhöhten Sockelrand (10) besitzt an dessen Innenseite ebenfalls umlaufend und ringförmig eine flexible und Gummibeschichtung (11) angebracht ist und an der Unterseite des Sockels (2) in einer geschützten Ausbuchtung (13) ein Dorn (4) angebracht ist.
2. Kombination aus Weinflasche und Weinglas (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Flaschenhalses (6) am oberen Ende ein Korken (5) angebracht ist, wobei dieser eine Bohrung besitzt, welche genau der Form und Größe des Dorns (4) im Sockel (3) entspricht.
3. Kombination aus Weinflasche und Weinglas (1) nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaschenhals (6) am unteren Ende, wo der Flaschenbauch (7) beginnt und direkt unter dem Korken (5), jeweils eine Trennwand (8) besitzt.
4. Kombination aus Weinflasche und Weinglas (1) nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaschenboden (3) nach unten hin offen ist wobei am Flaschenboden (3) entlang der der Flaschenwand (12) ein lebensmittelverträglicher Kleber angebracht ist, auf welchem eine Abziehlasche (9) so befestigt ist, dass der Flaschenbauch (7) verschlossen ist.
5. Kombination aus Weinflasche und Weinglas (1) nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass am Flaschenboden (3) ein lösbarer Sockel (2) aufgesteckt ist, wobei der Sockel (2) außen umlaufend einen erhöhten Sockelrand (10) besitzt, welcher auf der Innenseite ebenfalls umlaufend und ringförmig eine flexible und elastische Gummibeschichtung (11) aufweist und der Sockel (2) des weiteren an der Unterseite in einer geschützten Ausbuchtung (13), tiefer liegend, einen Dorn (4) mit Schraubgewinde besitzt.
6. Kombination aus Weinflasche und Weinglas (1) nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flaschenwand (12) am unteren Flaschenboden (3) von der Größe her genau flächenbündig in die am Sockelrand (10) innen umlaufende flexible und elastische Gummibeschichtung (11) passt.
7. Kombination aus Weinflasche und Weinglas (1), dadurch gekennzeichnet, dass bei der Umwandlung der Weinflasche in ein Weinglas der Sockel (2) vom Flaschenboden (3) gelöst und umgedreht wird, die Flasche ebenfalls umgedreht wird und der im Flaschenhals (6) integrierte Korken (5) mit dem im Sockel (2) integrierten Dorn (4) so verbunden wird, sodass aus der Form einer Weinflasche die Form eines Weinglases entsteht, wobei anschließend die Abziehlasche (9) vom Flaschenboden (3) gelöst wird, um den Wein trinkfertig zu gestalten.
8. Kombination aus Weinflasche und Weinglas (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Flasche und des Sockels (2) bei der Umwandlung der Weinflasche in ein Weinglas dadurch gefestigt wird, indem der Dorn (4) des Sockels (2) in den Korken (5) geschraubt wird, sodass eine stabile Verbindung entsteht.
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