CH722191B1 - Vorrichtung zur Verlangsamung des Bräunungsprozesses einer Banane oder einer Bananenhand - Google Patents
Vorrichtung zur Verlangsamung des Bräunungsprozesses einer Banane oder einer BananenhandInfo
- Publication number
- CH722191B1 CH722191B1 CH000302/2025A CH3022025A CH722191B1 CH 722191 B1 CH722191 B1 CH 722191B1 CH 000302/2025 A CH000302/2025 A CH 000302/2025A CH 3022025 A CH3022025 A CH 3022025A CH 722191 B1 CH722191 B1 CH 722191B1
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- section
- opening
- stem
- receiving element
- banana
- Prior art date
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B7/00—Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
- A23B7/14—Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10
- A23B7/153—Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10 in the form of liquids or solids
- A23B7/159—Apparatus for preserving using solids
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B7/00—Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
- A23B7/14—Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10
- A23B7/153—Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10 in the form of liquids or solids
- A23B7/154—Organic compounds; Microorganisms; Enzymes
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Storage Of Fruits Or Vegetables (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) zur Verlangsamung des Bräunungsprozesses einer Bananenhand (2), umfassend einen Behälter (3) mit einem Hohlraum (4) und einer ersten Öffnung (5) zur Aufnahme eines Strunkkopfes (2a) der Bananenhand, ein Aufnahmeelement (6) mit einem ersten Abschnitt (6a) und einem zweiten Abschnitt (6b). Der erste Abschnitt ist innerhalb des Hohlraums angeordnet und der zweite Abschnitt schliesst am ersten Abschnitt an. Der zweite Abschnitt weist eine zweite Öffnung (6c) auf und ragt aus der ersten Öffnung nach aussen. Das Aufnahmeelement ist zur Aufnahme des Strunkkopfes durch die zweite Öffnung in den ersten Abschnitt ausgestaltet. Die Vorrichtung umfasst weiter ein im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements angeordnetes austauschbares Antioxidationsmittel (7). Der zweite Abschnitt weist an der zweiten Öffnung ein Verschlussmittel (8) auf, welches derart ausgestaltet ist, dass es sich an einer Querschnittsform eines Strunkhalses (2b) der Bananenhand derart anpasst, dass eine Luftzufuhr aus der Umgebung in den Hohlraum mit dem darin im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements angeordneten Strunkkopf verringert.
Description
Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verlangsamung des Bräunungsprozesses einer Banane oder einer Bananenhand gemäss dem unabhängigen Anspruch.
Hintergrund
[0002] Bananen sind für ihren schnellen Bräunungsprozess bekannt. Dieser wird durch Oxidations- und Reifungsvorgänge ausgelöst, insbesondere am Strunk, wo sich Polyphenoloxidase (PPO) und Ethylen konzentrieren. Fast jeder Benutzer kennt das Problem der Auswahl von Bananen und welche Anzahl gekauft werden soll. Einerseits ist es selbstverständlich erwünscht, genügend Bananen zu haben, andererseits möchte man vermeiden, zu viele Bananen zu haben, die innerhalb der kurzen Zeitspanne, bis die Bananen überreif und sogar unappetitlich geworden sind, nicht verzehrt werden können. Es sind einige Methoden bekannt, diesen schnellen Reifungsprozess zu verlangsamen. Eine Lösung besteht darin, dass der Strunk mit Frischhaltefolie umwickelt wird. Der Nachteil dabei ist, dass beim Abreissen einer Banane vom Strunk die Frischhaltefolie auch abgezogen wird bzw. nicht mehr hält und der Strunk neu umwickelt werden muss, was auch Materialverschwendung bedeutet. Eine andere Lösung besteht darin, die Bananen zu kühlen. Ein Nachteil dabei ist, dass die Staude im Kühlschrank viel Platz einnimmt und Energie dafur aufgewendet werden muss.
Darstellung der Erfindung
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine nachhaltige Lösung zum Frischhalten von Bananen bereitzustellen.
[0004] Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Demgemäss wird eine Vorrichtung zur Verlangsamung des Bräunungsprozesses einer Banane oder einer Bananenhand bereitgestellt, umfassend einen Behälter mit einem Hohlraum und einer ersten Öffnung zur Aufnahme eines Strunkkopfes eines Strunks der Bananenhand im Hohlraum. Weiter umfasst die Vorrichtung ein Aufnahmeelement mit einem ersten Abschnitt und einem zweiten Abschnitt. Der erste Abschnitt ist innerhalb des Hohlraums angeordnet und der zweite Abschnitt schliesst am ersten Abschnitt an. Der zweite Abschnitt weist eine zweite Öffnung auf und ragt aus der ersten Öffnung nach aussen. Das Aufnahmeelement ist zur Aufnahme des Strunkkopfes durch die zweite Öffnung in den ersten Abschnitt ausgestaltet. Weiter umfasst die Vorrichtung ein im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements angeordnetes, austauschbares Antioxidationsmittel. Der zweite Abschnitt weist an der zweiten Öffnung ein Verschlussmittel auf, welches derart ausgestaltet ist, dass es sich an einer Querschnittsform eines Strunkhalses des Strunks derart anpasst, dass eine Luftzufuhr aus der Umgebung in den Hohlraum mit dem darin im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements angeordneten Strunkkopf verringert.
[0005] Es hat sich gezeigt, dass das Vorsehen eines Antioxidationsmittels im Hohlraum im zweiten Abschnitt des Aufnahmeelements der Vorrichtung den Bräunungsprozess einer Banane erheblich verlangsamt. Diese Verlangsamung wird weiter unterstützt, wenn die Luftzufuhr aus der Umgebung in den Hohlraum weitgehend abgeschnitten wird, was mit dem Verschlussmittel bewerkstelligt wird. In Tests wurde eine erhebliche Verlangsamung beobachtet. Die Banane hielt bis zu doppelt so lange frisch, ohne Bräunungserscheinungen aufzuweisen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0006] Weitere Ausgestaltungen, Vorteile und Anwendungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und aus der nun folgenden Beschreibung anhand der Figur 1. Sie zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung in einer perspektivischen Ansicht.
Weg(e) zur Ausführung der Erfindung
[0007] Bei einem verkaufsfertigen Bananenbündel wird von einer Bananenhand gesprochen, was im vorliegenden Kontext auch nur eine Banane umfassen kann.
[0008] Die Figur 1 zeigt die Vorrichtung in der Form einer Kugel 1, die z.B. einen Durchmesser von 5-7 cm haben kann, jedoch an verschiedene Bananenstrünke anpassbar ist. Selbstverständlich kann die Vorrichtung eine beliebige andere Aussenform haben. Die Kugel hat eine harte Aussenschale 3, bevorzugt aus einem Hartplastik. Grundsätzlich ist es bevorzugt, dass alle Materialien der Kugel lebensmittelverträgliche Materialien sind, auch wenn diese nicht in direktem Kontakt mit der Bananenhand sind, wie z.B. die Aussenschale der Kugel. Der Behälter (die Aussenschale) 3 definiert einen Hohlraum 4 im Inneren der Kugel, welcher über eine erste Öffnung 5 zugänglich ist. Die erste Öffnung dient indirekt (über die zweite Öffnung des Aufnahmeelements) zur Aufnahme eines Strunkkopfes 2a eines Strunks der Bananenhand 2 im Hohlraum. Ein Aufnahmeelement 6 mit einem ersten Abschnitt 6a und einem zweiten Abschnitt 6b ist weiter vorgesehen. Der erste Abschnitt ist im Hohlraum vorgesehen (gestrichelte Linie) und der zweite Abschnitt schliesst am ersten Abschnitt an und aus der ersten Öffnung nach aussen. Der zweite Abschnitt weist eine zweite Öffnung 6c auf. Ein Strunkkopf 2a (gepunktet) kommt im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements zu liegen, wenn er durch die zweite Öffnung in den Hohlraum eingeführt wurde.
[0009] Der zweite Abschnitt weist an der zweiten Öffnung ein Verschlussmittel 8 auf, mittels welchem die Luftzufuhr aus der Umgebung in den Hohlraum verringert wird, wenn der Strunkkopf im Hohlraum eingeführt ist.
[0010] Im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements ist ein austauschbares Antioxidationsmittel 7 angeordnet. Das Antioxidationsmittel ist bevorzugt Zimt. Es ist bevorzugt, wenn das Zimt als Zimtplatte oder Zimtplättchen vorhanden ist. Das Plättchen kann aus einer im Handel erhältlichen Zimtrolle ausgeschnitten werden und hat im Normalfall eine Dicke von ca. 1 mm.
[0011] In Ausführungsformen umfasst die Vorrichtung eine dritte Öffnung 9, welche sich durch eine Wandung des Behälters 3 und des ersten Abschnitts 6a des Aufnahmeelements erstreckt. Die dritte Öffnung ist zur Aufnahme des Antioxidationsmittels im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements bestimmt und kann z.B. als Schlitz mit einer Länge von 3 cm und einer Öffnungsbreite von 0.5 cm ausgestaltet sein. Auf diese Weise können die Zimtplättchen auch in den Hohlraum eingeführt werden, wenn der Strunk bereits eingeführt worden ist. Ausserdem verringert die Ausgestaltung als Schlitz den Eintritt von Umgebungsluft in den Hohlraum, ist aber breit genug, damit das Zimtplättchen bequem eingeführt werden kann. Die dritte Öffnung kann auch verschliessbar sein. Alternativ kann aber das Zimtplättchen auch zuerst durch die zweite Öffnung eingeführt werden, und danach erst der Strunk.
[0012] Es ist bevorzugt, wenn die dritte Öffnung ein Klemmelement 10 zum Festhalten des Zimtplättchens im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements aufweist. Mit Vorteil kann dadurch sichergestellt werden, dass das Plättchen in der bestimmungsgemässen Position verbleibt, wenn die Vorrichtung vom Strunk abgezogen wird.
[0013] Selbstverständlich ist auch Zimtpulver verwendbar. In diesem Fall kann das Pulver durch die zweite Öffnung eingeführt werden. Alternativ und bevorzugt wird das Pulver in einer Weichkapsel bereitgestellt, die durch die dritte Öffnung in den zweiten Abschnitt des Aufnahmeelements einführbar ist (nicht gezeigt). Dazu hat die dritte Öffnung selbstverständlich eine entsprechende Form, die vom Schlitz für die Zimtplatte abweichen kann. In dieser Ausführungsform wird die Weichkapsel beim Einführen mittels eines Schneidelements innerhalb des zweiten Abschnitts aufgeschnitten, so dass das Zimtpulver freigesetzt wird. Alternativ kann bei einer verschliessbaren dritten Öffnung das Schliesselement so ausgestaltet sein, dass er die Weichkapsel schneidet oder punktiert oder aufplatzen lässt. Die Weichkapsel ist austauschbar.
[0014] Es ist bevorzugt, wenn das Aufnahmeelement aus einem ersten elastischen Material hergestellt ist, insbesondere aus einem weichen Kunststoff oder aus Silikon. Auf diese Weise kann sich das Aufnahmeelement besser an die Form des Strunkkopfes anpassen. Mit Vorteil ermöglicht das ausserdem, dass das Aufnahmeelement ausgetauscht werden kann, indem es durch die erste Öffnung herausgezogen wird. Dabei ist der erste Abschnitt des Aufnahmeelements derart dimensioniert, dass er sich an die Form des Strunkkopfes anpasst, so dass der Strunkkopf mit dem Antioxidationsmittel in Kontakt ist, was bevorzugt ist, um die volle Wirkung des Antioxidationsmittels zu entfalten.
[0015] Das Verschlussmittel erstreckt sich vorzugsweise vollumfänglich entlang der Kontur der zweiten Öffnung und ist in Ruhezustand ohne im Hohlraum eingeführtem Strunkkopf ringförmig. Es kann aus einem zweiten elastischen Material bestehen oder ein solches umfassen. Das ringförmige Verschlussmittel weist eine derartige elastische Dehn- bzw. Kompressionsfähigkeit auf, dass es sich um das 5- bis 20-Fache seines Durchmessers im Ruhezustand ausdehnen bzw. schrumpfen kann, um sowohl einen grösseren Strunkkopf einer Bananenhand als auch einen kleineren Strunk einer einzelnen Banane abzudichten. Es ist bevorzugt, wenn das ringförmige Verschlussmittel derart wählbar ist, dass das Verschlussmittel in Ruhezustand die zweite Öffnung so verengt, dass ihr Durchmesser kleiner als ein durchschnittlicher Durchmesser des Strunkhalses einer einzigen Banane ist. Es ist weiter bevorzugt, wenn die zweite Öffnung im Wesentlichen vollständig vom ringförmigen Verschlussmittel in Ruhezustand verschlossen ist. Diese Massnahmen ermöglichen eine höchstmögliche Verringerung der Luftzufuhr in den Hohlraum. Sie berücksichtigen auch, dass der Querschnitt der Bananenhand am Strunkhals 2b stark variieren kann. Einerseits ist diese starke Variation inhärent aufgrund der Unterschiede jeder Bananenhand als Naturprodukt gegeben. Andererseits ergibt sie sich dadurch, dass die Bananen nacheinander konsumiert werden und sich beim Abreissen einer Banane der Querschnitt des Strunkhalses erheblich verändern kann. Schliesslich soll auch eine einzige Banane frisch gehalten werden können, deren Durchmesser im Halsbereich viel kleiner als derjenige einer ganzen Bananenhand ist.
[0016] Vorzugsweise ist das zweite elastische Material ein schwammartiges Material. Es ist bevorzugt geschlossenzellige, aber elastische, schwammartige Materialien zu verwenden, z.B. ausgewählt aus der Gruppe: lebensmittelechter Silikonschaum, Ethylen-Vinylacetat, Polyethylen-Schaum. Auch gummiartige Materialien, z.B. ausgewählt aus der Gruppe: thermoplastische Elastomere, EPDM-Gummi, Silikongummi. Schliesslich sind gelartige Materialien auch denkbar, z.B. Silikongel oder TPE-Gel oder Hydrogel. Alle genannten Materialien sind auch in lebensmittelechten Varianten erhältlich. Lebensmittelechtheit wird hier als konform mit den EU-Verordnungen Nr. 1935/2004 und/oder EU 10/2011 und/oder für die USA 21 CFR Part 177. Bevorzugt sind hier gummiartige Materialien wie Silikon oder TPE da sie robust und elastisch sind.
[0017] Damit wird die gewünschte Flexibilität erreicht, um den Variationen des Querschnitts des Strunkhalses Rechnung zu tragen. Wenn also der Strunk in den Hohlraum eingeführt wird, muss das Verschlussmittel je nach Durchmesser des Strunkhalses mehr oder weniger stark komprimiert werden. Dabei schmiegt sich das Verschlussmittel am Strunkhals und nimmt die Kontur des Querschnitts des Strunkhalses an, welche typischerweise nicht rund ist. Es wird angemerkt, dass das schraffierte Verschlussmittel in der Figur nur aus Darstellungsgründen rund gezeichnet ist. Die hohe Kompressibilität des Verschlussmittels ist auch bevorzugt, da der Strunkkopf normalerweise grösser als der Strunkhals ist. Der Strunkkopf muss auch durch die zweite Öffnung passen, jedoch muss das Verschlussmittel nach dem Einführen des Strunkkopfes soweit wieder expandieren können, dass der dünnere Strunkhals dennoch im Wesentlichen fest umschlossen ist. Weiter ändert sich wie erwähnt beim Abreissen einer Banane der Querschnitt und es entsteht eine Lücke im Querschnitt. Aufgrund der hohen Kompressibilität kann sich das Verschlussmittel auch in eine solche Lücke ausdehnen und diese verschliessen.
[0018] Um das Umschliessen des Strunkhalses der Bananenhand weiter zu verbessern, kann das Verschlussmittel in Ausführungsformen einen Verstärkungsring umfassen, der vollständig vom elastischen Material umgeben ist. Es ist bevorzugt, wenn der Verstärkungsring aus einem plastisch biegsamen Material, insbesondere aus einem plastisch biegsamen Metall, besteht. Auf diese Weise kann vom Benutzer zum besseren Abdichten Druck auf das Verschlussmittel ausgeübt werden, so dass der Verstärkungsring sich z.B. in die oben erwähnte Lücke hinein verformt und dem o.g. Material des Verschlussmittels eine spezielle Form einprägt. Aufgrund der plastischen Verformung verbleibt das Verschlussmittel anschliessend in der eingeprägten Form bis der Verstärkungsring zurückgebogen wird. Ausserdem verleihen ein oder mehrere solche Verstärkungsringe dem ansonsten flexiblen Verschlussmittel mehr Stabilität.
[0019] In Ausführungsformen weist eine Innenwand des Aufnahmeelements eine wabenförmige Struktur auf. Das ist vorteilhaft, wenn das Antioxidationsmittel, z.B. Zimt, in Pulverform vorliegt. In diesem Fall wird es durch die zweite Öffnung anstatt durch die dritte Öffnung in den Hohlraum eingeführt und verteilt sich besser im zweiten Abschnitt des Aufnahmeelements, da der Pulver an der Wabenstruktur an mehreren Stellen „hängenbleiben“ kann.
[0020] Die Vorrichtung wird folgendermassen verwendet. Zunächst wird bevorzugt der Strunk leicht angefeuchtet. Die Feuchtigkeit wirkt als Katalysator und das Zimtplättchen kann besser am Strunk anhaften. Anschliessend wird das Zimtplättchen in den Seitenschlitz eingeführt. Dann wird die Kugel über den Strunk gestülpt, bis dieser vollständig im Hohlraum aufgenommen ist. Schliesslich kann die Banane wie gewohnt gelagert werden.
[0021] Die vorliegende Erfindung stellt eine leicht anzuwendende und effiziente Lösung bereit, um dem Problem der schnellen Reifung und der damit einhergehenden Bräunung von Bananen zu begegnen. Dadurch, dass ein Antioxidationsmittel in Verbindung mit der verminderten Sauerstoffzufuhr am Strunk einer Bananenhand wirkt, kann die Verschwendung von Bananen minimiert werden. Die Lösung ist auch nachhaltig, da einerseits die Vorrichtung wiederverwendbar ist, so dass z. B. die Entsorgung der Frischhaltefolie gemäss dem Stand der Technik entfällt und auch keine Energie zum Kühlen benötigt wird.
[0022] Während in der vorliegenden Anmeldung bevorzugte Ausführungen der Erfindung beschrieben sind, ist klar darauf hinzuweisen, dass die Erfindung nicht auf diese beschränkt ist und in auch anderer Weise innerhalb des Umfangs der folgenden Ansprüche ausgeführt werden kann. Begriffe wie „bevorzugt“ oder „insbesondere“ oder „besonders“ oder „vorteilhaft“ oder dergleichen bezeichnen daher nur optionale und beispielhafte Ausführungsformen.
Claims (12)
1. Vorrichtung (1) zur Verlangsamung des Bräunungsprozesses einer Banane oder einer Bananenhand (2), umfassend
– einen Behälter (3) mit einem Hohlraum (4) und einer ersten Öffnung (5) zur Aufnahme eines Strunkkopfes (2a) eines Strunks der Bananenhand im Hohlraum,
– ein Aufnahmeelement (6) mit einem ersten Abschnitt (6a) und einem zweiten Abschnitt (6b), wobei der erste Abschnitt innerhalb des Hohlraums angeordnet ist und der zweite Abschnitt am ersten Abschnitt anschliesst, wobei der zweite Abschnitt eine zweite Öffnung (6c) aufweist und aus der ersten Öffnung nach aussen ragt, wobei das Aufnahmeelement zur Aufnahme des Strunkkopfes durch die zweite Öffnung in den ersten Abschnitt ausgestaltet ist,
– ein im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements angeordnetes austauschbares Antioxidationsmittel (7),
wobei der zweite Abschnitt an der zweiten Öffnung ein Verschlussmittel (8) aufweist, welches derart ausgestaltet ist, dass es sich an einer Querschnittsform eines Strunkhalses (2b) des Strunks derart anpasst, dass eine Luftzufuhr aus der Umgebung in den Hohlraum mit dem darin im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements angeordneten Strunkkopf verringert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Antioxidationsmittel Zimt ist, insbesondere eine Zimtplatte ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, weiter umfassend eine dritte Öffnung (9), welche sich durch eine Wandung des Behälters und des ersten Abschnitts des Aufnahmeelements erstreckt, wobei die dritte Öffnung zur Aufnahme des Antioxidationsmittels im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements und zur Entnahme desselben daraus ausgestaltet ist, insbesondere wobei die dritte Öffnung verschliessbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die dritte Öffnung ein Klemmelement (10) zum Festhalten des Antioxidationsmittels im ersten Abschnitt des Aufnahmeelements aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei das Antioxidationsmittel plattenförmig ist und die dritte Öffnung derart als Schlitz ausgestaltet ist, dass das plattenförmige Antioxidationsmittel durch die dritte Öffnung in den ersten Abschnitt einführbar ist, oder
wobei die Vorrichtung eine Weichkapsel umfasst und das Antioxidationsmittel als Pulver in der Weichkapsel bereitgestellt ist und die dritte Öffnung derart ausgestaltet ist, dass die Weichkapsel durch die dritte Öffnung in den ersten Abschnitt einführbar ist, wobei die Vorrichtung im Bereich der dritten Öffnung ein Schneidelement umfasst, das derart ausgestaltet ist, dass es die Weichkapsel im Inneren des ersten Abschnitts schneidet oder punktiert.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Aufnahmeelement aus einem ersten elastischen Material hergestellt ist, insbesondere aus Silikon.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei der erste Abschnitt des Aufnahmeelements derart dimensioniert ist, dass er sich an die Form des Strunkkopfes anpasst, so dass der Strunkkopf mit dem Antioxidationsmittel in Kontakt ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich das Verschlussmittel vollumfänglich entlang der Kontur der zweiten Öffnung erstreckt und in Ruhezustand ohne im Hohlraum eingeführtem Strunkkopf ringförmig ist und ein zweites elastisches Material umfasst.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei das ringförmige Verschlussmittel eine derartige elastische Dehn- bzw. Kompressionsfähigkeit aufweist, dass es sich um das 5- bis 20-Fache seines Durchmessers im Ruhezustand ausdehnen bzw. schrumpfen kann, um sowohl einen grösseren Strunkkopf einer Bananenhand als auch einen kleineren Strunk einer einzelnen Banane abzudichten, insbesondere wobei die Dicke des ringförmigen Verschlussmittels derart wählbar ist, dass das Verschlussmittel in Ruhezustand die zweite Öffnung so verengt, dass ihr Durchmesser kleiner als ein durchschnittlicher Durchmesser des Strunkhalses einer einzigen Banane ist, insbesondere die zweite Öffnung im Wesentlichen vollständig verschliesst.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, wobei das zweite elastische Material ein lebensmittelechtes Material ist, insbesondere ein geschlossenzelliges, elastisches, schwammartiges Material ist, ausgewählt aus der Gruppe: Silikonschaum, Ethylen-Vinylacetat, PolyethylenSchaum, oder ein gummiartiges Material ist, ausgewählt aus der Gruppe: thermoplastische Elastomere, EPDM-Gummi, Silikongummi, oder ein gelartiges Material ist, ausgewählt aus Silikongel oder TPE-Gel oder Hydrogel.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei das Verschlussmittel einen Verstärkungsring umfasst, der vollständig vom elastischen Material umgeben ist, insbesondere wobei der Verstärkungsring aus einem plastisch biegsamen Material, insbesondere aus einem plastisch biegsamen Metall, besteht.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Innenwand des Aufnahmeelements eine wabenförmige Struktur aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH000302/2025A CH722191B1 (de) | 2025-03-27 | 2025-03-27 | Vorrichtung zur Verlangsamung des Bräunungsprozesses einer Banane oder einer Bananenhand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH000302/2025A CH722191B1 (de) | 2025-03-27 | 2025-03-27 | Vorrichtung zur Verlangsamung des Bräunungsprozesses einer Banane oder einer Bananenhand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH722191B1 true CH722191B1 (de) | 2026-04-15 |
Family
ID=99058724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH000302/2025A CH722191B1 (de) | 2025-03-27 | 2025-03-27 | Vorrichtung zur Verlangsamung des Bräunungsprozesses einer Banane oder einer Bananenhand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH722191B1 (de) |
-
2025
- 2025-03-27 CH CH000302/2025A patent/CH722191B1/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2515786C3 (de) | Druckverband | |
| DE602005003568T2 (de) | Chirurgische expansionsvorrichtung | |
| DE60020199T2 (de) | Verpackung für einen rohrförmigen Stapel von runden Keksen | |
| EP3666221B1 (de) | Folienspannelement | |
| DE2426997A1 (de) | Fluessigkeitsabgabevorrichtung | |
| DE3309083A1 (de) | Einrichtung fuer stuhlinkontinenz | |
| DE2255761C3 (de) | Klemmbride mit Spannvorrichtung für die Klemmbride | |
| DE2034033A1 (de) | Verfahren zum Verpacken bei reduziertem Volumen von Polstern, Sitzkissen oder ähnlichen Konstruktionen und Mobein, die zur Verwirklichung des Verfahrens ge eignet sind | |
| DE1784928B2 (de) | Befestigungsvorrichtung für eine Ringspaltdichtung für einen Vortriebsschild Ausscheidung aus: 1534659 | |
| DE69609204T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von zweischaligen Meeresfrüchten wie Muscheln und Austern | |
| EP0638259A1 (de) | Haarwickler für Dauerwellen | |
| DE1194657B (de) | Stopfbuechsenartige Einrichtung fuer die Durchfuehrung eines elektrischen Kabels durch eine Wand | |
| CH722191B1 (de) | Vorrichtung zur Verlangsamung des Bräunungsprozesses einer Banane oder einer Bananenhand | |
| DE2903760C2 (de) | Verschließbare Gewebestanze zur Entnahme von Gewebebiopsien aus Geweben | |
| WO1990010576A1 (de) | Verpackungsschlauch oder verpackungsbeutel für fleisch | |
| EP0078471A2 (de) | Auspressbarer Behälter | |
| DE1190825B (de) | Reparaturkoerper zum Reparieren von loch- oder rissfoermigen Schadensstellen in Fahrzeugreifen | |
| DE3434721C1 (de) | Vorrichtung zum Einfuehren eines Diaphragmas | |
| DE2940130A1 (de) | Absperrventil fuer einen gummiballon | |
| DE837297C (de) | Laermschutzmittel | |
| DE9210914U1 (de) | Penisstützglied und -Anordnung | |
| DE102013004077A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Kartusche zum Aufnehmen und dosierbaren Abgeben eines fließfähigen Dentalmaterials und eine solche Kartusche | |
| DE1935857C3 (de) | Verfahren zum Bereitstellen von dauerelastischem Dichtungsband in Form eines Wickels | |
| DE2756564A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum behandeln von pflanzlichem futtermittel | |
| DE925371C (de) | Operationsmesser zur Behandlung der Schwermelkbarkeit |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| F10 | Ip right granted |
Free format text: ST27 STATUS EVENT CODE: U-0-0-F10-F00 (AS PROVIDED BY THE NATIONAL OFFICE) Effective date: 20260415 |