CH82302A - Spurlager mit radial gerichteten Ölzuführungsrillen - Google Patents

Spurlager mit radial gerichteten Ölzuführungsrillen

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CH82302A
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CH
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oil
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thrust bearing
grooves
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CH82302A
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English (en)
Inventor
Huldreich Keller
Original Assignee
Huldreich Keller
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/36Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with feed by pumping action of the member to be lubricated or of a shaft of the machine; Centrifugal lubrication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description


  Spurlager mit radial gerichteten Ölzuführungsrillen.    Die Erfindung betrifft ein Spurlager mit  radial gerichteten Ölzuführungsrillen, welches  sieh den für den Betrieb erforderlichen Öl  druck durch     Keilwirkung    der Tragflächen auf  das zugeführte Öl selbst erzeugen soll. Nach  der Erfindung hat der je zwischen zwei     Öl-          rillen    befindliche Teil der einen der zusam  menarbeitenden Spuren - in einem zur  Wellenase gleichaxigen Zylinderschnitte ge  sehen - die Form eines U, dessen Schenkel  der Drehbewegung der drehenden Spurfläche,  in Nachstehendem kurz Gegenflüche genannt,  entgegengerichtet sind.

   Das Spurlager kann  so ausgebildet sein, dass der der Gegenfläche  benachbarte Schenkel je der U-Form eine vom  Querstege gegen die Ölrille hin     abnehmende     Dicke besitzt. Dieser Schenkel kann ferner  um ein geringes Stück über den Quersteg  hinausragen. Zwei oder mehr aufeinander  folgende Teile mit U-förmigem Querschnitte  können durch ihre von der Gegenfläche ab  gelegenen Schenkel miteinander verbunden  sein. Die erfinderische Durchbildung kann so  wohl der umlaufenden, als auch der fest  stehenden Spur gegeben werden. Man wird  sie insbesondere bei der letzteren anwenden.

      Es sind bereits Spurlager bekannt ge  worden, welche sich den für den Betrieb er  forderlichen Öldruck dadurch schaffen, dass  die zwischen zwei radialen     Ölrillen    befind  lichen Segmente der Tragflache der festlie  genden Spur von der Ölrille aus in Richtung  der Drehbewegung gegen die Gegenscheibe  hin ansteigen und so mit der Gegenscheibe  einen keilförmigen Hohlraum bilden, in wel  chem das von der Gxegettscheibe bei der  Drehung mitgerissene Öl unter der Keilwir  kung auf einen Druck gebracht wird, der  mehrere oder sogar viele Atmosphären be  tragen kann. Diese schrägen Flächen nehmen  aber nur zeitweise und auch dann nur ge  ringen Anteil an der Aufnahme des Axial  druckes, und zwar wur bei voller Drehzahl  der Welle.

   Beim Anfahren und Auslaufen  dagegen ist der     ()ldrack    wegen der geringen       Keilwirkung    ein geringer, und es tragen nur  die obersten oder diejenigen     Flächenteile    der       Spar,    welche     zur    Gegenfläche parallel     ver-          laufen.    In den meisten Fällen ist dies nur  ein     geringer    Prozentsatz der gesamten Spur  ringfläche, und es     besteht    die     Cefalii',        dass     insbesondere beim     Auslaufen,    wo alles noch      warm ist,

   diese Flächenteile zu hohe Be  lastung erfahren und von der Gegenscheibe  angefressen werden.  



  Es sind ferner schon Spurlager vorge  schlagen worden, bei welchen die festliegen  den Spurringe selbst oder deren Auflage der  art ausgebildet sind, dass sie unter dem     Ein-          flusse    des durch die Spurbelastung erzeugten  Druckes elastisch durchbiegen. Als elastische  Unterlage sind schon Schraubenfedern vorge  schlagen worden, wobei jedoch besondere  Vorrichtungen gegen die Mitnahme der eigent  lichen Tragfläche     vorzusehen    sind.

   In den  bisher bekannt gewordenen Fällen, wo der       Spurring    selbst elastisch ausgebildet ist, oder  einzelne Segmente eines Spurringes auf einer  elastischen, dünnen Unterlage aufruhen, sind  der Spurring, bezw. die Unterlagen aus einem  durchgehenden Stücke hergestellt, welches  den Nachteil besitzt, dass es entweder so  dick ist, dass es zu wenig durchbiegt und  also für die Keilform der Ölzuführung einen  zu geringen Spalt frei lässt, oder dass es zu  hoch auf Biegung beansprucht wird. Diese  Nachteile werden durch den Gegenstand vor  liegender Erfindung vermieden.  



  Die Zeichnung zeigt verschiedene Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.  Fig. 1 stellt teilweise im Querschnitte ein  Spurlager für eine vertikale Welle dar. Fig.  2 ist der Grundriss von dessen feststehender  Spur. Die Fig. 3-6 zeigen in grösserem     Mass-          stabe    Einzelheiten von Ausführungsformen  dieser Spur. Gemäss Fig. 1 ist das untere  Ende der Welle 1 als Platte 2 ausgebildet,  deren untere Begrenzungsfläche als ebene  Tragfläche gehalten ist. Unter der Platte 2  ist die festliegende Spur 3 angeordnet, welche  in den in der Zeichnung im Schnitte darge  stellten Ölgefässe 4 gelagert ist. Dieser wird  von einer Rückkühlvorrichtung gekühltes Ol  durch das Rohr 5 zugeleitet.

   Das aus dem  zwischen den Tragflächen befindlichen schma  len Raum austretende. erwärmte Öl gelangt  vorerst in den Ringraum 6 des     Ölsammel-          gefässes    4 und strömt von da durch das  Rohr 7 ab, beispielsweise zurück zur Rück  kühlvorrichtung. Diese feststehende Spur 3    ruht mittelst kleiner Ansätze 8 auf entspre  chenden Erhöhungen 9 des Bodens vom Ge  häuse 4. Das durch das Rohr 5 zugeleitete,  frische Öl gelangt in den Bodenraum 10, von  da durch Bohrungen 11 in Hohlräume 12  der Spur 3 und alsdann durch die radialen  Rillen 13 zu den Tragflächen. Gemäss Grund  riss Fig. 2 besitzt die Spur 3 sechs solcher  Ölrillen 13.

   Dementsprechend kann die Spur  aus sechs     Segmenten    bestehen, deren in  Fig. 2 nach dem Parallelkreisbogen A-B  ausgeführter, zur Welle gleichaxiger Zylin  derschnitt, von C aus gesehen, die in Fig. 3  in grösserem Massstabe ersichtliche Form eines  liegenden U besitzt. Diese U-Form besteht  aus einem obern Schenkel D-E-F-G,  einem untern Schenkel H-J-K-L und  dem Querstege, dem Tragstege     L-M-N-          F-L.    Das Rechteck 0-P-Q-R in Fig. 3  ist als     Ausschnitt    aus der beweglichen Spur  platte, der Gegenplatte 2. aufzufassen, welche  die, durch Pfeil I angedeutete     Drehrichtung,     d. i. in den     rig.    1 und 3 gesehen von     recht     nach links, besitzt.

   In     Fig.    3 bedeutet 3' den  Schnitt durch eines der     Spurseguiente,    3"  den Schnitt durch das nächstfolgende Seg  ment. Der obere und untere Schenkel und  der     Quersteg    des Segmentes 3' und der Quer  steg des nächsten       Segmentes    3"     schliessen    der Hauptsache nach  einen     Hohlraum    12 ein, dein, wie bereits  oben gesagt wurde; durch die im untern       Schenkel    des     Segmentes    3' angebrachte Boh  rung 11 kühles<B>01</B> zugeführt wird.

   Der obere  Schenkel des     Segmentes    3' ist     kürzer    als der  untere Schenkel und lässt     zwischen    sich und  dem Querstege des Segmentes 3" einen Durch  gang frei von der Breite b, nämlich die     so-          oyenannte    Ölrille. In dieser Rille kommt das       n     OL mit der     untern,    ebenen     Begrenzungsfläche     0-P, also mit der Gleitfläche der umlaufen  den     Spurplatte    2 in Berührung und wird von  dieser nach     links    mitgerissen.

   Eine bei G  vorhandene starke Abrundung des     obern     Schenkels vom Segmente 3' erleichtert dieses  Mitnehmen. Zufolge der Reibung und Ad  häsion zwischen der beweglichen Platte 2  und dem 01 wird letzteres keilartig zwischen      die Platte 2 und den obern Schenkel des  Segmentes 3' hineingerissen, übt auf letz  teren einen vertikal nach unten gerichteten  Druck aus und biegt das rechte Ende G-D  dieses obern Schenkels nach unten, während  das linke Ende E-F ortsfest bleibt. Der  Zylinderschnitt dieses Schenkels nimmt die  in Fig. 3 durch strichpunktierte Linie ange  deutete Lage ein. Der Spalt zwischen der  beweglichen Platte 2 und dem obern Schenkel  wird beim Eintritt, d. i. bei G, erheblich  grösser, und dadurch wird einer     vermehrten     Menge Öl der Eintritt zwischen die Trag  flächen ermöglicht.

   Bei ansteigender Dreh  zahl der Welle erhält der Keil nach hinten  immer grössere Steigung, als dies nach den  ersten Uinidrehungen der Platte 2 der Fall  war, woraus folgt, dass die Keilwirkung und  die Drucksteigerung auf das Öl bis zum nor  malen Betriebe des Lagers mit steigender  Drehzahl eine vermehrte wird. Wie Versuche  gezeigt haben, stellt sich der grösste Öldruck  ungefähr irr der Mlitte der Gleitfläche eines  feststehenden Spursegmentes ein; er nimmt  in radialer Richtung nach innen und nach  aussen rasch ab, weil das Öl nach beiden  Seiten entweicht. Dies hat zur Folge, dass  der obere Schenkel, in Richtung des Um  fanges gesehen, in der Mitte am meisten  durchbiegt. Fig. 4 stellt die Vorderansicht  des Segmentes 3' von H aus gesehen dar.  Der obere Schenkel Tratte anfänglich die  Form eures Rechteckes G'-G"-D"-D'.

    Unter dem Einflusse des Öldruckes geht die  Rechtecksform in die strichpunktiert einge  zeichnete Form über, wonach die Mitte der  Schenkelstirnfläche um die Pfeilhöhe f durch  gebogen ist. Im normalen Betriebe bildet  also die obere Begrenzungsfläche des obern  Schenkels vom Segmente 3' gemäss den in  den Fig. 3 und 4 strichpunktiert eingezeich  netem Umrisslinien eine Mulde, deren Tiefe f  in der Mitte der Eintrittskante G'-G" am  grössten ist und nach hinten (in Fig. 3 nach  links), sowie in radialer Richtung (Fig. 4)  nach aussen und nach innen abnimmt. Weil  sich auf diese Weise der Ölspalt gegen den  Rand der Drahtfläche hin verengt, so bildet    sich nach     aussen    in erwünschter Weise selbst  tätig eine Drosselstrecke, welche dem zu  raschen Austreten des gepressten Öls ent  gegenwirkt.  



  Wie Fig. 4 zeigt, verharren die Eckpunkte  G' und G" in ihrer Höhenlage. Das könnte  zur Folge haben, dass daselbst das fest  stehende Tragsegment mit der umlaufenden  Scheibe in Berührung kommt, was ein An  fressen der Gleitflächen zur Folge hätte. Um  diesem Übelstande vorzubeugen, wird gemäss  Fig. 5 der Quersteg in radialer Richtung  kürzer gehalten als der obere und untere  Schenkel, und dessen Enden werden zuge  schärft. Es ragt also der obere Schenkel des       Tragsegmentes    auf der einen Seite um die  Strecke c. auf der andern uni die Strecke     (l     über den Steg hinaus.  



  In     Fig.    6 ist ein Zylinderschnitt durch  eine feststehende Spur dargestellt, bei wel  cher zwei aufeinanderfolgende Tragteile durch  die untern     Schenkel    15 und 16 ihrer     U-Form          miteinander        verbunden    sind. Natürlich können  auch mehr als zwei solcher Teile aus einem       Stücke    hergestellt sein; beispielsweise zwei  mal die Hälfte, so dass die feste Spur aus  zwei Halbringen besteht; oder es     können    alle  Teile     unter    sich fest verbunden sein, so dass  die ganze .feststehende Spur aus einem ein  zigen,     zusammenhängenden    Ringe besteht.

    In     Fig.    6 ist     ausserdem    gezeigt. wie das vor  dere Ende des     obern    Schenkels bei     S    schnabel  artig nach unten geformt ist, damit es zwecks  leichter     Durchbiegung    dünn gehalten werden  kann und für das Mitnehmen des Öls durch  die bewegliche Scheibe doch eine grosse     Ab-          rundrnig        s-i    besitzt. Ähnlich wie anhand  der     Fig.    5 dargelegt; ist der obere Schenkel  bei T über den     Quersteg    hinaus verlängert  und     zugeschärft,    um ein Anfressen an dieser  Stelle zu vermeiden.  



  Die geringe Wandstärke des obern Schen  kels der     U-Forni    sichert eine gute Wärme  ableitung von den Gleitflächen durch die  Wandung hindurch an das frisch zugeführte,       kühle    Öl. Dies ist ein ganz besonderer Vor  teil des     betreffenden    Ausführungsbeispiels      gegenüber vorbekannten Sparlagern, hei wel  chen die feststehende Spur als grosser Klotz  ausgeführt ist, welcher wegen seiner geringen  vom Öl benetzten Oberfläche nicht geeignet  ist, die     Reibungswärme    hinreichend an das  Öl abzuführen und die deshalb leicht zu  Schaden kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sparlager mit radial gerichteten Ölzufüh- rungsrillen, dadurch gekennzeichnet, dass der je zwischen zwei Rillen, befindliche Teil der einen der zusammenarbeitenden Spuren - in eirem zur Wellenaxe gleichaxigen Zylinder schnitte gesehen - die Form eines<B>U</B> hat, dessen Schenkel der Drehbewegung der Ge genfläche entgegengerichtet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Sparlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der der Gegenfläche zugekehrte Schenkel je der U-Form vom Querstege gegen die Ölrille hin abnehmende Dicke besitzt. 2.
    Sparlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der der Gegenfläche zugekehrte Schenkel je um ein geringes Stück über den Quersteg hinausragt, zum Zwecke, eine Durchfederung der über stehenden Partien zu erzielen. 3. Sparlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei auf einanderfolgende Teile mit U-förmigem Querschnitte durch ihre von der Gegen fläche abgelegenen Schenkel miteinander verbunden sind.
CH82302A 1918-12-11 1918-12-11 Spurlager mit radial gerichteten Ölzuführungsrillen CH82302A (de)

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