CH82312A - Kreiselpumpe mit Entlüftungsvorrichtung - Google Patents

Kreiselpumpe mit Entlüftungsvorrichtung

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CH82312A
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CH
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centrifugal pump
water
impeller fan
water ring
ring seal
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CH82312A
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Siemens-Schuckert Werk Haftung
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Kreiselpumpe mit Entlüftungsvorrichtung.    Beim Inbetriebsetzen von Kreiselpumpen  (Schleuder- oder Schraubenpumpen) für Wasser  muss zunächst die Luft aus der Saugleitung  und aus der Kreiselpumpe entfernt werden.  Man hat dafür besondere Luftpumpen ange  ordnet, die meist an der Druckseite der Krei  selpumpe angeschlossen werden und die an  gesaugte Luft ins Freie ausstossen, bis die  Förderung der Kreiselpumpe einsetzt. Bei  dieser Art der     Anordnung    der Luftpumpe ist  es notwendig, am Austrittstutzen der Wasser  pumpe ein Ventil anzuordnen und dieses wäh  rend des Luftabsaugens abzusperren, da es  sonst naturgemäss nicht möglich ist, in der  Wasserpumpe und in der Saugleitung einen  Unterdruck zu erzeugen.  



  Nach der Erfindung sind Luftpumpe und  Kreiselpumpe wenigstens beim Ansaugen und  bei noch geringer Wasserförderung hinterein  andergeschaltet, und zwar ist im besondern  als Luftpumpe ein Flügelradgebläse mit Was  serringdichtung gewählt, dessen Wirkung be  kanntlich darauf beruht, dass ein in einem  Gehäuse exzentrisch gelagertes Flügelrad in    einen kreisenden Flüssigkeitsring eintaucht  und durch Vergrössern und Verkleinern der  durch die Flügel und den Wasserring gebil  deten Kammern die Luft einerseits ansaugt;  anderseits ausstösst. Ein solches Gebläse  ist in der schweizerischen Patentschrift     Nr.     69382 ausführlicher beschrieben.  



  Diese Anordnung der beiden Pumpen hat  folgende Vorteile  Die     Kreiselpumpe    kann gegen     offene,Druck-          seite    anlaufen; es wird     also    ein Absperrventil  am     Druckstutzen    der Kreiselpumpe und da  mit auch dessen Bedienung ganz überflüssig  gemacht. Dieser     Vorteil    ist in der Eigen  schaft des     Flügelradgebläses    mit Wasserring  dichtung begründet, nicht nur Luft, sondern  auch     Wasser    fördern zu     können.     



       Ferner    bietet die     Reihenschaltung    der  Pumpen Sicherheit des Betriebes auch bei       Förderung    sehr     kleiner    Wassermengen und  bei grossen Saughöhen, während bei den bis  herigen Anordnungen in diesem Falle sehr  leicht ein Abreissen der Wassersäule ein  tritt.      Weiterhin lässt die     neue    Anordnung bei  kleinen Fördermengen eine grössere     Förder-          höhe    erreichen, was sich aus den Krrrven der  Figur 1 erkennen lässt.

   Die Kurve I ist die  Kurve der     Förderhöhe        H    in     Abhängigkeit     von der Fördermenge Q, welche für die meisten  Kreiselpumpen charakteristisch ist, die, kon  stante Drehzahl     vorausgesetzt,    bei kleiner  Fürdermenge eine niedrigere Förderhöhe haben  als bei normaler Fördermenge.

   Durch Hinzu  fügen der Kurve des Flügelradgebläses mit  Wasserringdichtung erhält man die Kurve IL  Bei Hintereinanderschaltung der beiden Pum  pen erhält man also eine resultierende Kurve,  bei welcher die Förderhöhe H für die Förder  menge Q gleich Null am grössten ist, das  heisst also, dass man Kreiselpumpen, die bei  kleiner Fördermenge eine niedrigere     Förder-          böhe    als bei normaler Fördermenge, durch  Hinzufügung des Flügelradgebläses mit Was  serringdichtung ohne Erhöhung der     Drehzahl     gegen die grosse Förderhöhe anlaufen lassen  kann, weil eben die Förderhöhen der beiden  Pumpen sich addieren.  



  Ferner hat die Reihenschaltung der     Pum-          pen    auch eine Begrenzung der     Fördermenge     der Kreiselpumpe und damit der Leistung  des Antriebsmotors beim Ansaugen und bei  geringer Wasserförderung zur Folge, weil  hierbei alles geförderte Wasser durch das  Flügelradgebläse mit Wasserringdichtung fliesst  und diese im Gegensatze zur Kreiselpumpe  nur eine ganz bestimmte Wassermenge för  dern kann.  



  Das Flügelradgebläse mit Wasserringdich  tung kann hinter der Kreiselpumpe angeordnet  sein, wie dies in der Fig. 2 dargestellt ist.  Man kann sie aber auch zwischen Saugleitung  und Kreiselpumpe anordnen.  



  Die beiden hintereinander geschalteten Pum  pen können gemäss der Anordnung nach Fig. 2  getrennt voneinander betrieben werden. Sie  können auch mit einer gemeinsamen Welle  versehen sein. Besonders zweckmässig ist es  für den Aufbau, die beiden Pumpenräder in  einem gemeinsamen Gehäuse anzuordnen.  Eine solche Anordnung, bei der im besondern  das Flügelradgebläse mit Wasserringdichtung    zwischen Saugrohr und Kreiselpumpe ange  ordnet ist, ist in der Fig. 3 im Schnitte bei  spielsweise dargestellt. Die Lager und Stopf  büchsen der Pumpe sind der Übersichtlich  keit wegen weggelassen.  



  Das Gehäuse ist dreiteilig. Ire mittlern  Teil a, der mit dem Fusse b versehen ist,  ist das Rad r des Flügelradgebläses reit  Wasserringdichtung gelagert, und zwar exzen  trisch zu der Bohrung des Pumpengehäuses d.  e ist die Eintrittsöffnung der Wasserpumpe,  f ihre Austrittsöffnung. Die Öffnungen e und  f sind der Deutlichkeit halber in die Zeich  nungsebene verlegt. Das Saugrohr wird an  dem Stutzen g des Seitenteils h angeschlossen.  Der Seitenteil k enthält das Schaufelrad m  der Kreiselpumpe. Mit n ist der Druckstutzen  der Kreiselpumpe bezeichnet.  



  Die Einrichtung wirkt in folgender Weise  Sobald die Pumpenwelle i angetrieben  wird, fördert das Flügelradgebläse mit Wasser  ringdichtung die Luft ans dem Saugrohre  durch die Öffnungen e und f in den Raum q  des mittlere Gehäuseteils a, von wo sie  über das Kreiselpumpenrad m durch den  Druckstutzen n entweicht. Wenn die Luft       aas    dem     Saugrohr        entfernt    ist, Rillt sieh der  Raum r des Seitenteils h mit Wasser, und  das Flügelradgebläse mit Wasserringdichtung  fördert das Wasser in den Raum q des mittlern  Gehäuseteils a und füllt diesen zum grössten  Teil mit Wasser. Dadurch wird auch das  Kreiselpumpenrad mit Wasser gefüllt, und  dieses beginnt Wasser zu fördern.  



  Ist kein Förderweg zur Umgehung des  Flügelradgebläses vorhanden, so ist die För  derung der     Kreiselpumpe    an die Leistung des       Flügelradgebläses    mit     Wasserringdichtung        ge-          bunden.    Wenn es sich um die Bewältigung  grösserer Fördermengen handelt, so ist es       zweekmäf?)ig,    das     Flügelradgebläse    reit     Wasser-          ringdiehtung    kleiner zu bemessen als die  Kreiselpumpe.

   Dann ist aber Vorsorge zu       treffen,    dass, sobald die Kreiselpumpe die  Förderung übernommen hat, das Wasser einen  bequemen Weg parallel zum     Flügelradgebläse     mit     Wasserringdichtung        findet.    Zu diesem  Zwecke sind     geniiiss        Fig.    3 parallel zum Flügel-      radgebläse mit Wasserringdichtung in der  Wandung des Gehäuseteils a ein oder meh  rere Umlaufventile o angeordnet, die als Rück  schlagventil ausgebildet sind.  



  Wenn sich bei dieser Anordnung der  Raum q des mittlern Gehäuseteils und die  Kreiselpumpe mit Wasser gefüllt haben und  nun die Kreiselpumpe an der Wasserförderung       teilnimmt,    so wird, weil die Kreiselpumpe eine  grösse Wassermenge zu fördern vermag als  das Flügelradgebläse mit Wasserringdichtung,  bald an der Austrittsöffnung f im Raume q  ein niedrigerer Druck herrschen, als an der  Eintrittsöffnung e des Flügelradgebläses mit  Wasserringdichtung im Raume r. Dies hat  zur Folge; dass sich nunmehr die Umlauf  ventile o selbsttätig nach dem Raume q hin  öffnen und also das Wasser unmittelbar durch  die Ventile o gefördert wird.  



  Falls der Betrieb es nicht zulässt, dass die  angesaugte Luft durch den Druckstutzen n  der     Kreiselpumpe    entweicht, so kann in dem  Gehäuseteil a ein nach aussen üffnendes Ent  lüftungsrückschlagventil p angebracht worden.  Sobald sich der Raum q des mittlern Ge  häuseteils und die Kreiselpumpe mit Wasser  füllen, wird die Luft durch das Ventil p ins  Freie ausgestossen.  



  Wenn das Flügelradgebläse mit Wasser  ringdichtung gemäss Fig. 2 hinter der Kreisel  pumpe angeordnet ist, so saugt es nach der       Inbetriebsetzung    die Luft aus der Saugleitung  und der Kreiselpumpe, bis diese mit der För  derung des Wassers beginnt.  



  Mit Rücksicht auf den Wirkungsgrad  der Einrichtung ist es zweckmässig, die Luft  pumpe ganz oder teilweise ausser Wirkung  zu setzen, sobald das Kreiselrad die För  derung des Wassers übernommen hat. Wenn  die Kreiselpumpe und das Flügelradgebläse  mit Wasserringdichtung selbständige Maschi  nen sind, wie in der Anordnung nach Fig. 2,  kann man das Flügelradgebläse mit Wasser  ringdichtung ganz stillsetzen. Bei der in  Fig. 3 dargestellten Anordnung kann die     Ein-          trittsüffnung    e der Wasserringpumpe mit einem  Absperrorgan versehen werden, welches bei  steigender Wasserförderung von Hand ge-    schlossen wird.

   Die Steuerung des     Absperr-          organes    kann auch selbsttätig erfolgen, und  zwar in Abhängigkeit vom Druckunterschiede  vor und hinter dem Flügelradgebläse mit  Wasserringdiclitung. Das kann dadurch ge  schehen, dass man gemäss Fig. 4 das Absperr  organ t des Loches e abhängig von der Be  wegung des Umlaufventils o steuert. Es  ist auch möglich, die Steuerung des     Absperr-          organes    von dem Drucke der Kreiselpumpe ab  hängig zu machen.  



  Damit das Rad des Fliigelradgebläses mit  Wasserringdichtung bei steigender Wasser  förderung nicht fortwährend in den Wasser  ring eintaucht, kann das Flügelradgebläse  mit Wasserringdichtung mit einem Entlee  rungsorgan versehen werden, durch welches das  in ihm enthaltene Wasser abgelassen werden  kann. In der Fig. 3 ist nur die Bohrung s  des Entleerungsorganes angedeutet. Auch das  Entleerungsorgan kann bei steigender Wasser  förderung selbsttätig in     Abhängigkeit    vom  Druckunterschiede vor und hinter dein Flügel  radgebläse mit Wasserringdichtung oder ab  hängig vom Druck in der Kreiselpumpe ge  öffnet werden.

   Das Entleerungsorgan kann  beispielsweise in     Abhängigkeit    von der Be  wegung eines der parallel zum Flügelrad  gebläse mit Wasserringdichtung angeordneten  Rückschlagventile o gesteuert werden, indem  gemäss     Fig.    5 auf der Rippe     2c    des Ventils o  ein Absperrorgan     v    angeordnet ist, welches  die Bohrung s freigibt, wenn     das    Ventil o  geöffnet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kreiselpumpe mit Entlüftungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass zum Entlüften ein Flügelradgebläse mit Wasserringdielitung dient, das wenigstens beim Ansaugen und bei noch geringer Wasserförderung in Reihe mit der Kreiselpumpe fördert.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Kreiselpumpe nach dem Patentanspruch, mit vorgeschaltetem Flügelradgebläse mit Wasserringdichtung, gekennzeichnet durch ein nach aussen öffnendes Entlüftungsrück- sehlagventil an der Saugseite der Kreisel- pumllpe. 2. Kreiselpumpe nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgtem Entfernen der Luft aus der Saugleitung und der Kreiselpumpe diese allein die Wasserförderung über einen parallel zum Flügelradgebläse mit Wasserringdichtung angeordneten Förderweg übernimmt. 3.
    Kreiselpumpe nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Eintritts öffnung des Flügelradgebläses mit W asser- ringdichtung absperrbar ist. 4. Kreiselpumpe nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Eintritts öffnung des Flügelradgebläses mit Wasser- ringdichtungbei steigender Wasserförderung selbsttätig in Abhängigkeit vom Druck unterschiede vor und hinter dem Flügelrad gebläse mit Wasserringdichtung abgesperrt wird. 5.
    Kreiselpumpe nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Eintritts öffnung des Flügelradgebläses mit Wasser ringdichtung bei steigender Wasserförderung selbsttätig in Abhängigkeit vom Drucke der Kreiselpumpe abgesperrt wird. G. Kreiselpumpe nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan der Eintrittsöffnung des Flügelradgebläses mnit Wasserringdiehtung in Abhängigkeit von derBewegung eines parallel zum Flügel radgebläse mit Wasserringdichtung ange ordneten Rückschlagventiles gesteuert wird. 7. Kreiselpumpe nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch ein Entleerungsorgan an dem F lügelradgebläse mit Wasserring dichtung, durch welches das Wasser aus dem Flügelradgebläse mit Wasserringdich tung abgelassen werden kann, wenn die Kreiselpumpe die ganze Förderung über nimmt. B.
    Kreiselpumpe nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass das Entlee rungsorgan des Flügelradgebläses mit Wasserringdichtungbci steigender Wasser förderung selbsttätig in Abhängigkeit vom Druckunterschiede vor und hinter dem Flügelradgebläse mit Wasserringdichtung geöffnet wird. 9. Kreiselpumpe nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass das Entlee rungsorgan des Flügelradgebläses mit Wasserringdichtungbei steigender Wasser- förderLuig selbsttätig in Abhängigkeit vom Drucke der Kreiselpumpe geöffnet wird.
    10. Kreiselpumpe nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass das Entlee rungsorgan des Flügelradgebläses mit Wasserringdichtung von einem parallel zum Flügelradgebläse mit Wasserring- diehtung angeordneten Rücksehlagventil gesteuert wird.
CH82312A 1918-12-10 1918-12-10 Kreiselpumpe mit Entlüftungsvorrichtung CH82312A (de)

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