CH82326A - Einrichtung zum Betriebe von Einphasenmaschinen, die abwechselnd als Motor mit Reihenschluß-Charakteristik und als Generator arbeiten - Google Patents
Einrichtung zum Betriebe von Einphasenmaschinen, die abwechselnd als Motor mit Reihenschluß-Charakteristik und als Generator arbeitenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P25/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
- H02P25/02—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the kind of motor
- H02P25/10—Commutator motors, e.g. repulsion motors
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Description
Einrichtung zum Betriebe von Einhhasenmaschinen, die abwechselnd als Motor mit Rellienschlnf)-Cliarakteristik und als Generator arbeiten. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zum Betriebe von Einpha.sen- maschinen, die abwechselnd als Motor mit Reihenscbluss-Charakter und als Generator arbeiten, wie es beispielsweise bei Bergbahnen vorkommt,
bei denen die Triebmotoren der Fahrzeuge bei der Talfahrt als Generatoren auf das Netz arbeiten. CxeinäU der Erfindung werden die Maschinen beim 3Iotorbetriebe mit Reihenschaltung von Anker und Feld betrie ben, wobei die Kompensationswicklung ent weder in Reihe finit Anker und Feld liegen kann, oder zwecks Erzeugung eines phasen verschobenen Hilfsfeldes für sieh an einem Teil der Klemmenspannung liegen kann, wäh rend beim Generatorbetriebe der Anker für sich an einen Teil der ganzen Klemmen spannung,
und Feld und Kompensationswick- lung zusammen an den übrigen Teil der Kleminenspannang angeschlossen sind, wobei die Teilspannung am Anker grösser als die Teilspannung an Feld und Kompensation ist.
Die Figur zeigt das Schaltungsschema einer Ausführungsform der Anordnung. Von der Sekundärwicklung des Transformators T wird der Strom über den Stufenschalter S dem Kollektoranker A zugeführt, von dort. zur Kompensationswicklung C und über den Umschalter TU zur Feldwicklung F und zum Ende E der Tra.nsformatorwicklung geleitet.
Der Umschalter TT dient. in bekannter Weise zum Umkehren der Stromrichtung in der Feldwicklung I', das heisst zum Umkehren der Richtung des Drehmomentes der Ma schine. Der Schalter B dient zur Herstellung einerVerbindungzwischenderAnkerklemme V und der Anzapfung K des Transformators.
Bei offenem Schalter B ist die Maschine so mit eine gewöhnliche Reihenschlussmaschine; diese Schaltung dient zum Betriebe als 1Vlo- tor. Beim Betriebe als Generator ist dagegen der Schalter B geschlossen, die 1Vlaschine ist dann eine doppelt gespeiste Reihenschluss- inaschine.
Die Wirkung der Einrichtung ist nun folgende: Bei offenem Schalter B, das heisst bei der Schaltung als gewöhnliche Reihen schlussmaschine, kann die Maschine bekannt- lich nicht als Generator verwendet. werden, weil dabei ein selbsterregter Gleichstrom entsteht, der sich über die sekundäre Trans formatorwicklung schliesst, deren Ohmscher Widerstand sehr klein ist., so dalä die Ma schine für den selbsterregten Gleichstrom nahezu kurzgeschlossen ist.
In der Tat kann ja ein im Anker etwa durch Remanenz ent stehender Strom bei dieser Schaltung nur über die Kompensations- und Feldwicklung und den Transformator seinen Weg finden;
und zwar ist die Stromrichtung in der Feld wicklung in bezug auf den Anker die gleiche wie für den vom Netze zugeführten Strom ist die Feldwilcklung so geschaltet, dass der vom Netze gelieferte .Strom ein motorisches Moment gibt. so würde auch der durch Re manenz entstehende Strom ein motorisches Moment ergeben ; in diesem Falle kann er sich aber nicht verstärken, sondern das kann er nur dann, wenn Feld und Anker so geschaltet sind, dass der Strom ein generatorisches Mo ment ergibt.
Bei geschlossenem Schalter B, also bei der doppeltgespeisten Maschine, ist das Ver halten des selbsterregten Stromes gerade das umgekehrte, er kann sich beim motorischen Betriebe der Maschine verstärken, beim Ge- neratorbetriebe hingegen nicht. Dies hat darin seinen Grund, dass .für den selbsterregten Strom die Stromrichtung in der Feldwicklung in bezug auf den Anker jeweils die umge kehrte ist wie für den vom Netze zugeführten Strom.
In bezug auf den vom Netze zuge führten Strom sind ja die beiden Teile der Sekundärwicklung des Transformators SK und KE parallelgeschaltet, der Strom in ihnen ist in jedem Augenblicke gleichgerichtet.
Der selbsterregte Strom, der jetzt wegen des Kurzschlusses j-BK nicht mehr direkt vom Anker in die Kompensations- und Feldwicklung eintreten kann, sondern über VBK-S in den Transformator und zum Anker zurückfliesst, wird nun durch Transformation zwischen den beiden Transformatorspulenteilen SK und KE auf die Feldwicklung übertragen, er fliesst daher in<I>IKE</I> in umgekehrtem Sinne wie in SK, und wird der Feldwicklung in umge- kehrtein Sinne in bezug auf den Anker zu geführt wie der Netzstrom.
Wird daher ge mäss der Erfindung beim Motorbetriebe die einfache Reihenschaltung, beim Generator betriebe die doppelt gespeiste Schaltung ver wendet, so kann in keinem Betriebszustande eine Störung durch Selbsterregung eintreten. Es ist zu berücksichtigen, dass bei der dop pelten Speisung neben der Transformation eines selbsterregten Stromes durch die beiden Teile der Transformatorwicklung auch noch eine solche vom Anker auf die Kompensations- wicklung stattfindet.
Sie wirkt entgegen der ersten, ist aber wesentlich schwächer als sie, w *I das Windiniusverbältnis von Anker zu ei<B>b</B> Kompensation in der Nähe von l ist, wäh rend das Verhältnis der Windungen zwischen SK und KEentsprechend den Spannungen etwa 2 bis 5 ist.
Nur ist bei der Regelung und beim Anlassen darauf zu achten, dass die Spannung an SK nicht wesentlich kleiner als an KE wird; dies wird dadurch erreicht, dass manbeimInbetriebsetzen, mitbeiden Spannun gen bei Null beginnend, Feld und Kompen sation zunächst an die kleinste Spannungs stufe, den Anker, das heisst den Stufen- schalter :S gleich an die doppelt so grosse anlegt.
Durch die doppelte Speisung bei dem Ge- neratorbetriebe wird in der Kompensations wicklung bekanntlich ein phasenverschobenes Wendefeld erzeugt, das die Transformator <I>EJIK</I> bei normaler Geschwindigkeit aufhebt und das in der einfachen Reihenschaltung nicht vorhanden und durch andere sonst be kannte Mittel, zum Beispiel durch einen Widerstand parallel zum Wendepol, zu er zeugen ist.
Diese Mittel werden beim Ge- neratorbetriebe entbehrlich und sind daher bei der Umschaltung abzuschalten. )A'ürde beim Motorbetriebe ein Widerstand im Neben- schlusse zum Wendepol verwendet, so ist nach dessen Abschaltung fair den Generatorbetrieb mit doppelter Speisung der Strom im Wende pol zu stark; man kann ihn in diesem Falle durch Parallelschalten einer kleinen Drossel spule zum Wendepol wieder auf die richtige Stärke bringen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Betriebe von Einphasen maschinen, welche abwechselnd als 'Motor mit Reihenschluss-Charakterund als Generator arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dar die Maschine beim Motorbetriebe Reihenschaltung von Anker und Feld besitzt, während beim Generatorbetriebe der Ankei, für sich an einen Teil der ganzen Klemmenspannung, und Feld und Kompensation in Reihe au den übrigen Teil der Klemmenspannung angeschlossen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilspannung am Anker mindestens gleich der Teilspannung an Feld und Kompensation ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Erzeugung eines phasenverschobenenWendefeldes beim Motorbetriebe verwendeten Hilfsmittel beim Gxeueratorbetriebe entfernt sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Generatorbetriebe eine Drossel spule parallel zum Wendepol geschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH82326T | 1918-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH82326A true CH82326A (de) | 1920-01-16 |
Family
ID=4337172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH82326A CH82326A (de) | 1918-11-27 | 1918-11-27 | Einrichtung zum Betriebe von Einphasenmaschinen, die abwechselnd als Motor mit Reihenschluß-Charakteristik und als Generator arbeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH82326A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741230C (de) * | 1939-04-23 | 1943-11-08 | Bbc Brown Boveri & Cie | Anordnung zur Nutzbremsung elektrischer Wechselstromfahrzeuge |
| DE748100C (de) * | 1939-11-22 | 1944-10-26 | Anfahr- und Bremsschaltung fuer Wechselstrom-Triebfahrzeuge |
-
1918
- 1918-11-27 CH CH82326A patent/CH82326A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741230C (de) * | 1939-04-23 | 1943-11-08 | Bbc Brown Boveri & Cie | Anordnung zur Nutzbremsung elektrischer Wechselstromfahrzeuge |
| DE748100C (de) * | 1939-11-22 | 1944-10-26 | Anfahr- und Bremsschaltung fuer Wechselstrom-Triebfahrzeuge |
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