CH82390A - Schachtofen mit Entleerungsvorrichtung - Google Patents

Schachtofen mit Entleerungsvorrichtung

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Publication number
CH82390A
CH82390A CH82390A CH82390DA CH82390A CH 82390 A CH82390 A CH 82390A CH 82390 A CH82390 A CH 82390A CH 82390D A CH82390D A CH 82390DA CH 82390 A CH82390 A CH 82390A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
furnace
shaft
emptying device
shaft furnace
bars
Prior art date
Application number
CH82390A
Other languages
English (en)
Inventor
Buehler Gebrueder
Original Assignee
Buehler Ag Geb
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Publication date
Application filed by Buehler Ag Geb filed Critical Buehler Ag Geb
Publication of CH82390A publication Critical patent/CH82390A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/21Arrangements of devices for discharging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description


  Schachtofen mit Entleerungsvorrichtung.         Gegenstand    der     Erfindung    ist ein Schacht  ofen mit     Entleerungsvorrichtung    zum Bren  nen von     sinterndem    Gut, wie Zement.,     :Magne-          sit    und dergleichen, bei der ein oder mehr       Brechbalken        mittelst    einer     Antriebsvorrich-          tung        über    einer     ruhenden    Ofensohle in ihrer       Liii:

  gsriclrtung    hin- und     leerbewegt    werden       können,    so dass sie das gebrannte Gut. lockern,  brechen     und    ausstossen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel. dargestellt. Es ist     Fig.    1 ein senk  rechter Schnitt durch den untern Teil des  Schachtofens nach der     Leine        A-B    der     Fig.    3,  Feg. 2 ein     senkrechter    Sehnett nach der  Linie     C-D    der     Fig.    3,       Fig.    3 eine     Ansicht    von oben, und       Fig.    4 ein     senkrechter    Schnitt     wie        Fig.    2  bei     anderer    Bauart. der     Ofensohle.     



  1 ist der     Schacht,    2 das Futter. 3 eine       Ausmauerung    und 4 der Aussenmantel des  Schachtofens. 5 ist die Ofensohle; 6 sind       Brechbalken;    die an ihren Enden durch je  einen Kurbeltrieb 8 in ihrer     Liingsrichtung     hin- und     lierbe@wegt    werden. Bei dem gezeich  neten Beispiel sind     zwei    Balken vorgesehen,    es können jedoch auch einer oder mehr als  zwei gewählt sein; ebenso könnte ihr An  trieb auf andere Art erfolgen.

   Die     Be-%ve-          gungsric.htungen    .der beiden Balken sind vor  teilhaft gleich, sie     können    jedoch auch durch  Versetzung der einen Kurbelscheibe um<B>180'</B>  entgegengesetzt     gewählt    sein. Ihr Hub kann  gleich; oder verschieden gross sein und kann       durch    Verschiebung des Befestigungspunktes  des     Kurbelzapfens    auf der Kurbelscheibe in  dem Schlitze 9 oder in anderer an     sich    be  kannter Weise regelbar gemacht sein.

   Die  Balken haben vorteilhaft einen     fünfeick-          artigen    Querschnitt, wobei eine Spitze nach  oben gerichtet ist, und sind mit     Brechzähnen     bewehrt.  



  Die     @Virkuü@sweise    der     Vorrichtung    ist  die folgende:  Bei der hin- und hergehenden     Bewegung     der beiden Balken     wird    der unterste Teil  ,der in dem     Ofenschacbte    befindlichen Ma  terialsäule., der zumeist aus -rohen Blöcken  oder oft auch aus einem einzigen zusammen  gesinterten Klotze besteht, durchs die Zähne  und Kanten     angefräst,    gesprengt und     ,gel\ok-          kert,    teilweise     auch    durch die Zähne gegen      die untere Schachtkante gepresst und gebro  chen und die Bruchstücke vorn oder hinten  über die Ofensohle ausgestossen.  



  Zur Erhöhung der     Austrag@virl;ung        1köri-          reji    quer zu den Balken     Räumer    10 ange  ordnet sein (in .den Figuren     gestrich.elt    an  gedeutet), die das ,gebrochene Material über  die ganze Breite des     Schac.htquersehnittes    vor  sich hinschieben und ausstossen. Die     Räu-          mer    können als glatte Balken ausgebildet       sein,    wie in den Figuren angedeutet. oder  können gezahnt oder gezackt sein, um das  Material, auf das sie stossen,     rech    weiter zu  zerkleinern.

   Die     Räumer    werden vorteilhaft  an den Brechbalken befestigt und mit ihnen  mitbewegt und für alle Brechbalken glei  cher Hub und gleiche Bewegungsrichtung  gewählt.  



  Die Ofensohle ist am vorteilhaftesten auf  der ganzen Oberfläche     horizontal;    falls ihr  gegen die Auslaufseiten hin     ehvas    Gefälle  gegeben wird. darf es nur so gering sein.  dass das Baraufliegende Material nicht von  selbst ins Rutschen geraten kann. Sie reicht  auf den beiden Auslaufseiten mindestens  so viel über den     Scbachtquerschnitt    hinaus..  als dem     Bösehlungswinkel    des Materials ent  spricht. Auf diese Weise wird     verhindert,          dass    feines Material ungeregelt aus dem Ofen  auslaufen kann und den regelmässigen Ofen  gang verdirbt.

   In den     Fig.    1 bis: 3 ist die  Sohle als voller Boden     ausgeführt:    sie kann  ,jedoch nach     Fig.    4 auch     rostartig    ausgestal  tet sein. um der     Verbrennungsluft    auch von  unten     Zutritt    zu gewähren; in     diesem    Fall  ist es vorteilhaft. die Rostöffnungen nicht  grösser als     etR-a.    10 bis 15     Centimeter    zu  wählen, um auch hier ein     Durchschiessen    von  feinem Material zu verhüten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schachtofen mit Entleerungsvorrichtung zum Brennen von sinterndem Gut, gekenn zeichnet durch ein oder mehrere Brechbalken und durch eine Antriebsvorrichtung, mittelst welcher die Balken über einer ruhenden Ofen sohle in ihrer Längsrichtung hin- und her bewegt werden können. so ilass sie (las ge brannte Gut lockern, brechen und ausstossen. l .'1 TER A\ SPRCCHE 1.
    Schachtofen mit Enlleeruno-svorriclitung nach dein Patentanspruch, ' dadurch ge kennzeichnet, dass die Brechbalken gleiche Bewegungsrichtung und gleichen Hub haben und dass quer zur Bewegungs richtung angeordnete Räumer mitbewegt ,erden, die die ,ganze oder annähernd die ganze Schachtbreite bestreichen und das gebrochene Gut ausstossen. 2.
    Schachtofen mit Entleerungsvorrichtung nach dem Patentanspruch und dem T-Tnter- a.nspruch 1., dadurch gekennzeichnet. dass die Räumer mit Brechzähnen bewehrt sind, um das durch die Brechbalken gebrochene Gut. noch weiter zu zerkleinern. 3.
    Schachtofen mit Entleerungsvorrichtung nach dem Patentaasprucb, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Oberfläche der ru henden Ofensohle horizontal ist oder nur wenig Gefälle hat und dass sie an den Auslaufseiten über den Schachtquerschnitt hinausragt, damit das auf der Oberfläche liegende Material nicht von selbst aus dem Ofen rutschen kann. 4.
    Schachtofen mit Entleerungsvorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unter anspruch 3. dadurch gekennzeichnet. dass die Ofensohle als voller Boden ausgeführt ist. Schachtofen mit Entleerungsvorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, d@ass ,die Ofensohle rostartig ausgebildet ist, wobei die Rostöffnungen eng gehalten sind, um ein Durchschiessen von feinem Ofengut zu verhindern.
CH82390A 1918-12-31 1918-12-31 Schachtofen mit Entleerungsvorrichtung CH82390A (de)

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CH82390A CH82390A (de) 1918-12-31 1918-12-31 Schachtofen mit Entleerungsvorrichtung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115948631A (zh) * 2022-12-28 2023-04-11 宣化钢铁集团有限责任公司 一种直接还原竖炉排料防堵装置及方法

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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