CH83644A - Elektrische Heizeinrichtung an Dampf- oder Wasserkesseln - Google Patents
Elektrische Heizeinrichtung an Dampf- oder WasserkesselnInfo
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Description
Elektrische Heizeinrichtung an Dampf- oder Wasserkesseln. Es gibt bereits elektrische Heizeinrich- tungen an Dampf- oder Wasserkesseln, bei welchen Heizrohre oder zylindrische Heiz- patronen in die Heiz-, bezw. Rauchrohre dieser Kessel eingeschoben werden können.
Von diesen bekannten Einrichtungen haben jedoch fast alle denselben Ubelstand: Ihre Lebensdauer ist beschränkt infolge der Unter teilung der Gesamntleistung in viele Einzel gruppen von Heizwiderständen mit kleinen bis allerfeinsten Querschnitten, wobei die Heizwiderstände in raumsparende Formen zusammengedrängt und in mehr oder weniger Wärme isolierende Nichtleiter eingebettet sind, wodurch sich eine Wärmestannung rmn Innern der Heizelemente ergibt. Die Aus besserung oder Erneuerung solcher Heizwider- stände ist meistens unmständlich und zeit raubend.
Nach vorliegender Erfindung soll eine elektrische Kesselheizeinrichtung, um äusserst dauerhaft und betriebssicher zu sein, folgende Eigenschaften besitzen 1. Lineare Anordnung der Heizleiter, 2. Die Möglichkeit grosser Heizleiterquer- schnitte. 3. Derart weite Isolierhüllen im Innern metallischer, den zu beheizenden Kessel durch dringender Rohre, dass sie den Heizleiter frei umgeben, wobei auch der Vorteil besserer Abkühlung erzielt wird.
Beispielsweise Ausführungsformen einer Heizeinrichtung nach der Erfindung sind in den Fig. 1 und 2 dargestellt.
In den längs oder quer durch den Dampf- oder Wasserkessel 1 verlaufenden Röhren 2 (in der Zeichnung ist nur ein Rohr angegeben) liegen frei verlegt Isolierröhren 3. Diese können bei kleinen Kesseln aus einem Stücke bestehen; bei beträchtlichen Kesselweiten je doch werden dieselben vorteilhafter aus meh reren Rohrstücken, zum Beispiel mittelst End- muffen 6 (Fig. 2), zusammengesetzt.
Durch das (F ig. 1) mit Endflanschen <B>7</B> versehene Iso- lierrohr 3, das ans Zement, Eternit, Glas, Ton oder aus irgendeinem geeigneten Nicht leiter bestehen kann, wird der bandförmige Heizleiter 4 geführt, der am<B>Ei</B> iide der Kessel röhre 2 derart rechtwinklig umgebogen wird; daPi er sich nicht verschieben kann und gleich zeitig die Isolierhülle 3, falls dieselbe aus mehreren ineinandergeschobenen oder stumpf aneinandergereihten Teilen besteht, zusammen hält.
Bei der Knickung 5 wird der Leiter 5 mit demjenigen des nächstliegenden Kessel rohres 2 elektrisch verbunden. Diese Ver- bindungsstellen brauchen nicht isoliert zu werden, wenn sie in einem für gewöbnlich unzugänglichen Raum der Kesselumfassung oder Kesselverkleidung sich befinden, so dass ihre Wärme so unmittelbar der Kesselwan dung zugute kommt. Statt des Rohres 3 kann man auch beliebig geformte Isolierhüllen ver wenden.
Der Querschnitt derartig verlegter Heiz- leiter kann genügend stark und widerstands- fähig gewählt werden, da dieselben rieht ün enge Hülsen oder in eineue Wickelkörper zu sammengedrängt und dabei noch in Isolier massen eingebettet sind, wie es bei den bisher gebauten Heizeinrichtungen meistens derFall ist.
Falls ein Kessel nur ein oder wenige, aber dafür sehr weite Rohre 2 entlhält, so können dieselben je ein ganzes, ausziehbares System von Isolierröhren 3 mit Linearlieiz- leitern 4 enthalten. Solche Kessel haben den grossen Vorzug, bei Störungen oder Kraft mangel leicht mit der alten Feuerung oder auch gemischt beheizt werden zu können.
Die Betriebssicherheit und Unverwüst lichkeit von nach der Erfindung ausgeführten Kesselheizungen liegt in der linearen Anord- nung der Heizleiter und der dabei möglichen Luftisolation. Da, beispielsweise in den ge zeichneten Fällen, die Heizbänder 4 in den weiten Isolierröhren 3 nur da und dort auf liegen und die letzteren wiederunm in den weiten Kesselrolhren 2 nur auf dem Grunde derselben sich aufstützen, sind die, Heizbänder und Isolierzylinder stets luftgekühlt.
Die zu fällig auftretenden und auch in der Längs verteilung demn Zufall überlassenen Berüh rungsstellen von Band und Isolation, Isolation und Heizrohr bilden nur willkommene Stütz punkte für beide ersteren, welche man bei den bisher gebauten Heizeinrichtungen be sonders einbauen und verteilen musste.
Die vor geschlagene Heizeinrichtung eignet sich vorzüglich zur Unmänderung vorhandener gewölhnli drer Flunmrolhr- und liauchrohrkessel, die sich vor den besonders gebauten elek- trisehen Dampfkesseln durch eine massivere und besser wärmeisolierende Einmauerung auszeichnen. Ausserdem weisen dieselben den Vorteil auf, hei längeren Störungen in der elektrischen Kraftlieferung oder bei Mangel an Kraft wie vorher mit Kohle beheizt werden zu können.
Wenn es sich darum handelt, Brennmaterial mit beschränkt vorhandener elektrischer Energie zu sparen, lässt sich eine gemischte Heizung so anwenden, dass man im Flammrohr eines Rauchrohrhessels bei spielsweise mit Koks heizt, während die Rauchrohre fmnit der angegebenen Heizein- riclhtuug belegt und zugleiclh von den Heiz gasen durchstrichen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elelktrische Hleizeinrioltung all Daunpf- oder Wasserkesseln, gekennzeichnet durch lineare, von Isolierhüllen frei umgebene Reiz leiter im Innern metallischer, den zu belhei- zenden Kessel durchdringender Rohre. UN TERANSPRÜCHE 1. Eleltrische Heizeinrichtung nach lPatent- auspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierröhren aus einzelnen Rolhrstücken zusammengesetzt sind. 2.Elektrische Heizeinrichtung nach Patent ans pruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizleiter ean ihren die liesselwaiicluiig überragenden Endeis derart umgebogen sind. clafä die lleizleitei, sowohl sieh selbst, als auch die. Isolier- i-i;hi-eii am Kessel festlegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH83644T | 1919-05-27 |
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|---|---|
| CH83644A true CH83644A (de) | 1920-01-02 |
Family
ID=4339175
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH83644A CH83644A (de) | 1919-05-27 | 1919-05-27 | Elektrische Heizeinrichtung an Dampf- oder Wasserkesseln |
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| CH (1) | CH83644A (de) |
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1919
- 1919-05-27 CH CH83644A patent/CH83644A/de unknown
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