CH83739A - Absperrvorrichtung für gasförmige oder flüssige Medien führende Leitungen - Google Patents
Absperrvorrichtung für gasförmige oder flüssige Medien führende LeitungenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/32—Details
- F16K1/52—Means for additional adjustment of the rate of flow
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Description
Absperrvorrichtung für gasförmige oder flüssige Medien führende Leitungen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ab sperrvorrichtung für gasförmige oder flüssige Medien führende Leitungen, welche einen Durchgangskanal für das Medium und ein Glied zum Regeln und Absperren des Durch gangskanals besitzt. Gemäss' vorliegender Er findung ist nun ausser demn zur Regulierung des momentanen Durchgangsquerschnittes die nenden Absperrglied ein Organ vorhanden, welches den Durchgangskanal der Absperr vorrichtung beherrscht und so betätigt werden kann, dass der maximale Durchgangsquer schnitt der Absperrvorrichtung verändert wird.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch das eine derselben.
Fig. 2 ein Horizontalquerschnitt nach der Linie II-II der F ig. 1; Fig. 3 zeigt das andere Ausführungsbei spiel im Vertikalschnitte, Fig. 4 dasselbe in der einen Hälfte in Schnitte nach der Linie IV-IV der Fig. 3 und in der andern Hälfte in Ansicht von links der Fig. 3, und Fig. 5 einen Horizontalschnitt nach der Linie V-V der Fig. 3. Bei der in Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführungsform besitzt die Absperrvorrich tung einen viereckigen Gehäusekörper 1, wel cher in der Mitte einen vertikalen Durch gangskanal 2 und in Verlängerung desselben oben und unten je einen Gewindestutzen 3; bezw. 4 aufweist. Im Gehäusekörper 1 ist.
ein flacher Schieber 5 angeordnet, welcher eine dein Durchmesser des Kanals 2 ent sprechende Durchgangsöffnung 6 aufweist und zur Absperrung oder Regulierung der Durch- flussmenge eines Fluidums (Gas oder Flüssig keit) dient. Zu diesem Zwecke kann der Schieber 5 unmittelbar von Hand. oder unter Vermittlung eines nicht gezeichneten Hebel gestänges verschoben, respektive eingestellt werden. -Unterhalb des Schiebers 5 ist im Gehäusekörper 1 ein zweiter Schieber 7 quer zum Kanal 2 verstellbar eingeführt.
Dieser Schieber 7 ist durch eine Feder 8 stets ge gen einen auf der Zeichnung nur teilweise ersichtlichen Exzenterhebel 9 gedrückt, so dass durch Drehen desselben der Schieber vor- oder rückwärts verschoben wird. In der innern Endstellung des Schiebers 7 (Fig. 2 strichpunktiert) ist der Durchgangskanal 2 auf mehr als die Hälfte seines Querschnittes abgedrosselt, so dass auch in vollständig ge öffneter Stellung des Schiebers 5 die grösste Durchflussmenge nicht grösser ist, als der vom Schieber 7 offengelassene Querschnitt zulässt.
Beim Beispiel nach Fig. 3 bis 5 ist der den Durchgangskanal 2' aufweisende Gehäuse körper 1' mit einer zylindrischen, eine Hülse 10 aufnehmenden Bohrung 11 versehen. Die Hülse 10 hat eine bezüglich Durchmesser mit dem Kanal 2' übereinstimmende Durchfluss öffnung 12 und an ihrem mit der Gehäuse stirnwand 13 bündigen Ende einen Arm 14, mit Hilfe dessen die Hülse 10 gedreht und dadurch der Durchgangskanal 2' abgeschlos sen, respektive reguliert werden kann. In die Hülse 10 ist vom einen Ende derselben aus ein Zapfen 15 und vom andern Ende aus ein Zapfen 16 eingesetzt.
Der erstere ist mit Hilfe eines Vierkantes 17 und einer an der Gehäusestirnwand 13 befestigten Platte 18 unbeweglich gegenüber dem Gehäusekörper 1' gehalten und ist an seinem äusseren Ende mit der Hülse 10 bündig, während sein in neres Ende mit der diesseitigen Wandung des Kanals 2' abschliesst. Der Zapfen 16 hin gegen ist durch eine Fübrungsschraube 19 achsial verschiebbar geführt und wird durch eine sich gegen einen vom Zapfen 16 nach unten geführten Arm 20 stützende Druckfeder 21 ständig nach aussen gegen den Exzenter hebel 9' geschoben. Je nach der Stellung.
welche dieser einnimmt, ragt der Zapfen 16 mehr oder weniger in die Durchflussöffnung 12 der Hülse 10 hinein, so dass auch in voll ständiger Offenstellung der letzteren die maxi male, das Absperrorgan passierende Durch flussmenge nicht grösser sein kann, als der vom Zapfen 16 offengelassene Durchgangs querschnitt gestattet.
Natürlich kann an Stelle der Hülse 10 ein massiver Reiber gewählt und der ein massiver Reiber gewählt und der Maximal- Dzurchgangsquerschnitt zum Beispiel durch einen Schieber oder einen zweiten Reiber re guliert werden.
Die beschriebene Absperrvorrichtung hat sich hauptsächlich da vorteilhaft erwiesen, wo das Absperrglied 5, resp. 10 mit einem andern Regulierorgane, zum Beispiel einer Drosselklappe einer Azetylengasmischvorrich tung an Automobil- oder andern mit Azetylen gas betriebenen Explosionsmotoren, zwangs läufig verbunden ist und daher nicht nach Belieben, das heisst unabhängig von einem andern Organ, eingestellt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Absperrvorricbtung für gasförmige oder flüssige Medien führende Leitungen, welche einen Durchgangskanal für das Medium und ein Glied zum Regeln und Absperren des Durchgangskanals besitzt, dadurch gekenn zeichnet, dass ausser dem zur Regulierung des momentanen Durchgangsquerschnittes dienen den Absperrglied ein Organ vorhanden ist, welches den Durchgangskanal der Absperr vorrichtung beherrscht, und so betätigt wer den kann, dass der minimale Durchgangs querschnitt der Absperrvorrichtung verändert wird. UNTERANSPRüCHE 1.Absperrvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ zum Einstellen des maximalen Durchgangs querschnittes ein senkrecht zum Durch- g1-Lngskanal beweglicher Schieber ist. 2. Absperrvorrichtung nach 1_ntei-anspruch 1, bei welcher das Absperrglied ein Reiber ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rei- bei- als Hülse ausgebildet ist, in welcher der deren Durchgangsöffnung beherrschende Schieber als achsial verschiebbar angeord neter Zapfen ausgebildet ist. 3.Absperrvorrichtung nach Lnteränspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Ein stellen des maximalen Durchgangsquer schnittes dienende, als Zapfen ausgebildete Schieber federnd gegen einen Exzenter- hebel gedrückt ist, so dass durch Drehen desselben der Schieber verschoben wird. 4. Absperrvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Ein stellen des maximalen Durchgangsquer schnittes dienende Organ ein Reiber ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH83739T | 1918-11-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH83739A true CH83739A (de) | 1920-05-17 |
Family
ID=4339323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH83739A CH83739A (de) | 1918-11-08 | 1918-11-08 | Absperrvorrichtung für gasförmige oder flüssige Medien führende Leitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH83739A (de) |
-
1918
- 1918-11-08 CH CH83739A patent/CH83739A/de unknown
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