CH83766A - Schutzeinrichtung in Vakuumröhren gegen schädliche Zerstäubungsabschläge - Google Patents

Schutzeinrichtung in Vakuumröhren gegen schädliche Zerstäubungsabschläge

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Publication number
CH83766A
CH83766A CH83766A CH83766DA CH83766A CH 83766 A CH83766 A CH 83766A CH 83766 A CH83766 A CH 83766A CH 83766D A CH83766D A CH 83766DA CH 83766 A CH83766 A CH 83766A
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CH
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atomization
screen
protective device
vacuum tubes
reductions
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CH83766A
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Inventor
Julius Edgar Dr Phi Lilienfeld
Original Assignee
Julius Edgar Dr Phi Lilienfeld
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description


      Schutzeinrichtung    in     Vakuniuröhren    beben     schädliche        Zerstäubungsabschläbe.       Bei     Vakuumröhren    pflegen sich an     den          Glaswänden,    welche die     Entladungshahn    um  schliessen, mit der Zeit     lletalllielege    auszu  bilden. die     von    der     Zerstii.ulinn--    der     Elehtro-          dcn    herrühren.

   Die Ursache dieser     Zerstiin-          bini;-    liegt     entweder        ini        Ioiienstoss        oder        in     der     Sublimation    von auf holte Temperatur       erhitzten    Teilen     (G-liihlzatlioden).    In man  chen Fällen ist es     erwünscht,    einen     bestimmten     Teil der     Gefässwand    von der     Zerstäuhun:;,     freizuhalten, zum Beispiel zu dem Zwecke.

    die     Beunruhigung    der     Entladung    und ihren       Übergang    in eine     schwingende    Form zu ver  hüten, welch letztere durch derartige Metall  belege     hegiinstigt        wird.     



  Vorliegende     Erfindung        knüpft    an die       Beobachtung    an.     dass    die     Zerstänhunas-          partikelchen    sich in den meisten Fällen hei  nalie ausschliesslich in einer     geraden    Linie  von     dein        @erstäubungsursprunge.        weghetvegen.     Daraus ergibt sich: die     Möglichkeit,    die       Zerstäuhung    von einer     bestimmten    Stelle  fernzuhalten. Die     Erfindung    besteht darin.

    dass in Vakuumröhren     an-,    Metall oder Nicht  leitern     bestehende    Schirme derart angeordnet         werden,    dass diese Schirme zwischen einer       Kathode        (vorzugsweise        Glühkathode)    und  der zugehörigen Anode derart     angebracht     sind. dass sie von geraden     Verbindungslinien          zwischen    den     1}eiden        genannten    Elektroden       gei:roffen        werden.    Der Schirm befindet sich       zwecl:

  mässigerwcise    in einer Erweiterung fies       Vakuumgefässes    und kann dann eine hinter  dieser     Er voiterung        befindliche    Einengung  der Entladungshahn vor der     Ausbildung     eines     Zerstä        uhungshelages        :

  an.    den     Wänden          schützen.    Die Erfindung kann     weiter    dahin       ausgehild,et        werden,    dass der Schirm an einem   < der     Zuleitungsdrähte    zur Glühlampe,     hezw.          Haltedrähte        derselben        befestigt    wird, wäh  rend die     Windungen    des     Glühlainpendrahtes.     sowie die diese     )'incdunaen        stützenden    Hal  ter     vorzugsweise    in einer gemeinsamen,

   zum       Schirm    senkrechten Ebene     liegen.    Ferner  können die Schirme     znvischen    der     Kathode     und den \     etzen.        hezieliungsweise.    den Anoden  von     Schwingungserregern        an=gebracht    sein,  zu     dein    Zwecke, nicht nur die     Zerstäubung     von diesen Organen     feruziihjalten,    sondern  auch die Empfindlichkeit zu erhöhen, mit      welcher die     Anordnung    bei der     Erzeugung,     einer     Schwingung    anspricht.  



  Die Figur stellt.     beispielsweise    eine     Aus-          führungsforin    der     Anordnung    dar, wie sie im .  Falle der     bekannten        Lilienfeld-Röntgenröllre     zur     Anwendung        gelangt.    um die     Zerstäubung     des     Glühdrahtes    G der     Glüblainpe,    welche  als Kathode der     Hilfsentladung    (Primär  entladung)     benutzt    wird,

   von     (lein    Innern des       Kathodenrohres.        besonders    aber     der        Katho-          denbohriuig        K        fernzuhalten.    Die     Pre11n-and     P, an welcher die.     sublimierenden        -Metall-          partikel,    die sich sonst in     Richtung    ,des Pfeil;

    nach der     Kathode    zu     bewegen        würden.    fest  gehalten     werden,    besteht aus einem schwa  chen     Metallblech    oder einer schwachen     Iso-          latorplatte    (Quarz, Glas),     %velches    auf einem       ,der    beiden die     Stromzuführung    zur Glüh  lampe besorgenden     Dräbte        Z1;    Z,     aufgenietet     ist. Die beiden mit<B>S</B> bezeichneten Drähte  sind Halter, welche die einzelnen     .Windungen     der Glühlampe stützen.

   Es ist besonders     hei--          vorzulieben,    dass diese Halter in der Ebene  der     Glühlampe    zu liegen     haben:    denn bei  einer :seitlichen Lage der Halter kann es vor  kommen.

   dass sie als     elehtrostatisclie        Sammel-          vorrichtungen    für die Elektronen     %virken.          wodurch        Elektronenbündel        gebildet    werden,  die die     Glaskugel    an einem der     Haltervor-          riehtung        gegenüberliegenden    Punkte zerstö  ren können.  



  Offenbar     beschränkt    sieh die     konstruktive          Möglichkeit,    eine solche     Prellwand    anzu  bringen, durchaus nicht auf den Fall, dass  man sie :an der Glühlampe.

       anbringt.    Die       Prellwand    kann auch an einem     g-esonderteu     Stiele     befestigt    und     finit    einer     gesonderten          Zuleitung        versehen    werden,     damit    ihr ge-         gcbenenfalls    von aussen     eine    von Fall zu Fall  zu bestimmende     Spannung    erteilt werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Scliutzeiilrichtung in Vakaunlröhren ge- gen :schädliche Zersttiubun-sabscliläbe, da durch gekennzeichnet, dass .Schirme zwischen einer Katliade und der ztibeliöribcli Anode derart angebracht sind, dass sie von ,geraden @'erbinclungslinien zwischen den beiden ge nannten Elektroden getroffen werden. zu dem Zwecke,
    die Bildung eines Metallbelages auf den die Elitlaclungsbalin umbebenden Gefäss wänden, llezieliungsweise isolierenden Elek- troden:stützeil zu verhüten. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, cla.durch sekennzeichnet. dass ein Schirm sich in einer Erweiterung des Vakuunl- befässes befindet und eine hinter dieser Erweiterung befindliche Einengung der Entla dun@@sbahn vor der Ausbildung eines Zerstiiubungsbelages an den Wänden schützt.
    ?. Schlitzeülriclltuug nach Patentanspruch mid Unteranspruch 1. dadurch geI#eiiii- zeichnet, dass der Schirm an einem der Zuleitungsdrähte zur Glühlampe, bezw. Haltedrähte befestigt. ist, \vährend die Windungen :des Glühlampendrahtes, sowie die diese Windungen stützenden Halter in einer gemeinsamen. zum Schirme senk rechten Ebene liegen.
CH83766A 1919-05-12 1919-05-12 Schutzeinrichtung in Vakuumröhren gegen schädliche Zerstäubungsabschläge CH83766A (de)

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