CH83807A - Lenkvorrichtung für motorisch betriebene Bodenbearbeitungsmaschinen - Google Patents
Lenkvorrichtung für motorisch betriebene BodenbearbeitungsmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D1/00—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
- B62D1/02—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
- B62D1/12—Hand levers
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Description
Lenkvorrichtung zur motorisch betriebene Bodenbearbeitungsnaschinen. Die Entwicklung der modernen motorisch betriebenen Bodenbearbeitungsnaschinen er möglicht den Bau ganz kleiner Maschinen-Ein heiten, die infolge ihres leichten Gewichtes und der kleinen Abmessungen für die Bear beitung der Zwischenräume bei Reihenkul turen, sowie auch kleinerer Parzellen im Gar tenbau und Weinbau gute Dienste zu leisten geeignet sind. Diese neue Maschinengattung ist ähnlich einem zweiridrigen Stosskarren ausgebildet, wobei der Führer nicht auf der Maschine sitzt, sondern die Maschine zu Fuss begleitet. Die Leakung der Mascbine wird durch den Führer mittelst Sterzen oder Lenk stangen besorgt.
Dabei sollte der Führer je nach Kultur, Arbeitszweck und Geländefor- nation hinter der Maschine, oder auf der Seite derselben, oder much zum Beispiel bei Wein- und Beerenkulturen vor derselben hergehen können. Anderseits soll die die Arbeitstiefe be stimmende Schrägstellung der Maschine innert weiter Grenzen leicht und rascb verstellbar sein, und schliesslich ist das Werkzeug bei Strassenfahrt und beim Wenden auf den Acker ganz von dem Boden abzuheben. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Lenkvorrichtung für motorisch betriebene Bodenbearbeitungsnaschinen, die diesen For derungen vielseitiger Verstellbarkeit gerecht wird.
Diese Vorrichtung besitzt in Kombi nation mit einen von Führer zum Zwecke des Lenkens zu erfassenden Griffarm eine liegende Stellkurve zum Einstellen des griff armes in verscliedenen Seitenlagen und eilte aufrechte Stellkurve zum Einstellen des Griff armes in verschiedenen Höhenlagen, wobei die Feststellung des Griffarmes an diesen Stellkurven von der Fihrerstelle aus beherrsch bar ist.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsge genstandes, jeweils in Seiten- und Oberansicht.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fing. 1 und 2 bezeichnet a das Fahrgestell und li das walzenförmige Werkzeug einer Bodenbearbei- tungsinaschine. Diese Teile sind nur sche matisch angedeutet. Ain .Fahrgestell a ist eine liegende, kreisrunde Stehplatte c fest angeordnet, deren von Abstand zu Abstand finit Rasten e' versehener Umfang eine liegende Stellkurve bildet.
An einer zu dieser Steh platte drehbaren Büchse d ist die nach rück wärts geführte Lenkstange e befestigt. Die Lenkstange e trägt am hintern Ende einen Sterzengriffarm f, der um eine horizontale Achse an der Lenkstange e drehbar ist. Sie ist ferner mit einer an ihr festsitzenden auf rechten, segmentförmigen Stellplatte g aus gestattet, deren mit Rasten q1 versehener Bogenteil eine aufrechte Stellkurve bildet. Mit der Stellplatte c wirkt ein Riegelhebel h, nit der Stehplatte g ein Riegelhebel i zusam men. Ersterer ist bei h1 an der Lenkstange e, letzterer bei i1 an einem mit dem Sterzen griffarm f starr zusammenhängenden Bügel m angelenkt.
Die beiden Riegelhebel h, i, von denen der an der Führerstelle liegende i mit einem Griffe versehen ist, sind durch ein Gestänge 7c, krr unter einander verbunden und durch ein und dieselbe Manipulation verstell bar.
Gemäss Fig. 1 ist das Werkzeug b vorn Boden abgehoben (siehe vollausgezogene Stel lung), indem der Führer die Lenkstange an den Sterzengriffen angehoben hält, so dass das Fahrgestell a aus der strichpunktierten Arbeitsstellung in die vollausgezogene Ruhe stellung gedreht ist. Der Führer befindet sich dabei direkt hinter dem Werkzeug. Will der Führer das Werkzeug auf dem Boden ar beiten lassen, so lässt er die Werkzeugwalze auf den Boden niedersinken und stellt den Sterzengriffarm f an der Stellplatteg mittelst des Riegelhebels i in der für ihn zur Hand habung geeigneten Höhenstellung ein. Der Riegelhebel h ist so eingeklinkt, dass der Führer hinter der Maschire herzugehen hat.
Will der Führer etwa seitlich der Maschine Platz nehmen, so verschwenkt er die Lenk stange e nach derjenigen Seite, auf die er sich begeben will, und stellt sie in der neuen Stellung an der Stehplatte c mittelst des Riegelhebels h fest.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3 und 4 sind die liegende Stehplatte o und der aufrechte Stellbogen p zueinander derart angeordnet, dass sie zugleich zur gegenseitigen Verriegelung dienen können, indem der quer zur Stellplatte o gestellte Stehbogen p mit der Stellplatte in Eingriff treten kann, wobei er an einer Büchse q sitzt, die auf einem Schaft teile des als Sterze ausgebildeten Lenkarmes r entgegen der Wirkung einer Feder s vermit telst einer Zugstange t verschiebbar ist. Der Lenkarm r ist hierbei auf einem wagrechten Zapfen u an einem um eine senkrechte Achse drehbaren Zapfen c1 auf- und abwärts schwenk bar.
Auch bei dieser Konstruktion werden Höhen- und Seitenverstellung durch ein und denselben Handgriff ermöglicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lenkvorrichtung für motorisch betriebene Bodenbearbeitungsmaschinen, gekennzeichnet durch die Kombination eines vom Führer zum Z.wecke des Lenkens zu erfassenden Griffarmes mit einer liegenden Stellkurve zum Einstellen des Griffarmes in verschie denen Seitenlagen und mit einer aufrechten Stellkurve zum Einstellen des Griffarmes in verschiedenen Höhenlagen, wobei die Fest stellung des Griffarmes an diesen Stellkurven von der Führerstelle aus beherrschbar ist.UNTERANSPRüCHE: 1. Lenkvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Griffarm mittelst der aufrechten Stellkurve an ei ner Lenkstange in der Höbenrichtung ein stellbar ist, die ihrerseits um einen verti kalen Zapfen als Achse seitlich v erschwenk- bar und mittelst der liegenden Stellkurve in verschiedenen Seitenstellungen feststelt- bar ist. 2.Lenkvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stehkurven zueinander derart angeordnet sind, dass sie gleichzeitig zu gegenseitiger Verriege- lung in den verschiedenen Stellungen des Griffaunes dienen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH83807T | 1919-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH83807A true CH83807A (de) | 1920-06-16 |
Family
ID=4339419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH83807A CH83807A (de) | 1919-04-23 | 1919-04-23 | Lenkvorrichtung für motorisch betriebene Bodenbearbeitungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH83807A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4244427A (en) * | 1978-06-19 | 1981-01-13 | Gilson Brothers Company | Tiller with rotatable tines and guiding handle |
| US4392538A (en) * | 1981-01-29 | 1983-07-12 | Roper Corporation | Adjustable handle assembly for walk-behind garden implement |
| US4396067A (en) | 1978-06-19 | 1983-08-02 | Gilson Brothers Company | Tiller with rotatable tines and guiding handle |
| DE202009001502U1 (de) | 2008-03-08 | 2009-04-16 | Viking Gmbh | Handgeführtes Arbeitsgerät |
-
1919
- 1919-04-23 CH CH83807A patent/CH83807A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4244427A (en) * | 1978-06-19 | 1981-01-13 | Gilson Brothers Company | Tiller with rotatable tines and guiding handle |
| US4396067A (en) | 1978-06-19 | 1983-08-02 | Gilson Brothers Company | Tiller with rotatable tines and guiding handle |
| US4392538A (en) * | 1981-01-29 | 1983-07-12 | Roper Corporation | Adjustable handle assembly for walk-behind garden implement |
| DE202009001502U1 (de) | 2008-03-08 | 2009-04-16 | Viking Gmbh | Handgeführtes Arbeitsgerät |
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