CH83837A - Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von durch die Heizgase bestrichenen Röhren von Dampfkesseln - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von durch die Heizgase bestrichenen Röhren von Dampfkesseln

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CH83837A
CH83837A CH83837A CH83837DA CH83837A CH 83837 A CH83837 A CH 83837A CH 83837 A CH83837 A CH 83837A CH 83837D A CH83837D A CH 83837DA CH 83837 A CH83837 A CH 83837A
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Schmidt Sche Heissdampf
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      Verfahren        und    Einrichtung zum Reinigen von     durch    die Heizgase bestrichenen Röhren  von Dampfkesseln.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Verfahren    und eine     Einrichtung    zum  Reinigen von durch Heizgase bestrichenen  Rühren von Dampfkesseln. Hierbei wird die       all    sich bekannte Erscheinung; dass schnelle       Heizgasstrüme    beim     Durchgange    durch Rohr  leitungen die in diesen enthaltenen Verun  reinigungen mit sich reissen, in einfacher und       zweckdienlicher    Weise ausgenützt.  



  Das Verfahren     gemäss    der Erfindung be  steht darin, dass die Heizgase durch teil  weises Ausschalten des ihnen für gewöhnlich       zur        Verfügung        stehenden.    die Rohre     entlial-          tenden    Weges gezwungen     werden,    den noch  freien, verminderten     Querschnitt    des Gas  weges zu benutzen. Hierdurch wird dann in  dem letzteren eine     Steigerung    der Gas  geschwindigkeit hervorgerufen, die ein Ab  blasen der Lösche- und     Ascheteilchen    von  den     Rohrwänden    bewirkt.  



  Die zur Ausführung des Verfahrens die  nende Einrichtung besteht darin, dass im  Wege für die Heizgase Absperrmittel vor-    gesellen sind, derart, dass die Rohre gruppen  weise     aus    dem Bereiche des     Heizgasstromes          ausgeschaltet    werden können.  



  Auf der     Zeichnung    sind einige beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes     schematisch    veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt ein erstes Beispiel der Ein  richtung bei einem Lokomotivkessel ohne       Überhitzer,    während       Fig.    2-8 Kessel betreffen, bei welchen  die Heizrohre sämtlich, beziehungsweise nur  teilweise mit     Überhitzerrohren    besetzt sind.

    Im einzelnen stellen     Fig.    2 einen Kessel mit  einem sogenannten     (xrossheizrolii-überhitzer,     und     Fig.        3-ä    einen solchen mit     Kleinheiz-          rohrüberhitzer    dar: in     Fig.    G-8 ist. ausser  dein     Überhitzer    auch noch ein     Vorwärmer     für das Kesselspeisewasser im     obern    Teil der  Rauchkammer vorgesehen.  



  Bei dein in     Fig.    1 dargestellten     Loko-          motivkessel    sind die Heizrohre nicht mit       Überhitzerrohren    besetzt. Vor der vordern       Heizrohrwand    befindet sich ein Gehäuse b,      welches durch     wagrechte    Wände in drei  Räume unterteilt ist. Zu jedem     Rauwie    ge  hört eine     all    dem     Glehäuse    b angebrachte  Absperrklappe. Diese Klappen sind mit c', c=  und     c3    bezeichnet.  



  Wird keilte Reinigung der Heizrohre be  absichtigt, so befinden sich die     Klappen     <I>c';</I>     c2;        c3    in der     wagrechten        I.Jage,    so dass die  Heizgase ungehindert durch die Heizrohre  und die     Räume    des     Gehäuses    b in die Rauch  kammer eintreten     künnen.    Sollen nun die  Heizrohre von Lösche- und     Ascheteilchen     und sonstigen Verunreinigungen befreit wer  den,

   so kann man zunächst die zu dem  obern Raume des     Gehäuses    b gehörigen Heiz  rohre a' durch Schliessen der zugehörigen  Klappe c' ans dem     Heizgasstrom    ausschalten.  Die Heizgase, die vorher sämtliche     .Heizrohre     durchzogen, sind alsdann gezwungen, ihren  Weg nach der     Eauchkainnier    durch die     frei-          bleibenden    Heizrohre     a',        a.';    zu nehmen.

   Sie  werden daher in diesen infolge des ihnen zur  Verfügung stehenden     verminderten        Quer-          schnittes    eine entsprechend grössere Geschwin  digkeit annehmen, die zum Abblasen der  Lösche- und     Ascheteilchen    voll den     innern          Rohrwänden    ausreicht.

   Diese Wirkung wird  natürlich ungleich stärker, d. b.     die    Steige  rung der Gasgeschwindigkeit     wird        bedeutend     grösser; wenn man zwei Drittel der Heiz  rohre, beispielsweise     a',        cl-'        ansscliaket    und  sämtliche Heizgase stur     durch    den Rest; die  Rohre a', gehen     liisst.    In gleicher Weise       können    die übrigen     Rollre    gruppenweise durch       entsprechende    Betätigung der zugehörigen  Absperrklappen gereinigt werden.

      Ist     Fig.        =?    bestehen die Heizrohre des  Kessels aus zwei     Gruppen    verschiedenen  Durchmessers, und zwar enthält die untere       Gruppe        a'        Rohre        voll    normalem     Querschnitte;          ,vährend    die obere Gruppe a' erweiterte Heiz  rohre aufweist.

   Diese letzteren sind     mit        Über-          hitzerelementen        d        (Grossheizrohrüberhitzer)     besetzt, deren in die     Rauchkannner    vorragende  Enden nach einem ins     obern    Teil der     Rauch-          kanüner    befindlichen     Dampflzasteii    e     ab,--e-          bogen    sind.    Die Enden der     Überhitzerrohre    sind von       einem    Gehäuse b umgeben, (las durch eine  Klappe     c\    abgesperrt werden kann.

   Diese  Anordnung ist bei .     Grossheizrohrüberhitzern     bekannt und üblich. Diese Regelungsklappe  c' ist so angeordnet, dass sie gleichzeitig auch  den     Abschluss    -der     voll        Überhitzerrohren        freiest          Fleizrohre        a2    bewirken kann.

   Zu     diesem     Zwecke ist in der     Bauchkammer    in Hülle  der     Trennungslinie    der     beiden    Rohrgruppen  a     l.        a2    eine die     Rauchkammer        durchziehende          wagreolite        Wand    b' eingebaut,

   welche mit  einer     durch    die Klappe c4     verschliehbaren          Durchlassöffüung    für die ans den     Heizrohren          a2        kommenden    Heizgase     versehen    ist.

   Für       ge\vühülieben    Betrieb nimmt die Klappe     c'     eine mittlere Stellung ein, so dass die, Reiz  gase sowohl durch die     obern    Rohre     a',    als  auch durch die untern Rohre     a2        ungehindert     in die     Rauchkammer        und    durch den Schorn  stein f entweichen können.

   Befindet sich die  Klappe     c\    in der obern, nahezu senkrechten  Endlage, so sind die Heizrohre a' samt     den          Überhitzerroliren        c1    aus     dein    Bereiche des       Heizgasstronies    ausgeschaltet. Sämtliche Heiz  gase müssen     daher    durch die untern Rohre       a2    gehen. In den letzteren findet dann die       Steigerung    der     Gasgescliwindigheit    und da  mit die erstrebte Reinigung der     Rohrwände     statt.

   In der     andern,        wagreebten        End-          lage    schliesst die Klappe r' die     Dnrehlass-          öffnung    in der Wand b  ab     und    schaltet da  mit die untern Rohre a= aus dein Bereiche  des     Heizgasstromes    ans.

   Infolgedessen stellt  sich in     den    obern Rohren     a'    die erhöhte       Geschwindigkeit    ein, und die Heizrohre wer  den innen, die     Überhitzerrohre        auL eli        voll          Verunreinigun-en    befreit.  



  Bei     den        Ausführungsbeispielen    nach     Fig.          3--5    handelt es sich um     Lol#:omotic-lzcssel          in        ]t    einem     sogenannten        Kleinlieizrohrüber-          hitzer.    Bei solchen Kesseln sind die Heiz  rohre nicht oder nicht     erheblich    erweitert,

   und  sämtliche     oder    nahezu     sämtliche    Heizrohre  dienen zur Aufnahme     voll        hberhitzerelementen.     Das     gruppenweise        Ausschalten    der Heizrohre  ans     (lein        Heizgasstroni    ist     liier        dadurch        er-          inügliclit.    dar) die in die     Rauchkanliner    vor-    
EMI0003.0001     
  
    ragenden <SEP> Enden <SEP> der <SEP> Überhitzerrolire <SEP> von
<tb>  einem <SEP> kastenartigen <SEP> Umbau <SEP> b <SEP> umschlossen
<tb>  sind;

   <SEP> der <SEP> durch <SEP> Zwiselienwünde <SEP> in <SEP> durch
<tb>  Klappen <SEP> absperrbare <SEP> Räume <SEP> geteilt. <SEP> ist. <SEP> In
<tb>  Fig. <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> dieser <SEP> I-nibau <SEP> b <SEP> durch <SEP> eine <SEP> wag  rechte <SEP> Zwischenwand <SEP> b' <SEP> in <SEP> zwei <SEP> liimine <SEP> ge  trennt. <SEP> An <SEP> dein <SEP> Umbau <SEP> L <SEP> ist <SEP> in <SEP> Höhe <SEP> der
<tb>  Trennungswand <SEP> b' <SEP> eine <SEP> Klappe <SEP> e' <SEP> angelenkt,
<tb>  welche <SEP> sowohl <SEP> die <SEP> eine, <SEP> als <SEP> auch <SEP> die <SEP> andere
<tb>  Raumhälfte <SEP> des <SEP> Umbaue:

   <SEP> und <SEP> damit <SEP> auch
<tb>  die <SEP> zu <SEP> jeder <SEP> ]iauinfläclie <SEP> gehörigen <SEP> llc-IZi-Olii,e
<tb>  <I>cal, <SEP> a=</I> <SEP> für <SEP> sich <SEP> absperren <SEP> kann. <SEP> In <SEP> der <SEP> ge  zeichneten <SEP> wagrecliten <SEP> Lage <SEP> der <SEP> Klappe <SEP> e\
<tb>  haben <SEP> die <SEP> Heizgase <SEP> durch <SEP> sämtliche <SEP> Heiz  rohre <SEP> <I>a', <SEP> ca'</I> <SEP> freien <SEP> Zutritt <SEP> iiaeli <SEP> der <SEP> 13anel @  kaminer. <SEP> Schliesst <SEP> man <SEP> dagegen <SEP> durch <SEP> Drehen
<tb>  der <SEP> Klappe, <SEP> e5 <SEP> beispielsweise <SEP> die <SEP> untere <SEP> Um  bauhälfte, <SEP> bezw.

   <SEP> die <SEP> untern <SEP> Rohre <SEP> a2 <SEP> ab, <SEP> so
<tb>  findet <SEP> in <SEP> den <SEP> obern <SEP> Rohren <SEP> (l <SEP> infolge <SEP> der
<tb>  erhöhten <SEP> Gasgeschwindigkeit <SEP> die <SEP> erstrebte
<tb>  Reinigung <SEP> der <SEP> Rohrwände <SEP> statt. <SEP> Dreht <SEP> man
<tb>  die <SEP> Klappe <SEP> in <SEP> die, <SEP> andere <SEP> Endstellung, <SEP> so
<tb>  werden <SEP> die <SEP> Rohre <SEP> ca' <SEP> aasgeschaltet <SEP> und <SEP> die
<tb>  untern <SEP> Rohre <SEP> <I>aal</I> <SEP> gereinigt.
<tb>  



  In <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> der <SEP> Umbau <SEP> b <SEP> <B><I>1111</I></B>
<tb>  Gegensatze <SEP> zu <SEP> der <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 3
<tb>  durch <SEP> eine <SEP> senkrechte <SEP> Trennungswand <SEP> b' <SEP> in
<tb>  zwei <SEP> P#üume <SEP> geteilt. <SEP> Zu <SEP> jedem <SEP> Raume <SEP> ge  hören <SEP> zwei <SEP> Absperrklappen <SEP> c'. <SEP> c-, <SEP> deren <SEP> jede
<tb>  auf <SEP> einer <SEP> besondern <SEP> Welle <SEP> befestigt <SEP> ist.
<tb>  



  Die <SEP> Wellen <SEP> der <SEP> zu <SEP> einer <SEP> Raumhälfte <SEP> ge  hörigen <SEP> Klappen, <SEP> bezw. <SEP> die <SEP> auf <SEP> den <SEP> Wellen
<tb>  befestigten <SEP> Kurbeln <SEP> i <SEP> sind <SEP> miteinander <SEP> ver  bunden, <SEP> so <SEP> dass <SEP> man <SEP> es <SEP> in <SEP> der <SEP> Hand <SEP> hat,
<tb>  entweder <SEP> die <SEP> beiden <SEP> linken <SEP> oder <SEP> die <SEP> beiden
<tb>  t-eeliten <SEP> Klappei <SEP> c', <SEP> c= <SEP> zu <SEP> gleicher <SEP> Zeit <SEP> zu
<tb>  schliessen <SEP> oder <SEP> zu <SEP> öffnen. <SEP> Iin <SEP> übrigen <SEP> ist. <SEP> die
<tb>  Wirkungsweise <SEP> eine <SEP> ähnliche <SEP> wie <SEP> bei <SEP> der
<tb>  Anordnung <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 3. <SEP> Sind <SEP> beispielsweise
<tb>  die <SEP> linkes:

   <SEP> Klappen <SEP> geschlossen, <SEP> so <SEP> findet <SEP> in
<tb>  den <SEP> zu <SEP> der <SEP> rechten <SEP> Rauniliiilfte <SEP> gehörigen
<tb>  Heizrohren <SEP> ca' <SEP> infolge <SEP> der <SEP> erhöhten <SEP> (äas  geschwindigkeit <SEP> das <SEP> Abblasen <SEP> der <SEP> Verun  reinigungen <SEP> von <SEP> den <SEP> Rohrwänden <SEP> statt. <SEP> Das
<tb>  Gleiche <SEP> tritt <SEP> in <SEP> den <SEP> linken <SEP> lfeizrohrei) <SEP> ca 
<tb>   < ;in, <SEP> wenn <SEP> die, <SEP> rechton <SEP> Klappen <SEP> c,', <SEP> c<I>'</I>-' <SEP> ge  schlossen <SEP> sind.

         Die in<U>F]-.</U>     G    dargestellte     Ausführungs-          foren        deckt    sieh     bezüglich    der Anordnung  und     Ausbildung    des     Eiberhitzers    in     wesent-          lieben    mit der in     Fig.    2 gezeigten     Bauart.     Ausserdem ist im obern Teil der     Rauchkam-          mer        zwischen    dein     Dampfkasten    e und den       eeltoi        nsteine   <I>f</I> 

      einbgasvorwürner   <I>h.</I> für  das     Iiesselspeisewasscr        vorgesehen,    dessen       Eiobre    durch eine senkrechte     Querwand        hl     in zwei     Gruppen    geteilt sind.

       Unter    dieser       Wand    befindet sich eine     Klappe        c\',    die an  der     wagrechten    Wand     b2        angelenkt    ist und       zuin        Ein-    und Ausschalten des     Vorwäriners          dient.    In     übrigen    ist die     Wirkungsweise          dieser    Anordnung bezüglich der Reinigung  der     fIeiz-    und     Überhitzerrohre    die gleiche  wie bei     dein     <RTI  

   ID="0003.0043">   Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2.  



       Fig.    l und 8 zeigen eine     Ausführungs-          farin    des     Erfindungsgegenstandes    bei     eineiii          Lokomotivkessel    finit     Kleinheizrohrüberhitzer.     Hier     können    unter     Vermeidung    des in     Fig.     3-5 vorgesehenen, die     Überhitzerrobrenden          umschliessenden    Umbaues die Heiz-,

       bezw.          Überhitzerrohre    durch folgende Einrichtung  aus dem Bereiche des     Heizgasstronies    gruppen  weise ausgeschaltet werden: Die     Rauchkar-          ner    ist in der     Längsrichtung    des Kessels  von einer     senkrechten        Trennungswaiic1        b#     durchzogen.

   Diese     Trennungswand    hat den  Vorteil,     dass    sieh Ruf - und     Asclieteilchen    so  gut. wie gar nicht an ihr ablagern     kicnnen,     und daher eine     öftere        Eieinigung    der Wand  entfällt.

   Die     Absperrbarkeit    der     durch    die  Wand b" gebildeten     Rauchkannerhälften     wird durch eine entsprechend gestaltete wag  rechte     Querwand    b= und an dieser angebrachte  Klappen     e7    ermöglicht: für jede Raumhälfte  ist. eine Klappe c'     vorgesehen.    Beide Klappen  können unabhängig     voneinaibder    betätigt wer  den.

   Der im obern Teil der     Rauchkammer     zwischen dein     Dampfkasten    e und dein     Schorn-          stein   <I>f</I> gelagerte     Speisewasservorwärmer   <I>h</I>  ist entsprechend der Unterteilung des untern       Rauchkamnerrauines    durch eine     senkreelite     Längswand     h?    in zwei     Räume    getrennt.

    Unterhalb des     Vorwärmers    befindet sich auf       jede    Seite der Wand     h'=    eine Klappe     c'.     Diese     Eilappen        c"    sind     uiiabhiiiigig    .voneiii-           ,linder    bewegbar     und        schlieL;

  en    in     ilii-er        obern          wagrechten        Endlage    die     vordern        Vorwärmer-          hä        lften    nach der     Rauchkammer        liin    ab. In  der Wand     h'-'    befindet sich ein     Ausschnitt,     durch     den    die beiden     Vorwärmerhälften        init-          cinander    in Verbindung stehen.  



  Die beschriebene Einrichtung     wirkt    in  folgender Weise: Handelt es sich nur     uni     die     Reinigung    der Heizrohre,     bezw.    der in  diesen untergebrachten     Überhitzerrohre,    bei  spielsweise der Rohre auf der rechten Seite  der Wand     b',    so werden     zunächst    beide  Klappen     c';    in die obere     wagrechte    Lage (ge  strichelt     angedeutet)    gedreht.     Hierdurch    ist  der     Vorwärmer    aus dem     Heizgasstroin    aus  geschaltet.

   Die     liltke    Klappe     C'    wird in die       Schliessstellung    gebracht, wobei sie in Rich  tung der schrägen Kante der Wand     P    steht.  Die rechte Klappe     C'    wird in die untere,  nahezu     wagrechte    Endstellung (ausgezogen  gezeichnet) gedreht. Die Heizgase, die vor  lier sämtliche Heizrohre durchzogen,     müssen          nunmehr    ihren Weg durch die rechten     Rohre     allein nehmen.

   Infolgedessen findet hier     eitle          Steigerung    der Gasgeschwindigkeit statt,  welche das Abblasen der     Verunreinigungen     von den     Rohrwinden        bewirkt.        Ziini    Reinigen  der Rohre auf der linken Seite der Wand b  ist nur eine entsprechende     Umstellung    der       Klappelf        c'    erforderlich.

   Sollen dagegen     finit     den Kesselrohren der einen, beispielsweise  der rechten Seite; gleichzeitig auch die Rohre  der     entsprechenden        Vorwärmerhälfte    gereinigt  werden, so ergibt     sich    folgende Stellung der  verschiedenen     Absperrklappen:    Die rechte       Klappe        C'        ilimnit    die untere     wagrechte    Lage  ein, die rechte     Klappe        c\'    steht senkrecht.

    Die linke     Klappe        c'    steht in der Schliess  stellung, während die     zugehörige    Klappe     c@          senkrecht    nach unten gerichtet ist. Die Heiz  gase können also     nur    durch die rechten Reiz  rohre, sowie durch den rechten     Vorwärtner-          raum    ihren Weg nehmen, so     dass    in diesen       Rohren    die gewünschte     (-Tescliwindigl#:eits-          steigerung    stattfindet.

   Für die Gase ist zwar  auch der Weg durch die linke     Vorwä        rcner-          hä        lfte    frei; jedoch     werdest    sie vorzugsweise    den näheren Weg über die rechte     Vorwäriner-          hälfte    nach der Rauchhammer nehmen.  



  Mit grösserer Sicherheit wird die Reini  gung der     Vorwärmerrohre    erreicht, wenn man  die Heizgase durch sämtliche Heizrohre, aber  nur durch eine     Vorwärnierhä        lfte    geben     läL,)t.     Will man beispielsweise die     linke    Hälfte  reinigen, so stellt man beide Klappen c' senk  recht (gestrichelt angedeutet), desgleichen  die linke Klappe c<B>'</B>, während man die rechte  Klappe     c\'    in die     wagrechte    Lage bringt.

   Die  Heizgase durchziehen dann zunächst sämt  liche Heizrohre und vereinigen sich dann  durch den Ausschnitt der Wand     h\.    Da der  Ausgang     aus    der rechten     Vorwärmerhälfte     nach der     Rauchkaninier    durch die zugehörige  Klappe     c';    versperrt ist, bleibt den Heizgasen  nur der Weg     durch    den linken     Vorwärmer-          rauni.    Die Heizgase durchziehen dann die  Heizrohre mit der     üblicben    Geschwindigkeit.  In der zu reinigenden     Vorwärmerhälfte    da  gegen ist die Geschwindigkeit auf etwa das  Doppelte     gesteigert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRtrCHE I. Verfahren zum Reinigen voll durch die Reizgase bestrichenen Rohren von Dampf kesseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizgase durch teilweises Ausschalten des ihnen für gewöhnlich zur Verfügung stehenden, die Rohre enthaltenden Weges gezwungen werden, den noch freien, ver minderten Querschnitt des Gasweges zu benutzen, wodurch dort eilte Steigerung der Gasgeschwindigkeitliervorger ufen wird,
    die ein Abblasen der Lösche- und Asche- tciIchen voll den Rohrwinden bewirkt. I1. Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass im Wege für die Heizgase Absperrmittel vorgesehen sind, derart, dass die Rohre gruppenweise ans dem Bereiche des Heizgasstromes ausge schaltet werden können.
    UNTERANSPRÜCIIE 1. Einrichtung flach Patentanspruch 11, für Lokomotiv- oder ähnliche Kessel mit Gross- EMI0005.0001 lieizrohrüborhitzer, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet; <tb> dass <SEP> eine <SEP> Regelungsklappe <SEP> für <SEP> die <SEP> Belici zung <SEP> der <SEP> überhitzereleinente <SEP> in <SEP> Verbin dung <SEP> finit <SEP> einer <SEP> die <SEP> Rauchhammer <SEP> unter teilenden <SEP> wagrecbten <SEP> Wand <SEP> vorgesehen <tb> ist. <SEP> das <SEP> Ganze <SEP> derart. <SEP> dar) <SEP> die <SEP> Rollre <tb> gruppenweise <SEP> ans <SEP> deal <SEP> ,IIeizgasstroni <SEP> aus geschaltet <SEP> werden <SEP> liiilinen.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, für Lokomotiv- oder ähnliche Kessel finit Klein heizrohrüberbitzer, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Rauchkammer ragenden Üherliitzerrohrenden von einem kasten artigen Umbau Unischlossen sind, der durch Zwischenwände in Räume geteilt ist, welche durch Absperrklappen unab hängig voneinander absperrbar sind,
    so dass die Rohre gruppenweise aus dem Be- reichc des Reizgasstromes ausgeschaltet werden können. 3. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, für Lokomotiv- oder ähnliche Kessel mit Klein- heizrohrüberbitzer, dadurch gekennzeichnet, dass an einer die Rauchkanliner quer durch- ziehenden wagrec,liten Wand Absperr klappen angebracht sind;
    welche in Ver- bindung finit einer seillirecbteii Längswand <B>Zwei</B> unabbällgig voneinander ausschalt- bare Wege für die 1-leizgasc in der Rauch- kanirner bildet.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch<B>Il</B>, für Lokomotiv- oder ähnliche Kessel mit L\ber- hitzer und finit Speisewasservorwä rmer 1111 obern Teil der Rauchkammer, dadurch ge kennzeichnet, dass neben Absperrlilappeii c7, welche au einer wagrechten Eauch- kainmerquerwand angebracht sind,
    noch Klappen c<B>\</B> für die Vorwärmerrohre vor gesehen sind, welche in Verbindung mit einer den Vorwärcnerrauin durchziehenden senkrechten Uingswand h= zwei unab hängig voneinander absperrbare Wege für die Heizgase innerhalb der Rohre des Vor- wärmei,s bilden, wobei durch Ausschnitte in der Trennungswand h- die. Vorwärmer- raumbälften zu beiden Seiten dieser Tren- nungswand miteinander in Verbindung stehen.
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