CH83867A - Gezogener Helm - Google Patents

Gezogener Helm

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CH83867A
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Schwerd Prof Friedrich
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  Gezogener     Helni.       Das Bestreben, Helme aus Eisen     berzu-          stellen,    um volle Sicherheit gegen Schrapnell  kugeln und eine grosse Sicherheit gegen Gra  natsplitter zu erhalten, hat zur Herstellung  von Helmen aus     gewöhnlichem    Stahlblech  und aus nicht     härtbarein        Manganstahlblech     geführt, ohne dass die Aufgabe     gelüst    worden  ist. Die Schwierigkeit liegt     darin,    dass eine       ganze    Anzahl von     Bedingungen    sowohl für  die Herstellung, wie für die Anwendung des  Helmes gleichzeitig erfüllt sein sollten.

   Diese       Bedingungen        betreffen    Aufgaben     einerseits     der Festigkeit und des Gewichtes und ander  seits der     Baumgestaltung.    Für die Anwendung  wäre eine     möglichate        Ausdehnung    der Helm  flächen auf alle zu schützenden Kopfteile;  genügende Stärke gegen     GeschofWirkungen     und zugleich geringes     (#'ewicht    zu fordern.  Für die Herstellung wäre erwünscht, dass  der ganze Helm aus einem Stücke Blech im       Ziehverfahren    seine     Raumform    erhält.

   Ander  seits wäre zur     Erreichung    eines geringen  Gewichtes eine geringe     Wandstärke    und des  halb die     Verwendung    von hartbaren Stahl  sorten     wünschenswert.    Diese Stahlsorten aber    bieten zum Teil dem     Ziehverfahren,    nament  lich wenn der Helm ausser dem Kopfstücke  noch einen     Augenschirm        und    einen Nacken  schutz haben sollte, erhebliche Schwierigkeiten  infolge ihrer     grossen    Festigkeit (80 kg     nim2)     schon im ausgeglühten Zustande.  



  Vielfältige Versuche haben ergeben, dass  gewisse Stahlsorten eine genügende Form  barkeit besitzen, um zu einer     Helmform     gezogen werden zu können. Gegenstand vor  liegender Erfindung ist nun ein gezogener  Helm, welcher den erwähnten Bedingungen  wenigstens insofern Rechnung trägt, als der  selbe durch     Ziehen    in einem Stücke hergestellt  ist und aus gehärtetem Stahl besteht. Die  Herstellung aus einem Stücke hat dabei den  Vorteil, dass die Schutzwirkung durch     Ver-          ineidung    vorstehender Nähte oder Nieten     etc.,     welche den     Geschossen    besondere Angriffs  flächen bieten, erhöht, also das Abprallen  begünstigt wird.  



  Ein Durchschnitt und ein Grundriss durch  ein Ausführungsbeispiel des den Erfindungs  gegenstand bildenden Helmes sind in der       Zeichnung    dargestellt.      Die     Wölbung    der     Helmkuppel    ist     gemäf.i          Zeichnung    so gehalten, dass die     Helinkuppel     einen freien Raum über der Schädeldecke  belässt. An die     Helmkuppel    schliessen nahtlos  vorn ein     Augenschirm    und hinten ein Nacken  schutz an. Der Nackenschutz ist so weit  nach vorn gezogen, dass er auch einen Schläfen  schutz bildet.  



  Der dargestellte, aus     eirein    einzigen Stück       gefertigte;    also einstöckige Helm     besteht.          zweckmässig    aus Edelstahl. Unter Edelstahl  soll hier ein Stahl verstanden werden, welcher  höchster Beanspruchung fähig ist, wobei     diese     Eigenschaft durch folgende Mittel erreicht  wird: Erstens durch Reinheit von Schädlingen,  wie Schwefel, Phosphor, Arsen und     dergl.,     zweitens durch zweckentsprechendes Verhält  nis der normalen Bestandteile, wie Kohlen  stoff, Mangan     usf.,    und wobei als drittes  Mittel noch eine Legierung mit verbessernden  Bestandteilen, wie Nickel, Kobalt. Chrom     usf.     hinzutreten kann.

   Beispielsweise kann der  Helm aus     Chromnickelstahl    hergestellt sein.  Zur Herstellung     desselben    kann jede schwere  Ziehpresse mit Niederhaltern verwendet wer  den. Die Endform wird durch mehrstufiges  Pressen erzielt, wobei sieben und mehr Pres  sungen vorkommen     können.    Die ovale     Form     kann entweder am Anfange schon oder erst  bei den     Endpressungen    herbeigeführt werden.  



  Der geformte Helm wird nach dein Ziehen  gehärtet und bietet bei der Wahl einer Wand  stärke von 1,0 min einen vollkommenen  Schutz gegen     Schrapnellkugelii    auch aus  nächster Nähe     Lind    einen bisher     unerreichten     Schutz gegen Granatsplitter.         Durch    die     dargestellte    und     beschriebene     Ausführung des Helmes werden den in der  Einleitung     genannten    Anforderungen, die an  einen Helm gestellt werden     können,    ent  sprochen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gezogener Helui, dadurch gskeniizeichnet, daL; er als einstöckiger Helin hergestellt ist und aus gehärtetem Stahl besteht. UNTERANSPRüCHE: 1. Gezogener Helm nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass er aus Edelstahl besteht. 2. Gezogener Helm nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass er eine Wand stärke von etwa 1,0 mm aufweist. 3.
    Gezogener Helni nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wölbung der Helmkuppel einen freien Rauni über der Schädeldecke lässt. 4. Gezogener Helm nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass sich an die Helnikuppel ein Nackenschutz anschliesst. 5. Gezogener Helm nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass derselbe einen Augenschirm besitzt. 6. Gezogener Helm nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Nacken schutz so weit nach vorn gezogen ist, dass er auch einen Schläfenschutz bildet.
CH83867A 1918-06-25 1918-06-25 Gezogener Helm CH83867A (de)

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CH83867A true CH83867A (de) 1920-01-16

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